CH473702A - Schleppseilbremse für Skilift - Google Patents

Schleppseilbremse für Skilift

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CH473702A
CH473702A CH284268A CH284268A CH473702A CH 473702 A CH473702 A CH 473702A CH 284268 A CH284268 A CH 284268A CH 284268 A CH284268 A CH 284268A CH 473702 A CH473702 A CH 473702A
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CH284268A
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Wiederkehr Hanspeter
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Habegger Ag Maschf
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B35/00Safety belts or body harnesses; Similar equipment for limiting displacement of the human body, especially in case of sudden changes of motion
    • A62B35/0093Fall arrest reel devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B11/00Ski lift, sleigh lift or like trackless systems with guided towing cables only
    • B61B11/004Means connecting load and cable
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D5/00Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
    • B66D5/02Crane, lift hoist, or winch brakes operating on drums, barrels, or ropes
    • B66D5/04Crane, lift hoist, or winch brakes operating on drums, barrels, or ropes actuated by centrifugal force

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Description


  Schleppseilbremse für Skilift    Schleppseilbremsen an Skiliften fällt die Aufgabe zu,  den Anfahrstoss des am freien Ende des Schleppseils  angehängten Skifahrers zu eliminieren. Sie erfüllt ihren  Zweck vollständig nur dann, wenn ihre Bremskraft beim  Abhaspeln des Schleppseils von der im Schleppseilträger  angeordneten Schleppseiltrommel zu Beginn der     Abhas-          pelung    gleich Null oder praktisch nicht spürbar ist, mit  zunehmender Abhaspellänge aber, unabhängig von der  Drehgeschwindigkeit der Schleppseiltrommel, allmählich  derart ansteigt, dass eine vollständige Bremswirkung  spätestens bei völlig ausgezogenem Schleppseil erreicht  ist.  



  Dadurch wird der Skifahrer entsprechend dem anstei  genden Bremsmoment sanft aus seinem Stillstand mitge  nommen und während des Abwickelvorganges allmählich  der Geschwindigkeit des Förderseils angepasst.  



  Die Erfindung betrifft eine Schleppseilbremse für  Skilift zur Abbremsung eines entgegen der Wirkung einer  Feder von einer Trommel abwickelbaren Schleppseils,  mit an der Schleppseiltrommel angeordneten, von einem  zylinderförmigen Bremsbelag umgebenen Bremsbacken,  mit einem koaxial zur Schleppseiltrommel angeordneten,  sich mit der Drehung der Trommel zwangsläufig in  Axialrichtung bewegenden und auf die Bremsbacken  einwirkenden Steuerorgan, sowie mit einer zusätzlichen  Fliehkraft-Bremseinrichtung.  



  Bei einer bekannten Schleppseilbremse dieser Art ist  der Bremsbelag für die Bremsbacken an einer zusätzlich  zur Schleppseiltrommel vorhandenen Bremstrommel an  geordnet. Sie ist gleichachsig zur Schleppseiltrommel  gelagert und besitzt ein Freilaufgesperre. Dieses ermög  licht der Bremstrommel ein freies Drehen in der Aufhas  pel-Drehrichtung der Seiltrommel, verhindert jedoch eine  Drehung in entgegengesetzter Richtung. Dadurch ist eine  an eine solche Bremse zu stellende Voraussetzung reali  siert, nämlich die Wirksamkeit der Bremse während der  Abhaspelung des Schleppseils und ihre Unwirksamkeit  während des Einziehens des Schleppseils.  



  Vorliegender Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,  die beschriebene Schleppseilbremse möglichst unter Um  gehung des insbesondere wegen ihres Freilauf-Gesperres    teuren Bremstrommel konstruktiv zu vereinfachen und  betriebssicherer zu gestalten.  



  Die Erfindung besteht aus einer Schleppseilbremse  für Skilift, zur Abbremsung eines entgegen der Wirkung  einer Feder von einer Trommel abwickelbaren Schlepp  seils, mit an der Schleppseiltrommel angeordneten, von  einem zylinderförmigen Bremsbelag umgebenen Brems  backen, weiterhin mit einem koaxial zur Schleppseiltrom  mel angeordneten, sich mit der Drehung der Trommel  zwangsläufig in Axialrichtung bewegenden und auf die  Bremsbacken einwirkenden Steuerorgan, sowie mit einer  zusätzlichen Fliehkraft-Bremseinrichtung, dadurch ge  kennzeichnet, dass jede Bremsbacke reiterartig auf je  einem schwenkbar an der Schleppseiltrommel festgeleg  ten und vom Steuerorgan bewegungsgesteuerten Brems  hebel gegenüber letzterem bewegbar angeordnet ist und  mittels einer Feder in eine durch einen Anschlag bestimm  te,

