CH474005A - Magnetische Betätigungseinrichtung für ein Gerät, insbesondere Ventil - Google Patents

Magnetische Betätigungseinrichtung für ein Gerät, insbesondere Ventil

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CH474005A
CH474005A CH579367A CH579367A CH474005A CH 474005 A CH474005 A CH 474005A CH 579367 A CH579367 A CH 579367A CH 579367 A CH579367 A CH 579367A CH 474005 A CH474005 A CH 474005A
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valve
magnetic
wall
housing
magnetizable
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Schaumburg Eric
Engelhardt Andersen Obel Frede
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Schaumburg Eric
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/12Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with streamlined valve member around which the fluid flows when the valve is opened
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/02Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic
    • F16K31/06Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic using a magnet, e.g. diaphragm valves, cutting off by means of a liquid
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    • F16K31/086Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic using a magnet, e.g. diaphragm valves, cutting off by means of a liquid using a permanent magnet the magnet being movable and actuating a second magnet connected to the closing element
    • F16K31/088Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic using a magnet, e.g. diaphragm valves, cutting off by means of a liquid using a permanent magnet the magnet being movable and actuating a second magnet connected to the closing element the movement of the first magnet being a rotating or pivoting movement

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Description


  Magnetische Betätigungseinrichtung für ein Gerät,     insbesondere    Ventil    Die Erfindung     betrifft    eine magnetische Betätigungs  einrichtung für ein Gerät, insbesondere Ventil, die ein  Gehäuse, ein im Gehäuse angeordnetes Glied und ein  auf der Gehäuseaussenseite verschiebbar angeordnetes  Betätigungsglied aufweist.  



  Es sind schon Steuerventile für Flüssigkeiten und  Gase mit einer Betätigungseinrichtung der beschriebenen  Art bekannt, bei denen Dauermagnete starr am inneren  Glied bzw. am äussern Betätigungsglied befestigt sind.  Bei diesen traten Schwierigkeiten auf für das Erreichen  einer vollkommenen Synchronisation zwischen den Be  wegungen des inneren Gliedes und denjenigen des  Betätigungsgliedes, was insbesondere bei sog.     Modula-          tionsventilen    ein schwerwiegender Nachteil ist, in wel  chen der Ventilteil genau in irgendeine Lage zwischen  der ganz offenen und der ganz geschlossenen Stellung  gebracht werden soll.  



  Die vorliegende Erfindung, deren Hauptziel die  Beseitigung des angeführten Nachteils ist, basiert auf der  Erkenntnis, dass die angeführten Schwierigkeiten in  erster Linie dem Umstand zuzuschreiben sind, dass       während    der von Hand ausgeführten Verschiebung des  Betätigungsgliedes die Magnete auf der Wandung des  Ventilgehäuses gleiten müssen, was zu einer ruckweisen  Bewegung des innern Ventilteiles     führt    da dessen  Bewegung nicht eintreten kann, bis die statische Reibung  zwischen den Magneten und der Gehäusewand überwun  den worden ist, d. h. nicht eher als, bis das äussere Glied  sich etwas bewegt hat.

   Dieser Nachteil könnte in einem  gewissen Umfang behoben werden durch Anordnung  eines Luftspaltes zwischen der     Ventilgehäusewand    und  den innern Magneten, aber der damit eingeführte zusätz  liche magnetische Widerstand würde sehr kräftige Ma  gnete     erfordern,    wodurch das Volumen und die Herstel  lungskosten des Ventils erhöht würden.  



       Die    magnetische Betätigungseinrichtung der eingangs  bezeichneten Art ist     erfindungsgemäss    dadurch gekenn-    zeichnet, dass die Einrichtung wenigstens einen ersten  magnetischen bzw.     magnetisierbaren        Körper    aufweist,  der mechanisch mit dem genannten inneren     Glied    ver  bunden ist, und wenigstens einen zweiten magnetischen  bzw.

       magnetisierbaren    Körper, der mit dem Betätigungs  glied verbunden und gegenüber dem ersten Körper so  angeordnet ist, dass eine Verschiebung des Betätigungs  gliedes mittels magnetischer Mittel durch eine Wand des  genannten Gehäuses auf das innere Glied übertragbar  ist, und dass wenigstens der erste, innerhalb der genann  ten Wand befindliche Körper so gelagert ist, dass er auf  der genannten Wand     abrollbar    ist.  



