CH467939A - Hochdruckkompressor - Google Patents

Hochdruckkompressor

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CH467939A
CH467939A CH1683667A CH1683667A CH467939A CH 467939 A CH467939 A CH 467939A CH 1683667 A CH1683667 A CH 1683667A CH 1683667 A CH1683667 A CH 1683667A CH 467939 A CH467939 A CH 467939A
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CH
Switzerland
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medium
channels
cylinder
valve
bore
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Application number
CH1683667A
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Joseph Waibel Anthony
Original Assignee
Ingersoll Rand Co
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Description


  Hochdruckkompressor    Die Erfindung betrifft einen     Hochdruckkompressor     mit in einem Zylinder ausgebildeter     Zylinderbohrung,    in  welcher ein Kolben beweglich ist, einem Ventilgehäuse  am Ende des Zylinders und einem äusseren Gehäuse,  welches das Ventilgehäuse und mindestens einen Teil  des Zylinders umschliesst, wobei das Ventilgehäuse mit  Strömungskanälen für den Einlass und den Auslass des  Mediums versehen ist, in welchen Einlassventile und  Auslassventile angeordnet sind, die der     Steuerung    der  Strömung des Mediums durch die Kanäle dienen.  



  Der     erfindungsgemässe        Hochdruckkompresser    ist  dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilgehäuse eine       Bohrung    aufweist, welche eine     Verlängerung    der Zylin  derbohrung bildet und mindestens die einen der     Einlass-          ventile    und der Auslassventile am Umfang     rund    um die       Bohrung    des Ventilgehäuses angeordnet sind.  



  Bei vielen Kolbenkompressoren, wie z. B. Kompres  soren für die Herstellung von Polyäthylen wird eine  Kompression des Mediums, d. h. des gasförmigen Äthy  lens auf einen     Druck    im Bereich von 1800 bis 4200       kg/cms    gefordert. Es besteht dabei in steigendem  Masse die Notwendigkeit einer Konstruktion dieser       Hochdruckkompressoren    mit einer minimalen Zylinder  zahl, woraus sich ergibt, dass jeder der Zylinder des  Kompressors grössere Dimensionen benötigt.     Diese    gros  sen Zylinder haben dabei Förderleistungen, die wesent  lich die Leistungen     früherer        Hochdruckkompressoren     übersteigen.

   Die bisher verwendeten Ventilanordnungen,  die der Steuerung der Strömung der Medien in die  Zylinder und aus ihnen heraus bei den     früheren    Hoch  druckkompressoren dienten, sind zur     Steuerung    der  Strömungen der Medien ungeeignet, welche von diesen  grösseren     Zylindern        geliefert    werden.  



  Bei der Konstruktion von     Niederdruck-Kompresso-          ren    wurden die Probleme, welche sich zufolge einer  Vergrösserung der Dimensionen der Zylinder stellen, im  allgemeinen dadurch gelöst, dass die Einlassventile und  die Auslassventile in entsprechenden Grössen ausgebil-         det    wurden, um sich an die Grösse der Zylinder  anzupassen.

   In Fällen in welchen eine weitere     Vergrösse-          rung    der     Einlassventile    und der Auslassventile aus  Gründen     einer    Beschränkung der Ventilgrösse und der  Hubgrösse nicht mehr möglich war, wurden zusätzliche       Einlassventile    und Auslassventile vorgesehen, um die  Förderleistung des Zylinders zu berücksichtigen.

   Bei       Hochdruck-Kolbenkompressoren    beträgt in vielen Fällen  die Ventilgrösse bereits das mögliche     Maximum.        Ausser-          dem    ist eine Beifügung von zusätzlichen     Einlassventilen     und     Auslassventilen    im allgemeinen bei den normalen  Ventilanordnungen nicht möglich, da die Grösse der  Ventilanordnungen beschränkt ist und die     Anforderung     besteht, dass die Ventilanordnungen und in gewissen  Fällen auch die Zylinder unter äusserem     Druck    des  Mediums stehen müssen, um Beschädigungen zu vermei  den, die sich aus     ihrer    Belastung ergeben würden.

   Es ist  daher keine der üblichen Massnahmen zur Berücksichti  gung der erhöhten eintretenden und austretenden Strö  mungsmengen möglich, wenn es sich um vergrösserte  Zylinder von     Hochdruck-Kolbenkompressoren    handelt.  



