CH471043A - Vorrichtung zur selbsttätigen Desinfektion von Feststoffe führenden Abwässern - Google Patents

Vorrichtung zur selbsttätigen Desinfektion von Feststoffe führenden Abwässern

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CH471043A
CH471043A CH522868A CH522868A CH471043A CH 471043 A CH471043 A CH 471043A CH 522868 A CH522868 A CH 522868A CH 522868 A CH522868 A CH 522868A CH 471043 A CH471043 A CH 471043A
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CH
Switzerland
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solids
chamber
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disinfection
line
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CH522868A
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Broege Kurt
Schramboehmer Hans-Juergen
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Rud A Hartmann Gross App Und S
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/02Treatment of water, waste water, or sewage by heating
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor
    • A61L2/02Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor using physical processes
    • A61L2/04Heat
    • A61L2/06Hot gas
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
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Description


  



  Vorrichtung zur selbsttätigen Desinfektion von Feststoffe führenden Abwässern
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur selbsttätigen Desinfektion von Feststoffe führenden Abwässern.



   Derartige Vorrichtungen sind bekannt und finden in der Hauptsache in Krankenhäusern Anwendung, wo ständig mit Krankheitskeimen infizierte und Feststoffe als Abfall führende Abwässer anfallen. Bei den bekannten derartigen Vorrichtungen werden die Abwässer mit den Feststoffen zunächst durch im   Fliessweg    der Abwässer angeordnete Mahlvorrichtungen zerkleinert. Die Abwässer mit den Feststoffen müssen diesen Mahlvorrichtungen, die keine eigene Förderwirkung haben, im Gefälle zugeführt und auch im Gefälle abgeführt werden.



   Die Abwässer mit den durch die Mahlvorrichtung zerkleinerten Feststoffen gelangen in einen Sammelbehälter und werden aus ihm durch eine Pumpvorrichtung über einen im Gegenstrom arbeitenden Wärmeaustauscher durch einen dampfbeheizten Desinfektionskessel in die Abflussleitung gegeben. Da durch die Mahlvorrichtung keine ausreichende Mischung der zerkleinerten Feststoffe mit den Abwässern erreicht wird, ist es bei den bekannten Vorrichtungen notwendig, zwischen der Mahlvorrichtung und dem Sammelbehälter einen Zwischenbehälter vorzusehen, in dem eine Mischung zwischen den flüssigen Abwässern und den zerkleinerten Feststoffen erfolgen soll. Dieser Zwischenbehälter steht über ein Sieb mit dem Sammelbehälter in Verbindung, in dem die Pumpeinrichtung angeordnet ist.

   Die Durchmischung in dem Zwischenbehälter soll bei den bekannten Ausführungsformen einerseits erfolgen durch die ständige Zufuhr aus der Mahlvorrichtung und zum anderen durch die Saugwirkung der Förderpumpen. Eine ausreichende Mischung, die Störungen mit Zuverlässigkeit ausschliesst, lässt sich jedoch in diesem Zwischenbehälter nicht erreichen, es sei denn, es werden besondere Rührwerke vorgesehen. Bei den bekannten Ausführungsformen besteht durchaus die Möglichkeit, dass in dem Zwischenbehälter Zusammenballungen von zermahlenen Feststoffteilen auftreten, die einmal das Trennsieb zum Sammelbehälter verstopfen oder auch in die Pumpe eindringen und hier ebenfalls zu Betriebsstörungen führen können. Zu diesem Zwecke ist es in der Regel notwendig, zwei parallel arbeitende Förderpumpen vorzusehen.

   Die bekannten Ausführungsformen zeigen daher in der Regel auch eine Anordnung von zwei parallel geschalteten Pumpen, damit im Störungsfalle die zweite Pumpe eingesetzt werden kann.



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung vermeidet die den bekannten Vorrichtungen anhaftenden Nachteile und gewährleistet eine einwandfreie Funktion bei einfacher Bauweise. Bei der erfindungsgemässen Vorrichtung ist kein Gefälle für die Zerkleinerungsvorrichtung erforderlich, so dass diese an beliebiger Stelle angeordnet werden kann. Weiterhin erübrigt sich die Einschaltung eines mit einem Trennsieb ausgestatteten Zwischenbehälters, da mit der erfindungsgemässen Vorrichtung eine bestmögliche Durchmischung erreicht wird, die ein störungsfreies Arbeiten der gesamten Vorrichtung gewährleistet.



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung arbeitet einwandfrei, solange die in den Abwässern befindlichen Feststoffe durch die Nasspumpe so zerkleinert werden können, dass eine Verstopfung des Wärmeaustauschers zuverlässig verhindert wird. Wenn sich jedoch in den Abwässern gröbere und grössere Feststoffanteile befinden, die durch die Nasspumpe nicht mehr verarbeitet werden können, müssen diese durch ein in die Zulaufleitung zum Sammelbehälter eingeschaltetes Sieb oder einen Rechen zurückgehalten werden, um ein einwandfreies Arbeiten der Anlage zu ermöglichen.

