CH472945A - Mehrzweck-Arbeitstisch mit Arbeitsplatte und mehreren verschliessbaren Fächern - Google Patents

Mehrzweck-Arbeitstisch mit Arbeitsplatte und mehreren verschliessbaren Fächern

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CH472945A
CH472945A CH1349668A CH1349668A CH472945A CH 472945 A CH472945 A CH 472945A CH 1349668 A CH1349668 A CH 1349668A CH 1349668 A CH1349668 A CH 1349668A CH 472945 A CH472945 A CH 472945A
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CH
Switzerland
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CH1349668A
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Bohlen Rainer
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Bohlen Rainer
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B67/00—Chests; Dressing-tables; Medicine cabinets or the like; Cabinets characterised by the arrangement of drawers
    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B81/00—Cabinets or racks specially adapted for other particular purposes, e.g. for storing guns or skis

Landscapes

  • Workshop Equipment, Work Benches, Supports, Or Storage Means (AREA)

Description


      Mehrzweck-Arbeitstisch    mit Arbeitsplatte und mehreren verschliessbaren Fächern    Die Neuerung betrifft einen     Mehrzweck-Arbeitstisch     mit Arbeitsplatte und mehreren verschliessbaren Fä  chern, insbesondere für Werkstätten der Klein- und  Mittelbetriebe, Schulwerkstätten, Laboratorien, Heim  werkräume für Bastler oder dgl. Es sind einmal     unzerleg-          bare    Werkbänke bekannt, die ein erhebliches Gewicht  haben und sich nur schwer transportieren lassen. Diese  Werkbänke haben normale Schubladen und zum Teil  eingebaute Schrankfächer, in denen Werkzeuge und  Werkstücke oft nur unübersichtlich untergebracht werden  können.

   Die Schubladen lassen sich besonders bei     grösse-          rer    Belastung, um so schwerer bewegen, je weiter sie aus  ihren Führungen herausgezogen werden. Die bekannten  Werkbänke haben als Arbeitsplatte normale Holzdie  len.  



  Darüber hinaus gibt es Zeichentische oder     Reissbret-          ter,    auf denen     Konstruktionszeichnungen    angefertigt wer  den können. Ausserdem sind     Anreisstische    bekannt, die  jedoch vielfach recht teuer sind und einen gewissen  Raumbedarf beanspruchen.  



  Aufgabe der Neuerung ist es, einen     Mehrzweck-          Arbeitstisch    zu schaffen, der gleichzeitig als Werkbank,  als Schrank zur Unterbringung von Arbeitsgeräten und  Kleinmaterialien und als Zeichen- und     Anreisstisch    dient.  Dabei soll der     Mehrzweck-Arbeitstisch    zerlegbar sein,  um ihn leicht transportieren zu können. Die Arbeitsplatte  soll auch für Arbeiten mit Schlagwerkzeugen vorgesehen  sein. Die Zeichen- und     Anreissplatte    soll leicht erreichbar  sein, ohne ein Arbeiten an der Arbeitsplatte zu stören.  Die einzelnen Fächer sollen einzeln und gemeinsam  absperrbar sein.  



  Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein     Mehrzweck-          Arbeitstisch    vorgeschlagen, der sich dadurch auszeichnet,  dass die vorderen Eckstützen als Träger für abnehmbare  Arbeitsplatte, als Träger für die abnehmbar und  schwenkbar gelagerten Fächer und als Träger für die  abnehmbaren oberen und unteren Verbindungsrahmen  ausgebildet sind.  



  Vorteilhaft ist zwischen den um die beiden vorderen  Träger schwenkbaren Fächern ein ebenfalls herausnehm  bares, nach vorn aufklappbares Fach angeordnet. Im  weiteren kann in der Arbeitsplatte eine Stahlplatte einge-    lassen und seitlich an der Arbeitsplatte eine     abkippbare     Zeichen- und     Anreissplatte    angeordnet sein.  



