CH471295A - Biegesteife Bewehrung für vorgefertigte Bauteile aus Beton - Google Patents

Biegesteife Bewehrung für vorgefertigte Bauteile aus Beton

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CH471295A
CH471295A CH1055668A CH1055668A CH471295A CH 471295 A CH471295 A CH 471295A CH 1055668 A CH1055668 A CH 1055668A CH 1055668 A CH1055668 A CH 1055668A CH 471295 A CH471295 A CH 471295A
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CH
Switzerland
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reinforcement
bars
longitudinal
longitudinal bars
prefabricated concrete
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Application number
CH1055668A
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Inventor
Schweickhardt Joerg
Original Assignee
Baustahlgewebe Gmbh
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/01Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
    • E04C5/06Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of high bending resistance, i.e. of essentially three-dimensional [3D] extent, e.g. lattice girders
    • E04C5/065Light-weight girders, e.g. with precast parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)

Description


  Biegesteife Bewehrung für vorgefertigte Bauteile aus Beton    Die Erfindung betrifft eine biegesteife Bewehrung für  vorgefertigte Bauteile aus Beton, bestehend aus zwei  dachförmig abgekanteten,     übereinandergelegten    Streifen  von     Bewehrungsmatten,    deren Querstäbe im spitzen  Winkel zu den Längsstäben verlaufen.  



  Bei der Herstellung von     Massivdecken    aus     Stahlbeton     ist es bekannt, als Schalung dünne vorgefertigte Stahlbe  tonplatten zu verwenden, in die aus Stahl bestehende       fachwerkartige    Gitterträger mit ihren Untergurten einbe  toniert sind. Die Lasten im Bauzustand, wie Eigenge  wicht,     Ortbeton    und Montagelasten werden durch den  einbetonierten     fachwerkartigen    Gitterträger auf eventuel  le Zwischenunterstützungen und die Auflager übertragen.  Die     Betondruckschicht    für den Gebrauchszustand des  fertigen Tragwerks wird erst nach Verlegen der vorgefer  tigten Bauteile als     Ortbeton    aufgebracht.

   Der Plattenun  terteil dient dabei als Schalung und enthält die für den  Gebrauchszustand erforderliche Bewehrung, auf die die  einbetonierten Untergurten der Gitterträger angerechnet  werden können. Die Gesamthöhe des Trägers ist im  allgemeinen     kleiner    als die endgültige Deckenstärke, so  dass der restliche Trägerteil im Oberbeton verschwin  det.  



  Neben solchen Gitterträgern aus Profilstahl für den  Obergurt und Betonstahl für die Diagonalen und den  Untergurt kennt man auch schon Gitterträger, die durch  Abkanten aus     Baustahlmatten    hergestellt werden. So ist       z.B.    ein räumliches     Bewehrungsgerippe    bekannt, das aus  einem     zu    einem einseitig offenen, beispielsweise     dreieck-          förmigen    Querschnitt verformten Streifen einer     Baustahl-          matte    aus Längs- und Querstäben besteht, wobei die  Querstäbe die Längsstäbe im spitzen Winkel kreuzen.

    Infolge der dadurch entstehenden     parallelogrammförmi-          gen    Maschen werden, wenn der     Mattenstreifen    in zu den  Längsstäben parallelen Achsen abgekantet wird, Fach  werkträger gebildet, die auf der     einen    Seite steigende und  auf der anderen Seite fallende Diagonalen besitzen.  



       In    der Seitenansicht ähnelt ein solcher Gitterträger  zwar einem Dreiecksfachwerk; in der Praxis hat er aber  den Nachteil, dass die auf jeder Trägerseite im gleichen  Sinn verlaufenden Diagonalen gleichsinnig gerichtete  Horizontalkräfte senkrecht zum Obergurt ausüben, und    somit ein     Torsionsmoment    erzeugen. Dieses bei einem  einseitig offenen Träger auftretende     Torsionsmoment     kann nur dadurch zum Verschwinden gebracht werden,  dass die beiden     Seitenflächen    des Trägers um den       Obergurtstab    um 180  gebogen werden, so dass das  räumliche Element in ein ebenes übergeht.

   Dann aber  wird der Obergurt gegen     Ausknicken    nur noch durch den  geringen Biegewiderstand der Querstäbe gehalten.  



