CH470634A - Ofentüre - Google Patents

Ofentüre

Info

Publication number
CH470634A
CH470634A CH846468A CH846468A CH470634A CH 470634 A CH470634 A CH 470634A CH 846468 A CH846468 A CH 846468A CH 846468 A CH846468 A CH 846468A CH 470634 A CH470634 A CH 470634A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
slide
oven
rail
door
oven door
Prior art date
Application number
CH846468A
Other languages
English (en)
Inventor
Kenneth Winkler William
Ewing Pickerrell Eugene
Original Assignee
Gen Electric
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gen Electric filed Critical Gen Electric
Publication of CH470634A publication Critical patent/CH470634A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
    • F24C15/02Doors specially adapted for stoves or ranges
    • F24C15/04Doors specially adapted for stoves or ranges with transparent panels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)
  • Electric Stoves And Ranges (AREA)

Description


      Ofentüre       Die Erfindung betrifft eine Ofentüre für den Ofen  raum eines     Hochtemperaturofens,    die ein Fenster mit  mehreren durchsichtigen Platten und Dichtungen am  Umfang zwischen zwei Platten zwecks Bildung eines  Luftraumes und zur Verhinderung von Kondensation  und einen beweglichen Schieber zwischen dem Platten  paar und einer dritten Platte enthält, wobei der Schieber  in offener Stellung in der Türe verborgen ist und die  Beobachtung des Ofenraumes beim normalen Kochen  erlaubt, während er in Schliessstellung das durchsichtige  Fenster abdeckt und eine     Wärmestrahlungs-    und Sicht  schranke während der     Hochtemperaturoperation    im Ofen  bildet.  



  Hausfrauen schätzen die Annehmlichkeit eines Fen  sters in der Ofentüre, um die Speisen während des     Bak-          kens    beobachten zu können. Man braucht damit die  Ofentüre zur Feststellung des Zustandes der Speisen  nicht zu öffnen. In neuerer Zeit ergab sich auch die  Möglichkeit, einen selbstreinigenden Ofen anzuschaffen,  der auf dem Prinzip der Pyrolyse beruht, um die sich  während des     Kochens    an den Ofenwänden ansetzenden  Speisekrusten und Fettspritzer aufzulösen. Ein solcher  Ofen ist     beispielsweise    in dem     amerikanischen    Patent  Nr. 3 121<B>158</B> beschrieben.

   Solche selbstreinigenden Öfen  arbeiten bei Temperaturen, die über dem normalen       Kochtemperaturbereich    zwischen etwa 65,5     und    288  C  im Bereich bei etwa 400 bis 511   C liegen. Die üblichen       Ofentürfenster    würden diese dem Ofeninneren zuge  führte erhöhte Hitze nicht aushalten, weshalb sie bei  den früheren Ausführungen, um in den Genuss des Vor  teiles der     Selbstreinigung    zu kommen, weggelassen wur  den. Aus dem amerikanischen Patent Nr. 3<B>311106</B> ist  die Verwendung eines bewegbaren, in der Ofentüre ein  gebauten Schiebers bekannt, der in einer Stellung das  Fenster abdeckt und als     Strahlungs-    und Sichtschranke  während der     Hochtemperaturoperation    dient.

   Während  des normalen Kochbetriebes ist der Schieber in der Ofen  tür versenkt, so dass die Annehmlichkeit des Ofenfensters  wie bei gewöhnlichen Öfen zur Verfügung steht.    Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen  Schieber zu schaffen, der sich bei einer auftretenden       Wärmeausdehnung    nicht verzieht und klemmt.

   Dies wird  erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass sie zur Lagerung  und Führung des Schiebers ein Geleise besitzt, das aus  einem Paar paralleler, bei den vertikalen Seiten des  Schiebers angeordneter     Z-förmiger    Schienen mit einem       zueinander    entgegengesetzt gerichteten Hauptteil und  einem Basisteil bestehen, wobei der Schieber mindestens  zwei schmierfähige Gleitstücke an den Ecken beider Sei  ten in Eingriff mit dem betreffenden Schienenhaupt und  jedes Gleitstück einen Schlitz zur Aufnahme des Schie  nenhauptes und eine gewölbte Lagerfläche mit annähern  der Linienberührung mit der Schienenbasis enthält, um  das Festkleben des Schiebers an der Schiene zu verhin  dern.  



