CH466536A - Schalungselement zur Herstellung von Mantelbetonwänden - Google Patents

Schalungselement zur Herstellung von Mantelbetonwänden

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CH466536A
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Description


      Schalungselement        zur    Herstellung von Mantelbetonwänden    Zur Herstellung von Bauwerken mit Mantelbeton  wänden ist es bekannt, bleibende     Schalungselemente    zu  verwenden, bei welchen Platten aus wärmedämmen  dem Baustoff durch Querstege voneinander distanziert  und miteinander verbunden sind. Durch die Verwen  dung     derartiger        Schalungselemente    werden die für die  Errichtung des Bauwerkes erforderlichen Arbeitsgänge  sehr vereinfacht, verkürzt und verbilligt.  



  Den Gegenstand der Erfindung bildet ein     Scha-          lungselement    dieser     Art,    das sich durch besonders hohe  Wärmedämmung vorzügliche Schalldämmung und  Feuchtigkeitsdichte, sowie durch absolute Beständigkeit  gegen Verrottung auszeichnet. Ausserdem erleichtert es  durch sein extrem geringes Gewicht die Handhabung  und ermöglicht eine entsprechende Beschleunigung der  Arbeit. Erfindungsgemäss werden diese Vorteile  dadurch erreicht, dass die Platten aus Hartschaum  kunststoff bestehen.  



  Nach einer bevorzugten Ausführungsform sind  nicht nur die Platten,     sondern    auch die Querstege aus       Hartschaumkunststoff        gefertigt    und die Querstege be  stehen mit mindestens einer der beiden Platten aus       einem    Stück. Die Querstege können mit beiden Platten  zusammen aus einem Stück geformt sein, was aus  formtechnischen Gründen nur die Herstellung von       Schalungselementen        mit    einer einzigen Reihe von  Querstegen gestattet. Eine andere Art, bei der diese  Beschränkung nicht auftritt, besteht darin, dass die  Querstege mit je ihrer halben Länge aus einem Stück  mit der anschliessenden Platte bestehen und mittels  korrespondierender Teile z. B.

   Zapfen oder Loch an  einander ansteckbar sind.  



  Solche     Schalungselemente    besitzen gegenüber den  bekannten ähnlichen     Schalungselementen    auch den  Vorteil, dass deren Herstellung praktisch ohne Hand  arbeit     im    maschinellen Wege äusserst rasch und  kostensparend möglich ist.  



  Wenn an die Feuerfestigkeit der zu errichtenden  Wände erhöhte     Anforderungen    gestellt werden, ist die  Anordnung von Querstegen aus     Hartschaumstoff    nicht    zweckmässig. In diesen Fällen werden die Hartschaum  stoffplatten durch Stäbe aus hitzefestem Material, z. B.  Metall, Keramik, Schamotte, Beton, Asbestzement  u. dgl. verbunden, wobei deren beiderseitige Enden  verbreitert und in die     Schaumkunststoffplatten    einge  gossen sind.  



  Bei einer bevorzugten Ausgestaltung eines solchen       Schalungselementes    sind die Querstege Stahlstäbe, de  ren beide Enden zu einer oder mehreren     Schrauben-          oder        Spiralwindungen    gebogen sind. Beispielsweise ist  die Anordnung so getroffen, dass die beiden Enden  jedes Stahlstabes zu einer Spirale mit     kegeliger        Hüllflä-          che    gebogen sind, welche in einer zur Plattenebene  parallel liegenden Windung endet.  



  Die Anordnung von feuerfesten Querstegen hat  andererseits gegenüber den Querstegen aus Hart  schaumstoff den Nachteil, dass diese Materialien meist  relativ gute Wärmeleiter sind, so dass sich sogenannte  Kältebrücken in der Wand bilden können, wenn nicht  auch dagegen Vorsorge getroffen ist. Solche     Kältebrük-          ken    vermeidet man     in    einfacher und zweckmässiger  Weise dadurch, dass die Enden der Querstege von der  Aussenwand der     Hartschaumstoffplatte    einen Abstand  von etwa der halben Plattendicke besitzen und die       Hartschaumstoffplatten    an den Stellen, wo die Quer  stege verankert sind, an der Innenseite Vorsprünge  aufweisen.

   Diese Vorsprünge bewirken, dass für die  Verankerung der verbreiterten Enden der Querstege in  den     Hartschaumstoffplatten    trotz des Abstandes von  der Aussenwand noch genügend     Einbettungsmaterial     vorhanden ist.  



  Nachstehend sind anhand der Zeichnung mehrere  Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert.       Fig.1    zeigt ein     Schalungselement    im Schaubild,       Fig.    2 zwei solche aufeinander     aufsetzbare    Elemente in  Stirnansicht,     Fig.3    die beiden Hälften     einer    weiteren  Ausführungsform vor der Zusammensetzung, in Stirn  ansicht,

       Fig.4    ein Eckstück und     Fig.5    ein     Wandan-          schlussstück    in     Stirnansicht.    Die     Fig.    6 zeigt ein weite  res     Schalungselement    im Mittelschnitt und     Fig.7    die      Verbindungsstelle zwischen einem Quersteg und einer  Platte des     Schalungselementes    nach     Fig.    6 in     vergrös-          sertem    Schnitt.  



  Das     Schalungselement    nach den     Fig.    1 und 2 be  sitzt zwei Platten 10, 10' aus einem     hochwärmedäm-          menden    Schaumkunststoff, z. B.     Polystyrol-Hartschaum,     die durch vier in einer Reihe angeordnete zylindrische  Querstege 11 miteinander verbunden sind. Die Platten  10, 10' und die Querstege bilden ein     einziges    Form  stück. Solche     Schalungselemente    lassen sich in einem  einzigen Arbeitsgang in einer zweiteiligen Form her  stellen.

   An zwei     aneinanderstossenden    Schmalseiten  besitzen die Platten 10, 10'     mittig    vorspringende Lei  sten 12 und an den anderen zwei Schmalseiten ent  sprechende Nuten 13, so dass man gleiche     Schalungs-          elemente    aufeinander     aufsetzen    bzw. aneinander an  stecken kann. Dadurch bilden die Platten zwei fugenlos  geschlossene Wände, die ein Ausfliessen von Beton  schlämme verhindert, so dass auch keine Kältebrücke  entstehen kann und das Auftreten dadurch bewirkter  erhöhter Spannungen vermieden wird. Durch die Reihe  von Querstegen 11 werden die Platten 10, 10' unver  rückbar zusammengehalten, so dass das Betonieren  ohne weitere äussere Abstützung erfolgen kann.

   Bei  der     Ausführungsfom    nach     Fig.    3 besitzen die Platten  15, 15' der     Schalungselemente    doppelte Breite und  zwei parallele Reihen von daraus herausstehenden mit  ihnen aus einem Stück bestehenden zylindrischen An  sätzen 16, 16'. Die einen Ansätze 16 besitzen einen  kleinen Endzapfen 17 und die anderen Ansätze 16' ein  entsprechend     grosses    Loch 18, so dass sie ineinander  gesteckt werden können und aneinander durch Rei  bung festsitzen. Die so     aneinandergesteckten    Ansätze  16 und 16' bilden je einen, die Platten 15, 15' verbin  denden und distanzierenden Quersteg.  



  Auch Eckstücke nach     Fig.4,    wobei winkelig     zu-          sammenstossende        Hartschaumstoffplatten    20, 20'  durch Querstege 21 miteinander verbunden sind, oder       Wandanschlussstücke    nach     Fig.    5, wo je zwei rechtwin  kelig zusammenstossende Platten 23, 23' miteinander  und mit einer weiteren Platte 24 durch Querstege 25  verbunden sind, lassen sich in einem einzigen Arbeits  gang mittels einer zweiteiligen Giessform herstellen,  wie die Ausführungsform nach der     Fig.l    und 2.  



  Das     Schalungselement    nach den     Fig.    6 und 7 be  steht aus zwei rechteckigen     Hartschaumstoffplatten    31,  von z. B. 50 mm Stärke, die voneinander einen lichten  Abstand von z. B. 150 mm besitzen. Die beiden Plat  ten sind miteinander durch zwei Stahlstäbe 32 von  z. B. 4 mm Durchmesser verbunden. Um diese Stahl  stäbe fest in den     Schaumstoffplatten    zu verankern, sind  die beiderseitigen Enden derselben zu einer Spirale 33  mit     kegeliger        Hüllfläche    gestaltet, welche in     einem-          Kreisbogen    35 als Basis des Kegels endet.

   Der Kreis  bogen befindet sich     in    der Mitte der Plattendicke,       damit    die Stahlstäbe keine schädliche Wärmebrücke  zwischen den beiden Aussenseiten der Platten bilden  können. Um trotz dieser Lage genügend Schaumstoff  material für die Verankerung der     Stabenden    zur Ver  fügung zu haben, sind an den Platten 1 an der Innen  seite Vorsprünge 36 zylindrischer Gestalt angebracht.  Diese     Schalungsplatten    entsprechen allen Anforderun  gen der Wärmedämmung und Feuersicherheit und las  sen sich praktisch ohne Handarbeit maschinell herstel  len.  



       Anstelle    von Stahlstäben können auch     stabförmige     Stege aus     keramischem    Material, Beton, Asbestzement    oder     Schamotte    verwendet werden, deren beiderseitige  Enden verdickt sind. Die Verdickung kann beispiels  weise die Form einer konischen Verbreiterung besit  zen.  



  Mit Hilfe solcher     Schalungselemente    lassen sich  vollkommen fugenlose Bauwerke aufstellen, die ohne  weitere Hilfswerkzeuge und     Schalungshilfen    sofort aus  betoniert werden können. Durch die geschilderte Art  und Anordnung der Querstege lässt sich in die     Wand     sowohl eine Bewehrung in waagrechter als auch eine  solche in senkrechter     Richtung    ohne Schwierigkeit ein  bauen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schalungselement zur Herstellung von Mantelbe tonwänden, bei dem Platten aus wärmedämmendem Baustoff durch Querstege voneinander distanziert und miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten (10, 10') aus Hartschaumkunststoff bestehen. UNTERANSPRÜCHE 1. Schalungselement nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nicht nur die Platten (10, 10'), sondern auch die Querstege (11, 11') aus Hart schaumkunststoff gefertigt sind und die Querstege mit mindestens einer der beiden Platten aus einem Stück bestehen.
    2. Schalungselement nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Quer stege (16, 16') mit je ihrer halben Länge aus einem Stück mit der anschliessenden Platte (15, 15') bestehen und mittels korrespondierenden Teilen aneinander an steckbar sind. 3. Schalungselement nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten an je zwei Schmalsei ten eine mittig vorspringende Rippe (12) und an den zwei weiteren Schmalseiten eine entsprechende Nut (13) besitzen, so dass sie aneinander ansteckbar sind.
    4. Schalungselement nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es zwei rechtwinkelig zusammen- stossende Platten (20) aufweist, die zur Bildung eines Eckstückes durch Querstege mit zwei weiteren recht winkelig zusammenstossenden Platten (20') verbunden sind. 5. Schalungselement nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es zwei Paare von rechtwinkelig zusammenstossenden Platten (23, 23') aufweist, die zur Bildung eines Wandanschlussstückes an den parallelen Schenkeln miteinander und an den in gleicher Ebene liegenden Schenkeln mit einer weiteren ebenen Platte (24) durch Querstege (25) verbunden sind.
    6. Schalungselement nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung der Hartschaum kunststoffplatten Stäbe (32) aus hitzefestem Material vorgesehen sind, deren beiderseitige Enden verbreitert und in die Schaumkunststoffplatten eingegossen sind. 7. Schalungselement nach Patentanspruch und Un teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Quer stege Stahlstäbe (32) sind, deren beide Enden zu Schrauben- oder Spiralwindungen gebogen sind.
    B. Schalungselement nach Patentanspruch und Un teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die bei den Enden jedes Stahlstabes zu einer Spirale (33) mit kegeliger Hüllfläche gebogen sind, welche in einer zur Plattenebene parallel liegenden Windung (35) endet.
    9. Schalungselement nach Patentanspruch und Un teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die ver breiterten Enden der Querstege von der Aussenwand der Hartschaumstoffplatte einen Abstand von etwa der halben Plattendicke besitzen und die Hartschaumstoff- platten an den Stellen, wo die Querstege verankert sind, an der Innenseite Vorsprünge (36) aufweisen.
CH179468A 1968-02-07 1968-02-07 Schalungselement zur Herstellung von Mantelbetonwänden CH466536A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2296839C2 (ru) * 2004-11-29 2007-04-10 Виктор Александрович Беляев Устройство для неразъемного соединения стеновых панелей
RU2301306C1 (ru) * 2005-09-20 2007-06-20 Александр Федорович Попов Крепежное приспособление

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RU2296839C2 (ru) * 2004-11-29 2007-04-10 Виктор Александрович Беляев Устройство для неразъемного соединения стеновых панелей
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