CH470237A - Zustelleinrichtung an Elysierschleifmaschinen - Google Patents

Zustelleinrichtung an Elysierschleifmaschinen

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Publication number
CH470237A
CH470237A CH526367A CH526367A CH470237A CH 470237 A CH470237 A CH 470237A CH 526367 A CH526367 A CH 526367A CH 526367 A CH526367 A CH 526367A CH 470237 A CH470237 A CH 470237A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
infeed
movement
pressure cylinder
electromagnet
spindle
Prior art date
Application number
CH526367A
Other languages
English (en)
Inventor
Riedel Gerhard
Frenzel Werner
Original Assignee
Zschopau Motorrad Veb
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Publication of CH470237A publication Critical patent/CH470237A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/34Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of turning or planing tools or tool bits, e.g. gear cutters
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B47/00Drives or gearings; Equipment therefor
    • B24B47/02Drives or gearings; Equipment therefor for performing a reciprocating movement of carriages or work- tables
    • B24B47/04Drives or gearings; Equipment therefor for performing a reciprocating movement of carriages or work- tables by mechanical gearing only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)

Description


  <U>Zustelleinrichtung an</U>     Elysierschleif        -          maschinen       Die Erfindung betrifft eine Zustellein  richtung an     Elysierschleifmaschinen    mit       vorwählbarer    konstanter Einstellung der       Anpresskraft,    insbesondere zum Schleifen  von     Hartmetallwerkzeugen.     



  Bei den bekannten     Elysierschleifmaschi-          nen    erfolgt die Zustellung durch den Werk  stücktisch, welcher elektromechanisch, hy  draulisch oder     pneumatisch    betätigt wird.  Da die Wahl des     Anpressdruckes    des Werk  stückes gegen die Schleifscheibe eine sehr  grosse Rolle spielt, indem bei zu hohem       Anpressdruck    eine Erwärmung des Werk  stückes und die Gefahr der Rissbildung so  wie ein hoher     Schleifscheibenverschleiss     eintritt, sind die Zustelleinrichtungen  mit     vorwählbarer    Druckeinstellung versehen.

    Durch diese Einrichtung kann ein     gleich-          mässiger    konstanter     Anpressdruck    erreicht  werden. Bei einer bekannten Einrichtung  wird das Werkstück mit dem     Werkstücktisch     hydraulisch gegen die Schleifscheibe ge  führt. Nach der Berührung     Scheibe-Werkstück     erhöht sich der Druck auf einen vorher,  entsprechend der     Werkstückgrösse,    gewähl  ten Wert und es wird elektrolytisch ge  schliffen. Nach Beendigung der Schleif  operation fährt der     Werkstücktisch    automa  tisch in die Ausgangslage zurück, wobei  der Impuls durch vorgewählte zeitliche  oder geometrische Begrenzungen ausgelöst  wird.

   Der     Werkstücktisch    ist     einschliess-          lich    seiner Führung schwenkbar gelagert,       damit    die verschiedenen Winkel geschliffen  werden können. Je nach Einstellung des       Werkstücktisches    entsteht auf Grund  der Neigung des Tisches eine entsprechende       Hangabtriebskraft.     



  Die     Hangabtriebskraft    ist von der Winkel  stellung des     Werkstücktisches,    dem Gewicht    der Vorrichtung und dem Werkzeuggewicht  abhängig und addiert bzw. subtrahiert sich  mit der eingestellten hydraulisch erzeug  ten     Anpresskraft    und wirkt somit als  Störgrösse. Weitere Störgrössen sind die  Führung des     Werkstücktisches,    die im     Elek-          trolytbereich    liegt und somit den elektro  lytischen Angriffen ausgesetzt ist sowie  die mechanische Reibung und das Kleben bzw.

    die Flüssigkeitsreibung des hydraulischen  Arbeitszylinders und seinen     Abdichtmitteln.     Durch diese Störgrössen wird eine genaue  Flächenpressung     Werkstück-Schleifscheibe,     insbesondere für kleine Flächen nicht ga  rantiert. Die Folge davon ist ein entspre  chend hoher     Schleifscheibenverschleiss,     der dazu führt, dass das Verfahren für  kleinere Flächen unwirtschaftlich wird.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,  eine Zustelleinrichtung zu schaffen, bei  der kleinste stufenlos einstellbare     An-          presskräfte    erzeugt werden können, eine  einwandfreie störfreie Funktion garantiert  wird und geringe Herstellungskosten ent-      stehen. Erfindungsgemäss wird dies dadurch  erreicht, dass die Zustellung elektromagne  tisch durch die Arbeitsspindel oder den       Werkstücktisch    erfolgt, wobei die     vorwähl-          bare        Anpresskraft    durch die Stromsteuerung  des Elektromagneten einstellbar ist.  