  Die Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung  beispielsweise dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 eine perspektivische Darstellung eines freiste  henden Haushaltherdes mit einer Ofentüre und Fenster,       Fig.    2 einen Schnitt durch die Ofentüre nach     Fig.    1  in vergrösserter Darstellung nach der Linie 2-2 von       Fig.    3 mit einem Schieber in angehobener Lage,       Fig.    3 einen Teilschnitt in der Nähe der rechten  oberen Ecke der Ofentüre nach der Linie 3-3 in     Fig.    2,       Fig.    4 einen Teilschnitt durch die Ofentüre nach der  Linie 4-4 in     Fig.    3 mit einem Schieber in angehobener  Lage,

         Fig.    5 eine perspektivische Darstellung eines am  Schieber befestigten Gleitstückes in vergrösserter Darstel  lung und       Fig.    6 einen Teilschnitt einer     Einklinkeinrichtung     zum Sperren der Ofentüre in Schliessstellung während  des     Hochtemperatur-Betriebes.     



  In     Fig.    1 ist ein freistehender Elektroherd 10 mit  einer oberen Kochfläche 11, mit einer Anzahl     Oberflä-          chenheizelementen    12, mit einem Backofen 13, der aus  einer kistenförmigen Auskleidung 14 besteht, und mit  einer nach vorne öffnenden Schwenktüre 15.      Wenn auch die Ofentüre in Verbindung mit einem  elektrischen Ofen beschrieben wird, so ist sie nicht auf  diese Verwendung beschränkt, sondern kann sowohl mit  einem     gasbeheizten    oder möglicherweise auch mit einer  anderen Energie beheizten Ofen verwendet werden. Sie  kann aber auch an einem eingebauten Ofen oder an  irgendeinem Raum mit     Hochtemperaturheizung    verwen  det werden.

   Der Ofenraum ist mit zwei üblichen     Heiz-          elementen    ausgerüstet, nämlich mit     einem    unteren     Brat-          element    16 und mit einem oberen, an der Decke der  Ofenauskleidung angeordneten Röstelement 17. Eine in       Fig.    3 ersichtliche Türumrandung 24 umgibt den vor  deren Teil der Auskleidung und dient zur Wiederein  führung von durch die Türe während der     Heissreinigung     entwichener Wärme, um im wesentlichen gleichmässige  Wandtemperaturen zu erhalten.

   Der rückwärtige Rand  der oberen Kochfläche 11 ist mit einer Spritzwand 18  versehen, die ein Schaltbrett mit Mehrfachschaltern 19  zur     Regulierung    der     Oberflächenheizelemente    12, einem       Ofenwählschalter    20, einem Ofenthermostat 21     und     einem Zeitschalter 22 zur Begrenzung sowohl der     Koch-          als    auch der Reinigungsoperationen besitzt. Vorzugs  weise sind die     Heizelemente    und ihre Schalter samt Zeit  schalter gemäss dem zuerst erwähnten Schutzrecht aus  geführt. Unter dem Ofen 13 liegt eine Schublade 23, die  zur Aufnahme von Kochutensilien dient. Bei einem Gas  ofen dagegen ist dieser Raum gewöhnlich ein spezieller  Röstraum.

    



  Nach     Fig.    2     ist    die Ofentüre 15 üblicherweise eine  Blechkonstruktion mit drei Hauptelementen, nämlich  einer äusseren Zierwand 25, einer inneren Türverklei  dung 26 und     einer    daran abgestützten schwimmenden  Innenwand 27. Die Aussenwand 25 hat wegen     ihrer     leicht zurückgebogenen     Randflanschen    29 die Form  einer flachen Mulde. Die     Innenverkleidung    ist auch       flachmuldig    und ist mit der Aussenwand 25 mittels eines  vorwärtsgerichteten Flansches 30 verbunden, der in den  Flansch 29 der Aussentüre 25 reicht.

   Die Innenverklei  dung 26 weist     einen    rechteckigen zentralen     Vorsprung     32 auf, der genau in die     Öffnung    des Ofenrahmens  passt     (Fig.    3).  



