CH468598A - Olbrenner - Google Patents
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Classifications
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Ölbrenner Die Erfindung betrifft einen Ölbrenner für Öfen, die insbesondere zum Brennen von keramischen Werkstoffen dienen, wobei der Ölbrenner im wesentlichen drucklos zugeführtes, nach dem Injektorprinzip mit Luft zu vermischendes Öl verarbeitet und wenigstens ein Luft rohr für die Luftzufuhr sowie ein Rohr für die Ölzufuhr aufweist, das an seinem Austrittsende zwecks Schaffung einer gekühlten Zone mit Wärmeübergangsflächen verse hen ist, die im Luftstrom des Luftrohres liegen, wobei an dem dem Ofen zugewandten Ende der Ölzufuhr zumin dest eine Austrittsöffnung für den Brennstoff vorgesehen ist.
Es sind bereits Ölbrenner für keramische Öfen bekannt, die ein äusseres Rohr für die Luftzufuhr sowie ein etwa koaxial dazu angeordnetes Rohr für die Ölzufuhr aufweisen. Es sind auch schon Ölbrenner für keramische Öfen und dergleichen vorgeschlagen worden, die ein inneres Luftzuführungsrohr besitzen, das in seinem vorderen Bereich von einem koaxialen äusseren Rand umgeben ist, wobei sich beide Rohre am vorderen Ende verjüngen und sich die Mündung des inneren Rohres zentrisch hinter derjenigen des äusseren Rohres befindet.
Die bisher bekannten Ölbrenner weisen den Nachteil auf, dass sie insbesondere, wenn sie mit Schweröl betrieben werden, zur Verkokung neigen. Wenn beispiels weise der zugeführte Brennstoff sich an der Wandung des äusseren Rohres erwärmen und dort verdampfen soll, kann er häufig den verhältnismässig hohen Temperaturen (bis 1300 C) des zu befeuernden Ofens ausgesetzt sein.
Dann kann sich der Austrittsquerschnitt am Ölbrenner nach verhältnismässig kurzer Zeit durch Verkokung des Brennstoffes verengen bzw. zusetzen, wodurch Betriebs unterbrechungen wegen des notwendigen Austauschens des Brenners erforderlich werden. In der Regel sind die bisher bekanntgewordenen Ölbrenner wegen dieser Nach teile bzw. wegen ungenügender Kühlung des Brennstoffes nur mit Leichtöl zu betreiben.
Bei den meisten bekannten Anordnungen erfolgt die Zerstäubung durch Anwendung von hohem Öldruck. Bei einer der bekannten Anordnungen ist zwar ein Rohr für die Luftzufuhr und ein Rohr für die Ölzufuhr vorhanden, bei dem in der Gegend der Mündung das ölzufuhrrohr eine gekühlte Zone aufweist, jedoch ist auch hier am Austrittsende des Ölzufuhrrohres eine vergleichsweise grosse Oberfläche vorhanden, die im Luftstrom des Luftrohres liegt, wodurch die Wärmeübergangsflächen wirken können und die von dem Ofen herkommende Wärme nicht abgedämmt wird.
Bei einer der bekannten Anordnungen, die einen Brennstoffzerstäuber betrifft, wird der Brennstoff mit Gas oder Dampf aus einer Kammer unter Druck durch die Brenndüse in Form eines zu zündenden Sprühstrahles zum Austreten gebracht. Auch bei dieser Anordnung wird die Gegend des Brennstoffaustritts nicht vor Wärmerückstrahlung geschützt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Ölbrenner insbesondere für Keramiköfen zu schaffen, bei dem die Austrittszone des Öls genügend kühl gehalten werden kann. Andererseits soll auch dort dennoch eine genügende Erwärmung, nämlich beim Anheizen möglich sein. Erforderlichenfalls soll die Mischung vom Öldampf und Luft im wesentlichen nicht innerhalb des Brenners sondern erst an bzw. ausserhalb der Brennermündung erfolgen. Es ist ausserdem erwünscht, dass der Öldampf durch Saugwirkung der unter einem verhältnismässig geringen Überdruck an der Düsenmündung ausströmen den Luft nachgesaugt wird, wobei die Düsenöffnung für den Öldampf so gross sein soll, dass sie nicht leicht verstopfen kann.
