CH470994A - Taucheranzug - Google Patents

Taucheranzug

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CH470994A
CH470994A CH1098368A CH1098368A CH470994A CH 470994 A CH470994 A CH 470994A CH 1098368 A CH1098368 A CH 1098368A CH 1098368 A CH1098368 A CH 1098368A CH 470994 A CH470994 A CH 470994A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
suit
diving
foam
diving suit
waterproof
Prior art date
Application number
CH1098368A
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English (en)
Inventor
Keller Hannes
Original Assignee
Keller Hannes
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Publication date
Application filed by Keller Hannes filed Critical Keller Hannes
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Publication of CH470994A publication Critical patent/CH470994A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C11/00Equipment for dwelling or working underwater; Means for searching for underwater objects
    • B63C11/02Divers' equipment
    • B63C11/04Resilient suits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)

Description


      Taucheranzug       In der sogenannten     Froschmanntechnik    (schwim  mende Taucher), zu der auch das     Sporttauchen    gehört,  werden heute zwei Arten von Taucheranzügen verwen  det: Einerseits die     Nasstauchanzüge,    die nicht wasser  dicht sind, deren Material (normalerweise     Neopren-          schaum)    jedoch eine gute     Wärmeisolierwirkung    hat. Die       Tauchermaske    sowie das Mundstück des Atemgerätes  werden lose getragen und sich mit dem Anzug nicht  verbunden.

   Anderseits gibt es die     Trockentauchanzüge,     die normalerweise aus gewebeverstärktem     Gummi    aufge  baut sind, und die durch ihre besondere Konstruktion  wasserdicht sind. Der eigentliche Wärmeschutz des  Tauchers wird dann durch das Tragen von warmer,  trockener Unterwäsche erreicht. Bei einigen Konstruk  tionen sind Maske und Mundstück des Atemgerätes fest  mit dem Anzug verbunden.  



  Die     Nasstauchanzüge    haben die folgenden Nach  teile:  Bei Bewusstlosigkeit verliert der Taucher sein Mund  stück oder seine Maske verschiebt sich und mit grosser  Wahrscheinlichkeit ertrinkt er. Da der Anzug nicht  wasserdicht ist, durchnässt sich die Haut des Tauchers  und eine wirksame Wärmebarriere geht dadurch verlo  ren. Es lässt sich kaum Unterwäsche tragen. In zweifel  haftem Wasser ist der Taucher dem Schmutz und  dadurch Infektionen ausgesetzt. Zudem leidet die Haut  durch Abrieb, insbesondere bei wiederholtem Tau  chen.  



  Die     Trockentauchanzüge    haben die folgenden Nach  teile:  Bei einer Beschädigung unter Wasser geht die  Wärmeisolation praktisch vollständig verloren, da sie nur  auf der trockenen     Unterwäsche    basiert. In kaltem  Wasser ist der Taucher zum raschen Aufsteigen genötigt.  Da dabei     allenfalls    die notwendigen     Dekompressionshal-          te    nicht gemacht werden können, kann dabei eine  unmittelbare Lebensgefahr resultieren. Weiter bildet das    Material Falten, die auf der Haut sehr unangenehm  drücken.  



  Der Taucheranzug gemäss der vorliegenden Erfin  dung     bezweckt    das     Eliminieren    a11 dieser Nachteile  sowohl der Nass- als auch er     Trockentauchanzüge.     



  Der     Anzug    besteht aus einem     wärmeisolierenden     Schaummaterial in der Art, wie es für     Nasstauchanzüge     verwendet wird, jedoch ist der     Anzug    als Trockentau  chanzug aufgebaut.  



  Der wasserdichte Taucheranzug ist dadurch gekenn  zeichnet, dass die körperdeckenden Anzugsteile unter  sich und zusammen     mit    den funktionellen Einzelteilen  durch Kleben oder Schweissen oder Vulkanisieren  und/oder Nähen zu einem wasserdichten, geschlossenen       Anzug    aufgebaut sind,     und    weiter dadurch gekennzeich  net, dass die körperdeckenden Anzugsteile hauptsächlich  aus einem flexiblen und elastischen und wärmeisolieren  den Schaummaterial aus Gummi oder Kunststoff beste  hen, das zudem an sich oder durch auf der Aussenseite       angobrachte    Folien wasserdicht ist, und weiter dadurch  gekennzeichnet, ass die funktionellen, mit dem Anzug  fest verbundenen Einzelteile mindestens die folgenden  sind:

   eine Gesichtsmaske, eine Vorrichtung zum wasser  dichten Ankuppeln der Ein- und     Ausatemvorrichtung     (en) eines Atemgerätes, an den Unterarmen abdichten  de Manschetten oder aber besondere Vorrichtungen, die  das wasserdichte Anschliessen von wasserdichten Hand  schuhen erlauben, sowie     mindenstens    einem wasserdich  ten Verschluss für das An- und Ausziehen des Taucher  anzuges.  



