CH466051A - Pressluft-Atmungsgerät - Google Patents

Pressluft-Atmungsgerät

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CH466051A
CH466051A CH320968A CH320968A CH466051A CH 466051 A CH466051 A CH 466051A CH 320968 A CH320968 A CH 320968A CH 320968 A CH320968 A CH 320968A CH 466051 A CH466051 A CH 466051A
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CH
Switzerland
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valve
compressed air
breathing apparatus
air breathing
compensating piston
Prior art date
Application number
CH320968A
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English (en)
Inventor
Stirnemann Peter
Original Assignee
Stirnemann Peter
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B9/00Component parts for respiratory or breathing apparatus
    • A62B9/02Valves
    • A62B9/022Breathing demand regulators
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M16/00Devices for influencing the respiratory system of patients by gas treatment, e.g. ventilators; Tracheal tubes
    • A61M16/20Valves specially adapted to medical respiratory devices

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
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Description


  
 



  Pressluft-Atmungsgerät
Es sind Pressluft-Atmungsgeräte bekannt, bei denen das benötigte niederdruckseitig gesteuerte Membranventil die in Flaschen unter Hochdruck mitgeführte Atemluft in einer Stufe auf den für die Atmung nötigen Druck reduziert. Die genannten Ventile arbeiten mit einem in Richtung der Niederdruckseite sich schliessenden Ventilkegel.



   Es sind andere Pressluft-Atmungsgeräte bekannt, bei welchen die hochgespannte Luft in zwei Ventilen reduziert wird. Ein erstes Ventil, die sogenannte erste Stufe, reduziert die Flaschenluft auf einen konstanten Mittelwert, der wiederum das niederdruckseitig gesteuerte Membranventil, die sogenannte zweite Stufe, speist. Die genannte zweite Stufe arbeitet bei bekannten Geräten mit einem gegen die Niederdruckseite schliessenden Ventilkegel. Es sind im weiteren Geräte bekannt, bei denen die genannte zweite Stufe mit einem gegen den Mitteldruck schliessenden Ventilkegel arbeitet. Schliesslich sind Pressluft-Atmungsgeräte bekannt, bei denen die hochgespannte Luft in drei Stufen auf den Atemdruck reduziert wird.



   Bei den bisher üblichen Pressluft-Atmungsgeräten mit niederdruckseitig gesteuerten Ventilen, die gegen die Niederdruckseite schliessen, ist der Ventilquerschnitt klein gehalten, um die infolge des auf das Ventil wirkenden Hoch- resp. Mitteldruckes, nötigen Steuerkräfte klein zu halten. Bei den mit zwei Stufen arbeitenden Ventilen wird, um einen bei undichter ersten Stufe auftretenden Überdruck und die damit verbundenen übergrossen Steuerkräfte zu vermeiden, ein zusätzliches Sicherheitsventil eingebaut.



   Bei der zweiten Art niederdruckseitig gesteuerter Ventile. die gegen den Mitteldruck schliessen, ist der genannte Ventilkegel durch Federkraft auf den Ventilsitz gepresst. Diese Bauart öffnet bei undichter erster Stufe selbst, weshalb auf den Einbau eines Sicherheitsventils verzichtet werden kann. Damit die zum Schliessen des Ventils nötige Federkraft nicht zu gross wird, ist auch bei dieser Anordnung der Ventilquerschnitt klein gehalten.



   Es wird nun gelegentlich als Nachteil empfunden, dass, durch die kleinen Ventilquerschnitte bedingt, bei niedrigem Flaschendruck nicht mehr die für eine normale Atmung nötige Luftmenge frei wird und bis zehn Prozent des vorhandenen Luftvolumens als Rest zurückbleibt.



  Dieser und noch andere Mängel beinträchtigen den Atemkomfort der üblichen Atmungsgeräte in erheblicher Weise.



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein Pressluft Atmungsgerät mit niederdruckseitig gesteuertem Ventil.



   Erfindungsgemäss werden nun die oben kurz erwähnten Unzulänglichkeiten solcher Pressluft-Atmungsgeräte dadurch behoben, dass das Ventil einen Ausgleichkolben und einen Ventilkörper aufweist, die miteinander verbunden sind.



   Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt.



   Das Ventilgehäuse 1 der niederdruckseitig gesteuerten Stufe weist in seinem Zentrum die Bohrung 12 für das Ventil 2 und die Lufteinlass-Bohrung 7 auf. Das Ventilgehäuse 1 ist auf der rechten Seite der Bohrung 12 als Dichtsitz 8 ausgebildet, dessen Durchmesser 13 um ein weniges grösser ist als der Durchmesser der Bohrung 12.



