CH469983A - Einrichtung zur Durchführung einer beschleunigten Chromatographie - Google Patents

Einrichtung zur Durchführung einer beschleunigten Chromatographie

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CH469983A
CH469983A CH403265A CH403265A CH469983A CH 469983 A CH469983 A CH 469983A CH 403265 A CH403265 A CH 403265A CH 403265 A CH403265 A CH 403265A CH 469983 A CH469983 A CH 469983A
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Hrdina Jiri Ing Dr
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Ceskoslovenska Akademie Ved
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Description


  



  Einrichtung zur Durchführung einer beschleunigten Chromatographie
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Durchführung einer beschleunigten Chromatographie, insbesondere von Aminosäuregemischen.



   Bei den bisher bekannten Halbautomaten und vollautomatischen Einrichtungen für die Analyse von Aminosäure- und ähnlichen Gemischen wird für die komplette Analyse des Gemisches eine Dreifach- oder gegebenenfalls eine Zweifachkolonne verwendet, wobei ausser einer Pumpe für das Ninhydrinreagens in der Regel noch zwei oder drei Pumpen zum Erreichen des Durchlaufes der Elutionspuffer und der Reagenslösung durch die Kolonne eingeschaltet sind.

   Bei der Einrichtung nach Pier und Moris aus dem Jahre 1960 wird zwar ausser der Pumpe für das Ninhydrin nur eine einzige Pumpe verwendet, dies allerdings nur bei einer Kolonne; dabei wird jedoch eine besondere verhältnismässig komplizierte und für die Bedienung anspruchsvolle Neunkammer-Mischeinrichtung verwendet, welche die stetige   Anderung    der Zusammensetzung des Puffers für die hier angewandte Gradientelution besorgt. Ausserdem ist noch eine besondere Sicherungseinrichtung notwendig, die genau die Beendigung der Flüssigkeitsabnahme aus dem Mixer sicherstellt, damit nicht zufällig Luft in die Pumpe der Kolonne gelangt.



   Die erfindungsgemässe Einrichtung beseitigt diese Nachteile. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens zwei Säulen (1, 2; V, M) und eine einzige Pumpe (7, P) aufweist, durch welche die Eluenten bzw. die Regenerationslösung aus Vorratsbehältern (11 bis 14; 16 bis 19) und Proben aus Probebehältern (9, 15) über Mehrweghähne (8, 10, 20) in eine Leitung gefördert werden, durch die sie über einen Mehrweghahn (6) abwechselnd in eine der Säulen (1, 2; V, M) fliessen.



   Zusätzlich können Druckbehälter zur Anwendung gelangen, die zwischen den Kolonnen und dem Zweiweghahn angeordnet sind; oder es kann zwischen der Pumpe und dem Mehrweghahn (6) ein automatischer Mehrweghahn eingeschaltet sein, dessen einzelne Stutzen an die Druckbehälter angeschlossen sind, und dessen Mitte mit dem Zweiweghahn, der an die Kolonne angeschlossen ist, verbunden ist.



   Der Vorteil der erfindungsgemässen Einrichtung gegenüber den bisher bekannten Ausführungen liegt darin, dass sowohl bei der Arbeit mit zwei als auch mit mehreren Kolonnen ein Minimum von Apparaten benötigt wird. Hierbei können als Teileinrichtung auch einfache Pumpen verwendet werden. Die Einrichtung kann mit Vorteil vor allem mit automatischen Probezuteilern aus den Behältern, in denen schon vorher die Proben vorbereitet waren, versehen sein, was eine praktisch sehr wichtige Forderung für die Durchführung einer kompletten Analyse in kürzester Zeit ist. Man kann aber auch mit Vorteil eine Handzugabe auf die Kolonnen anwenden, wodurch die Einrichtung so vereinfacht wird, dass sie aus den angeführten standardisierten Teilen zusammengesetzt werden kann.



   Beispiele für die Durchführung einer praktischen Einrichtung sind in der Fig. 1 bis 6 dargestellt, wobei die einzelnen Figuren bedeuten:
Fig. 1 Einrichtung für eine Doppelkolonne,
Fig. 2 Schaltung bei Benützung von Druck-Vorratsbehältern,
Fig. 3 Einrichtung mit zwei automatischen Zweiweghahnen,
Fig. 4 zeigt eine der Möglichkeiten der Durchführung von Druck-Vorratsbehältern,
Fig. 5 Durchführung, bei der anstelle von zwei Mehrweghähnen nur ein Hahn verwendet wird.



   Gemäss Fig. 1 besteht die Einrichtung aus den beiden Kolonnen 1 und 2, die mit ihren unteren Kapillarmündungen über den hydraulischen Verteiler 3 wechselweise entweder mit der Auswerte-Einrichtung 4 oder mit dem Abfall 5 angeschlossen sind; mit den oberen Enden sind sie mit Hilfe des Zweiweghahnes 6 mit der einzigen Pumpe 7 verbunden, deren Saugseite an den Mehrweghahn 8 angeschlossen ist. Die einzelnen   Eintnttsstutzen    des Hahnes 8 sind einerseits mit den Behältern 9 verbunden, die nacheinander an den automatischen Vielweghahn 10 angeschlossen sind, anderseits zu den Zu leitungen von den Reservoiren der einzelnen Elutions Puffer 11, 12, 13 wie auch vom Reservoir 14 der Regenerationslösung. Bei der Ausführung gemäss Fig. 1 wird mit drucklosen Behältern 9 gerechnet, die vorteilhaft für mittlere Trennprozesse genügen.

