CH468073A - Elektrische Schaltervorrichtung - Google Patents

Elektrische Schaltervorrichtung

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CH468073A
CH468073A CH418967A CH418967A CH468073A CH 468073 A CH468073 A CH 468073A CH 418967 A CH418967 A CH 418967A CH 418967 A CH418967 A CH 418967A CH 468073 A CH468073 A CH 468073A
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CH
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percent
aliphatic hydrocarbon
dyes
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CH418967A
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Heetman Alphonsus
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Philips Nv
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Description


  
 



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Färben von synthetischem organischem Textilmaterial aus organischen Färbeflotten, die hierfür verwendbaren organischen Färbeflotten sowie das nach diesem Verfahren gefärbte Material.



   Es wurde schon verschiedentlich vorgeschlagen, natür liches und synthetisches Textilmaterial aus organischen Lö sungsmitteln oder Lösungsmittelgemischen zu färben. In der
Regel wird hierbei eine Lösung des bzw. der Farbstoffe im organischen Färbebad verwendet.



   Da die Erschöpfung des Färbebades bei Verwendung von
Lösungen von Farbstoffen in organischen Lösungsmitteln bzw.



  Lösungsmittelgemischen meistens ungenügend ist, wurde auch schon vorgeschlagen, während des Färbeprozesses allmählich ein Lösungsmittel, das die Löslichkeit des Farbstoffes im Lösungsmittel bzw. Lösungsmittelgemisch verringert, oder Wasser zuzusetzen. Dieses Verfahren ist jedoch umständlich.



   Bei Verwendung apolarer Lösungsmittel, insbesondere der nicht brennbaren, halogenierten, aliphatischen Kohlenwasserstoffe, sind nur eine beschränkte Anzahl von Farbstoffen verwendbar, da die meisten Farbstoffe darin eine zu niedrige Löslichkeit aufweisen. Zum Färben von Fasermaterial aus organischen Lösungsmitteln nach dem Ausziehverfahren wurde daher bereits empfohlen, Fasermaterialien mit Solubilisaten anionischer Farbstoffe in organischen, mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmitteln, in welchen der Farbstoff mittels eines Tensides dispergiert bzw. solubilisiert ist, zu färben. Diese Verfahren haben den Nachteil, dass z. B. die anionischen Farbstoffe, insbesondere auf natürlichem Polyamid, ungenügend aufziehen und dass die auf diese Art und Weise erhaltenen Färbungen ungenügende Echtheitseigenschaften, insbesondere eine schlechte Schweiss- und Waschechtheit aufweisen.



   Aus der schweizerischen Patentschrift Nr. 503 785, Beispiele 1 und 5, ist ein Verfahren zum Färben von Polyesteroder Polyamidtextilmaterial bekannt, indem Färbebäder verwendet werden, die durch Eintragen z. B. in Perchloräthylen von Farbstoffpräparaten, bestehend u. a. aus in Paraffinöl vermahlenem Dispersionsfarbstoff, erhalten werden. Die Erschöpfung dieser bis zu höchstens 5 Gewichtsprozent Paraffinöl enthaltenden Färbebäder ist jedoch ungenügend.



   Es wurde nun ein Verfahren gefunden, welches erlaubt, synthetisches organisches Material aus organischen   Färben    flotten, selbst bei Verwendung von Lösungen von Farbstoffen in organischem Lösungsmittel, unter guter bis ausgezeichneter Baderschöpfung zu färben.



   Das Verfahren besteht darin, dass man das synthetische organische Material aus einer Färbeflotte, die aus 20 bis 75, vorteilhaft 50 bis 70 Gewichtsprozent eines wasserunlöslichen aliphatischen oder cycloaliphatischen Kohlenwasserstoffes mit mindestens 8 Kohlenstoffatomen und aus 80 bis 25, vorteilhaft 50 bis 30 Gewichtsprozent eines zwischen 70 und   1800    C siedenden polyhalogenierten niederen aliphatischen Kohlenwasserstoffes besteht, und mindestens einen vorteilhaft feinverteilten Dispersionsfarbstoff und gegebenenfalls weitere Zusätze enthält, bei Temperaturen über   100"    C, vorzugsweise über   1200    C diskontinuierlich färbt und gegebenenfalls das gefärbte synthetische organische Material anschliessend spült und trocknet,

   wobei der Halogenkohlenwasserstoff durch Amine stabilisiert ist und die Färbeflotte durch Antioxydantien stabilisiert wird.



