Gerät zum Reinigen der Unterflächen von Schuhen und Radlaufflächen Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Reinigen der Unterflächen von Schuhen und Radlaufflächen, z.B. nach Art einer Klebe-Matte , auf deren druckempfindlicher, klebender Oberfläche die an den Unterflächen der Schu he, also Sohlen und Absätzen, sowie an Radlaufflächen haftenden Unreinheiten beim Betreten bzw. Befahren der Matte abgestreift werden. Eine Art der Verwendung des Gerätes liegt in der Reinigung von Sohlen und Absätzen der Schuhe von Personen, die Bereiche betreten, welche in bezug auf Verschmutzung bzw. Verseuchung über wacht werden.
Das Gerät ist ausserdem zum Reinigen von Radlaufflächen von Fahrgeräten brauchbar, die durch Kontroll-Türen in derart überwachte Räume ge rollt werden.
Solche Matten können in sauberen Industrieräumen verwendet werden, in denen empfindliche und besonders kritische Herstellungsverfahren durchgeführt werden und die Kontrolle der Umgebung in bezug auf Staubteilchen wichtig ist. Ausserdem können sie in Krankenhäusern, insbesondere am Eingang von Operationssälen verwendet werden, zwischen denen und dem Korridor sowie den Krankenzimmern ein reger Geh- und Fahrverkehr im Zusammenhang mit den durchgeführten Operationen stattfindet. Reiniger nach Art einer Klebe-Matte stellen einen wirksamen Schutz gegen Verschmutzung und Ver seuchung dar, da ein solches Gerät auch solchen an der Unterseite der Schuhe zurückgebliebenen Schmutz ent fernt und festhält, der durch Bürsten oder herkömmliche Matten nicht wirksam entfernt werden kann.
Ein Nachteil dieser bekannten Matten besteht darin, dass sie nicht die gesamte, mit dem Boden in Berührung kommende Oberfläche des Schuhes oder die gesamte abgerundete Lauffläche eines Reifens an einem Fahr zeug, das über die Matte gerollt wird, reinigen, weil die Matte, die bei Einwirkung eines Druckes klebend und damit reinigend wirkt, sich stärkeren Krümmungen und Vertiefungen nicht anschmiegen kann. Das vorliegende Gerät ermöglicht eine reinigende, klebende Berührung auch dieser Bereiche sowie der runden Aussenkanten von Schuhen mit Gummisohlen, welches von der Zusam- mendrückbarkeit abhängt.
Die Wirksamkeit des Gerätes liegt in dieser vorteilhaften Eigenschaft, sich Vertiefun- gen, wie z.B. Löchern und Beulen oder dem Laufflächen profil an der Unterseite des Schuhes einschliesslich derjenigen Bereiche anzupassen, die durch starken Ver- schleiss, beispielsweise abgetretene Absätze, in ihrer Form verändert sind. Die klebende Berührung kann bei einem Fahrzeugreifen ausserdem bis zu einem gewissen Bereich seitlich nach oben erfolgen, wenn das Gerät verhältnismässig stark zusammendrückbar ist.
Das erfindungsgemässe Gerät ist gekennzeichnet durch eine Anzahl einseitig bei Druckeinwirkung kleben der Lagen, die mit der Klebefläche nach oben aufeinan der gestapelt sind, so dass die oberste Lage mit der Klebefläche nach oben liegt und eine Lauffläche bildet, die aufeinanderfolgend durch Ablösen der jeweils ober sten Lage vom Stapel erneuert werden kann, wobei die einzelnen Lagen so fest sind, dass sie ein Ablösen ohne Zerreissen gestatten und gleichzeitig ausreichend nachgie big sind, um sich den Schuh- bzw.
Radunterflächen anzupassen, und wobei ein flaches, federnd zusammen drückbares Kissen unterhalb des gesamten klebenden Bereichs der Lagen angeordnet ist, das diese Lagen trägt und derart verformbar ist, dass sich der klebstoffüberzo- gene Bereich der obersten Lage des Stapels unter dem Gewicht eines Schuhes oder Rades der Oberfläche der Schuhsohle oder der Radlauffläche anpasst.
