CH465935A - Vibrator mit Kurzschlussankermotor - Google Patents

Vibrator mit Kurzschlussankermotor

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CH465935A
CH465935A CH1515867A CH1515867A CH465935A CH 465935 A CH465935 A CH 465935A CH 1515867 A CH1515867 A CH 1515867A CH 1515867 A CH1515867 A CH 1515867A CH 465935 A CH465935 A CH 465935A
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eccentric body
vibrator
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eccentric
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CH1515867A
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Meyer Rudolf
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Meyer Fa Rudolf
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    • B06B1/00Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency
    • B06B1/10Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of mechanical energy
    • B06B1/16Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of mechanical energy operating with systems involving rotary unbalanced masses
    • B06B1/161Adjustable systems, i.e. where amplitude or direction of frequency of vibration can be varied
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    • B06B1/164Making use of masses with adjustable amount of eccentricity the amount of eccentricity being automatically variable as a function of the running condition, e.g. speed, direction
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Description


  
 



  Vibrator mit   Kurzschlussankermotor   
Vibratoren für gewerbliche Zwecke, insbesondere in der Bauindustrie, finden heute eine grosse Verbreitung zum Vibrieren von Beton, zum Reinigen von Ver  schalungsbrettern,    zum Stampfen von Strassenbelag usw.



   Vibratoren dieser Art weisen vorteilhaft einen Dreiphasenmotor mit Kurzschlussanker auf. Am Motor sind, auf den beiden Wellenenden, neben den Drehlagern, zwei Exzenterkörper aufgekeilt. Die Exzenterkörper, von gleicher Bauart und Grösse, drehen mit gleicher Phase, so dass sich ihre   Rüttelkräfte    addieren. Sie bilden zusammen die Unwucht des Rüttlers.



   Der Anlauf erfolgt dabei vielfach durch direktes   Aufschalten    der Speisespannung auf den Stator, unter Inkaufnahme eines grossen   Anlaufsbromes.    Um diesen zu verringern, kann der Anlauf durch Umschalten der Statorwicklung aus der Sternschaltung auf die Dreieckschaltung   vorgenommen    werden.



   Beim Anlauf solcher Vibratoren kommt es vor, dass der Motor nach anfangs richtig erfolgtem Anlauf nicht auf die volle Drehzahl kommt, welche, je nach Motorengrösse, zufolge des Schlupfes etwa   5-20 0/o    unter der synchronen Drehzahl liegt. Der Rotor erreicht dabei eine Drehzahl von etwa   30-50      O/o    der vollen Drehzahl. Diese ist sehr wesentlich von der Natur des zu vibrierenden Materials und von der Art der Befestigung des Vibrators abhängig.



   Die Ursache für dieses Verhalten liegt darin, dass schon im Anlaufdrehzahlbereich die Belastung durch das zu vibrierende Material bereits sehr gross sein kann. Resonanzen in der Verschalung können weiter zur Folge haben, dass auf irgend einer Drehzahl im   Anlaufibereich    eine steile Zunahme des bremsenden   Drehmomentes    eintritt, und dadurch der Motor so stark belastet wird, dass er nicht vermag, über die Drehzahl dieser   Resoflanziage    hinweg hochzulaufen.



  Der Motor vermag im Anlaufbereich zufolge seiner bekannten, charakteristischen Drehzahl-Drehmoment  Abhängigkeit    kein ausreichendes Drehmoment zu   enit-    wickeln. Das volle Drehmoment erreicht ein Kurz  schlussankermotor    erst im Bereich des Kippmomentes, nahe der Synchrondrehzahl. Bei Überlast vermag er nicht, aus dem Anlassdrehzahlbereich herauszukommen.



   Gelingt es aber durch besondere Massnahmen, die Energieabgabe des Vibrators oder was das gleiche bedeutet, das   Belastungsdrehmomeut    im Anlaufbereich, vor Erreichen des Kippmomentes, klein zu halten, oder ganz auszuschalten, so erreicht der Motor ohne weiteres den Bereich der vollen Arbeitsdrehzahl und Leistung.



   Die Erfindung geht vom Gedanken aus, die mechanische Energieabgabe des Vibrators im Anlaufbereich so lange klein zu halten, bis der Motor eine Drehzahl erreicht hat, wo er   sein    volles Drehmoment abzugeben in der Lage ist. Der Vibrator soll also erst energieabgebend wirken, wenn nach anfänglichem, schwachbelastetem Anlauf der Motor auf die volle Arbeitsdrehzahl gekommen ist. Dies wird erreicht durch Änderung des Schwerpunktradius des Exzenters, indem dieser bei noch niederer Drehzahl zunächst noch klein   gehalten    ist   (r)    und sich erst bei Erreichen der hohen Arbeitsdrehzahl auf den normalen Exzenterradius r2 vergrössert hat.



