CH470681A - Photographischer Verschluss - Google Patents

Photographischer Verschluss

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Publication number
CH470681A
CH470681A CH25667A CH25667A CH470681A CH 470681 A CH470681 A CH 470681A CH 25667 A CH25667 A CH 25667A CH 25667 A CH25667 A CH 25667A CH 470681 A CH470681 A CH 470681A
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CH
Switzerland
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lever
lamella
levers
opening
pin
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Application number
CH25667A
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English (en)
Inventor
Zimmet Hans
Original Assignee
Pentacon Dresden Veb
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)

Description


  Photographischer     Verschluss       Die Erfindung betrifft einen photographischen     Ver-          schluss    mit mindestens je einer federgetriebenen     öff-          nungs-    und     Schliesslamelle.     



  Bei bekannten photographischen Verschlüssen der  eingangs beschriebenen Art werden die Triebfedern für  die Verschlusslamellen durch ein Kurvengetriebe ge  spannt, welches aus einem räumlichen Kurventräger und  aus zwei kraftschlüssig an diesem     anliegende    Schieber  gebildet werden. Mit diesen Schiebern stehen die Trieb  federn der Lamellen in Verbindung. Durch dieses räum  liche Kurvengetriebe werden zwar die Triebfedern für  die     öffnungs-    und Schliesslamellen in zuverlässiger  Weise gespannt, jedoch werden die Fertigungskosten  durch dieses Spanngetriebe ungünstig beeinflusst.     Aus-          serdem    vergrössert sich der notwendige Raumbedarf für  die gesamte     Verschlussbaugruppe.     



  Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieser nach  teiligen Wirkungen des bekannten Spanngetriebes.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein ebe  nes Spanngetriebe für einen photographischen     Ver-          schluss    mit mindestens je einer federgetriebenen     öff-          nungs-    und Schliesslamelle zu schaffen, welches einfach  gestaltet ist, geringen Raumbedarf hat und bei dem die  Spannkräfte parallel zu den Verschlusslamellen wirken.  



  Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch ge  löst, dass das Spanngetriebe der     Verschlusstreibfedern     aus einem     Viergelenkgetriebe,    vorzugsweise einer Dop  pelschwinge besteht und dass die mit den     Verschluss-          treibfedern    und den Lamellen verbundenen Hebel nur  während der Spannbewegung gekuppelt sind. In vor  zugsweiser Ausbildung ist der die besagten Hebel verbin  dende Koppelhebel mit dem mit der Treibfeder für die  Öffnungslamelle verbundenen Hebel über ein     Drehkör-          perpaar    und mit dem     mit    der Treibfeder für die  Schliesslamelle verbundenen Hebel über ein Schiebepaar  gekuppelt.

   Der mit der Öffnungslamelle verbundene He  bel kann zweiteilig und     justierbar    ausgebildet sein.  



  Anhand der Zeichnungen wird eine Ausführungs  form des Erfindungsgegenstandes beschrieben. Es zeigen:         Fig.    1     Verschlussbaugruppe    mit entspannten Trieb  federn;       Fig.2    das Spanngetriebe in einer die Triebfedern  gespannten Stellung.  



  Der vorliegende Schlitzverschluss (siehe     Fig.    1) be  steht aus den Lamellen 1 und 2, die über Niete 3 mit den  Vorhängen 4 und 5 verbunden sind. Die Lamelle 1       schliesst    mit dem Vorhang 4 die Belichtungsöffnung 6  ab, während sich die Lamelle 2 mit dem Vorhang 5     aus-          serhalb    und unterhalb der Belichtungsöffnung 6 befin  det. Das Getriebe zur Führung der Lamellen 1 und 2 be  steht aus je zwei scherenartig angeordneten     doppelarmi-          gen    Hebeln 7; 8 und 9; 10, die in je einem gemeinsamen  Drehzapfen 11; 12 gelagert sind.

   Das eine Ende des     dop-          pelarmigen    Hebels 7 ist über einen Zapfen 13 mit der  Lamelle 1 verbunden; das andere Ende ist über einen  nicht dargestellten Stift in einem gehäusefesten, ebenfalls  nicht dargestellten Schlitz geführt. Der doppelarmige  Hebel 8 ist mit seinem einen Ende über einen Zapfen 14  mit dem Gehäuse 15 verbunden; das andere Ende ist  über einen nicht dargestellten Stift in einem ebenfalls  nicht dargestellten Schlitz der Lamelle 1 geführt. Die  doppelarmigen Hebel 9; 10 sind in derselben Weise an  geordnet.  



  Ein um eine Achse 16 schwenkbarer Spannhebel 17  besitzt einen Nocken 18, an dem ein nicht dargestelltes  Glied des kameraseitigen Schaltgetriebes angreift. Um  die Achse 16 ist weiterhin ein dreiarmiger Steuerhebel  19 gelagert. In einem Schlitz 20 des Steuerhebels 19 ist  der Drehzapfen 12 geführt. An einer Lasche 21 des  Steuerhebels 19 ist das eine Ende einer Zugfeder 22 be  festigt; das andere Ende ist mit einer Lasche 23 des Ge  häuses 15 verbunden. Der Steuerhebel 19 besitzt zwei  abgewinkelte Nasen 24 und 25. Die Nase 24 trägt eine       Justierschraube    26. Über einen Zapfen 27 ist der Spann  hebel 17 mit einem Koppelhebel 28 verbunden. Der  Koppelhebel 28 besitzt einen Schlitz 29, in dem ein  Stift 30 eines dreiarmigen Steuerhebels 31 geführt ist.  Der Steuerhebel 31 ist auf einer gehäuseseitigen Achse  32 gelagert.

   Eine am Steuerhebel 31 befestigte Zugfeder      33 ist mit einer gehäusefesten Lasche 34 verbunden. Der  Steuerhebel 31 besitzt noch eine Nase 35 und einen  Schlitz 36, in dem der Drehzapfen 11 geführt ist. Auf  einem Zapfen 37 ist ein Sperrhebel 38 und auf einem  Zapfen 39 ein Sperrhebel 40 gelagert. Der Sperrhebel 38  und der Sperrhebel 40 besitzen je eine Aussparung 41  und 42. Der Spannhebel 17 besitzt noch eine Nase 43.  



  Die Wirkungsweise des     Spanngetriebes    ist folgende:  Die     Zugfedern    22 und 33 befinden sich im ent  spannten Zustand. An dem Nocken 18 des     Spannhebels     17 greift in Pfeilrichtung ein nicht dargestelltes Glied des  kameraseitigen Schaltgetriebes an und schwenkt den  Spannhebel 17 entgegen dem Uhrzeigersinn. Dadurch  kommt die Nase 43 des Spannhebels 17 zur Anlage an  die     Justierschraube    26 der Nase 24 des Steuerhebels 19.  Der Steuerhebel 19 wird dadurch ebenfalls in Pfeilrich  tung geschwenkt und die Zugfeder 22 gespannt.

   Gleich  zeitig werden über den Drehzapfen 12 die Hebel 9 und  10 und damit die Lamelle 2 mit dem Vorhang 5 über  die Belichtungsöffnung 6 geführt. Über den Zapfen 27  wird bei der Schwenkbewegung des Spannhebels 17 der  Koppelhebel 28 nach unten bewegt, so dass über die An  lage des Stiftes 30 im Schlitz 29 der Steuerhebel 31 eben  falls entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt wird. In  folge der Führung des Drehzapfens 11 im Schlitz 36 des  Steuerhebels 31 werden die Hebel 7 und 8 und damit die  Lamelle 1 mit dem Vorhang 4 ausserhalb der Belich  tungsöffnung 6 geführt. Die Schwenkbewegung der  Steuerhebel 19 und 31 erfolgt so lange, bis die Nasen 25  und 35 in die Aussparungen 41 und 42 der Sperrhebel  38 und 40 einfallen. Damit ist der     Spannvorgang    für die  Zugfedern 22 und 33 beendet (siehe     Fig.    2).

   Nach be  endetem Spannvorgang kehrt der Spannhebel 17 durch    eine nicht dargestellte Drehfeder in die in     Fig.1    darge  stellte Ausgangslage zurück.  



  Durch     Betätigen    der Sperrhebel 38 und 40 über  nicht dargestellte     Auslöseorgane    in Pfeilrichtung werden  die Steuerhebel 19 und 31 freigegeben und führen     unter     Wirkung der Zugfedern 22 und 33 die Lamellen 1 und 2  mit den Vorhängen 4 und 5 wieder in die Lage gemäss       Fig.    1. Die     Justierschraube    26 dient zum Einstellen der  Überdeckung der     Lamellenkanten    zur Erreichung der  erforderlichen Lichtsicherheit beim Führen der Lamellen  1 und 2 über die Belichtungsöffnung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Photographischer Verschluss mit mindestens je einer federgetriebenen öffnungs- und Schliesslamelle, dadurch gekennzeichnet, dass das Spanngetriebe der Verschluss- treibfedern (22, 33) aus einem Viergelenkgetriebe be steht und dass die mit den Verschlusstreibfedern (22, 33) und den Lamellen (1, 2) verbundenen Hebel (19, 31) nur während der Spannbewegung gekuppelt sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verschluss nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der die besagten Hebel (19, 31) verbin dende Koppelhebel (28) mit dem mit der Triebfeder (22) für die Öffnungslamelle (1) verbundenen Hebel (19) über ein Drehkörperpaar (27) und mit dem mit der Triebfeder (33) für die Schliesslamelle (2) verbundene Hebel (31) über ein Schiebepaar (29, 30) gekuppelt ist. 2. Verschluss nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der Öffnungslamelle (1) verbundene Hebel (19) zweiteilig und justierbar ausgebildet ist.
CH25667A 1966-09-01 1967-01-09 Photographischer Verschluss CH470681A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DD11960266 1966-09-01

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AT273665B (de) 1969-08-25

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