CH467835A - Verfahren zur Herstellung von sauren Anthrachinonfarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von sauren Anthrachinonfarbstoffen

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CH467835A
CH467835A CH884266A CH884266A CH467835A CH 467835 A CH467835 A CH 467835A CH 884266 A CH884266 A CH 884266A CH 884266 A CH884266 A CH 884266A CH 467835 A CH467835 A CH 467835A
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sep
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anthraquinone
hydrogen
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CH884266A
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Rudolf Dr Schwander Hans
Anton Dr Zenhaeusern
Peter Dr Hindermann
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Geigy Ag J R
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B1/00Dyes with anthracene nucleus not condensed with any other ring
    • C09B1/16Amino-anthraquinones
    • C09B1/20Preparation from starting materials already containing the anthracene nucleus
    • C09B1/26Dyes with amino groups substituted by hydrocarbon radicals
    • C09B1/32Dyes with amino groups substituted by hydrocarbon radicals substituted by aryl groups
    • C09B1/34Dyes with amino groups substituted by hydrocarbon radicals substituted by aryl groups sulfonated
    • C09B1/346Dyes with amino groups substituted by hydrocarbon radicals substituted by aryl groups sulfonated only sulfonated in a substituent

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Description


  Verfahren     zur    Herstellung von sauren     Anthrachinonfarbstoffen       Die vorliegende Erfindung     betrifft    ein     Verfahren    zur  Herstellung von neuen     sauren        Anthrachinonfarbstoffen,     welche zum Färben und Bedrucken von     synthetischem     und natürlichem     polyamidhaltigem    Fasermaterial Ver  wendung finden können.  



  Für gewisse     Anwendungsgebiete        in    der     Wollfärberei     besteht für     Farbstoffe,    welche ein gutes     Egalisier-    und  Wanderungsvermögen haben, ein grosser Bedarf.

   Doch  sind erfahrungsgemäss :diese     Eigenschaften    häufig mit  unbefriedigenden     Nassechtheiten    verbunden; insbeson  dere     herrschte    bis jetzt ein     Mangel    an     brillanten    blauen       Farbstoffen    .der     Anthrachinonreihe,    welche bei gutem       Wanderungs-        und        Egalisiervermögen        nassec'ht    sind.  



  Es wurde nun gefunden, dass man     saure        Anthracbi-          nonfarbstoffe,    welche bei gutem     Wanderungs-    und     Egali-          siervermögen        nassecht    und zudem auch     nocb    überra  schend Sichtecht und sehr     brillant    sind, erhält, wenn man  eine     Anthrachinonverbindung    der Formel I,  
EMI0001.0035     
    in der       R1        und    R2 je eine niedere     Alkylgruppe,

            R3        Wasserstoff    oder eine niedere     Alkylgruppe,     R4 einen niederen     Alkanoylrest,     X     Wasserstoff,    Halogen, eine niedere     Alkyl-    oder eine  niedere     Alkoxygruppe    und       Z1    und Z2 je     Wasserstoff    oder Halogen bedeuten,    zum sauren     Anthrachinonfarbstoff    der Formel     1I    sulfo  niert,  
EMI0001.0050     
    in der     R1,    R2, R3,     R4,    X,

       Z1    und Z2 die unter Formel I       genannten    Bedeutungen haben.  



  Niedere     Al'kylgruppen    in der     Stellung    von     R1        und    R2  weisen mit Vorteil 1 bis 4     Kohlenstoffatome    auf.  



       Stellt        R3        eine    niedere     Alkylgruppe    dar, so weist die  selbe     vorteilhafterweise    1 bis 4     Kohlenstoffatome    auf,  vorzugsweise     bedeutet        R3    jedoch Wasserstoff.  



  Der niedere     Alkanoylrest        k1    weist mit     Vorteil    2 bis  5     Kohlenstoffatome    auf. Beispiele     sind    der     Acetyl-,        Pro-          pionyl-,        Butyryl-    oder     Valerylrest.     



       Verkörpert    X     eine    niedere     A:lky1-    oder eine niedere       Alkoxygruppe,    so weisen diese Gruppen     vorteilhaft    1 bis  4     Kdhdenstoffatome    auf. Ist X Halogen, so handelt es  sich hierbei um Fluor, Brom oder besonders um     Chlor.     



       Bedeuten        Z1    und     Z2    Halogene, so 'handelt es sich  vorzugsweise um Chlor oder Brom.  



  In besonders wertvollen Verbindungen der Formel Il  bedeutet     R1    die     Methylgruppe,    R2 die     Methyl=    oder       Äthylgruppe,        Rs    Wasserstoff,     R4    die     Acetylgruppe,    X die       Methyl-    oder     Methoxygruppe    und     Z1        und    Z2 je Wasser  stoff.  



  Die Ausgangsstoffe der Formel I können auf an sich       bekannte    Art und Weise hergestellt werden, z. B. indem  man eine     Anthrachinonverbindung    der Formel     III,       
EMI0002.0001     
    in der  R4,     R",    Z4 und     Z_,    die unter Formel I angegebene Bedeu  tung haben und       ZHalogen,    wie Chlor oder Brom, die     Hydroxylgruppe,     eine niedere     Alkoxygruppe,    wie die     Methoxygruppe,     die     Nitro-    oder     Aminogruppe        bedeutet,

       mit einem ringsubstituierten     Phenylamin    der     Formel    IV,  
EMI0002.0013     
    in der     R3,    R4 und X die unter Formel I angegebene Be  deutung haben,     umsetzt.     



  Die Umsetzung der     Ariihrachinonverbindung    der  Formel     III    mit dem substituierten     Phenylamin    der For  mel IV erfolgt beispielsweise in     Lösung    bzw. in der  Schmelze des überschüssigen definitionsgemässen P'he-         nylamins    oder     in.    einem nicht an der     Reaktion        teilneh-          menden        organischen        Lösungsmittel.    Als     Lösungsmittel     eignen sich z.

   B. aromatische     Kohlenwasserstoffe,    wie       Toluol,        Xylole    oder     Naphthalin,    oder     halogenierte    oder       nitrierte        aromatische        Kohlenwasserstoffe,    wie     Chlarben-          zol,        Di-    und     Trichlorbenzäl'e    bzw.

       Nitrobenzol,    oder       halogenierte        aliphatische        Ktihlenwasserstoffe,    wie     Tri-          chloräthylen,    ferner Alkohole, z.

   B. niedere     Alkanole,     wie n     Butanol,    sec.     Butanal    oder     Ät'hylenglykol-mono-          alkyläther,        beispielsweise        Äthylenglykol-mon:omethyl-          oder        -monoäthyläther,    dann     aromatische        Hydroxylver-          bindungen,    z. B. Phenol und dessen Homologe, oder       tertiäre    Stickstoffbasen, wie     Pyridin.     



  Sofern man     als        Ausgangsstoff        eine        Anthrachnonver-          bindung    der     Formel        III    verwendet, in der     Z3    Halogen,  besonders     Chlor    oder Brom bedeutet,     arbeitet    man       zweckmässig        in        Gegenwart    von     Kupfer    oder einer     Kup-          ferverbindung,    wie     Kupfer(I)chlorid,

      sowie eines säure  abstumpfenden     Mittels    und     vorteilhaft    bei erhöhter Tem  peratur.  



  Als     säureabstumpfendes        Mittel    verwendet man ins  besondere     einen        überschuss    des     definitionsgemässen          Phenylamins,    gegebenenfalls zusammen mit     einem        Al'-          kalmetallsalz        einer    niederen Fettsäure oder der Kohlen  säure, wie Natrium- oder     Kaliumacetat    bzw.