Dies ist besonders dann wichtig, wenn - wie schon erwähnt - Schweröl verarbeitet werden soll, bei dem auch nicht vollständig verdampfbare Ölbestand- teile nicht zu einer Verkokung an verhältnismässig engen Düsenquerschnitten führen sollen.
Die gestellte Aufgabe wird dadurch gelöst, dass in der Gegend der gekühlten Zone des Brenners ein gegenüber der aus der Gegend des Ofens herkommenden Wärme wärmedämmender Mantel vorgesehen und die Mündung der Ölzufuhr als doppelwandige Ringraumkammer mit im wesentlich geschlossener Stirnfläche am einlasseitigen und offener Stirnfläche am auslasseitigen Ende ausgebil det ist. Die Ringraumkammer kann gegenüber dem Luft rohr axial verstellbar gelagert sein. Ferner kann die Aus senwandung der Ringraumkammer am auslasseitigen Ende der Innenwandung überragen.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung kann an das einlasseitige Ende der Ringraumkammer ein in Strö mungsrichtung der Luft sich verengendes, trichterartiges Leitblech angesetzt sein und sich der lichte Querschnitt des Luftrohres in der Gegend dieses trichterartigen Leitbleches konisch verjüngen. Nach einer anderen Weiterbildung kann das innere Rohr in seinem An- schlussbereich an die Ringraumkammer abgekröpft und in dessen einlasseitige Stirnfläche eingeführt sein.
Das innere Rohr kann etwas tangential zur Ringraumkammer münden.
Ferner können die Innen- und/oder Aussenflächen der Ringraumkammer mit Kühlrippen versehen sein. Weitere Einzelheiten seien anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles der Erfin dung näher erläutert.
Die Zeichnung zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch einen Brenner und das Oberteil eines Ofens.
Der in der Zeichnung veranschaulichte erfindungsge- mässe Ölbrenner 1 ist in einer senkrechten Feuerungsöff- nung 20 eines Ofens 21, vorzugsweise eines Ziegeleiofens, eingesetzt. Er wird dort mittels einer Schraube 2 in einer einstellbaren, vorgegebenen Lage festgelegt. Zum Brenner 1 gehören zwei koaxial zueinander angeordnete Rohre 3 und 4, die zur' Brennstoff- bzw. Luftzuführung dienen. Dabei ist das äussere, zur Luftzuführung dienende Rohr 4 an seinem in den Ofen 21 ragenden Ende im Bereich 5 konisch verjüngt.
Das Austrittsende des über ein Einstellventil 6 an den Brennstoff angeschlossenen inneren Rohres 3 ist in einem Bereich 7 radial abgekröpft und mit einem eine Ringraumkammer 8 bildenden Wärmetauscher in Form eines Hohlzylinders an dessen hinterer, geschlossener Stirnfläche 9 verbunden. An seinem dem Ofen 21 zugewandten Ende ist die Stirnfläche der Ringraumkammer 8 zum Austritt des Brennstoffes offen. Normalerweise überragt das Ende des äusseren Rohres 4 das auslasseitige Ende der Ringraumkammer B.
Ausserdem ist das innere Rohr 3 zusammen mit dem Hohlzylinder 8 bezüglich seiner Axialstellung in dem äusseren Rohr 4 einstellbar gelagert. An das dem Ofen 21 abgewandte Ende des äusseren Rohres 4 ist über eine Dichtung 10 ein Krümmer 11 angeflanscht, der ein Luftdrosselventil 12 trägt.