  Vorzugsweise ist die Führung 16 für die Schliessfeder 11 mit dem Gehäuse 1 verbunden. Das Ventil 2 weist an seinem rechten Ende den Ventilteller 5 mit seiner Dichtungsfläche 6 und auf der linken Seite den Ausgleichkolben   4. mit    seiner Dichtung 3 und der Kontaktstelle 17 auf. Wie aus der Zeichnung erkennbar ist, wird beim Einatmen am nicht dargestellten Mundstück, über den Stutzen 15 im Ventilraum 18 ein Unterdruck erzeugt, der die Membrane 14 nach unten zieht. Die Membrane 14 drückt bei ihrer Abwartsbewegung auf den Druckhebel 9, der sich um seine Achse 10 dreht und auf die Kontaktstelle 17 des Ventils 2 drückt. Durch die Bewegung des Hebels 9 wird das Ventil 2 nach rechts bewegt und gibt zwischen dem Ventilsitz 8 und der Dichtfläche 6 einen Raum zum Ausströmen der durch die Bohrung 7 zuströmenden Luft frei.

   Wird die Einatmung unterbrochen, so geht die Membrane 14 in ihre Ausgangslage zurück und die Feder 11 schiebt das Ventil 2 mit dem Dichtteller 5 und der Dichtung 6 auf den Ventilsitz 8 und unterbindet dadurch die Luftzufuhr aus der Bohrung 7 in den Ventilraum 18. Dadurch, dass der Ausgleichkolben 4  mit seiner Dichtung 3 fest mit dem Ventilteller 5 verbunden ist, drückt der in der Bohrung 7 herrschende Druck in beiden axialen Richtungen auf den Körper 4, 5 so dass sich die axialen Kräfte aufheben. Deshalb kann der Durchmesser der Ventilbohrung 12 beliebig gross gewählt werden, ohne dass die Kräfte für die Betätigung des Ventils 2 grösser werden. Vorzugsweise ist der Durchmesser des Ventilsitzes 8 um ein kleines grösser als der der Ventilbohrung 12 für den Ausgleichkolben 4.



  Dadurch entsteht bei zu hohem Speisedruck eine   Off-    nungskraft in Richtung auf den Ventilteller 5. Der Öffnungsdruck kann durch die Feder 11 festgelegt werden. Das Ventil 2 arbeitet in diesem Fall als Sicherheitsventil, da der auf den   Dichtungsquerschnitt    wirkende Druck zugleich auf den mit dem Ventilteller verbundenen Kolben wirkt, der die auf den Ventilteller wirkende Kraft aufhebt, so dass ein beliebig grosser Ventilquerschnitt möglich ist und dadurch ein Sicherheitsventil-Effekt entsteht.



   Es ist klar, dass der Ventilteller 5 und der Ausgleichkolben 4 durch Verschraubung miteinander verbunden werden können, statt, wie dargestellt, diese Teile aus einem einzigen Stück herzustellen. Ferner kann der Durchmesser 13 des Dichtungssitzes 8 kleiner oder grösser sein als der des Ausgleichkolbens 4.



   In einer nicht dargestellten Ausführungsform sind der Ausgleichkolben 4 und der Ventilteller 5 beide als Kolben gleichen oder verschiedenen Durchmessers ausgebildet.



   Wie Versuche zeigten, lassen sich Atemluftflaschen bis auf einen Rest, der nicht grösser als ein Prozent ist, leer atmen.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Pressluft-Atmungsgerät mit niederdruckseitig gesteuertem Ventil, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil (2) einen Ausgleichkolben (4) und einen Ventilkörper (5) aufweist, die miteinander verbunden sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Pressluft-Atmungsgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussendurchmesser der Dichtungen (3, 6) des Ausgleichkolbens (4) und des Ventilkörpers (5) gleich sind.
    2. Pressluft-Atmungsgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Durchmesser der Dichtung (6) des Ventilkörpers (5) grösser ist als der Aussendurchmesser der Dichtung (3) des Ausgleichkolbens (4).
    3. Pressluft-Atmungsgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Durchmesser der Dichtung (6) des Ventilkörpers (5) kleiner ist als der Aussendurchmesser der Dichtung (3) des Ausgleichkolbens (4).
    4. Pressluft-Atmungsgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung (12) des Ausgleichkolbens (4) durchgehend ist und dass der Durchmesser des Ventilsitzes (8) grösser ist als der der Bohrung (12).
    5. Pressluft-Atmungsgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper (5) und der Ausgleichkolben (4) miteinander verschraubt sind.
CH320968A 1968-03-05 1968-03-05 Pressluft-Atmungsgerät CH466051A (de)

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ID=4251012

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