CH465979A - Absperr- und Regelventil - Google Patents

Absperr- und Regelventil

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CH465979A
CH465979A CH699666A CH699666A CH465979A CH 465979 A CH465979 A CH 465979A CH 699666 A CH699666 A CH 699666A CH 699666 A CH699666 A CH 699666A CH 465979 A CH465979 A CH 465979A
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CH699666A
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Zehnder Peter
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Description


      Absperr-   <B>und</B>     Regelventil       Das im Hauptpatent beschriebene     Absperr-    und Re  gelventil besitzt einen     kegelförmigen    Tauchkolben, der  mit einer Ventilspindel mit axialem Spiel gekuppelt ist  und bei offenem Ventil an einem Anschlag der Ventil  spindel aufliegt, wobei zwischen dem Tauchkolben und  einer Scheibe an der Spindel ein axial elastisch     zusam-          menpressbarer    Dichtungsring angeordnet ist, der in der       Anschlagslage    des Tauchkolbens bei offenem Ventil  axial vorgespannt ist.

   Im nichteingebauten Zustand ist  der Dichtungsring axial höher als der Zwischenraum  zwischen der     genannten    Scheibe und dem Auflager des  Tauchkolbens, wobei jedoch     seine    Dichtfläche bezüglich  der Umhüllungsfläche des Tauchkolbens zurücksteht.

    Mit     dieser    Anordnung wird erreicht, dass beim Abheben  des Ventilkegels vom Sitz     zur    Vermeidung des     Flatterns     im     Dichtungsring    eine geringe     Vorspannung    verbleibt  und dass der Ventilkegel erst nach     t?berwindung    des  axialen Spiels vom Sitz abhebt und das Ventil öffnet und  einen durch die     Spindelstellung    genau definierten     Durch-          strömquerschnitt    freigibt.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Aus  bildung des Ventils nach dem Patentanspruch des  Hauptpatentes und ist dadurch gekennzeichnet, dass die  Kupplung der Ventilspindel mit dem Tauchkolben über  eine durch den Kolben hindurch in die Ventilspindel ein  geschraubte Kopfschraube erfolgt, deren Kopf einen       der        Mitnahme    des     Tauchkolbens        dienenden        Bund        bildet.     



  Die Erfindung wird anhand von zwei in der Zeich  nung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläu  tert.  



       Fig.1    und 2 zeigen je einen axialen Schnitt durch  ein     Tauchkolbenventil    gemäss der ersten, bzw. zweiten  Ausführungsform.  



  Bei dem in     Fig.    1 dargestellten Ventil dichtet der       einteilige    axial elastisch     zusammenpressbare    Dichtungs  ring 1, der auf dem Ventilkegel 2 angeordnet ist, gegen  den Ventilsitz 3 ab. Eine ringförmige Scheibe 4 über  trägt die     Druckkraft    der bei der Ventilbetätigung zu  drehenden Ventilspindel 5 auf den Dichtungsring 1. In  die Ventilspindel 5 ist, durch den Ventilkegel 2 und die    Scheibe 4 hindurchführend, eine Kopfschraube 12 fest  eingeschraubt, deren mit Gewinde versehenes Ende ge  gen eine Scheibe 14 am Ende der als Sackloch ausge  bildeten Bohrung in der Ventilspindel 5 aufliegt.

   Die  axiale Dicke der Scheibe 14 bestimmt das     axiale    Spiel  ,a     zwischen    dem     Schraubenkopf    13 und der     Unterseite     des Ventilkegels 2. Durch Auswechseln der Scheibe 14  gegen eine andere Scheibe von grösserer oder geringerer  Materialstärke kann dieses Spiel veränderbar eingestellt  werden.  



  Der Kopf 13 der Schraube 12 bildet einen beim  Öffnen des Ventils der Mitnahme des Tauchkolbens 2  dienenden Bund. Das Spiel a zwischen diesem Bund und  dem Ventilkegel 2 ist so bemessen, dass es zu Null wird,  bevor der Dichtungsring 1 von dem Druck der Ventil  spindel ganz entlastet ist, d. h.

   dass der im Dichtungsring  verbleibende Druck den Ventilkegel gerade noch ge  schlossen     hält.    Wenn beim weiteren Hochdrehen der  Ventilspindel 5 der Ventilkegel 1 vom Sitz abhebt und  das Ventil öffnet, gibt der Ventilkegel 2 einen durch  die     Spindelstellung    2 genau definierten     Durchströmquer-          schnitt    frei, der von einem möglichen Quellen des Dich  tungsmaterials des Dichtungsringes 1 unbeeinflusst ist,  da die Dichtfläche des     Ringes    1, wenn dieser nicht mehr  axial vorgespannt ist, bezüglich der Umhüllungsfläche  des Tauchkolbens zurücksteht.  