  Die neuartige,     verbesserte    Ventilanordnung ist be  sonders zur Steuerung der Strömungsmenge des Me  diums von grossen Zylindern von     Hochdruck-Kolben-          kompressoren    geeignet und kann so     ausgebildet    sein,  dass die Ventilanordnung wie auch der ihr zugeordnete  Zylinder unter äusserem     Druck    des Mediums stehen  können. Die Ventilanordnung soll dabei anpassungsfä  hig, kompakt in ihrer Ausbildung, mit guter Wirksam  keit und im Betrieb zuverlässig sein.

   Die Erfindung wird  anhand einiger in der Zeichnung schematisch dargestell  ter Ausführungsformen     erläutert.    Es zeigen:       Fig.    1 einen Längsschnitt einer Ausführung der  Ventilanordnung zusammen mit einem Zylinder eines  Kompressors,       Fig.    2 den Schnitt nach der Linie 2-2 in der     Fig.    1.

    betrachtet in der Richtung der eingezeichneten     Pfeile,              Fig.    3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 in der     Fig.     1, ebenfalls in Pfeilrichtung betrachtet,       Fig.    4 einen Längsschnitt einer anderen     Ausführung     der erfindungsgemässen Ventilanordnung zusammen mit  dem Zylinder eines Kompressors und       Fig.    5 einen Längsschnitt einer weiteren     Ausführung     der     erfindungsgemässen    Ventilanordnung zusammen mit  dem Zylinder eines Kompressors.  



  Der in den Figuren 1 bis 3 dargestellte Kolbenkom  pressor enthält einen Zylinderkörper 10 mit einer Zylin  derbohrung 12, welche sich in Längsrichtung im Zylin  derkörper 10 erstreckt und einen hin und her bewegli  chen Kolben 14 enthält.  



  Der Zylinderkörper 10 ist von einem Gehäuse 16  umgeben, welches sich in     Längsrichtung    über das Ende  18 des Zylinderkörpers 10 hinaus erstreckt. Das Gehäu  se 16 enthält eine zylindrische     Gehäusebohrung    20,  welche sich ebenfalls über das Ende 18 des Zylinderkör  pers 10 hinaus erstreckt.  



  Die     Gehäusebohrung    20 ist     koaxial    mit dem Ende 18  des Zylinderkörpers 10 und hat einen Querschnitt, der  im wesentlichen gleich grosse ist wie der Querschnitt des  Endes 18. Das andere Ende der     Gehäusebohrung    20,  welche dem Ende 18 entgegengesetzt ist, ist durch einen  zylindrischen Kopfteil 22 verschlossen, der am Umfang  vom Gehäuse 16 umschlossen ist.  



  Der Kopfteil 22 ist mit einer ringförmigen Nut 24  versehen, welche sich am Umfang des Kopfteiles 22  zwischen diesem und dem Gehäuse 16 erstreckt. In der  ringförmigen Nut 24 ist ein Dichtungsring 26 eingelegt,  welcher sich gegen das Gehäuse 16 und den Kopfteil 22  stützt und eine     Srömung    des Mediums aus der Gehäuse  bohrung 20 zwischen dem Gehäuse 16 und dem Kopfteil  22 verhindert.  



  Die     Ventilanordnung    ist in den     Figuren    1 bis 3     mit     28 bezeichnet. Die Ventilanordnung 28     enthält    ein  Ventilgehäuse, das aus drei zylindrischen Teilen 30, 32,  34 besteht, welche der Reihe nach in der Gehäuseboh  rung 20 zwischen dem Zylinderkörper 10 und dem  Kopfteil 22 angeordnet sind. Die Teile 30, 32, 34 sind  mit ihren     Stirnseiten    durch einen Verbindungsteil, wie  z.

   B. eine Schraube 36 verbunden und haben eine Länge,  die ausreicht, dass sich die äusseren Flächen der Teile 30  und 34 mit dem Ende 18 des     Zylinderkörpers    10 und  dem Kopfteil 22     berühren.    Die Teile 30, 32 und 34  haben alle einen gleichen Querschnitt, welcher im       wesentlichen        gleich    gross ist, wie der Querschnitt des En  des 18 des Zylinderkörpers 10.

