CH467007A - Verfahren zum Schützen von Pflanzen vor Schnecken und Schutzeinrichtung zur Ausführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Schützen von Pflanzen vor Schnecken und Schutzeinrichtung zur Ausführung des Verfahrens

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CH467007A
CH467007A CH1445366A CH1445366A CH467007A CH 467007 A CH467007 A CH 467007A CH 1445366 A CH1445366 A CH 1445366A CH 1445366 A CH1445366 A CH 1445366A CH 467007 A CH467007 A CH 467007A
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CH1445366A
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Pfau Thomas
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Pfau Thomas
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G13/00Protection of plants
    • A01G13/10Devices for affording protection against animals, birds or other pests
    • A01G13/105Protective devices against slugs, snails, crawling insects or other climbing animals

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description


  



  Verfahren zum Schützen von Pflanzen vor Schnecken und Schutzeinrichtung zur Ausführung des Verfahrens
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Schützen von Pflanzen vor Schnecken sowie eine Schutzeinrichtung zur Ausführung des Verfahrens.



   Bisher haben sich einzig chemische Schneckenvertilgungsmittel, wie giftige Stoffe enthaltende Korner, Tabletten und Pulver zum Streuen auf den Boden, als verhältnismässig befriedigend für das Fernhalten von Schnecken von Pflanzanlagen erwiesen. Diese Mittel weisen aber, wie alle chemischen   Vertilgungsmittel,    den Nachteil auf, dass sie zu wenig selektiv wirken. So gehen im allgemeinen auch Igel und andere schneckenfressende Lebewesen beim Genusse von   vergifteten    Schnecken in höchst unerwünschter Weise zugrunde. Zudem ist die Wirksamkeit chemischer Vertilgungsmitbel zeitlich stark beschränkt und wird meistens durch die Einwirkung von Wasser bei Niederschlägen oder bei der Berieselung der Pflanzanlagen gänzlich aufgehoben.



   Die vorliegende Erfindung bezweckt, die angeführten Nachteile zu vermeiden. Erfindungsgemäss wird derart vorgegangen, dass man den Schnecken ein Hindernis in den Weg stellt, durch welches sie, um auf dem kürzesten Weg zur Pflanze zu kriechen, gezwungen werden, in fortschreitender Bewegung nach einem Anstieg auf dem Hindernis wiederum gegen den Boden hin und von der Pflanze weg in einem Winkel von   mindestens 30     zu diesem zu kriechen. Die Schutzeinrichtung zur Ausführung des Verfahrens ist gekennzeichnet, durch eine aus einem für Schnecken   undurchdringbaren    Material bestehende, auf dem Boden anbringbare flächenhafte Einfriedung, welche vom Boden aus ansteigend an ihrer Oberseite zur Annäherungsseite der Schnecken hin um mindestens 120  nach unten umgebogen ist.



   Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnung erläutert.



   Fig.   1    stellt eine erste Ausführungsform dar, bei welcher eine ausschnittweise dargestellte Einfriedung 1 aus einem plattenförmigen Material besteht, z. B. aus Aluminium, einer Aluminiumlegierung, einem anderen, vorzugsweise rostfreien Material oder aus Kunststoff.



  Der   untere'I'eil    2 der senkrechten plattenförmigen Einfriedung 1 ist im Erdreich 3 versent. Dies kann entweder durch einfaches Einstecken oder dadurch geschehen, dass mit einem Gartenwerkzeug eine Furche gezogen wird, in welche die Einfriedung gesteckt wird, worauf die Erde angeklopft wird.



   Die Oberseite 4 der Einfriedung   1    ist zweimal um   90  kantig    abgebogen, und zwar auf diejenige Seite hin, von welcher die Schnecken auf die Einfriedung zukommen. Die von den Schnecken zu schützende Pflanzanlage liegt also in Fig.   1    links von der Einfriedung   1.   