   Natrium  bicarbonat oder     Natriumcarbonat,    oder zusammen mit  einem     Alkalimetallhydroxyd,    wie     Natrium-    oder     Kalium-          hydroxyd,    oder mit     Magnesiumoxyd.     



  Man kann Ausgangsstoffe der Formel I     auch    her  stellen, indem man eine     Anthrachinonverbindung    der  Formel V,  
EMI0002.0098     
    in der  Z4,     Z2,        R3,    R4 und X die     unter    Formel 1 angegebenen  Bedeutungen haben und  Z4 die     Hydroxyl-    oder eine niedere     Alkoxygruppe,    wie  die     Methoxygruppe,    die     Amino-,        Nitrogruppe    oder  besonders Chlor oder Brom     bedeutet,     mit einem sec.

       Alkyfamin    der Formel     VI,     
EMI0002.0110     
    in der R4 und     R2    die unter Formel I     angegebene    Bedeu  tung haben, umsetzt.  



  Die     Umsetzung    der     Reaktionspartner    der Formeln  V und     VI    erfolgt zweckmässig auf     gleiche    Art und Weise,  wie für die Umsetzung der     Anthrachinonverbindung    der  Formel     III    mit dem     Phenylarnin    der Formel IV angege  ben ist.  



  Die     Sulfonierung    der     erhaltenen    1-N     see.-Alky1-          amino-4-phenylamino-anthrachinonverbindung        erfolgt     nach üblichen Methoden,     beispielsweise    in     konzentrierter            Sc'hwefel'säure    oder     in        OOleum        unter        milden    Bedingun  gen, z.

   B. bei     Raumtemperatur,        oder    mit     Chlorsulfon-          säure    in     einem        nicht    an der     Reaktion    teilnehmenden       Lösungsmittel.     



  Die     Endprodukte    der     Formel        II    werden vorzugsweise  als     Alkalmetallsalze,        vor        allem    als     Natriumsalze;        iso-          liert.     



  Die     erfindungsgemäss        herstellbaren        sauren        Anthra-          chimonfarbstoffe    eignen sich zum Färben und     Bedruk-          ken    von     natürlichem        polyamidhaltigem        Fasermaterial,     wie Wolle, Seide     oder        Leder,    oder vor allem von     syn-          thetischen        Polyamidfasern,

      wie     Nylon    oder     Polyuret'han-          fasern.        Mischgewebe    aus     Wolle    und Nylon     wird        über-          raschend        tongleich        angefärbt.    Die neuen     Farbstoffe    zie  hen aus schwach saurem bis saurem Bade bei höheren  Temperaturen gleichmässig auf     und,    besitzen     ein        gutes          Egalisier-    und Wanderungsvermögen.

   Die dabei     erhal-          tenen        Färbungen    zeichnen sich durch besonders reine,       grünstichig    blaue oder blaue Farbtöne von guten     Lic'h't-,     Wasch- und weiteren     Nassechtheiten    aus. Die neuen  Farbstoffe der     Formel        II    eignen sich ferner im Gemisch  mit     anderen    sauren Farbstoffen vorzüglich zur Erzeu  gung von Kombinationsfärbungen.      In den folgenden Beispielen     sind    die     Temperaturen     in Celsiusgraden angegeben.  



  <I>Beispiel 1</I>  
EMI0003.0003     
    In eine Schmelze von<B>17,7</B> g     4-Acetylamino-phenyl-          an@in        und    17,2 g     1-Isopropylamino-4-brom-anthrachinon     gibt man bei 104  ein Gemisch von 5 g     technischem,     wasserfreiem     Kaliumacetat,    0,05g     Kupfer(I)

  -chlorid    und  10 ml     n-B.utylalkohol.    Man     rührt    das Ganze während 24  Stunden bei     104-108 .    Zu diesem Gemisch     läasst    man       anschliessend    50     ml        n-Butylalkohol    zufliessen,     rührt    auf       Raumtemperatur    und     filtriert    den     kristallinen    Brei ab.  



