CH470234A - Kraftbetätigte Greifzange - Google Patents
Kraftbetätigte GreifzangeInfo
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- CH470234A CH470234A CH1527367A CH1527367A CH470234A CH 470234 A CH470234 A CH 470234A CH 1527367 A CH1527367 A CH 1527367A CH 1527367 A CH1527367 A CH 1527367A CH 470234 A CH470234 A CH 470234A
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q7/00—Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting
- B23Q7/04—Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting by means of grippers
- B23Q7/043—Construction of the grippers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Manipulator (AREA)
Description
Kraftbetätigte Greifzange Die vorliegende Erfindung betrifft eine kraftbetä tigte Greifzange für bewegliche Zangenträger.
Es sind kraftbetätigte Greifzangen bekannt, die an speziellen Maschinen vorgesehen und ganz dem Zweck dieser Maschinen entsprechend konstruiert sind, z. B. Greifzangen an automatischen Verpackungsmaschinen.
Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, eine kraftbetriebene Greifzange zu schaffen, die allgemein für die Handhabung von Werkstücken oder Bauteilen von Maschinen verwendbar ist, auch für kleine und kleinste Ausmasse derselben gebaut werden kann, sicher arbeitet und in geringem Masse schadenanfällig ist und bei der die Greifbacken auswechselbar sein können, so dass die Greifzange für Werkstücke oder Bauteile ganz verschiedener Form und Grösse verwendbar ist und zum Erfassen derselben beim Schliessen oder beim Öffnen der Zange (als Schliesszange oder Spreizzange) ausgebildet sein kann.
Die Greifzange nach dieser Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass zwei Zangenelemente in einer Ebene schwenkbar nebeneinander vorgesehen und an je einer Stelle zwischen einem vorderen Greifende und einem hinteren freien Ende an einem Halteteil der Greifzange gelagert sind,
ein kraftbetätigter Stift in der Schwenkebene der Zangenelemente und mindestens angenähert senkrecht zur Verbindungslinie der beiden Lagerungsmittelpunkte der Zangenelemente zwischen diesen vorgesehen und in seiner Längsrichtung bewegbar ist und an jedem Zangenelement in Richtung zum Greifende und zum freien Ende vor jedem der beiden Stiftenden je eine Anschrägung oder ein Ansatz ge bildet ist, gegen die bzw. den der Stift bei Bewegung in Richtung zum Greifende hin anliegt, um die beiden Greifenden der Zangenelemente zu spreizen, und bei Bewegung in Richtung zum freien Ende hin anliegt, um die freien Enden der Zangenelemente zu spreizen und dadurch die Greifenden gegeneinander zu drücken.
In der beiliegenden Zeichnung sind Ausführungs beispiele einer kraftbetätigten Greifzange veranschau licht. Es zeigen: Fig. 1 die perspektivische Ansicht einer erfindungs gemässen kraftbetätigten Greifzange, teilweise im Schnitt, Fig. 2 teilweise im Schnitt einen Aufriss der Greif zange nach Fig. 1 in geöffneter Stellung und mit Greif backen, die zum Greifen beim Spreizen der Backen ausgebildet sind und Fig. 3 teilweise im Schnitt einen Aufriss der Greif zange nach Fig. 1 in geschlossener Stellung und mit Greifbacken, die zum Greifen beim Schliessen ausge bildet sind.
Die Greifzange nach Fig. 1 besitzt ein Haltestück 10, mittels dem die Greifzange an einem Zangenträger festgemacht werden kann. 11 und 12 sind U-förmige Zangenteile der Zangenelemente 13 und 14 und mittels Lagerbolzen 15 und 16 verschwenkbar an dem Halte stück 10 gelagert. 17 und 18 sind die Greifbacken der Zangenelemente. Die Greifbacken können mit den Teilen 11 und 12 aus einem Stück bestehen oder aus wechselbar an diesen befestigt sein. Die Ausnehmungen 19 und 20 der Greifbacken sollen das von der Zange zu fassende Werkstück zwischen den Greifbacken sicher festhalten. Die Ausnehmungen können nach Grösse und Form den Werkstücken angepasst sein.
Auf der Vorder seite der U-förmigen Zangenteile 11 und 12 kann an den Lagerbolzen 15 und 16 eine Deckplatte befestigt sein.
Zwischen die Zangenteile 11 und 12 ragt von dem Haltestück her ein Block 21. Wie der Schnitt in Fig. 1 veranschaulicht, besitzt der Block einen Hohlraum 22, in dem ein Stift 23 angeordnet ist. Der Stift ragt mit seinen Enden durch Öffnungen des Blocks nach aussen und liegt mit seinem oberen Ende 24 gegen Abschrägun- gen 25, 26 der einander zugewandten Stirnflächen 27, 28 und mit seinem unteren Ende 29 gegen die Ab schrägungen 30, 31 der einander zugewandten Stirn flächen 32, 33 der Zangenteile 11, 12 an. Der Stift trägt im Hohlraum 22 einen als Kolben ausgebildeten Ring 34.
Die Enden 24 und 29 des Stiftes 23 sind in den Öffnungen des Blockes 21 öldicht und luftdicht gelagert. In dem Block sind Verbindungskanäle 35, 36 vor gesehen, die den Hohlraum 22 mit der Aussenseite verbinden und an die aussen Leitungen für die Zufuhr von einem unter Druck stehenden Strömungsmittel, ins besondere Öl oder Pressluft, angeschlossen werden.
Durch abwechselndes Zuleiten dieses Strömungsmittels in den oben mündenden Kanal 35 bzw. in den unten mündenden Kanal 36 kann der Stift 23 im Hohlraum 22 auf und ab bewegt werden, wobei durch das Zu leiten in den Kanal 35 die Stellung der Zangenelemente gemäss Fig. 2 und durch Zuleiten in den Kanal 36 die Stellung der Zangenelemente gemäss Fig. 3 erreicht wird.
Wenn, wie oben beschrieben, die Strömungsmittel abwechselnd dem Kanal 35 und 36 zuführbar sind, ist die in den Fig. 1-3 gezeichnete Feder 37 als fehlend wegzudenken. Die Feder 37 ist für den Fall gedacht, dass nur einer der Kanäle 35, 36 an das Strömungs mittel angeschlossen ist oder wird und die Feder 37 als Rückführung des Kolbens 34 in seine Ruhestellung dient.
Bei der Greifzange der Fig. 2 ist jede der beiden Greifbacken an der von der anderen Greifbacke ent fernten Seite mit Ausnehmungen 19' bzw. Erhöhungen 20' versehen, so dass die Greifbacken nach Einführen z. B. in einen Hohlraum eines Werkstückes das Werk stück nach Spreizen der Greifbacken festhalten. Die Ruhestellung dieser Greifzange ist demnach die ge schlossene Stellung, in die die Greifbacken durch die unterhalb des Kolbens 34 angeordnete Feder 37 ge bracht werden.
Die Greifzange nach Fig. 2 mit Feder 37 wird betätigt durch Zuleiten von Strömungsmittel nur in den Kanal 35, wobei die Greifzange die in Fig. 2 gezeigte Stellung erreicht.
Bei der Greifzange nach Fig. 3 ist jede der beiden Greifbacken an der der anderen Greifbacke zugekehrten Seite mit Ausnehmungen 19 bzw. 20 versehen, so dass die Greifbacken ein Werkstück durch Schliessen der Zange in den Ausnehmungen festhalten. Die Ruhe stellung dieser Greifzange ist demnach die offene Stel lung, in die die Greifbacken durch die oberhalb des Kolbens 34 angeordnete Feder 37 gebracht werden. Die Greifzange nach Fig. 3 mit Feder 37 wird betätigt durch Zuleiten von Strömungsmittel nur in den Kanal 36, wobei die Greifzange die in Fig. 3 gezeigte Stellung erreicht.
