CH467535A - Vorrichtung für die Umwandlung von Energie einer Form in Energie einer anderen Form - Google Patents

Vorrichtung für die Umwandlung von Energie einer Form in Energie einer anderen Form

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CH467535A
CH467535A CH68063A CH68063A CH467535A CH 467535 A CH467535 A CH 467535A CH 68063 A CH68063 A CH 68063A CH 68063 A CH68063 A CH 68063A CH 467535 A CH467535 A CH 467535A
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Frederick Jaep William
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Du Pont
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    • H10N15/00Thermoelectric devices without a junction of dissimilar materials; Thermomagnetic devices, e.g. using the Nernst-Ettingshausen effect

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  • Measuring Temperature Or Quantity Of Heat (AREA)

Description


  Vorrichtung für die Umwandlung von Energie einer Form in Energie einer anderen Form    Das Hauptpatent beschreibt eine Einrichtung zur  Umwandlung von     Energie    einer Form in Energie einer  anderen Form, mit     mindestens    einer     magnetischen    Kom  ponente, Mitteln zur Zuführung von Energieeiner  Form zu der     magnetischen    Komponente und Mitteln  zur Abnahme von Energie in einer andern Form von  der magnetischen Komponente, die dadurch gekenn  zeichnet ist, dass die magnetische Komponente eine  plötzliche und reversible Zunahme der Sättigungsinduk  tion bei     einer    Temperatur unter ihrem     Curie-Punkt    auf  weist.  



  Die Erfindung     ermöglicht    eine Verbesserung der in       Fig.    7 des Hauptpatentes dargestellten Wärmepumpe.  Es zeigte sich, dass eine Wärmepumpe vorteilhafter ar  beitet, wenn ein wärmeübertragender Körper mit einer  magnetischen Komponente verwendet wird, deren ma  terielle Beschaffenheit auf ihrer ganzen Länge progressiv  ändert.

   Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Um  wandlung von Energie einer Form in Energie einer an  dern Form ist daher dadurch gekennzeichnet, dass die  magnetische Komponente aus mehreren Zonen besteht,  wobei die Temperatur, bei welcher die Zunahme der       Sättigungsinduktion    auftritt, bei jeder Zone verschieden  ist und die Zonen     aufeünanderfolgend    derart angeordnet       sind,    dass die Temperatur, bei welcher die Zunahme der       Sättigungsinduktion    auftritt, von Zone zu Zone zu- oder  abnimmt.

   Eine bevorzugte Ausführungsvariante ist da  durch     gekennzeichnet,    dass die Zonen zusammen einen       langgestreckten    Körper bilden, welcher unter dem Ein  fluss eines Magnetfeldes einen Übergang erster Ordnung  von fester Phase zu     fester    Phase mit     gleichzeitig    ver  hältnismässig grosser Änderung des inneren Energiegehal  tes zeigt. Die Zonen in diesem. Körper sind vorzugs  weise in einer Dimensionsrichtung des Körpers in sol  cher Reihenfolge angeordnet, dass die     unterschiedlichen     Materialien der Zusammensetzung in bestimmter Rei  henfolge, beispielsweise     gemäss        zunehmendem    über  gangstemperaturwert, angeordnet sind.  



  Eine     Ausführungsform        eines    solchen Körpers     mit    in  einer bestimmten Richtung stetig ändernden Eigenschaf-         ten    besteht aus einem Material, bei welchem ein Über  gang ,erster Ordnung von fester Phase zu fester Phase  in der genannten Art erfolgt und wobei die Material  komponenten des Körpers vorzugsweise längs eines Bo  gens um einen Mittelpunkt, einer Achse oder längs     ,einer     oder mehrerer bestimmter Linien unterschiedliche Cha  rakteristiken besitzen, wobei solche Linien nicht gerade  sein müssen.

   Dadurch kann eine Folge des Übergangs  erster     Ordnung    bei     steigender    Temperatur in der einen       Richtung    oder auf dem einen Pfad um den     Mittelpunkt     oder längs der Achse bzw. Linie und bei sinkenden  Temperaturen in entgegengesetzter Richtung erzielt wer  den.  



