CH473967A - Spreizbare Innenschalung - Google Patents
Spreizbare InnenschalungInfo
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- E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
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Description
Spreizbare Innenschalung Die vorliegende Erfindung betrifft eine spreizbare Innenschalung zur Herstellung von Beton-Hohlbautei- len, insbesondere vorfabrizierten Raumelementen für den Wohnungsbau. An solche Hohlbauteile, insbeson dere vorfabrizierte Raumelemente werden heute erheb liche Anforderungen gestellt, indem die Innenwand eine solche Oberflächengüte aufweisen soll, dass sie direkt mit einem Anstrich versehen oder tapeziert werden kann. Es muss eine gute Oberfläche vorhanden sein, damit ein Bodenbelag direkt auf den Beton aufgeklebt werden kann.
Auch die Decke soll so beschaffen sein, dass sie ohne weitere Vorbehandlung mit einem An strich versehen werden kann. Schliesslich sollen die Ek- ken zwischen den Wänden und der Decke des Elemen tes absolut scharf, d. h. ohne gerundete Übergangsstelle ausfallen.
Diese hohen Anforderungen an die Form und Güte der Innenflächen des Hohlbauteils stellen entspre chende Anforderungen an die Form und Oberflächen güte der spreizbaren Innenschalung, d. h. es gilt das Problem zu lösen, eine bewegliche Schalung zu schaffen, die aber in gespreiztem Zustand praktisch absolute Formsteifigkeit, scharfkantige Ecken und glatte Ober flächen aufweist.
All diesen Anforderungen genügen bekannte spreiz- bare Innenschalungen nicht und es ist das Ziel vorlie gender Erfindung, eine spreizbare Innenschalung zu schaffen, die allen erwähnten Anforderungen genügt. Die erfindungsgemässe Innenschalung ist dadurch ge kennzeichnet, dass alle beweglichen Teile der Scha- lungswand mit einem zentralen Betätigungsmechanismus zum gemeinsamen Spreizen und Einziehen verbunden sind.
Diese Anordnung gewährleistet eine sichere Ver- spreizung aller Teile der Innenschalung in eine be stimmte Lage bezüglich des zentralen Betätigungsme chanismus derart, dass die Form und Lage der gespreiz ten Innenschalung eindeutig festgelegt ist. Damit ist ein erstes Erfordernis zur E! zielung präziser Abmessungen des Hohlraums von Bauteilen erfüllt.
Vorzugsweise sind starre Eckteile vorhanden, die über knickbare Stellen mit anschliessenden Wandteilen verbunden sind. Damit lassen sich bestimmte Formen der Raumecken, insbesondere scharfe rechtwinklige Ek- ken ohne Schwierigkeit erzielen.
Es ist weiter von Vorteil, an den Knickstellen stumpf aneinanderstossende Wandteile mittels eines Fe- derbleches zu verbinden, dessen Aussenfläche bündig liegt mit der Aussenfläche angrenzender Wandteile. In gespreizter Lage können diese Federbleche zusammen mit den anschliessenden Wandteilen in einer gemein samen Eben;, liegen und damit eine völlig ebene prak tisch fugenlose Schalungsfläche bilden.
Im folgenden ist die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert: Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht der Innenschalung in gespreiztem Zustand und Fig.2 und 3 zeigen je einen vergrösserten Teil schnitt durch eine knickbare Stelle der Schalungswand. Die dargestellte Spreizschalung weist zwei senk rechte Seitenwände mit je einem oberen Wandteil 1 und einem unteren Wandteil 2, sowie eine obere horizontale Wand mit Wandteilen 3a und 3b auf. Die Wandteile 1 bis 3, die beispielsweise aus Stahlblech bestehen, sind als quasi starr zu betrachten, d. h. unter den wirken den Betriebskräften sollen sie praktisch keine Verfor mung erfahren.
An den Stossstellen zwischen zwei zu sammengehörigen Wandteilen. 1 und 2, bzw. 3a und 3b ist eine nach innen knickbare Stossstelle vorgesehen, deren Aufbau in Fig. 3 dargestellt ist. Die beiden Wand teile 1 und 2 sind an der Innenseite mit einem Flacheisen 4 verschweisst, das über die Stirnkante der Wandteile 1 und 2 herausragt.