  In einer vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindungs  gegenstandes ist vorgesehen, dass der zweite, aussenseitig  angeordnete Körper ein Dauermagnet und der innere  Körper ein     magnetisierbarer    Anker aus Weicheisen  ist,  dass die Wand eine Rotationsfläche ist und der erste  .Körper     stabförmig    und vom inneren Glied so abgestützt  ist, dass er um eine     Längsachse    drehbar ist,  dass der Querschnitt der magnetischen bzw.

       magneti-          sierbaren    Körper wenigstens annähernd kreisförmig ist  und die Körper an ihren Enden mit Polschuhen von  grösserem Durchmesser versehen sind,  dass die Wand ein Gewinde von gerundeter Profil  form aufweist und die     Körper-Endteile    ein Querschnitts  profil aufweisen, das dem Gewinde der Wand angepasst  ist,  dass die Körper     beiderends    mit einem axial vorste  henden Zapfen versehen sind, der in einem     Radialschlitz     eines     am    Betätigungsglied und/oder am inneren Glied  befestigten Halters geführt ist,

    dass die am inneren Glied befestigten Halter als  Tragarme gebildet sind und  dass jeder Halter zwei diametral gegenüberliegende  Schlitze aufweist und die beiden entsprechenden magne  tischen bzw.     magnetisierbaren    Körper so in den Haltern      angeordnet     sind,    dass einem Nordpol des     einen    Magne  ten ein Südpol des     andern    gegenüberliegt.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung und eine  Variante desselben sind schematisch in der Zeichnung  dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 im Längsschnitt ein Beispiel eines Ventils     mit     einer     Betätigungseinrichtung    nach der     Erfindung.     



       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     11-II    in     Fig.    1;  und       Fig.    3 in Seitenansicht und teilweise im Schnitt eine  Variante eines Ventils mit einer Betätigungseinrichtung  nach der Erfindung.  



  Das in     Fig.    1 gezeigte Ventil weist ein     hohlzylindri-          sches    Ventilgehäuse 1 aus einem nichtmagnetischen  Material, z. B. nichtmagnetischem rostfreiem Stahl, auf.  Eine einen Auslass 3 bildende Buchse 2 ist in das eine  Ende des Ventilgehäuses eingeschraubt, und eine Ein  lassbuchse 4 in das andere Ende des Gehäuses. Der dem       Innern    des Gehäuses 1 zugekehrte Rand des Auslasses 3       funktioniert    als ein Ventilsitz für ein konisches     Ventil-          glied    5, das - in Verbindung mit einer Buchse 2 aus  Stahl oder einem andern Metall -     zweckmässigerweise     aus Kunststoff bestehen kann.  



  Das untere Ende einer das Ventilgehäuse 1 axial  durchsetzenden Ventilspindel 6 ist beweglich verbunden       mit    einem     Schaltventilglied    7, das auf einem von der  Umfangskante eines axialen Strömungskanals 8 im Ven  tilglied 5 gebildeten Sitz ruht. Das Ventilglied 7 umfasst       eine    Verdickung 9 am Ende der Ventilspindel 6 mit zwei  kugeligen     Axialflächen,    die mit einem kleinen     Axialspiel     sich zwischen dem Ventilglied 7 und einer in dieses       eingeschraubten    Mutter 10 befinden.

   Auf diese Weise  können das Ventilglied 7 und die Spindel 6 sich relativ  zueinander frei drehen und zudem eine kleine     Axialver-          schiebung        inbezug    aufeinander ausführen. An der Unter  seite des Ventilgliedes 7 ist ein     Ventilstössel    11 befestigt,  der den Kanal 8     abwärts    durchsetzt, und unterhalb des  Kanals weist der Stössel 11 drei radiale Arme auf, die  bei geschlossenem Ventil (wie in     Fig.    1) etwas unterhalb  dem Ventilglied liegen.  