   Hierbei stellt sich aber die Forderung, dass die sich im Rechenbehälter ansammelnden Feststoffanteile, die in gewissen Abständen entnommen und der Vernichtung, beispielsweise durch Verbrennung, zugeführt werden müssen, vor der Entnahme aus dem Rechenbehälter desinfiziert werden müssen, um das sich mit der Handhabung dieser in dem Rechenbehälter zurückgehaltenen Feststoffanteile befassende Bedienungspersonal vor Infektionen zu schützen.



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung genügt auch die ser Forderung; sie ermöglicht es, die von der Nasspumpe nicht verarbeitbaren Feststoffanteile abzuscheiden und zu desinfizieren, ohne dass die Gefahr einer Infektion des Bedienungspersonals besteht, so dass einwandfrei desinfizierte Feststoffanteile der Vernichtung zugeführt werden können.

   Diese Vorteile werden erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die Mahlvorrichtung aus einer als Zerkleinerungspumpe arbeitenden Zerkleinerungsvorrichtung besteht, die die Abwässer mit den Feststoffen aus einem Sammelbehälter entnimmt und in ständigem Kreislauf in diesen zurückfördert, dass eine ein geringeres Arbeitsvolumen als die Zerkleinerungspumpe aufweisende Förderpumpe vorgesehen ist, die in Abhängigkeit von dem Wasserspiegel im   Sammelbehäi-    ter betätigbar ist und das Gemisch aus Abwasser und zerkleinerten Feststoffen aus der Druckleitung der Zerkleinerungspumpe über den Wärmeaustauscher und den Desinfektionskessel in die Abflussleitung fördert, und dass in dem Zulauf zum Sammelbehälter ein geschlossener, durch eine sieb- oder rechenartige Trennwand in eine untere und eine obere Kammer geteilter Behälter angeordnet ist, dessen untere,

   grössere Kammer zur Aufnahme der mit Feststoffen versetzten Flüssigkeit dient, und dessen obere, kleinere Kammer einen den flüssigen Abwasseranteil dem Sammelbehälter zuführenden Abfluss besitzt, und dass in Bodennähe der unteren Kammer eine der Desinfizierung der Feststoffe dienende Dampfzuführung angeordnet ist.



   Zweckmässig ist in der oberen Kammer des Behälters eine zweite Dampfzuführung und in Bodennähe der unteren Kammer eine Abflussleitung für die desinfizierten Feststoffe angeordnet, wobei zwecks zuverlässiger Desinfektion die zweite Dampfzuführung in ein in Bodennähe der unteren Kammer angeordnetes, mit Austrittsdüsen versehenes Ringrohr ausmünden kann.



   In dem Deckel der oberen Kammer kann ein mittiger, unterhalb der Trennwand endender Zuflussstutzen zur Zuführung der mit Feststoffen versetzten Flüssigkeit angeordnet sein. Auch können die sämtlichen in die Kammer führenden und aus ihr herausführenden Leitungen mit von Hand oder durch ein Steuerorgan betätigbaren Abschlussventilen versehen sein.



   Die beiliegende Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung in schematischer Darstellung. Die mit Feststoffen versetzten zu desinfizierenden Abwässer werden über eine Zuflussleitung 2 in einen Rechenbehälter 6 gegeben. Der Rechenbehälter 6 ist durch einen siebartigen Rechen 9 in eine obere und eine untere Kammer 7, 8 geteilt. In dem Deckel befindet sich der mit einem Ventil 11 versehene Zuflussstutzen 10, der unterhalb des Rechens 9 endet.

   Das durch die Zuflussleitung 2 und den Einlaufstutzen 10 zugeführte, mit Feststoffen versetzte Wasser wird in die untere Kammer 8 eingeführt, wo die von dem Rechen 9 zurückgehaltenen Feststoffteile sich absetzen, während die flüssigen Teile durch den Rechen 9 hindurch in die obere Kammer 7 eintreten und aus ihr durch den mit dem Ventil 13 versehenen Abflussstutzen 12 und die Leitung 3 in den Sammelbehälter 1 geführt werden. Aus diesem Sammelbehälter 1 wird die mit kleinen Feststoffteilen versetzte Flüssigkeit durch eine Nasspumpe 4a über die Leitung 4 abgesaugt. In der Nasspumpe 4a wird die Flüssigkeit homogenisiert und im Kreislauf über die Leitung 5 in den Sammelbehälter 1 zurückgegeben.

   Aus diesem Kreislauf 4, 4a, 5 entnimmt eine Druckpumpe 5a einen Anteil, der in üblicher Weise über den Wärmeaustauscher dem Desinfektionskessel zugeführt und unter Rückführung über den Wärmeaustauscher in den Abfluss gegeben wird. In Bodennähe der unteren Kammer 8 ist eine mit einem Ventil 15 versehene Dampfleitung 14 angeordnet, die in ein unmittelbar über dem Boden der Kammer 8 liegendes Ringrohr 16 mündet, das auf seinem Umfang mit Dampfaustrittsdüsen versehen ist. Im Deckel ist eine zweite, mit einem Ventil 18 versehene Dampfzufuhrleitung 17 angeordnet; in der Kammer 8 ist ausserdem ein in Bodennähe endender, mit einem Ventil 20 versehener Ausflussstutzen 19 vorgesehen, an dem eine in den Sammelbehälter 1 führende Leitung 21 angeschlossen ist.

Claims (1)

  1. Die Wirkungsweise der Abscheider ist folgende: Bei geöffnetem Ventil 11 treten die Abwässer in die Kammer 8 ein, wobei über das geöffnete Ventil 13 der flüssige Anteil über die Leitung 3 in den Sammelbehälter 1 abfliesst, während die Feststoffanteile sich in der unteren Kammer 8 ablagern. Die Ventile 15, 18 und 20 der Dampfzuleitungen 14 und 17 und der Abflussleitung 19 sind hierbei geschlossen. Wenn sich in der Kammer 8 die zurückgehaltenen Feststoffanteile in ausreichender Menge angesammelt haben, werden die Ventile 11 und 13 geschlossen; hierdurch ist der Behälter 6 allseitig verschlossen.
    Zur Desinfektion wird das Ventil 15 der Dampfzuflussleitung 14 geöffnet, und der Dampf strömt aus den Düsen des Ringrohres 16 in den Behälter 6 ein, wobei die in der Kammer 8 befindlichen Feststoffanteile auf die zur Desinfektion erforderliche Temperatur erhitzt werden, wodurch sämtliche Infektionskeime zuverlässig abgetötet werden. Wenn die Desinfektion beendet ist, wird das Ventil 15 geschlossen und die Ventile 18 und 20 geöffnet. Nunmehr strömt Dampf über die Dampfzufiussjeitung 17 von oben her in den Behälter 6 ein, und unter der Wirkung des in dem Behälter 6 entstehenden Dampfdruckes werden die desinfizierten Feststoff anteile durch dieAbflussleitung 19 aus der Kammer 8 herausgedrückt.
    Hierauf werden die Ventile 18 und 20 geschlossen und die Ventile 11 und 13 wieder geöffnet, so dass der Behälter 6 erneut mit mit Feststoffanteilen versetzten Abwässern gespeist wird. Wenn sich wiederum in der Kammer 8 eine ausreichende Menge von Feststoffanteilen angesammelt hat, wird die Desinfektion und die Abfuhr dieser Feststoffanteile, wie vorbeschrieben, erneut durchgeführt, PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur selbsttätigen Desinfektion von Feststoffe führenden Abwässern, beispielsweise aus Krankenhäusern und dgl., bei der die Feststoffe durch eine im Fliessweg der Abwässer liegende Mahlvorrichtung zerkleinert werden und die Abwässer mit den zerkleinerten Feststoffen aus einem Sammelbehälter durch eine Pumpe über einen im Gegenstrom arbeitenden Wärmeaustauscher durch einen dampfbeheizten Desinfektionskessel gegeben werden, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Mahlvorrichtung (4a) aus einer als Zerkleinerungspumpe arbeitenden Zerkleinerungsvorrichtung besteht, die die Abwässer mit den Feststoffen aus einem Sammelbehälter (1) entnimmt und in ständigem Kreislauf (4, 5) in diesen zurückfördert, dass eine ein geringeres Arbeitsvolumen als die Zerkleinerungspumpe (4a) aufweisende Förderpumpe (5a) vorgesehen ist, die in Abhängigkeit vom Wasserspiegel (4b, 4c) im Sammelbehälter (1) betätigbar ist und das Gemisch aus Abwässer und zerkleinerten Feststoffen aus der Druckleitung (4, 5) der Zerkleinerungspumpe (4a) über den Wärmeaustauscher und den Desinfektionskessel in die Abfluss leitung fördert, und dass in dem Zulauf zum Sammelbehälter (1) ein geschlossener, durch eine sieb- oder rechenartige Trennwand (9) in eine untere und eine obere Kammer (7, 8) geteilter Behälter (6) angeordnet ist, dessen untere,
    grössere Kammer (8) zur Aufnahme der mit Feststoffen versetzten Flüssigkeit dient, und dessen obere, kleinere Kammer (7) einen den flüssigen Abwasseranteil dem Sammelbehälter (1) zuführenden Abfluss (3) besitzt, und dass in Bodennähe der unteren Kammer (8) eine der Desinfizierung der Feststoffe dienende Dampfzuführung (14) angeordnet ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der oberen Kammer (7) des Behälters (6) eine zweite Dampfzuführung (17) und in Bodennähe der unteren Kammer (8) eine Abflussleitung (19) für die desinfizierten Feststoffe angeordnet ist.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dampfzuführung (14) in ein in Bodennähe der unteren Kammer (8) angeordnetes, mit Austrittsdüsen versehenes Ringrohr (16) ausmündet.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Deckel der oberen Kammer (7) ein mittiger, unterhalb der Trennwand (9) endender Zuflussstutzen (10) zur Zuführung der mit Feststoffen versetzten Flüssigkeit angeordnet ist.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die sämtlichen in die Kammer (6) führenden und aus ihr herausführenden Leitungen (10, 12, 14, 17, 19) mit von Hand oder durch ein Steuerorgan betätigbaren Abschlussventilen (11, 14, 15, 18, 20) versehen sind.
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