CH471004A - Beutelpackung - Google Patents
BeutelpackungInfo
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Description
Beutelpackung Die Erfindung betrifft eine Beutelpackung, der ein blattförmiger Gegestand, wie Gutschein oder Prospekt, beigegeben ist. Es ist bekannt, Gutscheine auf das in einem Verpak- - kungsbehältnis eingefüllte Gut zu legen und dann das Behältnis zu verschliessen. Doch ist es bei einer Reihe von Füllgütern nachteilig, wenn diese mit den Gutscheinen in Berührung kommen. Ausserdem werden die Gutscheine beim Transport oft in das Füllgut hineingeschüttelt und müssen dann aus diesem mühsam herausgesucht werden. Es wurde daher schon vorgeschlagen, den Hals eines gefüllten Beutels flachzufalten, einen Verschlusstreifen um die gegeneinandergefalteten Ränder der Einfüllöffnung des Beutels zu kleben und mittels der seitwärts über den Beutel überstehenden Enden des Verschlusstreifens den Gutschein zu befestigen und dann letzteren zusammen mit dem flachgefalteten Hals eine oder mehrmals umzufalten. Der so gebildete Verschluss wird dann meist auf den Beutelkopf umgelegt und in dieser Lage gesichert. Bei dieser Art der Anbringung wird zwar der Gutschein in der gewünschten Weise vom Füllgut ferngehalten und ist auch leicht zugänglich, jedoch sind hierzu eine Reihe von Arbeitsgängen notwendig, deren Durchführung auf Hochleistungsmaschinen Schwierigkeiten bereitet. Um diese Nachteile zu vermeiden, wird eine Beutelpackung vorgeschalgen, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass die über das eingefüllte Füllgut überstehenden Beutelwände zu einem flachen Hals gefaltet sind, der mittels einer dicht oberhalb des Füllguts verlaufenden Verschlussnaht verschlossen ist, derart, dass der Beutelhals oberhalb dieser Naht eine Tasche bildet, die die Beigabe aufnimmt. Je nach Ausführungsform kann die die Beigaben enthaltende Tasche durch ein- oder mehrmaliges Umfalten des Beutelhalses und Sicherung der Faltung gegen Wiederaufspringen oder aber durch Aufsetzen eines Reiterverschlusses oder ähnlicher Klebestreifen verschlossen werden. Der Vorteil des erfindungsgemässen Beutels mit Gutschein oder Prospekt besteht darin, dass er auf bekannten Hochleistungsmaschinen herstellbar ist und nur eine zusätzliche Vorrichtung zum Einbringen der Beigabe in die Tasche notwendig ist, deren Gestaltung aber keine Schwierigkeiten macht. Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Beutels ist nachfolgend anhand von Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 die Beutelpackung nach dem Einbringen eines Gutscheins, in schrägbildlicher Darstellung, Fig. 2 die Beutelpackung gemäss Fig. 1 in teilweise geöffnetem Zustand in schrägbildlicher Darstellung, Fig. 3 eine Abwandlung der Beutelpackung gemäss Fig. 1 in der Seitenansicht, Fig. 4 eine Ausführungsart mit aufgesetztem Reiterverschluss. Ein in bekannter Weise hergestellter Beutel 1, der mit einer vorbestimmten Füllgutmenge gefüllt ist, wird oberhalb des Füllgutspiegels so flachgefaltet, dass beiderseits Seitenfalten 4 bekannter Art entstehen. Danach wird eine Verschlussnaht 5 dicht oberhalb des Füllgutspiegels angebracht. Diese Verschlussnaht 5 kann in jeder bekannten Weise hergestellt sein, beispielsweise durch Gegeneinanderpressen der Wandungen 2, 3 des Beutels 1 bei gleichzeitiger Wärmezufuhr, derart, dass eine auf der Innenseite des Beutels 1 vorgesehene Schmelzkleberschicht oder eine geeignete andere thermoplastische Beschichtung aktiviert wird, welche nach dem Erkalten den Beutel 1 geschlossen hält. Es können natürlich auch Klebstoffe verwendet werden, die nur einer Druckwirkung ausgesetzt