  Nachfolgend wird die Erfindung an Hand der bei  liegenden Zeichnungen beispielsweise beschrieben. Darin  zeigt:       Fig.    I eine schematische Ansicht einer Anordnung  für das     Elektroplatiereneiner    in Längsrichtung verjüng  ten Chromschicht auf einem aus einer Wärmetransfer  substanz geformten Stab, um eine abgestufte Änderung  hinsichtlich der Zusammensetzung und Eigenschaften  längs der Stablänge zu erzeugen,       Fig.        II    eine graphische Darstellung der     Änderung     der     Magnetisierung    längs eines Stabes in bezug auf den  Abstand von einem     Stabende,

            Fig.        III    eine graphische Darstellung des     Temperatur-          verlaufes    in bezug auf eine Stelle längs eines Stabes mit  verschiedener Zusammensetzung, bei welcher der     über-          gang    von fester zu fester Phase zu 50 % erfolgt ist, und       Fig.    IV verschiedene Beispiele der Anordnung von  Teilstücken unterschiedlicher Materialien in einem Kör  per.  



  Die folgende Beschreibung betrifft eine Weiterbil  dung der in der     Fig.    7 des Hauptpatentes     beispielsweisse     dargestellten Wärmepumpe, wobei anstelle der homoge  nen magnetischen Komponente 1 eine aus Zonen be  stehende erfindungsgemässe magnetische Komponente  vorgesehen ist. Durch die Verwendung einer erfindungs  gemässen Komponente in der genannten     Wärmepump;,     kann mit dieser, in analoger Weise wie mit der Wärme-      pumpe nach     Fig.    8 des     Hauptpatentes,    die jedoch meh  rere magnetische Komponenten benötigt,     ein.        grösseres     Temperaturintervall ausgenützt werden.

   Da die genannte  Wärmepumpe im Hauptpatent bereits     ausführlich    be  schrieben ist, werden nachfolgend lediglich     Ausführungs-          formen    der     magnetischen        Komponen;e        nachte    der vor  liegenden Erfindung beschrieben.  



  Die für die Körper der     magnetischen    Komponenten  verwendeten Substanzen bzw. Elemente sind metallischer  Natur und besitzen die Eigenschaft, unter dem Einfluss  eines magnetischen Feldes geeigneter Stärke     mindestens     teilweise einen Übergang erster Ordnung von einem er  sten Fest-Zustand in einen zweiten Fest-Zustand auf  zuweisen. Sofern das Magnetfeld genügend stark ist,  kann es einen vollständigen Übergang ,erster     Ordnung     bewirken. Schwächere Magnetfelder können aber einen  Übergang insofern beeinflussen, dass ein Übergang nur  eingeleitet wird und beispielsweise durch zusätzlichen  Wärmetransfer zwischen dem Körper und seiner Umge  bung ein     vollständiger    Übergang erzielbar ist.  



  Ein Übergang erster Ordnung ist stets von einer       Änderung    der inneren Energie im Körper begleitet. Bei  einem Übergang     tritt    auch eine Änderung des magneti  schen Zustandes ein, indem dieser Zustand von einem       paramagnetischen    oder     antiferromagnetischen    einerseits  zu einem     ferromagnetischen    oder     ferrimagnetischen    an  derseits übergeht, obzwar die spezifischen, magnetischen  Zustände hin und wieder schwer zu identifizieren sind.  Auch kann angenommen werden, dass verschiedene  magnetische Zustände nebeneinander in     lokalisierten     Stellen eines     bestimmten    Körpers existieren können.

    Vom Standpunkt der vorliegenden     Erfindung    aus be  trachtet, stellt dies jedoch keinen Nachteil dar.  



  Der Übergang erster Ordnung kann so beeinflusst  werden, dass er auch durch die Anwendung von Druck  auf den Körper innerhalb gewisser     Grenzen    von im  voraus gewählten Temperaturen eintritt. Bei den nach  stehend betrachteten Materialmischungen, d. h. den für  die Körper geeigneten     Antimonide,        beträgt    die Tempe  raturzunahme etwa 2  pro 1050     kg/cm2    Druck.

