CH473496A - Elektrische Stromführungsschiene mit wenigstens einem verschiebbaren, lösbaren Stromabnehmer - Google Patents

Elektrische Stromführungsschiene mit wenigstens einem verschiebbaren, lösbaren Stromabnehmer

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Publication number
CH473496A
CH473496A CH585168A CH585168A CH473496A CH 473496 A CH473496 A CH 473496A CH 585168 A CH585168 A CH 585168A CH 585168 A CH585168 A CH 585168A CH 473496 A CH473496 A CH 473496A
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CH
Switzerland
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rail
current collector
current
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Application number
CH585168A
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English (en)
Inventor
Woertz Hans
Original Assignee
Oskar Woertz H & O Woe
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R25/00Coupling parts adapted for simultaneous co-operation with two or more identical counterparts, e.g. for distributing energy to two or more circuits
    • H01R25/14Rails or bus-bars constructed so that the counterparts can be connected thereto at any point along their length
    • H01R25/142Their counterparts

Landscapes

  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description


      Elektrische        Stromführungsschiene    mit wenigstens     einem    verschiebbaren, lösbaren Stromabnehmer    Die Erfindung     betrifft    eine weitere Ausgestaltung  der im Hauptpatent beschriebenen elektrischen Strom  führungsschiene mit wenigstens einem verschiebbaren,  lösbaren Stromabnehmer.

   Die elektrische     Stromfüh-          rungsschiene    mit wenigstens einem verschiebbaren, lös  baren Stromabnehmer ist gemäss dem Patentanspruch  des Hauptpatentes dadurch gekennzeichnet, dass die       Stromführungsschiene    mindestens zwei voneinander  isolierte elektrische Leiter und der Stromabnehmer die  entsprechende Anzahl von Kontaktelementen aufweist,  und dass der Stromabnehmer durch eine geradlinige  und eine Drehbewegung im einen oder im andern  Drehsinn von der     Stromführungsschiene    trennbar bzw.

    an derselben     befestigbar    ist, wobei der elektrische Kon  takt zwischen den Leitern der     Stromführungsschiene     und den Kontaktelementen des Stromabnehmers auto  matisch unterbrochen bzw. hergestellt wird.  



  Durch die geradlinige Bewegung wird der Stromab  nehmer in einen Längsschlitz der     Stromführungs-          schiene    eingesetzt, und durch die Drehbewegung und  anschliessendes Loslassen werden die Kontaktelemente  des Stromabnehmers mit den elektrischen Leitern der  Schiene in leitende Verbindung gebracht.

   Damit der  Stromabnehmer nur derart mit der     Stromführungs-          schiene    in Verbindung gebracht werden kann, dass  jeder Kontaktfinger nur mit dem ihm zugeordneten  Leiter in Berührung kommt, sind verschiedene Vor  kehrungen getroffen, die im Hauptpatent ausführlich  erläutert     sind.    Damit der     hammerkopfförmige    Fuss des  Stromabnehmers mit den am Fuss angeordneten Kon  taktelementen nur in     einer    von zwei möglichen Stellun  gen, die sich durch einen Drehwinkel von 180  unter  scheiden, in den Schlitz der     Stromführungsschiene    der  art eingeführt wird, dass auch anschliessend an diese  geradlinige Bewegung die Drehbewegung ausgeführt  werden kann,

   ist ein bezüglich der Drehachse des  Stromabnehmers     exzentrischer    Nocken an der Unter  seite des Hammerkopfes vorgesehen, der beim ver  kehrten Einsetzen des Stromabnehmers gegen eine am  Grund der Schiene längsverlaufende Rippe anstösst,    und nur     beim    richtigen Einsetzen neben die Rippe zu  liegen kommt und eine Drehung des Stromabnehmers       zulässt.    Diese Drehung soll immer im gleichen Dreh  sinn erfolgen, beispielsweise im Uhrzeigersinn.

   Zu die  sem Zweck weist gemäss dem Hauptpatent mit Vorteil  der Fuss des Stromabnehmers an seinem     hammerkopf-          förmigen    Teil abgerundete Ecken auf, die eine Drehbe  wegung in einer Richtung ermöglichen während die  nicht abgerundeten Ecken bei einer Drehbewegung im  entgegengesetzten Drehsinn gegen die inneren Seiten  wände des Schienenkörpers anschlagen.  



