CH472292A - Vorrichtung zum Antrieb der hin und her beweglichen Rakeln von Schablonendruckmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Antrieb der hin und her beweglichen Rakeln von Schablonendruckmaschinen

Info

Publication number
CH472292A
CH472292A CH299567A CH299567A CH472292A CH 472292 A CH472292 A CH 472292A CH 299567 A CH299567 A CH 299567A CH 299567 A CH299567 A CH 299567A CH 472292 A CH472292 A CH 472292A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
crank
drive
gear
rocker arm
rockers
Prior art date
Application number
CH299567A
Other languages
English (en)
Inventor
Berndt Herbert
Kunze Friedrich
Siebald Hans-Joachim
Wiegmann Helmar
Original Assignee
Textilmaschb Zittau Veb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Textilmaschb Zittau Veb filed Critical Textilmaschb Zittau Veb
Publication of CH472292A publication Critical patent/CH472292A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F15/00Screen printers
    • B41F15/14Details
    • B41F15/40Inking units
    • B41F15/42Inking units comprising squeegees or doctors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Antrieb der hin und her beweglichen     Rakeln     von     Schablonendruckmaschinen       Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum An  trieb der hin und her beweglichen     Rakeln    von     Schablo-          nendruckmaschinen    mittels einer auf     eine    Schwinge ab  treibenden Kurbel.  



  Bei den bekannten Antriebsvorrichtungen dieser     Art     führt die Kurbel bei jeder Hin- und     Herbewegung    der       Rakeln        eine    volle Kreisbewegung aus, wobei die eine  Hälfte derselben auf die Hin-, die andere Hälfte dagegen  auf die     Herbewegung    der     Rakeln    fällt. Bei Schablonen  druckmaschinen mit     fortrückbarer    Stoffbahn hat dabei  die Kurbel zwischen jeder Hin- und     Herbewegung    der       Rakeln    Stillstände.  



  Auf diese Weise ist der Bewegungsablauf der     Ra-          keln    vom Antrieb her ein rein     sinusförmiger,    der höch  stens etwas durch Glieder verändert wird, die sich zwi  schen Kurbel und der mit dem     Rakelwagen        in    Verbin  dung stehenden Schwinge befinden. Damit ist jedoch  die Arbeitsbewegung der     Rakeln    eine mehr oder weniger  ungleichförmige, was eine gleichmässige     Farbverteilung     unmöglich macht.  



  Zur Vermeidung dieses Nachteiles ist es bereits  bekanntgeworden, die Kurbel mit ungleichmässiger  Winkelgeschwindigkeit anzutreiben. Dies geschieht  durch eine der Kurbel vorgeschaltete     Kreuzgelenkwelle,     deren Antriebskreuzgelenk dem     Abtriebskreuzgelenk    ge  genüber verdreht ist. Ein restlos befriedigendes Ergebnis  lässt sich aber auch damit nicht erzielen. Es verhält  sich vielmehr so, dass die Anfangsgeschwindigkeit der       Rakeln    eine andere als deren Endgeschwindigkeit ist.  Ausserdem wird der Antrieb der     Rakeln    durch diese       Kreuzgelenkwelle        kompliziert    und damit störanfällig.  



  Mit der Erfindung wird bezweckt, einen Bewegungs  ablauf der     Rakeln    zu erzielen, der den praktischen An  forderungen vollkommen genügt, also weitestgehend eine  gleichmässige Farbverteilung verbürgt.  



  Aufgabe der     Erfindung    ist, dies mit     einem    her  kömmlichen     Kurbelschleifentrieb    zu ermöglichen. Bei  einem derartigen Trieb verhält es sich so, dass die Be-         wegungszeit    der Schwinge in der einen Bewegungs  richtung grösser ist als     in    der umgekehrten Bewegungs  richtung. Bei der Bewegung, die die Schwinge in der  grösseren Zeit ausführt, wird dabei nicht nur deren  Geschwindigkeitsspitze verringert, sondern auch noch  ein für den vorliegenden Zweck vollkommen ausreichen  der, nämlich annähernd gleichmässiger Bewegungsab  lauf erzielt.