   Überraschenderweise werden vorwiegend im genannten Mischungsbereich bei guter bis ausgezeichneter Baderschöpfung farbstarke, egale und echte, insbesondere licht-, nass-, sublimier- und reibechte Färbungen auch auf schlechtziehendem Material erhalten. Bei Verwendung kleinerer oder grösserer Mengen an Paraffinöl als den genannten ist die Baderschöpfung wesentlich schlechter. Die Nassechtheiten der so erhaltenen sehr gleichmässigen und gut durchgefärbten Ausfärbungen entsprechen, selbst beim Färben von Wickelkörpern, wie z. B. Kreuzspulen, denjenigen von Färbungen, erhalten mit Dispersionsfarbstoffen aus wässerigem Bad.



   Als erfindungsgemäss verwendbare wasserunlösliche aliphatische und cycloaliphatische Kohlenwasserstoffe mit mindestens 8 Kohlenstoffatomen kommen beispielsweise in Betracht: sowohl kettenförmige als auch verzweigte Alkane, vorteilhaft mit 12 bis 25 Kohlenstoffatomen; Cycloalkane, wie z. B. Äthylcyclohexan, Cyclooctan, Cyclodecan oder Decalin.



   Vorteilhaft verwendet man höhermolekulare Gemische von aliphatischen Kohlenwasserstoffen, die u. a. aus den flüssigen Anteilen bei der Paraffingewinnung erhalten werden, z. B. die Petroleumfraktion des Erdöls, welches die Paraffine   Cg-Cl6    enthält und im Bereich von 220 bis   270     C siedet, oder Gasölfraktionen, die auch feste Kohlenwasserstoffe bis etwa 25 Kohlenstoffatome enthalten.



   Besonders geeignet sind die unter der Bezeichnung  Schwerbenzin ,  Kerosin  und vor allem  Paraffinöl  erhältlichen hochsiedenden Benzin- oder Petroleumfraktio nen. Schwerbenzin enthält ca. 20 bis   25%    Anteile, die bei    100"C    sieden, der Rest meist bei 150 bis   1800    C, gelegentlich auch höher. Kerosin ist das nach der Benzinfraktion übergehende Destillat, weist einen Siedebereich von 175 bis   288"C    und eine Dichte von 0,7 bis 0,8 auf, und besteht im wesentlichen aus einem Kohlenwasserstoffgemisch von   C10    bis C16.

   Schliesslich besteht Paraffinöl aus einem höhermolekularen Gemisch von aliphatischen Kohlenwasserstoffen, die aus den flüssigen Anteilen bei der Paraffingewinnung erhalten werden und die einen Siedepunkt von mindestens   2800 C    und eine Dichte von mindestens 0,75 aufweisen.



   Mit Vorteil verwendet man wasserunlösliche aliphatische und cycloaliphatische Kohlenwasserstoffe, deren Siedepunkt mindestens gleich, vor allem jedoch höher bis wesentlich höher ist, als der des erfindungsgemäss mitverwendeten polyhalogenierten niederen aliphatischen Kohlenwasserstoffes.



   Als zwischen 70 und   1800    C siedende, polyhalogenierte, niedere, aliphatische Kohlenwasserstoffe kommen für das erfindungsgemässe Verfahren beispielsweise in Betracht: Tetrachlorkohlenstoff, Dichloräthan, Trichloräthan, Tetrachloräthan, Pentachloräthan, Trichlortrifluoräthan, Dibrom äthylen, Dichlorpropan, Trichlorpropan, Pentachlorpropan, Dichlorbutan und Dichlorhexan. Besonders vorteilhaft sind zwischen 80 und   130"C    siedende Chlorkohlenwasserstoffe, wie Trichloräthylen,   I,l,l-Trichloräthan    und besonders Tetra  chloräthylen ( Perchloräthylen ).   



   Um den pH-Wert von handelsüblichem Tetrachloräthylen zu stabilisieren, wird es mit kleinen Mengen aliphatischen, cycloaliphatischen, aromatischen oder heterocyclischen Aminen, wie z. B. Triäthylamin, Anilin, Pyridin, Picolin, N-Methylpyrrolidon oder deren Derivaten, versetzt. Verfahren zum Stabilisieren von polyhalogenierten aliphatischen Kohlenwasserstoffen wie Tri- oder Tetrachloräthylen mit Aminen sind beispielsweise in den   U.S.-Patentschriften    Nr. 1 925 602, 2 492 048 und 3 040 108 beschrieben.



   Bei Verwendung von derart stabilisiertem Tetrachloräthylen zum Färben von synthetischem organischem Material gemäss vorliegender Erfindung tritt jedoch eine merkliche Vergrauung des Materials und demzufolge eine deutliche Vertrübung der Färbung ein. Es wurde nun gefunden, dass diese nachteilige Beeinflussung des Materials durch Zugabe geringer Mengen an Antioxydantien zu mit den erwähnten Aminen stabilisiertem Tetrachloräthylen verhindert werden kann.



