CH471225A - Verfahren zur Herstellung von für die Holzbearbeitung vorgesehenen Bandsägeblättern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von für die Holzbearbeitung vorgesehenen Bandsägeblättern

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CH471225A
CH471225A CH293165A CH293165A CH471225A CH 471225 A CH471225 A CH 471225A CH 293165 A CH293165 A CH 293165A CH 293165 A CH293165 A CH 293165A CH 471225 A CH471225 A CH 471225A
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steel
hardening
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Goran Molinder Anders
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Uddeholms Ab
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    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/24Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for saw blades
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description


  Verfahren zur Herstellung von     für    die Holzbearbeitung vorgesehenen  Bandsägeblättern    Bandsägen für Holz werden seit langem aus     gehärte-          tem        und        getempertem        Stahl        hergestellt,        der        etwa        0,7        %     Kohlenstoff enthält.

   Für Sägen die relativ dünn sind,  etwa 0,8 mm und weniger, werden sogenannte urlegierte       Kohlenstoffstähle    benutzt, die ausser dem genannten  Kohlenstoffgehalt im wesentlichen geringe Beimengung       von        Mangan        (etwa        _ <         0,8        %)        und        Silizium        (ungefähr         <           0,5        %)

          enthalten.        In        anderen        Fällen        war        als        vorteilhaft     erachtet worden, zusätzliche Legierungsbestandteile wie       Cr,    Ni, W oder höhere Gehalte an     Si    und/oder Mn zu  benutzen, besonders in den Fällen, in denen das Band so  dick war, dass eine vollkommene     Aushärtung    mit nicht  legierten     Kohlenstoffstählen    nicht erreicht werden konn  te.  



  Im Hinblick auf     die    Schärfe der Sägen und ihren  Widerstand gegen Verschleiss beim Sägen ist es wün  schenswert, die Härte so hoch wie möglich zu erhal  ten.  



  Andererseits müssen die Sägen genügend Zähigkeit  besitzen, um den wiederholten Biegespannungen, Schlä  gen     und    Stössen zu widerstehen, denen sie bei der Arbeit  ausgesetzt sind Eine weitere Forderung ist, dass das  Material das Aufspannen und Abspannen von der  Maschine ohne zu zerreissen ermöglicht.  



  Diese Forderungen an die Zähigkeit ergeben eine  obere Grenze für die mögliche Härte.  



  Im Falle von Sägestahl, der durch normales Härten  und Tempern hergestellt wurde, bildete eine Härte von  etwa 43     Rockwell    C, die einer     Tempertemperatur    von  450-500  C entspricht, einen brauchbaren Kompromiss  zwischen den Forderungen nach Härte und Zähigkeit.  



  In der Praxis war es nicht möglich, Kohlenstoffge  halte zu verwenden, die höher waren als die genannten       0,7        %.        Der        Grund        ist,        dass        gehärteter        und        getemperter     Stahl mit höherem Kohlenstoffgehalt, sowohl legiert als    auch urlegiert, eine höhere Brüchigkeit ergibt und zur  Bildung von Sprüngen neigt.  



  Es ist seit langem bekannt, durch Zwischenstufen  vergüten Härten zu erreichen, die ebenso gross sind, wie  diejenigen, die durch das übliche Härten und Tempern  für den gleichen Stahl erreicht werden können.  



  Im folgenden sollen der Stand der Technik und die  Erfindung mit Hilfe der Figuren näher erläutert wer  den.  



  In der Figuren 1 und 2 ist das Prinzip des Zwischen  stufenvergütens mit dem     Pinzip    des normalen     Härtens     und     Tempems    vergleichbar dargestellt, (nach     Metals     Handbock 1948, Seite 628).  



       Fig.    1 zeigt ein     Temperatur-Zeit-Diagramm    für das  gebräuchliche Härten und Tempern und       Fig.    2 zeigt ein     Temperatur-Zeit-Diagramm    für das  Zwischenstufenvergüten.  



       Fig.    3 zeigt ein     Temperatur-Zeit-Diagramm    für  kontinuierliches Zwischenstufenvergüten.  