  Die Wand 27 ist ebenfalls     flachmuldig    mit einem  vorwärtsgerichteten Randflansch 34 und umfasst eine  gegenüber dem     Vorsprung    32 der     Innenverkleidung    26  nur wenig geringere Fläche. Eine temperaturbeständige  Dichtung 35 aus Glasfasern oder dergleichen liegt zwi  schen dem Rand der Wand 27 und der Innenverkleidung  26 und ist an letztere mit mehreren weit auseinander  liegenden Befestigungsmitteln, z. B.     Schraube    36 und  Konsole 37, befestigt, welch letztere ein Teil der  schwimmend angeordneten Wand 27 ist. Die Befesti  gungsmittel sind ausführlich in dem     amerikanischen    Pa  tent Nr. 3 189 020 der     Anmelderin    beschrieben.  



  Die Ofentüre 15 ist an ihrer oberen Partie mit       einem    festen Griff 38 versehen. Der     Griff    38 ist an  der Türe an einem Schraubenpaar befestigt, das durch  die Türe reicht und dessen Köpfe 39 auf der Innen  seite sichtbar sind     (Fig.    1). Dazu ist die Ofentüre 15 am  unteren Türrand mit     Scharnierhebeln    41 und nicht dar  gestellten     Scharnierstiften    drehbar befestigt.  



  Ein durchsichtiges Fenster 45     (Fig.    2) in der Ofen  türe 15 dient der Hausfrau zur     Beobachtung    der Spei  sen während des     Kochens.    Es ist durch einen Schieber  geschützt, der als     Strahlungs-    und Sichtschranke wäh  rend     Hochtemperaturoperation    dient. Die Türe besitzt  auch eine Sperre in     Verbindung    mit der     Türeinklin-          kung,    um den Ablauf     einer        Hochtemperatur-Operation,       ohne dass das Fenster durch den beweglichen Schieber  geschützt ist, auszuschliessen.  



       In    jeder der drei Türelemente ist eine     Fensteröffnung     ausgespart, in der Aussenwand 25 eine Aussparung 47,  in der Innenverkleidung 26 eine Aussparung 48 und in  der Innenwand 27 eine passende Aussparung 49. Es  ist zweckmässig, in der Fensteröffnung mehrere Glas  platten anzuordnen, um die Isolationseigenschaften und  die Abwehr des Wärmeflusses nach aussen zu verbes  sern. Ebenso soll die     Dichtung    des Fensters den Aus  tritt sowohl von Gerüchen     und    Dämpfen als auch von  Heissluft verhindern.

   Wichtig ist zudem das Verhindern  der Kondensation der Ofendämpfe an den Innenflächen  der Glasplatten, wodurch das Glas verschmutzt     und    die  Sicht in den Ofenraum     verhindert        würde.     



  Gemäss     Fig.    3 gibt es drei Glasplatten 51, 52 und  53. Die beiden vorderseitigen Platten 51 und 52     sind     durch     einen    Abstandsrahmen 54 getrennt und werden  durch einen Aussenrahmen 55 mit U-förmigem Quer  schnitt zusammengehalten, der den Umfang der Platten  umgreift und so einen verglasten Dichtungsteil bildet.  Ein Zierrahmen 57 mit     spitzwinkliger        Querschnittsform     umgibt den Rand der     zuäusserst    gelegenen Platte 51  und     wird    gleichfalls vom Aussenrahmen 55 in     seiner     Lage gehalten.

   Der verglaste Teil ist mit Halteflanschen  58 und 59 an der Rückseite der Aussenwand 25 der  Türe befestigt     (Fig.    2).  



  Die dritte Glasplatte 53 ist über der     Fensteröffnung     48 mit     Befestigungsschrauben    36     und        Klemmbügeln    61  an der Innenseite der Innenverkleidung 26 befestigt.  Dazu     umgibt    ein Zierrahmen 64 den Rand der Glas  platte 53 und deckt ihn so ab. Er reicht in die Fenster  öffnung 49 der schwimmend angeordneten     Innenwand     27. Eine Dichtung 62 ist zwischen die Glasplatte 53  und dem Zierrahmen 64 gelegt, um das Glas gegen das  Entweichen von Gasen und Dämpfen an     seinen    Rän  dern zu dichten. Glasfasern oder dergleichen Material  zur     Wärmeisolation    66 füllen die     Innenwand    27.

   Eine  zweite     Isolierschicht    67 liegt zwischen der Aussenwand  25 und der     Innenwand    26, füllt jedoch diesen Raum  nicht     vollständig.    Wie in     Fig.    2 dargestellt,     ist    ein vor  derer Luftkanal 69 zwischen der     Innenfläche    der Au  ssenwand 25     und        einem    Isolationsschutz 70 angeordnet,  der die Isolation 67 an ihrem Platz hält.     Einlassöffnun-          gen    72 sind am unteren Türrand angeordnet, um der  Raumluft den Aufstieg durch die Luftkammer 69 zu  ermöglichen.