  Beim Schliessen des Ventils drückt die Spindel 5  über den leicht vorgespannten Dichtungsring 1 zuerst  den Ventilkegel auf den Sitz 3 und der     Durchfluss    wird  gesperrt. Ein Weiterdrehen der Spindel bewirkt nun ein  Zusammendrücken des Dichtungsringes 1, der sich in  radialer Richtung erweitert und eine vollständige Ab  dichtung gewährleistet.  



  Die Ausführungsform von     Fig.    2 unterscheidet sich  von     Fig.    1 durch eine andere Ausbildung des Tauchkol  bens 2. Dieser besitzt einen hülsenförmigen     Ventilkol-          benschaft    6, der sich nach oben in eine Bohrung der  Ventilspindel 5 erstreckt. Die Kupplung der Ventilspin  del mit dem Tauchkolben erfolgt wieder mittels einer in  die Ventilspindel 5 eingeschraubten Kopfschraube 12,      deren Kopf 13 einen der Mitnahme des     Tauchkolbens     dienenden Bund bildet.

   Die Schraube 12 ist durch eine  Distanzhülse 15 hindurchgeführt, die auf dem Schrau  benkopf aufliegt und eine solche axiale Länge     aufweist,     dass sie gegen den Boden 11 der Bohrung in der Ventil  spindel 5     anstösst,    wenn der Schraubenkopf 13 den  Tauchkolben in derjenigen Lage hält, in welcher der  Ventilkegel 2 gerade auf dem Sitz 3     aufliegt.    Die Di  stanzhülse 15 ist um das Spiel a länger als der Ventil  kolbenschaft 6. Die     Fig.    2 zeigt das Ventil beim     Schliess-          vorgang    im Zustand, wenn der Ventilkegel 2 gerade auf  dem     Sitz    3 aufliegt.

   Wenn nun die Ventilspindel 5 weiter  nach unten bewegt wird, so wird der Dichtungsring 1       zusammengepresst,    der sich nun in radialer Richtung       erweitert    und eine vollständige Abdichtung gewährlei  stet. Das Spiel a erscheint dann     zwischen    dem Schrau  benkopf 13 und dem     Ventilkegel    2. Die Spindel 5     kann     aber nur bis     zum        Anschlag    der Bodenfläche 11 gegen  die Stirnfläche 10 des     Ventilkolbenschaftes    bewegt wer  den, so dass das Material des Dichtungsringes 1 nicht  über ein gewisses Mass     zusammengedrückt    werden  kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Absperr- und Regelventil nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung der Ventilspindel (5) mit dem Tauchkolben (2) über eine durch den Kolben hindurch in die Ventil spindel eingeschraubte Kopfschraube (12) erfolgt, deren Kopf (13) -eineu der Mitnahme des Tauchkolbens (2) id'ienenden Buhd bindet. UNTERANSPRUCH Absperr- und Regolventil nach Patentanspruch,
    da durch gekennzeichnet, dass am inneren Ende der als Sackloch ausgebildeten, den Schaft der Kopfschraube (12) aufnehmenden Bohrung der eine Scheibe (14) angeordnet ist, gegen die das Ende des Schraubenschaftes anliegt und durch deren unterschied lich wählbare Materialstärke das Spiel (a) zwischen Ven tilspindel und Tauchkolben veränderbar eingestellt wer den kann.
CH699666A 1965-10-19 1966-05-13 Absperr- und Regelventil CH465979A (de)

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CH699666A CH465979A (de) 1965-10-19 1966-05-13 Absperr- und Regelventil
AT939666A AT267985B (de) 1965-10-19 1966-10-07 Absperr- und Regelventil mit kegelförmigem Tauchkolben

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CH1444065A CH452300A (de) 1965-10-19 1965-10-19 Absperr- und Regelventil
CH699666A CH465979A (de) 1965-10-19 1966-05-13 Absperr- und Regelventil

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CH465979A true CH465979A (de) 1968-11-30

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CH699666A CH465979A (de) 1965-10-19 1966-05-13 Absperr- und Regelventil

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2439918A1 (fr) * 1978-10-27 1980-05-23 Karrer Weber & Cie Ag Robinet d'arret et de reglage ayant un joint conique

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DE2627233C2 (de) * 1976-06-18 1986-07-10 Josef 6200 Wiesbaden Nemetz Sicherheitsventil
DE3527427A1 (de) * 1985-07-31 1987-02-05 Hp & Hp Chemie Stellglieder Ventil zur verwendung in leitungen, die abrasive oder aggressive medien fuehren

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AT267985B (de) 1969-01-27

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