CH472170A - Isolierstoffgehäuse mit Träger zur Aufnahme von elektrischen oder elektronischen Schaltelementen sowie von Schaltelementgruppen - Google Patents
Isolierstoffgehäuse mit Träger zur Aufnahme von elektrischen oder elektronischen Schaltelementen sowie von SchaltelementgruppenInfo
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-
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- H05K—PRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
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Description
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Isolierstoffgehäuse mit Träger zur Aufnahme von elektrischen oderelektronischen Schaltelementen sowie von Schaltelementgruppen Die vorliegende Erfindung betrifft ein Isolierstoffgehäuse mit Träger zur Aufnahme von elektrischen oder elektronischen Schaltelementen sowie von Schaltelementengruppen, mit einem Anschlussteil und einem mit diesem verbundenen Sockelteil.
Für elektrische und elektronische Schaltelemente, beispielsweise Relais, Schaltungsgruppen usw., ist eine Vielzahl unterschiedlicher Gerätegehäuse im Gebrauch. Normalerweise ist die Anordnung derart getroffen, dass auf dem Gehäusegrundkörper die Schaltelemente aufgebaut sind; wobei gegebenenfalls eine regelmässig durch Stehbolzen gehalterte Montageplatte vorhanden ist. Das Ganze ost sodann durch eine Haube abgedeckt, die häufig ebenfalls über Steckbolzen mit dem Gehäusegrundkörper verbunden ist.
Der Gehäuse- grundkörper ist hierbei durchwegs mit Anschlussein- richtungen für abführende Leitungen versehen, wobei es bekannt ist, Steckkupplungseinrichtungen am Ge- häusegrundkörper vorzusehen, über die die von aussen kommenden Leitungen anschliessbar sind.
Nun ist es an sich bekannt, einem Gerätegehäuse einen sog: Sockelteil- zuzuordnen, doch ist in der Regel die Anordnung derart getroffen; dass die Verbindung zwischen dem Sockelteil und dem Gehäuse über Pass- stifte oder Führungsbolzen erfolgt, denen Schrauben oder- entsprechende drehbare Verriegalungselemente zugeordnet sind; die mittels eines Schraubenziehers oder Schraubenschlüssels von der Vorderseite her betätigt werden müssen.
Der Nachteil dieser Anordnung besteht, abgesehen von dem Umstand der Benutzung eines zusätzlichen Werkzeuges zur Montage und Demontage, darin, dass diese Schraubenbolzen Platz beanspruchen, während gleichzeitig die Passr oder Füh- rungsbolzen das Aufsetzen der Gehäuse auf die Sockelteile deshalb erschweren, weil sie zum Verkanten oder Verklemmen neigen.
Das eingangs umschriebene Isolierstoffgehäuse ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussteil Steckkontakteinrichtungen aufweist, mit denen Gegensteckeinrichtungen des Sockelteiles ver- bunden sind und dass der Sockelteil über Kupplungsmittel mit dem Anschlussteil lösbar. verriegelt sit.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen: Fig. 1 ein Gehäuse in perspektivischer Darstellung mit abgenommenem Deckel und einem zugeordneten Sockelteil, Fig. 2 das Gehäuse nach Fig. 1 in einer Seitenansicht längs der Pfeile 212 der Fig. 1, Fig. 3 das Gehäuse nach Fig. 1 in einer Ansicht längs der Pfeile 3/3 der Fig. 1, Fig.4 das Gehäuse nach Fig. 3 in einer Seitenansicht im Ausschnitt.
Das Gehäuse, das aus Isolierstoff hergestellt ist, weist einen Gehäusegrundkörper 1 auf, der nach Art einer flachen, rechteckigen, bei 2 einseitig offenen Lade ausgebildet ist, die innen auf zwei gegenüberliegenden Seitenwänden 3, 4 eine Anzahl parallel zueinander verlaufender Nuten 5 aufweist.- In ein jeweils gegenüberliegendes Nutenpaar 5 sind quer über den Ladenboden 6 verlaufende Schaltelemententräger 7 in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise aufrecht nebeneinanderste- hend einschiebbar.
Die Nuten 5 können in die Seitenwandungen 3, 4 eingefasst sein; im vorliegenden Falle ist die Ausbildung aber derart getroffen, dass an den Seitenwänden 3, 4 innen parellele in dem Wandmaterial ausgeformte Rippen 8 angeordnet sind, die jeweils paarweise zwischen sich die Nuten 5 begrenzen.