  Ist der Taucheranzug hauptsächlich für den Sport  bestimmt, so     wird    als Material     Schaum-Neopren    verwen  det, wobei der Schaumstoff aussen und innen entweder  eine geschlossene     Neoprenhaut    hat, und/oder einen       Überzug    aus einem elastischen Gewebe, wie Trikot oder  einem Nylongewebe usw. Das Gewebe erleichtert beim  Anziehen das Gleiten auf der Haut und gibt dem      Schaumstoff einen mechanischen Schutz     und    ein .gutes  Aussehen.  



  Ist der Verschluss geschlossen, und das Atemgerät  angekuppelt, so     ist    der Taucher (allenfalls     mit    Ausnah  me der Hände) vollständig     vom    Wasser abgeschlossen  und bleibt beim Tauchen trocken. Im Falle einer       Bewustlosigkeit    (die die Mehrzahl aller     Taucherunfälle     einleitet), atmet der Taucher weiter, solange     sein    Luft  vorrat reicht. Auch bei Kollisionen verliert er weder  Maske noch Mundstück (oder     Atemhalbmaske),    da ja  beide mit dem Anzug fest verbunden sind.

   Da sich auch  die Lunge nicht     mit    Wasser     füllt,    und also kein besonde  res Übergewicht zustande kommt, ist die Rettungschance  ungleich grösser als bei den üblichen     Nasstauchanzügen.     Zudem muss die Lunge de geretteten Tauchers nicht  entleert werden. Gegenüber den     Trockentauchanzügen     der üblichen Bauart hat der     erfindungsgemässe    Taucher  anzug den Vorteil dass das Schaummaterial auch bei  einer etwaigen Verletzung seine grosse     Wärmeisolation          bewahrt,    so dass kein sofortiges Auftauchen nötig wird.

    Dieser Umstand kann lebensrettende Bedeutung erlan  gen, da bei langen     und    tiefen Tauchgängen sehr langsa  me Aufstiege notwendig sind, um Gasembolien zu  vermeiden. Da das Wasser in diesen Tiefen oft sehr kalt  ist, ist der vorgeschriebene     langsame    Aufstieg nur bei  gutem Wärmeschutz möglich, der eben im Fall der  Läsion bei     Trockentauchanzügen    der bisherigen Bauart  verloren geht.  



  Weiter hat der     Trockentauchanzug    gemäss der Erfin  dung den Vorteil, dass das Schaummaterial abgesehen  vom gutem     Wärmeschutz    eine grosse     Bequemlichkeit     bietet, da es sehr weich     und.        dehnfähig    ist. Demzufolge  kann der erfindungsgemässe     Tauchanzug    bei vernünfti  gem Aufwand als fast hautenger Anzug     konfektioniert     werden.

   Dadurch hinwiederum fallen die Schmerzhaften  Falten weg, die die konventionellen     Trockentauchanzüge     hatten, und die neben der     Unbequemlichkeit    noch die  Bewegungsfreiheit und insbesondere die Fortbewegung  unter Wasser stark behinderten, und überdies das Tau  chen in starken Strömungen verunmöglichten.  



  Es ist zweckmässig, beim Tiefergehen mit dem       Tauchanzug    Luft vom Atemgerät her oder über eine       unsatzeinrichtung    in den Anzug einzulassen, um das  Gasvolumen zwischen Anzug und Haut einigermassen  konstant zu halten. Beim Auftauchen. dehnt sich dieses  Gasvolumen, aus, und deshalb werden zweckmässiger  weise an den Füssen und auf dem Kopf besondere  wasserdichte Gasauslassventile angebracht.  



  Es ist weiter vorteilhaft, das Atemventil mit einem  Schnorchel zu     kombinieren,    so dass man ohne das  Atemgerät abzukuppeln, über einen Umschalter oder  eine     geeignete        Vorrichtung    an der Oberfläche wahlweise  durch der Schnorchel oder das Atemgerät atmen kann.  Als Verschluss für den erfindungsgemässen Anzug sind  zum Beispiel die     flexiblen    wasserdichten     Reissverschlüs-          se    bekannter Bauart geeignet.  



  Der Anzug kann durch folgendes Verfahren weiter  verbessert werden: Es wird ein Schaumstoff mit offenen  Poren verwendet, der beidseitig mit einer luftdichten  Folie überzogen ist. Der Schaumstoff     wird    nun über  geeignete Ventile mit irgend einem gut wärmeisolieren  den Gas (zum Beispiel Argon) versorgt, wobei bei  zunehmender Tauchtiefe Gas zugeführt     wird    und bei  abnehmender Tauchtiefe Gas weggeführt wird.     Das     Volumen des     Schaumstoffes    bleibt dann auch bei wech  selnder Tiefe     einigermassen    konstant und dadurch lässt    sich     ein.    maximaler Komfort und     Wärmeschutz    erzie  len.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Wasserdichter Taucherzug, dadurch gekennzeichnet, dass die körperdeckenden Anzugsteile unter sich und zusammen mit den funktionellen Einzelteilen durch Kleben oder Schweissen oder Vulkanisieren und/oder Nähen zu einem wasserdichten, geschlossenen Anzug aufgebaut sind, und weiter dadurch gekennzeichnet, dass die körperdeckenden Anzugsteile hauptsächlich aus einem flexiblen und elastischen und wärmeisolierenden Schaummaterial aus Gummi oder Kunststoff bestehen,
    das zudem an sich oder durch auf der Aussenseite angebrachte Folien wasserdicht ist, und weiter dadurch gekennzeichnet, dass die funktionellen, mit .dem Anzug fest verbundenen Einzelteile mindestens die folgenden sind: eine Gesichtsmaske, eine Vorrichtung zum wasser dichten Ankuppeln der Ein- und Ausatemvorrichtungen eines Atemgerätes, an den Unterarmen abdichtende Manschetten oder aber besondere Vorrichtungen, die das wasserdichte Anschliessen von wasserdichten Hand schuhen erlauben, sowie mindestens einem wasserdich ten Verschluss für das An- und Ausziehen des Taucher anzuges. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Taucheranzug nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Poren des Schaumstoffes ge schlossen sind. 2. Taucheranzug nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Poren des Schaumstoffes offen sind, und dass der Schaumstoff wasserseitig mit minde stens einer wasserdichten Folie überzogen ist, auf der Innenseite jedoch höchstens mit luftdurchlässigen Folien überzogen ist. 3.
    Taucheranzug nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schaumstoff offene Poren hat, und dass er beidseitig mit mindestens einer luftdichten Folie überzogen ist, und dass den meisten Anteilen des Schaumstoffes durch Ventile ein gut wärmeisolieren- des Gas zu- oder weggeführt werden kann, mit der Wirkung, dass das Volumen des Schaumstoffes auch bei wechselnder Tauchtiefe ungefähr konstant bleibt. 4.
    Taucheranzug nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Teile des Anzuges durch ein Kalt- Vulkanisationsverfahren miteinander verbunden sind. 5. Taucheranzug nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass am Kopf und/oder an den Füssen und/oder an den Beinen des Anzuges besondere Auslassventile angebracht sind, die wohl Gas aus dem Anzug ins Wasser ablassen können, die jedoch kein Wasser von aussen in den Anzug eindringen lassen.
    6. Taucheranzug nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesichtsmaske mit der (den) Ein- und Ausatemvorrich- tung(en) des Atemgerätes verbindbar ist, weiter dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Mundstück enthält, und dass sie das Gesicht gegenüber dem Körper nicht abdichtet. 7.
    Taucheranzug nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, dass die reit dem Anzug verbundene Gesichtsmaske durch eine Dichtlippe oder einen flüssigkeitsgefüllten Wulst den Raum zwischen Maske und Gesicht gegenüber dem Raum zwischen dem Körper und dem übrigen Anzug abdichtet, und dass die Atmung über ein Mundstück oder über eine vollständige oder rudimentäre Halbmaske innerhalb der Gesichtsmaske erfolgt.
    B. Taucheranzug nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 7 dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss des Anzuges für das An- und Ausziehen aus einem wasserdichten Reissverschluss besteht. 9. Taucheranzug nach Patentanspruch und Unteran- sprächen 1 bis 8 dadurch gekennzeichnet, dass ein Atemventil für die atemgerechte Zu- und Abfuhr von Atemgas fest mit dem Anzug verbunden ist. 10.
    Taucheranzug nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schnorchel mit Abschaltvorrichtung fest oder demontier bar am Anzug angebracht ist, und dass das Atemventil beim Benützen des Schnorchels durch dieselbe oder eine separate Abschaltvorrichtung ausgeschaltet werden kann.
CH1098368A 1968-07-18 1968-07-18 Taucheranzug CH470994A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0232215A3 (en) * 1986-01-17 1989-01-18 Jochen Dipl.-Ing. Simon Inflatable structure with flexible membrane

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