   Da jedoch die     Rakeln    einer Schablonen  druckmaschine in beiden Bewegungsrichtungen wirksam  sind, ist ein solcher     Kurbelschleifentrieb    in der her  kömmlichen     Form    nicht einsetzbar, weil bei der sich  anschliessenden Umkehrbewegung der Schwinge dieselbe  einen einfach unanwendbaren Bewegungsablauf hätte.  



  Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch ge  löst, dass die Schwinge nach Art eines     schwingenden          Kurbelschleifentriebes    unmittelbar an die Kurbel an  gelenkt ist, und die Kurbel einen schwingenden Antrieb  besitzt, wobei der Kurbelweg im wesentlichen auf den  der Lagerstelle der Schwinge abgewendeten Teil des  Kurbelkreises begrenzt ist.  



  Auf diese Weise wird von dem Kreisweg der Kurbel  nur der Wegteil dienstbar gemacht, der den von den       Rakeln    einer     Schablonendruckmaschine    gestellten An  forderungen entspricht; und dieser Wegteil gelangt in  beiden Bewegungsrichtungen der Schwinge zur Anwen  dung. Hierdurch wird mit einfachen Mitteln eine ein  wandfreie Bewegung der     Rakeln    erzielt.  



  Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfin  dung anhand der Zeichnung beschrieben.  



  Die     Fig.    1 zeigt den Antrieb der     Rakeln    bzw. des       Rakelwagens    schematisch in Vorderansicht, und aus der       Fig.    2 geht eine teilweise aufgeschnittene Draufsicht  dazu hervor.  



  Die     Rakeln    1, von denen der besseren Übersicht  halber nur eine dargestellt ist, sind an dem     hin    und  her beweglich geführten     Rakelwagen    2 in bekannter  Weise angeordnet. Antriebsverbunden ist der     Rakel-          wagen    2 mit Schwingen 3, die an Hebeln 4 gelagert sind.           Eine    Stange 5 dient der Querverbindung dieser Schwin  gen und Hebel 3; 4. Am oberen Ende der Schwingen 3  sind Schieber 6 gelagert, die von ortsfesten Stangen 7  geführt werden. Die Schieber 6 bilden die Lagerstelle  von     Schnurscheiben    8, die von je zwei entgegengesetzt  gerichteten Zugschnuren 9 und 10 umschlungen sind.

    Das eine Ende der Zugschnuren 9 und 10, die offene  Schleifen bilden, ist am     Rakelwagen    2, das andere Ende  hingegen am Maschinengestell festgelegt. Durch die  Hin- und     Herbewegung    der Schwingen 3 wird somit  der     Rakelwagen    2 mittels der Zugschnuren 9 und 10  wechselweise vor- und rückwärts bewegt. Die Schnur  scheiben 8 besitzen     eine        gemeinsame    Welle 11.  



  Angetrieben werden die Schwingen 3 von der  Schwinge 12 eines     Kurbelschleifentriebes,    und zwar  über eine Koppelstange 13. An dem freien Ende der  Kurbel 14 ist der     Kulissenstein    15 gelagert, der seine  Führung in der Kulisse 16 der Schwinge 12 hat. Die  Kurbel 14 steht mit     einem    Zahnrad 17 in Drehverbin  dung, das von der Hauptwelle 18 her angetrieben wird.  Hierzu sitzt auf der Hauptwelle 18 fest ein Zahnrad 19,  das mit einem Zahnrad 20 kämmt. An letzteren be  finden sich Zapfen 21, die nacheinander mit     einem     Schaltstück 22 in     Eingriff    gelangen, das fest an einem  Zahnrad 23 angeordnet ist. Auf der Welle 24 dieses  Zahnrades 23 ist des weiteren ein Zahnrad 25 befestigt.

    Von dem Zahnrad 25 her ist das Zahnrad 17 wechsel  weise entweder über das Zahnrad 26 oder über die  Zahnräder 27 und 28     antreibbar.    Mittels des Zahn  rades 26 wird das Zahnrad 17 in der     einen    Richtung,  mittels der Zahnräder 27; 28 dagegen in der anderen  Richtung gedreht. Das Schaltstück 22 und ein am  Zahnrad 20 befestigtes Glied 29 bilden ein übliches     Zy-          lindergesperre,    die Teile 20 bis 28     ein    Zahnradtrieb  schaltwerk.  



  Wie aus der     Fig.    2 ersichtlich, trägt die Kurbel  welle 30 ausser dem Zahnrad 17 ein Zahnrad 31, das  mittels eines     Wälzlagers    32 lose um die Kurbelwelle 30  drehbar     ist    und     seinen    Antrieb über Zwischenräder 33;  34 von einem Zahnrad 35 her erhält. Das Zahnrad 35  ist gemeinsam mit dem Zahnrad 20 auf der Welle 36  befestigt. Ebenfalls lose um die Kurbelwelle 30 drehbar  ist eine     Flankenhubscheibe    37, an der zwei Rollen 38;  39 eines Doppelhebels 40 anliegen.

   Dieser     Doppelhebel     40 ist mittels eines Pendellagers 41 auf der Kurbelwelle  30 angeordnet und steht über eine     Kuppelstange    42  mit einem am Maschinengestell gelagerten Schalthebel  43 in Verbindung. Der Schalthebel 43 greift mit seinem  freien Ende in eine Ringnut 44 ein, die sich an der  Nabe des Zahnrades 17     befindet.    Durch Drehen der       Flankenhubscheibe    37 ist das Zahnrad 17 in Richtung  des Doppelpfeiles der     Fig.    2 axial verstellbar, so dass  dasselbe entweder mit dem Zahnrad 28 oder dem Zahn  rad 26 kämmt. Hierdurch ist die Kurbel 14 in Pendel  bewegungen versetzbar, obwohl die Hauptwelle 18  dauernd in einer Richtung dreht.

   Mittels der Zapfen  21 und des Schaltstückes 22 sind dabei die Stillstände  der Kurbel 14 an den     Bewegungsumkehrgestellen    der       Rakeln        herstellbar,    womit auch die notwendige Zeit  für die axiale Verstellung des Zahnrades 17 gewonnen  wird.    Der Antrieb der Kurbel 14 ist so ausgelegt, dass  sich der Pendelweg derselben auf den in     Fig.    1 als       Kreisbogen-Doppelpfeil    gekennzeichneten Teil des  eigentlichen Kurbelkreises beschränkt. Der Kurbelweg  liegt also im     wesentlichen    auf dem der Lagerstelle 45  der Schwinge 12 abgewendeten Teil dieses Kurbel  kreises, wobei die Schwinge 12 an ihren Umkehrstellen  den Kurbelkreis tangiert.

   Die beiden     Endstellungen    der  Schwinge 12 sind also die absoluten, die selbst bei  voll umdrehender Kurbel 14 nicht weiter voneinander  entfernt wären. Damit ist der Kurbelweg etwas grösser  als ein Halbkreis, es geht jedoch auch an, den Weg der  Kurbel 14 beiderseits zu verkürzen, so dass der Kurbel  weg beispielsweise ein     Halbkreis    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Antrieb der hin und her bewegli chen Rakeln von Schablonendruckmaschinen mittels einer auf eine Schwinge abtreibenden Kurbel, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwinge (12) nach Art eines schwingenden Kurbelschleifentriebes unmittelbar an die Kurbel (14) angelenkt ist und die Kurbel (14) einen schwingenden Antrieb besitzt, wobei der Kurbelweg im wesentlichen auf den der Lagerstelle (45) der Schwinge (12) abgewendeten Teil des Kurbelkreises begrenzt ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung mit einem Zahntriebschaltwerk als Antrieb für die Kurbel, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahntriebschaltwerk (20 bis 28) zwei entgegengesetzt zueinander drehende Abtriebe (26 und 27; 28) besitzt, auf die die Kurbel (14) wechsel weise aufschaltbar ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Abtriebe (26 und 27; 28) aus Zahnrädern bestehen, mit denen das ebenfalls aus einem Zahnrad (17) be stehende Abtriebsrad der Kurbel (14) durch axialen Versatz wechselweise in Eingriff bringbar ist.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der das Antriebszahnrad (17) der Kurbel (14) tra genden Welle (30) lose drehbar eine Flankenhubscheibe (37) zum axialen Versatz des Kurbelantriebszahnrades (17) vorgesehen ist.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Rakelwagen (2) mittels parallel zum Arbeitsweg desselben geführten Schiebern (6) antreibbar ist, die an Schwingen (3) angelenkt sind, welche mittels einer Koppelstange (13) mit der von der Kurbel (14) ange triebenen Schwinge (12) in Verbindung stehen, und die Schwingen (3) ihre Lagerstelle an Hebeln (4) haben. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb des Rakelwagens (2) aus einem Zugmittel getriebe besteht, wobei die Zugmittelscheiben (8) par allel zum Arbeitsweg des Rakelwagens (2) geführt und an die Schwingen (3) angelenkt sind.
CH299567A 1966-04-25 1967-03-01 Vorrichtung zum Antrieb der hin und her beweglichen Rakeln von Schablonendruckmaschinen CH472292A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD11722166 1966-04-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH472292A true CH472292A (de) 1969-05-15

Family

ID=5478905

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH299567A CH472292A (de) 1966-04-25 1967-03-01 Vorrichtung zum Antrieb der hin und her beweglichen Rakeln von Schablonendruckmaschinen

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT273028B (de)
CH (1) CH472292A (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2614235B1 (fr) * 1987-04-24 1991-01-25 Sasaki Glass Kk Machine pour imprimer des motifs sur des objets en couleurs multiples.

Also Published As

Publication number Publication date
AT273028B (de) 1969-07-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0110032B1 (de) Vorrichtung zum Verändern des axialen Hubes einer Verreibwalze in einer Druckmaschine
CH472292A (de) Vorrichtung zum Antrieb der hin und her beweglichen Rakeln von Schablonendruckmaschinen
DE2114432C3 (de) Vorschubvorrichtung an einer Presse
DE507716C (de) Vorrichtung zur Umwandlung einer fortlaufenden Drehbewegung in eine geradlinig hin und her gehende Bewegung
DE551987C (de) Plissiermaschine
DE441512C (de) Tischbewegung fuer Ringspinnmaschinen
AT37660B (de) Misch- und Knetmaschine.
DE499325C (de) Walzenwagenantrieb fuer Tiegeldruckpressen
DE526882C (de) Antrieb fuer Schnellpressen
DE596772C (de) Antrieb fuer Rechenmaschinen, Buchungsmaschinen u. dgl.
DE186606C (de)
DE877836C (de) Antriebsvorrichtung fuer das Summierwerk von Rechenmaschinen
DE354955C (de) Antrieb fuer den Walzenwagen von Tiegeldruckpressen
DE182370C (de)
AT142717B (de) Vorrichtung bei Resultatwerken für Rechenmaschinen.
DE537890C (de) Schuetzenwechsel fuer Webstuehle
DE1140207B (de) Schaltantrieb fuer die Farbkastenwalze einer Druckmaschine
DE515705C (de) Tourenzaehler fuer Flachstrickmaschinen mit Kraftantrieb
DE476235C (de) Selbsttaetiges Wendegetriebe
DE408121C (de) Vorrichtung zur absatzweisen Bewegung des Walzenwagens an Tiegeldruckpressen o. dgl.
DE548873C (de) Wischvorrichtung fuer Tiefdruckplattenpressen
DE535858C (de) Druckmaschine mit staendig umlaufendem Druckzylinder
DE488540C (de) Stufenrost
DE651914C (de) Zylinderschnellpresse mit hin und her bewegtem Druckkarren
DE540493C (de) Maschine zum Schaerfen von Saegeblaettern mit einer einstellbaren Klinkenschaltung fuer den Saegevorschub

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased