CH467387A - Hängende Fahrbahnkonstruktion - Google Patents

Hängende Fahrbahnkonstruktion

Info

Publication number
CH467387A
CH467387A CH1395965A CH1395965A CH467387A CH 467387 A CH467387 A CH 467387A CH 1395965 A CH1395965 A CH 1395965A CH 1395965 A CH1395965 A CH 1395965A CH 467387 A CH467387 A CH 467387A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
construction according
support
dependent
sep
pillars
Prior art date
Application number
CH1395965A
Other languages
English (en)
Inventor
Matthews Pierson Robert
Original Assignee
Matthews Pierson Robert
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Matthews Pierson Robert filed Critical Matthews Pierson Robert
Priority to CH1395965A priority Critical patent/CH467387A/de
Publication of CH467387A publication Critical patent/CH467387A/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D11/00Suspension or cable-stayed bridges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description


      Hängende        Fahrbahnkonstruktion            ,Die        Endung        betrifft        hängende    Fahrbahnkonstruk  tionen mit     einer        zwischen        Stützpfeilern    an     vorgespann-          ten,        langgestreckten        Tragprofilen        aufgehängten    Fahr  bahn.  



  Es ist bekannt, zur     Überbrückung    von Strassen,  Schienenwegen, Flussläufen und dgl.     Hängebrücken    zu  verwenden,     bei    denen die     Fahrbahn    über Seile an Py  lonen     so    aufgehängt ist,     dass    sich auch unter der     grösst-          möglichen,    vorgesehenen Belastung kein     merkliches          Durchhängen        der    Fahrbahn ergibt, d. h.

   die     Verformung     der     Fahrbahnkonstruktion    ist unter Belastung so gering,  dass sie das     Fahrverhalten    der über     die    Fahrbahn hin  wegrollenden Fahrzeuge nicht     beeinflusst.     



       ,Dies        erfordert    eine konstruktive     Auslegung    derarti  ger hängender     Fahrbahnen,    die einen kostspieligen     Ma-          terialaufwand    mit sich bringt, der dazu     .führt,

      dass das  zu     tragende        Fahrzeuggewicht        bzw.    die     Fahrzeugmasse     im     Vergleich    zu     -den        entsprechenden    Werten der     genann-          ten        Konstruktionen        vernachlässi#gbar        gering    ,sind.

   Die be  kannten     Fahrbahnkonstruktionen        zeichnen    sich in       schwingungstechnischer    Hinsicht     idadurch    aus,     .dass    sie  nur eine sehr geringe     Amplitude    :

  besitzen und die zwi  schen     den        Stützpfeilern    vorhandene Spannlänge so ge  bildet     ist,    dass sie bei normaler     Fahrzeuggeschwindigkeit     innerhalb der Zeitspanne     überquert    werden kann, die       der        Schwirigungszeit    oder     für    das Fahrzeug charakteristi  schen     Eigenfrequenz        entspricht.     



  Die Aufgabe der     Erfindung    besteht darin, eine hän  gende     Fahrbahnkonstruktion    zu     schaffen,    deren Gewicht  wesentlich geringer und die deshalb bezüglich des     Ma-          terialbedarfs    und der     Fundamentierung        weniger    kost  spielig     ie    und     sich        noch    dazu schneller montieren     lässt.     



  Die Lösung dieser     Aufgabe    besteht     darin,    dass die       langgestreckten        Tragprofile    unter der     Fahrzeuglast    um  0,25 bis 2,0 % des Abstandes .der in     Fahrbahnlängs-          richtung        angeordneten        Stützpfeiler    durchhängen und mit       mindestens        einer        rinnenförmigen,

      die     Räder    des Fahr  zeugs     aufnehmenden        Fahrspur        versehen        sind"deren    Bo  denfläche im     Bereich    der     Stützpfeiler        Ibis    zu 2,0 % des       Abstandes    der in     Fahrbahnrichtung        angeordneten    Stütz-         pfeiler        tiefer    liegt als zwischen den     Stützpfeilern,

      wobei  die     Fahrrinnenbodenfläche    in Längsrichtung einen       schwingungsartigen    Verlauf aufweist.  



       Die        neuartige    Fahrbahnkonstruktion zeichnet sich  somit     dadurch    aus, dass ihre     langgestreckten    Tragpro  file     unter    der     Fahrzeugbelagung    erheblich     nach    unten       ausgelenkt    werden,     wobei        gleichzeitig        die    Höhenlage der       Fahrzeugräder        dtwa    konstant     gehalsten    wird,

       weil    die       Fahrrinne    einen der     Auslenkung        entgegengesetzten    Ver  lauf     zeigt.        Wenn        idie        Fahrzeuge        Jarüberfahren,    ist die  Fahrbahn -     rder        Belastung        :

  durch    die     Fahrzeuge    fol  gend - in ständiger     Auf-        und.        Abbewegung,    die jedoch  von den     Insassen        des    Fahrzeugs im wesentlichen nicht       wahrgenommen        wird    und auch keinen negativen     Ein-          fluss    auf     dass    Fahrverhalten     des    Fahrzeugs hat.  



  Wenn man     einegleiche        Belastbarkelt    voraussetzt, .so       isst    das     Gewicht    der     erfindun@gsgernä:ssen        Fah@bahnkon-          struktion    ;sehr viel     geringer    als das .der bekannten der  artigen     Koetruktionen.        Ausserdem    können     wesentlich          grössere    Abstände     zwischen        Iden        Stützpfeilern        ;

  gewählt     werden, als dies     bisher    möglich war. Dadurch kann der       Aufbau    einer solchen     Konstruktion,    und     zwar    vor     allem     in     Gebieten,        die    wegen     ihrer    Bebauung und ihres     un-          günfigen        Geländeverlaufs    für die     bekannten        Fahrbahn-          konsttruktionen        Schwierigkeiten    mit sich     brachten,

          sehr     viel schneller erfolgen.  



