CH470129A - Gerät zum Streuen von Stalldung - Google Patents

Gerät zum Streuen von Stalldung

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CH470129A
CH470129A CH547668A CH547668A CH470129A CH 470129 A CH470129 A CH 470129A CH 547668 A CH547668 A CH 547668A CH 547668 A CH547668 A CH 547668A CH 470129 A CH470129 A CH 470129A
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CH
Switzerland
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spreading
dependent
control shaft
drive
rotation
Prior art date
Application number
CH547668A
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English (en)
Inventor
Kreienbaum Hubert
Original Assignee
Wilhelm Kemper Fa
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C3/00Treating manure; Manuring
    • A01C3/06Manure distributors, e.g. dung distributors

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description


  Gerät zum Streuen von Stalldung    Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum Streuen  und Verteilen von Stalldung od. dgl. Streugütern, mit  einer Anzahl von koaxial nebeneinander angeordneten,  um eine     gemeinsame    ortsfeste Umlaufachse angetrieben  umlaufenden Streuwerkzeugen, die gemeinsam eine  Streuwalze bilden. Bei den bekannten Geräten dieser Art  laufen die Werkzeuge in senkrecht zur Umlaufachse ste  henden Umlaufebenen um.  



  Das Gerät nach der Erfindung ist demgegenüber  dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuervorrichtung den  Streuwerkzeugen eine zusätzliche, die Winkelstellung der  Werkzeugumlaufebene zur Umlaufachse verändernde Be  wegung erteilt. Bei geringerer Antriebsleistung und Ver  minderung der     Anzahl    der Streuwerkzeuge erbringt das  erfindungsgemässe Gerät insbesondere eine     Vergrösse-          rung    des Streubereiches.  



  Bei einer Ausführungsform können beispielsweise die  Streuwerkzeuge der Streuwalze zumindest in zwei koaxiale  Werkzeuggruppen unterteilt sein und kann jeder Gruppe  von Streuwerkzeugen ein gesonderter Schwenkwinkelbe  reich der Schwenkbewegungen zugeordnet sein. Hier  durch ist es möglich, jeder Streuwerkzeuggruppe einen  gesonderten Streubereich zuzuordnen, innerhalb dessen  Unterschiede in der Streustärke bzw. der Streugutmen  genanteile je Bodenflächeneinheit praktisch völlig ausge  schlossen werden können. Die Umlaufebenen der Streu  werkzeuge von zwei aneinandergrenzenden Werkzeug  gruppen bilden vorteilhaft in ihrer Mittelstellung zwi  schen den Grenzstellungen ihres Schwenkwinkelbereiches  ein sich in Streurichtung des Streugutes öffnendes V.

    Dabei führen die Streuwerkzeuge aneinandergrenzender  Werkzeuggruppen vorzugsweise gleichzeitige und jeweils  entgegengerichtete Schwenkbewegungen aus.  



  In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der  Schwenkwinkelbereich jeder Gruppe in einer     Grenzstel-          lung    durch eine etwa senkrecht zur Umlaufachse verlau  fende Lage der Werkzeugumlaufebenen definiert. Dabei  führen in bevorzugter Ausgestaltung die Umlaufebenen  der Streuwerkzeuge von zwei aneinandergrenzenden  Werkzeuggruppen ausgehend von ihrer Grenzlage mit  senkrechtem Verlauf zur Umlaufachse mit ihrem der    Abwurfseite der Streuwalze zugekehrten Bereich eine  gegenläufig auswärts gerichtete Schwenkbewegung aus.  



  Es kann weiterhin jedes Streuwerkzeug aus einem  zumindest zweiarmigen, an seinen Enden mit Streuzinken  versehenen Träger bestehen, der je mittels eines     Taumnel-          scheibenlagers    auf einer mit der Umlaufachse zusammen  fallenden Steuerwelle frei drehbar gelagert ist und im  Bereich seiner Trägerarmenden einen axialen Durchfüh  rungsschlitz bildende, achsparallele Mitnehmerleisten  durchgreift, die stetig angetrieben die Steuerwelle um  kreisen. Vorteilhaft ist dabei ein der Steuerwelle     eine     alternierende Schwenkbewegung erteilender Antreib vor  gesehen und vorzugsweise der Antrieb für die Steuerwelle  mit dem Antrieb für den Gutvorschub gekoppelt und auf  diesen derart abgestimmt, dass der Gutvorschub, z.B.

