CH471587A - Kegelbahnanlage mit einer Einrichtung zur Überwachung und Anzeige der Berührung einer Kegelkugel mit den Längsbegrenzungen der Kugellauffläche - Google Patents
Kegelbahnanlage mit einer Einrichtung zur Überwachung und Anzeige der Berührung einer Kegelkugel mit den Längsbegrenzungen der KugellaufflächeInfo
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Description
Kegelbahnanlage mit einer Einrichtung zur Überwachung und Anzeige der Berührung einer Kegelkugel mit den Längsbegrenzungen der Kugellauffläche Die Erfindung betrifft eine Kegelbahnanlage mit einer Einrichtung zur Überwachung und Anzeige der Berührung einer Kegelkugel mit den Längsbegrenzun gen der Kugellauffläche.
Kegelbahnanlagen, insbesondere solche mit elek trisch gesteuerten Einrichtungen zum selbsttätigen Auf stellen der Kegel und einer Anzeigevorrichtung, die er kennen lässt, welche Kegel nach einem Wurf während des Spieles gefallen sind, weisen manchmal auch eine Einrichtung auf, die dann in Wirksamkeit tritt, wenn die vom Spieler geworfene Kegelkugel die eine oder andere Längsbegrenzung der Kugellauffläche, die sog. Bande berührt, was nach den bestehenden Spielregeln beim Kegelspiel den Wurf ungültig macht und durch die erwähnte Einrichtung angezeigt wird.
Eine derartige Einrichtung weist entlang der beiden Banden Berührungsorgane in Form von Schienen, Drähten, Seilen oder auch Schläuchen auf, bei deren Berühren durch die im Spiel benützte rollende Kegel kugel an irgend einer Stelle ihrer der Kugellaufbahn zu gekehrten Oberfläche eine Signal- oder/und Steuervor richtung betätigt wird.
Dies wird bei bekannten Einrichtungen für diesen Zweck dadurch erreicht, dass bei der Berührung der Kegelkugel mit der Bande das erwähnte Berührungs organ bewegt und seine Bewegung an einer Stelle, mei stens an einem seiner Enden, über einen Koppelmecha nismus auf einen mechanischelektrischen Wandler über tragen wird, der diese Bewegung in eine elektrische Spannung umwandelt, welche nach ausreichender Ver stärkung die Signal- oder Steuervorrichtung betätigt. Dabei können aber auch Bewegungen der Berührungs organe zur Wirkung kommen, die nicht von- einer gegen die Berührungsorgane laufenden Kegelkugel herrühren, was unerwünscht ist.
Die Erfindung bezweckt eine weitgehende Vermei dung des erwähnten Nachteiles.
Die Kegelbahnanlage gemäss der Erfindung weist längs jeder Längsbegrenzung der Kegellauffläche ein von der Kugel berührbares Berührungsorgan auf, das mit einem mechanischelektrischen Wandler in Verbin dung steht, welcher elektrisch an den Eingang eines getrennt von der Laufbahn angeordneten Wechselspan nungsverstärkers angeschlossen ist.
Das Neue gemäss der Erfindung besteht darin, dass das Berührungsorgan körperschalleitend ist und der Wandler an einer Flä chenpartie des Berührungsorgans starr befestigt ist, so dass der Wandler praktisch nur auf Dichteschwingungen des Berührungsorgans anspricht.
Die erfindungsgemässe Kegelbahnanlage besitzt den Vorteil, dass ihre Einrichtung zur Überwachung und Anzeige der Berührung einer Kegelkugel mit den Ban den leicht zu montieren und einzustellen ist und dass auch ein äusserst robuster und sicherer Betrieb ihrer Anzeige- bzw. Überwachungseinrichtung möglich ist.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nun folgenden Beschreibung und aus den beiliegenden Zeichnungen, die ein Ausführungsbeispiel des Erfin dungsgegenstandes und eine Variante schematisch ver anschaulichen.
Fig. 1 zeigt perspektivisch und schematisch einen Teil einer Kegelbahnanlage gemäss der Erfindung mit einer Einrichtung zur Überwachung und Anzeige der Berührung einer Kegelkugel mit den Längsbegrenzun gen der Kugellauffläche.
Fig. 2 stellt in grösserem Massstab einen Teil des an der einen Längsbegrenzung der Kugellauffläche mon tierten Berührungsorgans mit einem piezoelektrischen mechanischelektrischen Wandler in Seitenansicht dar.
Fig. 3 ist ein senkrechter Querschnitt nach der Linie 1I1-111 in Fig. 2.
Fig. 4 ist ein analoger Querschnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 2.
Fig. 5 zeigt ein Schema der Einrichtung zur über wachung und Anzeige der Berührung einer Kegelkugel mit den Banden der Kegelbahn.
Fig. 6 stellt eine Ausführungsvariante einer Einzel- heit bezüglich der Befestigung des mechanischelektri- schen Wandlers dar.