   Die Teile 30, 32 und 34  sind allerdings in der     Gehäusebohrung    20 mit genügend  Spiel     geführt,    dass ein Zwischenraum 38 zwischen den  Teilen 30, 32 und 34 sowie dem Gehäuse 16 entsteht,  welcher -mit dem Medium     gefüllt    ist.     In    der gleichen  Weise ist auch der Zylinderkörper 10 im Gehäuse 16 mit  Spiel angeordnet, so     dass    sich der     zylindrische    Zwischen  raum 38 für das Medium auch     rund    um den Zylinder  körper 10 erstreckt.

   Der zylindrische Zwischenraum 38  dient der Aufnahme von leckendem Medium und dient  gleichzeitig dazu, die Teile 30, 32 und 34 sowie den  Zylinderköper 10 unter einen äusseren     Mediumdruck    zu  setzen.  



  Der Teil 30 ist mit einer axialen Bohrung 40  versehen, welche sich in Achsrichtung der Zylinderboh  rung 12 im Zylinderkörper 10 erstreckt und eine  Verlängerung der Zylinderbohrung 12 bildet. Der Teil  32 ist in seiner dem Teil 30 zugewandten     Stirnfläche    mit  einer axialen     Ausnehmung    42 versehen, welche sich in  Achsrichtung der     Bohrung    40 befindet und einen Ab-         schluss    der     Verlängerung    der Zylinderbohrung 12 bildet.  Bei der Ausführung nach den Figuren 1 bis 3 erstreckt  sich somit die     Zylinderbohrung    12 durch den Zylinder  körper 10 sowie in     Verlängerung    durch die Teile 30 und  32.  



  Der Kopfteil 22 ist mit einem     axialen    Kanal 44  versehen, welcher in eine kreisförmige     Kammer    46  mündet, die in der Stirnfläche des Kopfteiles 22 ausge  bildet ist, welche dem Teil 34     zugewandt    ist. Das  entgegengesetzte Ende des     Kauales    44 ist an eine nicht  dargestellte Quelle des gasförmigen Mediums angeschlos  sen, welches vom Kolben 14 verdichtet werden soll und  der Kammer 46 zugeführt wird. Die     Quelle    des zu  verdichtenden     Mediums    kann z. B. der vorangehende  Zylinder des     Hochdruckkompressors    sein oder im Falle  des ersten Zylinders des Kompressors sich ausserhalb  dieses befinden.  



  Der Teil 34     enthält    eine Mehrzahl von radial  verteilten     Kanälen    48, welche sich in Längsrichtung  durch den Teil 34 erstrecken und     mit    der Kammer 46 in  Verbindung stehen. Die Stirnfläche des Teiles 34, welche  dem Teil 32 zugewandt ist, ist mit einer runden Kammer  50 versehen, welche an ihrem äusseren Rand mit den  Kanälen 48 in Verbindung steht. Im Teil 32 ist in der  Achsrichtung jedes der Kanäle 48 des Teiles 34 je eine  Ventilkammer 52 ausgebildet. In jeder der Ventilkam  mern 52 ist ein Ventilkörper 54     geführt,    welcher durch  eine Feder 56 gegen einen Sitz im Teil 34 gedrückt wird,  um die Verbindung zwischen den Kanälen 48 und der  Kammer 50 zu sperren.

   Im Teil 32 ist in der Mitte ein in       Achsenrichtung    verlaufender Kanal 58 ausgebildet, des  sen entgegengesetzte Enden mit der     Ausnehmung    42 im  Teil 32 und der     Kammer    50 im Teil 34 in Verbindung  stehen. Der Kanal 58 dient der     Führung    des Mediums,  welches in die Kammer 50 gelangt, in axialer Richtung  in die Zylinderbohrung 12. Die     Kanäle    44, 48, 58 und  die     Kammer    46 und 50 bilden ein Kanal-System für die  Zufuhr des     durch    den Kolben 14 zu komprimierenden  Mediums in die Zylinderbohrung 12.  



  Die Stirnfläche des Teiles 30, welche dem Ende 18  des Zylinderkörpers 10 zugewandt ist, enthält einen  ringförmigen Kanal 60, welcher sich in radialer Richtung  von der Bohrung 40, die im Teil 30 ausgebildet ist, nach  aussen erstreckt. Am äusseren Rand des Kauales 60 ist  eine Mehrzahl von Kanälen 62     ausgebildet,    die sich in       Achsenrichtung    durch den Teil 30 erstrecken und an  ihren einen Enden     mit    dem Kanal 60 verbunden sind.  Die     entgegengesetzten    Enden der     Kanäle    62 stehen in  Verbindung     mit    einem Kanal 64, welcher in der Stirnflä  che des Teiles 32 ausgebildet ist, die dem Teil 30  zugewandt ist.