       Weitere        Einzelheiten        und    Vorteile des     Erfindungs-          gegenstandes    ergeben sich aus der folgenden     Beschrei-          bung    im     Zusammenhang        mit    der Zeichnung,     in,der        Aus-          führungsbeispiele        schematisch    dargestellt     sind.    In der  Zeichnung zeigen:

         Fig.    1 eine     ,allgemeine        perspektivische    Ansicht     eines          Abschnitts    einer über eine Stadtstrasse führenden     erfin-          dunpgemässen        Hochstrasse,          ;

  Fig.2    eine     senkrechte        Qaerschnittsansicht    der in       Fig.    1     gezeigten    Hochstrasse,       Fig.    l eine     Detailansicht    ,des     Zusammenhangs        zwi-          schen    einem     Stützpfeiler    und einer     bevorzugten        Fahr-          rinnenkonstruktion,

                Fig.    4 eine     Querschnittsansicht    längs der     Linie        4-4     in     Fig.    1,       Fig.    5 eine     perspektivische        Ansicht    einer aus zwei  Fahrrinnen bestehenden Fahrspur mit dem zugehörigen       ,Stützpfeiler,          Fig.    6, 7 und 8 schematische Seitenansichten der läng  lichen Fahrrinne und der     seitlichen        Radführung    bei rol  lender     Belastung,

            Fig.    9 die einen     Fluss    überspannende, über Kopf     ge-          fühnte    Fahrbahnkonstruktion,       Fig.    10, 11     und    12     Quersohnittsansichten    längs der  Linien 10-10,     11-.11    und 12-12 in     Fig.    6 die Lage eines       Fahrrinnenelements    und     zweier        Tragprofile        in    verschie  denen Abständen von einem Stützpfeiler,

   wobei     die          Fig.    11 und 12 die     unbelastete    (voll     ausgezogen)    und die  belastete     (strichpunktiert)        Stellung        zeigen,          Fig.    13-17 Ansichten     verschiedener        Fahrrinnenkon-          struktionselemente    mit zugehörigen     Tragprofilen,

            Fig.    18 und 19 Ansichten verschiedener     Fahrrinnen-          konstruktionselemente    mit     andersartigen        Tragprofilen,     wobei     Fig.    19 die     unbelastete    (voll ausgezogen) und die       !belastete    (strichpunktiert)     Stellung    zeigt,

         Fig.    20     ein        L-förmiges    und ein     U-förmiges        Fahrrin-          nenelement        anstelle        zweier        U-förmiger        Elemente,          Fig.    21 zwei     L-förmige        Fahrrinnenelemente,    mit den  nach oben gerichteten Schenkeln an der Innenseite der  beiden     Radführungs.strecken    sowie die zugehörigen  Tragprofile,

         Fig.    22 eine     graphische    Darstellung des zwischen den       Stützpfeilern    vorhandenen     Durchhangs    in     Abhängigkeit     von der     Vorspannung,          Wig.    23 eine graphische     Darstellung,der    Höhe der die  Fahrrinne     begrenzenden    Seitenwände bezüglich der       Tragprofilebene    in Abhängigkeit von der     Entfernung     von einem     Stützpfeiler,

            Fig.24    eine Seitenansicht einer Hauptverankerung  am Ende einer Fahrbahn und ödes ersten     Pfeilerbogens     und       Fi.g.    25 eine perspektivische Ansicht einer     B,efesti-          gungsvorricihtu.ng        zur        Verbindung    der waagerechten  Tragprofile mit .den Stützpfeilern sowie Mittel zur Ein  stellung     .der        Spannung    zum Spannungsausgleich bei  Temperaturschwankungen.  



  In den     Fig.    1 und 2 ist eine Fahrbahnkonstruktion  dargestellt, die mit je einer Fahrspur für eine Verkehrs  richtung versehen ist. Es können jedoch auch noch mehr  Fahrspuren verwendet werden, wobei     .gewöhnlich        jede     Fahrspur für     Einsbahnverkehr        gedacht    ist und in zwei  parallele Fahrrinnen unterteilt sein kann, die in geeigneter  Weise gegen Verdrehung und     Verschiebung,    die unter  Belastung der     darüberrollenden    Fahrzeuge und dem       Winddruck    auftreten .können, gesichert sind,

   so dass die       Fahreigenschaften        bezüglich    oder Intensität des     Schleu-          derres,    Schwingers,     Rüttelns    und     Kippers        nicht        ausser-          gewöhnlich        beeinflusst    werden.

   Die in den     Fig.    1, 5 und  9 gezeigten Fahrrinnen 5, 5' sind nicht     unterbrochen,     können jedoch auch aus vielen     Elementen        saufgebaut     sein, wie     zum    Beispiel aus :

  getrennten,     flachen        segment-          artigen    Profilkörpern 6, die     senkrecht    zu den vorge  spannten Tragseilen 7     angeordnet    sind, und, wie aus den       Fig.    10 bis 21 hervorgeht, sich gegen diese an Rast  zähnen     abstützen.    Die Profilkörper oder     Sogrente    6  können von verschiedenartigen Gittern oder andersarti  gen Oberflächen, auf denen die     Fahrzeugräder    Taufen,       abgsdeckt    sein.

   Vorzugsweise ist die eine Fahrrinne brei  ter als die andere     (Fig.    2),     @so    dass     Fahrzeuge    über die  selbe Fahrspur fahren können, bei denen die auf den    Achsen     sitzenden    Räder     verschiedene        Abstände        aufwei-          sen.    Jede     Fahrrinne    kann U-förmig gestaltet sein.