   Als Antioxydantien kommen alle wichtigen Verbindungsklassen mit antioxydierender Wirkung in Frage, wie z. B.



   a) die Derivate der alkylierten, arylierten oder gemischten Phenole, Phenoläther oder Phenolester, wie auch Bisphenole  mit oder ohne Alkylenverbrückung, insbesondere solche der allgemeinen Formel
EMI2.1     
 in der R eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Aryl- oder eine Alkylarylgruppe, und n die Zahlen   0    bis 6 bedeuten; b) Hydrochinon und dessen funktionelle Derivate, wie die   Hydrochinon-mono-    und Dialkyl- bzw.

   Arylalkyläther; c) die Ester der Gallus- oder Citraconsäure sowie Gemische derselben, d) Dialkylphosphonate, besonders jene mit sterisch gehinderten Phenolen oder auch p-Hydroxyphenyl-phosphinate und Verbindungen des p-Phenylendiamins bzw. p-Aminophenols; e) organische Schwefelverbindungen mit Oxydationsinhibitorwirkung, und f) Verfindungen vom Typ der Formamidinsulfinsäure oder anorganische komplexe Hydride wie NaBH4 usw., deren Wasserstoff teilweise durch organische Reste ersetzt sein kann, wie NaBH(OCH3)3 bzw.   NaBH(OC2Hs)3.      Bevorzugte    da besonders in äusserst kleinen Mengen wirksam, sind Antioxydantien, die in den erfindungsgemässen Mischungsverhältnissen von Tetrachloräthylen und Paraffinöl hinreichend löslich sind.



   Die chemische Konstitution der genannten Antioxydantien ist in Kirk-Othmer,  Encyclopedia of Chemical Technology  2. Auflage, Band 2, Seiten 588-604 (1963) zu finden.



   Die Mengenverhältnisse der eingesetzten Antioxydantien können in weiten Grenzen variieren, im allgemeinen haben sich Mengen von 0,001 bis 5 g/l Färbeflotte, besonders 0,01 bis 1,0 g/l als wirksam erwiesen.



   Die erfindungsgemäss verwendbaren Dispersionsfarbstoffe können den verschiedensten Farbstoffklassen angehören. Insbesondere handelt es sich um Azo-, Anthrachinon-, Nitro-, Phthalocyanin-, Methin-, Styryl-, Naphthoperinon-, Chinophthalon-, Acridon- oder   5 -Amino-8 -hydroxyl-1,4 -    naphthochinoniminfarbstoffe. Bevorzugt sind metallfreie Mono- oder Disazofarbstoffe, Nitrofarbstoffe, Methynfarbstoffe und Anthrachinonfarbstoffe.



   Unter Farbstoffen werden auch optische Dispersionsaufheller verstanden, z. B. Aufheller aus der Cumarin-, Azoloder Naphthalamidreihe.



   Die Mengen, in denen die Dispersionsfarbstoffe in den Färbebädern verwendet werden, können je nach der gewünschten Farbtiefe in weiten Grenzen schwanken, im allgemeinen haben sich Mengen von 0,001 bis 10 Gewichtsprozent eines oder mehrerer der genannten Farbstoffe, bezogen auf das Färbegut, als vorteilhaft erwiesen.



   Verwendet man in siedendem Perchloräthylen lösliche Dispersionsfarbstoffe, so kann man direkt die handelsüblichen dispergatorfreien Farbstoffe einsetzen. Liegen die Farbstoffe mindestens zum Teil in dispergiertem Zustand in der organischen Färbeflotte vor, so ist die Anwesenheit von Dispergatoren angezeigt.



   Mit Vorteil verwendet man Dispersionsfarbstoffe, die in siedendem Perchloräthylen schwerlöslich sind und ein Dispergiermittel enthalten, das in polyhalogeniertem niederem aliphatischem Kohlenwasserstoff löslich ist, jedoch den Dispersionsfarbstoff nicht solubilisiert. Besonders bevorzugt sind Dispersionsfarbstoffe, die in siedendem Perchloräthylen eine Löslichkeit von höchstens 0,05, vorzugsweise 0,03 Gewichtsprozent und eine Teilchengrösse von höchstens 5, vorzugsweise zwischen   0,1    bis 3   ft    aufweisen.



   Die feinverteilten Dispersionsfarbstoffe können nach bekannten Verfahren z. B. durch mechanische Zerkleinerung des Farbstoffes zusammen mit einem Dispergiermittel, und gegebenenfalls kleinerer Mengen halogeniertem, aliphatischem Kohlenwasserstoff, besonders Perchloräthylen, beispielsweise in einer Knetapparatur, vorzugsweise jedoch in einer Mühle, erhalten werden. Besonders geeignet sind hierbei Kugel- oder Sandmühlen.



