CH473005A - Schurbremsvorrichtung an einem Apparat oder einer Maschine zum Umbinden von Packgut - Google Patents
Schurbremsvorrichtung an einem Apparat oder einer Maschine zum Umbinden von PackgutInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B13/00—Bundling articles
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- B65B13/22—Means for controlling tension of binding means
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Description
Schnurbremsvorrichtung an einem Apparat oder einer Maschine zum Umbinden von Packgut Die Erfindung betrifft eine Schnurbremsvorrichtung an einem Apparat oder einer Maschine zum Umbinden von Packgut mit Schnur, wobei die Bremsung durch Friktion zwischen zwei Bremsgliedern besteht, von denen das eine beweglich gelagert ist und wobei der Apparat bzw. die Maschine eine Hauptsteuerwelle aufweist. In jedem Funktionszyklus von gewissen bekannten solchen Apparaten oder Maschinen gibt es eine Phase, während welcher das Packgut, (Paket, Zeitungsbündel, u. a. m.) auf einer Auflagefläche aufgeschoben wird und dabei ein Schnurtrum aus einem geradlinigen Verlauf zwischen dem freien Ende eines beweglichen Schnurführungsbügels od. dgl. und einem Organ einer unter der Auflagefläche angeordneten Knotenbildungsvorrichtung ablenkt, wobei Schnur von einem Vorrat nachgezogen wird und Abschnitte des abgelenkten Trumes sich an Abschnitte des Umfanges des Packgutes anschmiegen. Zur Erleichterung des Packgutaufschiebens soll während dieser Funktionsphase das Nachziehen von Schnur vom Vorrat nicht durch die Bremsvorrichtung gehemmt werden; ein Schlaffwerden der Schnur wird dann schon in genügend hohem Mass dadurch vermie den, dass die Schnur auf ihrem Weg vom Vorrat : bis zum Packgut über Umlenkrollen und/oder -bolzen und durch eine oder mehrere Schnurführungsösen läuft. Dagegen soll in nachfolgenden Phasen des Funktionszyklus die Bremsvorrichtung wirksam sein damit das Packgut satt umbunden wird. In der Praxis hat sich das Bedürfnis gezeigt, die auf die Schnur durch Einwirkung der Bremsvorrichtung ausgeübte Spannung einstellen zu können, und zwar weil einerseits Schnüre verschiedener Reissfestigkeiten zur Verwendung gelangen und andererseits je nach Grösse und Beschaffenheit des Packgutes dieses mehr oder weniger satt umbunden werden soll. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schnurbremsvorrichtung der eingangs geschilderten Gattung so auszubilden, dass sie diesen Forderungen gerecht wird und trotzdem nicht viel Bauaufwand fordert und zuverlässig arbeitet. Die erfindungsgemässe Schnurbremsvorrichtung ist gekennzeichnet durch einen mit der Hauptsteuerwelle wirkverbundenen Steuermechanismus zum Unwirksammachen der Bremsvorrichtung während einem Teil jedes Arbeitszyklus des Apparates bzw. der Maschine, und durch einen mit einem Laufgewicht ausgerüsteten Hebel, der bei wirksamer Bremsvorrichtung deren beweglich gelagertes Bremsglied gegen das andere Bremsglied drückt. Beiliegende Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar. Die Fig. 1 und 2 sind zwei einander ähnliche Aufrisse der an einer nur mit wenigen ihrer Teile angedeuteten Umbindemaschine angeordneten Schnurbremsvorrichtung, wobei Fig. 1 diese Vorrichtung in ihrem unwirksamen Zustand und Fig. 2 in ihrem wirksamen Zustand zeigt. Mit 1 ist ein Ständer, mit 2 eine Auflagefläche für das zu umbindende Packgut P, mit 3 ein Schnurführungsbügel und mit 4 eine Hauptsteuerwelle einer Umbindemaschine bekannter Bauart bezeichnet. Die Schnur S kommt von einem nicht gezeigten Schnurvorrat, läuft dann durch die zusammenfassend mit 5 bezeichneten Schnurbremsvorrichtung, durch eine Führungsöse 6, über zwei Umlenkbolzen 7 und 8 und eine Öffnung 9 am freien Ende des Bügels 3. Die Schnurbremsvorrichtung 5 weist einen am oberen Ende des Ständer 1 befestigten Bremsbolzen 10 und eine Andrückrolle 11 auf, die frei drehbar auf dem schräg nach oben verlaufenden Teil 12a des einen Armes eines Hebels 12 gelagert ist, der zusammen mit einer Umlenkrolle 14 an der Stelle 13 am Ständer 1 gelagert ist. Der sich ungefähr horizontal erstreckende Teil 12b des schon erwähnten Hebelarmes ist durch eine Zugfeder 15 mit einem an der Stelle 16 auf dem Ständer 1 gelagerten einarmigem Hebel 17 verbunden. Auf diesem ist ein Laufgewicht 18 verschiebbar und mit Hilfe einer Schraube 19 festsetzbar angeordnet. Auf der Hauptsteuenvelle 4 sitzt nebst nicht gezeigten Organen, welche verschiedene Funktionen, u. a. Vorgänge bei der Knotenbildung, steuern, eine Kurvenscheibe 20 fest, deren Profil durch einen Hebel 21 mittels einer Rolle 23 abgetastet wird. An einem Ansatz 22 dieses Hebels ist über der Rolle 23 eine nach oben ragende Hülse 24 befestigt. Ungefähr vertikal über dieser ist an der Unterseite des sich horizontal erstreckenden Teiles 12c des anderen Armes des Hebels 12 eine nach unten ragende Hülse 25 befestigt. Die Enden einer Stosstange 26 greifen mit Spiel in diese Hülsen 24, 25 ein. Die Organe 21-26 bilden zusammen mit dem unteren Teil des Hebels 12 einen Mechanismus zum Steuern der Bremsvorrichtung 5, derart, dass während demjenigen Teil des Arbeitszyklus der Maschine, während welchem das Packgut P auf der Auflagefläche 2 (von Hand) bis in die für die Knotenbildung vorgesehene Lage vorgeschoben wird, die Bremsvorrichtung durch Schwenkung des Hebels 12 entgegen dem Uhrzeigersinn (Fig. 1) unwirksam gemacht wird; dadurch wird das Nachziehen von Schnur S vom Vorrat erhSeb- lich erleichtert. Während einem nachfolgenden Teil des Arbeitszyklus der Maschine sind entsprechend dem Verlauf des Profils der Kurvenscheibe 21 der Hebel 22 und die Stosstange 26 abgesenkt (Fig. 2); der Hebel 12 steht dann mittels des Hebels 17 und der Feder 15 unter dem Einfluss des Laufgewichtes 18 und es wird die Schnur durch die Rolle 11 mit einer der Lage des Laufgewichtes 18 entsprechenden Kraft an den Bolzen 10 gedrückt, somit in entsprechendem Mass gebremst. Am gezeigten Ausführungsbeispiel könnten mannigfache Änderungen vorgenommen werden. Anstelle einer motorgetriebenen Maschine könnte ein von Hand angetriebener Apparat treten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schnurbremsvorrichtung an einem Apparat oder einer Maschine zum Umbinden von Packgut mit Schnur, wobei die Bremsung durch Friktion zwischen zwei Bremsgliedern besteht, von denen das eine beweglich gelagert ist und wobei der Apparat bzw. die Maschine eine Hauptsteuerwelle aufweist, gekennzeichnet durch einen mit der Hauptsteuerwelle (4) wirkverbundenen Steuermechanismus (21-26) zum Unwirksammachen der Bremsvorrichtung (5) während einem Teil jedes Arbeitszyklus des Apparates bzw. der Maschine, und durch einen mit einem Laufgewicht (18) ausgerüsteten Hebel (17), der bei wirksamer Bremsvorrichtung deren beweglich gelagertes Bremsglied (11) gegen das andere Bremsglied (10) drückt.UNTERANSPRÜCHE 1. Schnurbremsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das z. B. aus einer Rolle bestehende, beweglich gelagerte Bremsglied (11) auf einem Hebel (12) gelagert ist, mit dessen einem Arm (1 2a, 12b) der das Laufgewicht (18) tragende Hebel (17) durch eine Feder (15) wirkverbunden ist, wogegen am anderen Arm (12c) der Steuermechanismus (21-26) angreift.2. Schnurbremsvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der besagte andere Arm (12c) an seinem freien Ende eine nach unten ragende Führungshiilse (25) und ein zum Steuermechanismus gehörender Nockenfühlhebel (21) eine wenigstens angenähert unter ihr angeordnete, nach oben ragende Führungshülse (24) haben, und dass in den beiden Führungshülsen mit Spiel die Enden einer tÇbertra- gungsstosstange (26) gehalten sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH516167A CH473005A (de) | 1967-04-12 | 1967-04-12 | Schurbremsvorrichtung an einem Apparat oder einer Maschine zum Umbinden von Packgut |
| NL6804811A NL6804811A (de) | 1967-04-12 | 1968-04-05 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH516167A CH473005A (de) | 1967-04-12 | 1967-04-12 | Schurbremsvorrichtung an einem Apparat oder einer Maschine zum Umbinden von Packgut |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH473005A true CH473005A (de) | 1969-05-31 |
Family
ID=4288941
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH516167A CH473005A (de) | 1967-04-12 | 1967-04-12 | Schurbremsvorrichtung an einem Apparat oder einer Maschine zum Umbinden von Packgut |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH473005A (de) |
| NL (1) | NL6804811A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3408149A1 (de) * | 1983-06-20 | 1984-12-20 | Hesston Corp., Hesston, Kan. | Bindegarn-spannvorrichtung |
-
1967
- 1967-04-12 CH CH516167A patent/CH473005A/de not_active IP Right Cessation
-
1968
- 1968-04-05 NL NL6804811A patent/NL6804811A/xx unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3408149A1 (de) * | 1983-06-20 | 1984-12-20 | Hesston Corp., Hesston, Kan. | Bindegarn-spannvorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL6804811A (de) | 1968-10-14 |
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Legal Events
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