Ofentüre Die Erfindung betrifft eine Ofentüre für den Ofen raum eines Hochtemperaturofens, die ein Fenster mit mehreren durchsichtigen Platten und Dichtungen am Umfang zwischen zwei Platten zwecks Bildung eines Luftraumes und zur Verhinderung von Kondensation und einen beweglichen Schieber zwischen dem Platten paar und einer dritten Platte enthält, wobei der Schieber in offener Stellung in der Türe verborgen ist und die Beobachtung des Ofenraumes beim normalen Kochen erlaubt, während er in Schliessstellung das durchsichtige Fenster abdeckt und eine Wärmestrahlungs- und Sicht schranke während der Hochtemperaturoperation im Ofen bildet.
Hausfrauen schätzen die Annehmlichkeit eines Fen sters in der Ofentüre, um die Speisen während des Bak- kens beobachten zu können. Man braucht damit die Ofentüre zur Feststellung des Zustandes der Speisen nicht zu öffnen. In neuerer Zeit ergab sich auch die Möglichkeit, einen selbstreinigenden Ofen anzuschaffen, der auf dem Prinzip der Pyrolyse beruht, um die sich während des Kochens an den Ofenwänden ansetzenden Speisekrusten und Fettspritzer aufzulösen. Ein solcher Ofen ist beispielsweise in dem amerikanischen Patent Nr. 3 121<B>158</B> beschrieben.
Solche selbstreinigenden Öfen arbeiten bei Temperaturen, die über dem normalen Kochtemperaturbereich zwischen etwa 65,5 und 288 C im Bereich bei etwa 400 bis 511 C liegen. Die üblichen Ofentürfenster würden diese dem Ofeninneren zuge führte erhöhte Hitze nicht aushalten, weshalb sie bei den früheren Ausführungen, um in den Genuss des Vor teiles der Selbstreinigung zu kommen, weggelassen wur den. Aus dem amerikanischen Patent Nr. 3<B>311106</B> ist die Verwendung eines bewegbaren, in der Ofentüre ein gebauten Schiebers bekannt, der in einer Stellung das Fenster abdeckt und als Strahlungs- und Sichtschranke während der Hochtemperaturoperation dient.
Während des normalen Kochbetriebes ist der Schieber in der Ofen tür versenkt, so dass die Annehmlichkeit des Ofenfensters wie bei gewöhnlichen Öfen zur Verfügung steht. Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Schieber zu schaffen, der sich bei einer auftretenden Wärmeausdehnung nicht verzieht und klemmt.
Dies wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass sie zur Lagerung und Führung des Schiebers ein Geleise besitzt, das aus einem Paar paralleler, bei den vertikalen Seiten des Schiebers angeordneter Z-förmiger Schienen mit einem zueinander entgegengesetzt gerichteten Hauptteil und einem Basisteil bestehen, wobei der Schieber mindestens zwei schmierfähige Gleitstücke an den Ecken beider Sei ten in Eingriff mit dem betreffenden Schienenhaupt und jedes Gleitstück einen Schlitz zur Aufnahme des Schie nenhauptes und eine gewölbte Lagerfläche mit annähern der Linienberührung mit der Schienenbasis enthält, um das Festkleben des Schiebers an der Schiene zu verhin dern.
Die Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung beispielsweise dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines freiste henden Haushaltherdes mit einer Ofentüre und Fenster, Fig. 2 einen Schnitt durch die Ofentüre nach Fig. 1 in vergrösserter Darstellung nach der Linie 2-2 von Fig. 3 mit einem Schieber in angehobener Lage, Fig. 3 einen Teilschnitt in der Nähe der rechten oberen Ecke der Ofentüre nach der Linie 3-3 in Fig. 2, Fig. 4 einen Teilschnitt durch die Ofentüre nach der Linie 4-4 in Fig. 3 mit einem Schieber in angehobener Lage,
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung eines am Schieber befestigten Gleitstückes in vergrösserter Darstel lung und Fig. 6 einen Teilschnitt einer Einklinkeinrichtung zum Sperren der Ofentüre in Schliessstellung während des Hochtemperatur-Betriebes.