    mittels bekanntem Roll- oder Kratzboden, bei Erreichen  einer Schwenkgrenzstellung der Steuerwelle stattfindet.  Vorzugsweise findet der Gutvorschub in derjenigen  Schwenkgrenzstellung der Steuerwelle statt, die der  Grenzstellung der Umlaufebenen der Streuwerkzeuge bei  Beendigung deren gegenläufig auswärtsgerichteten  Schwenkbewegung entspricht. Als Antriebsübertragung  für die Steuerwelle ist dabei zweckmässig ein vom  Antrieb für den Gutvorschub abgeleitetes     Exzenter-          Antriebsgestänge    vorgesehen.  



  Die Steuerung der Schwenkbewegungen der Werk  zeuggruppen mittels einer sämtlichen Gruppen gemeinsa  men Steuerwelle, die lediglich eine alternierende  Schwenkbewegung ausführt, schafft an den Totpunktla  gen der Schwenkwinkelbereiche für die Streuwerkzeuge  erhöhte Verweilzeiten, die eine Verstärkung der Streuung  in den Grenzstellungsbereichen bewirkt und eine zusätzli  che Vergleichmässigung der auf eine Bodenflächeneinheit  entfallenden Streugutmenge erbringt. Dies wird durch  den Ablauf des Streugutvorschubs in einem     Grenzlagen-          bereich,    gegebenenfalls auch in beiden     Grenzlagenberei-          chen,    zusätzlich begünstigt.  



  Der     Schwenkwinkelbereich    der Steuerwelle ist vorteil  haft verstellbar, so dass der von den Werkzeuggruppen  mit Streugut bestrichene Bereich Besonderheiten in der  Praxis     angepasst    werden kann. Zugleich damit ermög  licht es die Verstellung des     Schwenkwinkelbereiches,    die      gegenseitige Abgrenzung aneinandergrenzender Streuflä  chenbereiche der Werkzeuggruppen zu verändern und  namentlich geringfügige Überlappungen vorzusehen, die  der zusätzlichen Vergleichmässigung der Streuung die  nen.  



  Zur Erleichterung von Instandsetzungsarbeiten als  Folge von Abnutzungserscheinungen sind die Streuzin  ken vorzugsweise auswechselbar an den Trägerarmenden  befestigt. Ferner können die mit den Mitnehmerleisten in  Eingriff stehenden Bereiche der Trägerarme eine drehba  re Gleitschutzhülse aus Kunststoff od.dgl. tragen, die  ihrerseits auf den Trägerarmen auswechselbar befestigt  ist. Die Gleitschutzhülse erleichtert das Gleiten der  Trägerarme in dem Durchführungsschlitz und bewirkt  neben einem Schutz der Trägerarme selbst eine Herabset  zung der für das Gerät benötigten Antriebsleistung.  



  Zur Erleichterung der Montage une eines Auswech  selns einzelner Träger auf der Steuerwelle umfasst das  Taumelscheibenlager vorzugsweise eine zweiteilige  Klemmbüchse, deren mit Spannschlitzen versehenen Tei  le mittels Schraubspannbolzen auf der Steuerwelle klem  mend befestigbar sind. Zur Bildung einer Verdrehsiche  rung verschneiden die Schraubspannbolzen sich mit  einem Teil ihres Bolzenschaftumfangs mit der Steuerwel  le. Vorteilhaft weisen die Träger eine einseitig von einem  lösbar befestigten Ringteil begrenzte Nabe zur Aufnahme  eines Schrägkugellagers auf, während vorzugsweise die  Nabe des Trägers und die Klemmbüchsenteile in Zusam  menbaustellung eine Ausnehmung zur Aufnahme des  Schrägkugellagers samt dieses an seinen Stirnseiten ab  dichtender Dichtungsringe bilden.