Mit den Flacheisen 4 sind stumpf aneinanderstossende Flacheisen 5 zusam- m@n mit einem Federblech 6 vernietet. Die Flacheisen 5 sind etwas weniger dick als die Wandteile 1 und 2 und die Stirnflächen der Wandteile 1 und 2 sind ausserhalb der Flacheisen 5 mit einer nach innen geneigten Fläche 7 versehen, die eine hinterschnittene Halterschulter bil- d::
t, unter welche die entsprechend geneigte Stirnkante des Federbleches 6 greift. Damit und durch die darge stellte Vernietung ist das Federblech mit den Wandteilen 1 und 2 derart fest und praktisch fugenlos verbunden, dass in der in Fig. 3 dargestellten gestreckten Lage der Wandteile 1 und 2 die Aussenflächen dieser Wandteile und des Federbleches 6 genau bündig in einer gemein- sam--n Ebene liegen.
Die Stossfugen zwischen dem Fe derbl-ch 6 und den Wandteilen 1 und 2 können prak tisch zum Verschwinden gebracht werden, wenn die Fu- gn nach dem Zusammenbau noch überschliffen wer den. Dia Stossstelle oder Verbindungsstelle nach Fig. 3 kann, wie ohne weiteres einzusehen ist, nach links in dieser Figur ausknicken, wobei zwischen den Flachei sen 5 ein sich nach links erweiternder Spalt entsteht und das Federblech 6 leicht durchgebogen wird.
Eine ent- :;@ echznde Stoss- oder Verbindungsstelle ist auch zwi- @ch:n den Wandtc1len 3a und 3b vorgesehen, so dass die Szitenwände und die Deckenwand an dieser Stossstelle aus der dar gestellten Spreizlage nach innen geknickt werden können.
Zwischen den Seitenwänden und der oberen Wand sind starre Eckteile 8 eingesetzt, die über je eine knick bare Verbindungs- oder Stossstelle mit den Wandteilen 1 und 3a, bzw. 3b verbunden sind. Diese Stossstellen S=nd in Fig. 2 dargestellt. Sie sind ähnlich aufgebaut wie die Sossstelle nach Fig. 3 mit dem Unterschied, dass die Flacheisen 5 in einem gawissen Abstand voneinander angeordnet sind. Dieser Abstand gestattet ein Auswärts knicken dieser Stosstelle nach rechts in Fig. 2, wobei das Federblech 6 nach rechts durchgebogen wird.
S itlich der einwärts knickbaren Stossstellen der Sei tenwände und der oberen Wand sind mit den Wandtei len 1, 2, 3a und 3b mittels Laschen 9, Betätigungshebel 10 schwenkbar verbunden, deren anderes Ende mit je einem Arm<B>11</B> schwenkbar verbunden ist. Die Arme 11 sind mit Stangen 12, bzw. 13 verbunden, die mittels ei ner Rolle 14 je in einer Führung 15 horizontal bzw. v_rtikal geführt sind. In der Achse der Führungsrollen 14 greift je eine Pleuelstange 16 an, die mit einem Kur belürm 17 bzw. 18 gelenkig verbunden ist.
Die Kurbel arme 17 und 18 sind auf einer Betätigungswelle 19 angeordnet, die mittels einer nicht dargestellten An triebsvorrichtung aus der dargestellten Arbeitslage in eine um beispielsweise 90 versetzte Lage gedreht wer den kann.
Mit den horizontalen Stangen 12 sind Arme 20 ver bunden, an welchen je ein Hebel 21 gelenkig gelagert ist. Die äusseren Enden der Arme 21 sind mit Lang löchern 22 versehen, in welche Stifte 23 von Stangen 24 greifen. Die Stangen 24 sind in Führungen 25, deren Achsen durch die Eckpunkte der Schalung verlaufen und welche unter 45 , d. h. in Winkelhalbierenden der Schalungsecken stehen, mittels Rollen geführt. Die unteren Stangen 24 greifen mit Bolzen 26 in Lang löcher 27 von Laschen 28, die mit der unteren Wand- t--iien 2 f-st #.rerbunden sind.