Weitere Einzelheiten sind aus der Zeichnung ersicht lich, in welcher die Erfindung anhand eines Ausführungs beispiels veranschaulicht ist. Es zeigt: Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch ein erfin- dungsgemässes Reinigungsgerät; Fig. 2 einen Teilschnitt in einem gegenüber Fig. 1 vergrösserten Massstab, in welchem die Wirkungsweise bei einem in Vorderansicht dargestellten Schuh, der auf die Oberfläche des Gerätes gesetzt ist, veranschaulicht; Fig. 3 einen Schnitt durch eine abgewandelte Ausfüh rungsform des Gerätes;
Fig. 4 einen Schnitt durch die Felge eines Rades, der die Reinigung einer Reifenlauffläche veranschaulicht.
Die folgende Beschreibung und die Ansprüche basie ren auf der in den Zeichnungen dargestellten Lage des Gerätes. Die obere Lage ist der Lauffläche des Benutzers zugekehrt und die Bodenfläche ist diejenige Oberfläche, die auf dem Boden liegt, auf dem das Gerät vorgesehen ist. Die Stärken der einzelnen Schichten sind gegenüber den sonstigen Abmessungen zwecks deutlicherer Darstel lung vergrössert dargestellt, was insbesondere für die Stärke der klebenden Lage gilt.
Ein Reiniger nach der Art einer Klebe-Matte besteht im allgemeinen aus einem rechteckigen Stapel von unter Druckeinwirkung klebenden Lagen, die auf ihrer Unter lage mit der klebenden Seite nach oben liegen, um eine klebende Verkehrsoberfläche oder eine Laufoberfläche für Fahrzeuge bzw. Personen zu schaffen, die durch Abschälen der obersten Lage erneuert werden kann. Es können verschiedene Anordnungen zum Festhalten des Lagenstapels an seinem Platz verwendet werden. Bei spielsweise kann der Lagenstapel in einem Aluminium rahmen mit abgeschrägten Kanten angeordnet sein, um zu verhindern, dass Benutzer über die Kanten der Klebe- Matte stolpern.
Ein solcher Rahmen ist jedoch nicht unbedingt notwendig, sondern es kann jede geeignete Unterlage verwendet oder unmittelbar auf den Boden aufgelegt werden. Der Stapel kann auf beliebige Weise an seiner Unterlage befestigt werden, beispielsweise durch Verwendung von Streifen oder Lagen, die beidseitig kleben.
Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in Fig. 1 dargestellt, die einen Stapel von bei Druck einwirkung klebenden Lagen 11 zeigt, die auf einem federnd zusammendrückbaren, flexiblen Schaumkissen 12 befestigt sind, und zwar mittels einer beidseitig klebenden Klebfolie 13. Die Lagen 11 sind vorzugsweise einseitig bei Druckanwendung klebende Stofflagen, wobei die Fadengrösse und die Webung des Stoffes derart gewählt sind, dass eine verhältnismässig weiche Lage entsteht, die nach allen Richtungen biegsam ist, wenn auf ihre Oberfläche senkrecht wirkende Kräfte ausgeübt werden.
Wenn 5 bis 15 solcher Lagen in einem Stapel 11 zusammengefasst sind, wie in Fig. 1 dargestellt, dann ist der Stapel noch in allen Richtungen biegsam und passt sich leicht der dazwischenliegenden abstützenden Ober fläche an.
Die abstützende Oberfläche des Stapels 11 wird vom Kissen 12 gebildet, das aus Schaumgummi oder aus flexiblem Kunststoffschaum, beispielsweise aus Polyure- thanschaum, hergestellt sein kann. Es können auch andere Materialien mit den erforderlichen Eigenschaften ver wendet werden, wobei die wichtigste in einer guten Zusammendrückbarkeit besteht, damit sich das Kissen entsprechend der Unterfläche eines Schuhes bei ausrei chender Federung verformen lässt und somit auch der darüberliegende Stapel 11 während der Belastung auf der ganzen Schuhunterseite aufliegt, nach Aufhören dersel ben aber wieder seine ursprüngliche ebene Oberfläche 14 einnimmt.