   Die Erfindung betrifft einen Vibrator mit   Kurz !    schlussankermotor und mit neben den Drehlagern auf den beiden Wellenenden des Rotors in gleicher Lage angebrachten Exzenterkörpern.



   Die Erfindung besteht darin, dass jeder Exzenterkörper mittels einer auf einer Nabe angeordneten Führung   wenigstens    angenähert radial verschiebbar ist, und dass eine Federanordnung vorgesehen ist, die bei Stillstand und im   Aniaufdrehzahlbereich    den Exzenterkörper in Richtung auf die Welle drückt, und dass ein Gegenanschlag zur Begrenzung der Zentrifugalbewegung des Exzenterkörpers vorgesehen ist, wenn der   Arbeitsdrehzahlbereich    erreicht ist.



   Die Erfindung wird anhand von Ausführungsbeispielen näher   erläutert.     



   Fig. 1,   1a    zeigen eine   Exzenterkörper-Anordnung    in Achsrichtung.



   Fig. Ib zeigt deren Seitenansicht.



   Fig. 2 und 3 zeigen Varianten.



   Fig. 1 zeigt eines der beiden Wellenenden 1 des   kurzschlussankermotors,    mit der Anordnung des Exzenterkörpers. Der Kurzschlussankermotor, der selber nicht gezeichnet ist, ist in bekannterweise auf der zu vibrierenden Vorrichtung, z. B. auf einer Betonierverschalung starr befestigt.



   Auf jedem der beiden Wellenenden ist die Nabe 2 aufgekeilt. 3 ist der Exzenterkörper, der zusammen mit dem auf dem andern Wellenende vorhandenen gleichphasig angeordneten Exzenterkörper die Unwucht des Vibrators bildet. Der Exzenterkörper ist mittels einer Führung auf der Nabe radial verschiebbar. Als Radial  führnng    dienen zwei Führungsbolzen 4, die symmetrisch zur Welle angeordnet in der Nabe verschiebbar sind und über die die Radialverschiebung des Exzenterkörpers erfolgt. Über den Führungsbolzen befindet sich eine Federanordnung, bestehend aus Druckfedern 5, die bei Stillstand des Rotors und auch noch in seinem Anlauf-Drehzahlbereich den Exzenterkörper in Richtung auf die Welle drücken. Die Druckfedern stehen gegen die Nabe und gegen Schraubenköpfe 4a an den Führungsbolzen an.

   Unter den Schraubenköpfen ist eine Querplatte 6 eingesetzt, mit einer Schraube 7 und Gegenmutter 8, als Anschlag gegenüber der Nabe 2.



  Sie bildet den   Gegenschiag    zur Begrenzung der Zentrifugalbewegung der Exzenterkörper, wenn gegen das Ende des Hochlaufes des Rotors der   Arbeits-Dreh-    zahlbereich erreicht ist und der Motor das grösste Drehmoment und damit seine maximale Leistung abgeben kann. Der Schwerpunktsabstand im Arbeitsbereich und damit die Stärke der Rüttelkräfte kann damit eingestellt werden.



   Die Wirkungsweise ist folgende:
Zu Beginn des Anlaufs des Motors liegt der Exzenterkörper 3 unter dem Druck der Federn 5 auf der   Nabe    2 auf. Der Schwerpunkt S des Exzenterkörpers zusammen mit den rotierenden Teilen der Nabe und der Führung liegt nahe der   Drehachse;    der Schwerpunktabstand   r1    ist klein. Die dabei auftretenden, rüttelnden Zentrifugalkräfte sind entsprechend klein und damit auch die dem Motor entzogene Energie.



   Mit zunehmender Drahzahl steigen zwar die Rüt  teikräfte    und damit auch die Rüttelenergie an. Der Schwerpunktabstand   r1    ist aber so gewählt, dass die Energie des Motors auch im Anlaufdrehzahlbereich in jedem Falle ausreicht, um ihn auf die volle Drehzahl zu beschleunigen.



   Der Motor kann hochlaufen und eine   stabile    Drehzahl auf der   Drehzahl-Drehmoment-Kennlinie    erreichen. Diese Drehzahl liegt im allgemeinen über etwa 8   O/o    der Synchron-Drehzahl. Kurz bevor diese Drehzahl erreicht ist, ist die   Zentrifugalkraft      derart    angestiegen, dass sie die Rückstellkraft der Federn 5 erreicht hat und überschreitet, und dadurch der Exzenterkörper von der Nabe abgehoben wird und sich nach aussen bewegt, bis die Anschlagschraube 7 auf der Nabe aufliegt,   Fig. la.    Der Schwerpunktabstand hat sich dabei von   r1    auf r2 vergrössert. Entsprechend nehmen nun die   Zentrifugaikräfte    und die   Rütteikräfte    zu.

