CH472238A - Vorrichtung zum Reinigen von Mähdruschgetreide - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen von Mähdruschgetreide

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CH472238A
CH472238A CH1555268A CH1555268A CH472238A CH 472238 A CH472238 A CH 472238A CH 1555268 A CH1555268 A CH 1555268A CH 1555268 A CH1555268 A CH 1555268A CH 472238 A CH472238 A CH 472238A
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CH
Switzerland
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air
sub
filter disc
filter
air duct
Prior art date
Application number
CH1555268A
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English (en)
Inventor
Schanze Walter
Freihube Helmut
Claussnitzer Kurt
Original Assignee
Arno E Hofmann Kg Maschinen Un
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B1/00Preparing grain for milling or like processes
    • B02B1/02Dry treatment

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description


      Vorrichtung    zum Reinigen von     Mähdruschgetreide       Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reini  gen von     Mähdruschgetreide,    bei der die groben Beimen  gungen durch ein Siebband und die übrigen Beimengun  gen, wie Staub, Spreu und andere leichte Teile, durch  einen Luftstrom aus dem Getreide ausgeschieden werden,  und anschliessend die Luft von den Beimengungen wie  der getrennt wird.  



  Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art wird das       Mähdruschgetreide    einem rotierenden Siebband zuge  führt. Während das Getreide durch die Lochung des Sieb  bandes hindurch in einen Sammeltrichter fällt, verblei  ben die groben Teile, wie Stroh- und andere Pflanzen  bestandteile auf dem Siebband und fallen am Ende des  Siebbandes in einen     überlaufkanal.    Das in den Sammel  trichter fallende Getreide passiert unter dem Siebband  einen     konzentrierten    Luftstrom, dabei werden die im Ge  treide befindlichen Beimengungen wie Staub, Spreu und  andere leichte Teile, ausgesondert und mittels eines Lüf  ters einem     Abscheider    zugeführt, in welchem die Luft  von den Beimengungen wieder getrennt wird.

   Während  die Beimengungen über eine Luftschleuse auf     ein        För-          derelement    zur Weiterleitung gelangen, wird die Luft  ins Freie oder zur vollkommenen Reinigung einem Staub  filter zugeführt. Der Nachteil dieser Einrichtung besteht  darin, dass der grossvolumige     Abscheider    als gesonder  tes Aggregat ausserhalb der Reinigungsvorrichtung auf  gestellt sein muss und mittels Rohrleitungen mit dieser  in Verbindung steht, was einen erheblichen Aufwand er  fordert.  



  Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass der Auslauf  für die groben und der Auslauf für die feineren Beimen  gungen,     aufgrund    der     Abscheideranordnung,    räumlich  derart voneinander angeordnet sind, dass eine Zusam  menführung der Beimengungen nur über zusätzliche ko  stenaufwendige Förderelemente möglich ist oder aber  manuell erfolgen muss.  



  Bei einer anderen Einrichtung wird die mit Beimen  gungen enthaltene Luft, ohne die Beimengungen vorher  wieder auszuscheiden, ins Freie geleitet. Dieses Verfah  ren ist unerwünscht und ausserdem für das Bedienungs  personal unerträglich.    Zweck der Erfindung ist es, die     aufgeführten    Nach  teile mit Hilfe weniger aufwendiger Mittel zu beseitigen.

    Aufgabe der     Erfindung    ist es, ohne wesentliche Verände  rung der     Mähdrusch-Reinigungsvorrichtung,    eine Vor  richtung zu schaffen, die noch vor dem Ansaugstutzen  des Lüfters einsetzbar ist, die Trennung der Luft von  den Beimengungen ermöglicht und deren Anordnung es  gestattet, die durch das Siebband ausgeschiedenen Bei  mengungen mit den aus dem Luftstrom ausgeschiedenen  Beimengungen ohne zusätzliche Fördermittel zusammen  zuführen.  



  Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass  eine luftdurchlässige, einseitig mit mehreren Windschat  ten bildenden Flügeln versehene und mit einem Antriebs  motor in Verbindung stehende Filterscheibe in einem den  Ansaugstutzen eines Lüfters aufnehmenden Gehäuse, be  stehend aus einem     trichterförmig    ausgebildeten     Luftfüh-          rungskanal    und einem Auslaufschacht, rotierend derart  vor der Ansaugöffnung des Ansaugstutzens gelagert ist,  dass jeweils nur ein Teil der Filterscheibe im Bereich  eines Kreisringes die     Ansaugöffnung    bedeckt.

   Eine wei  tere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin,     dass    zur  Reinigung der Filterscheibe von noch anhaftenden Bei  mengungen im Auslaufschacht eine oder mehrere Bürsten  und/oder andere Reinigungsmittel vorgesehen sind, und  dass weiterhin der Auslaufschacht und der     überlaufkanal     nebeneinander verlaufen und über je eine zugeordnete  Luftschleuse zu einem gemeinsamen Auslauf führen. Die  erfindungsgemässe Ausführung weist gegenüber den be  kannten Einrichtungen unter Beibehaltung des Reini  gungseffektes eine wesentliche Kostensenkung und einen  geringeren Raumbedarf auf. Diese Vorrichtung ist     aus-          serdem    in anderen Reinigungsanlagen, die dem gleichen  Zweck dienen, mit den gleichen Vorteilen einsetzbar.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand  der Zeichnung erläutert. Es zeigen:       Fig.    1 eine Seitenansicht im Schnitt,       Fig.    2 die     Scheibe    von der Flügelseite aus gesehen,       Fig.    3 einen Schnitt durch die Scheibe nach     Fig.    2.

    Gemäss     Fig.    1 besteht die Reinigungsvorrichtung im  wesentlichen aus einem Gestell 1, einer Speisevorrich  tung 2, einem Siebband 3 mit Bandtrommeln 4 und einem      Rüttler 5, einem Lüfter 6 mit     Ansaugstutzen    7, einem       Luftführungskanal    8, einer luftdurchlässigen Filterschei  be 9 mit Antriebsmotor 10, einem Auslaufschacht 11 und       Überlaufkanal    12 mit je einer zugeordneten Luftschleuse  13 sowie einem Auslauf 14.  



  Das     Mähdruschgetreide    gelangt über die Speisevor  richtung 2 auf das über die Bandtrommeln 4 gespannte  und umlaufende Siebband 3, das durch den Rüttler 5 in  vibrierende Bewegung versetzt wird. Auf dem Siebband  3 verteilt sich das Getreide und fällt durch die Lochung  des Siebbandes 3 hindurch in den darunter angeordneten  Sammeltrichter 15. Stroh- und andere Pflanzenbestand  teile werden mit dem Siebband 3     weiterbefördert    und am  Ende desselben in den     Überlaufkanal    12 abgeworfen. Am  Siebband noch anhaftende grobe Teile werden mittels  der Bürste 23 entfernt. Die im Getreide verbleibenden  Beimengungen, wie Staub, Spreu, kleine Stroh- und an  dere leichte Teile, werden durch einen konzentrierten  Luftstrom ausgeschieden.

   Dieser     Luftstrom    wird von  einem     Lüfter    6 über einen Luftspalt 17, der in der dem  Lüfter 6 gegenüberliegenden Seite der Reinigungsvor  richtung angeordnet ist, angesaugt, und durch das in den  Sammeltrichter 15 fallende Getreide geleitet. Das     im    Lüf  ter 6 angeordnete     Flügelrad    16 wird dabei durch den  Antriebsmotor 10     in    rotierende Bewegung versetzt. Der  Luftstrom     einschliesslich    der Beimengungen gelangt     an-          schliessend    in den trichterförmig ausgebildeten     Luftfüh-          rungskanal    B.

   Während von hier aus die Luft weiter  durch die luftdurchlässige rotierende Filterscheibe 9 und  den Ansaugstutzen 7 in den Lüfter 6 gesaugt und als  Druckluft ins Freie oder zur Nachreinigung     in    einen Fil  ter abgeführt wird, bleiben die Beimengungen an der mit  luftdurchlässigem Filtermaterial 18 bespannten Filter  scheibe 9 haften. Die Filterscheibe 9 ist in dem Gehäuse,  bestehend aus dem     Luftführungskanal    9 und dem Aus  laufschacht 11 derart rotierend vor der Ansaugöffnung  19 des Ansaugstutzens 7 gelagert, dass jeweils nur ein  Teil der sich drehenden Filterscheibe 9 im Bereich eines  Kreisringes die Ansaugöffnung 19 bedeckt und dabei dem  Luftstrom ausgesetzt ist. Angetrieben wird die Filter  scheibe 9 durch den Antriebsmotor 10     über    eine Welle  20.

   Die an das     Filtermaterial    19 angesaugten Beimengun  gen gelangen mit der drehenden Filterscheibe 9 aus dem       Saugbereich    in den Unterdruck aufweisenden Auslauf  schacht 11, wobei sich der Unterdruck durch die dem  Auslaufschacht 11 zugeordnete Luftschleuse 13 ergibt.  Sobald, während der Drehung der Filterscheibe 9, ein  Flügel 21 über den Saugbereich hinaus ist, ergibt sich  hinter dem betreffenden Flügel 21 ein Windschatten..  Erst dieser Windschatten ermöglicht es, dass sich die an  gesaugten Beimengungen im Auslaufschacht 11 von dem  Filtermaterial 18 lösen können.

   An dem Filtermaterial  18 noch anhaftende schwer lösbare     Beimengungsteile    wer  den durch eine oder mehrere im Auslaufschacht 11 an  geordnete Bürsten 23' und/oder andere Reinigungsmit  tel gelöst oder abgestossen. Eine der     Seitenwände    des  Auslaufschachtes 11 ist zwecks Durchführung der Mon  tage der Bürste 23 und der Filterscheibe 9 lösbar befe  stigt.  



  Die Filterscheibe 9 mit den     Flügeln    21 wirkt im vor  liegenden Falle wie eine Materialschleuse.  