   radial zum drehfest mit dem Gehäuse verbundenen  Bremsbelag äusserste Stellung zum Hebel gedrängt wird,  welche Hebel bei Rotation der Schleppseiltrommel im  Abhaspelsinn durch das Steuerorgan mit allmählich  ansteigender Kraft eine die Bremsbacken gegen den  Bremsbelag pressende Schwenkbewegung erfahren, wobei  die Bremsbacken infolge der auf sie wirkenden Reibkraft  gegen ihre Anschläge gedrängt werden, während bei  Rotation der Schleppseiltrommel im Aufhaspelsinn zu  nächst die Bremsbacken infolge der wiederum auf sie  wirkenden, aber entgegengesetzt gerichteten Reibkraft  gegen die Wirkung der Federn in eine unwirksame  Stellung gedrängt werden und das Steuerorgan die Hebel  allmählich zurückschwenken lässt.  



  Es ist weiterhin möglich, die zusätzlich erforderlichen  Fliehgewichte mit dem genannten Bremsbelag für die  Bremsbacken zusammenwirken zu lassen, so dass für  beide Bremssysteme nur ein einziger, drehfest am Gehäu  se angeordneter Bremsbelag erforderlich ist.  



  Eine beispielsweise Ausführung der Schleppseilbrem  se nach der Erfindung ist in der Zeichnung anhand eines  Längs- und eines Querschnittes durch den     Schleppseilträ-          ger    dargestellt und nachfolgend beschrieben.  



  Der am Förderseil eines Skilifts auf nicht dargestellte  Weise befestigte     Schleppseilträger    mit     Schleppseilbremse         besitzt ein     kreisförmiges,    geschlossenes Gehäuse, welches  aus zwei zusammengefügten Gehäusehälften 1 und 2  gebildet ist.     In    der Zentrumsachse dieses Gehäuses  verlaufend ist eine Achse 3 mit ihren beiden Enden in  den Gehäusestirnwänden gelagert. Ihr entsprechend  Fig. 1 linkes Ende weist einen Vierkantansatz 3a auf, auf  welchen eine mit dem Gehäuseteil 1 verbundene Platte 4  mit Vierkantbohrung aufgesetzt ist.  



  Dadurch ist eine Rotation der Achse 3 verhindert.  



  Mit 5 ist das Schleppseil bezeichnet, welches in der in  Fig. 1 dargestellten eingezogenen Stellung auf einer  Schleppseiltrommel 6 aufgewickelt ist. Diese Schleppseil  trommel 6 ist mittels zweier im Abstand zueinander auf  der Achse 3 angeordneter Kugellager 7 auf der Achse 3  frei drehbar gelagert. Der Stirnwand des Gehäuseteils 2  benachbart ist auf dem nach dieser Seite vorgezogenen  Nabenteil 6a der Schleppseiltrommel 6 eine Sprialfeder 8  aufgesetzt, deren inneres Ende am Nabenteil 6a und  deren äusseres Ende am Gehäuseteil 2 auf nicht darge  stellte Weise derart befestigt ist, dass sie bei Rotation der  Trommel 6 im Sinne der Abhaspelung des Schleppseils 5  gespannt wird. Auf der der Spiralfeder 8 entgegengesetz  ten Trommelstirnseite sind an einem äusseren Trommel  kranz 6b auf Lagerbolzen 9 Bremshebel 10 schwenkbar  gelagert.  



  Diese sind von einem drehfest an der Gehäusehälfte 1  festgelegten Bremsbelag 11 umgeben. Auf die freien  Enden der Bremshebel 10 wirken über Druckfedern 12  radial zum Bremsbelag 11 gerichtete, in ihrer Axialrich  tung verschiebbar in an der Schleppseiltrommel 6 vorge  sehenen Buchsen 14 gelagerte Stössel 13. Jeder Druckfe  der 12 ist eine Zugfeder 15 parallel geschaltet, deren  eines Ende am freien Hebelende und deren anderes Ende  an der Schleppseiltrommel 6 festgelegt ist. Die Bremshe  bel 10 tragen - höckerartig auf ihnen angeordnet   Bremsbacken 16. Sie lagern schwenkbar auf Bolzen 17  und werden durch Federn 18 gegen Anschläge 19  gedrängt.  