  Das obere Ende der Ventilspindel 6 weist ein  Aussengewinde 12 auf, auf dem eine Mutter 13 sitzt.  Letztere ist durch zwei oder mehr konische, in die  Wandung des Ventilgehäuses 1 eingeschraubte Lager  zapfen 14 gegen Drehung und     Axialverschiebung    gesi  chert, und diese Lagerzapfen ermöglichen auch ein  exzentrisches Verstellen der Mutter 13.  



  Zwei längsabgesetzte Halter 15 bilden Arme der  Ventilspindel 6. Jeder Halter 15 ist dreiarmig und weist  in gleichen Winkelabständen drei     Radialschlitze    16 auf.  Drei zylindrische     Stabdauermagnete    17 weisen an jedem  Ende einen z. B. aus weichem Eisen hergestellten Pol  schuh 18 auf, der eine     kreiszylindrische        Seitenfläche    und  eine ebene     Stirnfläche    mit einer     zentralen    Aussparung  besitzt, in die das eine Ende des Magneten 17 satt  eingepasst ist. Die andere Stirnfläche jedes Polschuhs 18  weist einen zylindrischen Schwenkzapfen 19 auf, der mit  Spiel in     einem    Schlitz 16 in einem der beiden Halter 15  geführt ist.  



  Auf der Aussenseite des Ventilgehäuses 1 ist ein  Betätigungsglied 20 angebracht, das ein     napfförmiges     Gehäuse 21 aus nichtmagnetischem Material und einen  Deckel 22     aufweist.    In     Fig.    2 ist der Deckel 22 vom  Glied 20 abgehoben.    Das Gehäuse 21 weist allgemein eine     kreiszylindri-          sehe    Form auf,     und    sein Innendurchmesser entspricht  dem Aussendurchmesser des Ventilgehäuses 1.

   Ferner  weist das Gehäuse 21 -drei Taschen 23 auf, in einer; den  drei innerhalb des Ventilgehäuses 1 befindlichen Magne  ten 17, entsprechenden Anordnung und mit dem glei  chen gegenseitigen Winkelabstand wie diese Magnete.     In     jeder dieser Taschen 23 des     Betätigungsgliedes    20       befindet    sich ein     kreiszylindrischer    Stabmagnet 24, an  dessen Enden zwei kreiszylindrische Polschuhe 25 von  grösserem     Durchmesser    als die Magnete 24 befestigt  sind. Der     Polschuhdurchmesser    ist so bemessen, dass die  Polschuhe sich frei in den zugeordneten Taschen 23  drehen können und kleine     Radialverstellungen    ermög  licht werden.

   Werden nun ein innerer und ein äusserer  Magnet 17 bzw. 24 so angeordnet, dass ein Nordpol des  einen dem Südpol des andern gegenüberliegt, wie dies in       Fig.    1 gezeigt ist, so werden die Polschuhe 18 bzw. 25  einander anziehen und, zufolge der Beweglichkeit der  Magnete in ihren entsprechenden Haltern, auf der  Innen- bzw. Aussenseite der zylindrischen Wandung des  Ventilgehäuses 1 anliegen. Wird das Betätigungsglied 20  von Hand gedreht, so haben die Magnete 24 das  Bestreben, die Magnete 17 mitzunehmen, und dank der  Bewegungsfreiheit der Magnete - speziell der Drehbar  keit der     innern    Magnete 17     in    den Haltern 15 - folgt  die     Ventilspindel    6 der Drehung des Betätigungsgliedes  20 mit grosser Genauigkeit.  



  Wird das     Glied    20 in     Fig.    2 im     Gegenuhrzeigersinn     gedreht, so wird die Ventilspindel 6 zufolge der Verbin  dung zwischen dem Gewinde 12 und der Mutter 13 aus       ihrer    Lage nach     Fig.    1 angehoben, wodurch sie nach  Überwindung des kleinen     Axialspiels    zwischen der Ver  dickung 9 und der Mutter 10, zuerst das Schaltventil  glied 7 anhebt, um so einen Druckausgleich zwischen der  Ober- und Unterseite des     Hauptventilgliedes    5     herbeizu-          führen.    Nach     durücklegen    einer weiteren kurzen Strecke  durch die Spindel 6,

   hebt der Stössel 11 das Ventilglied  5, so dass der eigentliche, zwischen letzterem und der  Buchse 2 befindliche     Auslasskanal    geöffnet wird. Wie  ersichtlich, kann die     gezeigte        Schaltventilvorrichtung     weggelassen werden, wenn das Ventil sich nur entgegen  einer relativ kleinen     Druckdifferenz    öffnen soll.  



