CH470928A - Verfahren zum Brennschneiden grosser Materialdicken und Brenner zur Ausübung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Brennschneiden grosser Materialdicken und Brenner zur Ausübung des Verfahrens

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Publication number
CH470928A
CH470928A CH193268A CH193268A CH470928A CH 470928 A CH470928 A CH 470928A CH 193268 A CH193268 A CH 193268A CH 193268 A CH193268 A CH 193268A CH 470928 A CH470928 A CH 470928A
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CH
Switzerland
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cutting
oxygen
torch
nozzle
bore
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Application number
CH193268A
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English (en)
Inventor
Ivan Dipl Ing Boschnakow
Original Assignee
Zentralinstitut Schweiss
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K7/00Cutting, scarfing, or desurfacing by applying flames
    • B23K7/10Auxiliary devices, e.g. for guiding or supporting the torch

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description


  Verfahren zum Brennschneiden grosser Materialdicken und Brenner     zur    Ausübung des Verfahrens    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum     Brenn-          schneiden    grosser Materialdicken, vorzugsweise solcher  über 100 mm, und     einen    Brenner zur Ausübung dieses  Verfahrens.  



  Es     sind    bereits Verfahren bekannt, die für das  Brennschneiden von Materialdicken über 100 mm ein  gesetzt werden.  



  In der Praxis hat sich besonders das Niederdruck  schneidverfahren als geeignet erwiesen, da es einen  Schneidstrahl mit kritischer Geschwindigkeit - also mit  Schallgeschwindigkeit - zu erzeugen gestattet, dessen  Parallelität als fast ideal angesehen werden kann.  



  Dazu sind Schneidbrenner bekannt, bei denen der  Durchmesser des Sauerstoffschlauches und der Sauer  stoffdurchgang im Brenner - und Schneidsauerstoffventil  so     angeordnet    sind, dass ihre lichte Weite immer bedeu  tend grösser ist als der der Schneiddüse. Das erlaubt  - ohne Berücksichtigung der Reibungs-Druckverluste   den Druck vor der Schneiddüse gleich am Druckminde  rer     einzustellen.    Weiterhin sind Schneidbrenner     bekannt,     deren Sauerstoffkanal im Brennerkopf eine zylindrische  Form besitzt und deren Durchmesser gleich dem des  Eingangsdurchmessers der Düse ist.  



  Mit Zunahme der zu schneidenden Materialstärken  verlangt der steigende Sauerstoffdurchsatz     immer    grö  ssere Querschnitte der     Schneidsauerstoffzuführungslei-          tung.    Dieser Nachteil macht sich besonders bei der Ver  wendung von Schneiddüsen, die mit niedrigen Sauer  stoffdrücken arbeiten, bemerkbar. Schläuche, Ventile  und andere Teile solcher Schneidbrenner werden deshalb  sehr gross, wodurch die Geräte schwer und     unhandlich     besonders für die     Handbedienung    werden. Deshalb wer  den die üblichen Handschneidbrenner nur bis zu einer  begrenzten maximalen Schneiddicke gebaut, die zwi  schen 100 bis 300 mm liegt.  



  Es sind auch Handbrenner mit Schneidleistungen  über dieser Grenze bekannt, deren Gewicht aber sehr  gross, meist über 4 kg, ist. Dieses grosse Gewicht ver  langt von den Brennschneidern, besonders beim Schnei  den in Zwangsposition, grössere körperliche     Belastung,       und deshalb sind diese Geräte praktisch nicht für Hand  bedienung.  



  Um die erforderliche Schneidleistung des Brenners  zu gewährleisten, ist es notwendig, die lichte Weite des  Sauerstoffkanals im Brennerkopf gross zu halten.  



  Zweck der Erfindung ist es, ein Verfahren zum  Brennschneiden grosser Materialdicken zu entwickeln,  welches die Abmessungen und damit das Gewicht der  Schneidbrenner zu verringern gestattet, wodurch die  physische Belastung des Bedienungspersonals vermin  dert werden kann.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Ver  fahren zum Brennschneiden grosser Materialdicken zu       entwickeln,    welches die Vorteile des Niederdruck  schneidprozesses benutzt und den für diesen     Brenn-          schneidvorgang    hohen Sauerstoffdurchsatz mit wesent  lich geringeren Kanaldurchmessern ermöglicht.  



  Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst,  dass     einem    Schneidbrenner Sauerstoff unter einem hohen  Druck zugeführt und vor dem Eintritt in die Schneid  sauerstoffdüsenbohrung auf einen niederen Druck ent  spannt wird. Dabei wird der Sauerstoff zweckmässig auf  den kritischen Sauerstoffdruck entspannt.  