   Es     ist     aber     auch        möglich,    die eine Rinne     als        vollständig    flache  Bahn oder L     förmige    Bahn oder beide     Fahrrinnen    als       L-förmige        Buhnen    auszubilden, wobei     die    beiden nach  oben ragenden     Schenkel        entweder    auf der Innen- oder  der     Aussenseite    der     Bahn    liegen.  



  Die     Fahrbahn    kann aus einer     einzigen    breiten     Fahr-          rinne    bestehen, die     etwas    breiter     ist    als der     maximale          Radstand    der zu     tragenden        Fahrzeuge.    Die     Segmente          sind        vorzugsweise        etwa    1,6 bis 6,5<U>mm</U> dick,     keinesfalls          jedoch    dicker     als    12,5     man,

          wobei    zwischen je     zwei    Seg  menten mit     Hilfe,    nicht     dargesteilvter        Einrichtungen    ein       Zwischenraum    von 25,4127 mm gehalten wird.  



  An     jedem    Stützbogen 9     ist    ein der     Stabilisierung    die  nender Querkörper 10 mit Hilfe der U -Bolzen 11     ver-          ankert.        Mit        Hilfe    dieser Körper 10     wird    sowohl verhin  dert,     dass    die     Fahrrinnen    Drehbewegungen um ihre       Längsachsen        ausführen,

      als     auch    die     Seitenschwingung          der    gesamten     Konstruktion    auf ein     Mindestmass    be  schränkt. An den Querkörpern 13 sind die     Befestigungs-          einrichtungen    13     befestigt,

          die        entweder    gleich breit oder  verschieden breit .sein können und mit     Hilfe    der Kragen  14 die Seile 7     haltern.    Die in     Fig.    1     gezeigte    innere     Fahr-          rinne    jeder Fahrspur ist nicht     unmittelbar    an     einem          Stützpfeiler    9 befestigt.

   Deshalb steht diese Fahrrinne in       starrer    Verbindung mit dem     Querkörper    10, so dass die  ser     sowohl        rdie    senkrechten als     auch    die waagrechten  Komponenten der     dynamische_    n     Belastung,    der ex unter  liegt, aufnehmen kann.  



  Die     Fahrrinnensegmente    6 sind entweder     unmittel-          bar    an     den        Seilen        befestigt    oder     durch        Stützkörper.    Der  gegenseitige     Abstand    ist     !gross    genug,     sodass        Schnee,          Regen    und Wind zwischen     ihnen    ungehindert hindurch  gelassen werden.

   Die in     Fig.    3     dargestellten        flachen,     ebenen Segmente 6 liegen in     ihrem    unteren Teil,     .der    mit  dem Fahrzeugrad     inBerührung    kommt, so eng zusammen,  dass sie die     Reifem.        in    der Mitte der Fahrzeugrinne füh  ren.

       Gewöhnlich    ist nur eineRTI ID="0002.0224" WI="16"HE="4" LX="1617" LY="1614">  Fahrrinne    so gebaut, wäh  rend die andere zugehörige     Fahrrinne        vorzugsweise        sehr     viel breiter und     flacher        isst,    wodurch eine Anpassung an       Fahrzeuge        mit        verschiedenen        Spurweiten    gegeben ist       (Fig.    2 und 4).

   Keine der beiden     Radführungsflächen     braucht     U-förmig        ausgebildet    zu sein, da nur eine innere  und eine     äussere        Führung        erforderlich        sind,

      um ein       Fahrzeug    in     der    Fahrspur zu     .halten.        Anstelle    der aus       einzelnen        U-förmigen    Segmenten bestehenden     Fahrrinne          lässt    sich auch eine     gitterförmige        Bahn        verwenden,    die       vorzugsweise    auf den Schwellen 15 ruht,

   die etwas     un-          terhalb    und in     verschiedenen    Höhen an     Aden    Seilen 7       aufgehängt    sind.  



       .In    den     Fig.    1, 4 und 5 sind die     zwischen    den Seg  menten 6 zweier     verschiedener    Fahrrinnen eine Stabili  sierung     bewirkendem.        Schwellen    15     dargestellt.    Diese lie  gen     relativdicht    beieinander,     insbesondere    in der Mitte       zwischen    zwei     Stützpfeilern    und haben die Aufgabe,

         Drehbewegungen    der     Fahrrinnen    um die Längsachse zu       verhindern.    Durch die in     Fig.    5 .dargestellten     Querver-          spannungsseile    18     wird        einer        seitlichen    Schwingbewe  gung     entgegengewirkt.     



  .In den     Fig.    10-12 wird eine einzelne Grundform     für     ein U-förmiges     Segment        beschrieben,    wobei die einzel  nen flachen, ebenen     Teile,    aus denen das Segment be  steht, entsprechend ihrer     Lage    längs     des        waagrechten          Tragprofils,    insbesondere     hinsichtlich    der     Beifestigungs-          höhe    des letzteren, in geeignetes Weise abgeändert sind.

    Die     benachbarten        Segmente    6 sind     bezüglich    ihrer Fahr-           zeugräder    tragenden Flächen 20 in     etwas    davon abwei  chenden     Höhenlagen    an den Seilen 7     angebracht.    Es  können aber auch     mehrere    identische     Segmente    grup  piert werden, denen     dann        Segmentgruppen        etwas        anders-          artiger    Konstruktion     folgen        bzw.    vorausgehen.

       Das    in       Fig.    10     ;gezeigte    Segment 6 wird neben dem     Stützpfeiler     9 verwendet, während das in     Fig.    12 dargestellte Seg  ment 22     in    der     Mitte        zwischen    2     Stützpfeilern        eingesetzt     wird, und das in     Fig.    11 gezeigte     Segment    23 zwischen  den beiden     genannten        eingesetzt    wird,

   wie dies     Fig.    6       zeigt.    Bei dem in     Fig.    10     dargestellten    Segment 6 grei  fen die Seile 7 oben an     dien    Seiten an, beim Segment 23  befinden sie sich nur etwas über der     Radlauffläche    20  und beim Segment 22     helgen    sie     unterhalb    der Radlauf  fläehe 20.

   Zum Ausgleich der     geringen        Durchhängung     der     Seile    unter     statischer    Belastung sind die Seile mit  zunehmender     Entfernung    von den     Stützpfeilern        etwas     tiefer an den U-förmigen Segmenten angebracht, als dies  die     Bezugslinien    der     Fig.    10 bis 12 verdeutlichen.  



  In den     Fig.    6, 7 und 8 sind die .genauen     Grössen-          verhältnisse        zwischen    den     waagrechten    und     senkrechten          Abmessungen    nichteingehalten worden.

   Das Rad 26     isst     im     Vergleich        zur    waagrechten     Abmeissung    zwischen den       Stützpfeilern    9 zu gross     dargestellt,        und.    es     wurde    die  Annahme     getroffen,        dass    das     Fahrzeuggewicht    im Mit  telpunkt des Rades .konzentriert ist.

   Die Entfernung  zwischen den     Stützpfeilern    9 ist     aussergewöhnlich    kurz,       während    der     Massstab        für    die     senkrechte    Abmessung  das Mehrfache desjenigen der waagrechten Abmessungen  beträgt. Die     gestrichelten    Linien 27 und 27' sind     paral-          lele,        waagrechte    Bezugslinien durch die     Radlauffläehe    20       (Fig.    10-12) .der Segmente und den     waagrechten    Span  nungskörper 29 an aufeinanderfolgenden Stützpunkten.

    Die Linie 28     stellt        die        Radlauffläche    dar,     während    die       Linie    29 den Verlauf     der    Seile oder     andersgearteter     Tragprofile     anzeigt.    Wenn sich das Rad 26 oben von  dem einen     Stützpfeiler    9 in Richtung auf den nächsten  bewegt, hat die     Radlauffläehe    28, deren in     Längsrich-          tung        laufende        )

  seitliche    Begrenzung im unbelasteten Zu  stand zwischen den     Stützpfeilern    weit über die Bezugs  linie 27     hnnausragt,    sich unter der     Belastung        zu    glätten,  und zwar mit der Vorwärtsbewegung des     Rades    in pro  gressiver Weise.

   Wie den     Fig.    6-8 deutlich zu entneh  men ist, ist die Höhe der     Seitenbegrenzung    .der Fahr  rinne so     bereohneX,dass    )sie     im        wesentlichen    dem     Durcih-          hang    entspricht, oder nur geringfügig grösser ist, wo  durch der     Durchhang        ausgeglichen    wird.

   Auf diese  Weise     hängt    zwar unter     dynamischer    Beanspruchung das  Seil     zwischen    den     Stützpfeilern    beträchtlich unter die       Bezugslinie    27'     durch,    die     Radlauffläche    28     hingegen     weicht an     keiner    Stelle, an der die     dynamische    Bean  spruchung     auftritt,        :erheblich    von der     Bezugslinie    27 ab.

    Vom     wirtschaftlichen    Standpunkt aus betrachtet kann es  jedoch wünschenswert sein, wenn kleine Seilabmessun  gen verlangt werden     und/oder    :der Abstand     ,zwischen    den       Stützpfeilern        @so    gross wie möglich sein soll,     die        RadU        auf-          fläche    28 sehr viel weiter     unter    die Bezugslinie 27'     drük-          ken    zu     lassen,

      als     dies    zur Beibehaltung guter Fahreigen  schaften     möiglich    ist. Im     allgemeinen    wird die maximale       Aaslenkung    der     Radlauffläche    28 unter die     Bezugslinie     27' für Stützweiten bis zu etwa 30 m weniger als 10 cm       betragen.    Bei grösseren     Spannweiten    kann ein erheblich       grösserer        Dürahhang    zugelassen werden.

   Ist der Abstand       zwischen        den    Stützpfeilern etwa 30 m, so beträgt die  Höhe der seitlichen Begrenzung der unbelasteten     Rad-          lauffläche    und der     Durch'hang    der     belasterten    Seile zu  sammen     etwa    30 cm bis 60 cm.

      Die in     Fig.    13 gezeigte     Raldlauffläche    30 ist flacher  als die     Fläche    20.     In        Fig.    14 ist der äussere     Begren-          zungsteil    32 des     U-förmigen        Segments        grösser        als    der  innere Begrenzungsteil 33.

   Letzterer ist unter dem     Fahr-          zeug    angeordnet, und seine maximale Höhe ist auf  12 cm bis 18     cm    begrenzt, eine     Grenze,    die durch die       Bodenfreiheit    des über die Spur     fahrenden        Fahrzeugs     gegeben     isft.     



       Zur    Halterung des in     Fig.    15 gezeigten U-förmigen  Segments werden drei Seile verwendet, wovon das mitt  lere Seil 35 am stärksten ist. Bei     der    in     Fig.    16 darge  stellten     Ausführungsform    sind die Seile nur an der     einen     Seite des     Segments,    und zwar an dem     senkrechten,    Kör  per 36,     angebracht,    der     sich        ausserhalb    der     Bodenfläche     des     Fahrzeugs    befindet.  



  Bei dem     in.        Fig.    17     gezeigten    Segment ist der freie       Querschnitt        grösser,    und zwar     unmittelbar        unterhalb    der       Befestigungspunkte    für die     Seile,    wodurch die Berüh  rung     der        Reifenseitenwand        mit    den     Fahrrinnenwänden     auf ein     Miadesbmass    beschränkt wird und damit auch  eine geringere     Wahrscheinlichkeit    besteht,

       dass        -die    Rei  fen     ,die    Fahrrinne     verlassen.    Auch bei den in     den          Fig.    13-17 gezeigten     Ausführungsarten    für     ldie    Seg  mente, aus denen sich die     Fahrrinnen    aufbauen, ver  schiebt sich, wie anhand der     Fig.        10.-12        erläutert,

      der       Angriffspunkt    der     Tragseile        an    den     Seitenwänden        mit     der     Entfernung    von den     Stützpfeilern.     



  Wie .den     Fig.    18 und 19     entnommen    werden     kann,     lassen sich anstelle der Tragseile 7 auch     andersgeartete          Tragprofile,    z. B.     Rechteckprofile,    Rohre,     T-Profile    und  runde Stangen, verwenden. Auch brauchen die Segmente       nicht        U-förmig        gesitaltet    zu     :sein,    sondern können, wie  den     Fig.    20 und 21 entnommen werden kann, L  förmig     gebaut sein.

   Die in     Fig.    21 gezeigten     Profile    werden an  stelle von zwei     Fahrrinnen    benutzt, wobei die nach     eben     ragenden Schenkel 48     die    seitliche     Begrenzung    der     Lauf-          fläche    47 für     die    Räder     darstellen.    Die     seitliche    Be  grenzung 48 kann     .sich    sowohl auf der     Innenseite    der  Räder als     auch    auf )der Aussenseite befinden.

   Ebenso, ist       eine        Verwendung    von nur einem     L-förmigen        Segment          zusammen    mit einem     U-förmigen        Segment    zur Bildung  einer Fahrspur möglich, wie dies in     Fig.    20 angedeutet ist.  



  Für die neuartige hängende     Fahrbahnkonstruktion     ist die     Vorspannung    der     langgestreckten    Tragprofile von  grosser Bedeutung. In     welchem    Masse die     Vorspannung     die     Fahrbahnkonstruktion        bezüglich    Baugrösse und       Durchhang        beeinflusst,

      ist an dem     in    der Tabelle 1     auf-          geführten        Beispiel    zu     ersehen.        Dieses        Beispiel    bezieht  sich auf eine Fahrspur mit     zwei    Fahrrinnen, die jede  durch zwei Seile     ,getragen        werden,        woben.    der     Abstand     zwischen den     Stützpfeilern    etwa 30 m beträgt.  



       Fall        1:        Das        .Seil        ist        bis        zu        etwa        30        %        seiner        Zug-          festigkeit        (einschl.    statischer     Belastung)        vorgespannt;

      bei  der Wahl des     kleinsten        Durchmessers        wurde    ein an  nehmbarer Sicherheitsfaktor     berücksichtigt;    der     Seil-          durchhang        zwischen    den     .Stützpfeilern    war in bezug auf  die     Fahrsicherheit    annehmbar; die     Stützträger    waren     1n     einem brauchbaren Abstand angeordnet.  



  <I>Fall 2:</I>     Seildicke    und Abstand )der     Stützträger    ent  sprachen denen in Fall 1, jedoch     )betrug    die     VoTspan-          nung        (einschl.        statischer        Belastung)        nur    7     %        der        Zug-          festigkeit.    In diesem Fall war ein vom Standpunkt der       Fahrsicherheit    unbrauchbarer     grosser        Duschhang    vor  handen.  



  <I>Fall 3:</I> Die Seildicken waren     grösser    Tals     in    den Fäl  len 1 und 2,     oder    Abstand     zwischen        Aden        Stätzpfieilern     derselbe;

   die     Vorspannung    der     Seile    betrug wie im Fall 2      7     %        der        Zugfestigkeit;        die        Seilgrösse        wurde        so        gewählt,     dass sich etwa der gleiche     Durchhang    wie im Falle 1 er  gab.

   In diesem     Fallergeben        sich        zwar    annehmbarere  Fahreigenschaften, jedoch war die Konstruktion in     wirt-          schaftlicher    Hinsicht     wenigei        vorteilhaft    als     die    im  Falle 1.

    
EMI0004.0018     
  
    <I>Tabelle <SEP> 1</I>
<tb>  Fall <SEP> 1 <SEP> Fall <SEP> 2 <SEP> Fall <SEP> 3
<tb>  Seilvor- <SEP> Bedingungen <SEP> Dickere
<tb>  Spannung <SEP> wie <SEP> im <SEP> Seile,
<tb>  bis <SEP> zu <SEP> 30 <SEP> % <SEP> Fall <SEP> 1, <SEP> aber <SEP> 7 <SEP> % <SEP> Seilvor  der <SEP> Zug- <SEP> nur <SEP> 7 <SEP> % <SEP> Seil- <SEP> Spannung
<tb>  festigkeit <SEP> vorspannung
<tb>  Seildurchmesser <SEP> (cm) <SEP> (1) <SEP> 3,8 <SEP> 3,8 <SEP> 8,9
<tb>  Seilgewicht/m <SEP> (kg) <SEP> 6,5 <SEP> 6,5 <SEP> 35,0
<tb>  Gesamtgewicht/m
<tb>  Seil <SEP> (kg) <SEP> (2) <SEP> 14,8 <SEP> 14,8 <SEP> 43,7
<tb>  *Durchhang <SEP> unter
<tb>  statischer <SEP> Belastung
<tb>  (cm) <SEP> (3) <SEP> 5,1 <SEP> 21,0 <SEP> 11,4
<tb>  *Durchhang <SEP> unter
<tb>  dynamischer <SEP> Belastung
<tb>  von <SEP> 680 <SEP> kp <SEP> (cm) <SEP> (4) <SEP> 17,2 <SEP> 58,

  5 <SEP> 22            Anmerkungen:            (1)    Alle Berechnungen basieren auf der Verwendung von  verzinktem     Brückenseil    mit einer     Zugfestigkeit    von       etwa    140     kp/mm2          (2)    Es wurde angenommen, dass die'     Rinnensegmente     16,6     kg/m        Rinnenlänge,    entsprechend 8,3     kg/m    Seil  länge wiegen.

      (3) Berechnungsgrundlage:  y =
EMI0004.0030  
   worin bedeuten:  W= Gewicht pro Meter Seil plus     Rinne;     s = Spannweite (30 m);  t = Längsspannung im Seil unter statischer Be  lastung     (kg)    (für Fall 1: 37 200 kg; für Fall 2:

    8750 kg; für     Fall    3: 35 000 kg)       (4)        Berechnungsgrundlage:     y =
EMI0004.0036  
   worin     bedeuten-          G    = Gewicht der auf den Radmittelpunkt.     konzen-          trierten    Last (680 kg),     bezüglich    w, s und t  siehe     (3),    wobei t     für    Fall 1 = 43 000 kg unter  dynamischer Belastung, für     Fall    2 = 14 000 kg  und für Fall 3 = 47 700 kg     beträgt.     



  <B>*</B>Der     Durchhang    gilt nur     für    das Seil, nicht aber für .die Rad  lauffläche der Fahrrinne,     letzterer    ist normalerweise in Längs  richtung mit     Begrenzungen    versehen, wie unten im     einzelnen     beschrieben wird.  



  Aus der obigen Tabelle     ergibt    sich, dass sich zur  Vermeidung eines zu grossen     Durchhangs    und zu hohen  Gewichts der     Konstruktion    ein     dünnes,    relativ hoch vor  gespanntes Seil am besten eignet.  



       !Zur        Verdeutlichung    der     Ko-steneinsparun@g,        die        bei          Verwendung    der     neuartigen        Fahrbahnkonstruktion    an  stelle der     üblichen    starren     Konstruktionen.        bezüglich    des  Materialverbrauchs und der Montagezeit erzielbar ist,         wird        darauf        hingewiesen,

          dass        eine        Fahrbahnkonstruk-          tion    aus     zwei        Fahrspuren,        die    nach den im     Fall    1 ge  gebenen Daten gebaut     ist,    bezüglich     ',ihres    Gewichts noch       nicht        einmal    2     %        der        herkömmlichen        Fahrbahnkon-          struktionen    aus Beton und Stahl mit,

   einer     etwa    7 Meter  breiten     zweispurigen        Fahrbahn    ausmacht.  



  Die     Bauzeit    beträgt     ebenfalls    nur     einen        Bruchteil     der üblichen Bauzeiten.  



  Zur Erreichung eines nicht zu grossen     Durchhangs          wird        die        Seilvorspannung,        zu    der ,die ,durch     die    Fahr  rinne verursachte     statische        Belastung        hinzukommt,        vor-          zugsweise    im     Vergleich    zur     Belastung    durch     die    über die       Fahrbahn    rollenden     Fahrzeulge        ;gross        ;

  gewählt.     



       !In    dem in     Fig.    22     gezeigten        Diagramm        ist    für     ver-          schiedene        Seilgrössen        der        Durahhang    in     Abhängigkeit          (von        der        Vorspannung    in     Prozent    der     Zugfestigkeit    bei  einer     kombinierten.        istatischen    und     id'yna!mischen     <RTI  

   ID="0004.0130">   Be-          dastung    und einer     bestimmten        Spannweite        dargestellt.     Der     Bereich        innerhalb    des     punktierten        Ovals,    der sich  von einer     15o/oigen    bis etwa     35o/oigen        Verspannung        er-          tstreokt    und unter     Unständen    auch auf 40 0/0     ausgedehnt          werden        kann,

          stellt    den     Bereich    dar, der     bezüglich    der       Herstellungskosten    und der     vorhandenen        Fahreigen-          schaften    am     günstigsten    ist.

   Die     Vorspannung    soll im       allgemeinen    so     gewählt    werden,     dass    der     Durchhang    des       (Seils        unterdynamischer        Belastung        weniger        als    1     %        des     Abstandes der     aufeinanderfolgenden    Stützpfeiler, d. h.

    der     Spannweite,    ist, so     dass    der     Durchhang    unter 'der       Gesamtbelastung        den        2-,%-Wert        nicht        überschreitet.        Eine     relativ hohe     Vorspannung    der die Fahrrinnen     tragenden     Seile wirkt sich auch     günstig    auf den     Einfluss    der Wind  belastung auf die Fahrbahnkonstruktion aus.

   Berech  nungen haben     ergeben,    dass die durch     starke    Seiten  winde     erfolgte        horizontale    Aaslenkung der     :Seile    wesent  lich geringer ist als die senkrechte Aaslenkung, die       Idurch    die     Fahrzeugkräfte        verursacht    wird.  



  Zur     Verringerung    des Auf- und     Absdhwiingens    der       !Seile        nach    der     Entlastung    können die     Tragseile        mit    dem       Erdboden,    mit unter ihnen parallel verlaufenden     anderen     Seilen oder mit an Federn aufgehängten Gewichten       !oder    auch diagonal mit !den     Stützpfeilern    verbunden       rwerden.     



  Die Aufgabe der     Vorspannung    auf die Tragseile  kann entweder erfolgen, indem ein sich über eine     Viel-          VaN    von     Stützpfeilern        erstreckender        Seilstrang    an den  Enden unter     Spannung        ,gesetzt    wird, oder     indem    jeder       zwischen        zwei        aufeinand        erfolgenden        Stützpfeilern    be  findliche     Seilabschnitt        ;

  einzeln        gespannt        wird.    Die beiden  Möglichkeiten     lassen    sich     aber    auch     zusammen    verwen  den. Die     Stützpfeiler,    die     die        senkrecht    wirkenden     Fahr-          zeuglasten    und dieRTI ID="0004.0228"WI="37" HE="4" LX="1450" LY="2069">  Horizontalkomponenten    der dynami  schen Belastungen auf den     Boden    übertragen,

   können       bogenförmig    oder dreieckig gestaltet und in     Fahrbahn-          richtung    etwa parallel     zueinander    ausgerichtet     sein.     



