CH466853A - Verfahren zur Herstellung von Benzodiazepin-Derivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Benzodiazepin-Derivaten

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CH466853A
CH466853A CH1160267A CH1160267A CH466853A CH 466853 A CH466853 A CH 466853A CH 1160267 A CH1160267 A CH 1160267A CH 1160267 A CH1160267 A CH 1160267A CH 466853 A CH466853 A CH 466853A
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phenyl
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halogen
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CH1160267A
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English (en)
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Stempel Arthur
Henryk Sternbach Leo
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Hoffmann La Roche
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D239/00Heterocyclic compounds containing 1,3-diazine or hydrogenated 1,3-diazine rings
    • C07D239/70Heterocyclic compounds containing 1,3-diazine or hydrogenated 1,3-diazine rings condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D239/72Quinazolines; Hydrogenated quinazolines
    • C07D239/74Quinazolines; Hydrogenated quinazolines with only hydrogen atoms, hydrocarbon or substituted hydrocarbon radicals, attached to ring carbon atoms of the hetero ring
    • C07D239/76N-oxides

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von Benzodiazepin-Derivaten    Die Erfindung     betrifft    ein neues Verfahren zur Her  stellung von Benzodiazepin-Derivaten der Formel  
EMI0001.0001     
    worin R Wasserstoff oder niederes Alkyl und R1 und R2  Wasserstoff, Halogen, Nitro, Trifluormethyl oder nie  deres Alkyl bedeuten.  



  In     einer    bevorzugten Ausführungsform ist R in der       vorstehenden    Formel     Wasserstoff.     



  Das     Verfahren        gemäss    der     vorliegenden    Erfindung       besteht    darin, dass     man,        eine    Verbindung der Formel  
EMI0001.0011     
    worin R, R1 und R2 die vorstehend angegebene Bedeu  tung haben und X Halogen     bedeutet,    in Anwesenheit  eines Hydrierkatalysators hydriert und eine erhaltene       Verbindung    der     Formel    1     isoliert.       Die Hydrierung von Verbindungen der Formel II  wird in Gegenwart eines Hydrierkatalysators, z. B.  Raney-Nickel, Palladium oder dergleichen, durchgeführt.  



  Der Ausdruck  niederes Alkyl  bezieht sich auf  geradkettige und verzweigte Kohlenwasserstoffe, wie  Methyl, Äthyl n-Propyl, Isopropyl, Butyl und derglei  chen. Der Ausdruck      Halogens>        betrifft        alle    vier For  men, das     heisst    Chlor, Brom, Fluor und Jod. Brom und  Fluor und insbesondere Chlor sind bevorzugt.  



  Die als     Ausgangsmaterial    verwendeten     Verbindungen     der allgemeinen Formel Il     können        erhalten    werden,     in.-          dem    man ein Oxim der Formel  
EMI0001.0026     
    worin R1 und R2 Wasserstoff, Halogen, Nitro,     Trifluor-          methyl    oder niederes Alkyl bedeuten, mit einem     α,α

  -          Dihalogenacylhalogenid    der Formel  
EMI0001.0031     
    worin R Wasserstoff oder     niederes        Alkyl,    X Halogen  und Y Chlor oder Brom bedeuten, umsetzt, mindestens  das erhaltene     a-Oxim    mit     einem    sauren Mittel in     eine     Ringverbindung umwandelt und diese     Ringverbindung         oder das erhaltene ss-Oxim mit einem Alkali- oder     Erd-          alkalihydroxyd    behandelt.  



  Das folgende Beispiel veranschaulicht das erfindungs  gemässe     Verfahren.    Alle Temperaturen sind in Grad  Celsius     angegeben.     



  <I>Beispiel</I>  Zu einer Lösung von 122 g (0,34 Mol) des Oxims  von 2'-Benzoyl-2,2,4'-trichloracetanilid (&alpha;-Form) in 2 Li  ter Benzol     setzt    man unter Rühren bei etwa 50      langsam     60 ml Bortrifluoridätherat zu. Die Reaktionsmischung  wird durch einen Calciumsulfataufsatz vor atmosphäri  scher Feuchtigkeit geschützt und zum Rückfluss erhitzt.  Nach einigen     Minuten        beginnen    sich     Kristalle    abzuschei  den. Man setzt das Erhitzen zum Rückfluss während  6 Stunden fort und lässt     sodann    über Nacht bei Raum  temperatur stehen. Die Reaktionsmischung wird nun  unter Rühren     mit    einem Liter Wasser versetzt.

   Die  Benzolschicht wird abgetrennt und zuerst einmal mit  einem Liter Wasser und     anschliessend    zweimal mit je  500 ml 5 % iger Natriumbicarbonatlösung gewaschen.  Die wässrigen Schichten werden verworfen. Die organi  sche Schicht wird über     Natriumsulfat        getrocknet.    An  schliessend destilliert man das     Benzol    im Vakuum ab.  Der gelbe     kristallisierte        Rückstand    wird mit 500 ml       wasserfreiem    Äther     gerührt    und     hierauf        abgekühlt    und  filtriert.

   Er     wird    sodann im     Vakuumofen;    bei     40!     ge  trocknet. Man erhält     6-Chlor-2-dichlormethyl-4-phenyl-          chinazolin-3-oxyd    vom Schmelzpunkt 150 bis 151'.  Durch Umkristallisieren aus einer Mischung von  Methylenchlorid und, Hexan erhält man gelbe Plättchen  vom     Schmelzpunkt    153 bis 154 .  



  Eine Lösung von 15     ml    2n Natronlauge in 100 ml  1,2-Dimethoxyäthan wird auf 0 bis 5  abgekühlt und mit  5,0 g (14,7 Millimol)     6-Chlor-2-dichlormethyl-4-phenyl-          chinazolin-3-oxyd    versetzt. Man hält die Reaktions  mischung 30 Minuten bei dieser     Temperatur,    wobei man  3,7-Dichlor-1,3-dihydro-5-phenyl     2H-1,4-benzo-          diazepin-2-on-4-oxyd     erhält. Sodann setzt man 10 bis 25g Raney-Nickel  zu und hydriert die     Reaktionsmischung    bei Raum  temperatur und Atmosphärendruck. Wenn etwa 15     Milli-          mol    Wasserstoff absorbiert sind, wird die Reaktion unter  brochen.

   Der Katalysator wird sodann abfiltriert und das  Filtrat durch Zusatz von 3n Salzsäure     neutralisiert.    Man  entfernt die Hauptmenge des Lösungsmittels im Vakuum  und verteilt den ;Rückstand zwischen Methylenchlorid  und Wasser. Die organische     Schicht    wird über Natrium  sulfat getrocknet und zur Trockne     eingeengt.    Der Rück  stand wird aus einer Mischung von Aceton und Hexan  kristallisiert und liefert     7-Chlor-1,3-dihydro-5-phenyl-          2H-1,4-benzadiazepin    2-on 4-oxyd, das in Form von  farblosen Plättchen vom     Schmelzpunkt    228 bis 230   (Zers.) kristallisiert.

   Durch Umkristallisieren aus Äthanol  erhält man     ein.    Produkt vom     Schmelzpunkt    234 bis 235 .  



  In analoger Weise     erhält    man aus  
EMI0002.0045     
  
    3-Chlor-7-trifluormethyl-1,3-dihydro-5-phenyl  2H-1,4-benzodiazepin-2-on-4-oxyd
<tb>  7-Trifluormethyl-1,3-dihydro-5-phenyl  2H-1,4-benzodiazepin-2-on-4-oxyd       vom     Schmelzpunkt    217 bis 2l8 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von: Benzodiazepin-Deri- vaten der Formel EMI0002.0049 worin R Wasserstoff oder niederes Alkyl und R1 und R.) Wasserstoff, Halogen:, Nitro, Trifluormethyl oder nie deres Alkyl bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel EMI0002.0051 worin R, R1 und R2 die vorstehend; angegebene Bedeu tung haben und X Halogen bedeutet, in Anwesenheit eines Hydrierkatalysators hydriert und eine erhaltene Verbindung der Formel I isoliert. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man als Katalysator Raney-Nickel ver wendet.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man 3,7-Dichlor-1,3-dihydro-5-phenyl-2H- 1,4-benzodiazepin-2-on-4-oxyd als Ausgangsmaterial verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man 3-Chlor-7-trifluormethyl-1,3-dihydro 5 phenyl 2H-1,4-benzodiazepin-2-on-4-oxyd als Aus gangsmaterial verwendet.
CH1160267A 1963-11-27 1964-11-09 Verfahren zur Herstellung von Benzodiazepin-Derivaten CH466853A (de)

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US369020A US3297698A (en) 1963-11-27 1964-05-20 Process for the preparation of quinazoline 3-oxides
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