  Es hat sich jedoch herausgestellt, dass dieser An  schlag zur Verhinderung einer     Drehbewegung    im ver  kehrten Drehsinn nicht ausreicht, wenn die     Stromfüh-          rungsschiene    aus einem elastischen Kunststoffmaterial  besteht. Wenn darüber hinaus die Schiene zum     An-          schluss    von Laborgeräten an der Plattenunterseite  eines Labortisches angeordnet ist, kann bei der An  bringung des Stromabnehmers der Drehsinn leicht ver  wechselt werden, da man sich diesen ohne hinschauen  zu können nicht bewusst überlegt.

   Auf diese Weise  kann es immer wieder vorkommen, dass durch gewalt  sames Drehen in der verkehrten Richtung die beiden  seitlichen Anschläge dadurch ihre Wirkung verlieren,  dass die einseitig offene Schiene sich durch den Druck  auf die Seitenwände     auseinanderspreizt    und dass  dadurch die Kontaktelemente der Stromabnehmer mit  denen ihnen nicht zugeordneten Leitern der     Stromfüh-          rungsschiene    in Berührung kommen.  



  Um dieses. mögliche     Auseinanderspreizen    der  Schiene zu verhindern, ist die elektrische     Stromfüh-          rungsschiene    mit wenigstens einem verschiebbaren, lös  baren Stromabnehmer erfindungsgemäss dadurch ge  kennzeichnet, dass zur Festlegung des Drehsinnes der  für die richtige     Kontaktherstellung    zwischen den  Kontaktelementen des Stromabnehmers und den Lei  tern der     Stromführungsschiene    erforderlichen Drehbe  wegung an dem Stromabnehmer mindestens ein Paar  einander gegenüberstehender, die     Stromführungs-          schiene    beidseitig übergreifender Haltelappen angeord-           net    ist,

   welches das mit einem gewaltsamen Drehen des  Stromabnehmers in nicht vorgesehenem Drehsinn ver  bundene     Auseinanderspreizen    der Schiene verhindert  und damit nur einen     Drehsinn    zulässt.  



  In bevorzugter Weise werden die Haltelappen an  einem Ring angeordnet, der innerhalb einer den Hals  und     deal    Basiskörper des Stromabnehmers, umschlies  senden, gegenüber diesem drehbaren und unter dem  Einfluss einer Feder stehenden axial verschiebbaren       Hülse    zwischen dem unteren     Innenflansch    der     Hülse     und der Feder     vorzugsweise        angeordnet    ist.  



  Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung  ergeben sich aus der nun folgenden Beschreibung     einer          in.    der Zeichnung rein beispielsweise dargestellten Aus  führungsform der Erfindung.  



  Es zeigen:       Fig.    1 einen Querschnitt durch die     Stromführungs-          schiene    mit einem Stromabnehmer;       Fig.2    einen     Schnitt    nach der Linie     II-II    der       Fig.    1.  



  Die in     Fig.    1 und 2 sichtbare     Stromführungsschiene     4 besteht     aus,        einem        elektrisch    isolierenden Schienen  körper 5 und drei an demselben angeordneten metal  lischen Leitern 6, 7 und B. Der Schienenkörper 5 weist  einen durch einen     Längsschlitz    9 zugänglichen Hohl  raum auf. Der     Schutzerdungsleiter    8 ist am Grunde des  Hohlraumes gegenüber dem Schlitz 9 angeordnet.  Neben dem Leiter 8 und nur auf der einen Seite des  selben verläuft eine Rippe 28.  



  Der Stromabnehmer 10 besteht zur Hauptsache aus  einem Verbraucheranschluss 11 und einem Fuss. Im  Beispiel ist der Verbraucheranschluss als Steckdose mit  den Kontaktbüchsen 12 und 13 für die stromführenden  Kontakte sowie mit einem Kontaktstift 14 wie auch  einer Kontaktbüchse 15 für die Schutzerdung versehen,  damit durch die auf dem Markt     befindlichen    Norm  stecker die Stromabnahme zu einem elektrischen Ver  braucher erfolgen     kann.    Der Fuss des Stromabnehmers  weist einen aus.     Isoliermaterial        bestehenden    Hammer  kopf 16 auf, der     Passflächen    17 und 18 besitzt.