zu werden brauchen. Oberhalb der genannten Verschlussnaht 5 bildet der Hals 6 eine Tasches 7, in die mittels bekannter Fördermittel ein Gutschein 8, Prospekt od. dgl. eingeführt wird. Nachdem sich der Gutschein 8 in der Tasche 7 befindet, wird der obere Teil des Halses 6 um 180 Grad umgefaltet, mit einem punktförmigen Klebstoffauftrag 9 versehen und auf den sich über das Füllgut erstreckenden Teil der Breitseitenwandung des Beutels 1 umgelegt und dort so lange angedrückt, bis der Klebstoffauftrag 9 genügend abgebunden hat. Der Klebstoffauftrag 9 kann statt punktförmig natürlich auch unterbrochen oder ununterbrochen streifenförmig sein, je nachdem, wie es für die jeweilige Beutelgrösse und den verwendeten Packstoff zweckmässig erscheint unter den Gesichtspunkten, dass der umgelegte Hals 6 des Beutels 1 hinreichend für den Transport zum Verbraucher gegen Öffnen gesichert ist, aber von diesem bequem genug abgelöst werden kann, um den Verschluss ohne Hilfsmittel öffnen und den Gutschein 8 aus der Tasche 7 entnehmen zu können. Der Hals 6 kann auch zweimal um jeweils 180 Grad umgefaltet und dann, wie in Fig. 3 dargestellt, durch Klebepunkte 9 an sich selbst gegen unbeabsichtigtes Öffnen gesichert werden. Wie die Fig. 4 zeigt, kann die den Gutschein 8 enthaltende Tasche 7 des Beutelhalses auch durch Aufsetzen eines über die Beutelöffnung greifenden Reiterverschlusses 10 oder eines ähnlichen Klebestreifens verschlossen werden, der leicht abreissbar angebracht ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Beutelpackung, der ein Gutschein, Prospekt oder ähnlicher blattförmiger Gegenstand beigegeben ist, dadurch gekennzeichnet, dass die über das eingefüllte Füllgut überstehenden Beutelwände (2, 3) zu einem flachen Hals (6) gefaltet sind, der mittels einer dicht über dem Füllgut verlaufenden Verschlussnaht (5) derart verschlossen ist, dass der Hals (6) oberhalb dieser Verschlussnaht (5) eine Tasche (7) bildet zur Aufnahme der Beigabe (8).UNTERANSPRÜCHE 1. Beutelpackung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der die Beigabe (8) enthaltende Beutelhals (6) ein- oder mehrmals um 180 Grad umgefaltet ist.2. Beutelpackung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der umgefaltete Hals (6) auf die obere Stirnseite der Beutelpackung (1) umgelegt und lösbar an diese angeheftet ist.3. Beutelpackung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweimal um 180 Grad umgefaltete, die Tasche enthaltende Hals (6) an denjenigen Teil des Halses (6) angehaftet ist, der die Verschlussnaht (5) aufweist.4. Beutelpackung nach den Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Heftung aus lösbaren punkt- oder streifenförmigen Klebstoffaufträgen (9) besteht.5. Beutelpackung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die Beigabe (8) enthaltende Tasche (7) mittels eines reiterartig über die Beutelöffnung greifenden, leicht abreissbaren Verschlusstreifens (10) verschlossen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH0064063 | 1967-10-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH471004A true CH471004A (de) | 1969-04-15 |
Family
ID=7162567
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1426668A CH471004A (de) | 1967-10-03 | 1968-09-24 | Beutelpackung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH471004A (de) |
-
1968
- 1968-09-24 CH CH1426668A patent/CH471004A/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1586716A1 (de) | 1970-08-06 |
| DE1586716B2 (de) | 1973-02-08 |
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Legal Events
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| PL | Patent ceased |