   Als Dispergiermittel kommen handelsübliche anionische, kationische, ampholytische und vor allem nichtionogene Tenside in Betracht, die vorteilhat in der definitionsgemässen organischen Färbeflotte löslich sind, jedoch den Farbstoff nicht solubilisieren. Als besonders geeignete Dispergiermittel seien beispielsweise genannt: Oxazoline, Cellulosederivate, höhere Fettsäuren, Salze höherer Fettsäuren z. B. Kobaltstearat,   Aluminiumtripalmitat;    hochmolekulare Kondensationsprodukte von Polypropylen mit Äthylenoxyd mit Molgewichten von 500 bis 7000 bzw. Polywachse, z. B. Pluronic P 104 (Fa.

   Wyandotte USA) Mol-Gewicht ca. 5500; Anlagerungsprodukte von Alkylenoxyden, insbesondere Äthylenoxyd, an höhere Fettsäuren, Fettamide, aliphatische Alkohole, Mercaptane oder Amine, an Alkylphenole, deren Alkylreste mindestens 7 Kohlenstoffatome aufweisen; Ester von Polyalkoholen, insbesondere Mono- oder Diglyceride von Fettsäuren, z.

   B. die Monoglyceride der Laurin-, Stearin-, Palmitin- oder   folsäure,    sowie die Fettsäureester von Zuckeralkoholen, wie Sorbit, Sorbitanen und der Saccharose, beispielsweise Sorbitanmonolaurat (Span 20), -palmitat (Span 40), -stearat (Span 60), -oleat (Span 80), -sesquioleat, -trioleat (Span 85) oder deren Oxäthylierungsprodukte; schliesslich auch quaternäre Ammoniumsalze, wie das Dodecylammoniumacetat, das Cetylpyridiniumacetat, oder quaternierte Alkylammoniumpolyglykoläther, wie sie in der schweizerischen Patentschrift Nr. 409 941 beschrieben sind, Sapamine, wie Sapamin CH, KW, MS oder OC, Polydienharze, Fettsäureamide, oder Substanzen, welche die Amidgruppen in Ringform enthalten, wie bei den Abkömmlingen des Polyvinylpyrrolidons, welche im Handel z.

   B. unter der Bezeichnung  Antaron V 216 und V 220  erhältlich sind und ein Molekulargewicht von etwa 7000 bis 9000 aufweisen.



   Als weitere Zusätze kann die Färbeflotte Dispergatoren, wie die oben genannten oder Säuren wie Ameisensäure oder Eisessig enthalten.



   Die Färbeflotten eignen sich zum Färben von synthetischem organischem Material verschiedenster Art nach an sich bekannten Verfahren. In Betracht kommen Fasermaterialien aus synthetischem Polyamid, wie Kondensationsprodukte aus Hexamethylendiamin und Adipinsäure (Polyamid 6.6) oder Sebacinsäure (Polyamid 6.10) oder Mischkondensationsprodukte z. B. aus Hexamethylendiamin, Adipinsäure und   ±-    Caprolactam (Polyamid   6.6/6),    ferner Polymerisationsprodukte aus   z-Caprolactam,    bekannt unter den Handelsnamen  Polyamid 6 ,  Perlon ,  Grilon  oder  Enkalon , oder aus   v-Aminoundecansäure,     Polyamid 11  bzw.  Rilsan .



   Ferner seien auch genannt: sauer modifizierte Synthesefasern, wie sauer modifizierte Polyamid-, Polyurethan- und Polyesterfasern, und insbesondere Polyacrylnitril- bzw. Polyacrylnitrilcopolymerfasern. Falls es sich um Polyacrylnitrilcopolymerfasern handelt, so beträgt der Acrylnitrilanteil vorzugsweise mindestens 80 Gewichtsprozent des Copolymeren.



  Als Comonomere verwendet man neben dem Acrylnitril normalerweise andere Vinylverbindungen, z. B. Vinylidenchlorid, Vinylidencyanid, Vinylchlorid, Methacrylat, Methylvinylpyridin, N-Vinylpyrrolidon, Vinylacetat, Vinylalkohol oder Styrolsulfonsäure, oder dann Polyolefinfasern, wie  Polycrest .



   Vor allem kommen aber   Cellulose-21/2-    und -triacetat,  insbesondere jedoch Polyestermaterialien, wie lineare hochmolekulare Ester aromatischer Polycarbonsäuren mit polyfunktionellen Alkoholen in Betracht, beispielsweise solche aus   Terephthalsäute    und Äthylenglykol oder Dimethylolcyclohexan, und Mischpolymere aus Terephthalsäure und Isophthalsäure und Äthylenglykol.



   Auch Gemische der genannten Fasern, insbesondere Gemische aus synthetischen Polyamid- und Polyesterfasern, sind verwendbar.



