CH467160A - Einrichtung zur Farbgebung an Schablonendruckmaschinen mit Rundschablonen - Google Patents
Einrichtung zur Farbgebung an Schablonendruckmaschinen mit RundschablonenInfo
- Publication number
- CH467160A CH467160A CH147868A CH147868A CH467160A CH 467160 A CH467160 A CH 467160A CH 147868 A CH147868 A CH 147868A CH 147868 A CH147868 A CH 147868A CH 467160 A CH467160 A CH 467160A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- cover
- stencil
- round
- doctor blade
- squeegee
- Prior art date
Links
- 238000004040 coloring Methods 0.000 title claims description 4
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 4
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 2
- 239000003973 paint Substances 0.000 description 5
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 208000034656 Contusions Diseases 0.000 description 1
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F15/00—Screen printers
- B41F15/14—Details
- B41F15/40—Inking units
- B41F15/42—Inking units comprising squeegees or doctors
- B41F15/426—Inking units comprising squeegees or doctors the squeegees or doctors being magnetically attracted
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Coating Apparatus (AREA)
Description
Einrichtung zur Farbgebung an Schablonendruckmaschinen mit Rundschablonen Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Farbgebung an Schablonendruckmaschinen mit Rund schablonen, mit einer an der Schabloneninnenwandung abrollenden Rollrakel.
Es sind Schablonendruckmaschinen mit Rundscha blonen bekannt, die im wesentlichen nach zwei Prinzi pien hinsichtlich der Farbgebung konstruiert sind. Wäh rend bei der einen Konstruktion die Druckfarbe mit tels einer sogenannten Streichrakel durch die Rund schablone auf die zu bedruckende Ware gebracht wird, rollt bei der anderen eine Rollrakel im Inneren der Rundschablone ab, welche insbesondere von einem un ter dem Drucktuch befindlichen Magnetbalken ange zogen wird und die Farbe durch die Rundschablone auf die Walze walzt.
In beiden Fällen erfolgt die Farbzubringung durch ein Farbzufuhrrohr im Inneren der Rundschablone, wo bei der Streichrakel die Druckfarbe immer vor das Ra kelblatt zu liegen kommt, so dass hinter der Streich kante die Innenseite der Rundschablone nur gering fügige Spuren der Druckfarbe aufweist.
Anders liegen die Verhältnisse bei Verwendung ei ner Rollrakel in einer Rundschablone. Die Farbe liegt ebenfalls vor der sich drehenden Rollrakel, welche das überfallen der Farbe weitgehend verhindert, doch kann es vorkommen, dass bei einem zu grossen Farbvorrat die Druckfarbe auch hinter die Rollrakel zu liegen kommt und von der sich drehenden Rundschablone mitge nommen wird.
Dabei kann die Farbe auf die Aussenseite der Rundschablone durchschlagen, so dass die Druck ergebnisse besonders bei Verwendung dünnerer Druck farbe unsauber werden und sich Verquetschungen er geben.
Die Rundschablonen werden mit stirnseitigen End stücken hergestellt, die gegebenenfalls durch im Inne ren der Rundschablone verlaufenden Verbindungsstan- gen in Verbundung stehen. Bei Rundschablonen mit sol chen Verbindungsstangen zeigen sich die beschriebenen Nachteile besonders ausgeprägt, da von den sich mit drehenden Verbindungsstangen Farbe abtropft und auf die Aussenseite der Rundschablonen durchschlägt.
Die geschilderten Nachteile werden gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass der hinter der Roll- rakel liegende Bereich der Schabloneninnenwandung ei ne relativ zur Maschine ortsfest und relativ zur Rund schablone beweglich gelagerte Abdeckung aufweist, wo bei vorzugsweise die Abdeckung im Innern der Rund schablone gelagert ist.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen durch Ausführungsbeispiele näher erläutert, ohne darauf be schränkt zu sein.
In Fig. 1 ist schematisch eine in die Maschine ein gelegte Rundschablone ohne innere Verbindungsstangen und in Fig. 2 mit inneren Verbindungsstangen darge stellt. Fig. 1 und 2 veranschaulichen den bekannten Stand der Technik.
