CH468702A - Elektrische Widerstandsmasse - Google Patents
Elektrische WiderstandsmasseInfo
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- CH468702A CH468702A CH1401265A CH1401265A CH468702A CH 468702 A CH468702 A CH 468702A CH 1401265 A CH1401265 A CH 1401265A CH 1401265 A CH1401265 A CH 1401265A CH 468702 A CH468702 A CH 468702A
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- H01C7/00—Non-adjustable resistors formed as one or more layers or coatings; Non-adjustable resistors made from powdered conducting material or powdered semi-conducting material with or without insulating material
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- H01C17/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing resistors
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- H01C17/06506—Precursor compositions therefor, e.g. pastes, inks, glass frits or green body
- H01C17/06573—Precursor compositions therefor, e.g. pastes, inks, glass frits or green body characterised by the permanent binder
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Description
Elektrische Widerstandsmasse Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Wi derstandsmasse, die Partikeln eines leitenden bzw. halb leitenden Stoffes aufweisender Polymer enthält.
Als Schichtwiderstände sind Widerstandsmassen be kannt, die in polymeren Kunststoffen Graphit, Russ oder Metallstaub verteilt enthalten, wobei die leitenden Teil chen im Trägermaterial ein zusammenhängendes Skelett bilden.
Es sind auch nichtmetallische Widerstandselemente bekannt, die aus einem Gewebe bestehen, welches mit Graphit behandelt und anschliessend mit einer Silikon harzlösung überzogen wird.
Durch die Erfindung soll eine elektrische Wider standsmasse geschaffen werden, die insbesondere durch einen grossen Temperaturkoeffizienten ausgezeichnet ist.
Die erfindungsgemässe Widerstandsmasse erreicht die sen besonderen Vorteil dadurch, dass die leitenden bzw. halbleitenden Partikeln in einem Silikonkautschuk ho mogen verteilt sind, wobei sich nur ein Teil dieser Par tikeln zum Bilden von elektrischen Strombahnen gegen seitig berühren.
Als leitende bzw. halbleitende Stoffe können bei spielsweise Russ, Graphit, Metallpulver, Siliziumkarbid, Aluminiumantimonid, Bleisulfid, Kadmiumsulfid, Ger manium verwendet werden. Die Erfindung ist nachste hend beispielsweise näher erläutert.
Silikone sind bekanntlich hervorragende Isolatoren, deren spezifischer Widerstand jedoch mit der Anwesen heit auch geringster Mengen leitender oder halbleitender Beimengungen stark abnimmt.
Durch die erfindungsgemässe Massnahme, wonach Beimengungen ohne durchgehende gegenseitige Berüh rung im Trägermaterial verteilt sind, kommt es zu keiner vollständigen Skelettbildung und damit auch zu keiner vollständigen Skelettleitung, sondern lediglich zu einer sogenannten Störleitung. Durch diese wird ein grosser po sitiver Temperaturkoeffizient des elektrischen Widerstan des erreicht, dessen Grösse durch geeignete Stoffwahl festgelegt werden kann. Eine geringfügige Skelettleitung erhöht den Gesamt leitwert und verkleinert den Temperaturkoeffizienten.
Durch die Beimischung von weiteren Silikonen in Form von Ölen oder Harzen oder von silikonverträgli- chen Kunstharzen, z. B. Alkydharzen, kann der Tempe raturkoeffizient weiter beeinflusst werden.
Mitbestimmend für den Leitwert der Widerstands masse ist ausserdem der Anteil an Katalysatoren.
Die auf die oben beschriebene Weise erhaltene Wi derstandsmasse eignet sich besonders zur Verwendung als Widerstandslack für elektrische Schichtwiderstände. Durch Beschichtung und Durchsetzung von Geweben aus Nylon, Glas oder dergleichen entstehen flexible und reissfeste Schichtwiderstände zum Einsatz in Heizkissen und dergleichen.
Ebenso eignet sich die angegebene Widerstandsmasse zur Herstellung von Widerstandsfolien, die z. B. einsei tig mit einem Klebstoff beschichtet werden können.
Die Widerstandsmasse kann aber auch zur Herstel lung von beliebigen Formkörpern, z. B. von Schläuchen, Bändern und dergleichen, verwendet werden.