  Ferner kann     zweckmässigerweise    ein     Zentralver-          schluss    mit einem für alle übereinander angeordnete  Fächer gemeinsamen Sperriegel und einem an jedem  Fach angeordneten, verstellbaren Schliesshebel vorgese  hen sein. Dabei ist am Sperriegel eine Hebelsperre  angeordnet, die     ein    Entriegeln des einzelnen Faches bei  geschlossenem Zentralverschluss verhindert, jedoch ein  nachträgliches Verriegeln eines durch den     Zentralver-          schluss    nicht verschlossenen Faches erlaubt.  



  Weitere Einzelheiten der Neuerung sind aus den  beispielhaften Zeichnungen einer bevorzugten Ausfüh  rungsform erkennbar.  



       Fig.    1 zeigt den     Mehrzweck-Arbeitstisch    in perspekti  vischer Teilansicht.  



       Fig.    2 ist eine Seitenansicht des     Mehrzweck-Arbeitsti-          sches    mit zum Teil weggebrochener Seitenwand.  



       Fig.3    ist ein     Längsschnitt    durch den     Mehrzweck-          Arbeitstisch.     



       Fig.    4 zeigt die     Entriegelungsvorrichtung    für das her  ausklappbare Fach.  



       Fig.5    ist ein Schnitt durch ein     herausschwenkbares     Fach.  



       Fig.    6 ist ein Schnitt durch die Zeichen- und     Anreiss-          platte.     



       Fig.    7 stellt die Verschlussvorrichtung dar.  



       Fig.    8 zeigt den Verschluss eines Faches in     Entriegel-          stellung.     



       Fig.    9 zeigt den Verschluss eines Faches in verriegel  ter Stellung.  



       Fig.    10 ist eine Seitenansicht des Verschlusses in  verriegelter Stellung.  



  Der     Mehrzweck-Arbeitstisch    besteht aus zwei vorde  ren Trägern 1, zwei hinteren Trägern 2, einem unteren  Rahmen 3, einem oberen Rahmen 4, einer Arbeitsplatte  5, Füssen 6, mehreren übereinander angeordneten  Schwenkfächern 7, einem     herausklappbaren    Mittelfach 8  und einer seitlich an der Arbeitsplatte 5 angebrachten  Zeichen- und     Anreissplatte    9.  



  Die Ständer 1 und 2 sind rohrförmig ausgebildet. Sie  dienen gleichzeitig als Träger für die Rahmen 3 und 4,  die Arbeitsplatte 5 sowie die Schwenkfächer 7. Die      Träger 1 stecken in den Fussstücken 6, die eine     Fussplat-          te    10 aufweisen. Der untere und obere Rahmen 3 bzw. 4  sind durch Steckbolzen 11 oder entsprechende Schraub  verbindungen mit den Trägern 1 bzw. 2 verbunden. Die  Arbeitsplatte 5 weist an ihrer Unterseite Stifte 12 auf, die  bei aufgelegter Arbeitsplatte in die rohrförmigen Träger  1 bzw. 2 ragen und somit die Arbeitsplatte 5 festlegen.

    Die Schwenkfächer 7 haben auf ihrer Vorderseite einen  Griff 13 sowie seitlich ein als Buchse ausgebildetes  Schwenklager 14, womit die einzelnen Schwenkfächer in  beliebiger Anordnung beim Zusammenbau auf die Trä  ger 1 aufgesteckt werden können. Ein Anschlag 15 am  hinteren Ende der Schwenkfächer verhindert ein unbeab  sichtigtes, zu weites     Herausschwenken.    Der Boden 16  jedes Schwenkfaches ist als     Viertelkreissegment    ausgebil  det     (Fig.    5).  



  Wie besonders     Fig.    2 erkennen lässt, sind Seitenwän  de 17 sowie eine nichtgezeigte Rückwand vorgesehen, die  am oberen und unteren Rahmen 3 bzw. 4 lösbar befestigt  sind.  



  Das zwischen den Schwenkfächern 7 befindliche,  nach vorn klappbare Fach 8 weist ebenfalls an seiner  Vorderseite einen     Griff    18 und hinten     einen    Anschlag 19  auf, der beim     Herausklappen    gegen eine Anschlagleiste  20 stösst. Unten am Fach 8 ist ein Lager 21 vorgesehen.  Bei eingebautem Fach 8     verhindern        Verriegelungsstangen     22 ein unbeabsichtigtes Herausfallen. Diese Verriege  lung     sstangen    22 lassen sich durch Betätigen von Druckla  schen 23 entgegen dem Druck einer Feder 24 nach innen  verschieben, so dass das Fach herausgenommen werden  kann     (Fig.    4).  