   Das erfindungsgemässe Verfahren, das vorzugsweise in geschlossenen druckfesten Apparaturen, z. B. in Zirkulationsapparaten, Jet-Maschinen, Haspel, Trommelfärbemaschinen, Kufen, Paddeln, Kreuzspulapparaten, vorgenommen wird, kann beispielsweise folgendermassen ausgeführt werden: Man bringt in die organische Färbeflotte bei Raumtemperatur etwa im Flottenverhältnis von 1:3   bis' 1:40,    vorzugsweise 1:5 bis   1:20,    das Färbegut ein, versetzt die Flotte mit dem feindispergierten Farbstoff und erwärmt dann das Färbebad auf über   100"    C, vorteilhaft zwischen 120 und   1500C,    und hält es etwa 5 bis 120 Minuten, vorteilhaft 15 bis 45 Minuten, auf dieser Temperatur.

   Nach Erzielung der gewünschten Farbtiefe oder bei vollständiger Erschöpfung des Färbebades wird das Bad abgekühlt, das Färbegut dem Bad entnommen und gewünschtenfalls nach dem Spülen, z. B. durch zweimaliges Behandeln mit Perchloräthylen während 5 Minuten bei   85"    C, getrocknet, vorteilhaft im Vakuum mit wässrigem Sattdampf während ca. 10 Minuten.



   Die Verwendung von organischen Färbeflotten als Färbebad anstelle von Wasser bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich: Im Lösungsmittelausziehverfahren erfolgt die Erschöpfung des Färbebades schneller als in wässrigen Medien, wodurch kürzere Färbezeiten resultieren, ferner lässt sich die organische Färbeflotte leicht wiedergewinnen, z. B. durch Passieren eines Aktivkohlefilters, wodurch die immer stärker werdenden Schwierigkeiten bei der Aufbereitung von Abwässern gänzlich vermieden werden. Die gereinigten und wiedergewonnenen Färbeflotten können von neuem als organische Färbeflotten verwendet werden. Zudem gelingt es, sofern die hierfür geeigneten Vorrichtungen vorhanden sind, mit Hilfe eines erfindungsgemässen Verfahrens synthetisches organisches Material in den verschiedensten Verarbeitungsstadien, z.

   B. in Form von Flocken, Kammzug, Garn, texturierten Fäden, Gewebe oder Gewirke, auf schonende Weise und ohne Anfall von Schmutzwasser in ausgezeichneter Farbausbeute zu färben. Dank der guten Baderschöpfung ist in den meisten Fällen eine reduktive Nachreinigung des gefärbten Färbegutes nicht erforderlich. Insbesondere auf Polyester erhält man Färbungen mit hoher Sublimierechtheit und einen guten Ausgleich von materialbedingten Affinitätsdifferenzen ohne die physikalischen Eigenschaften der Fasern zu   beein-    trächtigen.



   Die folgenden Beispiele dienen der Veranschaulichung der Erfindung. Darin sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben. Sofern nicht anders beschrieben, wurden in den nachfolgenden Beispielen entweder chemisch reines (= stabilisatorfreies) oder mit anderen Stabilisatoren als mit aliphatischen, cycloaliphatischen, aromatischen bzw. heterocyclischen Aminen versetztes Tetrachloräthylen verwendet.



   Beispiel 1
10 g texturiertes Polyäthylenglykolterephthalatgewirke werden im Flottenverhältnis 1:10 in ein Bad eingebracht, das sich in einer verschliessbaren Färbeapparatur   befindet    und durch Dispergierung von 0,15 g einer Stammdispersion, bestehend aus 0,012 g Antaron V 216 (modifiziertes Polyvinylpyrrolidon) 0,128 g Paraffinöl und 0,01 g 2,6-Di-tert.butylphenol in 32 g ( = 20 ml) handelsüblichem, mit einem aliphatischen, cycloaliphatischen, aromatischen oder heterocyclischen Amin stabilisiertem Tetrachloräthylen erhalten wurde.



   Man erwärmt auf   60 ,    versetzt mit 64 g ( = 80 ml) Paraffinöl von   60 ,    verschliesst die Färbeapparatur und erwärmt unter dauernder Bewegung des zu behandelnden Gutes innerhalb von 10 Minuten auf   140     und hält während 30 Minuten bei dieser Temperatur.



   Nach dem Abkühlen auf   80"    wird das so behandelte Gewirke herausgenommen, abgequetscht, um möglichst wenig Restflotte in der Ware zu belassen, zweimal durch Erhitzen mit Tetrachloräthylen im Flottenverhältnis 1:8 in der oben erwähnten Apparatur während 5 Minuten bei   85"    gespült, abgequetscht und anschliessend mit wässrigem Sattdampf während 30 Minuten azeotrop getrocknet.