   Dazu ist der obere Türrand mit     Auslass-          öffnungen    74 versehen     (Fig.    1).     Ein    zweiter Isolations  schutz 76 liegt gegen die Isolationsschicht 67 an und  hilft die Isolation zwischen den beiden Schutzabdeckun  gen 70 und 76 zu halten.  



  Eine zweite Kammer 78 besteht zwischen dem zwei  ten Isolationsschutz 76 und der Innenfläche des Vor  sprunges 32 der     Innenverkleidung    26. Diese Kammer  78 reicht bis zwischen die zweite     und    dritte Glasplatte  52     und    53. Zweck dieser Kammer 78 ist die Aufnahme  eines reflektierenden Schildes oder Schiebers 80, der  in seiner angehobenen Lage in     Fig.    2 dargestellt ist,  aber in den unteren Teil der Türe zurückgeschoben  werden kann,     um    der Hausfrau den Blick in den Ofen  raum 13 zu ermöglichen.

   Dieser Schieber 80 ist von  allgemein rechteckiger Form     und    aus Aluminiumblech  hergestellt, der sich entsprechend der Betriebstemperatur,  besonders während der     Heissreinigungsoperation,    aus  dehnt     und    zusammenzieht. Die Temperatur an der in  nersten durchsichtigen Platte 53 während der Heissrei-           nigungsoperation    beträgt etwa 483  C und die Tempera  tur des Schiebers 80 etwa 3430 C, während die Tem  peratur der äusseren Platte 51 etwa 93,5-l49  C betra  gen mag.  



  Eines der schwierigsten Probleme bei der Konstruk  tion eines     Ofentürfensters    eines selbstreinigenden Ofens  ist die Konstruktion einer Lagerung und Führung für  den Schieber. Dieser muss so konstruiert sein, dass die  Wärmeausdehnung des Schiebers diesen nicht wirft oder  dieser nicht klemmt. Auch sollte der Abrieb der Teile  möglichst klein gehalten werden. Der Reibwiderstand  sollte möglichst klein und Kratzgeräusche während der  Bewegung des Schiebers auf ihrer Lagerung sollten ver  mieden werden.  



  Die vorliegende Ausführung verwendet ein Gleis  system, auf dem der Schieber 80 gleiten kann. Dieses  Gleissystem umfasst ein Paar vertikaler Schienen 82 mit  Z-Form im Querschnitt.  



  Jede Schiene 82 liegt am Rand der vertikalen Seite  des Schiebers 80 und besitzt einen Hauptteil 83 und  eine     L-förmige    Basis mit Flanschen 84 und 85. Der  Flansch 85 ist mittels     Schweissung    oder einer anderen  Befestigungsart mit der     Innenfläche    des Vorsprunges  32 der Innenverkleidung 26 verbunden. Da das Zusam  menwirken zwischen den Seiten des Schiebers 80 und  der betreffenden Schiene 82 auf beiden Seiten dieselbe  ist, ist nur die rechte Seite dargestellt     (Fig.    3 und 4).  In der Nähe des oberen     und    unteren Randes jeder  senkrechten Seite des Schiebers 80 ist ein Gleitstück  86 befestigt     (Fig.    4 und 5).

   Ein Gleitstück 86 besitzt die  Form eines Blockes 10 mit einer gewölbten Fläche 88,  die mit dem Flansch 84 des Fusses der Schiene 82  zusammenwirkt. Dazu ist in jedem Gleitstück 86 ein  Schlitz 89 angeordnet, und dieser Schlitz liegt     in    einer  zur Längsachse der gewölbten Fläche 88 senkrechten  Ebene. Der Schlitz 89 nimmt den Hauptteil 83 der  Schiene 82 auf     (Fig.    3). Das Gleitstück enthält auch  eine durchgehende Bohrung zur     Aufnahme    einer Befesti  gungsschraube 91     (Fig.    3), mit der das Gleitstück an  dem Seitenrand des Schiebers 80 befestigt ist und als  Lagerung zwischen dem Schieber 80 und der Schiene  82 dient.