Gemäss Fig. 1 ist an der linken Längsbegrenzung 11 der Kugellauffläche 12 ein langgestrecktes Berührungs organ 13 angeordnet, mit welchem eine gegen die Längsbegrenzung 11 laufende Kegelkugel 14 in Be rührung gelangt. Das Berührungsorgan 13 hat die Ge stalt einer z. B. aus Metall bestehenden Flachschiene und ist körperschalleitend. Es ist mittels Nieten 15 mit vertikal verlaufenden Gummibändern 16 verbunden, die in Abständen von einander angeordnet sind.
Die End- partien jedes Gummibandes 16 sind mit Hilfe von Ab standhaltern 17, Schrauben 18 und Unterlegscheiben 19 an der Längsbegrenzung 11 befestigt. Auf diese Weise ist das Berührungsorgan 13 schallisoliert an der Längs begrenzung 11 montiert.
An einer beliebigen Stelle des Berührungsorgans 13 ist auf seiner der Längsbegren zung 11 zugekehrten Fläche ein mechanischelektrischer Wandler 20 starr befestigt, so dass letzterer praktisch nur auf durch körperschallhervorgerufene Dichteschwin- gungen des Berührungsorgans 13 anspricht, nicht aber auf Bewegungen des Organs 13 als Ganzes.
Der me- chanischelektrische Wandler 20 weist vorzugsweise ein piezoelektrisches Element 21 in der Form einer Kreis scheibe auf, die an ihren einander gegenüberliegenden Kreisflächen je mit einem Elektrodenbelag versehen ist, der z. B. eine aufgedampfte Silberschicht sein kann. Die Elektrodenbeläge sind nur im Schema nach Fig. 5 eingetragen und mit den Bezugsziffern 22 und 23 be zeichnet. Die ganze den einen Elektrodenbelag auf weisende Fläche des Wandlers 20 ist zweckmässig durch eine Klebemittelschicht am Berührungsorgan 13 befe stigt.
Das piezoelektrische Element 21 ist vorzugsweise ein an sich bekanntes Keramikmaterial aus Blei-Zir- konat-Titanat oder aus Barium-Titanat.
Die beiden Elektrodenbeläge 22 und 23 des Wand- lers 20 sind über eine elektrische Verbindungsleitung 24 mit dem Eingang eines Wechselspannungsverstärkers 25 verbunden, dessen Ausgang über ein nicht darge stelltes Relais mit einem elektrischen Schaltkontakt 26 in Wirkungsverbindung steht. Letzterer steuert eine An zeigevorrichtung 27 oder einen Kegelaufstellautomaten.
Der Verstärker 25 und die Anzeigevorrichtung 27 sind ausserhalb der Kegellauffläche 12 angeordnet.
An der rechten Längsbegrenzung 28 der Kegellauf- fläche 12 ist in völlig analoger Weise ebenfalls ein Be rührungsorgan mit einem daran befestigten mechanisch elektrischen Wandler angeordnet, was in der perspektivi schen Darstellung gemäss Fig. 1 jedoch nicht sichtbar ist. Der zweite mechanischelektrische Wandler ist zweck mässig ebenfalls an den Eingang des Verstärkers 25 angeschlossen.
Die Gebrauchs- und Wirkungsweise der beschrie benen Anlage ist kurz wie folgt: Wenn eine Kugel 14 das Berührungsorgan 13 an der linken oder an der rechten Längsbegrenzung der Kugellauffläche 12 be rührt, entstehen durch den Aufschlag an der Berüh rungsstelle Schallwellen, die sich in dem körperschall- leitenden Berührungsorgan 13 fortpflanzen und dabei Dichteschwingungen im Berührungsorgan 13 hervor rufen.
Diese Schwingungen wandern auch in das piezo- elektrische Element 21 und werden durch dieses in ent sprechende elektrische Wechselspannungen zwischen den Elektrodenbelägen 22 und 23 umgewandelt. Die ge nannten Wechselspannungen werden im Verstärker 25 verstärkt und haben die Betätigung des Schaltkontaktes 26 zur Folge, der seinerseits die Anzeigevorrichtung 27 bzw. den angeschlossenen Kegellaufstellautomaten steuert.
Die schallisolierende Montage des Berührungsor gans 13 mittels der Gummibänder 16 gewährleistet, dass einerseits der beim Anprallen einer Kugel 14 ent stehende Körperschall nicht von dem Berührungsorgan 13 an die Seitenbegrenzung 11 bzw. 28 abgeleitet wird und dass anderseits kein ausserhalb des Berührungsor gans 13 auftretender Körperschall in das Berührungs organ eingeleitet wird, was zu Fehlanzeigen führen würde.