  Um zu einer grösseren Tragfähigkeit eines solchen       Fachwerkträgers    zu gelangen, ist es auch schon bekannt  geworden, zwei gegensinnig in gleicher Weise verformte       Mattenstreifen    so übereinander anzuordnen, dass die   im gleichen Sinne verlaufenden -     Diagonalstäbe    in  derselben mittleren Ebene und die Längsstäbe oberhalb  und unterhalb derselben liegen.

   Abgesehen davon, dass  bei einem solchen Träger nicht beide     Obergurtstäbe    in  gleich günstiger Weise gegen     Ausknicken    gesichert sind,  lässt sich der Nachteil der auftretenden     Torsionsmomente     nicht beheben, weil die     Diagonalstäbe,    die sich bei dieser  Anordnung nicht kreuzen können, nur im gleichen Sinne  nebeneinander liegend - gleichsam Doppelstäbe bildend  - angeordnet werden können.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine  biegesteife Bewehrung für Beton, insbesondere für  vorgefertigte Deckenplatten, zu schaffen, bei welcher  zwar auf die bekannt vorteilhaften Wirkungen vorgefer  tigter     Bewehrungsmatten    zurückgegriffen werden kann,  bei welcher aber die Nachteile der bekannten Bewehrun  gen vermieden werden.  



  Die Erfindung löst diese Aufgabe bei einer solchen  Bewehrung aus zwei dachförmig abgekanteten, überein  andergelegten Streifen von     Bewehrungsmatten,    deren  Querstäbe im spitzen Winkel zu den Längsstäben  verlaufen, dadurch, dass die Querstäbe des unteren  Streifens unterhalb der Längsstäbe, die Querstäbe des  oberen Streifens oberhalb der Längsstäbe verlaufen und  dass die Querstäbe der beiden Streifen in entgegengesetz  ter Schräglage mit     ihrem    Scheitel übereinander liegen.  



  Die zur Herstellung einer solchen Bewehrung verwen  deten     Baustahlmatten    können punktgeschweisst oder es  können die Längs- und Querstäbe mittel Kunststoffmuf  fen miteinander verbunden sein.      Die erfindungsgemässe Bewehrung hat den Vorteil,  dass die in der Herstellung und     Verarbeitung    sehr  einfachen und     vorteilhaften        Bewehrungsmatten    aus zwei  Scharen von einander kreuzenden Stäben verwendet  werden können, aus denen durch ebenfalls einfache       Abbiegevorgänge    eine räumliche Bewehrung erhalten  wird,

   welche eine optimale Aussteifung der Druckgurte  und gleichzeitig eine Aufhebung der -bei einsinnig  orientierten Trägern auftretenden     Torsionsmomente    er  reicht wird.  



  Die     Erfindung    wird nachstehend anhand der in den  beigegebenen Zeichnungen dargestellten Ausführungsbei  spiele näher erläutert.  



  Es zeigen:       Fig.    1 in Draufsicht einen Ausschnitt aus einer als  Ausgangsform verwendeten     Bewehrungsmatte    mit schief  winkligen Maschen,       Fig.2a    eine Seitenansicht des oberen     Bewehrungs-          teils,          Fig.2b    eine Seitenansicht des unteren     Bewehrungs-          teils,          Fig.    3 eine Seitenansicht der fertigen Bewehrung,

         Fig.4a    einen Querschnitt durch die zwei Teile der  Bewehrung beim Zusammenbau und       Fig.    4b einen Querschnitt durch die     erfindungsgemäs-          se    Bewehrung im endgültigen Zustand.  



  Zur Herstellung der neuen Bewehrung wird als  Ausgangsform eine ebene     Baustahlmatte    verwendet mit  einem mittleren Längsstab 1,     Randlängsstäben    3 und  schräg dazu angeordneten Querstäben 2. Die Verbindung  der Längsstäbe 1 und 3 mit den Querstäben 2 kann in an  sich bekannter Weise durch     Punktschweissung,    Kunst  stoffmuffen oder andere geeignete Verbindungsmittel       erfolgen    unter der Voraussetzung, dass die Verbindung       scherfest    ist. Durchmesser und Anordnung bzw. Abstän  de der Längs- und Querstäbe werden entsprechend den  statischen Gegebenheiten gewählt.  