Die beschriebene Greifzange kann mit ihrem Halte stück an einem beliebigen beweglichen Zangenträger befestigt werden, beispielsweise an einem Dreharm oder Schwenkarm oder einem hin und her gehenden Teil einer Maschine, wobei der Winkel zwischen der Schwenkebene der Zangenelemente und der Bewegungs richtung oder Bewegungsebene des Zangenträgers be liebig sein kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kraftbetätigte Greifzange für bewegliche Zangen träger, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Zangenele mente in einer Ebene schwenkbar nebeneinander vor gesehen und an je einer Stelle zwischen einem vorderen Greifende und einem hinteren freien Ende an einem Halteteil der Greifzange gelagert sind,ein kraftebtätig ter Stift in der Schwenkebene der Zangenelemente und mindestens angenähert senkrecht zur Verbindungslinie der beiden Lagerungsmittelpunkte der Zangenelemente zwischen diesen vorgesehen und in seiner Längsrichtung bewegbar ist und an jedem Zangenelement in Richtung zum Greifende und zum freien Ende, vor jedem der beiden Stiftenden, je eine Anschrägung oder ein Ansatz gebildet ist, gegen die bzw.den der Stift bei Bewegung in Richtung zum Greifende hin anliegt, um die beiden Greifenden der Zangenelemente zu spreizen, und bei Bewegung in Richtung zum freien Ende hin anliegt, um die freien Enden der Zangenelemente zu spreizen und dadurch die Greifenden gegeneinander zu drücken. UNTERANSPRÜCHE 1.Greifzange nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zangenelemente so ausgebildet sind, dass sie in Ruhelage im Grundriss einen recht eckigen Rahmen bilden, an dessen einer Rechteckseite ein Kegelstumpf sitzt, wobei Rahmen und Kegelstumpf durch eine Mittelebene senkrecht zur Grundrissebene in die beiden Zangenelemente geteilt sind, die Lage- rungsmittellinie jedes der Zangenelemente durch das Rahmenstück und parallel zur Teilungsebene verläuft, in die Ausnehmung des Rahmens ein an dem Halteteil sitzender Block mit zylindrischem Hohlraum ragt,die Mittellinie des Hohlraums in der Teilungsebene und parallel zur Grundrissebene liegt und der Hohlraum an beiden Enden je eine nach aussen durchtretende, mit einem Querschnitt, der kleiner ist als der Hohl- raumquerschnitt, versehene Öffnung besitzt, in die öl- und luftdicht der Stift eingesetzt ist, der gleichzeitig aus beiden Öffnungen vorragt und im Innern des Hohl raumes einen Kolben vom Durchmesser des Hohlrau mes trägt,und in dem Block je ein Verbindungskanal zwischen aussen und jedem der durch den Kolben ge bildeten beiden Hohlraumteile vorgesehen ist, zwecks Bewegung des Stiftes in seiner Längsrichtung durch Zufuhr eines unter Druck stehenden Strömungsmittels auf die eine oder andere Kolbenseite, das Ganze derart, dass der Stift mit jedem vorragenden Ende gegen je zwei zueinander benachbarten Enden der beiden U-för- migen Rahmenteile anliegt und so bei Bewegung in der einen oder anderen Richtung längs seiner Mittel linie die Zange öffnet oder schliesst. 2.Greifzange nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass auf den Stift zwischen Kolben und Hohlraumstirnfläche eine Feder eingesetzt ist, die Kol ben und Stift in deren eine Bewegungsrichtung in End- stellung zu drücken vermag.3. Greifzange nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Greifenden an ihren an einander stossenden Seiten mindestens je eine Aus- nehmung aufweisen, die so ausgebildet ist, dass sie dem zu erfassenden Werkstück angepasst ist, und durch Gegeneinanderpressen der beiden Greifenden das Werk stück sicher gehalten wird. 4.Greifzange nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Greifenden an der von dem anderen Greifende entfernten Seite mindestens je eine Ausnehmung oder Erhöhung aufweisen, die so ausgebildet ist, dass sie dem zu erfassenden Werkstück angepasst ist, und durch das Spreizen der Greifbacken das Werkstück sicher erfasst und gehalten wird. 5. Greifzange nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zangenelemente mindestens aus je zwei Teilen zusammengesetzt sind, von denen ein Teil das Greifende bildet, und dass dieser Teil aus wechselbar an dem anderen Teil befestigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1527367A CH470234A (de) | 1967-10-31 | 1967-10-31 | Kraftbetätigte Greifzange |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1527367A CH470234A (de) | 1967-10-31 | 1967-10-31 | Kraftbetätigte Greifzange |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH470234A true CH470234A (de) | 1969-03-31 |
Family
ID=4407763
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1527367A CH470234A (de) | 1967-10-31 | 1967-10-31 | Kraftbetätigte Greifzange |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH470234A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3133205A1 (de) * | 1980-10-10 | 1982-05-19 | Cincinnati Milacron Inc., 45209 Cincinnati, Ohio | Aufeinanderfolgend klemmende und loesende greifvorrichtung |
-
1967
- 1967-10-31 CH CH1527367A patent/CH470234A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3133205A1 (de) * | 1980-10-10 | 1982-05-19 | Cincinnati Milacron Inc., 45209 Cincinnati, Ohio | Aufeinanderfolgend klemmende und loesende greifvorrichtung |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |