CH466346A - Gerät zum Beheizen von Weichenzungen - Google Patents

Gerät zum Beheizen von Weichenzungen

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CH466346A
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CH562668A
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Wagner Elektrothermit
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B7/00Switches; Crossings
    • E01B7/24Heating of switches

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
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  • Structural Engineering (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description


  Gerät zum Beheizen von Weichenzungen    Es ist bekannt, Abschnitte von Eisenbahnschienen,  die in ihrer Funktion durch Schneefall oder Eisbildung  gefährdet werden, zu beheizen, um so in der kalten  Jahreszeit einen störungsfreien Verkehr zu ermöglichen.  Bei den meisten bekannten     Schienenheizgeräten    sind  mehrere, vorzugsweise mit Flüssiggas, wie Propan, ge  speiste Brenner in geeigneten, zweckmässig den Schwel  lenfeldabständen entsprechenden Abständen längs der  zu beheizenden Schiene angeordnet, wobei die heissen  Abgase der Brenner unmittelbar oder über geeignete       Leitflächen    an die Schiene herangeführt werden.

   Der  artige Heizgeräte sind wegen der grossen Anzahl der  über ein verzweigtes Leitungsnetz zu speisenden Brenner  sehr aufwendig und sie erfordern bei ihrer Montage  meist auch einen Eingriff in die     Schotterbettung,        sofern     nämlich an der Unterseite des Schienenfusses Raum für  die Unterbringung der Brenner freigemacht werden  muss.  



  Günstiger sind in dieser Beziehung bekannte     Heiz-          geräte,    bei welchen ein rohrähnlicher Heizkörper vorge  sehen ist, der Heissgas führt und im Raum     zwischen     Schienenfuss und Schienenkopf einer Normalschiene an  geordnet ist, wobei zur Halterung dieses Körpers ein den       Schienenfuss    untergreifender Drahtbügel dient.  



  Die Erfindung befasst sich mit der Aufgabe, ein  Gerät zum Beheizen von Weichenzungen zu schaffen,  bei dem     ähnlich    dem vorerwähnten, bekannten Gerät  ein Heissgas führendes Heizrohr verwendet wird, dessen  Querschnitt dem lichten Raum über dem Zungenfuss bis  zur Höhe des Zungensteges angepasst ist, das aber nicht,  wie bisher, die feste Backenschiene heizt, sondern un  mittelbar auf die bewegliche Weichenzunge wirkt, was  den Vorteil bietet, dass mit geringstem Aufwand die  Wärme an jene Stellen geleitet wird, wo durch Vereisung  eine Betriebsstörung verursacht werden kann.  



  Das     erfindungsgemässe    Gerät ist dadurch gekenn  zeichnet, dass sich das Heizrohr vom Bereich des Zun  gengelenkes in Richtung zur Zungenspitze bis knapp  vor das Gestänge der     Zungenverstell-    und -verriege-         lungsvorrichtung    erstreckt, wobei der dem Zungenge  lenk     zugekehrte    Endteil des Heizrohres schräg in Rich  tung zur Gleismitte hin gebogen ist und einen eine       Heissgasströmung    erzeugenden Brenner trägt, während  am anderen Ende des Heizrohres eine gegen den Ver  stell- und     Verriegelungsmechanismus    der Weichenzunge  gerichtete     Ausströmöffnung    vorgesehen ist.  



  Die Erfindung ermöglicht es somit, mit dem gleichen  Gerät störende Vereisungen sowohl an der Weichen  zunge bzw. zwischen     Weichenzunge    und Backenschiene  als auch am Verstell- und     Verriegelungsmechanismus     der Weichenzunge mit hohem Wirkungsgrad zu verhin  dern bzw. zu beseitigen. Das Heizrohr, das in beliebiger  Weise mit der Weichenzunge verbunden werden     kann,     hat vorzugsweise im wesentlichen     Rechteckquerschnitt,     wobei die längere     Rechteckseite    der Breite des     Zungen-          fusses    angepasst ist.