   Die bevorzugte Ausführungsform des     Gleit-          stückes    86 besteht aus einem nichtmetallischen Material,  das mit Graphit getränkt ist und unter dem Namen        Graphitar     verkauft wird. Dieses Material hat eine  Schmierfähigkeit, die nicht durch die hohen Tempera  turen in der Nähe von 4831 C beeinflusst wird, so dass  es seinen niederen Reibungswert nicht verliert. Das Zu  sammenwirken zwischen den vier Gleitstücken 86 und  den beiden Schienen 82 des Gleissystems ergibt eine       zwangläufige    Führung des Schiebers und verhindert jeg  liches Klemmen durch die Wärmeausdehnung des Schie  bers.

   Eine Ausdehnung des Schiebers entfernt das     Gleit-          stück    86 von der Schiene 83 und dem     Fussflansch    84,  so dass der Schieber am Ausdehnen nicht gehindert     ist,     ohne aber trotz der Ausdehnungsmöglichkeit die zwang  läufige Führung in der Türe zu ändern.  



  Wenn     Metalloberflächen    den hohen Temperaturen  der     Heissreinigungsoperation    von etwa 371 bis 483  C  angesetzt werden, werden sie chemisch sauber und su  chen zusammenzukleben wie wenn     eine    magnetische An  ziehung     zwischen    ihnen wirksam wäre, so dass eine Re  lativbewegung sehr schwer geht und die Hausfrau är  gern würde.

   Falls der Schieber in einer winkligen Stel  lung zum Gleissystem steht, besteht nur noch eine       Linienberührung    zwischen dem Basisflansch 84 der    Schiene und dem Gleitstück, so dass eine     Gleitbewegung     leicht möglich     ist.    Deshalb ist die Linienberührung zwi  schen dem Gleitstück und dem Basisflansch der Schiene  genau gleich wie     eine    Linienberührung zwischen einer  Rolle und einer Lagerfläche.  



  Die oberen Ecken des Abschlusses 80 weisen eine  auswärtsgerichtete Verlängerung 95 auf, die sich durch  einen länglichen Schlitz 96 in der Seite des Vorsprunges  32 der Türe erstreckt und einen Handgriff 97 bildet,  so dass die Hausfrau diesen auf jeder Seite packen und  den Schieber heben und senken kann.  



  Zweckmässig wird eine Klinke zum Halten des Schie  bers in seiner angehobenen Stellung vorgesehen, und  dies wird mit der Klammer 100 bewerkstelligt, die über  den oberen Rand des Basisflansches 84 gleitet     (Fig.    4).  Die Klammer besitzt einen weiten V-förmigen Federteil  <B>101,</B> der durch einen Schlitz 102 im Basisflansch 84  der Schiene greift, und dieser ist mit dem Gleitstück  86 in Eingriff, wenn der Schieber 80 angehoben ist.  Das Gleitstück zwingt den Federteil 101, einwärts aus  zuweichen, wenn es aufwärts über den Federteil gleitet  und an den oberen Flansch 103 stösst.  



       Fig.    6 zeigt einen     Türklinkenmechanismus    105, der  in den Ofenkörper über der Ofenauskleidung 14 ein  gebaut werden kann, so dass die Ofentüre gesperrt und  während der     Heisstemperaturoperation    nicht geöffnet  werden kann. Der Klinkenmechanismus ist vollständig  in dem amerikanischen Patent Nr. 3 189 375 der An  melderin beschrieben. Der Mechanismus     umfasst    einen  Griff 106, der durch einen länglichen, horizontalen  Schlitz 107 an der Vorderseite des Ofens, beispielsweise  unterhalb der oberen Kochfläche 11 greift     (Fig.    1). Er  wird, da er nicht zur vorliegenden Erfindung gehört,  nicht im Detail beschrieben.

   Er besitzt einen in einer  Konsole<B>109</B> mittels Stift- und Schlitzverbindungen  (durch gestrichelte Linien dargestellt) drehbar befestig  ten Riegel 108. Wenn der Griff 106 von links nach  rechts zum Sperren der Türe bewegt wird, schwingt die  Klinke 108 in einer     horizontalen    Ebene und erreicht  ausserhalb des Ofens durch einen länglichen Schlitz 111  zum Eingriff einen an der Innenfläche der     Innenwand     26 angebrachten Schlitz 112     (Fig.    1).  