       Fig.    4 zeigt die Härte als Funktion der Härte  temperatur.  



       Fig.    5 zeigt die durch Zwischenstufenvergüten er  reichbare Härte als Funktion des Kühlbades.  



       Fig.    6 zeigt eine Vorrichtung zur Durchführung des       Verfahrens    nach der Erfindung.  



  Im Falle des gewöhnlichen     Härtens    (nach     Fig.    1)  wird der Stahl von der Härtetemperatur 1 direkt auf  Zimmertemperatur 2 gekühlt, beispielsweise in Öl,     mit     einer so grossen Kühlgeschwindigkeit, dass die Umwand  lung in     Austenit    oder     Bainit    während des Kühlers  vermieden wird. Die Umwandlung beginnt bei 5 und  endet bei 6. Nach dem Abkühlen auf Zimmertemperatur  2 hat das Material eine Struktur, die aus hartem       Martensit    besteht (und möglicherweise Karbid, das bei  der Härtetemperatur nicht gelöst wurde).

   Danach wird  das Material bei einer Temperatur 3 während einer      Zeitspanne, die so gewählt ist, dass die gewünschte       Härte    erreicht wird,     getempert.    Das gleiche Resultat  kann erreicht werden, wenn das     Kühlen    in einem Bad  aus geschmolzenem Metall oder geschmolzenem     Salz    bei  einer Temperatur direkt oberhalb des     Martensitpunkten     M3     ausgeführt    wird, in welchem Falle das Material  nicht solange in dem Metallbad verbleiben muss, dass  die Umwandlung in     Bainit    stattfindet.

   Nach dem Abküh  len in dem Metall- oder Salzbad kann das Material,  beispielsweise direkt an Luft, weiter abgekühlt werden  und dabei die     gewünschte        martensitische    Struktur anneh  men.  



  Beim Zwischenstufenvergüten nach     Fig.    2 wird das  Abkühlen beispielsweise in einem Bad von geschmolze  nem Blei, bei einer Temperatur, die entsprechend der  Höhe 4 liegt, ausgeführt, wobei das Material     während     so langer Zeit im diesem Bad verbleibt, bis eine     volkom-          mene    Umwandlung in     Bainit    oder     Perlit    stattgefunden  hat.

   Dabei wird dem Material die gewünschte Härte in  einem     Arbeitsgang    erteilt, ohne     zusätzliches    Tempern,  und es muss auch nicht nach dem     Abkühlen    auf       Zimmertemperatur        getempert    werden.  



  Es ist weiter bekannt, dass das gleiche Material im       gehärteten    und getemperten Zustand durch Zwischenstu  fenvergüten bei gleicher Härte eine grössere Zähigkeit  besitzt. Für Bandstahl beispielsweise kann die Zähigkeit  durch eine Biegeprüfung, die über einem     Drehdorn    von  einem bestimmten Radius     ausgeführt    wird, bestimmt  werden. Je kleiner der Biegeradius, der dazu benutzt  werden kann, ist, umso zäher ist das Material.  



  Daraus kann geschlossen werden, dass die     Behandl.     durch Zwischenstufenvergüten einen Stahl für     Bandsä-          gen    mit grösserer Härte ergibt, als bisher für diesen  Zweck als normal angesehen wurde (etwa 43     Rockwell     C) und zugleich eine Zähigkeit gleich der der letztge  nannten Sägen, unter Beibehaltung der     Zusammenset-          zung    des Sägestahles mit etwa 0,7 % Kohlenstoff.

   In der  Praxis ergaben sich aber Schwierigkeiten, indem das  Zwischenstufenvergüten wie im Falle des gewohnten       Härtens    und     Temperns,    kontinuierlich durchgeführt wer  den muss, d. h. das Band muss durch das     Härte-    und  Kühlbad in einer kontinuierlichen Linie laufen.  



  Die auftretenden Schwierigkeiten sind in dem     Tem-          peratur-Zeit-Diagramm    der     Fig.    3 gezeigt.  