Die den Gehäusegrundkörper 1 bildende Lade weist zumindest eine durch Schiebeführungen 9 in den gegenüberliegenden Seitenwänden 3, 4 gehalterte herausnehmbare Stirnwand 10 auf. In die Stirnwand 10, die nach oben herausziehbar ist und auf ihrer Rückseite an Leisten 11 anliegt, die ebenfalls in den Seitenwänden 3, 4 ausgeformt sind und die Befestigungslöcher für die Deckelschrauben tragen, sind von aussen betätigbare Elemente einbaubar,
von denen beispielsweise Poten-
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tiometer bei 12 veranschaulicht sind. Selbstverständlich können in einen Gehäusegrundkörper 1 im Bedarfsfalle auch zwei solcher Stirnwände - vorn und hinten - ein- gesetzt werden.
Zum Abdecken der Montageöffnung 2 dient ein Deckel 13, der auf den Leisten 11 aufliegt und in montiertem Zustand sowohl die Stirnwand 10 wie auch die Schaltelemententräger 7 unverrückbar in, der zugeordneten Führung 9 bzw.
den Nuten 5 fixiert. Der Deckel ist hierbei in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise derart ausgebildet, dass er eine gesamte Breitseite der Lade 1 abdeckt, so dass das Innere des Gehäuses gut zugänglich ist und auch die Schaltelemententräger 7 leicht einbaubar sind.
Die der herausnehmbaren Stirnwand 10 gegenüberliegende andere Stirnwand der Lade ist in, der, insbeson- dere aus den Figuren 1 bis 3 ersichtlichen Weise als Anschlussteil für die zu den im Gehäuseinneren angeordneten Schaltelementen, führenden Leitungen ausge- bildet. Sie trägt hierfür die bei 15 angedeuteten An- schlusselemente in Gestalt von Lötzungen,
die sich auf der Aussenseite in Steckstifte 16 fortsetzen. Der An- schlussteil 14 - vgl. Fig. 1 - ist stumpf an die Lade angesetzt, wobei er diese abschliesst und in seinen Aussenabmessungen sie fortsetzt, so dass sich ein geradflä- chiger Körper ergibt.
Der Deckel 13 ist hierbei mit einer Zunge 16a versehen, mit der er einseitig in eine öff- nung 17 des Anschlussteiles 14 eingreift, während er auf seiner gegenüberliegenden Seite bei 18 an die Leiste 11 der Lade befestigbar ist.
Der Anschlussteil 14 ist an seiner Aussenseite mit den vorragenden Steckstiften 16 versehen. Diesen Steckstiften können entsprechende Steckbuchsen 19 in einem Sockelteil 20 zugeordnet sein, der in Schraubenlöchern 21 (Fig. 2) auf einer Unterlage befestigbar ist und Anschlusseinrichtungen 22 für die Steckbuchsen 19 trägt. Das Wesentliche an dem Anschlussteil 14 und dem Sockelteil 20 besteht in der Art und Ausbildung der Kupplungsmittel, mit denen diese beiden Teile lösbar miteinander verriegelbar sind.
Diese Kupplungsmittel bestehen zumindest aus einer im wesentlichen U-förmigen Feder 23, die einseitig bei 24 an den Sok- kelteil 20 derart befestigt ist, dass sie von ihrer Befestigungsstelle bei 24 nach aussen zu elastisch aufbiegbar ist.
Die Feder 23 ist an dem Anschlussteil 14 in Wirkverbindung mit einer Nase oder Warze 25, über die die Feder 23 bei angesetztem Sockelteil 20 in der aus Fig.l verständlichen Weise mit ihrem schleifenartig geschlossenem Ende 26 greifen kann. Die Feder 23 ist hierbei in dem Sockelteil 20 versenkt angeordnet, während ihr Endteil 26 nach innen abgewinkelt ist (vg. Fig. 1).
Die Nase 25 ist ihrerseits in einer Ausneh- mung 27 im Anschlussteil 14 untergebracht, dessen Seitenwandungen 28 die Feder 23 beim Kuppeln des Anschlussteiles 14 mit dem Sockelteil 20 seitlich führen, so dass irgendwelche Passstifte oder dergleichen entfallen können. Die Nase 25 verfügt im übrigen über eine Abschrägung 29, die das Aufschieben des abgebogenen Endes 26 der Feder 23 erleichtert.