   Auf  diese Weise werden nicht nur Mittel für     geringfügige          Skalaänderungen    als Hilfe für die Eichung bei Anwen  dung von druckausübenden     Einstellschrauben    oder an  dern Mitteln     geschaffen,    sondern es wird dadurch auch  das Erfassen von     Messwerten    möglich, welche von einer       kombinierten    Einwirkung von Temperatur und Druck  abhängig     sind,    vorausgesetzt, dass der jeder Komponente       zugeordnete    Betrag identifizierbar ist.  



  Der Temperaturbereich für einen Übergang erster  Ordnung kann     ebenfalls    in einem gewissen Ausmasse  durch Veränderung der Stärke des auf den Körper ein  wirkenden     magnetischen    Feldes     beeinflusst    werden.  



  Es ist ferner möglich, einen     stufenwesen        Übergang          zu    erzielen, indem man einen in einer bestimmten Rich  tung     ändernde    Eigenschaften zeigenden Körper erzeugt,  der hinsichtlich seiner     Zusammensetzung    zonenweise  oder in     kleinsten    Längen-, Breiten- oder Durchmesser  dimension progressiv in :einer solchen Weise variiert, dass  ein Übergang unter dem Einfluss entweder eines einzigen  Magnetfeldes oder einer Reihe von     verschiedenen,    längs  des Körpers angeordneten Feldern in Abhängigkeit von  der Temperatur bewirkt wird.  



  Die Körper mit in einer bestimmten Richtung än  dernden Eigenschaften werden vorzugsweise aus Pulvern  hergestellt, indem man die Pulver nacheinander in     eine          Matrize    einbringt, welche sich für die Herstellung der  gewünschten Form eignet,     worauf.    man das     Ganze    bei    einem Druck von etwa 1400     kg/cm2        komprimiert.        Eine     Festigkeitssteigerung kann dadurch erzielt werden, in  dem man das Material bei erhöhter Temperatur     sintert.     Die Körper können auch dadurch erhalten werden, dass  man Partikeln aus einem Material,

   welches     einen    über  gang erster Ordnung von fester zu fester Phase     aufweist,     in einer Matrize     dispergiert,    so z. B. ein organisches  Polymer; wie z. B. eine     Vinylpolymerkomposition,    Poly  äthylen,     Polyhexamethylenadipat        und        Polyäthylenglykol-          terephthalat.     



  Körper mit in einer     bestimmten        Richtung        ändern-          den    Eigenschaften, welche aus einem in     Partikelform     vorliegenden Material     hergestellt        werden,    können leicht  durch Zugabe von anderen, ebenfalls in     Partikelform          vorliegenden,    Materialien vor der     Verarbeitung        modi          fiziert    werden. Die zuzusetzenden Materialien können  im Körper     gleichmässig    oder ungleichmässig verteilt sein.

    Solche andere Materialien sind vorzugsweise magne  tische Materialien, welche die übliche     Magnetisierungs-          abhängigkeit    von der Temperatur aufweisen, wie z. B.  Eisenoxyd, Chromdioxyd, Eisen, Kobalt,     Bariumferrt     und dergleichen. Zur Erreichung optimaler     Resultate    ist  es hin und wieder     wünschenswert,    die     Partikeln    magne  tisch     auszurichten.     



  Die folgenden     Beispiel;,    erläutern die Herstellung  der in Frage stehenden Körper.  



  <I>Beispiel A</I>  Ein     Magnesium-Chrom-Indium-Antimonid,    enthal  tend 45,50     GewA    Mangan, 50,02     Gew.%    Antimon,  2,10     GewA    Chrom     und    2,48     GewA        Indium,    wird durch       Verschmelzen    der gepulverten Elemente in den     erwähn-          ten    Mengenverhältnissen und durch     Giessen    in eine Kup  ferform hergestellt.