   Die Träger können  ferner zweckmässig als Scheiben ausgebildet sein, an  deren Umfang Trägerzapfen als Arme zur Befestigung  der Streuzinken und der Gleitschutzhülsen befestigt  sind.  



  Weitere Einzelheiten ergeben sich aus den Ansprü  chen und der Beschreibung in Verbindung mit der  Zeichnung in der ein Ausführungsbeispiel des Gegen  stands der Erfindung dargestellt ist, es zeigen:  Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf den Heck  bereich eines landwirtschaftlichen Transportfahrzeugs  mit einem Streugerät nach der Erfindung;  Fig. 2 eine Ansicht ähnlich Fig. 1 einer abgewandel  ten Ausführung;  Fig. 3 eine Seitenansicht des Heckbereiches eines       landwirtschaftlichen    Transportfahrzeuges mit einem an  der Rückseite des Fahrzeugs angebrachten Streugerät  nach der Erfindung in einer dritten abgewandelten  Ausführung in vereinfachter Darstellung;  Fig. 4 eine Draufsicht zu Fig. 1;  Fig. 5 einen abgebrochenen Teilschnitt durch ein  Streuwerkzeug im wesentlichen nach der Linie III-III in  Fig. 3.  



  Das in seiner Gesamtheit mit 1 bezeichnete Streugerät  ist an der Rückseite eines landwirtschaftlichen Trans  portfahrzeugs 2 angebracht, das in üblicher Weise mit  einem Roll- oder Kratzboden 3 ausgerüstet ist.  



  Das mit dem Transportfahrzeug 2 fest oder abnehm  bar vereinigte Gerät 1 umfasst eine bei den dargestellten  Ausführungsbeispielen horizontal angeordnete Streuwal  ze, die im einzelnen aus einer Anzahl koaxial im Abstand  nebeneinander frei drehbar auf einer Steuerwelle 5  gelagerten, als Ganzes mit 4 bezeichneten Streuwerkzeu  gen und einer Anzahl zwischen Stirnträgern 6 befestigten,  sich achsparallel zur Steuerwelle 5 im Abstand     erstrek-          kenden,    von Winkeleisen gebildeten Mitnehmerleisten 7  besteht. Die Stirnträger 6 sind auf der Steuerwelle 5    gelagert, wobei der in Fig. 1 und 4 linke Stirnträger 6 mit  einer Antriebshülse 8 vereinigt ist, die ihrerseits in     einem     Lager der Gerätseitenwandung 9 drehbar gelagert ist.

   Die  ihrerseits das eine Lager für die Steuerwelle 5 bildende  Antriebshülse 8 ist mit einem Kettenrad 10 versehen, das  eine stetige Antriebsbewegung über eine Kette 11 von  einem Kettenrad 12 erhält, das auf eine Antriebswelle 13  aufgekeilt ist. Die Antriebswelle 13 steht über eine  geeignete Antriebsübertragung mit der Gelenkwelle     einer     Zugmaschine in Antriebsverbindung.     Infolge    dieses An  triebs umkreisen die Mitnehmerleisten 7, die jeweils  paarweise angeordnet sind und zwischen sich einen  Durchführungsschlitz für die Arme der Streuwerkzeuge 4  bilden, die Steuerwelle 5 in einer stetigen Umlaufbewe  gung.  



  Auf dem sich gemäss Fig. 1 durch die Antriebshülse 8  hindurcherstreckenden Ende der Steuerwelle 5 ist ein  Kettenrad 10' aufgekeilt, das über eine Kette 11' mit  einem Kettenrad 12' auf der Antriebswelle 13 gekuppelt  ist. Das Kettenrad 12' hat eine geringere Zahl Zähne als  das Kettenrad 12. Bei dieser Ausführung läuft die  Steuerwelle stetig um, wobei die Antriebe für die Steuer  welle 5 und die Mitnehmer 7 gekoppelt sind.  