  Beim kontinuierlichen     Zwischenstufevergüten    kann  beobachtet werden, dass das Abkühlen von der     austeniti-          schen    Temperatur     T,,    zur Temperatur des     Kühlbades          TI,    mit einer Geschwindigkeit vor sich geht, welche  ausreicht um die Umwandlung bei der     sogenannten          Perlit-Nase    (p) zu vermeiden. Weiter muss die Zeit t bei       Ti,    genügend lang sein, dass die Umwandlung in     Bainit     vollkommen ist.  



  Die Forderung nach einer ausreichenden     Abkühlge-          schwindigkeit    bedeutet für eine gewisse Stahlart eine  obere Grenze für die Dicke, die für diese Wärmebehand  lung noch geeignet ist, weil dickes Material unter  gegebenen Bedingungen     langsamer    abkühlt als     dünnes.     Sie bedeutet auch eine untere Grenze für die Geschwin  digkeit mit der das Bandmaterial kontinuierlich wärme  behandelt werden kann, weil eine geringere     Durchlaufge-          schwindigkeit    auch eine geringere     Abkühlgeschwindig-          keit    bedeutet.  



  Die Forderung nach einer hinreichenden     Verweilzeit     in dem     Abkühlbad,    um eine vollkommene Umwandlung  zu erreichen, bestimmt die kleinste     Durchlaufgeschwin-          digkeit    und die notwendige Länge des     Abkühlbades.     



  Um die Einrichtung sehr langer Kühlbäder zu         vermeiden,    sollte die     Verweilzeit    des Bandes in dem  Kühlbad vernünftigerweise     nicht    mehr als etwa eine  Minute betragen.     Wenn    die Zeit     nur    eine Minute ist,  können aber nur solche Temperaturen     Th        für    das       Kühlbad    benutzt werden, für welche die für die vollkom  mene     Umwandlung    notwendige Zeit t     gleich    oder weni  ger als eine Minute ist- Dieses bedingt, entsprechend der  Zeichnung,

   eine untere Grenze für die Temperatur     Th     und begrenzt auch die Härte, die durch das Zwischenstu  fenvergüten erreicht werden kann, weil die Härte nach  der vollkommenen Umwandlung steigt, wenn die Ab  kühltemperatur geringer wird.  



  Aus den genannten Gründen kann die in der Praxis  durch     Austempern    eines     Kohlenstoffstahles    mit 0,7 %  Kohlenstoff erreichte Härte nicht     grösser    als etwa 41  Rockweh C, und die Dicke eines Bandes kann beim  Zwischenstufenvergüten in einem kontinuierlichen Ver  fahren, das zu dem genannten     Härtegrad        führt,    nicht  grösser als 0,8 mm sein.  



  Die Herstellung von Stahl für Bandsägen, der     durch          Zwischenstufenvergüten        wärmebehandelt    wird, wird im  industriellen Masstab von mindestens einem Stahlwerk  in Europa     ausgeführt.    Der von diesem Werk für Bandsä  gen     gelieferte    Stahl ist ein     unlegierter    Stahl mit einem  Kohlenstoffgehalt von etwa 0,7 Oh, der eine sehr gute  Zähigkeit besitzt, dessen Härte aber selten und nur  unwesentlich 41     Rockwell    C übersteigt.  



  Es ist nicht bekannt, dass es bisher gelungen ist,  durch     Zwischenstufenvergüten    einen Stahl für Bandsä  gen mit einer Härte zu erzeugen, die gleich der ist, wie  sie für     normal    gehärteten und     getemperten    Stahl für  Bandsägen, das heisst etwa 43     Rockwell    C, erreicht  wird. Ebensowenig ist bekannt, ob es bisher gelungen ist,  die grössere Zähigkeit, die beim Zwischenstufenvergüten  erreicht wird, bei der Herstellung von Stahl für Bandsä  gen mit grosser     Härte    zu erreichen.  



  Die vorliegende Erfindung gibt eine technische Lö  sung für beide Probleme. Die     Erfindung    ist dadurch  gekennzeichnet, dass der Stahl einen Kohlenstoffgehalt  von mindestens 1,0 % aufweist, und die für die     Austenit-          bildung    angewandte Temperatur um mindestens 50  C  höher als die zum Erreichen der grössten     Härte    bei  direktem und raschem Abkühlen auf Raumtemperatur  vorgegebene     Temperatur    ist.  



  Die Temperatur bei der beim     Härten    durch direktes  und rasches Abkühlen auf Raumtemperatur eine maxi  male     Härte    erreicht wird beträgt etwa 800  C.  



  Die obere Grenze für die Härtetemperatur kann als  die Temperatur bezeichnet werden, bei der die angewen  deten Härtebedingungen     (Zeit    bei der Härtetemperatur,       Ausangsstruktur,    Analyse usw.) die maximale Härte  durch direktes Abkühlen auf     Zimmertemperatur    er  gibt.  



       Fig.    4 zeigt in der Form eines     Diagrammes    die Härte  H     als    Funktion der     Härtetemperatur        T",    (= Tempera  tur für die     Austenitbildung).    Die für das Härten durch  direktes und rasches Abkühlen verwendete Härtetempe  ratur     Tn    liegt in einem Temperaturbereich, der 50  C  unterhalb der unteren Temperaturgrenze     T,    liegt, die  für das Härten mit     Zwischenstufenvergüten    entspre  chend der vorliegenden Erfindung angewendet wird, und  deren untere Temperaturgrenze bei etwa 850  C liegt.  



  Wenn die obere Grenze der für das Härten durch  direktes und rasches Abkühlen verwendeten Härtetem  peratur überschritten wird, ergibt sich ein grobkörniger       Austenit    mit hohem Kohlenstoffgehalt, der nach dem  Abkühlen einen     grobkörnigen        Martensit    mit einem      nichtzulässig hohen Anteil von restlichem     Austenit    bil  det In Anbetracht der grobkörnigen Struktur und des       restlichen    einer gebräuchlichen Härtetemperatur sein  würde. Darum verwendet kein Hersteller von gehärtetem  Bandstahl Härtetemperaturen, die die obere Grenze der  gebräuchlichen Härtetemperatur überschreiten.  



  Es war gefunden worden, dass     unlegierter        Kohlen-          stoffstahl,        mit        einem        Kohlenstoffgehalt        von        1,0        %        und     mehr (solche     Stähle    wurden wegen ihrer     Brüchigkeit    im       gehärteten    und getemperten Zustand bisher nicht als  Material für Bandsägen für Holz benutze), durch Zwi  schenstufenvergüten bei verhältnismässig hohen Tempe  raturen mechanische Eigenschaften ergeben,

   welche     aus-          serordentlich    vorteilhaft für Bandsägen für Holz angese  hen wurden. Durch kontinuierliches Zwischenstufenver  güten wurden beispielsweise Härten von mehr als 44       Rockwell    C, bei durchaus ökonomischen     Durchlaufge-          schwindigkeiten    gleichzeitig mit einer Zähigkeit erreicht,  die für die genannte Härte gleich oder sogar besser ist,  als die für normal gehärteten und getemperten Stahl für  Bandsägen mit einer Härte von 43 Rockweh C, erreicht  wird. Die Bedingungen sind in der Figur 5 dargestellt,  die die durch das Zwischenstufenvergüten erreichte  Härte     RC    als Funktion der Temperatur T" des  Kühlbades zeigt.

   Die fünf oberen Kurven zeigen die  Härten, die mit zwei nichtlegierten     Kohlenstoffstählen    A  und B der folgenden Analyse erreicht wurden:  
EMI0003.0023     
  
     /o <SEP> C <SEP>  /o <SEP> Si <SEP> o/o <SEP> Mn <SEP> % <SEP> Cr
<tb>  Stahl <SEP> A <SEP> 1,27 <SEP> 0,21 <SEP> 0,33 <SEP> 0,18
<tb>  Stahl <SEP> B <SEP> 1,01 <SEP> 0,20 <SEP> 0,56 <SEP> 0,00       Diese     Stähle    waren durch Zwischenstufenvergüten  wärmebehandelt worden, und zwar bei Temperaturen  für die     Austenitbildung    von 850  C und 900  C für A  und B und von 1000  C für A. Das heisst bei Tempera  turen, die die gewohnten Temperaturen für die     Austenit-          bildung    durch Härten und Tempern um 50  C, 100  C  und 200  C übersteigen.