   Es hat sich gezeigt, dass es keineswegs ausreicht, zum Abhalten von Schnecken bloss Platten in den Boden zu stecken. Vielmehr sind die Schnecken durchaus fähig, die senkrechte Fläche zu erklimmen, auch wenn diese glatt ist, über die obere Längskante und auf der anderen Seite hinunter zu gleiben oder sich auf den Boden fallen zu lassen. Es genügt auch nicht, die Oberseite der Platte um   90  abzuwinkeln, da    selbst dann die Schnecken noch um die Aussenkante herum auf die andere Seite der Platte gelangen können. Beträgt die Abwinkelung jedoch mindestens   120 ,    vorzugsweise, wie in Fig.   1    dargestellt, sogar   180 ,    so ist es den Schnecken infolge ihres Eigengewichtes nicht mehr möglich, um die nach unten weisende Kante 5 zu kriechen.

   Zudem werden die Schnecken, an der Stelle dieser Kante 5 angelangt, von der relativen Nähe der am Boden befindlichen Pflanzen wie Gräser angelockt und lassen sich, wie es sich erwiesen hat, ohne weiteres auf der Aussenseite der Einfriedung auf den Boden fallen. Mit Pfeilen 6 ist in Fig.   1    angedeutet, welchen Weg die Schnekken nehmen. Es hat sich auch gezeigt, dass sich ein Grossteil der Schnecken am Fusse der Einfriedung auf deren Aussenseite ansammelt, so dass sie dort von Zeit zu Zeit zusammengelesen werden können.



   Die vom Boden aus gemessene Höhe der   Einfrie-    dung kann etwa 12 bis 15 cm oder mehr betragen, je nachdem, ob die Bodenbeschaffenheit den Schnecken ein direktes   Hochklettern    an den abgewinkelten Teil er lauben könnte. Die Breite der an der Oberseite der Einfriedung abgewinkelten Teile beträgt   zweckmässiger-    weise etwa 2 bis 4 cm. Die beschriebene Einfriedung ist deshalb wegen ihrer Abmessungen nicht störend und kann in vielen Fällen eine ohnehin   vorgeseheeme Ein-    friedung wie   Sbellriemen,    aufrecht gestellte Steinplatten oder dergleichen ersetzen.

   Mehrere der beschriebenen   Einfriedungen    können in Linie oder abgewinkelt aneinandergestellt werden und eine grössere   Pflanzenanlage    vor dem Eindringen der Schnecken schützen. Es ist verständlich, dass zwischen einzelnen Teilen der gesamten Einfriedung keine Lücken vorhanden sein dürfen, was sich aber beispielsweise durch Verbindungen einzelner plattenförmiger Einfriedungen mit bekannten Elementen leicht erzielen lässt.



   In Fig. 2 ist ein weiteres   Ausführungsb, eispiel    dargestellt, bei welchem die Einfriedung 7 wiederum aus einem plattenförmigen Material besteht. Dieses ist an seiner Unterseite mit mehreren, in Abständen voneinander angeordneten Pflöcken 8 zum Einstecken der Einfriedung in das Erdreich 3 versehen. Die Pflöcke können angeschraubt, angenietet, angelötet oder durch eine   Klemm-oder      Quetschverbindung,    auch z. B. durch   Schränklappen,    mit der Einfriedung 7 verbunden sein.



  Die Pflöcke können auch aus Kunststoff bestehen und mit der plattenförmigen Einfriedung 7, wenn diese auch aus Kunststoff besteht, verklebt oder verschweisst sein.



   Die Oberseite 9 der Einfriedung 7 ist im Ausführungsbeispiel der Fig. 2 rund umgebogen, und zwar um   180  nach    unten. Durch diese Ausbildung werden die Schnecken wie durch die Ausführungform der Fig.   1    daran gehindert, die äussere Längskante 10 zu überschreiten und auf die Seite links der Einfriedung 7 zu gelangen. Es ist auch möglich, die Oberseite der Einfriedung um einen kleineren Winkel oder mit einem kleineren Biegeradius umzubiegen, wie dies in Fig. 2 durch die gestrichelt dargestellte Form 11 zum Ausdruck kommt. Der Absband der Längskante 10 vom   senkrech-    ten Teil der Einfriedung 7 sowie die Höhe des umge  bogenen    Teils 9 bzw. 11 sollen auch in den dargestellten Ausbildungen etwa 2 bis 4 cm betragen.



   In Fig. 3 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei welcher statt eines plattenförmigen Materials ein engmaschiges Gitter 12 verwendet ist. Die Maschenweite ist hierbei so gewählt, dass die Schnecken mit Sicherheit nicht durchschlüpfen können. Zum Spannen des Gitters 12 werden mit Vorteil Träger 13 verwendet, die nach unten verlängert sind und   som, it gleichzeitig    als Pflöcke zum Verankern des Gitters 12 im Erdreich 3 dienen.



  Als Abschluss des Gitters 12 können entlang den Längsseiten des Gitters Drähte 14 gespannt werden. Auch bei dieser Ausführungsform ist infolge der   überhängen-    den Oberseite des Gitters wirkungsvoll verhindert, dass Schnecken von der Seite rechts des Gitters zur anderen Seite gelangen können.



   Es ist auch möglich, ein steifes, engmaschiges Drahtgeflecht zu verwenden, das ohne Verwendung von besonderen Trägern aufgestellt und insbesondere mit seiner Unterseite in den Boden eingesteckt oder eingegraben werden kann, wie dies in Fig.   1    für eine plattenförmige Einfriedung dargesbellt ist. Mit Vorteil wird hierbei die Obers, eite des Drahtgeflechts   V-förmig    umgebogen, etwa gemäss der in Fig. 2 dargestellten Form 11. Diese Form der Umbiegung lässt sich in einfacher Weise erzielen.



  Ein derartiges Drahtgeflecht weist den Vorteil auf, dass es billig ist und dass aneinandergrenzende Abschnitte von Drahtgeflechten, z. B. an einer Ecke der Einfriedung, ohne grossen Aufwand mit Draht so zusammengebunden werden können, dass ein Durchgang für die Schnecken vermieden ist. Zudem haben die Schnecken auf der unregelmässigen Oberfläche eines   Drahtgeflechtes    grössere Schwierigkeiten vorwärts zu kommen als auf einer glatten Oberfläche.



      PATENTANSPRt} CHE   
I. Verfahren zum Schützen von Pflanzen vor Schnecken, dadurch gekennzeichnet, dass man diesen ein Hindernis in den Weg stellt, durch welches sie, um auf dem kürzesten Weg zur Pflanze zu kriechen, gezwungen werden, in fortschreitender Bewegung nach einem Anstieg auf dem Hindernis wiederum gegen den Boden hin und von der Pflanze weg in einem Winkel von mindestens   30     zu diesem zu kriechen.

Claims (1)

  1. II. Schutzeinrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine aus einem für Schnecken undurchdringbaren Material bestehende, auf dem Boden anbringbare flächenhafte Einfriedung, welche vom Boden aus ansteigend an ihrer Oberseite zur Annäherungsseite der Schnecken hin um mindestens 120 nach unten umgebogen ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man anschliessend die Schnecken zwingt, um eine Kante von 180 zu kriechen, um sich nach deren Uberwindung nach oben fortzubewegen und von dort nach der Pflanze hin auf der andern Seite des Hindernisses abzusteigen.
    2. Schutzeinrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Einfriedung aus einem plattenförmigen Material besteht, z. B. aus einem Leichtmetall oder einem Kunststoff.
    3. Schutzeinrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Einfriedung aus einem engmaschigen Gitter besteht.
    4. Schutzeinrichtung nach Patentanspruch II oder einem der Unteransprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einfriedung mit in Abständen angeordneten Pflöcken zum Einstecken in den Boden versehen ist.
    5. Schutzeinrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Einfriedung an ihrer Oberseite rund, z. B. U-förmig, umgebogen ist.
    6. Schutzeinrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dal3 die Einfriedung an ihrer Oberseite kantig, z. B. U-förmig oder V-förmig, umgebogen ist.
CH1445366A 1966-10-06 1966-10-06 Verfahren zum Schützen von Pflanzen vor Schnecken und Schutzeinrichtung zur Ausführung des Verfahrens CH467007A (de)

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FR2483170A1 (fr) * 1980-05-29 1981-12-04 Trefilunion Corselet de protection, notamment pour plants et procede pour sa mise en place
DE3112950A1 (de) * 1981-03-31 1982-10-14 Erich 9442 Berneck St. Gallen Döring "schutzzaun fuer gartenbeete oder gartenanlagen gegen kriechende schaedlinge"
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