CH466814A - Sicker- oder Drainrohr und Verwendung desselben - Google Patents
Sicker- oder Drainrohr und Verwendung desselbenInfo
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- CH466814A CH466814A CH1774966A CH1774966A CH466814A CH 466814 A CH466814 A CH 466814A CH 1774966 A CH1774966 A CH 1774966A CH 1774966 A CH1774966 A CH 1774966A CH 466814 A CH466814 A CH 466814A
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B11/00—Drainage of soil, e.g. for agricultural purposes
- E02B11/005—Drainage conduits
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Description
Sicker- oder Drainrohr und Verwendung desselben Die Erfindung betrifft ein Sicker- oder Drainrohr, vorzugsweise aus Kunststoff, z. B. Hart-Polyvinylchlo- rid oder Hart-Polyaethylen, mit in der Wandung ange ordneten, schlitzartigen Einlassöffnungen, sowie eine Verwendung desselben bei der Drainage.
Sicker- oder Drainrohre aus Kunststoff mit glattem oder gleichmässig und sanft gewelltem Rohrmantel sind bekannt. Diese Rohre sind entweder wasserdurch lässig oder weisen Öffnungen auf, durch die das im Boden befindliche Wasser in das Rohr sickert, wo es abgeführt wird. Bei den verlegten Rohren tritt innert verhältnismässig kurzer Zeit ein Verstopfen der öff- nungen ein.
Es wurde bereits vorgeschlagen, die öff- nungen auf der Unterseite des verlegten Rohrs anzu bringen, was aber zu einem schlechten Wirkungsgrad führt. Gemäss einem weiterenVorschlag werden die Öffnungen von einer Haube abgedeckt, so dass sich vor denselben ein Hohlraum bildet. Damit wurden be reits bessere Resultate erzielt, doch ist der Preis für die Massenfabrikation unverhältnissmässig hoch. Bei allen diesen Rohren liegt aber die Durchgangsachse der öff- nung annähernd senkrecht zur Rohrachse und damit auch senkrecht zur Fliessrichtung des Entwässerungs flusses.
Alle diese Öffnungen neigen zum Verstopfen, wodurch die Drainagewirkung erheblich herabgesetzt wird.
Das erfindungsgemässe Sicker- oder Drainrohr zeichnet sich dadurch aus, dass der Rohrmantel eine gewellte Form hat und die seitlich an den Wellen ange ordneten Öffnungen, z. B. Schlitze, mit ihrer Durch gangsachse annähernd parallel zu der Rohrachse lie gen. Dadurch, dass die Durchgangsachse der Öffnun gen annähernd parallel zur Rohrachse liegt, erhält man ein ungestörtes Abfliessen des eingesickerten Wassers. Bei grösseren Wassermengen erfolgt sogar ein Mitreis sen des Wassers sowie eine Luftturbulenz in den Wel lentaschen hinter den Öffnungen, die eventuell dort abgelagerte Erdmassen loslösen und mitreissen.
Die Wellenkämme können vorteilhafterweise eine unregelmässige Form haben und entweder schrauben- linienförmig angeordnet sein oder parallel zueinander liegen. Dabei ist es möglich, die Wellenwand über die radiale Lage hinaus zurückzufonnen, so dass innen und aussen am Rohrmantel Taschen entstehen. In die sen Wänden und nahe den Taschen sind die Öffnungen vorzugsweise angeordnet. Das Sickerwasser kann also in der gleichen Richtung in das Rohr einsickern, wie es dann abfliesst.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt Fig.1 einen Querschnitt nach der Linie I-1 in Fig. 2 und Fig.2 einen Längsschnitt durch ein Sicker- oder Drainrohr mit gewelltem Rohrmantel, wobei die Wel lenkämme parallel zueinander liegen,
Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie III-111 in Fig. 4 und Fig.4 einen Längsschnitt durch ein Sicker- oder Drainrohr mit gewelltem Rohrmantel, wobei die Wel lenkämme schraubenlinienförmig angeordnet sind.
Beide in den Fig. 1-4 dargestellten Rohre haben einen Mantel aus Metall oder Kunststoff, z. B. Hart-PVC (Polyvinylchlorid), Hart-PE (Polyaethylen) oder dgl. Mit dem Pfeil A ist die Fliessrichtung der Entwässerung bezeichnet.