  Die durch den Luftstrom und die durch das Sieb  band 3 ausgeschiedenen Beimengungen werden über den  Auslaufschacht 11 und den daneben angeordneten über  laufkanal 12, denen je eine Luftschleuse 13 zugeordnet  ist, in einen gemeinsamen Auslauf 14 abgegeben. Der       Luftführungskanal    8 besitzt an der Einzugsöffnung 28    eine     Klappe    27 zur Regulierung des Luftstromes und die  Speisevorrichtung 2 besitzt eine Klappe 27' zur Regu  lierung der Materialzuführung. Die Luftführung ist durch  gestrichelte     Pfeillinien    gekennzeichnet.  



  Gemäss den Figuren 2 und 3 besteht die     Filterscheibe     9 aus einem Ring 25, auf welchem Filtermaterial 18 mit  tels eines Spannringes 26 lösbar befestigt ist, den Flügeln  21 und der Nabe 24, die der     Aufnahme    der Welle 20  dient. Die Filterscheibe 9 kann dabei auch aus zwei oder  mehreren     zusammensetzbaren    Teilen bestehen. Der Dich  tungsring 29, zwischen den Ansaugstutzen 7 und der Fil  terscheibe 9, dient zu Abdichtung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Reinigen von Mähdruschgetreide, bei der die groben Beimengungen durch ein Siebband und die übrigen Beimengungen, wie Staub, Spreu und andere leichte Teile durch einen Luftstrom aus dem Ge treide ausgeschieden werden, und getrennt wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine luftdurchlässige, einseitig mit mehreren Windschatten bildenden Flügeln (21) versehene und mit einem Antriebsmotor (10') in Verbindung ste hende Filterscheibe (9) in einem den Ansaugstutzen (7) eines Lüfters (6) aufnehmenden Gehäuse, bestehend aus einem trichterförmig ausgebildeten Luftführungskanal (8) und einem Auslaufschacht (11), rotierend derart vor der Ansaugöffnung (19) des Ansaugstutzens (7) gelagert ist,
    dass jeweils nur ein Teil der Filterscheibe (9) im Be reich eines Kreisringes die Ansaugöffnung (19) bedeckt. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Filterscheibe (9) aus einem Ring (25) mit mehreren radial verlaufenden Flügeln (21), die an den Enden ihrer sich schneidenden Linien mit einer Nabe (24) zur Aufnahme der Antriebswelle (20) verbunden sind, besteht. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterscheibe (9) aus mindestens zwei zusammensetzbaren Teilen gestal tet ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterscheibe (9) mit luftdurchlässigem Filtermaterial (18), vorzugsweise Draht- und/oder Filtergewebe bespannt ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das luftdurch lässige Filtermaterial (18) mittels eines Spannringes (26) lösbar befestigt ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der An saugstutzen (7) des Lüfter (6) luftdicht mit dem Gehäuse verbunden ist, und dass zur Abdichtung zwischen Filter scheibe (9) und Ansaugstutzen (7) ein elastischer Dich tungsring (29) vorgesehen ist. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftführungskanal (8) zum Ansaugstutzen (7) hin trich- terförmig und seine untere Gleitfläche (22) ausserdem muldenförmig ausgebildet ist. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die untere Gleitfläche (22) des Luft- führungskanals (8) bis an die Flügel (21) der Filterschei be (9) geführt ist. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftführungskanal (8) an seiner Einzugsöffnung (28) eine Klappe (27) zur Regulierung des Luftstromes aufweist. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftführungskanal (8) mit dem Auslaufschacht (11) fest verbunden ist. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch ,und den Unter ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur Reinigung der Filterscheibe (9) von noch anhaftenden Beimengungen im Auslaufschacht (11) Reinigungsmittel, insbesondere eine oder mehrere Bürsten (23') vorgesehen sind.
    11. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslaufschacht (11) und der Überlaufkanal (12) ne beneinander angeordnet sind und dass diesem je eine Luftschleuse (13) zugeordnet ist, die in einem gemeinsa men Auslauf (14) austragen. 12. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Seitenwände des Auslaufschachtes (11) lösbar angeordnet ist.
CH1555268A 1968-07-01 1968-10-17 Vorrichtung zum Reinigen von Mähdruschgetreide CH472238A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2553009A1 (fr) * 1983-10-10 1985-04-12 Camail Ets J Appareil perfectionne du type a aspiration pour le nettoyage de matiere en grains
RU212706U1 (ru) * 2022-06-01 2022-08-03 Федеральное государственное бюджетное образовательное учреждение высшего образования "Воронежский государственный аграрный университет имени императора Петра I" (ФГБОУ ВО Воронежский ГАУ ) Устройство для очистки воздуха от зерновой пыли

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2553009A1 (fr) * 1983-10-10 1985-04-12 Camail Ets J Appareil perfectionne du type a aspiration pour le nettoyage de matiere en grains
RU212706U1 (ru) * 2022-06-01 2022-08-03 Федеральное государственное бюджетное образовательное учреждение высшего образования "Воронежский государственный аграрный университет имени императора Петра I" (ФГБОУ ВО Воронежский ГАУ ) Устройство для очистки воздуха от зерновой пыли

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AT283802B (de) 1970-08-25

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