  In     Fig.    24 ist die     Verankerung        eines        Tragseilendes     am Boden 50 dargestellt. Diese Verankerung     nimmt    bei  spielsweise     eine        Vorspannungslast    von 83 500     kg        auf,     (die     !bei    der     Konstruktion    nach Fall 1 in     Tabelle    1 von  .dem Seilpaar 58 ausgeübt wird.

   Wesentlich schwächer       braucht    die     Fun'damentverankerung    51 des     bogenförmi-          gen        Stützpfeilers    52 ausgelegt     zu    werden, da diese     nur          hi.,e        zusätzliche        horizontale        Belastung    von<B>11800</B> kg pro  (Seilpaar     aufnehmen        muss,    ,die durch die     zeitlich        be-          grenzte,dynamische        ,

  Belastung    von 680 kg pro Seil er  zeugt wird. Die     Vorspannung        !kann    mit     Hilfe    des     Spann-          schllo,ssres    54 eingestellt     werden.    Zur     Vereinfachung    -der       Konstruktion    in der Nähe der     Bodenverankerung    50      werden die     Fahrzeuge        vorzugsweise    auf     einem    umge  spannten     übergangsabschnitt    60 über die     Einbettungs-          stelle    59 und     :

  das        Spannschloss    54 hinweggetragen. Der       ü[bergangsabschnitt    60     ist    am     Befestigungspunkt    6,1 in       geeigneter    Weise mit     Fahrrinnen    versehen, so dass :die       Fahrzeuge    möglichst ohne     Behinderung    in die Fahrrin  nen 62 einfahren können. Die     Stützglieder    57 befinden  sich unter einer solchen Druckspannung, dass beim über  fahren     des    ersten Pfeilers ein sanfterer     übergang        ge-          schaffen    wird.  



  Die     Schwankungen    der     Aussentemperatur        erzeugen     in den Tragseilen Spannungen,     :die        dazu        führen        können,          dass    die     Vorspannung    einen     festgelegten        Maximalwert          übersteigt    oder unter einen     Minimalwert    absinkt.

   Dies       (führt        insbesondere    bei dynamischer     Belastung        :zu          Schwankungen    im     Seildurchhang,    die     vermieden    wer  den sollen.     Das    geschieht in     vorteilhafter    Weise     an    den        & ellen,    an :

  denen die     Tragseile        seit    den     Stützpfeilern          verbunden        sind,    wie     .diies    in     Fig.    25     dargestellt        wird.    Die       gezeigte        Spannvorrichtung    ist mit     U-Bolzen    63 versehen,       die    auf den starren, gerundeten     Lastverteilern    67 fest       aufliegen    und dadurch eine grosse,

   abwärts gerichtete  Kraft auf die     waagerechten        Tragseile    64 ausüben, die       dazu        führt,    dass die     Tragseile    64 an diesen Stellen nach  unten gebogen und dadurch gespannt werden.

       Durch          Anziehen    und     Lockern    der Muttern 64 an den U -Bolzen  63     lässt    sich die Grösse dieser     Abwärtsbiegung    der       Tragseide    64     einstellen.    Diese     Vorspannungsstellen    kön  nen durch geeignete Mittel, wie Rohre oder Profilstäbe,  zwischen     den        Auflagestellen    66     überbrückt    werden, an       denen        sich    die     Fahrrinnensegmente    befestigen     lassen,

      so       dass    die Fahrrinne nicht der     Ausbiegung    der Tragseile  64     folgt.     



  Auch hat sich bewährt, die     Spannungsänderungen    in  den Tragseilen auf Grund von Wärmedehnungen mit       Hilfe    von an den Seilenden befestigten     Hydraulikkolben          auszugleichen,    die     sich        igenau    auf die     gewünschte    Vor  spannung einstellen lassen.

   Des weiteren hat sich aus       psychologischen        Grüniden    bewährt, der relativ     iClasti-          schen        Fahrbahnkonstruktion    mit     Hilfe    von unter den       Fahrrinnen    befestigten     Fahrbahnschirmen    den Anschein       :einer    starren Fahrbahn der bekannten Art zu geben.  



       Das    für die     erfindungsgemässe    Konstruktion verwen  dete     Material        ist    an sich     beliebig,    sowie     auch    die     ver-          schiedensten    Profile benutzt     werden    können, insbeson  dere was die     langgestreckten        Tragprofile    anbelangt.

