CH473387A - Vorrichtung und Verfahren zur Messung der Grösse der Fluoridaktivität - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zur Messung der Grösse der Fluoridaktivität

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CH473387A
CH473387A CH490966A CH490966A CH473387A CH 473387 A CH473387 A CH 473387A CH 490966 A CH490966 A CH 490966A CH 490966 A CH490966 A CH 490966A CH 473387 A CH473387 A CH 473387A
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electrodes
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CH490966A
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Edward Buczkowski Dwight
Steinbrecher Lester
Wendell Harrison James
Yates Dollman David
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Amchem Prod
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Description


  Vorrichtung und Verfahren zur Messung der Grösse der Fluoridaktivität    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Messung  der Grösse der Fluoridaktivität einer wässrigen, sauren,  fluoridhaltigen Lösung, welche eine zur Aufnahme der  Probe der Lösung geeignete elektrolytische Zelle auf  weist, in welcher sich eine erste Elektrode befindet, die  mindestens teilweise aus Silizium des p-Typs besteht,  sowie eine zweite Elektrode aus inertem Metall, wobei  eine Gleichstromquelle vorgesehen ist, deren negativer  Pol an die zweite Elektrode anschliessbar ist, sowie ein  Gerät zur Messung der bei angelegter Spannung zwi  schen den Elektroden     fliessenden    Stromes.

   Die erfin  dungsgemässe Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet,  dass in der Zelle eine dritte Elektrode aus bezüglich  der untersuchten Lösung inertem Material angeordnet  ist und dass ein Schaltorgan vorgesehen ist, durch welches  die erste Stromquelle von der ersten und der zweiten  Elektrode abschaltbar, und eine zweite Gleichspannung  auf die beiden inerten Elektroden aufschaltbar ist, der  art, dass die zweite Elektrode eine positive Spannung  erhält.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zum Betrieb der  Vorrichtung, wobei eine Probe der Lösung in die     Mess-          zelle    verbracht wird, so dass sie mindestens teilweise  die Elektroden bedeckt, eine Gleichspannung an die  erste und zweite Elektrode angelegt wird und der zwi  schen diesen Elektroden     fliessende    Strom mit einem  Amperemeter gemessen wird, das in Serie in den Strom  kreislauf geschaltet ist, und sich die Messzelle in voll  ständiger     Dunkelheit    befindet oder einem Licht von  annähernd konstanter Lichtintensität ausgesetzt ist, ist  dadurch gekennzeichnet, dass periodisch die Gleichspan  nung von der ersten und zweiten Elektrode abgeschaltet  und die zweite und die dritte Elektrode angelegt wird,  mit einer so gewählten Polarität,

   dass die zweite Elek  trode eine positive     Spannung    erhält und zum Zwecke der  Reinigung der Elektrode an der zweiten Elektrode Gas  entwickelt wird.  



  Im Hauptpatent Nr. 460 389 ist eine Vorrichtung  zur Messung der Fluoridaktivität einer wässrigen, sauren,    fluoridhaltigen Lösung beschrieben, welche im wesent  lichen eine elektrolytische Zelle enthält, die zur Auf  nahme einer Probe der Lösung geeignet ist, und in  welcher sich eine Anode befindet, die mindestens teil  weise aus Silizium des p-Typs besteht sowie eine Anode,  welche bezüglich der zu untersuchenden Lösung inert  ist. In diesem Patent ist auch ein Verfahren beschrieben  zur Untersuchung derartiger, fluoridhaltiger Lösungen  auf die Weise, dass eine Probe der Lösung in die elek  trolytische Zelle gebracht wird, und der zwischen den  Elektroden fliessende Gleichstrom gemessen wird, wenn  diese Elektroden an eine Gleichstromquelle angeschlos  sen sind.

   Es wurde in diesem Patent vorgeschlagen,  dass die Vorrichtung derart ausgebildet werden kann,  dass es möglich ist, eine fluoridhaltige Lösung, z. B.  aus einem Bad, zur Behandlung von Metallen durch die  Zelle zu pumpen, so dass es möglich wäre, eine konti  nuierliche Messung der Fluoridaktivität der Lösung  durchzuführen. Auf diese Weise wäre es möglich, die  Notwendigkeit einer Auffrischung der Lösung rasch  zu erkennen.  



  Es hat sich jedoch erwiesen, dass bei einer dauern  den Verwendung der elektrolytischen Zelle für Messun  gen der     Fluoridaktivität    einer Lösung, es nicht möglich  ist, den Strom der Zelle einfach dauernd abzulesen,  um dadurch zu bestimmen, ob eine Ergänzung und  Auffrischung des Bades notwendig ist. Die     inerte    Elek  trode überzieht sich nämlich während der Verwendung  mit einer dünnen Schicht, welche die Funktion der  Vorrichtung beeinträchtigt. Es muss daher, wenn die  Messungen der     Fluoridaktivität    genau sein sollen, die       inerte    Elektrode periodisch gereinigt werden, was z. B.  auf die Weise erfolgen könnte, dass man die Elektrode  zur mechanischen Reinigung aus der Zelle entfernt.

    Das hätte jedoch einen Unterbruch der Messung zur  Folge.  



  Die Erfindung hat die Schaffung einer Vorrichtung  und eines Verfahrens zum Ziel, durch welche prak-      tisch kontinuierliche und trotzdem genaue Messungen  erhalten werden können.  



  Es ist dabei möglich, eine einfache Zelle zu ver  wenden, in welche die Probe eingeführt und aus welcher  sie wieder entleert wird. Die erfindungsgemässe Vor  richtung ist jedoch besonders geeignet zur Verwendung  bei einer Zelle, durch welche die fluoridhaltige Lösung  aus einem Behälter, wie z. B. einem Bad für die Be  handlung von Metallen, kontinuierlich strömt. Bei einer  einfachen Zelle wird nämlich die Probe nur während  eines kurzen Zeitraumes gemessen und darauf entfernt,  um eine zweite Probe aufnehmen und messen zu  können. Es ist dabei verhältnismässig einfach, zwischen  den einzelnen Messungen die inerte Elektrode zu rei  nigen. Erfindungsgemäss wird jedoch auch bei einer  einfachen Zelle eine rasche Reinigung der inerten Elek  trode ermöglicht.  



  Wenn die elektrolytische Zelle so ausgebildet wird,  dass die Lösung     kontinuierlich    durch die Zelle strömt,  so erhält die Zelle vorzugsweise eine U-förmige Aus  bildung. Dadurch wird gewährleistet, dass die Zelle  immer während des Betriebes mit der Lösung gefüllt  ist und dass die Elektroden mit der     Lösung    bedeckt sind.  Vorzugsweise sind die Elektroden dabei in den Schen  keln des U angeordnet.  



  Die Vorrichtung kann ein Schaltorgan mit einem  Steuermechanismus für dessen Betätigung enthalten,  wodurch periodisch zwei getrennte Gleichstromkreise  geschlossen werden. Ein derartiger Steuermechanismus  kann vorzugsweise einen     Synchronmotor    enthalten, wel  cher eine Welle antreibt, an welcher Nocken befestigt  sind, die in den erforderlichen Intervallen Schalter be  tätigen, welche die gewünschten Kreise schliessen.  



  Beim erwähnten erfindungsgemässen Verfahren hat  es sich herausgestellt, dass es genügt, den Reinigungs  vorgang jeweils nach 30 Minuten während einer Dauer  von 10 Sekunden durchzuführen.  



  Die Erfindung wird anhand einer in der Zeichnung  schematisch dargestellten Ausführung erläutert. Die  Zeichnung zeigt eine Vorrichtung zur kontinuierlichen  Messung der Fluoridaktivität, zusammen mit einer Vor  richtung zur Reinigung der Elektrode. In der Zeich  nung ist ein Bad 1 mit einer fluoridhaltigen Lösung  mit einer Probeleitung 2 versehen, welche sich im we  sentlichen nach oben erstreckt und in einer Austritts  öffnung 32 über dem Bad endet. Die Probeleitung 2  ist in der Zeichnung teilweise als eine volle Linie und  teilweise als eine Rohrleitung dargestellt. Die Probe  leitung 2 ist mit einem U-förmigen Abschnitt versehen,  so dass, wenn die Lösung durch die Leitung gepumpt  wird, diese mindestens den U-förmigen Teil der Rohr  leitung voll ausfüllt.

   Die Probeleitung 2 ist mit einer  Pumpe 4 versehen, welche die Lösung kontinuierlich  dem Bad entnimmt und diese in und durch die Probe  leitung 2 fördert.  