   Der Kanal 64 erstreckt sich jeweils von  dem ihm zugeordneten Kanal 62 radial nach     aussen.        In          Achsenrichtung    jedes der     Kanäle    62 ist im Teil 32 je  eine     Ventilkammer    66 ausgebildet.     In    jeder der Ventil  kammern 66 ist ein     Druckventil    68 geführt, welches  durch eine Feder 70 gegen einen     Ventilsitz    im Teil 30  gedrückt wird, um die Verbindung     zwischen    den Kanä  len 62 und 64 zu sperren.  



  Das in radialer     Richtung    äussere Ende jedes der  Kanäle 64 steht mit dem ringförmigen Zwischenraum 38  in Verbindung. Auf diese Weise wird das aus der       Zylinderbohrung    12 geförderte Medium in den Zwi  schenraum 38 eingeführt, wodurch der Zylinderkörper  10 mit der Ventilanordnung 28 unter äusseren     Druck     gesetzt wird. Das radiale äussere Ende jedes der     Kanäle     64 steht auch in Verbindung mit je einem Ende eines aus  der Mehrzahl von in Längsrichtung verlaufenden Kanä-           len    72, welche     im    Zylinderkörper 10 an seiner äusseren,  dem Gehäuse 16 zugewandten Seite ausgebildet sind.

    Das andere Ende jedes der     Kanäle    72 steht mit einem  ringförmigen Kanal 74 in Verbindung, welcher am  Umfang des Zylinderkörpers 10 zwischen seinen Enden  ausgebildet ist. Der ringförmige Kanal 74 steht seiner  seits mit     einem    Kanal 76 in Verbindung, der im Gehäuse  16 ausgebildet ist. Der Kanal 76 ist mit dem folgenden       Zylinder    des Hochdruckkompressors verbunden oder  steht im Falle des letzten Zylinders des Kompressors mit  der     Vorrichtung    in Verbindung, welche zur Aufnahme  des im Zylinder verdichteten Mediums     bestimmt    ist.

   Die  Kanäle 60, 62, 64, 72, 74 und 76 bilden auf diese Weise  ein System von     Auslasskanälen,    die der Führung des  vom Kolben 14 verdichteten Mediums dienen.  



  Während des Betriebes des in den Figuren 1 bis 3  dargestellten Kompressors strömt während des Saughu  bes des Kolbens 14 das vom Kolben 14 zu komprimier  ende Medium durch den Kanal 44 und die Kammer 46  und gelangt von dort in die Kanäle 48. Der Druck des  Mediums in den Kanälen 48 überwindet die Kraft der       Federn    56, wodurch die Ventilkörper 54 in ihre Kam  mern 52 gedrückt werden. Durch diese Bewegung der  Ventilkörper 54 wird eine Verbindung der     Kammer    50  mit den     Kanälen    48 geschaffen und eine Strömung des  Mediums aus den Kanälen 48 in die Kammern 50  ermöglicht.

   Das Medium, welches auf diese Weise in die  Kammer 50 gelangt, strömt durch den Kanal 58 in die  Zylinderbohrung 12.     Während    dieses Saughubes des  Kolbens 14 drücken die Federn 17 die Ventilkörper 68  gegen ihre Sitze, wodurch das System der     Auslasskanäle     des Zylinders verschlossen bleibt. Auf diese Weise wird  eine     Strömung    des bereits vorher verdichteten     Mediums,     das aus der Zylinderbohrung 12 abgeleitet wurde, zurück  in die Zylinderbohrung 12 verhindert.  



  Während des Förderhubes des Kolbens 14 strömt  das durch den Kolben 14 verdichtete Medium aus der  Zylinderbohrung 12 durch den     ringförmigen    Kanal 60  und gelangt aus diesem in die Kanäle 62. Das geförderte  Medium welches durch die Kanäle 62 strömt, setzt den  Bereich des Teiles 30, welcher unmittelbar die     Bohrung     40 umschliesst unter     äusseren    Druck. Der Druck des ge  förderten Mediums überwindet die     Kraft    der     Federn    70,  wodurch die Ventilkörper 68 in ihre     Ventilkammern    66  gedrückt werden.