  Die wirksame     Bremsfläche    20 ist so auf den Brems  backen 16 angeordnet, dass sie sich bei sich in Anschlag  stellung befindender Bremsbacke 16, von der radial zum  Bremsbelag 11 ausgerichteten, durch das Zentrum des  Lagerbolzens 7 verlaufenden Linie 21 ausgehend, koaxial  zum Bremsbelag 11 in die dem Anschlag 19 entgegenge  setzte Richtung erstreckt.  



  Der sich zwischen einem der beiden Kugellager 7 und  dem Gehäuseteil 1 befindende Teil der Achse 3 ist mit  einem Aussengewinde 3b versehen, auf welchem eine ein  entsprechendes Innenwinde aufweisende Mutter 22 auf  geschraubt ist. Diese Mutter 22 besitzt eine konische  Aussenmantelfläche 22a, welche in Richtung zum Ge  häuseteil 1 hin verjüngt ist. Ausserdem weist sie eine  äussere achsparallele Längsnut 22b auf, in welche ein  passfederartiger, an der Schleppseiltrommel befestigter  Mitnehmer 23 eingreift, wodurch die Mutter 22 dre  hungsschlüssig mit der Schleppseiltrommel 6 verbunden  ist.

   Das Gewinde 3b ist     derart    ausgeführt, dass sich die  Mutter 22 bei Rotation der Schleppseiltrommel 6 im  Sinne des Abhaspelns des Schleppseils 5 in Richtung zum  Gehäuseteil 1 und bei Rotation in entgegengesetzter  Richtung vom Gehäuseteil 1 weg bewegt wird. Die  unteren freien Enden der Stössel 13 stehen in den Raum,  der von der Mutter 22 während ihrer Axialbewegung  beansprucht wird.  



  Um die Lagerbolzen 9 für die Bremshebel 10 sind  noch die den     Bremshebeln    10 entgegengesetzt gerichteten,  kreissegmentförmigen Fliehgewichte 24 schwenkbar an-    geordnet, die bei rascher Drehung der Schleppseiltrom  mel 6 gegen den Bremsbelag 11 schwenken, wodurch die  wirksamen Bremsflächen 25 der Fliehgewichte 24 mit dem  Bremsbelag 11 zusammenwirken. Zur Achse 3 hin ist die  Schwenkbewegung der Fliehgewichte durch die Anschlä  ge 26 begrenzt.  



  Die Arbeits- und Wirkungsweise der dargestellten  und beschriebenen Schleppseilbremse ist folgende:  Als Augangsstellung ist die in Fig.1 dargestellte  angenommen, in welcher das Schleppseil 5 nach der  Schleppseiltrommel 6 aufgewickelt ist und die Spiralfeder  8 mit geringer Vorspannung den nicht gezeichneten  Schleppbügel am Ende des Schleppseils 5 in seiner nicht  gezeichneten Halterung am Schleppseilträger hält. Die  Mutter 22 befindet sich in ihrer rechten unwirksamen  Ausgangsstellung. Die Stössel 13 befinden sich bei ent  spannten Druckfedern 12 in ihrer tiefsten Stellung. Die  Bremshebel 10 sind infolge der Wirkung der     Zugfedern     15 nach innen geschwenkt und mit diesen ebenfalls die  Bremsbacken 16, so dass zwischen letzteren und dem  Bremsbelag 11 kein wirksamer Kontakt besteht. Die  Fliehgewichte 24 sind ebenfalls ausser Wirkung.

    



  Nach Erfassen des Schleppseilbügels durch den still  stehenden Skifahrer wird bei laufendem Förderseil des  Skilifts das Schleppseil 5 bei sich gleichzeitig spannender  Spiralfeder 8 von der Schleppseiltrommel 6 abgewickelt,  die in Pfeilrichtung,     d.h.    entgegen dem Uhrzeigersinn,  rotiert. Die Mutter 22 wird dabei über den     Mitnehmer    23  im gleichen Sinne gedreht, wodurch sie sich auf die  Stössel 13 zu bewegt. Ihre konische     Mantelfläche    22a  kommt dabei mit den inneren Enden der Stössel 13 in  Berührung, wodurch sich die Stössel allmählich nach  aussen verschieben.

   Hierdurch werden die Federn 12  mehr und mehr zusammengedrückt, die ihrerseits die  Bremshebel 10 entgegen der Kraft der Zugfedern 15 nach  aussen schwenken und dabei die Bremsbacken 16 gegen  den Bremsbelag 11 zur Anlage     bringen.    Die dabei auf die  Bremsbacken wirkende Reibkraft drängt dieselben zu  sätzlich gegen die Anschläge. Es wird somit an der       Schleppseiltrommel    6 ein progressiv steigendes Bremsmo  ment wirksam.  



