CH466987A - Tragtasche für schwere Füllgüter - Google Patents

Tragtasche für schwere Füllgüter

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CH466987A
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Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
carrying bag
plastic
bag according
handle tube
dependent
Prior art date
Application number
CH1448667A
Other languages
English (en)
Inventor
Stoll Erich
Original Assignee
Ver Papierwarenfab Gmbh
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Filing date
Publication date
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Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10F—DRYING OR WORKING-UP OF PEAT
    • C10F5/00—Drying or de-watering peat
    • C10F5/02—Drying or de-watering peat in the field; Auxiliary means therefor
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D33/00—Details of, or accessories for, sacks or bags
    • B65D33/16—End- or aperture-closing arrangements or devices
    • B65D33/1658—Elements for flattening or folding the mouth portion
    • B65D33/1666—Slitted tubes with or without a core; U-shaped clips made of one piece

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bag Frames (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description


  
 



  Tragtasche für schwere Füllgüter
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Tragtasche für schwere Füllgüter.



   Es sind Tragtaschen aus Papier bekannt, welche in ihrem oberen Bereich Ausstanzungen bzw. Grifflöcher aufweisen, mit Hilfe derer sie getragen werden können.



  Im Bereich dieser Ausstanzungen sind diese Tragtaschen meist durch Werkstoffverdickungen, wie aufgeklebte Pappe, verstärkt. Es hat sich jedoch gezeigt, dass bei diesen Ausführungen die Tragtaschen bei Beförderung schwerer Füllgüter nicht eine ausreichende Festigkeit im Griffbereich aufweisen. Dies lässt sich nur dann erreichen, wenn die vorbeschriebene Materialverdickung bzw. Pappstreifen entsprechend stark sind. Dies bedingt jedoch wiederum einen unnötig grossen Materialaufwand, was zu einem relativ hohen Leergewicht und einer Unhandlichkeit solcher Tragtaschen führt.



   Besagte Tragtaschen sind also meist nur im Bereich der Grifflöcher verstärkt. Über die ganze Tragtaschenbreite hinweg besonders bei breiten Taschen, wie Konfektionstaschen ist eine seitliche Stabilität insbesondere im oberen Bereich nicht vorhanden. Hier ist es bekannt, dahingehend Abhilfe zu schaffen, dass man die Tragtaschen durch mehrmaliges Falzen verschliesst. Durch dieses mehrmalige Falzen wird nicht nur eine Verkleinerung der Nutzungstiefe der Tragtasche bewirkt, sondern oft auch eine unhandliche übermässig grosse und doch meist nicht ausreichend steife Verdickung erreicht.



   Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, diese Nachteile zu beseitigen. Die Tragtasche gemäss der Erfindung, die aus einer Tragtaschen- und einer Griffeinheit besteht, ist dadurch gekennzeichnet, dass die Tragtascheneinheit über ihren ganzen obern öffnungsbereich durchgehende Versteifungen aufweist, welche durch ein geschlitztes Griffrohr verbunden sind.



   Die Tragtascheneinheit kann aus beliebigen herkömmlichen Werkstoffen bestehen, wie z.B. aus Papier mit Pappverstärkungen oder aus Papier mit Kunststoffbeschichtung und Kunststoffverstärkungen oder ganz aus Kunststoff.



   In einer besonderen Ausführungsform können Stege als Druckbandverschluss ausgebildet sein.



   Die Erfindung ist anhand folgender Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Gesamtansicht einer Tragtasche mit Griffrohr;
Fig. 2 ein solches Griffrohr in perspektivischer Darstellung;
Fig. 3 einen Schnitt durch eine Tragtaschenöffnung gemäss der Linie III-III der Fig. 1;
Fig. 4 wie Fig. 3, nur im verschlossenen Zustand;
Fig. 5 ein Detail eines Druckband-Verschlusses in vergrösserter perspektivischer Darstellung;
Fig. 6 eine Tragtasche in perspektivischer Darstellung, welche einen verstärkten Druckband-Verschluss gemäss Fig. 5 aufweist;
Fig. 7 eine Ausführungsform, bei welcher ein mit Kunststoff beschichtetes Papier mit aufgeschweisstem Druckband-Verschluss vorgesehen ist.



   Die Tragtasche 1 in Fig. 1 weist in ihrem oberen Bereich Verstärkungen 2, 3 auf. Diese Verstärkungen sind auf den Innenseiten der Tragtasche so angebracht, dass sie für ein darüber geschobenes Griffrohr 4 ein Widerlager bilden. Erfindungsgemäss kann die Stärke dieser Versteifungen 2, 3 so gross sein, dass sie auf das zu erwartende Transportgewicht genauestens eingestellt ist.



  In der Mitte der Tragtasche 1 befindet sich nahe unter dem Griffrohr 4 eine Ausstanzung 5 für den Durchtritt der tragenden Hand. Das Griffrohr 4 dient also damit als bequem zu handhabender Traggriff. Die Anordnung gestattet eine ausserordentlich günstige Versteifung der Tragtasche längs ihrer Öffnung.