  Anstelle der kreiszylindrischen Polschuhe 25 an den  äussern Magneten 24 in     Fig.    1 und 2, die letzteren ein  Abrollen auf der Aussenseite des Ventilgehäuses 1  ermöglichen, können in     einigen        Fällen        Polschuhe    ver  wendet werden, die auf einem Teil ihrer     Mantelflächen          in    Anpassung an den Aussendurchmesser des Ventilge  häuses 1 profilgeschliffen sind, so dass die Polschuhe  sich längs eines Teils einer Zylinderfläche, anstatt längs  nur einer Linie, gegen das Gehäuse legen. Dank einer  solchen Vergrösserung der Berührungsfläche der äussern  Magnete können die magnetischen Verluste zwischen  den innern und äussern Magneten vermindert werden.

    Sind die Halter 15 mit nur zwei, einander diametral       gegenüberliegenden    Armen, und somit mit nur zwei  Magneten versehen, anstatt drei wie     in        Fig.    1 und 2, so  kann es möglich sein, die magnetischen Verluste zufolge  des Wanderfeldes innerhalb des     Ventilgehäuses    1 herab  zusetzen, indem die beiden einander diametral gegen  überliegenden Magnete 17 so angeordnet werden, dass  ein Nordpol des einen in derselben     Normalebene    des  Ventilkörpers liegt wie ein Südpol des andern.  



  Wie soeben beschrieben, sind die Glieder 17, 24 im  Ventil nach     Fig.    1     und    2 Dauermagnete. Es     liegt    aber im  Geltungsbereich der Erfindung,     Dauermagnete    nur auf      der einen Seite der Trennwand, z. B. auf der Aussensei  te, anzuordnen, während auf der gegenüberliegenden  Wandseite, z. B. auf der Innenseite,     magnetisierbare     Anker, z. B. aus Weicheisen, verwendet werden. Befin  den sich solche Anker gegenüber einem Magneten, so  werden sie magnetisiert und wirken so auf die gleiche  Art und Weise wie die     inbezug    auf     Fig.    1, 2 erwähnten  Dauermagnete.

   Diese Variante kann von Vorteil sein,  indem sie eine Möglichkeit bietet, das Risiko einer  Herabsetzung der Stärke der Magnete zufolge Fehler in  der Halterung der zusammenarbeitenden Magnete wäh  rend der Montage des Mechanismus zu vermindern,  wenn Dauermagnete auf beiden Seiten der Wand ver  wendet werden.  



  Das in     Fig.    3 gezeigte Ventil weist ein im allgemei  nen zylindrisches Ventilgehäuse 31 auf, das mit einer  Einlassbuchse 32 und einer     Auslassbuchse    33 am einen  Ende bzw. auf der Seite des Gehäuses versehen ist. Das  eigentliche Ventilglied und der zugeordnete Ventilsitz  sind nicht gezeigt, da diese Teile von herkömmlicher       Konstruktion    oder ähnlich denjenigen in     Fig.    1 mit  einem     Schaltventilglied    ausgestattet sein können.

       Fig.    3  zeigt das obere Ende einer Ventilspindel 34, die mit  einem Ventilglied (nicht gezeigt) mechanisch so verbun  den ist, dass letzteres den     Durchströmkanal    durch das  Ventilgehäuse durch axiales Verschieben der Ventilspin  del 34 öffnen oder schliessen kann.  