  Die Arbeitsplatte 5 ist vorteilhaft durch     einen    Metall  rahmen 25 eingefasst. Die Arbeitsplatte selbst besteht aus  mehreren     Hartholzriegeln.    Ferner ist in die Arbeitsplatte  eine Stahlplatte 26 eingelassen, die auch ein leichtes  Arbeiten mit Schlagwerkzeugen erlaubt.     In    der Mitte  kann die Arbeitsplatte noch durch ein     Doppel-T-Profil     27 gehalten und unterteilt sein.  



  Die Zeichen- und     Anreissplatte    9 ist seitlich an der  Arbeitsplatte 5 befestigt, wie besonders     Fig.    1 erkennen  lässt. Die     Zeichen-    und     Anreissplatte    ist     abklappbar,    so  dass sie bei Nichtgebrauch nicht stört. Dabei soll die Sei  tenkante 27a die     Oberfläche    der Arbeitsplatte 5 nicht  überragen. Bei hochgeklappter Zeichen- und     Anreissplat-          te    liegt die Zeichen- .und     Anreissplatte    jedoch etwas hö  her als die Arbeitsfläche der Arbeitsplatte 5.  



  Die Zeichen- und Arbeitsplatte 9 weist einen Rahmen  28 auf. Am Rahmen 28 sitzen     herausklappbare    Beine 28,  die in eine entsprechende     Halterung    30     einsteckbar     sind.  



  Die eigentliche Arbeitsplatte 31     (Fig.    6) ist     in    dem  Rahmen 28 drehbar gelagert, wobei Lagerstifte 32 für  eine gute     Schwenkbarkeit    sorgen.     Eine        Arretiervorrich-          tung    33 macht es möglich, die Platte mit der gewünschten  Oberfläche nach oben festzulegen.  



  Die eine Plattenseite 34 ist als Zeichenplatte ausgebil  det und mit Kunststoff beschichtet. Die andere Seite der  Platte 31 ist mit einem Metallbelag 35 versehen.  



  Der in den     Fig.    7 bis 10 gezeigte Verschluss ermög  licht es, die einzelnen Fächer zentral oder jedes Fach für  sich zu verschliessen. Dabei sollen die verschlossenen  Fächer nur durch öffnen des Zentralverschlusses geöff  net werden können, während andererseits     ein    nachträgli  ches     Verriegeln    von ursprünglich durch den     Zentralver-          schluss    nicht verschlossenen Fächern gewährleistet sein  soll.

   Dies hat beispielsweise den Vorteil, dass die Arbeits  fächer von später kommenden Arbeitern solange offen    bleiben können, bis diese ihr Werkzeug entnommen  haben, dass andererseits diese Fächer nicht wieder geöff  net werden können, wenn nicht eine vollständige Freiga  be sämtlicher Fächer erfolgt.  



  Die     Verriegelungsvorrichtung    besteht aus einem     Zen-          tralschloss    36,     Schliessstangen    37, Rollenstangen 38 und  Sperriegeln 39. Am Ende der     Schliessstange    37 sitzt ein  Hubkopf 40, der mit einer Kopfrolle 41 am Ende der  Rollenstange 38 zusammenwirkt. Die Rollenstange 38  trägt     Sperriegelnasen    42, die mit Seitenrollen 43 des  Sperriegels 39 zusammenwirken. Der Sperriegel 39 weist  ein Schliessblech 44 sowie Blattfedern 45 auf.  



  An den Fächern befindet sich jeweils ein Drehknopf  46, mit einem     Schliesshebel    47, der mit einer Hebelsperre  48 des Sperriegels 39 zusammenwirkt.  



  In     Fig.7    ist die     Verriegelungsvorrichtung    links bei  entriegeltem Zentralverschluss und rechts bei verriegel  tem Zentralverschluss gezeigt. Beim Übergang von der  entriegelten Stellung zur     Verriegelungsstellung    wird die  Schliessstange 37 nach aussen gedrückt, so dass der  Hubkopf 40 unter die Kopfrolle 41 greift und dabei die  Rollenstange 38 anhebt. Hierdurch drücken die     Sperrie-          gelnasen    42 gegen die Seitenrollen 43, so dass der  Sperriegel 39 entgegen dem Druck der Federn 45 etwas  nach aussen gedrückt wird und die Schliesshebel 47 bei  entsprechender Stellung des Drehknopfes 46 hinter die  Hebelsperre 48     einrasten.     



  Eine Verriegelung der einzelnen Fächer findet jedoch  nur dann statt, wenn die Drehknöpfe 46 eine Stellung  haben, bei der die Schliesshebel 47 gegen den Sperrhebel  39 gerichtet sind. Sind dagegen die Drehknöpfe 46 um  90  gedreht, wie es bei einigen Drehknöpfen in     Fig.7     rechts oder in     Fig.    8 gezeigt ist, so werden diese Fächer  durch die Zentralverriegelung nicht erreicht.

   Befindet  sich jedoch der Zentralverschluss in verriegelter Stellung,  so lassen sich die nicht mit erfassten Fächer durch  Drehen des Knopfes 36 von einer     Stellung    nach     Fig.    8 in  eine Stellung nach     Fig.9    nachträglich ebenfalls verrie  geln, da dann der Schliesshebel 47 ebenfalls hinter die  Hebelsperre 48 fasst, wie es besonders     Fig.    10 zeigt. Ein       Entriegeln    des     einzelnen    Faches ist jedoch nicht möglich.  Vielmehr können die     einzelnen    Fächer nur durch Entrie  geln des Zentralverschlusses geöffnet werden.  



  Ausser die genannten Einzelheiten kann der Mehr  zweck-Arbeitstisch auch elektrische Zuleitungen und  Anschlüsse aufweisen, um direkt elektrisch betriebene  Werkzeuge anschliessen zu können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mehrzweck-Arbeitstisch mit Arbeitsplatte und meh reren verschliessbaren Fächern, dadurch gekennzeichnet, dass die vorderen Eckstützen (1) als Träger für die abnehmbare Arbeitsplatte (5), als Träger für die abnehm baren und schwenkbar gelagerten Fächer (7) und als Träger für die abnehmbaren oberen und unteren Verbin dungsrahmen (3, 4) ausgebildet sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Mehrzweck-Arbeitstisch nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen den um die beiden vorderen Träger (1) schwenkbaren Fächer (7) ein eben falls herausnehmbares, nach vorn aufklappbares Fach (8) angeordnet ist.
    2. Mehrzweck-Arbeitstisch nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in der Arbeitsplatte (5) eine Stahlplatte (26) eingelassen ist. 3. Mehrzweck-Arbeitstisch nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass seitlich an der Arbeitsplatte (5) eine abkippbare Zeichen- und Anreissplatte (9) angeordnet ist.
    4. Mehrzweck-Arbeitstisch nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeichen- und Anreiss- platte (9) in einem Rahmen (28) drehbar gelagert und arretierbar ist und dass die eine Plattenfläche mit einem Kunststoffbelag (34) und die andere Plattenfläche mit einem Metallbelag (35) versehen ist.
    5. Mehrzweck-Arbeitstisch nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Zei chen- und Anreissplatte (9) in waagerechter Stellung höher als die Oberfläche der Arbeitsplatte (5) liegt und dass in abgeklappter Stellung die Seitenkanten (27a) der Zeichen- und Anreissplatte die Arbeitsplatte nicht über ragen. 6. Mehrzweck-Arbeitstisch nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Zentralverschluss (36) mit einem für alle übereinander angeordnete Fächer gemeinsamen Sperriegel (39) und einen an jedem Fach angeordneten, verstellbaren Schliesshebel (47) vorgesehen ist.
    7. Mehrzweck-Arbeitstisch nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass am Sperriegel (39) eine Hebelsperre (48) angeordnet ist, die ein Entriegeln des einzelnen Faches bei geschlossenem Zentralverschluss verhindert, jedoch ein nachträgliches Verriegeln eines durch den Zentralverschluss nicht verschlossenen Faches erlaubt.
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