CH472908A - Rührstab für einen Magnetrührer - Google Patents
Rührstab für einen MagnetrührerInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B01F33/00—Other mixers; Mixing plants; Combinations of mixers
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Description
Rührstab für einen lSZ Magnetrührer
Es sind Magnetrührer bekannt, die ein Gerät autweisen, in welchem ein rotierendes Magnetfeld erzeugt wird.
Zu diesem Zweck kann innerhalb des Gehäuses des Gerätes ein um eine lotrechte Drehachse rotierbarer Stabmagnet vorgesehen sein, der vermittels eines Motors in Umdrehung versetzt wird. Auf das oben mit einer Tischfläche versehene Gerät wird sodann der Behälter gestellt. in welchem sich das zu rührende Medium befindet. In den Behälter wird ausserdem noch ein Rührstab solcher Abmessungen eingegeben, dass sich derselbe auf dem Behälterboden liegend um eine lotrechte Drehachse in Rotation versetzen lässt. Dieser Rührstab ist mit einem ferromagnetischen Kern versehen und weist eine diesen Kern völlig umgebende Hülle aus chemisch resistentem Werkstoff auf. Durch das im Gerät erzeugte magnetische Drehfeld wird der Rührstab mitgenommen und ebenfalls in Rotation versetzt, wodurch die angestrebte Verrührung des Behälterinhaltes bewirkt wird.
Die bisher benützten Ausführungen eines solchen Rührstabes sehen einen kreisrunden oder elliptischen Querschnitt derselben vor. Die betrieblich auftretenden Rotationseigenschaften solcher Rührstäbe entsprechen jedoch noch nicht allen Anforderungen. Es zeigt sich nämlich, dass ein Rührstab mit kreisrundem oder elliptischem Querschnitt oft die Tendenz hat, im zu rührenden Medium hochzusteigen. Dadurch wird in der Regel der Wirkungsbereich des magnetischen Drehfeldes verlassen. der Rührstab kommt ausser Tritt und wird hernach in unregelmässiger Weise innerhalb des Behälters herumgeschleudert.
Demgemäss betrifft die vorliegende Erfindung einen Rührstab für einen Magnetrührer, bei welchem der das zu verrührende Medium aufnehmende Behälter auf eine ein magnetisches Drehfeld erzeugende Einrichtung zu stellen ist und bei welchem der innerhalb des Behälters frei bewegliche Rührstab einen ferromagnetischen Kern und eine diesen Kern allseitig umgebende Hülle aus einem chemisch resistenten Werkstoff aufweist. Zur Verbesserung der betrieblich auftretenden Rotationseigenschaften ist der erfindungsgemässe Rührstab dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Begrenzung der Hülle einen im wesentlichen symmetrischen Dreikant darstellt, dessen Kanten in der Längsrichtung des Kernes verlaufen.
Vorzugsweise ist dieser Rührstab in seinem Mittelstück mit einem nach aussen vorstehenden Kragen versehen, der ebenfalls einen im wesentlichen symmetrischen Dreikant darstellt, der gleich orientiert ist, wie der durch die anschliessenden Teile des Rührstabes gebildete Dreikant.
Ausführungsbeispiele des neuen Rührstabs sind aus der Zeichnung ersichtlich und zwar zeigt
Fig. 1 in perspektivischer Ansicht einen Magnetrührer unter Verwendung einer ersten Ausführungsform des Rührstabes,
Fig. 2 eine zweite Ausführungsform des Rührstabes in einem gegenüber der Fig. 1 vergrösserten Massstab,
Fig. 3 eine dritte Ausführungsform des Rührstabes in einem der Fig. 2 gleichen Massstab,
Fig. 4 eine vierte Ausführungsform des Rührstabes in einem der Fig. 2 gleichen Massstab, und
Fig. 5 einen Querschnitt durch den Rührstab nach Fig. 4.
Der in Fig. 1 gezeigte Magnetrührer weist eine aussen kastenförmig ausgebildete Einrichtung auf, die mit 6 bezeichnet ist. Im Raum innerhalb ihrer Gehäuses ist ein Elektromotor untergebracht, der gegebenenfalls über ein Untersetzungsgetriebe eines Stabmagneten rotiert. Die Rotationsachse dieses Stabmagneten steht am besten senkrecht auf dessen Längsausdehnung, geht durch dessen Mitte, und durchsetzt die obere Tischfläche 7 der Einrichtung 6 in ihrem Zentrum in lotrechter Richtung.
Zum An- und Abschalten des Motors ist ein Schalter 8 und zur Drehzahleinstellung ist ein Bedienungsknopf 9 in der Einrichtung vorgesehen. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist in der Fig. 1 der Motor, das Getriebe und der Stabmagnet nicht näher veranschaulicht. Die ganze Einrichtung ist jedoch derart ausgeführt, dass im Raum oberhalb der Tischfläche 7 ein magnetisches Drehfeld erzeugt werden kann, dessen Rotationsachse lotrecht auf der Tischfläche 7 steht und ungefähr durch deren Mitte verläuft. Der das zu rührende Medium aufnehmende Behälter 10, beispielsweise ein mit einem Flüssigkeitsgemisch gefülltes Becherglas, wird dabei am besten in ebenfalls zentrischer Weise auf die Tischfläche 7 der Einrichtung 6 gestellt.
Der in den Behälter 10 noch einzubringende Rührstab besteht zur Hauptsache aus einem langgestreckten ferromagnetischen Kern 11 (Fig. 2 bis 5) von an sich beliebiger Querschnittsform, der allseitig von einer Hülle 12 aus chemisch resistentem Werkstoff umgeben ist. Der Kern 11 ist vorzugsweise als Stabmagnet ausgebildet und kann hierzu z.B. aus Magnetstahl gefertigt sein. Die Hülle 12 besteht jedoch am besten aus Polytetrafluoräthylen, welches gegebenenfalls jedoch auch durch Polyäthylen oder Polypropylen ersetzt sein kann. Bei passend gewähltem thermischen Ausdehnungskoeffizienten des ferromagnetischen Kernes 11 kann die Hülle 12 indessen auch aus Borsilikatglas bestehen.
Es wurde nun gefunden, dass die betrieblich auftretenden Rotationseigenschaften des Rührstabes erheblich verbessert werden, wenn die äussere Begrenzung der Hülle 12 ein Dreikant darstellt, dessen Kanten sich in der Längsrichtung des Kernes 11 erstrecken, wobei der Querschnitt des Dreikantes symmetrisch auszubilden ist.
Nach Fig. 1 und 2 kann der Dreikant durch ebene Flächen begrenzt sein, in welchem Fall die Querschnittsfläche des Dreikantes und damit auch dessen beide Stirnflächen durch kongruente gleichseitige Dreiecke gebildet werden. Als noch etwas besser hat sich ein Dreikant erwiesen, dessen drei Längsflächen gemäss Fig. 3 schwach nach aussen gewölbt sind. Wie weiterhin in Fig. 4 gezeigt ist, können sodann die beiden äusseren Stirnflächen mit Abrundungen versehen werden.
Schliesslich hat es sich als vorteilhaft erwiesen, das Mittelstück des Rührstabes mit einem nach aussen hin vorstehenden Kragen 13 zu versehen, der ebenfalls einen symmetrischen Dreikant darstellt, der gleich orientiert sein soll wie der durch die anschliessenden Arme des Rührstabes gebildete Dreikant. In der Fig. 1 ist der Kragen 13 aussen durch drei ebene Flächen begrenzt, die sich ringsum erstrecken. Nach Fig. 2, 4 und 5 können jedoch die drei äusseren Flächen des Kragens 13 auch so gewölbt sein, dass sie von den Längsflächen des Rührstabes lediglich segment- oder sichelförmig abstehen. Jede dieser drei äusseren Flächen des Kragens 13 ist sodann geeignet, als zentrales Lager zu dienen, mit welchem sich der rotierte Rührstab auf dem Rinnenboden des Behälters 10 abstützt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Rührstab für einen Magnetrührer, bei welchem der das zu verrührende Medium aufnehmende Behälter (10) auf eine ein magnetisches Drehfeld erzeugende Einrichtung (6 bis 9) zu stellen ist und bei welchem der innerhalb des Behälters (10) frei bewegliche Rührstab (11, 12) einen ferromagnetischen Kern (11) und eine diesen Kern (11) allseitig umgebende Hülle (12) aus einem chemisch resistenten Werkstoff aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Begrenzung der Hülle (12) einen im wesentlichen symmetrischen Dreikant darstellt, dessen Kanten in der Längsrichtung des Kernes (11) verlaufen.UNTERANSPRUCH Rührstab nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er in seinem Mittelstück mit einem nach aussen vorstehenden Kragen (13) versehen ist, der ebenfalls einen im wesentlichen symmetrischen Dreikant darstellt der gleich orientiert ist, wie der durch die anschliessenden Arme des Rührstabes (11, 12) gebildete Dreikant.
Priority Applications (2)
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| CH1237468A CH472908A (de) | 1968-08-16 | 1968-08-16 | Rührstab für einen Magnetrührer |
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH472908A true CH472908A (de) | 1969-05-31 |
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ID=4382396
Family Applications (1)
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| CH1237468A CH472908A (de) | 1968-08-16 | 1968-08-16 | Rührstab für einen Magnetrührer |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE6917955U (de) |
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| EP0433029A1 (de) * | 1989-12-14 | 1991-06-19 | Cell Analysis Systems, Inc. | Vorrichtung zur Zellfärbung |
Families Citing this family (1)
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| DE102022113822A1 (de) | 2022-06-01 | 2023-12-07 | Solutec Lackiertechnik GmbH | Dosiereinrichtung für Dispersionsklebstoffe mit einer dynamischen Mischereinheit |
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1968
- 1968-08-16 CH CH1237468A patent/CH472908A/de not_active IP Right Cessation
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1969
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Also Published As
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