  Der Schneidbrenner zur Ausübung des Verfahrens ist  dadurch gekennzeichnet, dass die Innendurchmesser des  Sauerstoffschlauches zum Schneiden, der Anschlussele  mente, des Schneidsauerstoffkanals im Brennergriff und  des Ventildurchganges geringer sind als der Eingangs  durchmesser der Schneidsauerstoffbohrung im Brenner  kopf, wobei zwischen dem Brennerkopf und dem  Schneidsauerstoffventil ein ,Entspannungsraum ange  ordnet ist, dessen Durchmesser gleich oder grösser dem  des Eingangsdurchmessers der Schneidsauerstoffbohrung  im Brennerkopf ist.  



  Zur Kontrolle des Gasdruckes im Entspannungs  raum kann mit diesem verbunden eine     Druckmessein-          richtung    vorgesehen sein.  



  Die     Schneidsauerstoffbohrung    im     Brennerkopf    be  sitzt zweckmässig eine konvergierende Form, dass ein      kontinuierlicher Übergang in das Profil der Schneiddüse  entsteht.  



  Dadurch     lässt    sich bei einer weiteren Gewichts  ersparnis die Schneidleistung konstant halten. Das kon  vergierende Profil des Brennerkopfes lässt sich konti  nuierlich bis zum Erreichen des engsten Durchmessers  der betreffenden Düse weiterführen.  



  Der wesentliche     Vorteil    der     Erfindung    liegt     in    der  Ermöglichung kleiner Abmessungen der Brennerbauteile  und der dadurch sehr leicht ausführbaren Konstruktion       eines    Handbrenners, der bis zu Schnittdicken von  1000 mm eingesetzt werden kann. Der Eingangsdurch  messer im Brennerkopf lässt sich zum engsten Durch  messer des Düsenprofiles bei gleichem Materialaufwand  wesentlich grösser halten, so dass eine Erhöhung der  Schnittleistung, bezogen auf die Baugrösse,     eintritt.     



  Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausfüh  rungsbeispiel erläutert werden.  



  Die dazugehörende Zeichnung zeigt das Brenner  prinzip. Am Druckminderer 10 wird ein relativ hoher  Druck, z. B. 10 at, eingestellt. Der Sauerstoffschlauch 9,  das Anschlusselement 8, der Schneidsauerstoffkanal im.  Griffstück 7 und das Schneidsauerstoffventil 6 besitzen  einen sehr kleinen Innendurchmesser. Nach dem  Schneidsauerstoffventil 6 ist ein Entspannungsraum 4  eingebaut, dessen Innendurchmesser wie auch der  Innendurchmesser des Sauerstoffrohres 3 und gegebe  nenfalls der Eingangsdurchmesser der Schneiddüse 1  bedeutend grösser sind als die angegebenen Mindest  durchmesser. Dadurch wird der eingestellte Druck     am     Druckminderer 10 reduziert und erhält in dem Ent  spannungsraum 4 den Wert, der für die am Brennerkopf  2 eingesetzte Düse 1 erforderlich ist. Dieser Druck wird  am Brenner durch das Manometer 5 gemessen.  



  Die Sauerstoffbohrung im Brennerkopf 2 ist ein  konvergierendes Profil, das     unmittelbar    in das Profil der    Düse 1 übergeht, so dass praktisch der Brennerkopf 2       einen    Teil der Funktion der Düse 1 übernimmt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Brennschneiden grosser Material dicken, dadurch gekennzeichnet, dass einem Schneid brenner Sauerstoff unter einem hohen Druck zugeführt und vor dem Eintritt in die Schneidsauerstoffdüsen bohrung auf einen niederen Druck entspannt wird. UNTERANSPRUCH 1. Verfahren zum Brennschneiden grosser Material dicken, dadurch gekennzeichnet, dass der Sauerstoff vor dem Eintritt in die Schneidsauerstoffdüsenbohrung auf den kritischen Druck entspannt wird.
    PATENTANSPRUCH II Schneidbrenner zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die In nendurchmesser des Schneidsauerstoffschlauches (9), der Anschlusselemente (8), des Schneidsauerstoffkanals im Brennergriff (7) und des Ventildurchganges (6) geringer sind als der Eingangsdurchmesser der Schneidsauerstoff bohrung im Brennerkopf (2), wobei zwischen diesem und dem Schneidsauerstoffventil (6) ein Entspannungs raum (4) angeordnet ist, dessen Durchmesser gleich oder grösser dem des Eingangsdurchmessers der Schneid sauerstoffbohrung im Brennerkopf (2) ist. UNTERANSPRÜCHE 2. Schneidbrenner nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Entspannungsraum (4) in Ver bindung mit einer Druckmesseinrichtung steht. 3.
    Schneidbrenner nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidsauerstoffbohrung im Brennerkopf (2) eine solche konvergierende Form be sitzt, dass ein kontinuierlicher Übergang in das Profil der Schneiddüse (1) entsteht.
CH193268A 1967-02-17 1968-02-09 Verfahren zum Brennschneiden grosser Materialdicken und Brenner zur Ausübung des Verfahrens CH470928A (de)

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