  Die Arbeitsspindel lagert zweckmässig auf  einem in der Zustellebene bewegbaren     Spin-          delschlitten,    der vorzugsweise mit einem  Elektromagneten für die Zustellbewegung  und einem hydraulischen oder pneumatischen  Druckzylinder für die     Rückstellbewegung     der Arbeitsspindel gekoppelt ist, wobei  der Druckzylinder gleichzeitig als Dämpfer  für die Zustellbewegung vorgesehen sein  kann.  



  Ebenso kann auch der     Werkstücktisch    auf  einem in der Zustellebene bewegbaren  Schlitten lagern, welcher vorzugsweise mit  einem Elektromagneten für die Zustellbe  wegung und einem hydraulischen oder pneu  matischen Druckzylinder für die     Rückstell-          bewegung    des Schlittens gekoppelt ist,  wobei der Druckzylinder gleichzeitig als  Dämpfer für die Zustellbewegung vorgesehen  sein kann. Bei dieser Ausführung ist es  jedoch notwendig, dass die Führungsbahnen  des Schlittens, die im     Elektrolytbereich     liegen, gut abgedeckt werden.  



  Indem die Zustellung elektromagnetisch  und somit berührungsfrei erfolgt, wird  eine stoss- und     ruckfreie    Schlittenbewegung  garantiert. Die Kraft als Funktion des  Weges weist keine     Hysterese    auf, da die       Flüssigkeits-    bzw. mechanische Reibung  im Druckzylinder sowie das Kleben des Kol  bens nicht auftritt. Durch die Steuerung  der Stromstärke des Elektromagneten lassen  sich die     gewünschten        Anpresskräfte    exakt  einstellen, wobei insbesondere geringste       Anpressdrücke    erreicht werden können.

   Die  Anordnung eines Elektromagneten ist sehr  einfach und bedingt wenig Aufwand gegen  über den bekannten Druckreglern,     welche     hydraulisch oder pneumatisch arbeiten.  Ausserdem ist die Wartung und Pflege sehr  gering, da die Einrichtung aus wenigen  einfachen Bauelementen besteht. Mit der  Einrichtung lassen sich Kraftänderungen  sowohl in mehrere Stufen als auch stufenlos  während der Bearbeitung durchführen. Durch  die feinfühlige Einstellung der     Anpresskraft     wird eine hohe Lebensdauer der     Diamantschleif-          scheibe    garantiert und ermöglicht es, ins  besondere     Spanleitestufen    zu schleifen.  



  Die Zustelleinrichtung eignet sich für das  Einstich- und insbesondere durch die elektro  magnetische Zustellung für das Pendelschlei  fen.  



  Die Erfindung soll nachstehend an einem  Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.  In der zugehörenden Zeichnung zeigen:       Fig.    1 eine Draufsicht auf eine Zustell  einrichtung mit Arbeitsspindel,         Fig.    2 einen Schnitt     A-A    nach     Fig.    1,       Fig.    3 einen Schnitt     B-B    nach     Fig.    2.  Die Zustelleinrichtung besteht aus einem       Spindelschlitten    5, auf dem die Arbeits  spindel 3 mit der Schleifscheibe 4 befestigt  ist. Der     Spindelschlitten    5 lagert in der  Schlittenführung 6 und ist in der Zustell  ebene bewegbar.

   Die Arbeitsspindel 3 wird  von einem Antriebsmotor 79     welcher    am       Spindelschlitten    5 angeflanscht ist, über  einen Antrieb 8 angetrieben. Vor der Schleif  scheibe 4 ist ein schwenkbar gelagerter       Werkstücktisch    1 für die     Aufnahme    des. Werk  stückes 2     angeordnet.    Der     Werkstücktisch    1  führt auch die für das Pendelschleifen be  nötigte Oszillation quer zur Schleifscheibe  4 aus. Der     Spindelschlitten    5 ist mit dem  nicht dargestellten Maschinenständer mit  einem Elektromagneten 11 und einem Druck  zylinder 13 gekoppelt. Der Elektromagnet 11  ist auf einem mit dem Maschinenständer ver  bundenen Winkel 9 befestigt.

   Der Magnet  kern 12 ist an einem mit dem     Spindelschlit-          ten    5 befestigten Winkel 10 angeordnet.  



  Auf der Verlängerung des Winkels 9 ist  ebenfalls der Druckzylinder 13 befestigt.  Am Druckzylinder 13 ist ein Anschlagbügel  15 für die     Rückstellbewegung    des Spindel  schlittens 5 vorhanden. Der Kolben 14 des  Druckzylinders 13 steht mit dem Spindel  schlitten 5 über einem Anschlagbolzen 16  in Verbindung.  



  Durch die elektromagnetische Zustellung  wird die Schleifoperation     voll    automatisiert.  Der Bedienende spannt lediglich das Werk  stück 2 auf dem     Werkstücktisch    1 mittels  einer Schnellspannung ein. Nach vorheriger  Einstellung der gewünschten     Anpresskraft     durch ein nicht dargestelltes     Potentiometer     und der Schleifzeit wird der Schleifvor  gang automatisch durch Betätigung eines  Startknopfes ausgelöst. Die Schleifscheibe  4 wird durch den Elektromagneten 11 gegen  das Werkstück 2 geführt, wobei die Zustell  bewegung bis     zum    Erreichen der Schleif  scheibe 4 durch den als Dämpfer wirkenden  Druckzylinder 13 abgedämpft wird.

   Nach der  Berührung     Schleifscheibe-Werkstück    wirkt  der volle elektromagnetische     Anpressdruck     entsprechend dem eingestellten Wert, und  das Werkstück 2 wird elektrolytisch ge  schliffen. Handelt es sich um Pendelschlei  fen, führt der     Werkstücktisch    1 während  der Schleifoperation eine zusätzliche  oszillierende     Längsvorschubbewegung    quer  zur Schleifscheibe 4 aus. Nach Beendigung  der Schleifoperation, entsprechend der ein  gestellten Zeitdauer, fährt der Spindel  Schlitten 5 durch den Druckzylinder 13  automatisch in seine Ausgangslage zurück,  so dass nach Wechsel des Werkstückes ein  neuer Schleifprozess     vorgenommen    werden  kann.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Zustelleinrichtung an Elysierschleifma- schinen mit vorwählbarer konstanter Ein stellung der Anpresskraft, insbesondere zum Schleifen von Hartmetallwerkzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass die Zustellung elektromagnetisch durch die Arbeitsspindel (3) oder den Werkstücktisch (1) erfolgt, wobei die vorwählbare Anpresskraft durch die Stromsteuerung des Elektromagneten (11) einstellbar ist. U N T E RAN S P R Ü C H E 1.
    Zustelleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeits spindel (3) auf einem in der Zustellebene bewegbaren Spindelschlitten (5) lagefit, der mit einem Elektromagneten (11) für die Zustellbewegung und einem hydraulischen oder pneumatischen Druckzylinder (13) für die Rückstellbewegung der Arbeitsspindel (3) gekoppelt ist, wobei der Druckzylinder gleichzeitig als Dämpfer für die Zustellbe wegung vorgesehen ist. 2.
    Zustelleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Werk stücktisch (1) auf einem in der Zustellebene bewegbaren Schlitten lagert, der mit einem Elektromagneten (11) für die Zustellbewe gung und einem hydraulischen oder pneuma tischen Druckzylinder (13) für die Rück stellbewegung des Schlittens gekoppelt ist, wobai der Druckzylinder gleichzeitig z.?_DäüZ>fer für die Zustellbewegung vorge sehen ist. VE-B Motorradwerk Zschopau Vertreter: E. B1um & Co., Zürich
CH526367A 1967-02-24 1967-04-13 Zustelleinrichtung an Elysierschleifmaschinen CH470237A (de)

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DD12290167 1967-02-24

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CH526367A CH470237A (de) 1967-02-24 1967-04-13 Zustelleinrichtung an Elysierschleifmaschinen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2701114A1 (de) * 1976-01-12 1977-07-21 Alsace Mines Potasse Schleifmaschine fuer das schleifen von werkzeugen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2701114A1 (de) * 1976-01-12 1977-07-21 Alsace Mines Potasse Schleifmaschine fuer das schleifen von werkzeugen

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