CH469589A - Bremsscheibe für Schienenfahrzeugräder - Google Patents

Bremsscheibe für Schienenfahrzeugräder

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CH469589A
CH469589A CH1332968A CH1332968A CH469589A CH 469589 A CH469589 A CH 469589A CH 1332968 A CH1332968 A CH 1332968A CH 1332968 A CH1332968 A CH 1332968A CH 469589 A CH469589 A CH 469589A
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CH
Switzerland
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brake
wheel
ring
rail vehicle
brake disc
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CH1332968A
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Inventor
Falch Eberhard
Original Assignee
Knorr Bremse Gmbh
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D65/00Parts or details
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    • F16D65/12Discs; Drums for disc brakes
    • F16D65/123Discs; Drums for disc brakes comprising an annular disc secured to a hub member; Discs characterised by means for mounting
    • F16D65/124Discs; Drums for disc brakes comprising an annular disc secured to a hub member; Discs characterised by means for mounting adapted for mounting on the wheel of a railway vehicle
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Tires In General (AREA)

Description


      Bremsscheibe        für        Schienenfahrzeugräder       Die     Erfindung        betrifft    eine Bremsscheibe für     Schie-          nenfahrzeugräder,    mit     zumindest    einem axial neben der  Radscheibe     angeordneten,    einseitig     beaufschlagbaren     Bremsring, der an seinem Aussenumfang durch radiale       Mitnehmerstifte        geführt    und von der Radfelge bzw. dem  Radreifen getragen ist.  



  Es sind bereits Bremsscheiben für     Schienenfahrzeug-          räder    bekannt, bei welchen die Bremsringe derart befe  stigt sind, dass keine die Radscheibe durchsetzende und  damit schwächende Bohrungen     erforderlich    sind. Bei  einer     Bauart    dieser Bremsscheiben ist der Bremsring  mittels besonderer Spannelemente mit der Nabe des       Schienenfahrzeugrades    verbunden. Nahe seines Aussen  umfanges trägt dabei der Bremsring Nocken, welche     mit          Mitnehmerstiften        zusammenarbeiten,    die in die Radfelge  radial nach innen ragend eingelassen sind.

   Diese     Bauart     gewährleistet zwar eine gute Zentrierung und Wärme  ausdehnungsmöglichkeit des Bremsringes sowie eine  sichere     übertragung    des Bremsmomentes am Aussenum  fang des Bremsringes, sie     erfordert    jedoch einen grossen       Bauaufwand    infolge der am inneren und äusseren  Umfang des     Bremsringes    angreifenden Führungsmit  tel.  



  Bei einer anderen Ausführungsform ist der Brems  ring nur nahe seines äusseren Umfanges durch     axial     wirkende Klemmkräfte eingespannt. Zum     Ermöglichen     einer     Wärmeausdehnung    ist dabei zwischen dem Aussen  umfang des Bremsringes und dem Innenumfang eines  diesen umgebenden Radteiles ein Luftspalt vorgesehen.  Zwischen dem     Radreifen    und dem Bremsring ist eine  formschlüssige     Drehmomentkupplung    eingeordnet. Diese  Bremsscheibe besitzt zwar einen einfachen Aufbau,  erfordert jedoch bei der Montage besondere     Einwalzvor-          gänge    und gewährleistet keine sichere Zentrierung des  Bremsringes.  



  Schliesslich sind Bremsscheiben bekannt, bei wel  chen der Bremsring in den Felgen- oder     Reifenteil    des         Schienenfahrzeugrades    unmittelbar     eingepresst    oder ein  geschrumpft und     gegebenenfalls        zusätzlich    durch  Schweissnähte     gesichert    ist. Diese Ausführungen ermög  lichen jedoch keine Wärmedehnung des Bremsringes.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe     zugrunde,    eine  Bremsscheibe der eingangs genannten     Art    zu schaffen,  welche bei einfachem Aufbau und einfacher Montage,  also billiger Herstellung, eine genaue Zentrierung und  eine     ungehinderte        Wärmeausdehnungsmöglichkeit    für  den Bremsring     gewärhleistet.    Weiterhin soll die Halte  rung den Bremsring in     axialer    Richtung möglichst steif  gestalten und die Bremsmomente mittels möglichst nied  riger Kräfte übertragen.  



  Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch  gelöst, dass sich die     Mitnehmerstifte    vom Bremsring  radial nach aussen zu einem in den Innenumfang     dex     Radfelge bzw. des Radreifens eingesetzten und mit dem       Schienenfahrzeugrad    starr verbundenen, die     Aussenum-          fangsfläche    des Bremsringes mit geringem Spiel umge  benden Tragring erstrecken.  



  Die weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Brems  scheibe kann den Unteransprüchen entnommen wer  den.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele einer       erfindungsgemäss    ausgestalteten Bremsscheibe darge  stellt, und zwar zeigt       Fig.    1 eine Ansicht,       Fig.    2 in ihrer     linken        Hälfte    einen Schnitt gemäss der  Linie     I-I    und in ihrer rechten     Hälfte    einen Schnitt  gemäss der Linie     H-II    in     Fig.    1 sowie       Fig.    3 in ihrer rechten     Hälfte    einen Schnitt gemäss  der Linie     III-III    in     Fig.    1 und in ihrer linken     

  Hälfte     eine     abgeänderte        Ausführungsform.     



  In den Zeichnungen ist ein     einstückig        ausgeführtes          Schienenfahrzeugrad    dargestellt, welches sich aus einem           Nabenabschnitt    1, einem     Radscheibenabschnitt    2 und  einem Reifenteil 3 zusammensetzt.

   In den     Innenumfang     4 des     Reifenteiles    3 ist     mit    seinem Aussenumfang ein  stählerner Tragring 5 eingepresst oder     eingeschrumpft.     Der Tragring 5 weist, wie aus den     Fig.1    und 3, rechte       Hälfte,    ersichtlich ist, über seinen     Umfang    gleichmässig  verteilt radial nach innen vorspringenden Ansätze 6 auf,  welche durch Abschnitte 7 einer zur Achse 8 des       Schienenfahrzeugrades    1, 2, 3 konzentrischen     Zylin-          derfläche    begrenzt sind.

   Die Flächenabschnitte 7 stehen  mit geringem radialen Abstand der     zylindrischen    Aus  senfläche 9 eines aus Grauguss bestehenden Bremsringes  10 gegenüber. Im Bereich der     Ansättze    6 ist der Tragring  5 von radial gerichteten     Durchbohrungen    11 durchsetzt,  welche als     Sackbohrungen    12 im     Bremsring    10 ihre       Fortsetzung    finden.

   In die     Bohrungen    11 und 12 sind  sich vom     Bremsring    10     zum    Tragring 5 erstreckende  Spannhülsen 13 als     Mitnehmerstifte        eingesetzt.    Der  Bremsring 10 weist keinerlei Abstützung zum     Nabenab-          schnitt    oder der zum     Radscheibenabschnitt    2 des     Schie-          nenfahrzeugrades    auf.

   Gemäss     Fig.    1 und     Fig.    2 sind  zwischen den Ansätzen 6 in     gleichmässigen        Abständen     zueinander mit ihrer Achse in der     Berührungsfläche     zwischen dem Reifenteil 3 und dem     Tragring    5 liegende,  zur Achse 8 parallele     Gewindebohrungen    14 jeweils  zugleich in den     Reifenteil    3 und den Tragring 5  eingearbeitet. In die     Geschwindebohrungen    14 sind  Gewindestifte 15 eingeschraubt.

   Zu den Gewindeboh  rungen 14 in     Umfangsrichtung    versetzt weist der Trag  ring 5 radial nach     innen        vorspringende    Augen 16 mit zur  Achse 8 parallelen     Gewindebohrungen    17 auf.  



  Bei der Montage der Bremsscheibe wird der Trag  ring 5 zuerst durch die Spannhülsen 13 mit dem  Bremsring 10 verbunden und sodann in das Schienen  fahrzeugrad     eingesetzt.        Anschliessend    werden die Ge  windebohrungen 14 hergestellt und die Gewindebolzen  15 eingeschraubt.  



  Während Bremsungen wird das Bremsmoment von  dem Bremsring 10 über die Spannhülsen 13 auf den  Tragring 5 und von diesem durch seine Pressverbindung  auf das     Schienenfahrzeugrad    übertragen. Die Gewinde  bolzen 15 dienen der Sicherung der Verbindung des  Tragringes 5 mit dem     Schienenfahrzeugrad.    Da die       Übertragung    des Bremsmomentes am     Aussenumfang    des  Bremsringes 10 erfolgt, an welchem ausreichend Platz  für die Anordnung vieler Spannbüchsen 13 vorhanden  ist,     treten    an den Spannhülsen 13 nur geringe Belastun  gen auf. Bei Erwärmung kann der     Bremsring    sich     im     Rahmen seines Abstandes zu den Flächenabschnitten 7  frei ausdehnen.

   An den Spannhülsen 13 treten dabei  geringe Relativverschiebungen auf. Durch die     Halterung     an seinem Aussenumfang ist der Bremsring 10 in     axialer     Richtung besonders biegesteif. Er benötigt daher keiner  lei     Abstütztung    gegen die Radscheibe 2 bzw. den       Nabenabschnitt    1 des     Schienenfahrzeugrades.    Zur De  montage können nach Entfernen der     Gewindebolzen    15  in die     Gewindebohrungen    17     Stifte    eingeschraubt wer  den, mittels welchen der     Tragring    10 aus dem Schienen  fahrzeugrad herausgezogen werden     kann.     



  Auf der dem     Radscheibenabschnitt    2 zugewandten  Seite kann der Bremsring 10 Ventilationsrippen 18  aufweisen. Bei rotierendem     Schienenfahrzeugrad    wird  dann Kühlluft durch den Spalt     zwischen    dem     Nabenteil     1 und der radial inneren Begrenzung des Bremsringes 10  angesaugt, zwischen dem Bremsring 10 und dem Rad  scheibenabschnitt 2 radial nach aussen gefördert und  durch die     Öffnungen,    welche von dem Bremsring 10 und    dem     Tragring    5 begrenzt sich zwischen den Ansätzen 6  befinden,     ins    Freie ausgeblasen.  



  Bei der     Ausführung    nach     Fig.    3, linke     Hälfte;    sind  an einem äusseren, verstärkten Abschnitt der Radschei  be 2 parallel zur Radachse 8     Schraubbolzen    20 ange  schweisst. Die     Schraubbolzen    20     durchdringen    den  Tragring 5'     in        Bohrungen    21 und halten     ihn        mittels     Muttern 22.

   Bei dieser     Ausführung    braucht der     Tragring     5' keinen Pressitz zum     Schienenfahrzeugrad    aufzuweisen  und es können die     Gewindebohrungen    14 und 17 sowie  die     Gewindebolzen    15 entfallen.

   In     ihrem    übrigen  Aufbau entspricht die Bremsscheibe nach     Fig.    3 der  vorstehend beschriebenen     Ausführung.    Die Montage     und     Demontage der Bremsscheibe ist durch     die    Schraubver  bindung des Tragringes 5'     mit    dem     Schienenfahrzeugrad     mittels der     Schraubbolzen    20 und     Muttern    22 wesentlich  vereinfacht.  



  Die     Verwendung    der     erfindungsgemäss    ausgestalte  ten Bremsscheibe ist nicht nur     im.        Zusammenhang    mit       einstöckigen        Schienenfahrzeugrädern,    sondern auch<B>zu-</B>  sammen mit     Schienenfahrzeugrädern,    welche einen auf  eine Folge     aufgeschrumpften        Radreifen    besitzen, mög  lich. Der     Tagring    ist dabei entweder in die Felge oder  den Radreifen     einzusetzen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Bremsscheibe für Schienenfahrzeugräder, mit zumin dest einem axial neben der Radscheibe angeordneten, einseitig beaufschlagbaren Bremsring, der an seinem Aussenumfang durch radiale Mitnehmerstifte geführt und von der Radfelge bzw. dem Radreifen getragen ist, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Mitnehmerstifte vom Bremsring (10) radial nach aussen zu einem in den Innenumfang der Radfelge bzw.
    des Radreifens (3) eingesetzten und mit dem Schienenfahrzeugrad starr verbundenen, die Aussenumfangsfläche (9) des Brems ringes mit geringem Spiel umgebenden Tragring (5) erstrecken. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Bremsscheibe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragring (5) im Bereich der Mitnehmerstifte radial nach innen ragende, mit geringem Spiel vor der Aussenumfangsfläche (9) des Bremsringes (10) endende Ansätze (6) aufweist. z. Bremsscheibe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mitnehmerstifte als Spannhülsen (13) ausgebildet sind. 3.
    Bremsscheibe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Tragring (5) in die Radfelge bzw. den Radreifen (3) eingepresst bzw. eingeschrumpft ist. 4. Bremsscheibe nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragring (5) gleichmässig ver teilte, axial gerichtete Gewindebohrungen (17) auf weist. 5.
    Bremsscheibe nach Patentanspruch dadurch ge kennzeichnet, dass am Schienenfahrzeugrad mit axialer Längsrichtung zu diesem angeschweisste, den Tragring (5') in Bohrungen (21) durchdringende und mittels Muttern (22) haltende Schraubbolzen (20) vorgesehen sind.
CH1332968A 1968-02-02 1968-09-04 Bremsscheibe für Schienenfahrzeugräder CH469589A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0215597A1 (de) * 1985-09-03 1987-03-25 LUCAS INDUSTRIES public limited company Am Rad angeordnete Scheiben

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3436729A1 (de) * 1984-10-06 1986-04-10 Fried. Krupp Gmbh, 4300 Essen Bremsscheibe

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EP0215597A1 (de) * 1985-09-03 1987-03-25 LUCAS INDUSTRIES public limited company Am Rad angeordnete Scheiben

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SE348692B (de) 1972-09-11
DE1605855B2 (de) 1975-04-03
FI46475C (fi) 1973-04-10
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FI46475B (fi) 1973-01-02
DE1605855A1 (de) 1971-01-28
DK122036B (da) 1972-01-10
ES363058A1 (es) 1970-12-01

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