   Der feste     Formling,    welcher einen  Übergang erster Ordnung von fester Phase zu     fester     Phase innerhalb eines breiten Temperaturbereiches von  etwa 0 bis etwa 35  C aufweist, wird in     flüssigem    Stick  stoff gekühlt und unter flüssigem Stickstoff auf     eine          kleine        Partikelgrösse    gemahlen. Das gemahlene Material  wird magnetisch bei einer Reihe von     Temperaturen    in  10 Fraktionen getrennt.

   Die Temperatur, bei welcher  diese Fraktionen     einen    Übergang erster Ordnung von  fester     Phase    zu fester     Phase    zeigen, nimmt von einer       Fraktion    zur anderen progressiv ab, und zwar in solcher  Weise, dass die     Partikeln    der     nacheinanderfolgenden     Fraktionen durch einen Magneten bei 33, 30, 29, 28,  27, 26,     25,'24,    22 und weniger als 22  C nicht ange  zogen werden. Diese Fraktionen werden zu einem lang  gestreckten Körper mit einem Durchmesser von 4 und  90 mm Länge zusammengesetzt.  



  <I>Beispiel B</I>       Magnesium-Chrom-Indium-antimonid        wird    durch       Verschmelzen    der gepulverten Elemente in Mengenver  hältnissen, welche der Formel:     Mn1,sgCro,12Sbo,s5Ino,o5    ent  sprechen,     m    einem     Aluminiumoxydtiegel    und     in    einer       Argonatmosphäre    hergestellt.

   Dann gibt man Alumi  nium (0,11     GewA,    bezogen auf die Gesamtmenge     an     Mangan, Chrom, Antimon und     Indium)    als     Chalcogen-          reaktionsmittel        hinzu.    Nach dem Erstarren     vereinigt    man  die Produkte aus zwei solchen Präparaten, treibt das  Gas bei 400  C bei einem Druck von 0,1     Mikron    aus  und     schmilzt    das Ganze unter gereinigtem Argon.

   Va  kuum wird angewendet und die     Schmelze    wird in Form  eines Stabes von 3,175 mm Durchmesser gegossen, in  dem     man    sie in eine Kupferform giesst, welche     an    ihrem  unteren Ende auf 400  C erhitzt     wird,    um das Flie-           ssen    zu begünstigen.     Ein        Teil    dieses Stabes von etwa  14 cm Länge wird in einem     in        Fig.    1     igezeigten    Chrom  bad     mit    Chrom plattiert, indem der Stab     als    Kathode in  ein Gefäss 100 eingesetzt wird.

   Als Anode 101 dient       eine    Bleifolie von 0,13 mm Dicke und 15 cm Breite, wel  che     in    der Form des     Mantels    eines Kegelstumpfes mit  einem grossen Durchmesser von 5,5 cm und einer Höhe  von 12 cm rund um den Stab 104 angeordnet ist. Der  kleine Durchmesser des     Kegelstumpfmantels    (etwa  0,75 cm) wird derart     ausgewählt,    dass er sich bequem an  .eine kleine,     isolierende    Glashülse 102 anpasst, welche  über das untere Ende der Kathode gestülpt ist. Der Elek  trolyt 103 besteht aus einer     Chromsäurelösung,    welche  pro Liter 250 g     Cr03    und 2,5g     H2SO4    enthält.

   Das  Gefäss und der Elektrolyt werden auf 50-60  C erwärmt  und     ein    Strom von 7 Ampere bei einer     Potentialdifferenz     von 5 Volt während 20 Minuten an die     Elektroden    an  gelegt. Dabei lagert sich Chrom auf der     Magnesum-          Chrom-Indum-Antimonid-Kathode    104 in     einer    Menge  von 0,112 g über einer Länge von etwa 86 mm ab.

   Auf  dieser Länge erhält jenes     Teilstück,    welches dem klei  nen Durchmesser der konischen Anode benachbart     ist,     die stärkste     Chromplattierung.    Die Stärke der     Platti,e-          rung    am Stab     nimmt    in Richtung nach oben ab. Auf  diese Weise lässt sich eine kontinuierlich abnehmende       Chromplattierung    auf dem     Stabe    erzeugen.  



