CH474015A - Strassenverkehrssignal zur Markierung von Fussgängerstreifen - Google Patents
Strassenverkehrssignal zur Markierung von FussgängerstreifenInfo
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- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
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Description
Strassenverkehrssignal zur Markierung von Fussgängerstreifen Fussgängerstreifen müssen bei einwandfreier Stras senbeleuchtung nicht zusätzlich beleuchtet werden. Es gibt jedoch eine grosse Anzahl von Fussgängerstreifen, die über schlecht beleuchtete oder sogar unbeleuchtete Strassen führen. Auf solche Fussgängerstreifen kann durch Signalanlagen aufmerksam gemacht oder aber sie können durch besondere Beleuchtungskörper ausge leuchtet werden, so dass Fussgänger sowohl kurz neben dem Fussgängerstreifen wie auch auf demselben gut sichtbar sind.
Zu diesem Zweck werden entsprechend starke Leuchten über dem Fussgängerstreifen montiert oder aber seitlich des Fussgängerstreifens, z. B. auf dem Trottoir, leicht nach unten gerichtet aufgestellt.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein sol ches Strassenverkehrssignal zur Markierung von Fuss- gängerstreifen, in Form eines mit Innenbeleuchtung ver- sehenen kastenförmigen Gehäuses, dessen transluzente Vorder- und Rückwand ein auf den Fussgängerstreifen bezügliches Hinweiszeichen tragen und das mit einer zur Ausleuchtung des Fussgängerstreifens bestimmten Be leuchtungseinrichtung versehen ist.
Bei den bekannten Leuchten dieser Art ist für die Beleuchtung des Fussgängerstreifens eine Natrium dampflampe mit einer Neigung von etwa 45 in der un teren, dem Fussgängerstreifen zugewandten Ecke des Gehäuses montiert. Bei anderen bekannten Strassenver kehrssignalen dieser Art, die höher über dem Fussgän- gerstreifen aufgehängt sind, ist die Beleuchtungseinrich tung unten in das Gehäuse eingebaut.
Von diesen bekannten Einrichtungen unterscheidet sich nun das erfindungsgemässe Strassenverkehrssignal dadurch, dass in die eine dem Fussgängerstreifen zu zuwenden bestimmte Schmalseitenwand des Gehäuses ein mit Glasprismen versehenes Abschlussglas eingebaut ist, welche Prismen so ausgebildet sind, dass sie das auf fallende Innenlicht um wenigstens angenähert 20 Win kelgrade nach unten beugen und dass hinter diesem Pris- men-Abschlussglas ein Raster mit wenigstens angenähert horizontalen Lamellen in das Gehäuse eingebaut ist,
und dass ferner hinter diesem Raster eine längliche Licht- quelle mit wenigstens einem Brennerrohr und einem auf dieses eingestellten Parabol-Reflektor angeordnet ist.
Durch die von dem Parabol-Reflektor bewirkte starke Lichtbündelung wird der Fussgängerstreifen hell beleuchtet, wobei jedoch eine Blendung der auf dem Streifen befindlichen Fussgänger vermieden wird, da das von der Leuchtröhre ausstrahlende Licht durch den Ra ster in der Hauptsache horizontal ausgerichtet auf die Prismen des Abschlussglases fällt und von diesen nach unten auf den Fussgängerstreifen abgelenkt wird. Zwar wäre es denkbar, die Rasterlamellen selbst in einer Schräglage von etwa 20 Winkelgraden anzuordnen, doch würde dies zu einem verhältnismässig grossen Lichtver lust führen.
Mit der erfindungsgemässen Ausbildung kann ein solcher Lichtverlust vermieden werden und zu dem gewährleistet sie eine beidseitig begrenzte einwand freie Lichtverteilung.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh rungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig.1 das Strassenverkehrssignal ohne die translu- zente Vorder- und Rückwand, Fig. 2 einen Horizontalschnitt nach der Linie II-II in Fig. 1, Fig. 3 eine Unteransicht des Signals in Richtung des in Fig. 1 eingezeichneten Pfeiles III gesehen, und Fig. 4 eine Ansicht der dem Fussgängerstreifen zu gewendeten Schmalseite des Signals.
In dem dargestellten Beispiel bezeichnet 1 das ka stenförmige Gehäuse des Strassenverkehrssignals, in des sen nach der Montage dem Fussgängerstreifen zugewen dete Schmalseitenwand 1a ein mit Glasprismen 2a ver- sehenes Abschlussglas 2 eingebaut ist. Hinter diesem Prismen-Abschlussglas 2 ist ein Raster 3 mit horizonta len Lamellen 3a in das Gehäuse 1 eingebaut. Hinter die sem Raster ist eine stabförmige Natriumdampflampe 4 in vertikaler Stellung angeordnet.
Diese Natriumdampf- lampe enthält zwei Brennerrohre 4a und 4b (Fig. 2), wo bei das hintere Brennerrohr 4a auf einen vertikal ange ordneten Parabol-Reflektor 5 eingestellt ist. Die Raster- lamellen 3a sind auf der Oberseite mit einer geschwärz ten und auf der Unterseite mit einer Hochglanz aufwei-@ senden Oberfläche versehen.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, weist der Raster 3 im Bereiche seines Unterendes einige zusätzliche Lamellen 3b auf, die eine von den ho rizontalen Lamellen 3a abweichende, in nach aussen offenen Winkeln nach unten geneigte Lage einnehmen.
Das Signal ist so gebaut, dass es ohne Werkzeug be dient werden kann, mit Ausnahme des unteren Ab- schlussdeckels 6, der mit Hilfe von Schrauben 7 am Ge häuse 1 befestigt ist. Nach Lösen dieser Schrauben und Abnahme des Abschlussdeckels kann der elektrische Einsatz mit den beiden Fluoreszenzröhren 8 und 9 und dem dazugehörigen Vorschaltgerät 10 sowie den beiden Startern 11 und 12 unten aus dem Gehäuse herausge zogen werden.
Auf dem gleichen elektrischen Einsatz ist auch der Streufeldtransformator 13 für die Natrium dampflampe montiert sowie auch der Kompensations kondensator 14 mit der dazugehörigen Sperrdrossel 15. Beim Herausziehen des Einsatzes wird durch den Trenn kontakt 16 der Strom ausgeschaltet. Zur Führung und Lagensicherung des Einsatzes dient ein vertikales Füh rungsrohr 17. Ausserdem ist der Einsatz mit vier Beinen 18 versehen, mittels derer er auf dem Boden aufrecht stehend abgestellt werden kann.
Beim Wiedereinsetzen des Einsatzes ist das Ineinandergreifen der Trennkon takte 16 durch das Führungsrohr 17 gewährleistet.
Natriumdampflampe 4 und Reflektor 5 sind mit Hilfe von Trägern 19, 20 an einer horizontalen Stange 21 aufgehängt und unten durch einen Federverschluss 22 in ihrer Lage gesichert.
Zum Auswechseln der Natriumdampflampe 4 wird der Federverschluss 22 gelöst, wonach Lampe 4 und Reflektor 5 in Richtung des in Fig.1 eingezeichneten Pfeiles A um die Stange 21 verschwenkt, von dieser ab gehoben und aus dem Gehäuse herausgezogen werden können.
Während mit dem vorderen Brennerrohr 4b eine eher flutlichtartige Breitstrahlung erreicht wird, wird durch die vom Reflektor 5 hervorgerufene starke Bün delung der vom hinteren Brennerrohr 4a ausgehenden Lichtstrahlen eine konzentrierte helle Beleuchtung des Fussgängerstreifens erzielt, wobei jedoch eine Blendung von auf dem Streifen befindlichen Fussgängern durch den Raster 3 und die eine Beugung der Lichtstrahlen nach unten bewirkenden Glasprismen 2a verhindert wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Strassenverkehrssignal zur Markierung von Fussgän gerstreifen, in Form eines mit Innenbeleuchtung verse- henen kastenförmigen Gehäuses, dessen transluzente Vorder- und Rückwand ein auf den Fussgängerstreifen bezügliches Hinweiszeichen trägt, und das mit einer zur Ausleuchtung des Fussgängerstreifens bestimmten Be- leuchtungseinrichtung versehen ist, dadurch gekenn zeichnet,dass in die eine dem Fussgängerstreifen zuzu wenden bestimmte Schmalseitenwand (1a) des Ge häuses (1) ein mit Glasprismen (2a) versehenes Ab- schlussglas (2) eingebaut ist, welche Prismen (2a) so aus gebildet sind, dass sie das auffallende Innenlicht um we nigstens angenähert 20 Winkelgrade nach unten beugen, dass ferner hinter diesem Prismen-Abschlussglas (2, 2a) ein Raster (3) mit wenigstens angenähert horizontalen Lamellen (3a) in das Gehäuse (1) eingebaut ist, und dass hinter diesem Raster (3) eine längliche Lichtquelle (4)mit wenigstens einem Brennerrohr (4a) und einem auf dieses eingestellten Parabol-Reflektor (5) angeordnet ist. UNTERANSPRüCHE 1. Strassenverkehrssignal nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwei Brennerrohre (2a, 2b) vorgesehen sind, und dass der Parabol-Reflektor (5) auf das hintere Brennerrohr (4a) eingestellt ist. 2. Strassenverkehrssignal nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Natriumdampflampe (4) als Lichtquelle dient. 3.Strassenverkehrssignal nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Rasterlamellen auf der Oberseite mit einer geschwärzten und auf der Unterseite mit einer Hochglanz aufweisenden Oberfläche versehen sind. 4. Strassenverkehrssignal nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Raster (3) im Bereiche seines Unterendes zusätzliche Lamellen (3b) aufweist, die eine von den horizontalen Lamellen abweichende, in nach aussen offenen Winkeln nach unten geneigte Lage einnehmen.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| CH1511068A CH474015A (de) | 1968-10-07 | 1968-10-07 | Strassenverkehrssignal zur Markierung von Fussgängerstreifen |
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Applications Claiming Priority (1)
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| CH1511068A CH474015A (de) | 1968-10-07 | 1968-10-07 | Strassenverkehrssignal zur Markierung von Fussgängerstreifen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH474015A true CH474015A (de) | 1969-06-15 |
Family
ID=4406436
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1511068A CH474015A (de) | 1968-10-07 | 1968-10-07 | Strassenverkehrssignal zur Markierung von Fussgängerstreifen |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| AT (1) | AT286149B (de) |
| CH (1) | CH474015A (de) |
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1968
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- 1968-11-25 AT AT1140868A patent/AT286149B/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT286149B (de) | 1970-11-25 |
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Legal Events
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