Mit den oberen Stangen 24 sind Stützwinkel 29 verbunden, die bei der dargestell ten gespreizten Lage der Schalung von innen gegen die Eckte,-le 8 und die Flacheisen 4 der anliegenden Wand- teile 1 und 3a bzw. 3b anliegen und damit diese Teile in ct-r gewünschtzn gespreizten Lage stützen.
Die Zapfen 23 und 26 liegen bei der dargestellten gespreizten Lage dir Schalung spielfrei an den Enden der Langlöcher 22 bzw. 27 an, so dass alle Teile durch den Betätigungs- m_chani miis in der gespreizten Lage gestützt sind und emit nicht nach innen ausweichen können.
Dür Betätigungsmechanismus und seine Führungen und somit die ganz-- Schalung sind auf einem schema- isch dargzl llt2n Rahmen 30 gehalten, der mit Fahr- -o 31 versehen ist. Diese Fahrrollen laufen auf hori- zentalen Schienen 32, die mit ihren Sockeln 33 auf einem bereits betonierten Boden 34 aufgesetzt werden können.
Wie bereits erwähnt, zeigt Fig. 1 die Schalung in g=spreiztem Zustand in Arbeitsstellung auf einem be reits betonierten Boden 34 eines herzustellenden Hohl- el m nt3s aus Beton. Zusammen mit einer nicht dar- g@tellt:n seitlichen Aussenschalung und geeigneten S:irnschalungen kann nun ein Hohlbauteil mit durch- i# hIider öffnung, bcirp-elswe#se ein -,orfabriziert s Riumel ment für den Wohnungsbau betoniert werden.
Nach genügender Verfestigung des Betons können vor- @r-t diy Au-,sen- und Stirnschalungen entfernt und dann die dargestellte Innenschalung eingezogen werden. Zu di s m Zweck wird die Betätigungswelle 19 im einen ode- anderen Sinne gedreht, wobei über die Hebelarme 17 und 18 und die Pleuelstangen 16 vorerst die Stan- a-n 12 und 13 radial nach innen bewegt werden.
Diese Einwärtsbewegung wird über die Arme 11, die Hebel 10 und die Laschen 9 auf die Schalungsteile 1, 2, 3a und 3b übertragen, so dass die Schalungswände um ihre mittlere Stossstelle nach innen geknickt werden. Zu gi =ch g-ben die Hebel 21 die Stangen 24 frei, ohne sie allerdings zwangsläufig nach innen zu bewegen.
Bei der e.nz#ähnten Knickbewegung der mittleren Stossstelle der Schalungswände werden auch die Eckteile 8 und die unteren Enden der Wandteile 2 bereits etwas nach in n n bzw. nach oben gezogen, was durch eine entspre- ch ndv Rückwärtsbewegung der berreits freigegebenen Stangen 24 ermöglicht wird. Die Einwärtsbewegung d:r unteren Stangen 24 bewirkt dabei auch eine ge wisse horizontale Einwärtsbewegung der Laschen 28 und der damit verbundenen unteren Wandteile 2.
In der vollständig eingezogenen Lage der Innenschalung sind somit alle Wandteile von dem sie umgebenden Bau teil entfernt und die Innenschalung kann zu weiterer Verwendung über die Schienen 32 aus dem Bauteil aus gefahren werden. Schliesslich werden dann auch die Schienen entfernt und der fertiggestellte Bauteil kann entfernt werden, sobald er die hierzu erforderliche Fe stigkeit erreicht hat.