   Ausserdem ist eine absolut konstante Streckenlast übertragung auf die Tragtasche bis zu ihrem Boden gewährleistet. Dadurch ist die Tasche besonders für den Transport von Konfektionsware geeignet.



   Wie Fig. 2 im besonderen zeigt, ist das Griffrohr 4 mit einem die Tragtasche aufnehmenden durchgehenden Schlitz 6 versehen. Um das Aufziehen des Griffes auf die Tragtasche bequem zu gestalten, weist dieser Schlitz 6  abgerundete Erweiterungen 7 auf. Dieses Schlitzrohr 4 hat zweckmässigerweise die Breite der Tragtasche, selbstverständlich kann es kürzer, im Notfall auch etwas länger als die Breite der Tragtasche sein. Für Konfektionsware ist eine Tragtaschenbreite von 50 bis 60 cm erforderlich und mit der erfindungsgemässen Ausführungsform ohne weiteres zu realisieren.



   In Fig. 3 ist nun eine erste Ausführungsform der Tragtasche in ihrem Öffnungsbereich ausgeführt. Die Seitenwände 8, 9 der Tragtasche 1 weisen hier in ihrem oberen Bereich durchgehende Pappverstärkungen 10 auf. Auf diesen Pappverstärkungen befinden sich zusätzliche durchgehende schmale Pappstege 11. Alle Teile sind zweckmässigerweise durch Leimung miteinander verbunden.



  Wird nun über diese Anordnung gemäss Fig. 4 das erfindungsgemässe Griffrohr 4 geschoben, so werden, da der Schlitz 6 des Griffrohres 4 sehr schmal ist und das Griffrohr selbst aus elastischem Kunststoff besteht, die beiden Seitenwände 8, 9 fest zusammengepresst und damit die Tragtasche verschlossen. Die jetzt im Griffrohr eingeschlossene Verdickung 11 stellt ein Widerlager der gefüllten Tragtasche gegenüber dem Griffrohr dar. Dadurch, dass sich das Griffrohr im Rahmen seiner Elastizität unter Vorspannung befindet, ist ausserdem ein dichter Verschluss gewährleistet. Sowieso ist durch das Griffrohr 4 ein Feuchtigkeitseintritt durch Regen in die Tragtasche nicht mehr möglich.



   Es hat sich gezeigt, dass die Handhabung des Griffrohres 4 noch dahingehend verbessert werden kann, indem die Tragtasche 1 als solche vor Aufschieben des Griffrohres 4 in ihrer Verschliessung fixiert wird. Dies geschieht erfindungsgemäss durch   einen Kunststoff-Druck-    bandverschluss, welcher über die ganze Tragtaschenbreite verläuft. Wie dies nun in Fig. 5 und 6 veranschaulicht wird, besitzen die beiden Seitenwände 8, 9 der Tragtasche 1 in ihrem oberen Bereich einen wasserdichten Druckband-Verschluss 12. Dadurch dass der Druckband Verschluss gegenüber den Seitenwänden 8, 9 eine Verdickung darstellt, bietet er dem darüber geschobenen Griffrohr ein durchgehendes Widerlager. Wie bei dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel ist also auch hier die Einleitung einer konstanten Streckenlast über die ganze Tragtaschenbreite gewährleistet.



   Ferner hat sich gezeigt, dass für Tragtaschen für leichte Füllgüter eine Kunststoffverstärkung über den ganzen Tragtaschenbereich ausreichen kann, wenn dies nach der Ausführung gemäss Fig. 6 geschieht. Hier ist die Tragtasche durch einen wasserdichten Druckband-Verschluss gemäss der Fig. 5 verschlossen. Die Anzahl der Verschlussleisten (hier mit Beispiel 3) kann beliebig sein.



  Die Tragtasche 1 wird also durch Fingerdruck mittels des Druckband-Verschlusses 12 wasserdicht verschlossen.



  Das Griffloch 5 befindet sich kurz unter dem Druckband Verschluss, welcher damit unmittelbar als Griff dient.



  Diese Ausführungsform ist zweckmässigerweise ganz aus Kunststoff hergestellt. Bei entsprechender Stärke des Druckband-Verschlusses kann bei Beförderung von leichten Gütern ein Griffrohr 4 entfallen.



   Der Druckband-Verschluss kann bei der Rohmaterialherstellung gleich mit extrudiert werden. Er kann aber auch nachträglich auf die Folie aufgeschweisst oder aufgeklebt werden. Auf jeden Fall ist seine Stärke so gross bemessen, dass er eine dem Gewicht des zu befördernden Gutes entsprechende Steife der Tragtasche gewährt.



   In Fig. 7 nun wird eine weitere Ausführungsform dargestellt, und zwar werden hier als Werkstoff Papier und Kunststoff verwendet. Die Seitenwände 8, 9 der Trag tasche 1 sind auf ihrer Innenseite mit Kunststoff 13 be schichtet. Natürlich kann das Papier auch aussen gegen Witterungseinflüsse durch eine Kunststoffbeschichtung geschützt werden. Mit dieser Kunststoffbeschichtung 13 ist es nun möglich, Verstärkungen 14 aufzukleben oder aufzuschweissen. Solche Verstärkungen 14 können wieder als Druckband-Verschluss ausgebildet sein.