Wenn auch Schaumgummi und synthetischer, flexibler Schaum die bevorzugten Materialien für das Kissen 12 sind, so können selbstverständlich auch andere Materialien mit der gewünschten Kompressibilität und Federwirkung verwerndet werden, wenn auch ihre sonsti gen Eigenschaften befriedigen.
Das in der Fig. 1 dargestellte Gerät wird im zusam mengesetzten Zustand der Elemente 11, 12 und 13 auf einem Fussboden aufgelegt, wobei die freiliegende kle bende Oberfläche 14 nach oben gerichtet ist. Die Matte kann dabei ohne weitere Halteelemente verwendet wer den. Wie bereits erwähnt, ist es jedoch normalerweise von Vorteil, die zusammengebauten Elemente 11, 12 und 13 auf irgendeiner Unterlage oder in einem Rahmen anzuordnen. Wie aus Fig. 1 zu entnehmen, besteht eine solche Unterlage beispielsweise aus einer ebenen, starren Platte 15 aus Aluminium, Masonit oder einem anderen geeigneten Material, auf der die untere Oberfläche des Schaumkissens 12 mit Hilfe der beidseitig klebenden Folie 13 befestigt werden kann.
Wenn die Teile mit der Platte 15 verbunden sind, kann das Gerät unmittelbar auf dem Fussboden angeordnet und dort entweder besonders befestigt oder nur durch sein Eigengewicht gehalten wer den. Das in Fig. 1 gezeigte, zusammengebaute Gerät kann ausserdem zusammen mit der Platte 15 in einen Rahmen eingeschoben werden.
Die Wirkungsweise des Gerätes ist in Fig. 2 veran schaulicht, in der ein belasteter Schuh 16 auf die Oberfläche 14 drückt. Das Schaumkissen 12 ist vorteil haft dicker als der zusammengebaute Stapel 11, so dass seine Zusammendrückbarkeit eine solche Verformung des Stapels 11 erlaubt, dass sich die Oberfläche 14 an die gesamte Unterfläche 17 des Schuhes 16 anschmiegen kann.
Dieses Anschmiegen an die gekrümmte Unterflä- che 17 erfolgt auch in Längsrichtung des Schuhes, so dass beim Aufsetzen des Schuhes auf die Oberfläche 14 die Klebeschicht die gesamte Unterfläche des Schuhes von der Spitze bis zum Absatz einschliesslich des dazwischen liegenden Sohlensteges gut reinigt.
Im allgemeinem wird es jedoch nicht praktisch sein, die federnde Schicht 12 so dick auszuführen, dass ihre Kompressibilität eine Berührung des ganzen Sohlensteges gewährleistet, sie kann jedoch so bemessen werden, dass der Sohlensteg so weit berührt wird, wie er durch das Gehen verschmutzt.
Aus Fig.2 ist zu entnehmen, dass die Dicke der Schaumstofflage 12 grösser ist als die des Lagestapels 11, was die bevorzugte Ausführung darstellt. Die Dicke des Schaumstoffes 12 kann um sowie grösser sein als jene des Stapels, wie erforderlich ist, um die gewünschte Zusammendrückbarkeit zu erzielen. Z.B. ist eine 6 mm starke Lage 12 aus herkömmlichem Schaumgummi unge fähr genau so dick wie 15 Lagen aus gewebtem, einseitig beschichtetem Stoff, die den Stapel 11 bilden.
Bei diesen Verhältnissen hat der Benutzer nur eine geringe Empfin dung, dass er über eine federnde, kompressible Fläche geht, wobei aber, wie sich gezeigt hat, dennoch eine ausreichende Anpassung an eine Konturlinie, die der Kante 18 entspricht, auftritt. Normalerweise werden 15 Einzellagen für einen Stapel 11 verwendet und die bevorzugte Dicke des Kissens 12 sollte über 6 mm liegen, wobei praktisch Wandstärken zwischen 10 und 20 mm vorherrschen.
Der bevorzugt verwendete gewebte Stoff, aus dem die Lagen 11 hergestellt sind, ist wie alle gewebten Stoffe in allen Richtungen biegsam, da er quer zur Oberflächenebene keine nennenswerte Biegefestigkeit aufweist, besitzt jedoch genügend Reissfestigkeit und Widerstand gegen Durchlöcherung seiner klebenden Oberfläche im Gebrauch .und um von Zeit zu Zeit ein Abschälen der Lagen zu erlauben. Andere Materialien mit diesen Eigenschaften eignen sich ebenfalls, wenn sie in dünnen Lagen vorliegen.
Das Schaumkissen 12 kann, wie vorstehend ausge führt, aus den verschiedensten Materialien hergestellt werden, wobei ein solches spezifisches Gewicht gewählt wird, dass die gewünschte Zusammendrückbarkeit bei ausreichenden federnden Kräften gegeben ist, die zur Anschmiegung der oberen Lage 14 an die Unterfläche 17 und zur Rückbildung des gesamten Stapels 11 in seine ebene Ausgangsform nach dem Abheben des Schuhes notwendig ist. Die Oberflächenfestigkeit des Kissens 12 muss gross genug sein, um der beim Abziehen der Lagen 11 auftretenden Zugbeanspruchung zu widerstehen.
Wie bereits erwähnt, braucht die tatsächliche Zusammendrük- kung keineswegs gross zu sein und sie ist in der Tat bei einer 8 mm starken Schaumgummilage 12 so klein. dass der Benutzer sie kaum bemerkt, wobei aber gleichwohl die gewünschten Ergebnisse erzielt werden. Bei Schuhen mit härterer Unterfläche kann ein stärker zusammen drückbares Material als Schaumgummi oder ein Material geringerer Wichte verwendet werden, (d.h. also mit mehr oder grösseren Luftzellen).
Ein extremes Beispiel eines zusammendrückbaren, federnden Materials stellt ein netzartiger, flexibler Urethanschaum dar, der durch ein miteinander verbundenes Netzwerk aus Strängen ohne Membranen zwischen den Strängen gekennzeichnet ist. so dass der Schaum gut flüssigkeits- und gasdurchlässig ist und daher eine Verformung durch die in den Zellen eingeschlossene Luft keinen pneumatischen Widerstand leistet.
Diese offenen Zellen ergeben eine starke Kom- pressibilität mit zwar verminderter, aber ausreichender Rückfederung (wegen der nichtvorhandenen pneumati schen Wirkung), um die oberste Lage 14 gegen die gewünschten Bereiche der Schuhunterfläche zu drücken und sie nach Entlastung in ihre ursprüngliche ebene Form zurückzubringen. Bei derartigen Schäumen ist die strukturelle Bindung derart, dass eine Horizontalbewe gung möglich ist, wenn der Bereich unter dem Schuh zusammengedrückt wird, wodurch die stärksten Durch biegungen aufgenommen werden, dabei aber angemesse ne Feder- und Rückstellkräfte erhalten bleiben.
Auf diese Weise kann eine aus hochkompressiblen Materialien, beispielsweise aus netzartigem Polyurethanschaum, beste hende Lage 12 sogar stärker als 20 mm sein, um eine äusserst grosse Zusammendrückung zwecks Anpassung an komplizierte Konturen zuzulassen.
Wenn jedoch nicht ein sehr dehnbares Material für den Stapel der Lagen 11 verwendet wird, so werden diese auch bei einer solchen Zusammendrückbarkeit nicht ganz in die Vertiefungen des Sohlensteges eindringen können, und zwar am über gang in den Absatz, da die normalerweise für den Stapel 11 verwendeten gewebten Stofflagen sehr zugfest sind und sich nicht so weit ausdehnen, dass sie am Sohlensteg in die gesamte Tiefe des Absatzes eindringen.