  Bei der Ausführung gemäss Fig. 4 erhält die in einem  Lager 14 der Gerätseitenwand 15 mit ihrem anderen  Ende drehbar gelagerte Steuerwelle 5 ihre Antriebsbewe  gung über ein Exzenter-Antriebsgestänge, das im einzel  nen aus einem angetriebenen umlaufenden Exzenterhebel  16 und einem an diesem gelagerten Verbindungslenker 17  besteht, der an einem auf der Steuerwelle 5 verdrehfest  befestigten Schwenkhebel 18 gelenkig angreift. Der Ex  zenterhebel 16 ist auf einer Antriebswelle 19 aufgekeilt,  die von einem Winkelgetriebe 20 abzweigt, zu dem  zweckmässig auch die Antriebswelle 13 geführt ist.  



  Über das Exzenter-Antriebsgestänge 16, 17, 18 wird  bei dieser Ausführung der Steuerwelle 5 eine alternieren  de Schwenkbewegung erteilt, deren Schwenkwinkelbe  reich durch die Exzentrizität der Gelenkverbindung 21  zwischen Exzenterhebel 16 und Verbindungslenker 17  und durch die Exzentrizität der Gelenkverbindung 22  zwischen Verbindungslenker 17 und Schwenkhebel 18  bestimmt ist. Zur Veränderung des Schwenkwinkelberei  ches ist es z.B. möglich, die Exzentrizität der Gelenkver  bindung 22 zu verändern. Durch Veränderung der Lage  der Gelenkverbindung am Schwenkhebel 18 unter Beibe  haltung der     Exzentrizität    kann eine Veränderung des  Schwenkwinkelbereiches hinsichtlich seiner Grundstel  lung herbeigeführt werden.  



  Die des näheren in     Fig.5    veranschaulichten Streu  werkzeuge bestehen bei dem dargestellten Ausführungs  beispiel aus einer Trägerscheibe 23, an deren Umfang  zumindest zwei - bei dem dargestellten Ausführungsbei  spiel vier - Trägerzapfen 24 als Trägerarme für die mit  dem Streugut     in    Eingriff gelangenden Streuzinken 25  befestigt     sind.    Die Streuzinken 25 weisen einen     büchsen-          förmigen    Teil 26 auf, mit dem sie auf das Ende der  Zapfen 24 aufgesteckt werden können. Die Befestigung  erfolgt über einen gesicherten Querstift 27.

   Auf dem  Trägerzapfen 24 ist ferner eine     Gleitschutzhülse    28 aus  Kunststoff     od.dgl.    drehbar angebracht, die den mit den       Mitnehmerleisten    7 bei einer Bewegung in Eingriff  gelangenden Bereich des Trägerzapfens 24 abdeckt. Die       Gleitschutzhülse    28 steht bei der Mitnahme der Werkzeu  ge 4 durch die     Mitnehmerleisten    7 mit den den Durch  führungsschlitz begrenzenden     Flächen    der Leisten 7 im       Gleiteingriff.    Eine Ausnahme hiervon bildet die Ausfüh  rung nach     Fig.    2, auf die später noch eingegangen wird.

        Die Trägerscheibe 23 umfasst in ihrem Zentralbereich  eine Nabe 29, die auf ihrer einen Seite von einem lösbar  befestigten Ringteil 30 gebildet ist, das mittels Schrauben  31 mit dem festen Nabenteil 29 der Trägerscheibe 23  vereinigt werden kann. Zur Lagerung der Trägerscheiben  23 ist ein Taumelscheibenlager in Form einer zweiteiligen  Klemmbüchse vorgesehen, deren Klemmbüchsenteile 32,  33 in ihrem ausserhalb der Nabe gelegenen Bereich  jeweils einen axialen Spannschlitz 34 aufweisen und  mittels Schraubspannbolzen 35 auf der Steuerwelle 5  klemmend befestigbar sind. Zur Bildung einer Verdrehsi  cherung sind die Schraubspannbolzen 35 tangential zur  Steuerwelle 5 derart angeordnet, dass sie sich mit einem  Teil ihres Bolzenschaftumfangs mit der Steuerwelle ver  schneiden.

   Die Nabe 29, 30 der Trägerscheibe 23 einer  seits und die Klemmbüchsenteile 32, 33 andererseits  bilden in Zusammenbaustellung eine Ausnehmung zur  Aufnahme eines Schrägkugellagers 36 sowie zweier Dich  tungsringe 37, welche das Schrägkugellager 36 an seinen  Stirnseiten abdichten. Die Lagerung der Trägerscheiben 4  bildet auf diese Weise eine leicht montier- und demon  tierbare Baueinheit, die gegen Zutritt von Schmutz  gesichert ist und wartungsfrei eine hohe Lebensdauer  gewährleistet.  



  Bei den in Fig. 1 und 3 bis 5 dargestellten Ausfüh  rungsbeispielen führen die auf der Steuerwelle 5 gelager  ten Werkzeuge 4 infolge der Mitnahme durch die Mit  nehmerleisten 7 eine Umlaufbewegung um eine mit der  Achse der Steuerwelle 5 zusammenfallende Umlaufachse  aus. Infolge der Taumelscheibenlagerung führen die  Werkzeuge 4 zusätzlich bei Drehen oder Verschwenken  der Steuerwelle 5 mit ihren Umlaufebenen 38 eine  Schwenkbewegung um eine die Umlaufachse schneiden  de Schwenkachse 39 aus. Der Schwenkwinkelbereich  dieser zusätzlichen Schwenkbewegung ist einerseits durch  die Schräglage des Taumelscheibenlagers zur Steuerwelle  5 und bei der Ausführung nach Fig. 3 bis 5 andererseits  durch den Schwenkwinkelbereich der Schwenkbewegung  der Steuerwelle 5 bestimmt.  



  Bei der Ausführung nach Fig. 1 mit stetigem Drehan  trieb der Steuerwelle 5 und untereinander gleicher An  ordnung der Werkzeuge 4 zur Steuerwelle führen sämtli  che Werkzeuge 4 im Betrieb eine jeweils gleiche Bewe  gung aus und werfen ihnen zugeführtes Streugut entspre  chend der in Fig. 1 eingezeichneten Pfeile in während  einer Steuerwellenumdrehung wechselnder Wurfrichtung,  die sich aus der Veränderung der Winkelstellung der  Umlaufebenen ergibt.  



  Bei der Ausführung nach Fig. 2 ist bei prinzipiell  unveränderter Ausführung eine Antriebswelle 46 als  Träger für die Werkzeuge 4 vorgesehen, auf der die  Werkzeuge 4 unverdrehbar, jedoch schwenkbar, gelagert  sind. Die Antriebswelle 46 ist eine auf einer Steuerwelle  5' gelagerte Hohlwelle, die ihren Antrieb über einen  Kettentrieb 44 von der Antriebswelle 13 abgleitet. An  den Werkzeugen 4 greifen Steuerstangen 41 gelenkig an,  die an einem Ende über Lenker 43 auf der Antriebswelle  46 abgestützt und andererseits von einer Kurvenscheibe  42 geführt sind. Die Kurvenscheibe 42 ist auf der Welle  5' befestigt und wird von der Antriebswelle 13 her über  einen Kettentrieb 45 angetrieben.  



  Bei dem in Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsbei  spiel sind die Werkzeuge 4 in zwei koaxial nebeneinander  liegende Werkzeuggruppen I und II unterteilt, von denen  jeder Gruppe I, Il ein gesonderter Schwenkwinkelbereich  der Schwenkbewegungen zugeordnet ist. Anstelle dieser  Ausgestaltung ist es auch möglich, die Werkzeuge in drei,    vier oder auch mehr Gruppen zu unterteilen, denen  jeweils ein gesonderter Schwenkwinkelbereich zugeordnet  ist. Bei dem dargestellten bevorzugten Ausführungsbei  spiel mit zwei Gruppen I und Il umfasst jede Gruppe  eine gleiche Anzahl von Werkzeugen 4, wobei die  Trennlinie zwischen den Gruppen I, II durch die gedach  te Längsmittelebene 40 des Gerätes 1 gebildet wird. Die  Gruppenunterteilung ist durch eine um 180  versetzte  Anordnung der Taumelscheibenlager 32, 33 auf der  Steuerwelle 5 herbeigeführt.

   Führt daher die Steuerwelle  5 eine alternierende Schwenkbewegung aus, so führen  gleichzeitig die Streuwerkzeuge 4 der Werkzeuggruppen I  und II jeweils entgegengerichtete Schwenkbewegungen  um ihre Achsen 39 aus. Durch konstruktive Abstimmung  der Schräglage der Taumellager - die für die Werkzeuge  jeder Gruppe gleich und in ihrem Betrag auch unterhalb  der Gruppen gleich ist - bzw. durch Festlegung des  Schwenkwinkelbereiches für die Steuerwelle 5 ist bei dem  dargestellten Ausführungsbeispiel der Schwenkwinkelbe  reich für die Umlaufebenen 38 der Werkzeuge 4 jeder  Gruppe I, II der einen Grenzstellung durch eine etwa  senkrecht zur Umlaufachse verlaufende Lage 38' der  Werkzeugumlaufebenen 38 definiert.

   Befinden sich daher  die Umlaufebenen 38 der Werkzeuge 4 in ihrer einen  Grenzstellung 38', so sind die Umlaufebenen sämtlicher  Werkzeuge beider Gruppen I, II untereinander im we  sentlichen parallel. Sie können sich auch zur     Vergleich-          mässigung    der Streuung im Grenzbereich zwischen den  von den jeweiligen Werkzeuggruppen bestreuten Boden  flächen in dieser ersten Grenzlage in einer Stellung  befinden, in der die Umlaufebenen der Werkzeuggruppe  I zu denen der Werkzeuggruppe II einen geringen, sich in  Fahrtrichtung des Fahrzeugs offnenden Winkel bilden.  



  Die entgegengesetzte Grenzstellung des Schwenkwin  kelbereiches ist für die Werkzeuge der Gruppe I mit 38"  und für die der Gruppe II mit 38"' bezeichnet. Diese  entgegengesetzte Grenzstellung nehmen die Werkzeuge  ein, sobald sich die Steuerwelle in ihrer entsprechend  entgegengesetzten Schwenkgrenzstellung ihrer Schwenk  bewegung befindet. In dieser Grenzstellung bilden die  Umlaufebenen der Werkzeuge der Gruppe I mit denen  der Gruppe     1I    ein sich in Streurichtung öffnendes V.  Dementsprechend bilden auch die Umlaufebenen der  Werkzeuggruppe I zu denen der Werkzeuggruppe     1I     in ihren Mittelstellungen zwischen den Grenzstellungen  38', 38" bzw. 38', 38"' ein sich in Streurichtung des  Streugutes öffnendes V, wenn auch mit geringerem  Öffnungswinkel.  



  Die     Zuförderung    von Streugut, namentlich Stalldung,  zum Gerät 1 erfolgt mit Hilfe des Roll- oder Kratzbodens  3 und kann in einer stetigen oder     intermittierenden          Bewegung    desselben vorgenommen werden. Zur     Ver-          gleichmässigung    der Streuung erfolgt der Gutvorschub  vorteilhaft in derjenigen     Schwenkgrenzstellung    der Steuer  welle, die der Grenzstellung 38", 38 " der Umlaufebe  nen 38 der Streuwerkzeuge 4 bei Beendigung deren  gegenläufig auswärts gerichteten Schwenkbewegung ent  spricht.

   Hierzu ist der Antrieb für die Steuerwelle mit  dem Antrieb für den Gutvorschub gekoppelt, wobei sich  die Kopplung aus der gemeinsamen Ableitung der An  triebe für die Steuerwelle 5 und für den Roll- oder  Kratzboden 3 von der Gelenkwelle eines Zugfahrzeuges  ergibt. Zugleich ist der Antrieb für die Steuerwelle 5 mit  dem Antrieb für den Gutvorschub durch geeignete Wahl  der Übersetzungsverhältnisse in den Antriebsübertragun  gen derart abgestimmt, dass der Gutvorschub durch       Vorbewegen    des Roll- oder Kratzbodens 3 bei Errei-      chen der Schwenkgrenzstellung 38" bzw. 38"' der Werk  zeuge 4 stattfindet.

   Hierdurch wird die in der Zeiteinheit  von den Werkzeugen 4 abgestreute Gutmenge in dieser  Grenzstellung bzw. im Bereich dieser Grenzstellung ver  stärkt und sichergestellt, dass im gesamten Streubereich  des Gerätes eine praktisch völlig gleichmässige Verteilung  von Streugut auf dem Boden erfolgt.  