Der Sockelteil 20 ist in seinen Aussenabmessungen denjenigen des Anschlussteiles 14 angepasst und gegenüber dem Anschlussteil durch Führungsleisten 30 geführt, so dass eine absolut einwandfreie Fixierung im montierten Zustand gewährleistet ist. Im übrigen ist es zweckmässig, die Feder 23 bezüglich der Mittellinie der ihr zugeordneten Seitenfläche 3 oder 4 versetzt anzuordnen, wie es aus der Fig. 3 aus der entsprechenden Anordnung der Nasen 25 zu entnehmen ist, um damit einen seitenverkehrten Zusammenbau des Sockelteiles 20 mit dem Anschlussteil 14 auszuschliessen.
Da die Feder 23 verhältnismässig weit über den Sockelteil 20 vorsteht und länger ausgeführt werden kann als die Länge der axial frei vorragenden Steckstifte 16, ist auch eine Sicherung gegen Berührung der Steckbuchsen 19 mit den Steckstiften 16 im Falle falscher Zuordnung gegeben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Isolierstoffgehäuse mit Träger zur Aufnahme von elektrischen oder elektronischen Schaltelementen sowie von Schaltelementengrappen, mit einem Anschlussteil und einem mit diesem verbundenen Sockelteil, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussteil (14) Steckkon- takteinrichtungen (16) aufweist, mit denen Gegensteck- einrichtungen (19) des Sockelteiles (20) verbunden sind und dass der Sockelteil (20) über Kupplungsmittel (20, 23, 25, 26, 27, 28) mit dem Anschlussteil (14) lösbar verriegelt ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Isolierstoffgehäuse nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsmittel zu- mindest eine an einem der miteinander zu kuppelnden Teile im wesentlichen U-förmig gebogene und im Bereich der freien Schenkel verankerte, aufbiegbar befestigte Feder (23) aufweisen, welcher eine an dem jeweiligen Gegenteil angeordnete Nase (25) oder Warze zugeordnet ist, über welche die Feder (23) mit ihrem schleifenartig geschlossenen Ende (26) greift. 2. Isolierstoffgehäuse nach dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nase (25) und die Feder (23) in den Anschluss (14) - bzw.Sockelteil (20) versenkt angeordnet sind und die Feder (23) ein nach innen abgewinkeltes Endteil (26) aufweist. 3. Isolierstoffgehäuse nach dem Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (23) in einer die eine Abschrägung (29) aufweisenden Nase (25) enthaltenen Ausnehmung (28) seitlich geführt ist. 4. Isolierstoffgehäuse nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockelteil (20) in seinen Aussenabmessungen denjenigen des Anschlussteiles (14) angepasst ist und gegenüber dem Anschluss- teil (14) mittels Führungsleisten (30) geführt ist. 5.Isolierstoffgehäuse nach dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (23) bezüglich der Mittellinie der ihr zugeordneten Seitenfläche (3, 4) versetzt angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (2)
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| DEP0040420 | 1966-09-20 | ||
| CH1127667A CH475692A (de) | 1966-09-20 | 1967-08-10 | Isolierstoffgehäuse mit Trägern zur Aufnahme von elektrischen und elektronischen Schaltelementen sowie von Schaltelementengruppen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH472170A true CH472170A (de) | 1969-04-30 |
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Family Applications (1)
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| CH (1) | CH472170A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2211837A1 (de) * | 1972-12-23 | 1974-07-19 | Int Standard Electric Corp | |
| EP0263023A1 (de) * | 1986-10-02 | 1988-04-06 | DAV, Société dite | Elektrischer Schalter, insbesondere für die Steuerung von Fahrzeuganlagen und -ausrüstungen |
| DE29606435U1 (de) * | 1996-04-06 | 1996-06-20 | Hella Kg Hueck & Co, 59557 Lippstadt | Steuergerät, insbesondere für ein Kraftfahrzeug |
-
1967
- 1967-08-10 CH CH1774368A patent/CH472170A/de not_active IP Right Cessation
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| FR2604849A1 (fr) * | 1986-10-02 | 1988-04-08 | Dav | Commutateur electrique, notamment pour la commande d'equipements et accessoires automobiles |
| US4816961A (en) * | 1986-10-02 | 1989-03-28 | Dav | Electrical switch, in particular for the control of cap outfits and fittings |
| DE29606435U1 (de) * | 1996-04-06 | 1996-06-20 | Hella Kg Hueck & Co, 59557 Lippstadt | Steuergerät, insbesondere für ein Kraftfahrzeug |
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