  Durch Aufschneiden der in     Figl    in Draufsicht  dargestellten     Bewehrungsmatte    entlang der strichpunk  tierten Linien 4 in     Fig.    1 erhält man     Mattenstreifen,    die  durch Verformung im Bereich der Längsstäbe 1 und 3 zu  den in den     Fig.    2a und 2b dargestellten dachförmigen       Bewehrungsteilen    5 und 6 führen.

   Dabei entsteht der       Bewehrungsteil    5 nach     Fig.    2a dadurch, dass die Matte  nach     Fig.    1 aus der Bildebene heraus nach unten gebogen  wird, während der     Bewehrungsteil    6 nach der     Fig.    2b  dadurch entsteht, dass die Matte nach     Fig.    1 aus der  Bildebene heraus nach oben gebogen wird und zwar  jeweils durch Festhalten des mittleren Längsstabes 1.  



  Der besseren Unterscheidung halber sind in den         Fig.    2-4 die Stäbe des oberen     Bewehrungsteiles    5 mit 1', 2'  und 3' und diejenigen des unteren     Bewehrungsteiles    6 mit  1 ", 2" und 3" bezeichnet.  



  Durch die     gegensinnig    dachförmige Verformung  jeweils zweier gleichartiger     Mattenstreifen    wird erreicht,  dass bei sonst gleichartiger Ausgestaltung die Diagonal  stäbe im einen     Bewehrungsteil    in entgegengesetzter  Richtung verlaufen wie im anderen Teil. Ausserdem  liegen auch die Längsstäbe bei beiden     Bewehrungsteilen     auf verschiedenen Seiten der zu Diagonalen verformten  Querstäbe.  



  Der     Bewehrungsteil    5 wird sodann in der im     einzelnen     aus     Fig.    4a ersichtlichen Weise auf den     Bewehrungsteil    6  aufgesetzt, so dass die Längsstäbe l', 1" sowie 3', 3" im  endgültigen Zustand nach     Fig.    4b dicht an dicht liegen.  Die Biegung erfolgt bei beiden     Bewehrungsteilen    5 und 6  jeweils etwas neben den Längsstäben     (Fig.    4a), um beim  Zusammensetzen der fertigen Bewehrung zu erreichen,  dass die Längsstäbe jeweils nebeneinander zu liegen  kommen     (Fig.    4b).  



  In der fertigen Bewehrung nach den     Fig.    3 und 4b  bilden die Längsstäbe 1 den Obergurt, die Längsstäbe 3  den Untergurt     und    die Schrägstäbe 2 die Diagonalen des  Fachwerks. Grundsätzlich ist jeder von 90  verschiedene  Kreuzungswinkel zwischen den Stäben 1 und 2 möglich.  Aus wirtschaftlichen Gründen sind jedoch Winkel  zwischen 60  und 30  zu bevorzugen.     Stahlgüten,     Durchmesser, Abstände und     Kreuzungswinkel    richten  sich nach statischen und konstruktiven Erfordernissen.  Durch seitenverkehrte Verformung können die     Beweh-          rungsteile    nach     Fig.    2a und 2b aus der gleichen Matten  form gefertigt werden.

   Ausserdem liegen die Obergurte 1  in der gleichen Ebene mit maximaler Nutzhöhe.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Biegesteife Bewehrung für vorgefertigte Bauteile aus Beton, bestehend aus zwei dachförmig abgekanteten, übereinandergelegten Streifen von Bewehrungsmatten, deren Querstäbe im spitzen Winkel zu den Längsstäben verlaufen, dadurch gekennzeichnet, dass die Querstäbe (2") des unteren Streifens (6) unterhalb der Längsstäbe (1"), die Querstäbe (2') des oberen Streifens (5) oberhalb der Längsstäbe (1') verlaufen und dass die Querstäbe der beiden Streifen in entgegengesetzter Schräglage mit ihrem Scheitel übereinander liegen.
CH1055668A 1967-07-25 1968-07-15 Biegesteife Bewehrung für vorgefertigte Bauteile aus Beton CH471295A (de)

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AT406281B (de) * 1996-05-22 2000-03-27 Erwin Dipl Ing Wendl Stahlbetonbewehrung

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AT281380B (de) 1970-05-25

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