CH472238A - Vorrichtung zum Reinigen von Mähdruschgetreide - Google Patents
Vorrichtung zum Reinigen von MähdruschgetreideInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
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Description
Vorrichtung zum Reinigen von Mähdruschgetreide Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reini gen von Mähdruschgetreide, bei der die groben Beimen gungen durch ein Siebband und die übrigen Beimengun gen, wie Staub, Spreu und andere leichte Teile, durch einen Luftstrom aus dem Getreide ausgeschieden werden, und anschliessend die Luft von den Beimengungen wie der getrennt wird.
Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art wird das Mähdruschgetreide einem rotierenden Siebband zuge führt. Während das Getreide durch die Lochung des Sieb bandes hindurch in einen Sammeltrichter fällt, verblei ben die groben Teile, wie Stroh- und andere Pflanzen bestandteile auf dem Siebband und fallen am Ende des Siebbandes in einen überlaufkanal. Das in den Sammel trichter fallende Getreide passiert unter dem Siebband einen konzentrierten Luftstrom, dabei werden die im Ge treide befindlichen Beimengungen wie Staub, Spreu und andere leichte Teile, ausgesondert und mittels eines Lüf ters einem Abscheider zugeführt, in welchem die Luft von den Beimengungen wieder getrennt wird.
Während die Beimengungen über eine Luftschleuse auf ein För- derelement zur Weiterleitung gelangen, wird die Luft ins Freie oder zur vollkommenen Reinigung einem Staub filter zugeführt. Der Nachteil dieser Einrichtung besteht darin, dass der grossvolumige Abscheider als gesonder tes Aggregat ausserhalb der Reinigungsvorrichtung auf gestellt sein muss und mittels Rohrleitungen mit dieser in Verbindung steht, was einen erheblichen Aufwand er fordert.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass der Auslauf für die groben und der Auslauf für die feineren Beimen gungen, aufgrund der Abscheideranordnung, räumlich derart voneinander angeordnet sind, dass eine Zusam menführung der Beimengungen nur über zusätzliche ko stenaufwendige Förderelemente möglich ist oder aber manuell erfolgen muss.
Bei einer anderen Einrichtung wird die mit Beimen gungen enthaltene Luft, ohne die Beimengungen vorher wieder auszuscheiden, ins Freie geleitet. Dieses Verfah ren ist unerwünscht und ausserdem für das Bedienungs personal unerträglich. Zweck der Erfindung ist es, die aufgeführten Nach teile mit Hilfe weniger aufwendiger Mittel zu beseitigen.
Aufgabe der Erfindung ist es, ohne wesentliche Verände rung der Mähdrusch-Reinigungsvorrichtung, eine Vor richtung zu schaffen, die noch vor dem Ansaugstutzen des Lüfters einsetzbar ist, die Trennung der Luft von den Beimengungen ermöglicht und deren Anordnung es gestattet, die durch das Siebband ausgeschiedenen Bei mengungen mit den aus dem Luftstrom ausgeschiedenen Beimengungen ohne zusätzliche Fördermittel zusammen zuführen.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass eine luftdurchlässige, einseitig mit mehreren Windschat ten bildenden Flügeln versehene und mit einem Antriebs motor in Verbindung stehende Filterscheibe in einem den Ansaugstutzen eines Lüfters aufnehmenden Gehäuse, be stehend aus einem trichterförmig ausgebildeten Luftfüh- rungskanal und einem Auslaufschacht, rotierend derart vor der Ansaugöffnung des Ansaugstutzens gelagert ist, dass jeweils nur ein Teil der Filterscheibe im Bereich eines Kreisringes die Ansaugöffnung bedeckt.
Eine wei tere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass zur Reinigung der Filterscheibe von noch anhaftenden Bei mengungen im Auslaufschacht eine oder mehrere Bürsten und/oder andere Reinigungsmittel vorgesehen sind, und dass weiterhin der Auslaufschacht und der überlaufkanal nebeneinander verlaufen und über je eine zugeordnete Luftschleuse zu einem gemeinsamen Auslauf führen. Die erfindungsgemässe Ausführung weist gegenüber den be kannten Einrichtungen unter Beibehaltung des Reini gungseffektes eine wesentliche Kostensenkung und einen geringeren Raumbedarf auf. Diese Vorrichtung ist aus- serdem in anderen Reinigungsanlagen, die dem gleichen Zweck dienen, mit den gleichen Vorteilen einsetzbar.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht im Schnitt, Fig. 2 die Scheibe von der Flügelseite aus gesehen, Fig. 3 einen Schnitt durch die Scheibe nach Fig. 2.