  Der     chromplattierte        Mangan-Chrom-Indium-Anti-          monid-Stab    wird aus dem     Plattierungsbad    herausgenom  men, mit destilliertem Wasser     gespült,    getrocknet und  durch Erhitzen auf 400  C bei     einem    Druck von 0,1     Mi-          kron    von dem Gas befreit.

   Der plattierte Stab wird hier  auf während 47 Stunden in einer Atmosphäre von ge  reinigtem Argon bei 875  C geglüht, um zu bewirken,  dass die     Chromplattierung    in den Stab diffundiert, wo  durch ein     Mangan-Chrom-Indium        Antimonid-Stab    er  zeugt     wird,    welcher längs der Stablänge abgestufte       Chromkonzentrationswerte        aufweist.    Der Stab wird mit  einer     Geschwindigkeit    von 30  C pro Stunde von der       Glühtemperatur    auf     Zimmertemperatur    abgekühlt.  



  Anschliessend werden die magnetischen Eigenschaf  ten des so hergestellten Stabes in Funktion der Tempe  ratur an verschiedenen Stellen längs des Stabes gemes  sen. Zu diesem Zweck wird der Stab in einen Trans  former eingelegt, welcher sich im     Zentrum    eines Heiz  rohres befindet, das mit     einem    Thermometer ausgerüstet  ist.

   Der     Transformer    besitzt getrennte primäre und se  kundäre Wicklungen,     innerhalb    welcher     Flussstahlhülsen     mit einem Innendurchmesser von 6,3 mm und einem  Aussendurchmesser von 9,5     mm    eingeordnet sind, wobei  eine jede dieser Hülsen an     einem    Ende     einen        Flansch     von 22,2 mm Durchmesser und 3,2 mm Dicke aufweist.  Die Enden der     Hülsen,    welche keine Flansche auf  weisen, befinden sich in benachbarter Stellung zuein  ander und     sind    in einer Distanz von 6,35 mm von  einander getrennt.

   Die     Primärwicklung    wird mit 6,3 Volt       Wechselstrom        gespiesen,    und die Sekundärspannung  wird nach Gleichrichtung mit einem Einweggleichrich  ter mit einem     Gleichstrom-Voltmeter    (0-300     Mikrovolt)     gemessen.

   Die Sekundärspannung am Transformator  bzw. die     Magnetisierung    des Stabes bei verschiedenen  Temperaturen und Stellungen längs des Stabes ist     in          Fig.        1I        gezpigt.    Aus     Fig.        1I        ist    ersichtlich, dass     mit    zu  nehmender Temperatur des Stabes dieser mehr und  mehr magnetisch     wird.    Dies     wird        in    anderer Weise in       Fig.        III    erläutert, worin die Stelle längs des Stabes,

   an  welcher der Übergang der festen Phase zur festen Phase    bis zu 50 % vollständig ist,     als        Abszisse    und die Tempe  ratur als Ordinate eingezeichnet ist.  



  Geeignete Kompositionen für erfindungsgemässe     ma          gnetische    Komponenten sind     Mangan-Chrom-Indium-          Antimonide    mit einer     tetragonalen        Kristallstruktur    vom       Cu2Sb-Typus        (P4/nmn).    Solche Stoffe     besitzen    Tren  nungsflächen senkrecht zur     c-Achse    und     Curietempe-          raturen        im    allgemeinen im Bereiche von 180-300  C.

    Diese Materialien     schmelzen    im allgemeinen bei etwa  900  C oder mehr und besitzen Dichten im Bereiche  von 7,0-7,2 g pro     cm2    bei Zimmertemperatur. Solche  Kompositionen weisen     einen    thermischen     Hysteresen-          übergang    auf, d. h. der Übergang tritt bei einer höhe  ren Temperatur ein, wenn von einer Temperatur unter  halb des     Überganges    herangetreten     wird,    als wenn von       einer    Temperatur oberhalb des     Überganges    herangetre  ten wird.