In Fig. 3 und 4 werden in schemati scher Darstellung die den Fig. 1 und 2 entsprechenden erfindungsgemässen Ausführungen gegenübergestellt, wobei in Fig. 3 eine Rundschablone ohne innere Ver bindungsstangen und in Fig. 4 eine Rundschablone mit inneren Verbindungsstangen dargestellt ist. Fig. 5 zeigt in einem Vertikalschnitt und Fig. 6 in einem Horizontal- schnitt ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Einrichtung im Detail.
In allen dargestellten Ausführungsbeispielen, sowohl des Standes der Technik (Fig. 1, 2) als auch der Erfin dung (Fig. 3 bis 6) ist eine (von den üblicherweise mehreren) in die Maschine eingelegte Rundschablone 1 mit Rollrakel 2 abgebildet. Von einem Magnetbalken 3, der unter dem Drucktuch 4 angeordnet ist, wird die Rollrakel 2 angezogen. In das Innere der Rundscha blone ragt das Rohr 5, über welches die Zufuhr der Druckfarbe 6 erfolgt.
An den beiden Stirnseiten weist die Rundschablone 1 je ein ringscheibenförmiges End stück 7 auf. Im Betrieb wird das Drucktuch 4, auf dem sich die zu bedruckende Ware befindet, in Richtung des Pfeiles 8 bewegt. Dabei rotiert die Rundschablone 1 in Richtung des Pfeiles 9 und die Rollrakel 2 in Richtung des Pfeiles 9'.
Aus Fig. 1, welche ein Beispiel aus dem bekannten Stand der Technik veranschaulicht, ist zu sehen, dass bei grossem Farbvorrat vor der Rollrakel 2 die Farbe auch hinter die Rollrakel 2 kommt und von der sich drehenden Rundschablone 1 mitgenommen wird.
Be sonders bei dünnerer Farbe dringt diese auf die Aussen seite der Rundschablone 1 durch - veranschaulicht durch die Farbflecke 10 - und führt zu unsauberen Drucken. Es kann aber auch vorkommen, dass die Far be von der sich drehenden Rundschablone 1 so weit hochgehoben wird, dass sie nahe dem höchsten Punkt heruntertropft und auf die Aussenseite der Rundschab lone durchschlägt.
Fig. 2 veranschaulicht ein der Fig. 1 ähnliches Bei spiel aus dem bekannten Stand der Technik, jedoch mit inneren Verbindungsstangen 11 zwischen den Endstük- ken 7 der Rundschablone 1. Bei dieser Ausbildung tropft die Druckfarbe aus dem Farbzuführungsrohr 5 auf die Verbindungsstangen 11 und wird zum Teil wäh rend der Drehung der Rundschablone 1 hochgehoben.
Die abtropfende Farbe schlägt wie bereits beschrieben auch hier auf die Aussenseite der Rundschablone 1 wiederum veranschaulicht durch die Farbflecke 10 durch und führt zu unsauberen Drucken.
Bei den erfindungsgemässen Ausführungsbeispielen nach Fig. 3 und 4 ist der hinter der Rollrakel 2 liegende Bereich der Schabloneninnenwandung durch eine als Blechstück ausgebildete Abdeckung 12 gegen das Schabloneninnere hin abgedeckt.
Die Abdeckung 12 ist unten an der Rollrakel 2 gehalten, jedoch so, dass sich die Rollrakel in der Halterung drehen kann und oben mittels Zapfen in Ringnuten 13 an der Innenseite der stirnseitigen Endstücke 7 der Rundschablone 1 geführt wird. Die Abdeckung 12 bleibt dadurch bei Drehung der Rundschablone 1 relativ zum Maschinengestell orts fest, also immer in der in Fig. 3 und 4 gezeigten Lage.
Dank der Abdeckung 12 gelangt selbst bei zu gros- sem Farbvorrat vor der Rollrakel 2 dieser nicht hinter die Rollrakel 2, sondern schiebt sich auf die Abdeckung 12, und auch von den Verbindungsstangen 11 abtrop fende Druckfarbe fällt auf die Abdeckung 12, so dass die Schabloneninnenwandung hinter der Rollrakel 2 immer sauber ist und keine Farbe auf die Aussenseite der Rundschablone 1 durchschlägt.
Bei dem in Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungs beispiel sind insbesondere einige Details der Lagerung der Abdeckung 12 eingehender veranschaulicht als in Fig. 3 bzw. 4. Auf dem Blechstück der Abdeckung 1 sind unten Lagerstücke 14 montiert, an denen eine nach unten offene Schale ausgebildet ist, in welchen die Roll- rakel 2 frei drehbar gelagert ist.
Ausserdem ist an den Lagerstücken 14 eine Rolle 15 gelagert, die an der Innenwand der ringscheibenförmigen Endstücke 7 läuft und so eine seitliche Führung der Abdeckung gewähr- leistet. An der oberen Kante der Abdeckung 1 befindet sich an beiden Seiten je ein durch eine Feder 16 bela steter Zapfen 17,
der in die Ringnut 13 des Endstückes 7 eingreift. Der Zapfen 17 lässt sich mit Hilfe des Grif- fes 18 gegen die Wirkung der Feder 16 aus der Ringnut 13 entfernen.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich, ist zwischen der Rollrakel 2 und der Unterkante der Abdeckung 12 ein schmaler Spalt 19 vorhanden, welcher bewirkt,
dass allfällige auf der Rollrakel noch nach ihrer Berührung mit der Schab- loneninnenwand befindliche Farbe wieder in den Be reich des Farbstaues vor der Rollrakel 2 zurückgelangt. Ein schädliches umgekehrtes Fliessen der Farbe aus dem Farbstau vor der Rollrakel 2 durch den Spalt 19 hinter die Rollrakel 2 wird durch die Rotation der Roll rakel 2 in
Richtung des Pfeiles 9' verhindert.
Die Abdeckung kann entweder aus nichtmagnetisier- barem Material oder aus magnetisierbarem Material sein. Im letzteren Fall kann - wenn ausserdem die Rollrakel aus magnetisierbarem Material besteht und von einem Magnetbalken unter dem Drucktuch ange zogen wird - die Halterung der unteren Kante der Ab deckung an der magnetisierten Rollrakel mit <RTI
ID="0002.0128"> Hilfe der dort wirkenden Magnetkraft erfolgen. Dabei soll die un tere Kante der Abdeckung zweckmässig kammartig aus gebildet sein, wodurch eine der Wirkung des Spaltes 19 gemäss Fig. 6 analoge Wirkung erzielt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Farbgebung an Schablonendruck- maschinen mit Rundschablonen, mit einer an der Schab loneninnenwandung abrollenden Rollrakel, dadurch ge- kennzeichnet,dass der hinter der Rollrakel liegende Bereich der Schabloneninnenwandung eine relativ zur Maschine ortsfest und relativ zur Rundschablone be weglich gelagerte Abdeckung aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Abdeckung im Inneren der Rund schablone gelagert ist.2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Abdeckung im Bereich ihrer Unterkante mit einem Lager für die Rollrakel verse hen ist. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Abdeckung im Bereich ihrer Oberkante mittels vorzugsweise federbelasteter Bolzen in Ringnuten der Innenseite der Schablonenendstücke geführt ist.4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Abdeckung im Bereich ihrer Un terkante an der Innenseite der Schablonenendstücke seit lich durch Rollen geführt ist. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens über einen grösseren Teil der Länge der Rollrakel zwischen dieser und der Unter kante der Abdeckung ein vorzugsweise gleichmässiger schmaler Spalt ausgebildet ist. 6.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Abdeckung aus magnetisierbarem Material besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT162567A AT266757B (de) | 1967-02-20 | 1967-02-20 | Einrichtung an Rundschablonen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH467160A true CH467160A (de) | 1969-01-15 |
Family
ID=3517457