Die vorgeschlagene Widerstandsmasse hat infolge der bestimmten Materialwahl ganz besondere Vorteile. So besitzt sie hervorragende Elastizität, eine gute Abrieb festigkeit, kleine Dehnungswerte, eine gute Haftung auf einem Trägermaterial, eine gute chemische Beständigkeit, eine wasserabstossende Wirkung, eine gute Alterungsbe- ständigkeit, eine gute Durchschlagsfestigkeit und damit eine gute Brauchbarkeit für Widerstände der Hochspan nungstechnik und eine leichte Verformbarkeit.
Ein bevorzugtes Verfahren zur Herstellung der Wi derstandsmasse besteht darin, dass Siloxane mit leitenden bzw. halbleitenden Teilchen homogen in einer Menge versetzt werden, dass keine durchgehende gegenseitige Berührung der Teilchen stattfindet, worauf die Polyme- risation des Silikonkautschuks ausgelöst wird.
Je nach den gewünschten Viskositätswerten der Wi derstandsmasse können die Siloxane in einem Lösungs mittel eingetragen oder in Form von lösungsmittelfreien Pasten verwendet werden.
EMI0002.0001
<I>Beispiel <SEP> 1</I>
<tb> 100 <SEP> Gewichtsteile <SEP> Dimethylpolysiloxan
<tb> 320 <SEP> Gewichtsteile <SEP> Xylol <SEP> und <SEP> Äthylacetat
<tb> 1,5 <SEP> Gewichtsteile <SEP> Russ <SEP> (Korngrösse <SEP> kleiner <SEP> als <SEP> 0,1)
<tb> 62 <SEP> Gewichtsteile <SEP> Graphit
<tb> 0,4 <SEP> Gewichtsteile <SEP> Silikonöl
<tb> 0,
2 <SEP> Gewichtsteile <SEP> Katalysator <SEP> zur <SEP> Polymerisation
EMI0002.0002
<I>Beispiel <SEP> 1I</I>
<tb> 100 <SEP> Gewichtsteile <SEP> Dimethylpolysiloxan
<tb> 240 <SEP> Gewichtsteile <SEP> Athylacetat
<tb> 52 <SEP> Gewichtsteile <SEP> Aluminiumantimonid
<tb> 0,8 <SEP> Gewichtsteile <SEP> Russ
<tb> 0,2 <SEP> Gewichtsteile <SEP> Katalysator
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Elektrische Widerstandsmasse, die Partikeln eines leitenden bzw. halbleitenden Stoffes aufweisendes Poly mer enthält, dadurch gekennzeichnet, dass die leitenden bzw. halbleitenden Partikeln in einem Silikonkautschuk homogen verteilt sind, wobei sich nur ein Teil dieser Partikeln zum Bilden von elektrischen Strombahnen ge genseitig berühren.II. Verfahren zur Herstellung der elektrischen Wi derstandsmasse nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass Siloxane mit leitenden bzw. halbleitenden Partikeln homogen in einer Menge versetzt werden, dass nur eine teilweise durchgehende gegenseitige Berührung der Partikeln stattfindet, worauf die Polymerbildung zum Silikonkautschuk ausgelöst wird.III. Verwendung der elektrischen Widerstandsmasse nach Patentanspruch I zur Herstellung von elektrischen Schichtwiderständen. UNTERANSPRÜCHE 1. Widerstandsmasse nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Partikeln aus Russ, Graphit oder Metallpulver bzw. aus Siliziumkarbid bestehen. 2.Widerstandsmasse nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die im Silikonkautschuk verteilten Partikeln aus Aluminiumantimonid, Bleisulfid, Kad- miumsulfid oder Germanium bestehen. 3. Widerstandsmasse nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass im Silikonkautschuk weitere Silikone in Form von Ölen oder Harzen oder silikonverträgliche Kunstharze enthalten sind.<I>Anmerkung des</I> Eidg. <I>Amtes für geistiges Eigentum:</I> Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patentanspruch gegebenen Definition der Erfindung nicht in Einklang stehen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art. 51 des Patentgesetzes der Patentanspruch für den sachlichen Geltungs bereich des Patentes massgebend ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO0010436 | 1964-10-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH468702A true CH468702A (de) | 1969-02-15 |
Family
ID=7351982
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1401265A CH468702A (de) | 1964-10-13 | 1965-10-12 | Elektrische Widerstandsmasse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH468702A (de) |
-
1965
- 1965-10-12 CH CH1401265A patent/CH468702A/de unknown
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