   Um  den Fuss des Stromabnehmers 10 in die     Stromfüh-          rungsschiene    4 einführen zu können, haben die einan  der gegenüberliegenden     Passflächen    18 des Hammer  kopfes 16 einen Abstand     voneinander,    der geringer ist  als die Breite des     Schlitzes    9.  



  An den Hammerkopf 16 schliesst sich ein Hals 20  mit kreisförmigem Querschnitt an. An den beiden     End-          partien    des Hammerkopfes 16 ist je ein metallischer  Kontaktfinger 21 bzw. 22 fest angebracht, während in  der Mittelpartie des Hammerkopfes und koaxial zum  Hals 20 ein in seiner     Längsrichtung    verschiebbarer  Kontaktstift 23 angeordnet ist, der unter dem     Einfluss     einer Feder 24 steht.  



  Um den Stromabnehmer 10 nur so in die Strom  führungsschiene 4 einsetzen zu können, dass jeder       Kontaktfinger    21 bzw. 22 nur mit dem ihm zugeordne  ten Leiter 6 bzw. 7 in     Berührung    kommen kann, ist  des weiteren     ein    bezüglich der Achse des Halses 20  und somit der Drehachse des Stromabnehmers exzen  trischer Nocken 27 an der Unterseite des Hammerkop  fes 16 vorhanden. Der Nocken 27 ist so     ausgebildet,     dass der Stromabnehmer nur dann ganz in den Schlitz  9     eingesetzt    werden kann, wenn der Nocken 27 auf der  von der Rippe 28 abgekehrten Seite des     Schutzer-          dungsleiters    8 liegt.

   Wird der Hammerkopf um 180   verdreht durch den Schlitz 9 eingeführt, so stösst der  Nocken 27 auf die Rippe 28, wodurch die     geradlinige            Bewegung    des Stromabnehmers begrenzt wird und sein  Fuss nicht genügend tief in den Hohlraum der Strom  führungsschiene     eingeschoben    werden kann, um in die  Gebrauchslage gedreht werden zu können, da sowohl  der von den     Passflächen    17 und 18 gebildete, im  Grundriss quadratische Klotz 37 des Hammerkopfes  als auch die Kontaktfinger 21 und 22 an den Rändern  29 und 30 des Schienenkörpers 5 anschlagen.  



  Der Hals 20 und ein Basiskörper 38 des Verbrau  cheranschlusses 11 sind von einer Feder 31, und einer  axial verschiebbaren     Hülse    33 umgeben.  



  Diese     Hülse    33 besitzt an ihrem unteren Ende  einen     Innenflansch    50. Dieser     Innenflansch    50 ist an  vier jeweils einander gegenüberliegenden Stellen, also  je um 90  versetzt, bis in die Biegung zwischen dem  Rand und der senkrecht verlaufenden Wandung der  Hülse ausgeschnitten, und zwar jeweils in einer solchen  Breite, die etwas geringer ist als die Breite des Längs  schlitzes der     Stromführungsschiene.    Ein aus sehr  festem Material, beispielsweise Stahlblech bestehender       Ring    51,

   dessen aus der     Differenz        zwischen        Aussen-          und    Innenradius sich ergebende     Materialbreite    unge  fähr der     Innenflanschbreite    entspricht, ist zwischen der  Feder 31 und dem     Innenflansch    50 angeordnet. An  diesem Ring 51 sind vier gleichgerichtete Haltelappen  52 am Umfang des     Ringes    jeweils um 90  versetzt an  geordnet, die an den ausgeschnittenen Stellen des In  nenflansches sich nach unten erstrecken, und deren  Breite dem Ausschnitt am Innenflansch entspricht und  ebenfalls etwas geringer ist als die Breite des Längs  schlitzes in der Schiene.