  Wie     in    dem früher erwähnten     amerikanischen    Pa  tent Nr. 3 311 106 beschrieben, besitzt die Ofentüre 15  ein     Klinken-Sperrsystem,    damit die Türklinke 105 nicht  geschlossen werden kann, ohne dass der bewegliche  Schieber 80 zuerst in     seine        Stellung    zum Schutz des  Fensters angehoben wird     (Fig.    2). Eine Seite des oberen  Randes des Schiebers 80 besitzt einen Finger 115, der  in     ein        L-förmiges    Sperrglied 116 eingreift, das ein durch       eine    Feder 117 in eine Stellung zum Abdecken des  Schutzschlitzes 112 geneigtes drehbares Glied aufweist.

    Wenn der Schieber nicht angehoben ist, füllt dieses Sperr  glied den Schlitz aus und     hindert    die schwenkbare  Klinke 108 des     Türklinkenmechanismus    am Eintreten  in den Schlitz, und deshalb kann der     Einklinkgriff    106  nicht in seine Schliessstellung gebracht werden. Dazu  hat es nicht dargestellte Schalter, die durch den Tür  einklinkmechanismus in     Schliessstellung    geschlossen wer  den müssen, bevor der     Heissreinigungskreis.    eingerichtet  und die     Heissreinigungsoperation    begonnen werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ofentüre für den Ofenraum eines Hochtemperatur ofens, die ein Fenster mit mehreren durchsichtigen Plat ten und Dichtungen am Umfang zwischen zwei Platten zwecks Bildung eines Luftraumes und zur Verhinderung von Kondensation und einen beweglichen Schieber zwi schen dem Plattenpaar und einer dritten Platte enthält, wobei der Schieber in offener Stellung in der Türe ver borgen ist und die Beobachtung des Ofenraumes beim normalen Kochen erlaubt, während er in Schliessstellung das durchsichtige Fenster abdeckt und eine Wärmestrah- lungs- und Sichtschranke während der Hochtemperatur operation im Ofen bildet,
    dadurch gekennzeichnet, dass sie zur Lagerung und Führung des Schiebers ein Ge leise besitzt, das aus einem Paar paralleler, bei den vertikalen Seiten des Schiebers angeordneter Z-förmiger Schienen mit einem zueinander entgegengesetzt gerichte ten Hauptteil und einem Basisteil bestehen,
    wobei der Schieber mindestens zwei schmierfähige Gleitstücke an den Ecken beider Seiten in Eingriff mit dem betreffen den Schienenhaupt und jedes Gleitstück einen Schlitz zur Aufnahme des Schienenhauptes und eine gewölbte Lagerfläche mit annähernder Linienberührung mit der Schienenbasis enthält, um das Festkleben des Schiebers an der Schiene zu verhindern. UNTERANSPRÜCHE 1. Ofentüre nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Geleise an der Türe und die Gleit- stücke am Schieber befestigt sind. 2.
    Ofentüre nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Aussen wand und eine Innenwand mit je einer öffnung für mindestens eine durchsichtige Platte und Mittel zum Zusammenhalten derselben besitzt. 3. Ofentüre nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der obere Teil mindestens einer Schiene eine Klinke besitzt, die in das obere Gleitstück des Schiebers zum lösbaren Halten des Schiebers in Schliess- stellung eingreift. 4.
    Ofentüre nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitstück mit einem Schmiermittel imprägniert ist und so in die Schiene eingreift, dass, wenn der Schieber einer Wärmedehnung unterworfen ist und das Gleitstück sich von seiner Schiene wegbewegt, der Eingriff erhal ten bleibt.
CH846468A 1967-06-07 1968-06-07 Ofentüre CH470634A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US644257A US3396717A (en) 1967-06-07 1967-06-07 Track system for shutter of windowed oven door

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH470634A true CH470634A (de) 1969-03-31

Family

ID=24584115

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH846468A CH470634A (de) 1967-06-07 1968-06-07 Ofentüre

Country Status (2)

Country Link
US (1) US3396717A (de)
CH (1) CH470634A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT501611B1 (de) * 2005-03-11 2006-10-15 Windhager Zentralheizung Ag Vorrichtung zur verbrennung fester brennstoffe