   We  gen der niedrigen Kosten und des hohen     Elastizitäts-          moduls    hat sich jedoch     .Stahl    in Form von Drahtseilen  als     besonders        geeignet    erwiesen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hängende Fahrbahnkonstruktion mit einer zwischen Stützpfeilern an vorgespannten, langgestreckten Trag profilen aufgehängten Fahrtbahn, .dadurch gekennzeich net, dass -die langgestreckten Tragprofile (7) unter .der Fahrzeuglast um 0,25 bis 2,
    0 % des Abstandes der in (Fahrbahnlängsrichtung angeordneten Stützpfeiler (9) durchhängen und mit mindestens einer rinnenförmigen, die Räder des Fahrzeugs aufnehmenden Fahrspur (5) versehen sind, :
    deren Bodenfläche im Bereich der Stütz- pfeiler (9) bis zu 2,0 % des Abstandes der in Fahrbahn- richtung angeordneten Stützpfeiler (9) tiefer liegt als zwischen den Stützpfeilern, wobei die Fahrrinnenboden- fläche in Längsrichtung einen schwingungsartigen Ver lauf aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Fahrbahnkonstruktion nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die langgestreckten Trag profile (7) bei maximaler statischer Belastung auf 15 bis 40 % ihrer Zugfestigkeit angespannt sind. 2. Fahrbahnkonstruktion nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die langgestreckten Tragprofile (7) Tragseile sind.
    3. Fahrbahnkonstruktion nach Patentanspruch, da- idurah gekennzeichnet, dass die rinnenförmige Fahrspur j(5) aus Profilkörpern besteht, deren Oberfläche durch- brochen ist.
    ,4 .. Fahrbahnkonstruktion nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Fahrspur (5) aus einzel nen hintereinander an den langgestreckten Tragprofilen (7) befestigten, Boden- und Seitenteile aufweisenden Profilkörpern (6) besteht.
    5. Fahrbahnkonstraktion nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass .die Bodenteile und Seiten- beile der Profilkörper (6) im Bereich der Stützpfeiler (9) unterhalb der Tragseilebene liegen und zwischen aufein- a.nderfolgenden .Stützpfeilern (9) zur Tragseilmitte hin allmählich ,
    zur Tragseilebene ansteigen, wobei in der Tragseilmitte der Bodenteil der Profilkörper (6) etwa ,in der Höhle der Tragseile (7) liegt, und die Seitenteile um annähernd dieselbe Höhe über den Bodenteil hinaus- ragen, wie sie im Bereich der Stützpfeiler (7) unter die Tragseilebene ragen. 6.
    Fahrbahnkonstruktion nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Profilkörper (6) U-för- mig gestaltet sind. 7. Fahrbahnkonstruktion nachRTI ID="0005.0231" WI="23" HE="4" LX="1644" LY="1513"> Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Profilkörper (6) L-förmig (gestaltet sind.
    B. Fahrbahnkonstruktion nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jede Fahrspur (5) aus zwei parallelen Fahrrinnen besteht, die in einer gemeinsamen Ebene liegen, an mindestens zwei parallel laufenden Tragseilen (7) aufgehängt sind und einen Abstand von einander aufweisen, .der dem Radabstand der über die Fahrspur fahrenden Fahrzeuge entspricht. 9.
    Fahrbahnkonstruktion nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass die eine Fahrrinne breiter ist alle die andere. 10.
    Fahrbahnkonstruktion nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragseile (7) in einer ,Ebene liegen. :11. FahrbahnIkonstruktion nach Unteranspruch 8, :dadurch ;gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Bo- denfläche jeder Fahrrinne wie der Reifenquerschnitt des (Fahrzeugrades gekrümmt ist. 12.
    Fahrbahnkonstruktion nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die para'lle'len Fahrrinnen durch Querstangen (15), deren gegenseitiger Abstand in Fahrbahnrichtung zur Tragseilmitie hin geringer ist, in konstantem Abstand gehaltert sind.
CH1395965A 1965-10-11 1965-10-11 Hängende Fahrbahnkonstruktion CH467387A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1395965A CH467387A (de) 1965-10-11 1965-10-11 Hängende Fahrbahnkonstruktion

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1395965A CH467387A (de) 1965-10-11 1965-10-11 Hängende Fahrbahnkonstruktion

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH467387A true CH467387A (de) 1969-01-15

Family

ID=4396788

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1395965A CH467387A (de) 1965-10-11 1965-10-11 Hängende Fahrbahnkonstruktion

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH467387A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0057052A1 (de) * 1981-01-08 1982-08-04 NMI Limited Brücken grosser Spannweite

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0057052A1 (de) * 1981-01-08 1982-08-04 NMI Limited Brücken grosser Spannweite

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH648623A5 (de) Verfahren zum herstellen einer schraegseil- oder zuegelgurtbruecke.
DE69914621T2 (de) Vorgespannter binder mit einstellbarer vorspannung
DE2442660C3 (de) Schienengleicher Übergang
DE1914298A1 (de) Verbindung von relativ geneigten Eisenbetontraegerteilen
DE102009037978B4 (de) Traggerüst für eine Photovoltaik-Freiflächenanlage sowie Verfahren zur Montage eines Traggerüsts
DE1684143A1 (de) Verschalung
DE102011102987A1 (de) Das Taktschiebeverfahren mit Stützweitenreduzierung für Strassen- und Bahnbrücken mit Plattenbalkenquerschnitt
DE2248472C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Plattenbalken aus Spannbeton
DE877057C (de) Bauplatte, insbesondere aus gewalztem Metall
DE2152030C3 (de) Brücke
DE3832504C2 (de)
AT234140B (de) Verfahren zum Vorspannen und Einbauen stabrostartiger Fugendichtungen für Dehnungsfugen in Straßen und Gehwegen, insbesondere für Fahrbahnübergänge an Straßenbrücken, sowie Fugendichtung zur Durchführung des Verfahrens
CH467387A (de) Hängende Fahrbahnkonstruktion
DE1169095B (de) Kastentraeger-Kranbruecke fuer Konsollaufkatze
DE3100213C2 (de)
AT513025B1 (de) Verkehrszeichenbrücke
AT350613B (de) Schutzbau gegen lawinen
AT214472B (de) Zum Aufsetzen auf die Fahrbahndecke und zur Verankerung in dieser eingerichtete Straßenleitschiene
AT306314B (de) Einrichtung zum Verstärken der Tragfähigkeit eines in ein bestehendes Bauwerk eingebauten Trägers
DE3203980C2 (de) Unterführungsbauwerk sowie Verfahren zu seiner Herstellung
DE3871960T2 (de) Bodenstruktur fuer gebaeude.
AT201835B (de) Freitragendes Tragwerk, vorzugsweise für Dachkonstruktionen
DE19938676A1 (de) Schallschutzwand für Verkehrswege
DE1659218A1 (de) Fachwerktraeger
DE1281473B (de) Haengender Verkehrsweg