  Oberhalb des untern zylindrischen Teils des Ventil  gehäuses 31, mit dem die Buchsen 32, 33 verbunden  sind, weist das Ventilgehäuse ein Gewinde 35 auf,  dessen     Profilform    abgerundet ist, im     wesentlichen    wie  dasjenige einer Glasflasche oder eines Metallkruges. Die  Ventilspindel 34 wird axial verschoben durch manuelles  Drehen eines Steuer- oder Betätigungsgriffes 36, der  einen zylindrischen und einen konischen Teil aufweist,  die beide mit dem Ventilgehäuse 31 koaxial     sind,    nebst  einem ebenen     Stirnflächenteil    mit einem verdickten Teil  37, der mit einer     Axialbohrung    versehen ist, die einen  vorstehenden Führungszapfen 38 am Ventilgehäuse 31  umgreift.

   In Verbindung mit dem Zapfen 38 und der  Verdickung 37 kann eine Skalenteilung und ein Anzeige  glied vorgesehen sein zum Anzeigen der Lage des innern  Ventilgliedes.  



  Die Innenseite des zylindrischen Teils des Steuergrif  fes 36 weist drei radial und     einwärtsgerichtete    Arme 39  auf, von denen jeder einen radialen Schlitz 40 besitzt. Im  untern     einwärtsgebogenen    Randflansch 41 des Griffes  36 sind drei entsprechende Schlitze 40 vorgesehen, die  mit den Schlitzen in den Armen 39 axial ausgerichtet  sind.  



  An der Ventilspindel 34 sind axial versetzte Halter  42 vorgesehen, mit     Radialschlitzen    43 entsprechend den  Schlitzen 16 in     Fig.    1 und 2 und den Schlitzen 40 im       Grif    36. Insgesamt sind drei Paare von Haltern vorhan  den, die gleichmässig um die Achse der Spindel 34 ver  teilt sind, d. h. einen Winkelabstand von 120  aufweisen,  und gleichzeitig gemäss der Steigung des Gewindes 35 in  der     Axialrichtung    längs der Spindel 34 versetzt sind.  



  In den axial     ausgefluchteten    Schlitzen 43 jedes  Paares von Haltern 42 ist eine innere Magneteinheit, be  stehend aus einem kreiszylindrischen Magnet 44 und  zwei Polschuhen 45, schwenkbar an     axialgerichteten     Zapfen 46 der Polschuhe 45     gelagert.    Die Seitenfläche  jedes Polschuhes 45 ist eine Rotationsfläche, koaxial  zum Stabmagnet 44 und mit einer Erzeugenden entspre  chend dem Profil des Gewindes 35.    Drei entsprechende äussere Magneteinheiten beste  hen je aus einem kreiszylindrischen Stabmagnet 47 aus  dauermagnetischem Material, und zwei Polschuhen 48.  Jede dieser Magneteinheiten ist mittels axial vorstehen  der Zapfen 49 mit geringem Spiel in zwei axial ausge  richteten Schlitzen 40 im Griff 36 geführt.

   Die Polschu  he 48 sind allgemein kreiszylindrisch, aber auf einem  Teil ihrer Oberfläche sind sie profilgeschliffen, wie  bereits oben im     Zusammenhang    mit     Fig.    1 und 2  erwähnt ist, und zwar mit einem solchen     Profil,    dass sie  aussenseitig das Gewinde 35 mit einer verhältnismässig  grossen     Berührungsfläche    umfassen können.

   Daher kön  nen die Magneteinheiten 47, 48 -nicht wie die Einheiten  44, 45- in ihren     Führungsschlitzen    40 nicht rotieren,  sondern sich nur radial einstellen, sodass - wie beim  Beispiel nach     Fig.    1, 2 - ein magnetischer Stromkreis  mit kleinem magnetischen Widerstand und Verlusten  zwischen den innern und äussern Magneteinheiten er  stellt werden kann.  



  Die drei Arme 39 auf der Innenseite des     Handgriffs     36 sind, gleich wie die entsprechenden     Halterarme    42 an  der Ventilspindel 34,     inbezug    aufeinander axial gestaf  felt, gemäss der Steigung des Gewindes 35.