      Zum Vergleich enthält das Diagramm die Kurve  eines Stahles C mit der folgenden Analyse:  
EMI0003.0028     
  
     /o <SEP> C <SEP>  /o <SEP> Si <SEP>  /o <SEP> Mn <SEP>  /o <SEP> Cr
<tb>  Stahl <SEP> C <SEP> 0,72 <SEP> 0,<B>1</B>6 <SEP> 0,53 <SEP> 0,00       Dieser Stahl war durch Zwischenstufenvergüten bei  einer Temperatur von 800  C wärmebehandelt worden.  Für diesen Stahl ergibt eine höhere Temperatur für die       Austenitbildung    keine bemerkenswerte Änderung in der  Härtekurve.  



  In     Fig.    5 sind Linien eingezeichnet, um die Zeit  anzugeben, die für eine vollkommene Umwandlung bei  der entsprechenden Temperatur des Kühlbandes not  wendig ist. Wenn das kontinuierliche Zwischenstufenver  güten mit einer solchen Bandgeschwindigkeit und Bad  länge durchgeführt wird, dass die     Verweilzeit    in dem  Kühlbad 30 Sekunden beträgt, ist es durch entsprechen  de Einstellung der Temperatur des     Kühlbades    möglich,  eine Härte von 47, 45,5 und 44,0     Rockwell    C bei einer  Temperatur für die     Austenitbildung    von<B>1000</B>  C bzw.  900  C bzw. 850  C zu erreichen.

   Für den Stahl B kann  eine Härte von 44,5 und 43,5     Rockwell    C und für den  Stahl C nur eine solche von 40     Rockwell    C erreicht  werden.  



  Bei Biegeproben, die mit 100 mm langen     Prüfstük-          kep_    mit Dicken von 0,70 mm und 1,l0 mm     zwischen     zwei Backen ausgeführt wurden und bei denen der  Abstand a zwischen den Backen im Zeitpunkt des  Bruches gemessen wurde, zeigte sich, dass für die beiden  Materialien A und B, die bei den genannten Temperatu  ren in     Austenit    umgewandelt worden waren, die Härte  46, 5 Rockweh C den gleichen Abstand a ergibt, wie  Stahl für Bandsägen der gleichen Dicke, der auf die  bisher übliche Art gehärtet und getempert war und eine  Härte von 43     Rockwell    C besass.  



  Um das neue     Verfahren    gegenüber den geschilderten  bekannten Verfahren abzugrenzen, werden die folgenden  Grenzen für die Analysenwerte der Stähle, für die das  neue Verfahren vorgesehen ist, angegeben:  
EMI0003.0043     
  
    % <SEP> C <SEP> o/o <SEP> Si <SEP> 1/o <SEP> Mn <SEP> "/o <SEP> P <SEP> <B>% <SEP> s</B> <SEP> andere
<tb>  total <SEP> max.
<tb>  min. <SEP> 1,0 <SEP> max. <SEP> 0,5 <SEP> max. <SEP> 0,8 <SEP> max.

   <SEP> 0,050 <SEP> 0l0 <SEP> <B><I>0.50010</I></B>       Die untere Grenze der nach dem neuen Verfahren  verwendeten Temperatur für die     Austenitbildung    liegt  mindestens um 50  C über der bekannten Temperatur  für     Austenitbildung    durch Härten durch direktes und  rasches Abkühlen auf Zimmertemperatur und     anschlies-          sendes    Tempern.  



  Die erreichbare minimale Härte beträgt 43 Rockweh  C.  



  <I>Beispiel</I>  Das folgende Beispiel für die praktische Leistungsfä  higkeit des neuen Verfahrens soll mit Hilfe der     Fig-    6  erläutert werden.  



  Die Analyse der wärmebehandelnden Bänder er  gab:  
EMI0003.0049     
  
     /o <SEP> C <SEP>  /o <SEP> Si <SEP>  /o <SEP> Mn <SEP>  /o <SEP> Cr
<tb>  1,26 <SEP> 0,23 <SEP> 0,35 <SEP> 0,15       Die Abmessungen der Bänder waren 25,4 mm breit  und 0,7 mm dick.  