Gemäss Fig. 1 besteht die Reinigungsvorrichtung im wesentlichen aus einem Gestell 1, einer Speisevorrich tung 2, einem Siebband 3 mit Bandtrommeln 4 und einem Rüttler 5, einem Lüfter 6 mit Ansaugstutzen 7, einem Luftführungskanal 8, einer luftdurchlässigen Filterschei be 9 mit Antriebsmotor 10, einem Auslaufschacht 11 und Überlaufkanal 12 mit je einer zugeordneten Luftschleuse 13 sowie einem Auslauf 14.
Das Mähdruschgetreide gelangt über die Speisevor richtung 2 auf das über die Bandtrommeln 4 gespannte und umlaufende Siebband 3, das durch den Rüttler 5 in vibrierende Bewegung versetzt wird. Auf dem Siebband 3 verteilt sich das Getreide und fällt durch die Lochung des Siebbandes 3 hindurch in den darunter angeordneten Sammeltrichter 15. Stroh- und andere Pflanzenbestand teile werden mit dem Siebband 3 weiterbefördert und am Ende desselben in den Überlaufkanal 12 abgeworfen. Am Siebband noch anhaftende grobe Teile werden mittels der Bürste 23 entfernt. Die im Getreide verbleibenden Beimengungen, wie Staub, Spreu, kleine Stroh- und an dere leichte Teile, werden durch einen konzentrierten Luftstrom ausgeschieden.
Dieser Luftstrom wird von einem Lüfter 6 über einen Luftspalt 17, der in der dem Lüfter 6 gegenüberliegenden Seite der Reinigungsvor richtung angeordnet ist, angesaugt, und durch das in den Sammeltrichter 15 fallende Getreide geleitet. Das im Lüf ter 6 angeordnete Flügelrad 16 wird dabei durch den Antriebsmotor 10 in rotierende Bewegung versetzt. Der Luftstrom einschliesslich der Beimengungen gelangt an- schliessend in den trichterförmig ausgebildeten Luftfüh- rungskanal B.
Während von hier aus die Luft weiter durch die luftdurchlässige rotierende Filterscheibe 9 und den Ansaugstutzen 7 in den Lüfter 6 gesaugt und als Druckluft ins Freie oder zur Nachreinigung in einen Fil ter abgeführt wird, bleiben die Beimengungen an der mit luftdurchlässigem Filtermaterial 18 bespannten Filter scheibe 9 haften. Die Filterscheibe 9 ist in dem Gehäuse, bestehend aus dem Luftführungskanal 9 und dem Aus laufschacht 11 derart rotierend vor der Ansaugöffnung 19 des Ansaugstutzens 7 gelagert, dass jeweils nur ein Teil der sich drehenden Filterscheibe 9 im Bereich eines Kreisringes die Ansaugöffnung 19 bedeckt und dabei dem Luftstrom ausgesetzt ist. Angetrieben wird die Filter scheibe 9 durch den Antriebsmotor 10 über eine Welle 20.
Die an das Filtermaterial 19 angesaugten Beimengun gen gelangen mit der drehenden Filterscheibe 9 aus dem Saugbereich in den Unterdruck aufweisenden Auslauf schacht 11, wobei sich der Unterdruck durch die dem Auslaufschacht 11 zugeordnete Luftschleuse 13 ergibt. Sobald, während der Drehung der Filterscheibe 9, ein Flügel 21 über den Saugbereich hinaus ist, ergibt sich hinter dem betreffenden Flügel 21 ein Windschatten.. Erst dieser Windschatten ermöglicht es, dass sich die an gesaugten Beimengungen im Auslaufschacht 11 von dem Filtermaterial 18 lösen können.
An dem Filtermaterial 18 noch anhaftende schwer lösbare Beimengungsteile wer den durch eine oder mehrere im Auslaufschacht 11 an geordnete Bürsten 23' und/oder andere Reinigungsmit tel gelöst oder abgestossen. Eine der Seitenwände des Auslaufschachtes 11 ist zwecks Durchführung der Mon tage der Bürste 23 und der Filterscheibe 9 lösbar befe stigt.
Die Filterscheibe 9 mit den Flügeln 21 wirkt im vor liegenden Falle wie eine Materialschleuse.