   Daher stehen  an drei Stellen des     Ventilgehäuseumfangs    eine innere  und eine äussere Magneteinheit in enger gegenseitiger  Berührung, sodass eine Drehung des Griffes 36 mit  maximaler Wirkung durch die Wand des Ventilgehäuses  auf die Ventilspindel 34 übertragen wird,     welchletztere     daher zufolge des Gewindes 35 gedreht und     axial     verschoben wird, um den     Durchströmkanal    mittels des  Ventilgliedes (nicht gezeigt) je nach der Drehrichtung zu  öffnen oder zu schliessen.  



  Die Variante nach     Fig.    3 kann abgeändert werden,  ähnlich wie oben     inbezug    auf     Fig.    1, 2 beschrieben ist,  wodurch ein Satz von Dauermagneten, insbesondere die  innern Magnete 24, durch     magnetisierbare    Anker aus  Weicheisen oder dergleichen ersetzt werden kann.  



  Die Polschuhe der äussern Magneteinheiten in     Fig.    3  können als Rotationskörper konstruiert sein, in Analogie  mit den Polschuhen in     Fig.    1 und 2, wodurch auch die  äusseren Magnete     instandgesetzt    werden, auf der Wand  des Ventilgehäuses abzurollen, wenn der Steuergriff  gedreht wird. Die Erfindung ist auch ganz allgemein  anwendbar auf Geräte oder Vorrichtungen, bei welchen  eine Bewegung durch eine ununterbrochene Wand mit  tels magnetischer Kraftlinien zu übertragen ist. Ventile  nach der beschriebenen     Art    können auf verschiedenen  Gebieten verwendet werden, wo das Erreichen einer  genauen Einstellung und das Gewährleisten der Dicht  heit des Ventilgehäuses wichtig ist, wie z. B.

   Radiator  ventile oder Absperrventile für aggressive Gase oder  Flüssigkeiten, wie z. B. Leuchtpetroleum, Benzin und  andere     Rohölprodukte.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Magnetische Betätigungseinrichtung für ein Gerät, insbesondere Ventil, die ein Gehäuse, ein im Gehäuse angeordnetes Glied und ein auf der Gehäuseaussenseite verschiebbar angeordnetes Betätigungsglied aufweist, da durch gekennzeichnet, dass die Einrichtung wenigstens einen ersten magnetischen bzw. magnetisierbaren Körper aufweist, der mechanisch mit dem genannten inneren Glied verbunden ist, und wenigstens einen zweiten magnetischen bzw.
    magnetisierbaren Körper, der mit dem Betätigungsglied verbunden und gegenüber dem ersten Körper so angeordnet ist, dass eine Verschiebung des Betätigungsgliedes mittels magnetischer Mittel durch eine Wand des genannten Gehäuses auf das innere Glied übertragbar ist, und dass wenigstens der erste, innerhalb der genannten Wand befindliche Körper so gelagert ist, dass er auf der genannten Wand abrollbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der zweite, aussenseitig angeordnete Körper ein Dauermagnet und der innere Körper ein magnetisierbarer Anker aus Weicheisen ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand eine Rotationsfläche ist und der erste Körper stabförmig und vom innern Glied so abgestützt ist, dass er um eine Längsachse drehbar ist. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der magnetischen bzw. magnetisierbaren Körper wenig stens annähernd kreisförmig ist und die Körper an ihren Enden mit Polschuhen von grösserem Durchmesser versehen sind. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand ein Gewinde von gerundeter Profilform aufweist und die Körper-Endteile ein Querschnittsprofil aufwei sen, das dem Gewinde der Wand angepasst ist. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Körper beiderends mit einem axial vorstehenden Zapfen versehen sind, der in einem Radialschlitz eines am Betätigungsglied und/oder am innern Glied befestigten Halters geführt ist. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die am innern Glied befestigten Halter als Tragarme gebildet sind.
    7. Einrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass jeder Halter zwei diametral gegen überliegende Schlitze aufweist und die beiden entspre chenden magnetischen bzw. magnetisierbaren Körper so in den Haltern angeordnet sind, dass einem Nordpol des einen Magneten ein Südpol des andern gegenüberliegt.
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CN106838430A (zh) * 2016-12-22 2017-06-13 珠海优特物联科技有限公司 一种阀门及具有其的下料机
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