  Der Niederschlag     wird    mit     n-Butylalkdhol    gewa  schen     und    anschliessend aus     n-Bwtyladkdhoil    umkristalli  siert. Man     erhält    so .das     1-Isopropylamino-4-(4'-acetyl-          aminophemyliamino)-anthrachinon    in     Form    von violett-    blauen     Blättchen    mit einem     Schmelzpunkt    von 237 bis  239 .  



  40 g     1-Isopropylamino    - 4 -     (4'-acetylfamino-phenyl-          amino)-anfrach'mon    löst man in 200 mal 7 %     igem        Oleum     und     rührt        die    Lösung 8 Stunden bei     ungefähr    25 .     Da-          nach    giesst man die Lösung auf     ein    Gemisch von Eis und       Natriumchlorid,        filtriert    den     erhaltenen        Niederschlag    ab  und     wäscht    ihn mit<B>10:

  %</B>     iger        Natriumchloridlösung.    An  schliessend schlämmt man ihn in     Wasser    an,     neutralisiert     die     Anschlärnmung    mit Natronlauge,     erhitzt        die    Lösung  auf 50  und versetzt sie mit     Natriumchlorid,    wobei der  Farbstoff vorstehender Formel     ausfällt.    Er     wird    dann       abfiltriert,    gewaschen und getrocknet.  



  Der     Farbstoff    färbt aus schwach saurem bis     saurem          Bade.        Wolle    und synthetische     Polyamidfasexn    in     einem          grünstichig    blauen, reinen und     gleichmässigen    Farbton  von sehr     guter        Licht-    und     Nassechtheit.     



  In der folgenden Tabelle     sind    weitere saure     Anthra-          chInonfarbstoffe    mit     ähnlichen        Eigenschaften    genannt,  welche Wolle     und        synthetische        Polyamidfaser        n        ebenfalls     in echten     grünstidhig    blauen Tönen färben und die er  halten werden,

       indem    man die     in    Kolonne     1I    aufgeführ  ten     l-sek.-Alkylamino-4=halogen-anthrachinone    mit den  in Kolonne     III    angegebenen     substituierten        Phenyl-          aminen    gemäss den Angäben     des    Beispiels 1 umsetzt und  anschliessend bei gleicher     Arbeitsweise    wie im Beispiel 1  angegeben     sulfoniert.     
EMI0003.0092     
  
    <I>Tabelle</I>
<tb>  I <SEP> <B>II <SEP> III</B>
<tb>  1-sek. <SEP> Alkylamino-4  Nr. <SEP> halogen-anthrachinon <SEP> subst.

   <SEP> Phenylamin
<tb>  /C <SEP> H3
<tb>  O <SEP> NH-CH
<tb>  /\ <SEP> I <SEP> \ <SEP> \CH3 <SEP> NH<B>2-</B>/ <SEP> \
<tb>  \
<tb>  NH-COCH3
<tb>  O <SEP> Br
<tb>  3 <SEP> do. <SEP> <B>NH27-</B>\ <SEP> -CH3
<tb>  NH-COCH3
<tb>  4 <SEP> do. <SEP> NH2- <SEP> l <SEP> \ <SEP> N-COCH3
<tb>  CH3
<tb>  OCHS
<tb>  5 <SEP> de. <SEP> NH2 <SEP> \
<tb>  NH-COCH3
<tb>  6 <SEP> do. <SEP> NH2-.@ <SEP> \
<tb>  N-COCH3
<tb>  CH3       
EMI0004.0001     
  
    1 <SEP> 11 <SEP> <B>111</B>
<tb>  1-sek. <SEP> Alkylamino-4  Nr. <SEP> subst
<tb>  halogen-anthrachinon <SEP> . <SEP> Phenylamin
<tb>  /C <SEP> H3
<tb>  O <SEP> NH-CH
<tb>  7 <SEP> / <SEP> I <SEP> \ <SEP> \CH3 <SEP> NH2- <SEP> / <SEP> \ <SEP> NH-COCH2CH3
<tb>  O <SEP> Br
<tb>  8 <SEP> do. <SEP> NH2- <SEP> / <SEP> \ <SEP> NH <SEP> = <SEP> COCH2CH2CH;