Families Citing this family (15)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3439669A (en) * 1968-02-01 1969-04-22 Gen Electric Supporting means for shutter of oven door window
US3500815A (en) * 1968-05-21 1970-03-17 Roper Corp Geo D Windowed door for self-cleaning oven
US3507267A (en) * 1968-07-12 1970-04-21 Gen Electric Canada Windowed oven door
US3720196A (en) * 1968-10-25 1973-03-13 Westinghouse Electric Corp Shutter arrangement for windowed door of heat cleaning oven
US3612825A (en) * 1969-08-08 1971-10-12 Shatterproof Glass Corp Windowed high-temperature ovens
US3717138A (en) * 1971-10-27 1973-02-20 Gen Motors Corp Shielded window arrangement for a heat cleaning oven door
US3736916A (en) * 1972-09-05 1973-06-05 Gen Electric Self-cleaning oven door structure
US3760792A (en) * 1972-09-05 1973-09-25 Gen Electric Flow-through shutter for oven door window
US3881462A (en) * 1974-05-01 1975-05-06 Westinghouse Electric Corp Windowed door for a heat cleaning oven
US4084572A (en) * 1976-10-28 1978-04-18 Kelvinator, Inc. Self-cleaning oven shutter door
DE10105543A1 (de) * 2001-02-06 2002-08-08 Bsh Bosch Siemens Hausgeraete Gargerät mit Tür
EP1431672A3 (de) * 2002-12-19 2010-10-20 Miele & Cie. KG Haushalts-Speisenwärmer oder dergleichen
US10856694B1 (en) 2011-09-27 2020-12-08 Crescent Metal Products, Inc. Indoor/outdoor hot cabinet
US20170016626A1 (en) * 2014-04-03 2017-01-19 Indesit Company S.P.A. Cooking appliance comprising thermochromic elements for providing an indication about the temperature
DE102016224755A1 (de) * 2016-12-12 2018-06-14 BSH Hausgeräte GmbH Haushaltsgargerät

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1417976A (en) * 1921-10-27 1922-05-30 Curry Malcolm Observation window for furnaces
US2926658A (en) * 1957-07-19 1960-03-01 Ligon Cleon Shutter type furnace observation port
US3311106A (en) * 1965-12-23 1967-03-28 Gen Electric Windowed oven door

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT501611B1 (de) * 2005-03-11 2006-10-15 Windhager Zentralheizung Ag Vorrichtung zur verbrennung fester brennstoffe
DE102006010717B4 (de) * 2005-03-11 2009-10-01 Windhager Zentralheizung Technik Gmbh Vorrichtung zur Verbrennung fester Brennstoffe

Also Published As

Publication number Publication date
US3396717A (en) 1968-08-13

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH470634A (de) Ofentüre
US2394176A (en) Oven door construction
US3760792A (en) Flow-through shutter for oven door window
EP0646753A2 (de) Temperaturdämmendes Sichtfenster oder -türe für ein Gerät mit von seiner Umgebungstemperatur abweichender Innentemperatur
DE4209622C2 (de)
US3311106A (en) Windowed oven door
US3500815A (en) Windowed door for self-cleaning oven
US2539151A (en) Oven door hinge
US3507267A (en) Windowed oven door
DE4003779A1 (de) Ofen, insbesondere kaminofen, mit einem sekundaerluftkanal
DE102020209243A1 (de) Tür und Haushaltsgargerät
DE3015286A1 (de) Back- und/oder brateinrichtung
US3643647A (en) Thermostatically controlled heat shield for window units in pyrolytic ovens
DE3808717A1 (de) Back- und bratofen-muffel mit einer beleuchtungseinrichtung
US3439669A (en) Supporting means for shutter of oven door window
DE19748196C2 (de) Sichttür für ein Gerät mit erhöhter Innenraumtemperatur
DE102006042173B4 (de) Backofen, insbesondere mit einer Einrichtung zur pyrolytischen Selbstreinigung
US3749081A (en) Windowed oven door with rotatable inner panel
EP0940631A1 (de) Gargerät mit pyrolytischer Selbstreinigung
DE2742608C2 (de) Verschlußvorrichtung
CH633413A5 (en) Oven door with inspection window
DE19861077C2 (de) Gargerät mit Backofendichtung
DE19738602A1 (de) Verfahren zum Abführen von Garkondensat aus einer Ofenmuffel und Garofen mit Mitteln zum Abführen von Garkondensat
EP0780640B1 (de) Verschlusseinrichtung für Ofenöffnungen
DE102021204626A1 (de) Tür für ein Küchengerät und Küchengerät mit einer derartigen Tür

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased