CH473454A - Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von Folienglimmerbahnen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von Folienglimmerbahnen

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Publication number
CH473454A
CH473454A CH246168A CH246168A CH473454A CH 473454 A CH473454 A CH 473454A CH 246168 A CH246168 A CH 246168A CH 246168 A CH246168 A CH 246168A CH 473454 A CH473454 A CH 473454A
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CH
Switzerland
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mica
foil
pulp
belt
pressure spraying
Prior art date
Application number
CH246168A
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English (en)
Inventor
Haase Albrecht
Zehlicke Wilhelm
Original Assignee
Lokomotivbau Elektrotech
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B3/00Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties
    • H01B3/02Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of inorganic substances
    • H01B3/04Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of inorganic substances mica
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C11/00Component parts, details or accessories not specifically provided for in groups B05C1/00 - B05C9/00
    • B05C11/10Storage, supply or control of liquid or other fluent material; Recovery of excess liquid or other fluent material
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B30/00Compositions for artificial stone, not containing binders

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Description


  Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von     Folienglimmerbahnen       Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vor  richtung zur kontinuierlichen Herstellung von Folien  glimmerbahnen, die aus mindestens einer     Folienglim-          merschicht    bestehen. Solche     Bahnen    können als     Elektro-          isolierstoff    Verwendung finden.  



  Bekannt ist die Herstellung von     Folienglimmerbahnen     aus thermisch oder hydromechanisch aufgeschlossenem  Glimmer, der mit Wasser zu einer     Pulpe    vermischt wurde  und mittels Papiermaschinen zu ein- oder mehrschichti  gen     Folienglimmerbahnen    verarbeitet wird. Diese Folien  glimmerbahnen können unter Anwendung von Binde  mitteln mit Trägermaterialien vereinigt werden. Die Dicke  bzw. Flächenbelegung der mittels Papiermaschinen zu  erzeugenden     Folienglimmerbahn    kann durch die Stoff  dichte der     Pulpe,    die Geschwindigkeit des Rund- bzw.

    Langsiebes bzw. durch Anordnung mehrerer Rundsiebe  bzw.     Stoffauflaufkästen    an einer Papiermaschine     beein-          flusst    werden.  



  Nachteilig bei diesem Verfahren ist, dass sich grosse  Schwankungen des Flächengewichtes und der Dicke in  Richtung der gebildeten     Folienglimmerbahn    und auch  quer zu derselben ergeben. So treten bei einer Maschinen  einstellung Differenzen der Flächenbelegung in Richtung  der gebildeten     Folienglimmerbahn    von ca.   20% auf.  Dadurch ist ein hoher Anteil der     Folienglimmerbahnen     für die weitere Verarbeitung ungeeignet und fällt als     Aus-          schuss    an.  



  Der Zweck der Erfindung ist die Entwicklung eines  Verfahrens und einer Vorrichtung zur     kontinuierlichen     Herstellung von     Folienglimmerbahnen    und geschichteten  Bahnen, die aus mindestens einer     Folienglimmerschicht     bestehen und in Längs- und Querrichtung nur unwesent  liche Schwankungen des Flächengewichtes aufweisen.  



  Die Aufgabe der Erfindung ist es, die     Abscheidung     des gespaltenen Glimmers aus der     Pulpe    zur     Schichtbil-          dung    so zu gestalten, dass die     Folienglimmerschicht    mit  gleichem Flächengewicht hergestellt werden kann, und die       Abscheidung    sich mit einfachen Mitteln steuern lässt.  



  Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst,  dass eine     Glimmerpulpe,    bestehend aus in einer Flüssig  keit aufgeschlämmtem gespaltenem Glimmer, mittels    eines oder mehrerer mit Rührwerken versehener     Druck-          Spritzapparate    auf ein endloses umlaufendes Band     gleich-          mässig    gespritzt wird, und dieser aufgebrachte Glimmer  zu     Folienglimmer    verarbeitet wird.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Durchfüh  rung des Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, dass ein  oder mehrere mit einem Rührwerk versehene     Druck-          Spritzapparate,    die von Vorratsbehältern gespeist sind,  und die eine oder mehrere steuerbare Düsenöffnungen  aufweisen, quer verschiebbar über das endlos umlaufende  Band in Längsrichtung des Bandes hintereinander ange  ordnet sind.  



  Durch die Erfindung können     Folienglimmerbahnen     und geschichtete Bahnen, die aus mindestens einer Folien  glimmerschicht bestehen, hergestellt werden, die in     Längs-          und    Querrichtung nur unwesentliche Schwankungen des  Flächengewichtes und der Dicke aufweisen. Die aufge  tragene     Folienglimmerschicht    lässt sich durch einfache       Nittel    in einem verhältnismässig grossen Bereich genau  steuern, wodurch der für die Weiterverarbeitung un  brauchbare Anteil     Folienglimmer    wesentlich verringert  wird.  



  Auch lassen sich Bahnen, die ausser Glimmer noch  aus anderen Materialien geschichtet werden sollen, so  herstellen, dass die einzelnen Schichten ineinander über  gehen und somit eine feste Bindung mit der     Folienglim-          merschicht    aufweisen.  