Durch eine geeignete Wahl und Einstellung des Verstärkungsfaktors im Verstärker 25 lässt sich ohne Schwierigkeit erreichen, dass der Schaltkontakt 26 bei jedem auch nur geringen Anprall einer Kugel 14 an das Berührungsorgan 13 sicher betätigt wird, nicht aber durch das Auftreten anderer Schallereignisse ausserhalb des Berührungsorgans 13. So bleiben die durch das Rollen der Kugel 14 und durch das Umfallen der Kegel verursachten Geräusche ohne jeden Einfluss auf den Schaltkontakt 26. Der Verstärker 25 kann zudem an sich bekannte Mittel zur Beeinflussung seines Frequenz ganges aufweisen, um z.
B. die im unteren und mittleren Hörbereich liegenden Wechselspannungsfrequenzen zu dämpfen oder zu unterdrücken. Es ist z. B. möglich, den Wirkungsbereich des Wandlers 20 und des Ver stärkers in das Ultraschallgebiet zwischen 20 und 50 kHz zu legen.
Bei der in Fig. 6 veranschaulichten Ausführungs variante ist der mechanischelektrische Wandler 20 nicht an einer Flächenpartie des Berührungsorgans 13 ange klebt, sondern mit Hilfe einer Gegenplatte 30 festge halten. Der Wandler 20 ruht in einer Durchbrechung einer elektrisch und akustisch isolierenden Zwischen lage 31, die sich zwischen dem Berührungsorgan 13 und der Gegenplatte 30 befindet und z. B. aus Weich gummi besteht.
Auch bei dieser Ausführungsvariante weist der mechanischelektrische Wandler 20 vorzugs weise ein piezoelektrisches Element mit zwei Elektroden belägen auf, die elektrisch an den Eingang des Verstär kers angeschlossen sind.
Eine andere, nicht dargestellte Ausführungsvariante weist zwischen dem Wandler und dem Berührungs organ ein schalleitendes Zwischenstück auf.
Die beschriebene Kegelbahnanlage gemäss der Er findung hat gegenüber ähnlichen bekannten Anlagen den Vorteil, dass die Einrichtung zur überwachung und Anzeige der Berührung einer Kegelkugel mit den Längs begrenzungen der Kugellauffläche einwandfrei und si cher jeweils nur dann anspricht, wenn eine Kugel tat sächlich das eine oder andere Berührungsorgan 13 an den Längsbegrenzungen 11 und 28 berührt, nicht aber wenn Erschütterungen der Kegelbahn oder Bewegungen der Berührungsorgane 13 als Ganzes auftreten.
Somit sind Fehlanzeigen durch die Anzeigevorrichtung 27 praktisch vollständig vermieden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kegelbahnanlage mit einer Einrichtung zur über wachung und Anzeige der Berührung einer Kegelkugel mit den Längsbegrenzungen der Kugellauffläche, wobei längs jeder Längsbegrenzung ein von der Kugel be- rührbares Berührungsorgan angeordnet ist, das mit einem mechanischelektrischen Wandler (20) in Ver bindung steht,welcher elektrisch an den Eingang eines getrennt von der Laufbahn angeordneten Wechselspan- nungs-Verstärkers angeschlossen ist, dadurch gekenn zeichnet, dass das Berührungsorgan (13) körperschall- leitend ist und der Wandler (20) an einer Flächenpartie des Berührungsorgans starr befestigt ist, so dass der Wandler praktisch nur auf Dichteschwingungen des Be rührungsorgans anspricht.UNTERANSPRÜCHE 1. Kegelbahnanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Wandler (20) ein piezoelek- trisches Element (21) ist, das mit einer seiner Flächen am Berührungsorgan (13) befestigt ist. 2. Kegelbahnanlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das piezoelektrische Element (21) die Form eines Plättchens mit einander gegenüberlie genden Elektrodenbelägen (22 und 23) hat, und die den einen (22) Elektrodenbelag aufweisende Fläche des Ele mentes mit dem Berührungsorgan (13) verbunden ist.3. Kegelbahnanlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das piezoelektrische Element (21) ein Keramikmaterial aus Blei-Zinkonat-Titanat oder aus Barium-Titanat ist. 4. Kegelbahnanlage nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Wandler (20) durch eine Klebemittelschicht am Berührungsorgan (13) befestigt ist. 5. Kegelbahnanlage nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Wandler (20) mittels eines schalleitenden Zwi schengliedes mit dem Berührungsorgan (13) verbunden ist.6. Kegelbahnanlage nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Berührungsorgan (13) an der Längsbegrenzung (11 oder 28) der Kugellauffläche (12) schallisoliert be festigt ist. 7. Kegelbahnanlage nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Berührungsorgan (13) die Form eines Drahtes, Bandes, Seiles oder einer Schiene besitzt.B. Kegelbahnanlage nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgang des Verstärkers (25) mit einem elek trischen Schaltkontakt (26) wirkungsverbunden ist, der einen Kegelaufstellautomaten steuert.
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Cited By (3)
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| WO1994003244A1 (en) * | 1992-07-31 | 1994-02-17 | File Jonathan P | Bumper bowling system |
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1968
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