  3
<tb>  9 <SEP> <B>de.</B> <SEP> NH2- <SEP> /
<tb>  NT3 <SEP> COCH2CH3
<tb>  10 <SEP> da. <SEP> <B>NH2-</B> <SEP> \/ <SEP> \ <SEP> NH-COCH3
<tb>  J
<tb>  OCHS
<tb>  11 <SEP> do. <SEP> NH2- <SEP> / <SEP> \ <SEP> NH-CO-(CH2)3-CH3
<tb>  12 <SEP> do. <SEP> NH2--- <SEP> / <SEP> -C <SEP> H3
<tb>  N-COCH3
<tb>  CH3
<tb>  13 <SEP> da. <SEP> NH2- <SEP> / <SEP> <B>D--Ci</B>
<tb>  NH-CO(kI3
<tb>  14 <SEP> do. <SEP> NH2- <SEP> / <SEP> \ <SEP> Br
<tb>  NH-COCH3
<tb>  /CH3
<tb>  O <SEP> NH-CH
<tb>  15 <SEP> / <SEP> I <SEP> \ <SEP> \CH3 <SEP> NH <SEP> / <SEP> \ <SEP> NH-COCH3
<tb>  O <SEP> C1
<tb>  /CH3
<tb>  O <SEP> NI-CH
<tb>  16 <SEP> / <SEP> \CH2CH3 <SEP> NH <SEP> / <SEP> \ <SEP> CH3
<tb>  \ <SEP> / <SEP> NH-COCH3
<tb>  <B>0</B> <SEP> Br       
EMI0005.0001     
  
    1 <SEP> n <SEP> <B>111</B>
<tb>  1-sek. <SEP> Alkylamino-4  Nr. <SEP> subst
<tb>  halogen-anthrachinon <SEP> .

   <SEP> Phenylamin
<tb>  /CH3
<tb>  O <SEP> NH-CH <SEP> OCH3
<tb>  17 <SEP> \ <SEP> <B>\</B> <SEP> CgaCH3 <SEP> NH<B>2--</B>/ <SEP> \
<tb>  I
<tb>  <B>\</B> <SEP> / <SEP> <B>NH-COCH3</B>
<tb>  <B>I</B>
<tb>  <B>O <SEP> C1</B>
<tb>  <B>CH3</B>
<tb>  O <SEP> NH-CH
<tb>  I
<tb>  18 <SEP> / <SEP> \ <SEP> \CHS
<tb>  NH2- <SEP> / <SEP> \ <SEP> -NH-COCH3
<tb>  CI-@ <SEP> i
<tb>  O <SEP> Br
<tb>  /CH3
<tb>  O <SEP> NH-CH
<tb>  I
<tb>  19 <SEP> <B>Cl</B> <SEP> / <SEP> \ <SEP> <B>CH3</B> <SEP> do.
<tb>  Cl- <SEP> \ <SEP> /
<tb>  O <SEP> Br
<tb>  <B>CH3</B>
<tb>  O <SEP> NH-CH
<tb>  20 <SEP> / <SEP> I <SEP> \ <SEP> <B>CH3</B> <SEP> do.
<tb>  I <SEP> I
<tb>  O <SEP> Br
<tb>  <B>CH3</B>
<tb>  O <SEP> NH-CH
<tb>  / <SEP> I <SEP> \ <SEP> \CH3
<tb>  21 <SEP> Br- <SEP> do.
<tb>  Br-.\ <SEP> /
<tb>  I
<tb>  O <SEP> Cl
<tb>  /CH <SEP> 3/CH3
<tb>  O <SEP> NH-CH-CH
<tb>  22 <SEP> / <SEP> \ <SEP>

  <B>CH3</B> <SEP> do.
<tb>  <B>C</B>\ <SEP> \ <SEP> /
<tb>  O <SEP> Br       
EMI0006.0001     
  
    I <SEP> 1I
<tb>  1-sek. <SEP> Alkylamino-4  Nr. <SEP> halogen-anthrachinon <SEP> subst. <SEP> Phenylamin
<tb>  /CH, <SEP> /CHa
<tb>  O <SEP> NH-CH-CH2-CH
<tb>  23 <SEP> / <SEP> \ <SEP> \CH,
<tb>  NH2- <SEP> / <SEP> \ <SEP> NH-COCH3
<tb>  O <SEP> Br       <I>Beispiel 24</I>  Man rührt ein Gemisch, bestehend aus 20,1 g       1-Chlor-4-(3'-acetylamimo-4'-methylpheny.          amino)-anthrachinon,    20 g     Isopropylamin.,    5 g  technischem,     wasserfreiem        Kaliumacetat,    0,005 g     Kup-          fer(I)-chlorid,    0,

  2     m'1    Wasser und 30     ml        n-Butanol    wäh  rend 24 Stunden bei 120  in einem     Autöklav.    Man ver  dünnt hierauf das heisse Gemisch. mit 40     ml        Methanol     und filtriert nach dem     Erkalten    das     ausgefallene    Pro  dukt ab,

       welches    man     durch        Umkristallisieren    aus     n-Bu-          tanol        reinigt.    Das     erhaltene        1-Isopropylamino-4-(3'-ace-          tylamino    -     4'-methylphenylamino)-anthrachmon        sc'hmil'zt     bei 247-248  und wird wie im Beispiel 1 'beschrieben       sulfoniert.     



       Verwendet    man an     Stelle    des     1-Chlor-4-(3'-acetyl-          amino-4'-methylphenylamino)-anthrachinons    die äquiva  lente Menge der     entsprechenden        1-Brom-4-(4'-methyl-          phenylamino)-a#nthrachinonverbindung,    so     erhält    man  bei     ansonst        gleicher    Arbeitsweise     dasselbe    Reaktions  produkt.  



  <I>Beispiel 25</I>  Ein Gemisch von 14,7 g     1-(4'-Acetylamino-phenyl-          amino)-4-hydroxy-ant'hrachinon,    40g     Phenol,    9 g Zink  staub und 20 g     Isopropylamin        wird        in    einem     Autoklav     während 24 Stunden bei     einer        Temperatur    von 100      ge-          rührt.    Man     stel'l't    das Gemisch nach Zugabe von 50     m1     30 %     iger    Natronlauge stark     alikalisch    und verdünnt es  mit 300  <RTI  

   ID="0006.0055">   m1        Äthanol,    worauf man bis zur     vollständigen     Oxydation der     Leukoverbindung    unter     Rückfluss    einen       schwachen        Luftstrom    in das     Gemisch        einleitet.    Man     fil-          triert    das     ausgefallene    Produkt ab     und        reinigt    es     durch          Umkristallisieren    aus     n-ButanoT.        Man     <RTI  

   ID="0006.0073">   erhält    das im  Beispiel 1     beschriebene        1-Isopropylamino-4-(4'-acetyl-          amino-phenylamino)-anthrachinon        mit        einem    Schmelz  punkt von 243 .     Dieses        wird    wie     in    Beispiel 1 angege  ben     sulfoniert.     



  Verwendet man an Stelle von 1-(4'     Acetylamino-          phenylamino)-4        hydroxy-anthrachinon    die     äquiva'l'ente          Menge    von     1-(4'-Aoetylamino-phenylamino)-4-amino-          anthrachinon,    so     erhält    man bei     ansonst    gleichem Vor  gehen dasselbe Reaktionsprodukt.

      <I>Beispiel 26</I>    Man     rührt    ein     Gemisch    von 16;0 g     1,4-Dihydroxy-          anthrachinon,    8,2 g     Leuko-1,4-dihydroxy-an6    g     Orthoborsäure    und 19,6 g     4-Acctyl'iamino-phenyl-          amin    mit 100 ml     Äthanol        während    12     Stunden;    bei     einer     Temperatur von 78 .

   Ohne das     gebildete    1     Hydroxy-4-          (4'-acety,amino-phenyl'arnino)-anthrachinon    zu isolieren,  gibt man zu dem     Reaktionsgemisch.        eine    Lösung von  25 g     Isopropylamin    in 50     ml    n     Butanol        rund    rührt das         Gemisch    in     einem        Autoklav        während    12 Stunden bei  einer Temperatur von 100 .

   Nach dem     Erkalten        filtriert          mann    das     ausgefallene    Produkt ab und     wäscht    es mit       Methanol,        hierauf    mit heisser     1n        Salzsäure    und     zuletzt          mit    Wasser bis zur neutralen Reaktion des     Waschfiltrats.     Nach dem Trocknen     erhält    man ein     blaues    Pulver,

   wor  aus durch     Chromatographie    auf einer     Silikagelsäure    und       anschliessendes        Umkristallisieren    aus n     Buta@nol    reines       1-Isopropylamino-qf-(4'-acetylamino-phenylamino)-          anthrac'hin;on        erhalten    werden kann.  



  Dieses     wird        analog    wie     in    Beispiel 1 beschrieben       sulfoniert.     



  <I>Färbevorschrift</I>  In ein Bad',     welches        in    500     ml        Wasser    0,5 g Glauber  salz, 0,4 g Essigsäure und 0;2 g     sulfiertes        1-Isopropyl-          amino-4-(4'-acetylamino-ph,enylamino)-anthrachinon    ge  mäss     Beispiel    1     enthält,    geht man bei 40  mit 10 g     Woll-          flanell    ein.

   Man     steigert    die     Temperatur    innerhalb 30       Minuten    gleichmässig bis zum Sieden und färbt den Fla  nell     noch    1     Stunde    bei Siedetemperatur. Das gefärbte  Gut     wird        hierauf        gespült    und wie     üblich        fertiggestellt.     Man     erhält        eine    sehr     gleichmässige,        reine,        grünstichig          blaue        Färbung.     



       Verwendet    man an     Stelle    von     Essigsäure    in obigem  Beispiel die gleiche Menge     Schwefelsäure,    so     erhält    man  eine Färbung mit denselben     Eigenschaften.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von sauren Anthxachinon- farbstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass man eine An- thrachinonVerbindung der Formel I, EMI0006.0186 in der R1 und R2 je eine niedere Alkylgruppe, R3 Wasserstoff oder eine niedere Alkylgruppe,
    R4 einen niederen Alkanoylrest, X Wasserstoff, Halogen, eine niedere Alkyl- oder eine niedere Al'koxygruppe und Z1 und Z2 je Wasserstoff oder Halogen bedeuten, zum sauren Anthrachinonfarbstoff der Formel 1I sulfo- niert,
    EMI0007.0009 in der R1, R2, R3, R4, X, Z1 und 7e die unter Formel I genannten Bedeutungen haben.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man eine Anthrachinonverbindung der Formel I verwendet, in der R1 die Methylgruppe, R2 die Methyl- oder Äthylgruppe, R3 Wasserstoff, R4 die Ace- tylgruppe,
    X die Methyl- oder Methoxygruppe und Z1 und Z2 je Wasserstoff bedeuten. <I>Anmerkung des</I> Eidg. <I>Amtes für geistiges Eigentum:</I> Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patentanspruch gegebenen Definition der Erfindung nicht in Einklang stehen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art. 51 des Patentgesetzes der Patentanspruch für den sachlichen Geltungs bereich des Patentes massgebend ist.
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