   Als Herstellungsverfahren für das Rohmaterial könnte wieder vorgesehen sein, die Kunststoffbeschichtung 13 des
Papieres 8, 9 und die Erzeugung der Verdickung 14 in einem Arbeitsgang zu erstellen, d.h. die Verdickungen 14 werden mit der Beschichtung 13 gleich aufgewalzt oder extrudiert. Die Verdickungen können wie im Ausführungsbeispiel gezeigt wiederum einen Druckband-Verschluss darstellen.



   Vorbeschriebene Ausführungsformen weisen den Vorteil auf, dass das Rohmaterial in beabsichtigter Form schnell und billig herstellbar ist. Die Pappverstärkungen 10 und die Pappstege 11 können in einem kontinuierlichenArbeitsgang vollmaschinell auf das Papier aufgebracht werden. Ferner werden durch die Ausführungsform drei wichtige Vorteile erreicht:
1. Die Tragtasche ist oben über ihre ganze Länge schliessbar (evtl. luft- und wasserdicht).



   2. Stabile Griffanordnung bzw. Einleitung einer kon stanten Streckenlast.



   3. Die Tragtasche ist bequem und gut tragbar.



   Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele. So kann in Fig. 3 die Pappverstärkung 10 auch in Wegfall kommen und die Pappstege 11 die alleinige verstärkende Funktion übernehmen.



   Generell sind jeweils drei Bauweisen möglich, nämlich Tragtasche und Versteifungen aus Papier bzw. Karton, Tragtasche aus kunststoffbeschichtetem Papier, Versteifungen aus Kunststoff und eine Ausführung ganz in Kunststoff, wobei Versteifung bzw. Verschluss aus Kunststoff.



   Je nach Stückzahl und zur Verfügung stehenden Herstellungsverfahren wird jeweils die eine oder andere Ausführung gewählt. Das Griffrohr 4 stellt eine Trag- und Schliessvorrichtung für sämtliche Tragtaschen der vorerwähnten Art dar.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Tragtasche für schwere Füllgüter, bestehend aus einer Tragtaschen- und einer Griffeinheit, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragtascheneinheit (1) über ihren ganzen oberen öffnungsbereich durchgehende Versteifungen (2, 3) aufweist, welche durch ein geschlitztes Griffrohr (4) verbunden sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Tragtasche nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das geschlitzte Griffrohr (4) aus elastischem Material, vorzugsweise Kunststoff, besteht.
    2. Tragtasche nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des Schlitzes (6) des Griffrohres (4) kleiner ist als die Dicke der beiden verbundenen Seitenteile (8, 9, 10) der Tragtascheneinheit (1).
    3. Tragtasche nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffrohr (4) an den Enden des Schlitzes (6) Schlitzerweiterungen (7) aufweist.
    4. Tragtasche nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Grifföffnung (5) der Tragtascheneinheit (1) unmittelbar unter dem Griffrohr (4) liegt.
    5. Tragtasche nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die durchgehenden Versteifungen (2, 3) als Widerlagerstege (11) der Öffnungsränder ausgebildet sind.
    6. Tragtasche nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (11) aus Kunststoff sind und auf ein kunststoffbeschichtetes Papier aufgeschweisst sind.
    7. Tragtasche nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (11) aus Kunststoff einstückig mit den Seitenwänden (8, 9) ausgebildet sind.
    8. Tragtasche nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (11) als Druckband-Verschluss (12) ausgebildet sind.
    9. Tragtasche nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckband-Verschluss (12) so dimensioniert ist, dass er eine Übertragung einer konstanten Streckenlast auf die Tragtascheneinheit ermöglicht.
    10. Tragtasche nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragtascheneinheit aus Papier oder Kunststoff-Folie oder kunststoffbeschichtetem Papier besteht.
    11. Tragtasche nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckband-Verschluss (12, 14) aus Kunststoff besteht und auf die kunststoffbeschichteten Seitenwände (8, 9) aufgeschweisst ist.
CH1448667A 1967-09-05 1967-10-17 Tragtasche für schwere Füllgüter CH466987A (de)

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DE19671586978 DE1586978A1 (de) 1967-09-05 1967-09-05 Tragvorrichtung und Tragtasche fuer schwere Gueter,insbesondere Konfektionstragtasche

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2525182A1 (fr) * 1982-04-16 1983-10-21 Minigrip Europe Gmbh Materiel de sac refermable, a paroi mince, et son procede de preparation
EP0254617A1 (de) * 1986-07-22 1988-01-27 Decomatic S.A. Beutel oder ähnliche Verpackung mit gegen unerlaubtes Öffnen gesichertem Verschluss
FR2904811A1 (fr) * 2006-08-11 2008-02-15 Rene Devot Ensemble d'emballage de produit

Cited By (4)

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FR2601928A1 (fr) * 1986-07-22 1988-01-29 Decomatic Sa Sac ou emballage similaire a fermeture inviolable
FR2904811A1 (fr) * 2006-08-11 2008-02-15 Rene Devot Ensemble d'emballage de produit

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