In Fig. 3 ist eine abgewandelte Form des Erfindungs gegenstandes veranschaulicht, die für sich als Schuhsoh- lenreiniger zur Auflage auf einem Fussboden oder als Einlage für seine Unterlage 15 oder als Einschub für einen Rahmen (nicht gezeigt) benutzt werden kann. Das in Fig. 3 dargestellte Gerät besteht aus einer Schaumlage 12, auf welcher ein Stapel 11 der beschriebenen Lagen mittels einer dazwischenliegenden beidseitig klebenden Lage 13 befestigt ist. Diese Anordnung kann genau der in Fit-D. 1 beschriebenen entsprechen.
Auf dem Boden der Schaumlage 12 ist genau dieselbe Anordnung vorgesehen, bestehend aus einem Stapel 11' aus einseitig klebenden Lagen, die nach .unten gerichtet und an der unteren Oberfläche der Schaumlage mittels einer beidseitig kle benden Lage 13' befestigt sind.
Zum Gebrauch kann das Gerät der Fig. 3 unmittelbar auf einer sauberen ebenen Fläche, beispielsweise auf einer Unterlage 15 oder auf dem nackten Fussboden mittels Ankleben der freiligenden klebenden Oberfläche der oberen Lage des Stapels<B>11'</B> befestigt werden. Der Stapel aus den Lagen 11 an der Oberseite des Gerätes der Fig.3 wird dann in herkömmlicher Weise so lange benutzt, bis die letzte Lage abgeschält ist und die obere klebende Oberfläche der beidseitig klebenden Lage 12 freigelegt ist. Zu diesem Zeitpunkt wird das ge- samte übriggebliebene Gerät der Fig, 3 vom Fussboden oder seiner Stützunterlage 15 abgeschält.
Das so abgelö ste Gerät wird sodann umgedreht und mit der freiliegen den klebenden Oberfläche der Lage 13 wieder am Fussboden oder an der sonstigen Abstützung befestigt. Jetzt befindet sich der aus den Lagen 11' bestehende Stapel oben und die klebenden Oberflächen der Lagen in dem Stapel 11' sind nach oben gerichtet. Diese Lagen 11' können nun betreten und nach Abnützung aufeinander folgend abgeschält werden, um die übrigen Lagen im Stapel 11' zu verbrauchen.
Der wesentliche Vorteil der Ausführung nach Fig.3 liegt in der Verwendung von zwei Stapeln 11 und I l', die einander gegenüberliegend am Schaumkissen 11 angeordnet sind, so dass die Steifigkeit der Stapel 11 und 11' für eine vorgegebene Anzahl von Einzellagen vermindert ist. Beispielsweise kann anstelle des Einzelstapels 11 der Fig.3 mit 15 Einzellagen das Gerät der Fig. 3 mit 2 Stapeln 11 und I1' auf je 8 Lagen ausgeführt und dadurch nur halb so dick sein wie der aus 15 Lagen bestehende Stapel 11 bei der Ausführung nach Fig. 1.
In Fig.4 ist die Verwendung der Erfindung für die Reinigung von Reifenlaufflächen von Fahrzeugrädern und anderen runden Flächen dargestellt. Ein Rad mit einem im Querschnitt kreisförmigen Gummireifen 22 berührt hierbei die obere klebende Lauffläche 14. Wie dargestellt, kommen durch die Zusammendrückung des Kissens 12 die Laufflächen .und die gerundeten Seiten wände des Reifens 22 an der obersten Fläche 14 zur Anlage. Hierbei berührt und reinigt die klebende Ober fläche 14, wenn das Kissen 12 durch das Gewicht des Rades 21 stärker zusammengedrückt wird als der Reifen 22, diesen auf einer Fläche, die grösser ist als die Berührungsfläche des Reifens 22 mit dem Fussboden.
Dies ist der gewöhnlich vorkommende Fall, da die Reifen von Krankenhausbetten und dgl. weniger stark als der Schaumgummi des Kissens 12 zusammengedrückt wer den.
Natürlich sind weitere Abwandlungen des Erfin dungsgegenstandes innerhalb des Erfindungsgedankens möglich. Beispielsweise könnte ein Stapel aus einseitig druckempfindlichen, klebenden Schaumlagen zur Reini gung von Schuhsohlen anstelle eines getrennten Stapels aus Stofflagen auf einem Schaumkissen verwendet wer den.