  Die Erfindung soll nachstehend anhand einer Zeich  nung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert wer  den.  



  Über die     Dosiereinrichtungen    1 und 2 gelangt der ge  spaltene Glimmer aus dem Vorratsbehälter 3 und die  Flüssigkeit aus dem Vorratsbehälter 4 in den     Druck-          Spritzapparat    5, der am unteren Teil eine nach dem       Injektorprinzip    arbeitende Einrichtung mit einer Düsen  öffnung von ca. 3 bis 8 mm= 6 und ? trägt. Um eine zu  sätzliche Steuermöglichkeit zu haben, lastet auf dem       Druck-Spritzapparat    über die Leitung 8 ein erhöhter  Druck.

   Zwecks Trennung der aufzuspritzenden     Pulpe     von schweren     Glimmerteilchen    und Fremdstoffen, wird  die zur Düsenöffnung führende Zuleitung 9 im Druck-      Spritzapparat erhöht angeordnet. Über das Ventil 10 wer  den diese Stoffe dann ausgetragen.  



  Aus der aus der Düsenöffnung herausgespritzten       Pulpe    wird auf dem umlaufenden Band eine endlose,  nasse     Folienglimmerbahn    erzeugt, indem ein bzw. meh  rere     Druck-Spritzapparate    quer zum endlos umlaufenden  Band geführt werden.

   Bei grosser Geschwindigkeit des  umlaufenden Bandes, auf dem die     Folienglimmerbahn     gebildet wird, und geringer Anzahl von     Druck-Spritz-          apparaten    müssen diese, um Anhäufungen von     Folien-          glimmer    an den     Umlenkstellen    der     Druck-Spritzapparate     (Geschwindigkeit der     Druck-Spritzapparate    gleich Null)  zu vermeiden, je nach Geschwindigkeit der zu bilden  den     Folienglimmerbahn    über dem umlaufenden Band  horizontal im Winkel quer verschiebbar geführt werden,

    so dass der beim Spritzen der     Pulpe    auf dem umlaufen  den Band entstehende Steigungswinkel klein ist. Die Wei  terverarbeitung der gebildeten     Folienglimmerbahn    erfolgt  nach den bekannten Verfahren der     Folienglimmerferti-          gung.     



  Zur Modifizierung des Verfahrens ist es möglich, den  Glimmer als     Glimmerpulpe    in mehreren Etappen auf das  umlaufende Band zu spritzen, wobei nur bei einer eine  Regelung der     aufzutragenen    Menge zu erfolgen braucht.  Auch ist es möglich, der     Glimmerpulpe    Bindemittel zu  zusetzen. Bindemittel lässt sich auch separat auf die ge  bildete Schicht spritzen. Bei mehreren hintereinander  angeordneten     Druck-Spritzapparaten    ist die getrennte       Auftragung    einzelner     Bindemittelkomponenten    möglich.

    Ebenso ist es     möglich,        Füllstoffaufschlämmungen,    ins  besondere aus faserigem Material, zusätzlich auf das um  laufende Band zu spritzen, um so eine mehrschichtige,       glimmerhaltige    Bahn herzustellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Fo- lienglimmerbahnen, die aus mindestens einer Folienglim- merschicht bestehen, aus in einer Flüssigkeit aufge schlämmtem gespaltenem Glimmer, dadurch gekennzeich net, dass eine Glimmerpulpe mittels eines oder mehrerer mit Rührwerken versehener Druck-Spritzapparate auf ein endloses umlaufendes Band gleichmässig gespritzt wird, und dieser aufgebrachte Glimmer zu Folienglimmer ver arbeitet wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Glimmerpulpe mittels mehrerer Druck-Spritzapparate in mehreren Etappen aufgebracht wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass der einem oder mehreren Druck-Spritz- apparaten zugeführten Glimmerpulpe ein Bindemittel zu gesetzt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Pulpe in den Druck-Spritzappa- raten verschiedene Bindemittelkomponenten zugesetzt werden.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass Füllstoffe, insbesondere Faserstoffe, mittels weiterer Druck-Spritzapparate als zusätzliche Schicht der geschichteten folienglimmerhaltigen Bahn auf dem umlaufenden Band aufgebracht werden. 5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass Füllstoffe, insbesondere Faserstoffe, gleich zeitig mittels eines Druck-Spritzapparates auf das um laufende Band zur Erzeugung der Bahnen gebracht wer den.
    PATENTANSPRUCH II Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere mit einem Rührwerk versehene Druck-Spritzap- parate, die von Vorratsbehältern gespeist sind, und die eine oder mehrere steuerbare Düsenöffnungen aufweisen, quer verschiebbar über das endlose umlaufende Band in Längsrichtung des Bandes hintereinander angeordnet sind. UNTERANSPRUCH 6. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass die Druck-Spritzapparate über dem umlaufenden Band horizontal im Winkel quer verschieb bar angeordnet sind.
CH246168A 1967-11-22 1968-02-20 Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von Folienglimmerbahnen CH473454A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2362965A1 (fr) * 1976-08-27 1978-03-24 Sca Development Ab Procede de traitement de surface de bandes de papier

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