In Fig. 1 ist ein freistehender Elektroherd 10 mit einer oberen Kochfläche 11, mit einer Anzahl Oberflä- chenheizelementen 12, mit einem Backofen 13, der aus einer kistenförmigen Auskleidung 14 besteht, und mit einer nach vorne öffnenden Schwenktüre 15. Wenn auch die Ofentüre in Verbindung mit einem elektrischen Ofen beschrieben wird, so ist sie nicht auf diese Verwendung beschränkt, sondern kann sowohl mit einem gasbeheizten oder möglicherweise auch mit einer anderen Energie beheizten Ofen verwendet werden. Sie kann aber auch an einem eingebauten Ofen oder an irgendeinem Raum mit Hochtemperaturheizung verwen det werden.
Der Ofenraum ist mit zwei üblichen Heiz- elementen ausgerüstet, nämlich mit einem unteren Brat- element 16 und mit einem oberen, an der Decke der Ofenauskleidung angeordneten Röstelement 17. Eine in Fig. 3 ersichtliche Türumrandung 24 umgibt den vor deren Teil der Auskleidung und dient zur Wiederein führung von durch die Türe während der Heissreinigung entwichener Wärme, um im wesentlichen gleichmässige Wandtemperaturen zu erhalten.
Der rückwärtige Rand der oberen Kochfläche 11 ist mit einer Spritzwand 18 versehen, die ein Schaltbrett mit Mehrfachschaltern 19 zur Regulierung der Oberflächenheizelemente 12, einem Ofenwählschalter 20, einem Ofenthermostat 21 und einem Zeitschalter 22 zur Begrenzung sowohl der Koch- als auch der Reinigungsoperationen besitzt. Vorzugs weise sind die Heizelemente und ihre Schalter samt Zeit schalter gemäss dem zuerst erwähnten Schutzrecht aus geführt. Unter dem Ofen 13 liegt eine Schublade 23, die zur Aufnahme von Kochutensilien dient. Bei einem Gas ofen dagegen ist dieser Raum gewöhnlich ein spezieller Röstraum.
Nach Fig. 2 ist die Ofentüre 15 üblicherweise eine Blechkonstruktion mit drei Hauptelementen, nämlich einer äusseren Zierwand 25, einer inneren Türverklei dung 26 und einer daran abgestützten schwimmenden Innenwand 27. Die Aussenwand 25 hat wegen ihrer leicht zurückgebogenen Randflanschen 29 die Form einer flachen Mulde. Die Innenverkleidung ist auch flachmuldig und ist mit der Aussenwand 25 mittels eines vorwärtsgerichteten Flansches 30 verbunden, der in den Flansch 29 der Aussentüre 25 reicht.
Die Innenverklei dung 26 weist einen rechteckigen zentralen Vorsprung 32 auf, der genau in die Öffnung des Ofenrahmens passt (Fig. 3).
Die Wand 27 ist ebenfalls flachmuldig mit einem vorwärtsgerichteten Randflansch 34 und umfasst eine gegenüber dem Vorsprung 32 der Innenverkleidung 26 nur wenig geringere Fläche. Eine temperaturbeständige Dichtung 35 aus Glasfasern oder dergleichen liegt zwi schen dem Rand der Wand 27 und der Innenverkleidung 26 und ist an letztere mit mehreren weit auseinander liegenden Befestigungsmitteln, z. B. Schraube 36 und Konsole 37, befestigt, welch letztere ein Teil der schwimmend angeordneten Wand 27 ist. Die Befesti gungsmittel sind ausführlich in dem amerikanischen Pa tent Nr. 3 189 020 der Anmelderin beschrieben.
Die Ofentüre 15 ist an ihrer oberen Partie mit einem festen Griff 38 versehen. Der Griff 38 ist an der Türe an einem Schraubenpaar befestigt, das durch die Türe reicht und dessen Köpfe 39 auf der Innen seite sichtbar sind (Fig. 1). Dazu ist die Ofentüre 15 am unteren Türrand mit Scharnierhebeln 41 und nicht dar gestellten Scharnierstiften drehbar befestigt.
Ein durchsichtiges Fenster 45 (Fig. 2) in der Ofen türe 15 dient der Hausfrau zur Beobachtung der Spei sen während des Kochens. Es ist durch einen Schieber geschützt, der als Strahlungs- und Sichtschranke wäh rend Hochtemperaturoperation dient. Die Türe besitzt auch eine Sperre in Verbindung mit der Türeinklin- kung, um den Ablauf einer Hochtemperatur-Operation, ohne dass das Fenster durch den beweglichen Schieber geschützt ist, auszuschliessen.
In jeder der drei Türelemente ist eine Fensteröffnung ausgespart, in der Aussenwand 25 eine Aussparung 47, in der Innenverkleidung 26 eine Aussparung 48 und in der Innenwand 27 eine passende Aussparung 49. Es ist zweckmässig, in der Fensteröffnung mehrere Glas platten anzuordnen, um die Isolationseigenschaften und die Abwehr des Wärmeflusses nach aussen zu verbes sern. Ebenso soll die Dichtung des Fensters den Aus tritt sowohl von Gerüchen und Dämpfen als auch von Heissluft verhindern.
Wichtig ist zudem das Verhindern der Kondensation der Ofendämpfe an den Innenflächen der Glasplatten, wodurch das Glas verschmutzt und die Sicht in den Ofenraum verhindert würde.
Gemäss Fig. 3 gibt es drei Glasplatten 51, 52 und 53. Die beiden vorderseitigen Platten 51 und 52 sind durch einen Abstandsrahmen 54 getrennt und werden durch einen Aussenrahmen 55 mit U-förmigem Quer schnitt zusammengehalten, der den Umfang der Platten umgreift und so einen verglasten Dichtungsteil bildet. Ein Zierrahmen 57 mit spitzwinkliger Querschnittsform umgibt den Rand der zuäusserst gelegenen Platte 51 und wird gleichfalls vom Aussenrahmen 55 in seiner Lage gehalten.
Der verglaste Teil ist mit Halteflanschen 58 und 59 an der Rückseite der Aussenwand 25 der Türe befestigt (Fig. 2).
Die dritte Glasplatte 53 ist über der Fensteröffnung 48 mit Befestigungsschrauben 36 und Klemmbügeln 61 an der Innenseite der Innenverkleidung 26 befestigt. Dazu umgibt ein Zierrahmen 64 den Rand der Glas platte 53 und deckt ihn so ab. Er reicht in die Fenster öffnung 49 der schwimmend angeordneten Innenwand 27. Eine Dichtung 62 ist zwischen die Glasplatte 53 und dem Zierrahmen 64 gelegt, um das Glas gegen das Entweichen von Gasen und Dämpfen an seinen Rän dern zu dichten. Glasfasern oder dergleichen Material zur Wärmeisolation 66 füllen die Innenwand 27.
Eine zweite Isolierschicht 67 liegt zwischen der Aussenwand 25 und der Innenwand 26, füllt jedoch diesen Raum nicht vollständig. Wie in Fig. 2 dargestellt, ist ein vor derer Luftkanal 69 zwischen der Innenfläche der Au ssenwand 25 und einem Isolationsschutz 70 angeordnet, der die Isolation 67 an ihrem Platz hält. Einlassöffnun- gen 72 sind am unteren Türrand angeordnet, um der Raumluft den Aufstieg durch die Luftkammer 69 zu ermöglichen.
Dazu ist der obere Türrand mit Auslass- öffnungen 74 versehen (Fig. 1). Ein zweiter Isolations schutz 76 liegt gegen die Isolationsschicht 67 an und hilft die Isolation zwischen den beiden Schutzabdeckun gen 70 und 76 zu halten.
Eine zweite Kammer 78 besteht zwischen dem zwei ten Isolationsschutz 76 und der Innenfläche des Vor sprunges 32 der Innenverkleidung 26. Diese Kammer 78 reicht bis zwischen die zweite und dritte Glasplatte 52 und 53. Zweck dieser Kammer 78 ist die Aufnahme eines reflektierenden Schildes oder Schiebers 80, der in seiner angehobenen Lage in Fig. 2 dargestellt ist, aber in den unteren Teil der Türe zurückgeschoben werden kann, um der Hausfrau den Blick in den Ofen raum 13 zu ermöglichen.