  Zu Beginn des     Schleppseil-Auszuges    wird der Skifah  rer noch nicht mitgenommen. Mit zunehmender Seilaus  zuglänge steigt jedoch die Zugkraft am Schleppseil 5,  bedingt durch die Charakteristik der Spiralfeder 8, noch  ohne Wirkung der Bremsbacken 16, sanft an. Leichte  Skifahrer werden schon in dieser Phase zunehmend  beschleunigt und erreichen die Fördergeschwindigkeit  etwa im ersten Drittel des Wirkungsumfanges der     Bak-          kenbremse    11, 16, also vor dem vollständigen Auszug des  Schleppseiles 6. Schwere Skifahrer hingegen werden  durch die Bremswirkung der Spiralfeder 9 entsprechend  später und nur wenig beschleunigt.

   Sie werden hingegen  unter Ausnutzung der annähernd gesamten Seilauszug  länge und unter der Wirkung der Backenbremse 11, 16  derart zunehmend beschleunigt, dass auch sie die Ge  schwindigkeit des Förderseiles vorzugsweise schon dann  erreicht haben, wenn das Schleppseil 5 noch nicht ganz  ausgezogen ist. Dadurch ist jegliche ruckartige Zugein  wirkung auf den Skifahrer ausgeschaltet.  



  Nach Loslassen des Schleppbügels durch den Skifah  rer dreht die Kraft der gespannten Spiralfeder 8 die       Schleppseiltrommel    6, zur Aufwicklung des Schleppseils  5, im Uhrzeigersinn zurück. Dadurch wird nunmehr die  Reibkraft in den Anschlägen 19 entgegengesetzter Rich  tung in die Bremsbacken 16 eingeleitet. Diese führen  entgegen der Wirkung der Feder 18 eine nach links,     d.h.         entgegen dem Uhrzeigersinn gerichtete Schwenkbewe  gung aus, wodurch die Bremswirkung augenblicklich  aufgehoben wird. Gleichzeitig wird die Mutter 22 ent  sprechend Fig. 1 nach rechts bewegt, wodurch die Stössel  13 unter Entspannen der Druckfedern 12 allmählich  wieder in ihre Ausgangslage zurückgleiten.

   Dadurch  schwenken die Bremshebel 10 infolge der Wirkung der  Zugfeder 15 nach innen, wobei sich die Bremsbacken 16  völlig vom Bremsbelag 11 abheben und durch die Federn  18 wieder in ihre Anschlagstellung zurückkehren.  



  Parallel zu den letztgenannten Vorgängen werden die  Fliehgewichte 24 infolge der verhältnismässig     schnellen     Aufhaspelrotation der Schleppseiltrommel 6 gegen den  Bremsbelag 11 gedrückt und bewirken durch die dadurch  entstehende Reibung eine Begrenzung der Einzugsge  schwindigkeit des Schleppseiles 5.  



  Wie in Fig.2 gestrichelt eingezeichnet, können sich  diametral gegenüberliegende Bremshebel 10 mittels Stab  federn 26 gegenseitig verbunden werden, wodurch eine  stets gleich grosse Wirkung der entsprechenden Brems  backen 16 garantiert ist.  



  Es ist leicht einzusehen, dass die beschriebene Kon  struktion, bei der die vorbekannte rotierbare, mit einem  Freilauf versehene Bremstrommel insbesondere durch  eine höckerartige bewegbare Lagerung der Bremsbacken  auf einem schwenkbaren Hebel ersetzt ist, grosse Vorteile  besitzt.  



  Eine zusätzlich erforderliche Fliehkraft-Bremseinrich  tung, welche ein zu schnelles Aufhaspeln des Schleppsei  les verhindert, ist in einer zweiten Ebene vorgesehen. Sie  besteht aus einem zusätzlichen, drehfest mit dem Gehäu  se verbundenen Bremsbelag, mit welchem an der  Schleppseiltrommel schwenkbar befestigte Fliehgewichte  zusammenwirken.  