   Das auf diese Weise behandelte Polyäthylenglykolterephthalatgewirke zeigt keinerlei Vergrauung bzw. Veränderung seiner faserphysikalischen Eigenschaften gegenüber einem nicht behandelten Vergleichsmuster. Ähnliche Ergebnisse werden erhalten, wenn statt des verwendeten 2,6-Ditert.-butylphenols andere Oxydationsinhibitoren, wie z. B.



     4-tert. -Butylphenol,    2,6-Di-tert. -butyl4-methylphenol oder deren Alkoxyderivate, wie z. B.   2-tert.-Butyl4-methoxy-    phenol bzw.   3-tert.-Butyl-4-methoxyphenol    oder Gemische dieser Verbindungen untereinander verwendet werden.



   Ohne Zusatz von 2,6-Di-tert. -butylphenol bzw. der im Beispiel erwähnten Oxydationsinhibitoren tritt eine starke Vergrauung des behandelten Polyäthylenglykolterephthalatgewirkes gegenüber einer nicht behandelten Vergleichsware ein.



   Beispiel 2
10 g Polyäthylenglykolterephthalatgewebe (TREVIRA) werden im Flottenverhältnis 1:10 in ein Färbebad eingebracht, das sich in einer verschliessbaren Färbe apparatur befindet, und durch Dispergierung von 0,171 g einer Stammdispersion, bestehend aus 0,012 g Antaron V 216, 0,128 g Paraffinnöl, 0,001 g Hydrochinon und 0,03 g des feinverteilten   Farbstoffes    der Formel
EMI3.1     
 in 32 g ( = 20 ml) handelsüblichem, mit einem aliphatischen, cycloaliphatischen, aromatischen oder heterocyclischen Amin stabilisiertem Tetrachloräthylen erhalten wurde.



   Man erwärmt auf   60 ,    versetzt mit 64 g ( = 80 ml) Paraffinöl und verfährt im übrigen, wie in Beispiel 1 beschrieben.



  Man erhält auf diese Weise eine reine farbstarke, nass-, sublimier- und reibechte Gelbfärbung auf tetrachloräthylenfreiem Polyäthylenglykolterephthalatgewebe, die einer entsprechenden Färbung in reinem Perchloräthylen ohne Zusatz von 0,001 g Hydrochinon als Antioxydans entspricht.  



   Verfährt man wie im Beispiel beschrieben, jedoch ohne Zusatz von 0,001 g Hydrochinon, so erhält man eine stark vertrübte, unbrauchbare gelbe Färbung.



   Werden im obigen Beispiel anstelle des eingesetzten Hydrochinons dessen Mono- bzw. Dialkyläther, wie z. B. Hydro  chinonmonobutyläther    oder   Methyl-hydrochinon-n-butyl-    äther in Mengen von 0,001 bis 0,01 g verwendet, so werden ebenfalls reine gelbe Färbungen erhalten, die keine Vergrauung bzw. Vertrübung aufweisen.



   Bei Verwendung von Tetrachloräthylen, welches mit anderen Stabilisatoren als den aliphatischen, cycloaliphatischen, aromatischen oder heterocyclischen Aminen versetzt ist, tritt auch ohne Zusatz von Antioxidantien keinerlei Vergrauung oder Veränderung der faserphysikalischen Eigenschaften des behandelten Materials im Vergleich zu einem nicht behandelten Vergleichsmuster ein.



   PATENTANSPRUCH I
Verfahren zum Ausziehfärben von synthetischem organischem Textilmaterial bei Temperaturen über   100"    C aus einer Färbeflotte, die aus 20 bis 75 Gewichtsprozent eines wasserunlöslichen aliphatischen oder cycloaliphatischen Kohlenwasserstoffes mit mindestens 8 Kohlenstoffatomen und aus 80 bis 25 Gewichtsprozent eines zwischen 70 und   180"C      sieden    den polyhalogenierten, niederen aliphatischen Kohlenwasserstoffes besteht, und die mindestens einen Dispersionsfarbstoff enthält, dadurch gekennzeichnet, dass der polyhalogenierte, niedere aliphatische Kohlenwasserstoff durch Zusatz kleiner Mengen aliphatischer, cycloaliphatischer, aromatischer oder heterocyclischer Amine stabilisiert ist und die Färbeflotte zusätzlich durch geringe Mengen an Antioxydantien stabilisiert wird.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Verfahren nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch 0,001 bis 5 g mindestens eines Antioxydans pro Liter Flotte.



   2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man einen wasserunlöslichen aliphatischen Kohlenwasserstoff mit 12 bis 25 Kohlenstoffatomen verwendet.



   3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man Schwerbenzin, Kerosin oder Paraffinöl als wasserunlöslichen aliphatischen Kohlenwasserstoff verwendet.



   4. Verfahren nach Patentanspruch I und   Unteransprü    chen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man Paraffinöl als wasserunlöslichen aliphatischen Kohlenwasserstoff verwendet.



   5. Verfahren nach Patentanspruch 1 und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass man zwischen 80 und 1300 C siedende Chlorkohlenwasserstoffe als zwischen 70 und 1800   Csiedende,    polyhalogenierte Kohlenwasserstoffe verwendet.



   6. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass man Trichloräthylen, 1,1,1 -Trichloräthan oder besonders Tetrachloräthylen als polyhalogenierten niederen aliphatischen Kohlenwasserstoff verwendet.



   7. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Färbeflotte verwendet, die aus 50 bis 70 Gewichtsprozent eines wasserunlöslichen aliphatischen oder cycloaliphatischen Kohlenwasserstoffs mit   inindestens    8 Kohlenstoffatomen und aus 50 bis 30 Gewichtsprozent eines zwischen 70 bis   1800    C siedenden, polyhalogenierten niederen aliphatischen Kohlenwasserstoffes besteht.



   8. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass man als Dispersionsfarbstoffe metallfreie Mono- oder Disazofarbstoffe, Nitrofarbstoffe, Methinfarbstoffe oder Anthrachinonfarbstoffe verwendet.



   9. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Dispersionsfarbstoff verwendet, der in siedendem Perchloräthylen schwerlöslich ist und ein nicht ionogenes Dispergiermittel enthält, das in polyhalogeniertem niederem aliphatischem Kohlenwasserstoff löslich ist, jedoch den Dispersionsfarbstoff nicht solubilisiert.



   10. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Dispersionsfarbstoffverwendet, der in siedendem Perchlor äthylen eine Löslichkeit von höchstens 0,05 Gewichtsprozent und eine Teilchengrösse von höchstens 5   8    aufweist.



   PATENTANSPRUCH II
Zur Durchführung des Verfahrens gemäss Patentanspruch I dienende Färbeflotte, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens einen Dispersionsfarbstoff in einem Gemisch, bestehend aus 20 bis 75 Gewichtsprozent eines wasserunlöslichen aliphatischen oder cycloaliphatischen Kohlenwasserstoffes mit mindestens 8 Kohlenstoffatomen und aus 80 bis 25 Gewichtsprozent eines zwischen 70 und   1800    C siedenden polyhalogenierten niederen aliphatischen Kohlenwasserstoffes, welcher durch Zusatz kleiner Mengen aliphatischer, cycloaliphatischer, aromatischer oder heterocyclischer Amine stabilisiert ist, sowie 0,001 bis 5 g mindestens eines Antioxydans pro Liter Flotte enthält.



   PATENTANSPRUCH 111
Das gemäss dem Verfahren nach Patentanspruch I gefärbte synthetische organische Textilmaterial.



   UNTERANSPRÜCHE    11.    Gefärbtes Textilmaterial nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass es aus Polyesterfasermaterial besteht.



   12. Gefärbtes Textilmaterial nach Patentanspruch   111,    dadurch gekennzeichnet, dass es aus Polyamidfasermaterial besteht.



   13. Gefärbtes Textilmaterial nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass es aus Polyacrylnitrilfasermaterial besteht.



   14. Gefärbtes Textilmaterial nach Patentanspruch III und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet. dass es aus linearen, hochmolekularen Estern aromatischer Polycarbonsäuren mit polyfunktionellen Alkoholen besteht.



   15. Gefärbtes Textilmaterial nach Patentanspruch 111 und Unteransprüchen   lt    und 14, dadurch gekennzeichnet, dass es aus Polyäthylenglykolterephthalatfasern besteht.

