CH472639A - Arbeitsplatz mit laminarer Luftströmung - Google Patents

Arbeitsplatz mit laminarer Luftströmung

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Publication number
CH472639A
CH472639A CH1589067A CH1589067A CH472639A CH 472639 A CH472639 A CH 472639A CH 1589067 A CH1589067 A CH 1589067A CH 1589067 A CH1589067 A CH 1589067A CH 472639 A CH472639 A CH 472639A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
air flow
laminar
laminar air
workplace
flow
Prior art date
Application number
CH1589067A
Other languages
English (en)
Inventor
Steinhardt Johannes
Original Assignee
Elektromat Veb
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Publication date
Application filed by Elektromat Veb filed Critical Elektromat Veb
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F7/00Ventilation
    • F24F7/007Ventilation with forced flow

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ventilation (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Arbeitsplatz   mit    laminarer   Luftströmung Die    Erfindung   betrifft einen Arbeitsplatz mit    lami-      narer   Luftströmung, welcher vorzugsweise zur Aufstellung in Räumen mit angenähert    laminarer   Strömung vorgesehen ist.    In   der Feinwerk- und Mikrotechnik sind für die Montage von    Miniaturbauelementen   staubfreie Arbeitsplätze oder Montagekabinen unerlässlich, die    als   Boxen mit    laminarer   Strömung oder    Staubschutzkästen   bekanntgeworden sind. Diese Arbeitsplätze bestehen oft aus einem tischartigen Gestell, dessen Arbeitsfläche zumeist von einem an der Frontseite offenen Kasten abgeschlossen ist. 



  Im Kasten ist vorzugsweise an der    Hinterseite   ein Filter angebracht, durch welches ein    laminarer   Luftstrom in Richtung auf bzw. durch die offene Frontseite ausgeblasen wird. Die Erzeugung des Luftstromes erfolgt durch ein meist unterhalb der Arbeitsfläche    in   einem schrankähnlichen Anbau untergebrachten Gebläse, welches die Luft seitlich über ein    Vorfilter   aus dem Raum ansaugt und über ein entsprechend gestaltetes    Luftverteilersystem   durch das rückwärtige Filter drückt. Der gesamte Luftinhalt des begrenzten Raumes    wird   also mit konstanter Stärke und Geschwindigkeit in eine parallel zur    horizontalen   Arbeitsfläche gerichtete Luftströmung versetzt, so dass sich dort keine Staubteilchen befinden oder ablagern können.

   Die    laminare   Strömung soll auch die beim    Arbeitsprozess   entstehenden    Verunreinigungen   unverzüglich forttragen. 



  In der Halbleiter- und Transistorfertigung erfolgt die Aufstellung derartiger Arbeitsplätze einzeln und oder in Reihen entsprechend dem Verlauf von Fertigungsstrassen sowie bei höchsten Anforderungen bezüglich des Sauberkeitsniveaus innerhalb eines Raumes, in dem ebenfalls    eine      laminare   Strömung    fliesst.   



  Diese schrankähnlichen, in    Anströmrichtung   zum    grössten   Teil mit geschlossenen Wänden versehenen Arbeitsplätze stellen aber im Strömungsfeld des Raumes mit angenähert    laminarer   Strömung erhebliche Widerstandskörper dar und lösen schädliche Luftwirbel aus. Diese    beinhalten   nicht nur    einen   höheren Staubanteil, sondern führen auch zu Staubablagerungen und gefähr- den dadurch den technologischen Prozess. Ausserdem wirken sie sich zugleich ungünstig auf die mit hohen Kosten und unter hohem Energiebedarf    erzeugte   Laminarströmung im Raum aus. 



  Der Zweck der Erfindung besteht darin, ein extrem hohes Sauberkeitsniveau für Arbeitsplätze mit eigener    Laminarströmung   unter Vermeidung schädlicher Wirbelbildung zu erzielen. 



  Gegenstand der Erfindung ist    ein   Arbeitsplatz mit    laminarer   Luftströmung senkrecht oder parallel zu seiner    horizontalen   Arbeitsfläche, die von    einem   an der Frontseite offenen und an den übrigen Seiten mit Wänden versehenen Kasten abgeschlossen ist, dem ausserhalb als Mittel zum Erzeugen der    laminaren   Luftströmung ein Gebläse mit vor- und nachgeschalteten Filtern sowie    Luftleitblechen   zugeordnet ist. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Erzeugen der    laminaren   Luftströmung austauschbar an einer der Wände des Kastens angeordnet sind. 



  Bei einer besonderen Ausbildung des Arbeitsplatzes mit vertikal gerichteter    Laminarer   Luftströmung sind die Mittel zum Erzeugen derselben an der Decke des Kastens austauschbar angeordnet. Ausserdem kann die Arbeitsfläche perforiert ausgebildet sein, damit die senkrecht gerichtete Luftströmung ungehindert abfliessen kann. 



  Diese Anordnung ist für Arbeitsprozesse mit    Ätzlö-      sungen   oder gesundheitsschädlichen Lösungsmitteln besonders vorteilhaft, weil damit neben grosser Sauberkeit ein wirksamer Schutz der Arbeitsperson gegen schädliche Dämpfe gewährleistet ist. 



  Der erfindungsgemässe Arbeitsplatz mit    laminarer   Strömung ist in einem Ausführungsbeispiel näher beschrieben und in der Zeichnung in Seitenansicht dargestellt. Es zeigen:    Fig.   1 eine Anordnung und Ausgestaltung des Arbeitsplatzes mit    laminarer   Strömung in einem Raum mit horizontal gerichteter    Laminarströmung,      Fig.   2 eine Anordnung und Ausgestaltung des Ar- 

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    beitsplatzes   mit    laminarer   Strömung in einem Raum mit vertikal gerichteter    Laminarströmung.   



  Gemäss    Fig.   1 ist in einem Raum 1 mit horizontal gerichteter    Laminarströmung   2 ein Arbeitsplatz mit eigener    laminarer   Luftströmung 3 so aufgestellt, dass seine Rückseite senkrecht zur    Anströmrichtung   innerhalb des Raumes 1 steht. Der Arbeitsplatz weist eine horizontale    Arbeitsfläche   4 auf, die von    einem   an der Frontseite offenen und an den übrigen Seiten mit Wänden 5 versehenen Kasten abgeschlossen ist. An einem Teil der Rückwand 5 sind austauschbar die in einer Einheit zusammengefassten Mittel zum Erzeugen der eigenen    laminaren   Luftströmung 3 am Kasten angeordnet. Diese bestehen im wesentlichen aus einem Gebläse 7 mit    Luftleitblechen,   welchen je ein Filter 6 vor- und nachgeschaltet ist.

   Durch eine derartige    Gestaltung   und Anordnung des Arbeitsplatzes in einem Raum mit angenähert    laminarer   Strömung wird eine Wirbelbildung weitestgehend vermieden, sofern beide    Laminarströmun-      gen   2, 3 in Grösse und Richtung übereinstimmen. Auch bei einem sperrigen kastenförmigen    Aufbau   des Arbeitsplatzes tritt    keine   wesentliche Störung der Raumströmung ein, da der Kasten aerodynamisch gesehen nur einen offenen    Rechteckrahmen   darstellt. Ein derartiger Arbeitsplatz übernimmt bei Aufstellung in einem Raum mit angenähert    laminarer   Strömung zugleich die Funktion eines  Staubverzehrers , wodurch z.

   B. die vielfach in staubarmen Räumen aufzustellenden zusätzlichen Filteraggregate entfallen können. 



     Selbstverständlich   ist es auch möglich, die Einheit zum Erzeugen einer    laminaren   Luftströmung an der Arbeitsfläche jeweils schwenkbar oder steckbar auszubilden, so dass ein    einfaches   Umrüsten des Arbeitsplatzes in Abhängigkeit der Strömungsrichtung am Aufstellungsort gewährleistet ist.    In      Fig.   2 ist eine besondere Ausbildung des Arbeitsplatzes gezeigt, welcher für die Aufstellung in Räumen 1' mit senkrechter Laminarströ-    mung   2' vorgesehen ist.

      In   diesem Falle    sind   die gleichen Mittel 6, 7 zum Erzeugen der    laminaren   Luftströmung 3' an der Oberseite des Kastens angeordnet und    seine   Arbeitsfläche 4' ist perforiert ausgebildet, um die Luftströmung 3' senkrecht nach unten zu ermöglichen. 



  Eine derartige    Anordnung   ist ganz besonders für Arbeitsprozesse mit    Ätzlösung   oder gesundheitsschädlichen    Lösungsmitteln   von Vorteil, weil damit eine Abführung des eventuell entstehenden Staubes und/oder schädlicher Dämpfe erfolgt, was gleichzeitig zu einer bedeutenden Verbesserung des Arbeitsschutzes führt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Arbeitsplatz mit laminarer Luftströmung senkrecht oder parallel zu seiner horizontalen Arbeitsfläche, die von einem an der Frontseite offenen und an den übrigen Seiten mit Wänden versehenen Kasten abgeschlossen ist, dem ausserhalb als Mittel zum Erzeugen der laminaren Luftströmung ein Gebläse mit vor- und nachgeschalteten Filtern sowie Luftleitblechen zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (6; 7) zum Erzeugen der laminaren Luftströmung (3) austauschbar an einer der Wände des Kastens angeordnet sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Arbeitsplatz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei vertikal gerichteter laminarer Luftströmung die Mittel zum Erzeugen der laminaren Luftströmung an der Decke des Kastens austauschbar angeordnet sind. 2. Arbeitsplatz nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsfläche (4') perforiert ausgebildet ist.
CH1589067A 1967-07-21 1967-11-14 Arbeitsplatz mit laminarer Luftströmung CH472639A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DD12614067 1967-07-21

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CH472639A true CH472639A (de) 1969-05-15

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ID=5479431

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CH1589067A CH472639A (de) 1967-07-21 1967-11-14 Arbeitsplatz mit laminarer Luftströmung

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1990004744A1 (en) * 1988-10-27 1990-05-03 Mj Ventilationsservice A method and an apparatus for ventilation of working plants

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1990004744A1 (en) * 1988-10-27 1990-05-03 Mj Ventilationsservice A method and an apparatus for ventilation of working plants

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