   Diese Bewegung der     Ventilkörper    68  gestattet     eine    Strömung des durch die     Kanäle    62  geförderten Mediums in die Kanäle 64. Ein kleinerer  Teil des Mediums, welches in die Kanäle 64 gelangt,  strömt daraus in den ringförmigen Zwischenraum 38,  um die Ventilanordnung 28 und den Zylinderkörper 10  unter äusseren     Druck    zu versetzen. Der grösste Teil des  verdichteten Mediums strömt allerdings durch den Kanal  72, den     ringförmigen    Kanal 74 und den Kanal 76, durch  welchen das verdichtete Medium dem dargestellten  Zylinder entnommen wird.

   Dieser Teil des verdichteten  Mediums liefert einen zusätzlichen äusseren Druck für  den Zylinderkörper 10 und die Ventilanordnung 28  während seiner Strömung durch die Kanäle 72. Die  Federn 56 halten dabei die Ventilkörper 54 geschlossen,  um dadurch zu verhindern, dass das verdichtete Medium  aus der Zylinderbohrung 12 durch die Einlasskanäle  während des Förderhubes des Kolbens 14 entweicht.  



  In der     Fig.    4 ist eine     abgeänderte    Ausführung des       erfindungsgemässen    Kompressors dargestellt. In dieser  Figur sind die der Ausführung nach den Figuren 1 bis 3  entsprechenden Teile mit gleichen Bezugszeichen be  zeichnet, wobei jedoch den Bezugszeichen der Buchstabe    a beigefügt ist. Bei dieser Ausführung sind die Ventilkör  per 54 der     Einlassventile    durch Kugeln 78 ersetzt  worden. In der gleichen Weise sind auch die Ventilkör  per 68 der Auslassventile der Ausführung nach den  Figuren 1 bis 3 durch Kugeln 80 ersetzt worden.     Im     übrigen ist die Ausführung nach der Figur 4 gleich wie  die beschriebene Ausführung nach den     Figuren    1 bis 3.

    Die Funktion dieser Ausführung ist somit auch gleich wie  die bereits beschriebene Funktion der     Ausführung    nach  den Figuren 1 bis 3.  



  Die Figur 5 zeigt eine weitere Ausführung der  Erfindung. In dieser Figur sind die der Ausführung nach  den Figuren 1 bis 3 entsprechenden Teile mit Bezugszei  chen bezeichnet, denen der Buchstabe b beigefügt ist.  Bei dieser Ausführung ist der Kanal 76b mit der nicht  dargestellten Quelle des durch den Kolben 14b zu  verdichtenden Mediums verbunden, um das Medium aus  dieser Quelle aufzunehmen. Der Kanal 44b ist an die  nicht dargestellte Vorrichtung zur Aufnahme des durch  den Kolben 14b verdichteten Mediums angeschlossen,  um das verdichtete Medium dieser     Vorrichtung    zuzufüh  ren.  



  Ventilkörper 82 von Einlassventilen sind in den  Ventilkammern 84     geführt,    welche im Teil 30b ausgebil  det sind und stehen unter dem     Einfluss    von Federn 86,  um eine Strömung des Mediums aus der Zylinderboh  rung 12b durch das System der Einlasskanäle nach  rückwärts zu verhindern. Die Ventilkörper 82, die in der       Fig.    5 dargestellt sind, haben die Form von Plattenventi  len. Es versteht sich, dass die Ventilkörper 82 auch mit       kegeligen    Sitzflächen oder in der     Form    von     Kugeln          ausgebildet    sein können.

   In der gleichen Weise können  die Ventilkörper der Ausführungen nach den Figuren 1  bis 4 in der Form von Plattenventilen     ausgebildet    sein,  ähnlich wie die Ventilkörper 82 der Ausführung nach  der     Fig.    5.  



  Die als Auslassventile dienenden Ventilkörper 87  sind in Ventilkammern 88 geführt, die im Teil 34 ausge  bildet sind und stehen unter dem     Einfluss    von Federn  90, wodurch eine Rückströmung des Mediums aus dem  System der     Auslasskanäle    zurück in die Zylinderbohrung  12b verhindert wird. Die Ventilkörper 87 sind in der       Fig.    5 ebenfalls plattenförmig ausgebildet. Es versteht  sich, dass auch hier Ventile mit     kegeligen    Sitzen oder in  Kugelform verwendet werden können. In der gleichen  Weise können auch die bei den Figuren 1 bis 4 darge  stellten Auslassventile mit     plattenförmigen    Ventilkör  pern wie die Auslassventile nach der     Fig.    5 versehen  sein.

   Im Teil 34b ist ein axialer Strömungskanal 94 aus  gebildet, welcher die Strömung des Mediums aus der Zy  linderbohrung 12b erleichtert. Der Strömungskanal 60b,  welcher mit der     Zylinderbohrung    12b in Verbindung  steht, ist durch eine Mehrzahl von radial verteilten, in  Längsrichtung verlaufenden Kanälen 92 mit der Kam  mer 50b verbunden, um dieser das geförderte Medium  zuzuführen.  



  Während des Betriebes strömt bei dieser Ausführung  der Erfindung das vom Kolben 14b verdichtete Medium  durch den Kanal 76b, den ringförmigen Kanal 74b und  die Kanäle 72b. Das durch die Kanäle 72b strömende  Medium setzt den Zylinderkörper 10b und die     Ventilan-          ordnung    28b unter äusseren Druck. Ein kleiner Teil des  Mediums gelangt in den Zwischenraum 38b und versetzt  die Ventilanordnung 28b und den Zylinderkörper 10b  unter Druck des bereits vorverdichteten einströmenden  Mediums. Der grössere Teil des Mediums strömt durch      die Kanäle 64b, 62b und 60b in die     Zylinderbohrung     12b.  



  Das aus der Zylinderbohrung 12b geförderte Me  dium strömt durch die Kanäle 60b und 92, die Ventile  87, die Kammer 50b, die     Kanäle    48b und 94,, die  Kammer 46b und wird durch den Kanal 44b abgelei  tet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hochdruckkompressor mit in einem Zylinder ausge bildeter Zylinderbohrung, in welcher ein Kolben beweg lich ist, einem Ventilgehäuse am Ende des Zylinders und einem äusseren Gehäuse, welches das Ventilgehäuse und mindestens einen Teildes Zylinders umschliesst, wobei das Ventilgehäuse mit Strömungskanälen für den'Einlass und den Auslass des Mediums versehen ist, in welchen Einlassventile und Auslassventile angeordnet sind, die der Steuerung der Strömung des Mediums durch die Kanäle dienen, dadurch gekennzeichnet,
    dass das Ventil- P Cr häuse (30, 32, 34; 30a, 32a, 34a; 30b, 32b, 34b) eine Bohrung (40, 42) aufweist, welche eine Verlängerung der Zylinderbohrung (12) bildet und mindestens die einen der Einlassventile (54, 78, 82) und der Auslass ventile (68, 80, 87) am Umfang rund um die Bohrung (40, 42) des Ventilgehäuses (30, 32, 34; 30a, 32a, 34a; 30b, 32b, 34b) angeordnet sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Hochdruckkompressor nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Mehrzahl von Einlasskanälen (48, 48a, 62b, 64b) im Ventilkörper (30, 32, 34; 30a, 32a, 34a; 30b, 32b, 34b) sowie eine Mehrzahl von Einlassventilen (54, 78, 82) die der Rückströmsicherung der Strömung des Mediums durch die Einlasskanäle dienen.
    2. Hochdruckkompressor nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Mehrzahl von Auslasskanälen (62, 64, 62a, 48b, 92) im Ventilkörper,(30, 32, 34; 30a, 32a, 34a; 30b, 32b, 34b) sowie eine Mehrzahl von Auslassventilen (68, 80, 87), die der Rückströmsiche- rung der Strömung des Mediums durch die Auslasskanä- le dienen. 3.
    Hochdruckkompressor nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen Zwischenraum (38, 38a, 38b) zwischen der inneren Fläche des äusseren Gehäuses (16, 1'6a, 16b) und dem Ventilgehäuse (30, 32, 34; 30a, 32a, 34a; 30b, 32b, 34b) sowie mindestens einem Teil des Zylinders (10, 10a, 10b), in welchen Zwischenraum (38, 38a, 38b) unter Druck stehendes Medium einführbar ist, wodurch im Betrieb das Ventilgehäuse (30, 32, 34; 30a, 32a, 34a; 30b, 32b, 34b) und mindestens ein Teil des Zylinders (10, 10a, 10b) unter äusserem Druck gesetzt werden kann.
    4. Hochdruckkompressor nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Fläche des äusseren Gehäuses (16, 16a, 16b) die Form einer Bohrung hat, deren Durchmesser entlang im wesentli chen ihrer ganzen Länge konstant ist.
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