   Dadurch werden ein guter Sitz des  Heizrohres und eine grosse     Wärmeaustauschfläche    zwi  schen Heizrohr und Weichenzunge gesichert.  



  Die Erfindung soll nun unter Bezugnahme auf die  Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnungen ge  nauer erläutert werden.     Fig.    1 zeigt in schematischer  Draufsicht ein erfindungsgemässes Gerät zum Behei  zen von Weichenzungen während der kalten Jahreszeit  und     Fig.    2 stellt dieses Gerät an einer Weiche montiert  dar.     Fig.    3 ist ein Querschnitt nach der Linie     III-III     in     Fig.    2.     Fig.    4 ist eine schematische und teilweise im       Axialschnitt    gezeigte Ansicht eines Brenners, der vorteil  haft für Heizgeräte gemäss der Erfindung Verwendung  findet.  



  Das in     Fig.    1 dargestellte, für zwei miteinander     ge-          kuppelte    Weichenzungen bestimmte     Zwillingsheizgerät     umfasst je Weichenzunge ein Stahlrohr 1     bzw.    1', das  sich über mehrere Schwellenfelder erstreckt und an  einem Ende zur Gleismitte hin abgewinkelt ist, wobei  an den abgewinkelten Rohrteil ein Brenner 2 bzw.  2' angeschlossen ist, der seinerseits über eine Speise  leitung 3 bzw. 3' mit einer Brennstoffquelle, z. B. einem       Propangasbehälter,    verbunden ist.

   Die Luftzufuhr zu      den     Brennem    erfolgt über eine sich     vergabelnde    Luft  zufuhrleitung 10, die vorzugsweise mit Abstand vom Bo  den ausserhalb des Gleises in     einem    Schnorchel endet,  um auch bei Schneelage die Luftzufuhr zu sichern.  



  Jedes der Rohre 1 bzw. 1' hat, wie aus     Fig.    3 er  kennbar ist, einen im wesentlichen rechteckigen Quer  schnitt und ist so ausgebildet, dass es in die     Kehlung     zwischen Fuss F und Steg St einer Weichenzunge Z  passt. Wenn die Weichenzunge an dieser Stelle eine  Hohlkehle aufweist, so ist ein entsprechend angepasstes  Formrohr zu verwenden. Die Höhe h des Rohres ist so  gewählt, dass das Rohr zur Gänze unterhalb des vor  geschriebenen     Lichtraumprofiles    liegt, so dass das Ab  rollen des Spurkranzes an der Zunge durch die     Heiz-          einrichtung    nicht     behindert    wird.

   Die längere Seite des       Rechteckquerschnittes    ist der Breite des Zungenfusses  F angepasst. An einer Seite jedes Heizrohres sind durch       Schweissung    oder dgl. Winkellaschen 4 befestigt, die mit  einem Schenkel den     Zungenfuss    Untergreifen und eine       Klemmschraube    5 tragen,     mittels    welcher das Heizrohr  am Zungenfuss F festgeklemmt werden kann. An der  dem Zungensteg St zugekehrten Seite weist jedes Heiz  rohr einen längsweise verlaufenden Austrittsspalt 6 oder  in Längsrichtung des Rohres verteilte Austrittsöffnun  gen für die Abgase des Brenners auf.  



  Die für die gegenüberliegenden Zungen einer Wei  che bestimmten     Heizrohre    1, 1' sind durch Kupplungs  gestänge 7, die an angeschweissten Konsolen 8 bzw.  8' der Heizrohre 1, l'     angelenkt    sind, auf gemeinsame  Bewegung miteinander verbunden. Falls die beiden Wei  chenzungen elektrisch gegeneinander isoliert sein sollen,  werden in die Gestänge 7 und in die     vergabelte    Luft  zufuhrleitung 10 Isolierstücke eingebaut.  