   Die Hülse 33 muss zum     An-          schliessen    des Stromabnehmers gegenüber der Strom  führungsschiene drehbar     sein.    Würden an dem Ring  nur zwei Haltelappen 52 angeordnet werden, die die       Stromführungsschiene    beidseitig     übergreifen    sollen, um  ein     Auseinanderspreizen    zu     verhindern,    so könnten  diese beiden Haltelappen sich gerade in dem Längs  schlitz der Schiene befinden, wenn der Stromabnehmer  an dieser befestigt wird.

   Daher sind vier Haltelappen  vorgesehen, von denen sich zwei im Längsschlitz der  Schiene     befinden,    während die beiden übrigen die  Schiene beidseitig     übergreifen,    und ein Drehen des  Stromabnehmers im     verkehrten        Drehsinn    dadurch ver  hindern, dass sich die     übergriffenen        Schenkel    der  Schiene nicht mehr     auseinander    spreizen können.  



       Darüberhinaus    kann eine Drehbewegung des  Stromabnehmers im nicht vorgesehenen     Drehsinn    auch  dadurch     verhindert    werden, dass man die am Grund  der Schiene längsverlaufende Rippe 28     als    Drehan  schlag verwendet, und am Aussenrand der dem Schie  nengrund zugewandten Unterseite des Hammerkopfes  als Gegenanschlag     einen    Nocken 54 anordnet, durch  den nach     Einführen    des Stromabnehmers in den  Längsschlitz der Schiene     eine    falsche Drehbewegung  von     vornherein    ausgeschlossen ist.

   Die zur Anlage ge  gen die Rippe 28 kommende seitliche Kante des     Nok-          kens    54 ist fluchtend zu der     seitlichen    Kante des ex  zentrischen Nockens 27 angeordnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrische Stromführungsschiene mit wenigstens einem verschiebbaren, lösbaren Stromabnehmer, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Festlegung des Drehsinnes der für die richtige Kontaktherstellung zwischen den Kon taktelementen (21, 22) des Stromabnehmers (10) und den Leitern (6, 7) der Stromführungsschiene (4) erfor- derlichen Drehbewegung an dem Stromabnehmer (10) mindestens ein Paar einander gegenüberstehender, die Stromführungsschiene (4) beidseitig übergreifender Haltelappen (52) angeordnet ist,
    welches das mit einem gewaltsamen Drehen des Stromabnehmers (10) im nicht vorgesehenen Drehsinn verbundene Auseinander- spreizen der Schiene (4) verhindert und damit nur einen Drehsinn zulässt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Stromführungsschiene nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die Spreizung verhin dernden Haltelappen (52) an einem Ring (51) angeord net sind, der innerhalb einer den unteren Teil des Stromabnehmers umschliessenden, gegenüber diesem drehbaren und unter dem Einfluss einer Feder (31) stehenden, axial verschiebbaren Hülse (33) zwischen dem unteren Innenflansch (50) der Hülse (33) und der Feder (31) angeordnet ist.
    2. Stromführungsschiene nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Umfang des Ringes vier gleichgerichtete Haltelappen (52) jeweils um 90 versetzt angeordnet sind, von denen bei Anschluss des Stromabnehmers (10) an der Schiene (4) mindestens zwei einander gegenüberstehende die Schienenaussen- kanten beidsePig übergreifen, während die beiden an deren einander gegenüberstehenden Haltelappen (52) an den Längsschlitz (9) der Schiene (4) eingreifen.
    3. Stromführungsschiene nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der mit einem hammerkopfartig ausgebildeten Ende in den Längsschlitz (9) der Schiene (4) eingesetzte Stromab nehmer (10) am Aussenrand der dem Schienengrund zugewandter. Unterseite des Hammerkopfes (16) einen Anschlag (54) aufweist, der bei einer Drehbewegung im nicht vorgesehenen Drehsinn gegen eine am Grunde des Schienenhohlraumes längs verlaufende Rippe (28) anschlägt, wodurch ein Einsetzen des Stromabnehmers im verkehrten Drehsinn verhindert wird.
CH585168A 1961-02-07 1968-04-19 Elektrische Stromführungsschiene mit wenigstens einem verschiebbaren, lösbaren Stromabnehmer CH473496A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0689267A3 (de) * 1991-08-30 1996-05-08 Bryan David Glen Stromschiene mit frei montierbarer Steckdose

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