Gemäss den Fig. 1 und 2 sind die Wellen 1 des Mantels von unregelmässiger Form, wobei die eine Sei tenwand 2 annähernd senkrecht oder sogar rückwärts gerichtet zur Fliessrichtung A steht und die zweite Sei tenwand 3 der Welle eine geringe Neigung zur Rohr achse oder Fliessrichtung aufweist. Jeder Wellenkamm bildet im Innern des Rohres eine Tasche 4, jedes Wel lental im Äusseren des Rohres eine Tasche 5. Die Schlitze 6 durchqueren die Seitenwand 2 und zwar möglichst nahe der äusseren Tasche 5, so dass die Durchgangsachse (Pfeil B) annähernd parallel zur Fliessrichtung A resp. Rohrachse liegt.
Auch beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4 sind die Schlitze 16 in der annähernd senkrecht zur Fliessrichtung A stehenden Seitenwand 12 der Rohrmantelwelle angeordnet.
Vorteilhaft beträgt die Höhe des Wellenkammes 1 resp. 11 mindestens das Doppelte der Breite der Schlitze 6 resp. 16, so dass ausgesprochene Taschen entstehen, in welchen sich das Sickerwasser ansammeln kann. Anstelle der Schlitze 6, 16 können Öffnungen von beliebiger Form angeordnet sein, vorausgesetzt die Durchgangsachse liege annähernd parallel zur Fliess- richtung. Um ein event. Verstopfen zu verhindern, können diese Öffnungen wie auch die Schlitze -aussen einen engeren Durchgangsquerschnitt haben als innen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Sicker- oder Drainrohr mit in der Wandung ange ordneten, schlitzartigen Einlassöffnungen, dadurch ge kennzeichnet, dass der Rohrmantel eine gewellte Form hat und die seitlich an den Wellen angeordneten Öff nungen (6, 16) mit ihrer Durchgangsachse (B) annä hernd parallel zu der Rohrachse (A) liegen.UNTERANSPRÜCHE 1. Sicker- oder Drainrohr nach Patentanspruch I, dadurch gekenzeichnet, dass die Wellenkämme (1, 11) des Rohrmantels entweder schraubenlinienförmig ange ordnet sind. (Fig. 3, 4) oder parallel zueinander liegen und je über den ganzen Umfang sich erstrecken (Fig. 1, 2).2. Sicker- oder Drainrohr nach Unteranspruch 1, dadurch gekenzeichnet, dass die Wellenwand (2, 12) auf der Seite, an der die Öffnung (6, 16) angeordnet sind, annähernd radial zur Rohrachse (A) verlaufen.3. Sicker- oder Drainrohr nach Unteranspruch 1, dadurch gekenzeichnet, dass die Wellenwand (2, 12) auf der Seite, an der die Öffnungen (6, 16) angeordnet sind, über die radiale Richtung hinaus etwas rückwärts überhängend ausgebildet und dass in den so gebildeten Taschen. (5) die Öffnungen (6, 16) angeordnet sind. 4.Sicker- oder Drainrohr nach Unteranspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenseite (3) der Wellenwand eine geringe Neigung zur Rohr achse (A) aufweist, wobei das Rohr in sämtlichen Wel- lenmaxima resp. den Wellenminima über seine Länge je den gleichen Durchmesser aufweist. 5.Sicker- oder Drainrohr nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze eine nach der Rohrinnenseite sich erweiternde Durchgangsform aufweisen. 6. Sicker- oder Drainrohr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es aus Kunststoff, z. B. Hart-Polyvinylchlorid oder Hart-Polyaethylen, besteht.7. Sicker- oder Drainrohr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen der Rohre schlitzartig sind. PATENTANSPRUCH 1I Verwendung des Sicker- oder Drainrohres nach Patentanspruch I bei der Drainage, dadurch gekenn zeichnet, dass die Durchgangsachse der Öffnungen von aussen nach dem Inneren des Rohres annähernd in Fliessrichtung der Drainagerohre liegt.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1774966A CH466814A (de) | 1966-12-13 | 1966-12-13 | Sicker- oder Drainrohr und Verwendung desselben |
| AT1120167A AT293286B (de) | 1966-12-13 | 1967-12-12 | Sicker- oder Drainagerohr |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1774966A CH466814A (de) | 1966-12-13 | 1966-12-13 | Sicker- oder Drainrohr und Verwendung desselben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH466814A true CH466814A (de) | 1968-12-15 |
Family
ID=4427790
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1774966A CH466814A (de) | 1966-12-13 | 1966-12-13 | Sicker- oder Drainrohr und Verwendung desselben |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT293286B (de) |
| CH (1) | CH466814A (de) |
-
1966
- 1966-12-13 CH CH1774966A patent/CH466814A/de unknown
-
1967
- 1967-12-12 AT AT1120167A patent/AT293286B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT293286B (de) | 1971-09-27 |
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