  Wie aus     Fig.    2 hervorgeht,     befinden    sich im mon  tierten Zustand des     Zwillingsheizgerätes    die Brenner 2,  2' nahe den Gelenkpunkten G bzw. G' der Weichen  zungen Z bzw. Z' und die Heizrohre 1, l' sind so lang  bemessen, dass sie kurz vor der nur schematisch ange  deuteten     Weichenverstellvorrichtung    enden. Die freien  Austrittsöffnungen 9, 9' der     Heizrohre    1, 1' sind so  gerichtet, dass die daraus austretenden Abgase gegen die       Zungenverriegelungseinrichtungen    geblasen werden und  diese wirksam beheizen.

   Bei der dargestellten Anord  nung des Heizgerätes wirken die     heissesten    Abgase auf  den verdickten Teil der Weichenzungen, wodurch eine  günstige     Beheizung    gesichert wird.  



  Die der Weichenzunge abgekehrten     Oberflächenteile     des Heizrohres 1 können mit wärmedämmendem Mate  rial bedeckt sein.         In        Fig.    4 ist ein     im    Rahmen der     Erfindung    beson  ders günstig verwendbarer Brenner dargestellt, der einen  starken axialen Strom von heissen Abgasen erzeugt.  Durch eine enge Düse 15 strömt Gas, z. B. von     einem          Propangasbehälter,    in einen perforierten Doppelkegel,  dessen sich     diffusorartig    erweiternder Teil 16a schwä  cher     perforiert    ist als der     anschliessende,    sich verengen  de Teil 16b.

   In den als Mischkammer dienenden     Bren-          nerteil    16a     wird    durch     Ejektorwirkung    Luft angesaugt  und mit dem aus der Düse ausströmenden Gas ver  mischt. Im anschliessenden     Brennerteil    16b wird     die     Geschwindigkeit des     Gas-Luftgemisches    erhöht und zu  gleich wird weitere Verbrennungsluft angesaugt, so dass  in den     Brennerhals    17     ein    gut     brennbares    Gemisch  eintritt und dort auf     bekannte    Weise, z.

   B. elektrisch  durch     Fernzündung,        entflammt    werden kann. Der Bren  ner ist nach aussen von einem Schutzkegel 18 abgedeckt,  der ein Erlöschen der Flamme durch Regen oder Wind  einwirkung     (Fahrtwind)    verhindert. An den Brenner  schliesst sich ein die     Flamme    aufnehmendes Brenner  rohr 19 an, das mit dem     Heizrohr    1 bzw. 1' verbunden  ist. Im     Brennerrohr    19 wird zweckmässig ein von der  brennenden Flamme zum Glühen gebrachter, z. B. ring  förmiger Metallteil in den Flammenweg eingesetzt, der  bei ungewolltem Erlöschen der     Flamme        eine    sofortige  neuerliche Zündung bewirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gerät zum Beheizen von Weichenzungen unter Ver wendung eines Heissgas führenden Heizrohres, dessen Querschnitt dem lichten Raum über dem Zungenfuss bis zur Höhe des Zungensteges angepasst ist, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Heizrohr (1) vom Bereich des Zungengelenkes (G) in Richtung zur Zungenspitze bis knapp vor das Gestänge (WS) der Zungenverstell- und -verriegelungsvorrichtung erstreckt,
    wobei der dem Zungengelenk zugekehrte Endteil des Heizrohres schräg in Richtung zur Gleismitte hin gebogen ist und einen eine Heissgasströmung erzeugenden Brenner (2) trägt, während am anderen Ende des Heizrohres eine gegen den Verstell- und Verriegelungsmechanismus (WS) der Weichenzunge gerichtete Ausströmöffnung (9) vorgese hen ist. UNTERANSPRUCH Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass das Heizrohr (1) im wesentlichen Rechteck querschnitt hat, wobei die längere Rechteckseite der Breite des Zungenfusses (F) angepasst ist.
CH562668A 1968-04-17 1968-04-17 Gerät zum Beheizen von Weichenzungen CH466346A (de)

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