Dieser Schieber 80 ist von allgemein rechteckiger Form und aus Aluminiumblech hergestellt, der sich entsprechend der Betriebstemperatur, besonders während der Heissreinigungsoperation, aus dehnt und zusammenzieht. Die Temperatur an der in nersten durchsichtigen Platte 53 während der Heissrei- nigungsoperation beträgt etwa 483 C und die Tempera tur des Schiebers 80 etwa 3430 C, während die Tem peratur der äusseren Platte 51 etwa 93,5-l49 C betra gen mag.
Eines der schwierigsten Probleme bei der Konstruk tion eines Ofentürfensters eines selbstreinigenden Ofens ist die Konstruktion einer Lagerung und Führung für den Schieber. Dieser muss so konstruiert sein, dass die Wärmeausdehnung des Schiebers diesen nicht wirft oder dieser nicht klemmt. Auch sollte der Abrieb der Teile möglichst klein gehalten werden. Der Reibwiderstand sollte möglichst klein und Kratzgeräusche während der Bewegung des Schiebers auf ihrer Lagerung sollten ver mieden werden.
Die vorliegende Ausführung verwendet ein Gleis system, auf dem der Schieber 80 gleiten kann. Dieses Gleissystem umfasst ein Paar vertikaler Schienen 82 mit Z-Form im Querschnitt.
Jede Schiene 82 liegt am Rand der vertikalen Seite des Schiebers 80 und besitzt einen Hauptteil 83 und eine L-förmige Basis mit Flanschen 84 und 85. Der Flansch 85 ist mittels Schweissung oder einer anderen Befestigungsart mit der Innenfläche des Vorsprunges 32 der Innenverkleidung 26 verbunden. Da das Zusam menwirken zwischen den Seiten des Schiebers 80 und der betreffenden Schiene 82 auf beiden Seiten dieselbe ist, ist nur die rechte Seite dargestellt (Fig. 3 und 4). In der Nähe des oberen und unteren Randes jeder senkrechten Seite des Schiebers 80 ist ein Gleitstück 86 befestigt (Fig. 4 und 5).
Ein Gleitstück 86 besitzt die Form eines Blockes 10 mit einer gewölbten Fläche 88, die mit dem Flansch 84 des Fusses der Schiene 82 zusammenwirkt. Dazu ist in jedem Gleitstück 86 ein Schlitz 89 angeordnet, und dieser Schlitz liegt in einer zur Längsachse der gewölbten Fläche 88 senkrechten Ebene. Der Schlitz 89 nimmt den Hauptteil 83 der Schiene 82 auf (Fig. 3). Das Gleitstück enthält auch eine durchgehende Bohrung zur Aufnahme einer Befesti gungsschraube 91 (Fig. 3), mit der das Gleitstück an dem Seitenrand des Schiebers 80 befestigt ist und als Lagerung zwischen dem Schieber 80 und der Schiene 82 dient.
Die bevorzugte Ausführungsform des Gleit- stückes 86 besteht aus einem nichtmetallischen Material, das mit Graphit getränkt ist und unter dem Namen Graphitar verkauft wird. Dieses Material hat eine Schmierfähigkeit, die nicht durch die hohen Tempera turen in der Nähe von 4831 C beeinflusst wird, so dass es seinen niederen Reibungswert nicht verliert. Das Zu sammenwirken zwischen den vier Gleitstücken 86 und den beiden Schienen 82 des Gleissystems ergibt eine zwangläufige Führung des Schiebers und verhindert jeg liches Klemmen durch die Wärmeausdehnung des Schie bers.
Eine Ausdehnung des Schiebers entfernt das Gleit- stück 86 von der Schiene 83 und dem Fussflansch 84, so dass der Schieber am Ausdehnen nicht gehindert ist, ohne aber trotz der Ausdehnungsmöglichkeit die zwang läufige Führung in der Türe zu ändern.
Wenn Metalloberflächen den hohen Temperaturen der Heissreinigungsoperation von etwa 371 bis 483 C angesetzt werden, werden sie chemisch sauber und su chen zusammenzukleben wie wenn eine magnetische An ziehung zwischen ihnen wirksam wäre, so dass eine Re lativbewegung sehr schwer geht und die Hausfrau är gern würde.
Falls der Schieber in einer winkligen Stel lung zum Gleissystem steht, besteht nur noch eine Linienberührung zwischen dem Basisflansch 84 der Schiene und dem Gleitstück, so dass eine Gleitbewegung leicht möglich ist. Deshalb ist die Linienberührung zwi schen dem Gleitstück und dem Basisflansch der Schiene genau gleich wie eine Linienberührung zwischen einer Rolle und einer Lagerfläche.
Die oberen Ecken des Abschlusses 80 weisen eine auswärtsgerichtete Verlängerung 95 auf, die sich durch einen länglichen Schlitz 96 in der Seite des Vorsprunges 32 der Türe erstreckt und einen Handgriff 97 bildet, so dass die Hausfrau diesen auf jeder Seite packen und den Schieber heben und senken kann.
Zweckmässig wird eine Klinke zum Halten des Schie bers in seiner angehobenen Stellung vorgesehen, und dies wird mit der Klammer 100 bewerkstelligt, die über den oberen Rand des Basisflansches 84 gleitet (Fig. 4). Die Klammer besitzt einen weiten V-förmigen Federteil <B>101,</B> der durch einen Schlitz 102 im Basisflansch 84 der Schiene greift, und dieser ist mit dem Gleitstück 86 in Eingriff, wenn der Schieber 80 angehoben ist. Das Gleitstück zwingt den Federteil 101, einwärts aus zuweichen, wenn es aufwärts über den Federteil gleitet und an den oberen Flansch 103 stösst.
Fig. 6 zeigt einen Türklinkenmechanismus 105, der in den Ofenkörper über der Ofenauskleidung 14 ein gebaut werden kann, so dass die Ofentüre gesperrt und während der Heisstemperaturoperation nicht geöffnet werden kann. Der Klinkenmechanismus ist vollständig in dem amerikanischen Patent Nr. 3 189 375 der An melderin beschrieben. Der Mechanismus umfasst einen Griff 106, der durch einen länglichen, horizontalen Schlitz 107 an der Vorderseite des Ofens, beispielsweise unterhalb der oberen Kochfläche 11 greift (Fig. 1). Er wird, da er nicht zur vorliegenden Erfindung gehört, nicht im Detail beschrieben.
Er besitzt einen in einer Konsole<B>109</B> mittels Stift- und Schlitzverbindungen (durch gestrichelte Linien dargestellt) drehbar befestig ten Riegel 108. Wenn der Griff 106 von links nach rechts zum Sperren der Türe bewegt wird, schwingt die Klinke 108 in einer horizontalen Ebene und erreicht ausserhalb des Ofens durch einen länglichen Schlitz 111 zum Eingriff einen an der Innenfläche der Innenwand 26 angebrachten Schlitz 112 (Fig. 1).
Wie in dem früher erwähnten amerikanischen Pa tent Nr. 3 311 106 beschrieben, besitzt die Ofentüre 15 ein Klinken-Sperrsystem, damit die Türklinke 105 nicht geschlossen werden kann, ohne dass der bewegliche Schieber 80 zuerst in seine Stellung zum Schutz des Fensters angehoben wird (Fig. 2). Eine Seite des oberen Randes des Schiebers 80 besitzt einen Finger 115, der in ein L-förmiges Sperrglied 116 eingreift, das ein durch eine Feder 117 in eine Stellung zum Abdecken des Schutzschlitzes 112 geneigtes drehbares Glied aufweist.
Wenn der Schieber nicht angehoben ist, füllt dieses Sperr glied den Schlitz aus und hindert die schwenkbare Klinke 108 des Türklinkenmechanismus am Eintreten in den Schlitz, und deshalb kann der Einklinkgriff 106 nicht in seine Schliessstellung gebracht werden. Dazu hat es nicht dargestellte Schalter, die durch den Tür einklinkmechanismus in Schliessstellung geschlossen wer den müssen, bevor der Heissreinigungskreis. eingerichtet und die Heissreinigungsoperation begonnen werden kann.