Zur besseren Abschirmung des äusseren Rohres 4 gegenüber der innerhalb des Ofens 21 befindlichen Wärme ist der verjüngte Bereich 5 des äusseren Rohres 4 von einem im ganzen mit 22 bezeichneten wärmeisolie renden Mantel umgeben. Dieser wird von einem Ab schirmrohr 13 sowie von zwischen den Rohren 4 und 13 angeordneten Material 14 gebildet. Dieses kann vorzugs weise aus Asbest bestehen. An das einlasseitige Ende des eine Ringraumkammer 8 bildenden Hohlzylinders ist ein trichterartiges Leitblech 15 angesetzt.
Wenn der Ölbrenner 1 in Betrieb ist, wird über das Luftdrosselventil 12, den Krümmer 11 sowie das Rohr 4 Luft eingeblasen, welche nicht nur durch Injektorwirkung öl aus dem Rohr 3 bzw. der Ringraumkammer 8 fördert, sondern auch dessen gesamte Oberfläche umspült und sie dadurch kühlt. Dadurch wird eine Verkokung des besonders gefährdeten Bereiches des Ölbrenners 1 voll- ständig oder doch wenigstens weitgehend vermieden. Der Hohlzylinder 8 wirkt also in gewisser Beziehung auch als Wärmetauscher.
Die kühlende Wirkung der Luft an der Ringraumkammer 8 wird noch durch den wärmeisolie renden Mantel 22 am Brennerausgang verstärkt,- weil durch diesen Mantel eine unerwünschte Aufheizung der Luft vor deren Austritt in den Ofen 21, d.h. im Bereich der Ringraumkammer 8 verhindert wird. Der Mantel 22 und die Ringraumkammer- 8 können sich also in kombinierter Wirkungsweise ergänzen. Auch schirmt die Ringraumkammer 8 dort eindringende Wärme ab.
Um eine bessere Durchmischung des Brennstoffes mit der Luft zu gewährleisten, überragt gemäss einer besonderen Ausführungsform der Erfindung die Aussen wandung der Ringraumkammer 8 dessen Innenwandung am auswärtsseitigen Ende.
Gemäss einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung ist das innere Rohr 3 in seinem Anschlussbe- reich an die Ringraumkammer 8 anstelle der Abkröpfung 7 mit mehreren nach aussen verlaufenden (nicht gezeich neten) Abzweigungen versehen, welche an verschiedenen Umfangspunkten der Ringraumkammer 8 bzw. seiner einlasseitigen Stirnfläche 9 eingeführt sind.
Zum Erreichen einer guten Zentrierung kann die Ringraumkammer 8 in dem äusseren Rohr 4 durch (nicht dargestellte) Verbindungsstege gehalten sein. Diese kön nen auch als Kühlrippen dienen.
Gemäss einer weiteren Ausführungsform der Erfin dung können die Innen- und/oder die Aussenfläche des als Wärmetauscher dienenden Hohlzylinders zwecks besseren Wärmeaustausches mit der umspülenden Luft mit (nicht gezeigten) Kühlrippen versehen sein.
Der wärmedämmende Mantel 22 lässt einen grösseren Verstellbereich der Brennstoffmündung bzw. Ringraum kammer 8 zu, da er diese besser gegen Einwirkung von vom Ofen 21 herkommender Wärmestrahlung schützt. Da die Aussenwandung der Ringraumkammer 8 am auslasseitigen Ende die Innenwandung überragt, wird die im inneren Kanal der Ringraumkammer 8 durchtretende Luft zuerst mit dem Brennstoff vermischt. Die aussen an der Ringraumkammer vorbeiströmende (Sekundär-)Luft wird durch den vorstehenden äusseren Mantel der Ringraumkammer 8 noch etwas weiter nach vorne geführt.