   Ferner erhöht sich die Abgabe von Rüttel-Energie, was nun auch eine entsprechende Mehrbelastung des   Motors s bringt. Diese Mehfbelastung ist für den Motor    ohne weiteres zulässig, weil er jetzt im stabilen Drehzahlbereich mit der höchsten   Drehmoment- und    Ener  gieabgabe    läuft. Die Exzenteranordnungen sind auf beiden Wellenenden genau gleich, und die Einstellung der Federkräfte entsprechen sich ebenfalls, so dass die Radialbewegung der beiden Exzenterkörper bei   giei-    chen Drehzahlen erfolgt.



   Die Anordnung erfüllt die Aufgabe, dass der Anlauf bei noch kleiner Energieabgabe erfolgen kann, und dass die volle   Rüttelenergie    erst bei einer Drehzahl abgegeben wird, wo der   Kurzschluss-Ankerinotor    bereits seinen stabilen Betriebsbereich erreicht hat und in der Lage ist, sein grösstes Drehmoment und seine grösste Leistung zu entwickeln.



   Die Anordnung nach Fig. 1 erfordert einen genauen Abgleich der beiden Rückstellfedern 5, um eine Schiefstellung beim Abheben des   Exzenterkörpers    zu vermeiden. Sie kann gemäss der Anordnungen Fig. 2 und 3 vermieden werden.



   Die Fig. 2 zeigt eine Ausführung der Exzenterkörper-Anordnung mit nur einer radialen Rückstellfeder 15, und mit einer Radialführung entlang paralleler Führungsflächen. Der Exzenterkörper 13 weist eine Ausnehmung 13a auf mit parallelen Innenwänden 13b.



  Letztere gleiten entlang der Seitenflächen 12a der Nabe 12. Es ergibt sich so eine sichere Radialführung des Exzenterkörpers 13, der nicht verkanten kann.



  Eine Anschlagschraube 18 gestattet, den Schwerpunkt Abstand   r1    des Exzenterkörpers abzugleichen. Dieser wird so eingestellt, dass nach Durchlauf des Anlassdrehbereichs ein Abheben des   Exzenterkörpens    bei der gleichen Drehzahl erfolgt, wie das Abheben der Exzenterkörper am andern Wellenende. Das Abheben und Verschieben auf den Exzenterradius r2 erfolgt sobald eine Drehzahl erreicht ist, bei der der Motor sein   ma:nniales    Drehmoment abgeben kann.



   Fig. 3 zeigt eine Ausführung der Exzenterkörper Anordnung bei der die Exzentermasse 23 einseitig um ein Gelenk 24 schwenkbar ist. Der Schwerpunkt S bewegt sich auf einem Kreisbogen K,   also    nur   angena-    hert in   radialer    Richtung, was jedoch für die   Wiz    kungsweise bedeutungslos ist. Die Bewegung kann praktisch als Radialbewegung angesehen werden. Beidseitig angebrachte Zugfedern 25 wirken als   Rückstell    federn. Die Begrenzung der Auswärtsbewegung des   Exzenterkörpers    wird auch einen vorstehenden Rand 26a an der Mitnehmerscheibe 26 erhalten. Diese Anordnung weist infolge des Gelenkes 24 besonders kleine Reibung auf, wodurch eine sehr genaue Einstel  lung der Abhebdrehzahi l des Exzenterkörpers erreicht    wird.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vibrator mit Kurzschlussankermotor und mit neben den Drehlagern auf den beiden Wellenenden des Rotors in gleicher Lage angebrachten Exzenterkörpern, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Exzenterkörper (3, 13, 23) mittels einer auf einer Nabe (2, 12, 26) angeordneten Führung wenigstens angenähert radial verschiebbar ist, und dass eine Federanordnung (5, 15, 25) vorgesehen ist, die bei Stillstand und im Anlaufdrehzahlbereich den Exzenterkörper in Richtung auf die Welle drückt, und dass ein Gegenanschlag (7, 17, 26a) zur Begrenzung der Zentrifugalbewegung des Exzenterkörpers vorgesehen ist, wenn der Arbeitsdreh zahibereich erreicht ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vibrator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Radialführung zwei Führungsbolzen (4) dienen, die symmetrisch zur Welle (1) liegen und in der Nabe (2) verschiebbar sind.
    2. Vibrator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung der Schwerpunktabstände (rj, r2) Anschlagschrauben vorgesehen sind.
    3. Vibrator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Radialführung der Exzenterkörper (13) eine Ausnehmung (13a) aufweist und über der Nabe (12) radial gleitbar angeordnet ist (Fig. 2).
    4. Vibrator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenterkörper (23) einseitig um ein Gelenk (24) schwenkbar ist (Fig. 3).
CH1515867A 1967-10-27 1967-10-27 Vibrator mit Kurzschlussankermotor CH465935A (de)

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