   Alle Wege, die die Probe läuft, sind vorzugsweise kapillar ausgebildet und haben möglichst wenig schädliche Räume, was sowohl für die Hähne 6, 8, 10 und den hydraulischen Verteiler 3 als auch für die Pumpe 7 gilt.    pie    Fig. 2 zeigt die Verbindungen bei Verwendung der wahlweise anzubringenden Druckbehälter 15, die im Schema mit gestrichelten Vierecken dargestellt sind. Bei dieser bevorzugten Ausführungsform sind auch die Leitungen in diesen Behältern kapillar ausgebildet. Alle Teile vor diesen, einschliesslich der Hähne 6 und 8 und insbesondere der Pumpe 7 brauchen diese Bedingungen jedoch nicht zu erfüllen. Dieser Fall zeigt auch die Möglichkeit, die für eine Sprunggradient-Elution durch Verwendung des Mehrweghahns 8 gegeben ist, zum Beispiel durch den automatischen Standardsechsweghahn.

   Bei Verwendung von nur 3 Puffern, die an die Stutzen der Hähne 8, 16, 17, 18 mit den Standard-pH-Werten   3,24;    4,25 und 5,28 angeschlossen sind, verbleiben noch, wenn mit einem Stutzen 19 für die Zuleitung der Regenerationslauge gerechnet wird, zwei Stutzen für die Durchführung der feinsten Sprunggradient-Elution.



  Wenn die Anwendung von nicht mehr als drei Puffern und der Regenerationslauge erforderlich ist, kann der Hahn 8 bloss vierwegig sein, oder er kann durch ein Paar automatische   Zweiweghähne    20 ersetzt sein, wie in der Fig. 3 gezeigt ist.



   Die Fig. 4 zeigt eine der Möglichkeiten der Ausführung eines Druckbehälters 15, wobei dieser zum Beispiel an den kapillaren, automatischen Sechsweghahn 10 angeschlossen ist, dessen Austrittsstutzen zu dem kapillaren, automatischen Zweiweghahn 6 führt, der die Verwendung des Vielweghahnes 10 für beide Kolonnen ermöglicht, während im Falle gemäss der Fig. 2 der Zweiweghahn 6 zu zwei Druckbehältern 15, d. h. je einem Druckbehälter für jede Kolonne, führt. Der Vorteil der ersteren Ausführung ist eine kürzere und weniger komplizierte   Kapillarverbindung    von diesen Behältern zu den zugehörigen Kolonnen. Anstelle von zwei Mehrweghahnen 10 und 8 hintereinander kann auch nur ein Hahn 8 verwendet werden, wie in den Fig. 5 und 6 gezeigt ist.

   Dieser Hahn 8 muss als Mehrweghahn so ausgebildet sein, dass sein Austrittsstutzen abwechselnd mit den Zuleitungen der Vorrats- und Probebehälter verbunden werden kann.



   Bei der bevorzugten Ausführungsform gemäss Fig. 5 wird vorausgesetzt, dass die einzelnen Elutionslösungen und auch die Regenerationslösung durch eine andere Einrichtung in den zugehörigen Zeitintervallen schon vor der Zuleitung zum Hahn 8 ausgewechselt werden, während bei der bevorzugten Ausführungsform gemäss Fig. 6 die Notwendigkeit der Anwendung einer besonderen Einrichtung für diesen Wechsel entfällt und der Hahn in diesem Fall den Wechsel selbst besorgt. Hierfür benötigt er eine grössere Zahl von Auslässen, und zwar so, dass das Schema der Schaltmöglichkeiten gemäss Fig. 6 erfüllt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Durchführung einer beschleunigten Chromatographie, insbesondere von Aminosäuregemischen, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens zwei Säulen (1, 2; V, M) und eine einzige Pumpe (7, P) aufweist, durch welche die Eluenten bzw. die Regenerationslösung aus Vorratsbehältern (11 bis 14; 16 bis 19) und Proben aus Probebehältern (9, 15) über Mehrweghähne (8, 10, 20) in eine Leitung gefördert werden, durch die sie über einen Mehrweghahn (6) abwechselnd in eine der Säulen (1, 2; V, M) fliessen.
    UNTERANSPRUCH Einrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die von den Probebehältern (9, 15) zu den Säulen (1, 2; V, M) führenden Leitungen Kapillarleitungen sind.
CH403265A 1964-04-13 1965-03-23 Einrichtung zur Durchführung einer beschleunigten Chromatographie CH469983A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CZ213964 1964-04-13

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CH469983A true CH469983A (de) 1969-03-15

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ID=5464433

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CH403265A CH469983A (de) 1964-04-13 1965-03-23 Einrichtung zur Durchführung einer beschleunigten Chromatographie

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN116585797A (zh) * 2023-06-26 2023-08-15 中山康晟生物技术有限公司 实验室用高通量亲和层析纯化系统

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