Die durch den Luftstrom und die durch das Sieb band 3 ausgeschiedenen Beimengungen werden über den Auslaufschacht 11 und den daneben angeordneten über laufkanal 12, denen je eine Luftschleuse 13 zugeordnet ist, in einen gemeinsamen Auslauf 14 abgegeben. Der Luftführungskanal 8 besitzt an der Einzugsöffnung 28 eine Klappe 27 zur Regulierung des Luftstromes und die Speisevorrichtung 2 besitzt eine Klappe 27' zur Regu lierung der Materialzuführung. Die Luftführung ist durch gestrichelte Pfeillinien gekennzeichnet.
Gemäss den Figuren 2 und 3 besteht die Filterscheibe 9 aus einem Ring 25, auf welchem Filtermaterial 18 mit tels eines Spannringes 26 lösbar befestigt ist, den Flügeln 21 und der Nabe 24, die der Aufnahme der Welle 20 dient. Die Filterscheibe 9 kann dabei auch aus zwei oder mehreren zusammensetzbaren Teilen bestehen. Der Dich tungsring 29, zwischen den Ansaugstutzen 7 und der Fil terscheibe 9, dient zu Abdichtung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Reinigen von Mähdruschgetreide, bei der die groben Beimengungen durch ein Siebband und die übrigen Beimengungen, wie Staub, Spreu und andere leichte Teile durch einen Luftstrom aus dem Ge treide ausgeschieden werden, und getrennt wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine luftdurchlässige, einseitig mit mehreren Windschatten bildenden Flügeln (21) versehene und mit einem Antriebsmotor (10') in Verbindung ste hende Filterscheibe (9) in einem den Ansaugstutzen (7) eines Lüfters (6) aufnehmenden Gehäuse, bestehend aus einem trichterförmig ausgebildeten Luftführungskanal (8) und einem Auslaufschacht (11), rotierend derart vor der Ansaugöffnung (19) des Ansaugstutzens (7) gelagert ist,dass jeweils nur ein Teil der Filterscheibe (9) im Be reich eines Kreisringes die Ansaugöffnung (19) bedeckt. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Filterscheibe (9) aus einem Ring (25) mit mehreren radial verlaufenden Flügeln (21), die an den Enden ihrer sich schneidenden Linien mit einer Nabe (24) zur Aufnahme der Antriebswelle (20) verbunden sind, besteht. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterscheibe (9) aus mindestens zwei zusammensetzbaren Teilen gestal tet ist. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterscheibe (9) mit luftdurchlässigem Filtermaterial (18), vorzugsweise Draht- und/oder Filtergewebe bespannt ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das luftdurch lässige Filtermaterial (18) mittels eines Spannringes (26) lösbar befestigt ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der An saugstutzen (7) des Lüfter (6) luftdicht mit dem Gehäuse verbunden ist, und dass zur Abdichtung zwischen Filter scheibe (9) und Ansaugstutzen (7) ein elastischer Dich tungsring (29) vorgesehen ist. 6.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftführungskanal (8) zum Ansaugstutzen (7) hin trich- terförmig und seine untere Gleitfläche (22) ausserdem muldenförmig ausgebildet ist. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die untere Gleitfläche (22) des Luft- führungskanals (8) bis an die Flügel (21) der Filterschei be (9) geführt ist. B.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftführungskanal (8) an seiner Einzugsöffnung (28) eine Klappe (27) zur Regulierung des Luftstromes aufweist. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftführungskanal (8) mit dem Auslaufschacht (11) fest verbunden ist. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch ,und den Unter ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur Reinigung der Filterscheibe (9) von noch anhaftenden Beimengungen im Auslaufschacht (11) Reinigungsmittel, insbesondere eine oder mehrere Bürsten (23') vorgesehen sind.11. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslaufschacht (11) und der Überlaufkanal (12) ne beneinander angeordnet sind und dass diesem je eine Luftschleuse (13) zugeordnet ist, die in einem gemeinsa men Auslauf (14) austragen. 12. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Seitenwände des Auslaufschachtes (11) lösbar angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD13313468 | 1968-07-01 |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2553009A1 (fr) * | 1983-10-10 | 1985-04-12 | Camail Ets J | Appareil perfectionne du type a aspiration pour le nettoyage de matiere en grains |
| RU212706U1 (ru) * | 2022-06-01 | 2022-08-03 | Федеральное государственное бюджетное образовательное учреждение высшего образования "Воронежский государственный аграрный университет имени императора Петра I" (ФГБОУ ВО Воронежский ГАУ ) | Устройство для очистки воздуха от зерновой пыли |
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1968
- 1968-10-02 AT AT961468A patent/AT283802B/de not_active IP Right Cessation
- 1968-10-17 CH CH1555268A patent/CH472238A/de not_active IP Right Cessation
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| AT283802B (de) | 1970-08-25 |
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Legal Events
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