  Es versteht sich, dass das Gerät in baulicher Hinsicht  sowie hinsichtlich seiner Gruppenaufteilung und der  Zuweisung von Schwenkwinkelbereichen zu den Grup  pen verschiedentliche Abweichungen erfahren kann. So  ist es z.B. denkbar, das Gerät mit vertikaler Anordnung  seiner Umlaufachse zum Einsatz zu bringen, wenn auch  die liegende oder horizontale Anordnung der Umlaufach  se bevorzugt wird. Ferner ist es denkbar, eine Gruppen  aufteilung in der Weise vorzunehmen, dass die     einzelnen     Werkzeuge jeweils     abwechselnd    eine versetzte Anord  nung auf der Steuerwelle erhalten, auch können statt der  scheibenförmigen Träger sternförmige Träger Verwen  dung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gerät zum Streuen und Verteilen von Stalldung od.dgl. Streugütern, mit einer Anzahl von koaxial neben einander angeordneten, um eine gemeinsame ortsfeste Umlaufachse angetrieben umlaufenden Streuwerkzeugen, die gemeinsam eine Streuwalze bilden, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Steuervorrichtung den Streuwerkzeu gen (4) eine zusätzliche, die Winkelstellung der Werk zeugumlaufebene zur Umlaufachse (5) verändernde Bewe gung erteilt. UNTERANSPRÜCHE 1. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die Umlaufebenen der Streuwerkzeuge (4) eine innerhalb eines vorbestimmten Schwenkwinkelbereichs gelegene Schwenkbewegung um eine die Umlaufachse schneidende Schwenkachse ausführen. 2.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die Streuwerkzeuge (4) der Streuwalze zumin dest in zwei koaxiale Werkzeuggruppen (I, II) unterteilt sind und jeder Gruppe von Streuwerkzeugen ein geson derter Schwenkwinkelbereich (38', 38"; 38', 38 "') der Schwenkbewegungen zugeordnet ist. 3. Gerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Umlaufebenen (38) der Streuwerkzeuge (4) von zwei aneinandergrenzenden Werkzeuggruppen in ihrer Mittelstellung zwischen den Grenzstellungen (38', 38"; 38', 38 "') ihres Schwenkwinkelbereiches ein sich in Streurichtung des Streugutes öffnendes V bilden. 4. Gerät nach Unteranspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Streuwerkzeuge aneinandergren zender Werkzeuggruppen gleichzeitige und jeweils entge gengerichtete Schwenkbewegungen ausführen. 5.
    Gerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Schwenkwinkelbereich jeder Gruppe in einer Grenzstellung (38') durch eine etwa senkrecht zur Umlaufachse verlaufende Lage der Werkzeugumlaufebe nen (38) definiert ist. 6. Gerät nach den Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlaufebenen (38) der Streu werkzeuge (4) von zwei aneinandergrenzenden Werk zeuggruppen (I, II) ausgehend von ihrer Grenzlage (38') mit senkrechtem Verlauf zur Umlaufachse mit ihrem der Abwurfseite der Streuwalze zugekehrten Bereich eine gegenläufig auswärts gerichtete Schwenkbewegung aus führen. 7.
    Gerät nach Patentanspruch oder Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Streuwerkzeug (4) aus einem zumindest zweiarmigen, an seinen Enden mit Streuzinken (25) versehenen Träger (23) besteht, der je mittels eines Taumelscheibenlagers (32, 33) auf einer mit der Umlaufachse zusammenfalllenden Steuerwelle (5) frei drehbar gelagert ist und im Bereich seiner Trägerarmen den einen axialen Durchführungsschlitz bildende, achs- parallele Mitnehmerleisten (7) durchgreift, die stetig angetrieben die Steuerwelle (5) umkreisen. B. Gerät nach Unteranspruch 7, gekennzeichnet durch einen der Steuerwelle (5) eine alternierende Schwenkbewegung erteilenden Antrieb (16, 17, 18). 9.
    Gerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerwelle (5) gleich förmig mit einer von der Drehzahl der Mitnehmer (7) abweichenden, vorzugsweise geringeren Drehzahl, ange trieben ist. 10. Gerät nach Unteranspruch 8, dadurch gekenn zeichnet, dass der Antrieb der Steuerwelle (5) mit dem Antrieb für die Mitnehmer (7) gekoppelt ist. 11. Gerät nach Unteranspruch 8, mit einem Streugut der Streuwalze zuführenden Gutvorschub, dadurch ge kennzeichnet, dass der Antrieb für die Steuerwelle (5) mit dem Antrieb für den Gutvorschub gekoppelt und auf diesen derart abgestimmt ist, dass der Gutvorschub, z.B. mittels Roll- oder Kratzboden, bei Erreichen einer Schwenkgrenzstellung (38') der Steuerwelle (5) stattfin det. 12.
    Gerät nach Unteranspruch 11, dadurch gekenn zeichnet, dass der Gutvorschub in derjenigen Schwenk- grenzstellung der Steuerwelle (5) stattfindet, die der Grenzstellung (38", 38 "') der Umlaufebenen der Streu werkzeuge (4) bei Beendigung deren gegenläufig auswärts gerichteten Schwenkbewegung entspricht. 13. Gerät nach Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass als Antriebsübertragung für die Steuerwel le ein vom Antrieb für den Gutvorschub abgeleitetes Exzenter-Antriebsgestänge (16, 17, 18) vorgesehen ist. 14. Gerät nach Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass der Schwenkwinkelbereich der Steuerwelle (5) verstellbar ist. 15.
    Gerät nach Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die Streuzinken (25) an den Trägerarmen den (24) auswechselbar befestigt sind. 16. Gerät nach Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die mit den Mitnehmerleisten (7) in Ein griff stehenden Bereiche der Trägerarme (24) eine dreh bare Gleitschutzhülse (28) aus Kunststoff tragen, die auf den Trägerarmen (24) auswechselbar befestigt ist. 17. Gerät nach Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass das Taumelscheibenlager eine zweiteilige Klemmbüchse umfasst, deren mit Spannschlitzen (34) versehenen Teile (32, 33) mittels Schraubspannbolzen (35) auf der Steuerwelle (5) klemmend befestigbar sind. 18.
    Gerät nach Unteranspruch 17, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schraubspannbolzen (35) zur Bildung einer Verdrehsicherung sich mit einem Teil ihres Bolzen schaftumfangs mit der Steuerwelle (5) verschneiden. 19. Gerät nach Unteranspruch 17, dadurch gekenn zeichnet, dass die Träger (23) eine einseitig von einem lösbar befestigten Ringteil (30) begrenzte Nabe (29) zur Aufnahme eines Schrägkugellagers (36) aufweisen. 20. Gerät nach Unteranspruch 19, dadurch gekenn zeichnet, dass die Nabe (29, 30) des Trägers (23) und die Klemmbüchsenteile (32, 33) in Zusammenbaustellung eine Ausnehmung zur Aufnahme des Schrägkugellagers (36) samt dieses an seinen Stirnseiten abdichtender Dich tungsringe (37) bilden. 21.
    Gerät nach Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die Träger als Scheiben (23) ausgebildet sind, an deren Umfang Trägerzapfen (24) als Arme zur Befestigung der Streuzinken (25) und der Gleitschutzhül sen (28) befestigt sind. 22. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Streuwerkzeuge auf einer mit ihrer Achse mit der Umlaufachse zusammenfallenden An- triebswelle (46) verdrehfest, jedoch schwenkbar gelagert und sich parallel zur Antriebswelle erstreckende, an den Streuwerkzeugen angreifende Steuerstangen (41) vorgese hen sind, die über eine angetrieben umlaufende Kurven scheibe (42) eine alternierende Axialbewegung ausfüh ren. 23. Gerät nach Unteranspruch 22, dadurch gekenn zeichnet, dass der Antrieb der Kurvenscheibe (42) von dem Streuwerkzeugantrieb abgeleitet ist.
CH547668A 1967-04-13 1968-04-11 Gerät zum Streuen von Stalldung CH470129A (de)

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AT279243B (de) 1970-02-25
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