  Der Bremsbelag ist unverdrehbar am Gehäuse festge  legt. Die Freilaufwirkung wird dadurch erreicht, dass sich  die reiterartig auf den Bremshebeln angeordneten Brems  backen in der Aufhaspel-Drehrichtung der Schleppseil  trommel infolge der Reibkraft zunächst in eine tiefere,  unwirksame Stellung bewegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schleppseilbremse für Skilift, zur Abbremsung eines entgegen der Wirkung einer Feder von einer Trommel abwickelbaren Schleppseiles, mit an der Schleppseiltrom mel angeordneten, von einem zylinderförmigen Bremsbe lag umgebenen Bremsbacken, weiterhin mit einem ko axial zur Schleppseiltrommel angeordneten, sich mit der Drehung der Trommel zwangsläufig in Axialrichtung bewegenden und auf die Bremsbacken einwirkenden Steuerorgan sowie mit einer zusätzlichen Fliehkraft- Bremseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass jede Bremsbacke (16) reiterartig auf je einem schwenkbar an der Schleppseiltrommel (6) festgelegten und vom Steuer organ (22) bewegungsgesteuerten Bremshebel (10) gegen über letzterem bewegbar angeordnet ist und mittels einer Feder (18) in eine durch einen Anschlag (19)
    bestimmte, radial zum drehfest mit dem Gehäuse (1, 2) verbundenen Bremsbelag (11) äusserste Stellung zum Hebel (10) gedrängt wird, welche Hebel (10) bei Rotation der Schleppseiltrommel (6) im Abhaspelsinn durch das Steuerorgan (22) mit allmählich ansteigender Kraft eine die Bremsbacken (16) gegen den Bremsbelag (11) pressende Schwenkbewegung erfahren, wobei die Bremsbacken (16) infolge der auf sie wirkenden Reib- kraft gegen ihre Anschläge (19) gedrängt werden, wäh rend bei Rotation der Schleppseiltrommel (6) im Aufhas pelsinn zunächst die Bremsbacken (16) infolge der wie derum auf sie wirkenden, aber entgegengesetzt gerichte ten Reibkraft gegen die Wirkung der Federn (18) in eine unwirksame Stellung gedrängt werden und das Steueror gan (22) die Hebel (10) allmählich zurückschwenken lässt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schleppseilbremse nach Patentanspruch, mit einem als Wandermutter ausgebildeten Steuerorgan, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandermutter (22) auf einem mit entsprechendem Gegengewinde (3b) versehenen Teil der feststehenden Schleppseiltrommel-Achse (3) aufge schraubt ist und eine sich gegen ihr der Bremsseiltrom mel (6) abgekehrtes Ende verjüngende konische Aussen mantelfläche (22a) aufweist, dass ausserdem an der Schleppseiltrommel (6) ein in die Wandermutter (22) ragender Mitnehmer (23) befestigt ist, der bei Rotation der Schleppseiltrommel (6) die Mutter (22) mitverdreht, wobei sie beim Drehen in der Abhaspelrichtung von der Schleppseiltrommel (6) weg, beim Drehen in entgegenge setzter Richtung zu derselben hin bewegt wird. 2.
    Schleppseilbremse nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Schleppseiltrommel (6) radial zum Bremsbelag ausgerich tete Stössel (13) in ihrer Axialrichtung verschiebbar gelagert sind, deren der Wandermutter (22) abgekehrten Enden über Druckfedern (12) mit den freien Enden der Bremshebel (10) zusammenwirken und deren der Wan dermutter (22) zugekehrten Enden in den von letzterer während ihrer Axialbewegung beanspruchten Raum ra gen. 3. Schleppseilbremse nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zu jeder zwischen den Stösseln (13) und den Schwenkhe beln (10) wirkenden Druckfedern (12) eine Zugfeder (15) parallel geschaltet ist. 4.
    Schleppseilbremse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsbacken (16) um Lagerbol zen (17) schwenkbar auf den Bremshebeln (10) gelagert sind und dass die Bremsflächen (20) der Bremsbacken (16) mittels der Federn (18) gegen ihre Anschläge (19) anliegen. 5. Schleppseilbremse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei sich diametral gegenüberlie gende Bremshebel (10) über zwei Stabfedern (26) mitein ander verbunden sind, welche in gleichen Abständen rechts und links von den Bremshebel-Drehpunkten (9) an die Bremshebel (10) angelenkt sind.
    6. Schleppseilbremse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Fliehgewichte (24) einer zusätz lichen Fliehkraft Bremseinrichtung auf denselben Brems belag (11) wirken wie die Bremsbacken (16). 7. Schleppseilbremse nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremshebel (10) für die Brems backen (16) und die Fliehkraftgewichte (24) auf densel ben Bolzen (9) gelagert sind und dass sich die Fliehge wichte (24) gegenüber den Bremshebeln (10) für die Bremsbacken (16) in entgegengesetzter Richtung erstrek- ken.
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