Dadurch wird der Flammbereich, der Bereich der grossen Wärmeentwicklung, vom verkokungsgefährdeten Bereich noch etwas weiter weggeführt. Ausserdem wird durch dieses Überragen der Aussenwandung eine bessere Durchmischung von Luft und Brennstoff erreicht, so dass zusätzliche Massnahmen, z.B. Drallbleche, Zerstäubungs- kegel und dergleichen entfallen können.
Durch das axiale Verstellen kann man die Anteile von im Inneren der Ringraumkammer 8 durchströmenden Primärluft bzw. die aussen an der Ringraum'dammer vorbeistreichenden Anteile von Sekundärluft regulieren. Ausserdem kann man die Position der Ringraumkammer 8 gegenüber dem ofenseitigen Ende des wärmedämmenden Mantels 22 verändern; dies begünstigt eine individuelle Einstellung jedes Brenners auf die Zugluft- und Brennverhältnisse an verschiedenen Öfen bzw. an unterschiedlichen Stellen eines Ofens.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Ölbrenner für Öfen, die insbesondere zum Brennen von keramischen Werkstoffen dienen, wobei der ölbren- ner im wesentlichen drucklos zugeführtes, nach dem Injektorprinzip mit Luft zu vermischendes Öl verarbeitet und wenigstens ein Luftrohr für die Luftzufuhr sowie ein Rohr für die Ölzufuhr aufweist, das an seinem Austritts ende zwecks Schaffung einer gekühlten Zone mit Wärmeübergangsflächen versehen ist, die im Luftstrom des Luftrohres liegen, wobei an dem dem Ofen zuge wandten Ende der Ölzufuhr zumindest eine Austrittsöff nung für den Brennstoff vorgesehen ist, dadurch gekenn zeichnet,dass in der Gegend der gekühlten Zone des Brenners (1) ein gegenüber der aus der Gegend des Ofens herkommenden Wärme wärmedämmender Mantel (22) vorgesehen ist und die Mündung der Ölzufuhr als doppelwandige Ringraumkammer (8) mit im wesentli chen geschlossener Stirnfläche (9) am einlasseitigen und offener Stirnfläche am auslasseitigen Ende ausgebildet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Ölbrenner nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Ringraumkammer (8) gegenüber dem Luftrohr (4) axialverstellbar gelagert ist.2. Ölbrenner nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenwan dung der Ringraumkammer (8) am auslasseitigen Ende deren Innenwandung überragt. 3. Ölbrenner nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an das einlasseiti- ge Ende der Ringraumkammer (8) ein in Strömungsrich tung der Luft sich verengendes, trichterartiges Leitblech (15) angesetzt ist und sich der lichte Querschnitt des Luftrohres (4) in der Gegend dieses trichterartigen Leitbleches (15) konisch verjüngt.4. Ölbrenner nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Rohr (3) in seinem Anschlussbereich (7) an die Ringraumkam- mer (8) abgekröpft und in dessen einlasseitige Stirnfläche (9) eingeführt ist. 5. Ölbrenner nach Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass das innere Rohr (3) etwas tangential zur Ringraumkammer (8) mündet.6. Ölbrenner nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Rohr (3) in einem Anschlussbereich (7) an die Ringraumkam- mer (8) mit mehreren, etwa radial verlaufenden Abzwei gungen versehen ist, welche an verschiedenen Umfangs punkten der Ringraumkammer (8) eingeführt sind. 7. Ölbrenner nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringraum kammer (8) in dem äusseren Rohr (4) mittels Verbin dungsstege geführt ist.B. Ölbrenner nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Innen- und/oder Aussenflächen der Ringraumkammer mit Kühlrippen versehen sind. 9. Ölbrenner nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftrohr (4) im Bereich seines verjüngten Endes von einem Abschirm- rohr (13) umgeben und der Ringraum zwischen diesen beiden Rohren (4; 13) mit hitzebeständigem, wärmedäm mendem Material ausgefüllt ist.10. Ölbrenner nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende des Luftrohres (4) das Austrittsende der Ringraumkammer (8) überragt.
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Also Published As
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