   Sofern die     Temperaturhysterese    eine ausrei  chende Grössenordnung     aufweist,    um die     Arbeitsweise     eines Kühlaggregates oder einer anderen     Einrichtung     der hier in Frage stehenden Art zu     beeinträchtigen,    so  kann die     Hysterese    üblicherweise auf annehmbare Werte  durch Erhöhung im angewandten magnetischen Feld     bei     einem     geeigneten    Bereich     im        Hysteresezyklus    reduziert  werden.

   Andere Eigenschaften von     :gewissen        Mangan-          Chrom-Indium-Antimoniden    finden sich in der folgen  den Tabelle.  
EMI0003.0116     
  
    <I>Tabelle</I>
<tb>  Eigenschaften <SEP> von <SEP> Mangan-Chrom-Indium-Antimoniden
<tb>  Eigenschaft <SEP> Wert <SEP> (bei <SEP> 300o <SEP> K) <SEP> +
<tb>  Youngs <SEP> Modul <SEP> (einzelne)
<tb>  Kristallprobe <SEP> ,(x-Achse) <SEP> 13,3 <SEP> X <SEP> 1011 <SEP> Dyn/cm2
<tb>  Drillungsmodul
<tb>  (polykristalline <SEP> Probe) <SEP> 3,0 <SEP> X <SEP> 1011 <SEP> Dyn/cm2
<tb>  Hydrostatischer
<tb>  Druckkoeffizient* <SEP> 527,31 <SEP> kg/cm2/  <SEP> C
<tb>  Uniaxiales <SEP> Anisotropiefeld
<tb>  (leichte <SEP> Richtung)** <SEP> 7200 <SEP> Gauss
<tb>  Maximalsättigung <SEP> pro.

   <SEP> Gramm <SEP> 27 <SEP> Gauss <SEP> cm3/g
<tb>  41 <SEP> Gauss <SEP> cm3/g
<tb>  (100  <SEP> K)
<tb>  Magnetischer <SEP> Feldkoeffizient*** <SEP> - <SEP> 2700 <SEP> Oersteds/  <SEP> C
<tb>  Wärmekapazität
<tb>  bei <SEP> konstantem <SEP> Druck <SEP> 0;095 <SEP> Kalorien/g/  <SEP> C
<tb>  Latente <SEP> Übergangswärme <SEP> 0,4 <SEP> Kalorien/g
<tb>  Thermische <SEP> Konduktivität <SEP> 0;

  06 <SEP> Watt/cm/  <SEP> C
<tb>  + <SEP> Werte, <SEP> interpoliert <SEP> für <SEP> 300o <SEP> K <SEP> aus <SEP> Werten, <SEP> gemessen <SEP> mit
<tb>  Mangan-Chrom-Indium-Antimonid-Proben <SEP> mit <SEP> übergangs  temperaturen <SEP> von <SEP> etwa <SEP> 3000K.
<tb>  * <SEP> Druckänderung <SEP> pro <SEP> Grad <SEP> Änderung <SEP> der <SEP> Übergangstem  peratur <SEP> bei <SEP> konstantem <SEP> Feld.
<tb>  ** <SEP> Für <SEP> ein <SEP> Material <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Übergangstemperatur <SEP> bei <SEP> 20011 <SEP> K.
<tb>  *** <SEP> Feldänderung <SEP> pro <SEP> Grad <SEP> Änderung <SEP> der <SEP> Übergangstemperatur
<tb>  bei <SEP> konstantem <SEP> Druck.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Umwandlung von Energie einer Form in Energie einer anderen Form nach dem Patent anspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetische Komponente aus mehreren Zonen besteht, wobei die Temperatur, bei welcher die Zu nahme der Sättigungsinduktion auftritt, bei jeder Zone verschieden ist und die Zonen aufeinanderfolgend der art angeordnet sind, dass die Temperatur, bei welcher die Zunahme der Sättigungsinduktion auftritt, von Zone zu Zone zu- oder abnimmt.
    UNTERANSPRUCH Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Zonen zusammen einen langgestreck- ten Körper bilden.
CH68063A 1962-01-22 1963-01-21 Vorrichtung für die Umwandlung von Energie einer Form in Energie einer anderen Form CH467535A (de)

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