  Der U-förmige Abschnitt der Probeleitung 2 bildet  eine Messzelle 5, von welcher angenommen werden kann,  dass sie im Teil der Probeleitung 2 zwischen den Linien  <B>A -A</B> und B -B liegt. Innerhalb der Zelle 5 ist eine  Elektrode 6 aus Silizium des p-Typs angeordnet sowie  eine inerte Elektrode 7 aus Platin, die sich in der Nähe  der Elektrode 6 befindet. Beide Elektroden sind in  einem Abschnitt der Probeleitung 2 angeordnet, wo  diese während des Betriebes immer voll ist. Eine zweite  inerte Elektrode 8 aus Platin ist in der Messzelle 5  an einer geeigneten Stelle in der Nähe der übrigen  Elektroden 6, 7 angeordnet, muss jedoch nicht     in    deren    nächster Nähe liegen. Alle drei Elektroden sind in an  sich bekannter Weise befestigt.  



  Die Messzelle 5 dient der Messung der     Fluorid-          aktivität    der Lösung, welche aus dem Bad 1 mittels  der Pumpe 4 durch die Probeleitung 2 gefördert wird.  Zu diesem Zweck wird der Strom gemessen, welcher  zwischen den Elektroden 6, 7 fliesst, wenn an diesen  Elektroden eine Spannung aus einer Gleichspannungs  quelle 9 angelegt ist. Der Strom hat normalerweise  die Intensität von einigen wenigen Milliampere und  wird durch ein Amperemeter 10 mit geeigneter Emp  findlichkeit gemessen. In der elektrischen Anschlusslei  tung der Stromquelle 9 ist ein Schalter 11 angeordnet.  Ein ebenfalls in der Leitung angeordneter, veränder  licher Widerstand 12 gestattet     eine        Veränderung    des  Stromes, welcher zwischen den Elektroden 6, 7 strömt.

    Die Ablesung am Amperemeter unmittelbar nach dem  Schliessen des Schalters 11 ist zuerst unmassgeblich hoch.  Die     Intensität    des Stromes fällt jedoch im Verlauf von  2-6 Minuten auf einen stabilen Wert, dessen Grösse  dann für die Fluoridaktivität der Lösung im Bad mass  geblich     ist.     



  Es hat sich erwiesen, dass sich auf der inerten Elek  trode 7     eine    Schicht bildet, welche einen     ungünstigen          Einfluss    auf die Genauigkeit der Messung des Stromes  der Messzelle 5 hat. Diese Schicht kann in der folgen  den Weise wirksam beseitigt werden. Zuerst wird die  Spannung vom Paar der Elektroden 6 und 7 entfernt,  bei welcher die     Siliziumelektrode    die Anode und die       inerte    Elektrode die Kathode ist. Dann wird an die erste       inerte    Elektrode 6, welche die Schicht aufweist, und  die zweite     inerte    Elektrode 8 eine Spannung derart an  gelegt, dass die Elektrode 7 nunmehr eine Anode bildet  und die Elektrode 8 eine Kathode.

   Die Grösse der  reinigenden Spannung muss so gross gewählt werden,  dass an der ersten     inerten    Elektrode 7 Gasblasen ent  stehen, wobei das entstehende Gas die Schicht auf  bricht     und    deren Teilchen wegträgt. Die Grösse dieser  Spannung kann nach den     Arbeitsverhältnissen    ver  schieden sein. Es hat sich gezeigt, dass normalerweise  eine Spannung von ungefähr 2,8 Volt ausreicht. Ausser  dem kann die     Länge    des Zeitraumes, während welchem  die reinigende Spannung an den Elektroden angelegt  ist, verändert werden, wobei diese allerdings ausreichend  lang sein muss, damit das entstehende Gas die ganze  Schicht     entfernen    kann.

   Bei der Vorrichtung nach der  Figur hat sich bei einer Spannung von 2,8 Volt eine       Reinigungszeit    von ungefähr 10 Sekunden als ange  messen erwiesen.  



  Der Vorgang der Reinigung muss in Intervallen  durchgeführt werden, welche gewährleisten, dass die       Messwerte    zwischen zwei Reinigungen in einem annehm  baren Genauigkeitsbereich bleiben. So wurde z. B. bei  einer Messung, bei welcher die dargestellte Vorrich  tung zur Messung einer sauren Lösung mit ungefähr  0,6 g     Fluoridion    pro Liter verwendet wurde, die Durch  führung einer Reinigung jeweils nach einer halben  Stunde als angemessen gefunden. Strengere     Bedingungen     der Messung erfordern allerdings eine     öftere    Reinigung.  



  In der Zeichnung ist schematisch eine Vorrichtung  zur Reinigung der     inerten    Elektrode 7     in    im voraus  bestimmten Zeiträumen und zur     Anlegung    der     Mess-          spannung    während der Zeiträume zwischen zwei Reini  gungsvorgängen dargestellt. Diese Vorrichtung     enthält     eine Steuereinheit, die gesamthaft mit 13 bezeichnet ist.  



  Die Steuereinheit 13 enthält einen elektrischen Syn  chronmotor 14, welcher eine Welle 15 antreibt, an      welcher Nocken 16, 17 und 18 befestigt sind. Von der  Steuereinheit 13 führt eine elektrische Leitung 19 zur  Silizium-Elektrode 6. Eine zweite Leitung 20 verbindet  die erste inerte Elektrode 7 mit der Steuereinheit und  eine weitere Leitung 21 verbindet die zweite inerte  Elektrode mit der Steuereinheit 13.  



  Der positive Pol der Stromquelle 9 ist an die Steuer  einheit 13 an zwei Stellen angeschlossen. Die erste  Stelle ist ein Pol eines Schalters 22, der durch den  Nocken 16 betätigt wird. Der bewegliche Kontakt des  Schalters 22 ist an die Leitung 19 angeschlossen. Wenn  somit der Nocken 16 den Schalter 22 geschlossen hält,  so. ist der positive Pol der Stromquelle 9 mit der Sili  zium-Elektrode 6 verbunden. Wenn der Nocken 16  den Schalter 22 öffnet, so ist die Silizium-Elektrode  6 von der Stromquelle elektrisch isoliert.  



  Der positive Pol der Stromquelle ist in der Steuer  einheit 13 auch an einen festen Kontakt eines Schalters  23 angeschlossen, so dass eine Verbindung mit dem be  weglichen Kontakt des Schalters 23 entsteht, wenn sich  dieser in seiner oberen Stellung befindet. Wie aus der  Zeichnung ersichtlich ist, ist der positive Pol der Strom  quelle nicht mit der inerten Elektrode 7 verbunden,  wenn eine Verbindung mit der Silizium-Elektrode 6  besteht.  



  Der negative Pol der Stromquelle 9 ist an die Steuer  einheit 13 ebenfalls an zwei Stellen angeschlossen. Die  erste Stelle ist ein fester Kontakt des Schalters 23.  Dieser feste Kontakt steht mit dem beweglichen Kon  takt des Schalters in Verbindung, wenn sich dieser in  der gesenkten Stellung befindet, wie dies in der Zeich  nung dargestellt ist. Der bewegliche Kontakt des Schal  ters 23 ist an die inerte Elektrode 7 über die Leitung  20 angeschlossen. Es folgt daraus, dass, wenn der  Schalter 22 niedergedrückt ist, der negative Pol der  Stromquelle mit der inerten Elektrode 7 verbunden  ist. Wenn der bewegliche Kontakt des Schalters 22 sich  in der oberen Stellung befindet, so steht der positive  Pol der     Spannungsquelle    mit dieser Elektrode in Ver  bindung.  



  Der negative Pol der Stromquelle 9 ist in der Steuer  einheit noch an einen festen Kontakt eines Schalters  24 angeschlossen. Dieser Kontakt ist so angeordnet,  dass er den beweglichen Kontakt des Schalters 24 be  rührt, wenn sich dieser in der oberen Stellung befindet.  Die zweite inerte Elektrode 8 ist an den beweglichen  Kontakt des Schalters 24 über die Leitung 21 an  geschlossen. Wie aus der Schaltung ersichtlich ist, ist  der negative Pol an diese Elektrode angeschlossen, wenn  sich der bewegliche Kontakt des Schalters 24 in der  oberen Stellung befindet.  



  Der Motor 14 der Steuereinheit 13 arbeitet konti  nuierlich. Die drei Nocken 16, 17 und 18 haben gleiche  Profile und sind an der Welle gegenseitig derart an  geordnet, dass sie die beweglichen Kontakte aller Schal  ter gleichzeitig niederdrücken und gleichzeitig in deren  oberen Stellungen bewegen.  



  Bei einer typischen Ausführung führt der Motor 14  eine Umdrehung der Welle 15 jeweils während einer  halben Stunde durch. Die Nocken haben in diesem  Falle derart gewählte Profile, dass sie die beweglichen  Kontakte der Schalter 22, 23 und 24 während des  Grossteiles des Zeitraumes der halben Stunde nieder  drücken und die Schalter während eines kurzen Zeit  raumes von z. B.     ungefähr    10 Sekunden am Ende des  Zeitraumes einer halben Stunde für eine Bewegung nach    oben freigeben. Auf diese Weise ist während eines  überwiegenden Teiles des Zyklus die Silizium-Elektrode  6 als Anode geschaltet. Die erste inerte Elektrode 7  bildet eine Kathode, und das Amperemeter 10 ist in  den Schaltkreis für Messzwecke eingeschaltet.

   Während  des verhältnismässig kurzen Abschnittes des Zyklus,  welcher durch den     Zeitraum    der Reinigung gebildet wird,  befinden sich die Silizium-Elektrode 6 und das Ampere  meter 10 ausserhalb des Stromkreises, während die erste  inerte Elektrode 7 eine Anode und die zweite inerte  Elektrode 8 eine Kathode bildet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Vorrichtung zur Messung der Grösse der Fluorid- aktivität einer wässrigen, sauren fluoridhaltigen Lösung, welche eine zur Aufnahme der Probe der Lösung ge eignete elektrolytische Zelle aufweist, in welcher sich eine erste Elektrode befindet, die mindestens teilweise aus Silizium des p-Typs besteht, sowie eine zweite Elektrode aus inertem Metall, wobei eine Gleichstrom quelle vorgesehen ist, deren negativer Pol an die zweite Elektrode anschliessbar ist, sowie ein Gerät zur Mes sung der bei angelegter Spannung zwischen den Elek troden fliessenden Stromes, dadurch gekennzeichnet, dass in der Zelle (5) eine dritte Elektrode (8)
    aus bezüglich der untersuchten Lösung inertem Material angeordnet ist und dass ein Schaltorgan (13) vorgesehen ist, durch welches die Stromquelle (9) von der ersten (6) und der zweiten Elektrode (7) abschaltbar und eine Gleich spannung auf die beiden inerten Elektroden (7, 8) auf schaltbar ist, derart, dass die zweite Elektrode (7) eine positive Spannung erhält.
    II. Verfahren zum Betrieb der Vorrichtung nach Patentanspruch I, wobei eine Probe der Lösung in die Messzelle verbracht wird, so dass sie mindestens teil weise die Elektroden bedeckt, eine Gleichspannung an die erste und zweite Elektrode angelegt wird und der zwischen diesen Elektroden fliessende Strom mit einem Amperemeter gemessen wird, das in Serie in den Strom kreislauf geschaltet ist, und sich die Messzelle in voll ständiger Dunkelheit befindet oder einem Licht von annähernd konstanter Lichtintensität ausgesetzt ist, da durch gekennzeichnet, dass periodisch die Gleichspan nung von der ersten und zweiten Elektrode abgeschaltet und an die zweite (7) und die dritte (8)
    Elektrode an gelegt wird, mit einer so gewählten Polarität, dass die zweite Elektrode eine positive Spannung erhält und zum Zwecke der Reinigung der Elektrode an der zweiten Elektrode (7) Gas entwickelt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die elektrolytische Zelle (5) die konti nuierliche Messung im Durchlauf erlaubt. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zelle (5) U-förmig ausgebildet ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Betätigung des Schaltorgans (13) ein Steuer organ (14) zur periodischen Umschaltung der Gleich stromkreise (19, 20, 21) vorgesehen ist. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der Steuermechanismus einen Syn chronmotor (14) enthält, der mit einer Welle (15) ver bunden ist, auf welcher Nocken (16, 17, 18) befestigt sind, die auf Schalter (22, 23, 24) einwirken. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass als Gerät zur Messung des zwischen der ersten (6) und der zweiten (7) Elektrode fliessenden Stromes ein Amperemeter (10) vorgesehen ist. 6. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Reinigung jeweils nach dreissig Minuten während zehn Sekunden erfolgt.
    <I>Anmerkung des</I> Eidg. <I>Amtes für geistiges Eigentum:</I> Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patentanspruch gegebenen Definition der Erfindung nicht in Einklang stehen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art. 51 des Patentgesetzes der Patentanspruch für den sachlichen Geltungs bereich des Patentes massgebend ist.
CH490966A 1963-07-03 1966-04-04 Vorrichtung und Verfahren zur Messung der Grösse der Fluoridaktivität CH473387A (de)

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