  Das Band wird von der Spule 7 mit einer Geschwin  digkeit von 2,4 m pro Sekunde abgewickelt und durch  den Ofen 8 für die     Austenitbildung    gezogen. Der Ofen 8  besitzt eine Muffel 9 aus feuerfestem Blech, in das ein  Schutzgas eingeleitet wird, um den Stahl vor Oxydation  zu schützen. Das Band wird in dem Ofen auf 900  C  erwärmt und läuft danach durch eine gezeigte verlänger  te Muffel 10 in das Bleibad 11, das eine Temperatur von  450  C besitzt. Die Temperatur des Bleibades wird  genau kontrolliert und geregelt. Um am Eingang des  Bades ein Ansteigen der Temperatur zu vermeiden, ist  dieses mit Kühlrohren 12, in denen Wasser     fliesst,     versehen. Das Band wird durch die Halter 13 unter der  Oberfläche des Bades gehalten.  



  Nach dem Durchlauf durch das Bleibad wird das  Band auf der Spule 14 aufgewickelt.      Das Bleibad hat eine Länge von 1,2 m und     die     gesamte     Verweilzeit        in    dem Bad beträgt bei der angege  bene     Geschwindigkeit    30 Sekunden.  



  Nach der Wärmebehandlung hat das Band eine  Härte von 45,5     Rockwell    C.  



  Aus dem in der beschriebenen Art zwischenstufen  vergüteten Stahl     wurden    Bandsägen für     Holz    hergestellt.  Mit diesen Sägen durchgeführte     Prüfungen    zeigten, dass  sie mehr als das Doppelte der effektiven Sägestunden  benutzt werden konnten, ehe sie abgenutzt waren,  verglichen mit Sägen, die nach den bekannten Verfahren  durch     Härten    und Tempern auf eine Härte von etwa 43  Rockweh C hergestellt waren.  



  Die grosse     Widerstandsfähigkeit    gegen     Anutzung    ist  sowohl auf die grössere     Härte    als auch den höheren  Kohlenstoffgehalt     zurückzuführen.    Der letztere bewirkt,  dass bei der verwendeten Temperatur der     Austenitbil-          dung    ungelöstes Karbid nach dem Zwischenstufenvergü  ten in der Struktur gefunden wird Diese     harten    Karbid  körnchen verbessern sowohl die Schärfe der Ecken als  auch den Widerstand gegen     Abnutzung.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zur Herstellung von für die Holzbear beitung vorgesehenen Bandsägeblättern mit grosser Här- te und guter Zähigkeit aus unlegiertem Kohlenstoffstahl durch kontinuierliches Zwischenstufenvergüten, dadurch gekennzeichnet, dass der Stahl einen Kohlenstoffgehalt von mindestens 1,0 % aufweist,
    und die für die Austenit- bildung angewandte Temperatur um mindestens 50 C höher als die zum Erreichen der grössten Härte bei direktem und raschem Abkühlen auf Raumtemperatur vorgegebene Temperatur ist. II. Nach dem Verfahren nach Patentanspruch 1 hergestelltes zur Holzbearbeitung vorgesehenes Bandsä geblatt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der verwendete Stahl mindestens 1,0 % Kohlenstoff und maximal 0,5 % Silizium, maxi- mal 0;
    8 % Mangan, und Phosphor und Schwefel als allfällige Verunreinigungen, und insgesamt maximal 0,50 o/a Chrom, Nickel, Molybdän, Wolfram und Kupfer enthält. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch 1 und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmebe handlung so ausgeführt wird, dass eine Härte von mindestens 44 Rockwell C erreicht wird.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN115679081A (zh) * 2022-11-01 2023-02-03 山东黑旋风锯业有限公司 一种1.0mm厚超薄大理石框架锯条基体及其生产方法

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CN115679081A (zh) * 2022-11-01 2023-02-03 山东黑旋风锯业有限公司 一种1.0mm厚超薄大理石框架锯条基体及其生产方法

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