Zur Wiederverwendung der Innenschalung wird dieselbe in eingezogenem Zustand über Schienen 32 auf einen weiteren vorbereiteten Boden 34 gerollt und durch Rückdrehung der Betätigungswelle 19 in die dargestellte Lage gespreizt, worauf die Armierungen und Aussen schalungen angebracht werden, sofern dieselben nicht bereits vorher vorbereitet worden sind, was ebenfalls möglich ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Spreizbare Innenschalung zur Herstellung von Be- ton-Hohlbauteilen, insbesondere vorfabrizierten Raum elementen für den Wohnungsbau, dadurch gekennzeich- net, dass alle beweglichen Teile der Schalungswand mit einem zentralen Betätigungsmechanismus zum gemein samen Spreizen und Einziehen verbunden sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Schalung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Kurbelwelle, die mit radial beweglichen Be tätigungsgestängen über Kurbelarme und Pleuel gekup pelt ist. 2.Schalung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die ebenen Schalungswände je zwei in der Mitte nach innen knickbare Wandteile aufweisen. 3. Schalung nach Unteranspruch 2, dadurch ge- k--nnzeichnet, dass je ein radial bewegliches Gestänge mit zwei Hebeln beidseitig der Knickstelle zwischen zwei Wandteilen angreift. 4. Schalung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass starre Eckteile vorhanden sind, die über knickbare Stellen mit anschliessenden Wandteilen ver bunden sind. 5.Schalung nach Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Eckteile in ihrer gespreizten Lage durch in der Winkelhalbierenden der Eckteile geführte Stützen des Betätigungsmechanismus unterstützt sind. 6. Schalung nach Patentanspruch, dadurch gekenn- z--ichnet, dass an Knickstellen stumpf aneinanderstos- sende Wandteile mittels eines Federbleches verbunden sind. 7. Schalung nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Aussenflächen der Trägerbleche bündig mit der Aussenfläche der Wandteile liegen, mit welchen die Federbleche verbunden sind. B.Schalung nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Federbleche mit den Wandteilen vernietet sind und mit ihrer einen geneigten Kanten fläche eine hinterschnittene Schulter des Wandteils un- tergreifen. 9. Schalung nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass an den auswärts knickbaren Stoss- stellen die Wandteile im Abstand voneinander ange ordnet sind. 10. Schalung nach den Unteransprüchen 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen über Hebel mit radial beweglichen Gestängen gekuppelt sind. 11.Schalung nach Unteranspruch 10, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen den Hebeln und Stützen und/oder Gestängen ausser im gespreizten Zustand Be wegungsspiel vorhanden ist. 12. Schalung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch zwei senkrechte seitliche Wände und eine obere horizontale Wand und durch ein fahrbares Schalungs- gestell, in welchem der Betätigungsmechanismus gela gert ist. 13. Schalung nach Unteranspruch 12, dadurch ge kennzeichnet, dass die unteren Enden der seitlichen Wände mit Stützen des Betätigungsmechanismus ver# bunden sind.
Priority Applications (1)
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| CH760467A CH473967A (de) | 1967-05-30 | 1967-05-30 | Spreizbare Innenschalung |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH473967A true CH473967A (de) | 1969-06-15 |
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Family Applications (1)
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH473967A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2678015A1 (fr) * | 1991-06-20 | 1992-12-24 | Louis Lefebvre | Procede de coffrage et de decoffrage de parois en materiau coule elevees au-dessus d'une surface de reference et moyens en vue de la mise en óoeuvre de ce procede. |
-
1967
- 1967-05-30 CH CH760467A patent/CH473967A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2678015A1 (fr) * | 1991-06-20 | 1992-12-24 | Louis Lefebvre | Procede de coffrage et de decoffrage de parois en materiau coule elevees au-dessus d'une surface de reference et moyens en vue de la mise en óoeuvre de ce procede. |
| EP0521745A1 (de) * | 1991-06-20 | 1993-01-07 | Louis Lefebvre | Schalungs- und Ausschalungsverfahren für Wände aus gegossenem Material, hergestellt auf einer Referenz-Oberfläche und Vorrichtung zu ihrer Anwendung |
| US5338498A (en) * | 1991-06-20 | 1994-08-16 | Louis Lefebvre | Method for formwork, and dismantling of formwork, of walls of poured material raised above a reference surface, and means for employment of this method |
| TR27250A (tr) * | 1991-06-20 | 1994-12-21 | Lefebvre Louis | Bir referans yüzeyi üzerinde yükselen kaliba dökülmüs malzemeden yapilma bölme duvarlarinin kaliba alinmasi ve kaliplarinin sökülmesi icin yöntem ve bu yöntemin gerceklestirilmesine yönelik araclar. |
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