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Verfährt man wie im Beispiel beschrieben, jedoch ohne Zusatz von 0,001 g Hydrochinon, so erhält man eine stark vertrübte, unbrauchbare gelbe Färbung.
    Werden im obigen Beispiel anstelle des eingesetzten Hydrochinons dessen Mono- bzw. Dialkyläther, wie z. B. Hydro chinonmonobutyläther oder Methyl-hydrochinon-n-butyl- äther in Mengen von 0,001 bis 0,01 g verwendet, so werden ebenfalls reine gelbe Färbungen erhalten, die keine Vergrauung bzw. Vertrübung aufweisen.
    Bei Verwendung von Tetrachloräthylen, welches mit anderen Stabilisatoren als den aliphatischen, cycloaliphatischen, aromatischen oder heterocyclischen Aminen versetzt ist, tritt auch ohne Zusatz von Antioxidantien keinerlei Vergrauung oder Veränderung der faserphysikalischen Eigenschaften des behandelten Materials im Vergleich zu einem nicht behandelten Vergleichsmuster ein.
    PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Ausziehfärben von synthetischem organischem Textilmaterial bei Temperaturen über 100" C aus einer Färbeflotte, die aus 20 bis 75 Gewichtsprozent eines wasserunlöslichen aliphatischen oder cycloaliphatischen Kohlenwasserstoffes mit mindestens 8 Kohlenstoffatomen und aus 80 bis 25 Gewichtsprozent eines zwischen 70 und 180"C sieden den polyhalogenierten, niederen aliphatischen Kohlenwasserstoffes besteht, und die mindestens einen Dispersionsfarbstoff enthält, dadurch gekennzeichnet, dass der polyhalogenierte, niedere aliphatische Kohlenwasserstoff durch Zusatz kleiner Mengen aliphatischer, cycloaliphatischer, aromatischer oder heterocyclischer Amine stabilisiert ist und die Färbeflotte zusätzlich durch geringe Mengen an Antioxydantien stabilisiert wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch 0,001 bis 5 g mindestens eines Antioxydans pro Liter Flotte.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man einen wasserunlöslichen aliphatischen Kohlenwasserstoff mit 12 bis 25 Kohlenstoffatomen verwendet.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man Schwerbenzin, Kerosin oder Paraffinöl als wasserunlöslichen aliphatischen Kohlenwasserstoff verwendet.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprü chen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man Paraffinöl als wasserunlöslichen aliphatischen Kohlenwasserstoff verwendet.
    5. Verfahren nach Patentanspruch 1 und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass man zwischen 80 und 1300 C siedende Chlorkohlenwasserstoffe als zwischen 70 und 1800 Csiedende, polyhalogenierte Kohlenwasserstoffe verwendet.
    6. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass man Trichloräthylen, 1,1,1 -Trichloräthan oder besonders Tetrachloräthylen als polyhalogenierten niederen aliphatischen Kohlenwasserstoff verwendet.
    7. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Färbeflotte verwendet, die aus 50 bis 70 Gewichtsprozent eines wasserunlöslichen aliphatischen oder cycloaliphatischen Kohlenwasserstoffs mit inindestens 8 Kohlenstoffatomen und aus 50 bis 30 Gewichtsprozent eines zwischen 70 bis 1800 C siedenden, polyhalogenierten niederen aliphatischen Kohlenwasserstoffes besteht.
    8. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass man als Dispersionsfarbstoffe metallfreie Mono- oder Disazofarbstoffe, Nitrofarbstoffe, Methinfarbstoffe oder Anthrachinonfarbstoffe verwendet.
    9. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Dispersionsfarbstoff verwendet, der in siedendem Perchloräthylen schwerlöslich ist und ein nicht ionogenes Dispergiermittel enthält, das in polyhalogeniertem niederem aliphatischem Kohlenwasserstoff löslich ist, jedoch den Dispersionsfarbstoff nicht solubilisiert.
    10. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Dispersionsfarbstoffverwendet, der in siedendem Perchlor äthylen eine Löslichkeit von höchstens 0,05 Gewichtsprozent und eine Teilchengrösse von höchstens 5 8 aufweist.
    PATENTANSPRUCH II Zur Durchführung des Verfahrens gemäss Patentanspruch I dienende Färbeflotte, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens einen Dispersionsfarbstoff in einem Gemisch, bestehend aus 20 bis 75 Gewichtsprozent eines wasserunlöslichen aliphatischen oder cycloaliphatischen Kohlenwasserstoffes mit mindestens 8 Kohlenstoffatomen und aus 80 bis 25 Gewichtsprozent eines zwischen 70 und 1800 C siedenden polyhalogenierten niederen aliphatischen Kohlenwasserstoffes, welcher durch Zusatz kleiner Mengen aliphatischer, cycloaliphatischer, aromatischer oder heterocyclischer Amine stabilisiert ist, sowie 0,001 bis 5 g mindestens eines Antioxydans pro Liter Flotte enthält.
    PATENTANSPRUCH 111 Das gemäss dem Verfahren nach Patentanspruch I gefärbte synthetische organische Textilmaterial.
    UNTERANSPRÜCHE 11. Gefärbtes Textilmaterial nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass es aus Polyesterfasermaterial besteht.
    12. Gefärbtes Textilmaterial nach Patentanspruch 111, dadurch gekennzeichnet, dass es aus Polyamidfasermaterial besteht.
    13. Gefärbtes Textilmaterial nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass es aus Polyacrylnitrilfasermaterial besteht.
    14. Gefärbtes Textilmaterial nach Patentanspruch III und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet. dass es aus linearen, hochmolekularen Estern aromatischer Polycarbonsäuren mit polyfunktionellen Alkoholen besteht.
    15. Gefärbtes Textilmaterial nach Patentanspruch 111 und Unteransprüchen lt und 14, dadurch gekennzeichnet, dass es aus Polyäthylenglykolterephthalatfasern besteht.
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