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH147868A CH467160A (de) | 1967-02-20 | 1968-01-31 | Einrichtung zur Farbgebung an Schablonendruckmaschinen mit Rundschablonen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT266757B (de) |
| CH (1) | CH467160A (de) |
| NL (1) | NL6802238A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3735730A (en) * | 1969-12-22 | 1973-05-29 | Mitter & Co | Apparatus for applying a flowable medium to a carrier |
| DE2544784A1 (de) * | 1974-10-15 | 1976-04-22 | Johannes Zimmer | Rakelvorrichtung |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3980017A (en) * | 1974-10-31 | 1976-09-14 | Black James | Stencil screen coating apparatus |
| US4974509A (en) * | 1987-06-30 | 1990-12-04 | Johannes Zimmer | Squeegee device |
-
1967
- 1967-02-20 AT AT162567A patent/AT266757B/de active
-
1968
- 1968-01-31 CH CH147868A patent/CH467160A/de unknown
- 1968-02-16 NL NL6802238A patent/NL6802238A/xx unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3735730A (en) * | 1969-12-22 | 1973-05-29 | Mitter & Co | Apparatus for applying a flowable medium to a carrier |
| DE2544784A1 (de) * | 1974-10-15 | 1976-04-22 | Johannes Zimmer | Rakelvorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT266757B (de) | 1968-11-25 |
| NL6802238A (de) | 1968-08-21 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2300289C2 (de) | Vorrichtung zum Auftragen flüssiger oder pastöser Farbe für Siebdruckmaschinen | |
| AT393246B (de) | Auftragsvorrichtung zum aufbringen fliessfaehiger medien auf ebene flaechen, bahnen, walzen od. dgl. | |
| DE2250092C3 (de) | Rakelvorrichtung | |
| DE202016102780U1 (de) | Trocknungsdüse | |
| DE2262081A1 (de) | Vorrichtung zum faerben oder bedrucken von warenbahnen | |
| WO1990007387A2 (de) | Anordnung zum auftragen von substanzen auf bahnförmiges material | |
| CH467160A (de) | Einrichtung zur Farbgebung an Schablonendruckmaschinen mit Rundschablonen | |
| DE1785299B2 (de) | Rakelsystem fur eine Rundschablone einer Rotationsfilmdruckmaschine | |
| EP0294640A2 (de) | Siebdruckmaschine | |
| DE69303959T2 (de) | Farbvorrichtung für ein Tiefdruckgerät | |
| DE1107249B (de) | Rakelvorrichtung fuer Siebdruckmaschinen | |
| DE964769C (de) | Rakel zum Einstreichen von Geweben, insbesondere Teppichen im Filmdruckverfahren insbesondere mit OEl-in-Wasser-Emulsionsfarben | |
| DE3137763A1 (de) | "siebzylinder zur aufbringung von fluessigkeiten enthaltenden auftragsmassen auf flaechige waren, z.b. warenbahnen od.dgl." | |
| DE2450309C2 (de) | Vorrichtung zur Begrenzung des Farbtümpels vor einer im Inneren einer Siebdruckrundschablone angeordneten Auftragsrolle | |
| EP0315657B1 (de) | Einrichtung zum auftragen fliessfähiger substanzen in druck- und beschichtungsmaschinen | |
| DE1943130C3 (de) | Vorrichtung an einem Farbwerk einer Offset Druckmaschine zum Einstellen des Farbmessers | |
| DE3005577C2 (de) | Höhenverstellbare Materialstütze | |
| DE2305443B2 (de) | Vorrichtung zur Begrenzung des Farbtümpels vor einer im Inneren einer Siebdruckschablone angeordneten Auftragsrolle | |
| DE2722069C3 (de) | Vorrichtung zum Drucken von Warenbahnen | |
| DE962520C (de) | Schablonendruckvorrichtung | |
| DE1815240C2 (de) | Vorrichtung zum Abheben übereinander angeordneter Walzen, insbesondere eines Kalanders, voneinander | |
| DE3146256C2 (de) | Lagerung für einen Siebzylinder | |
| DE2336791B2 (de) | Haltevorrichtung für die Lagerbuchsen eines Druckformzylinders einer Rotations-Tiefdruckmaschine | |
| DE2300290C3 (de) | Rakeleinrichtung für Siebdruck | |
| DE3034803A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum bedrucken von warenbahnen mittels einer siebdruckmaschine |