CH474309A - Spannfutter, insbesondere für Drehbänke - Google Patents

Spannfutter, insbesondere für Drehbänke

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CH474309A
CH474309A CH1589964A CH1589964A CH474309A CH 474309 A CH474309 A CH 474309A CH 1589964 A CH1589964 A CH 1589964A CH 1589964 A CH1589964 A CH 1589964A CH 474309 A CH474309 A CH 474309A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
adjusting ring
gear
chuck
housing
flat thread
Prior art date
Application number
CH1589964A
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English (en)
Inventor
Stephan Maier Karl
Original Assignee
Stephan Maier Karl
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/10Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
    • B23B31/12Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
    • B23B31/16Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable moving radially
    • B23B31/16004Jaws movement actuated by one or more spiral grooves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description


      Spannfutter,        insbesondere        für    Drehbänke    Das Hauptpatent betrifft ein     Spannfutter    insbesonde  re für Drehbänke, das erfindungsgemäss mit einem       Eilgang    und einem Spanngang versehen ist und für  Handbetätigung der beiden Gänge     ausgebildet    ist, wobei  zur Betätigung des Spannfutters     sowohl    im einen als  auch im anderen Gang sowie auch zum überschalten von  dem einen in den andern Gang ein von Hand zudrehen  der Stellring vorgesehen ist.  



  Bei einem im Hauptpatent beschriebenen ist ein  Getriebe vorgesehen in Form eines innen- und eines  aussenverzahnten     Zahnkranzes    annähernd gleicher Zäh  nezahl, die     exzentrisch    zueinander gelagert     sind    und  miteinander in Eingriff stehen, und ist in einem     axial     verschiebbaren zentrischen Stellring zur wahlweisen Ein  schaltung des Schnell- und des Spannganges ein Zahnrad  mit einer Innenverzahnung und mit dem aussenverzahn  ten Zahnkranz exzentrisch und frei drehbar gelagert,  wobei der aussenverzahnte     Zahnkranz    bei Schnellgang  einseitig in den an einer Plangewindescheibe vorgesehe  nen zentrischen innenverzahnten     Zahnkranz    und die  Innenverzahung bei Spanngang,

   wiederum einseitig, in  eine zentrische Verzahnung eines mit dem Futtergehäuse  fest verbundenen Halterades eingreift.  



  Ausser diesem einen Stellring, der zur Umschaltung  von Schnellgang auf Spanngang und umgekehrt durch  axiale Verschiebung und zur Durchführung des Spann  ganges durch Verdrehung dient, ist bei diesem Spannfut  ter noch ein zweiter Stellring vorgesehen, der mit der  Plangewindescheibe unmittelbar drehfest verbunden  oder aber einteilig mit dieser ausgebildet ist und dazu  dient, durch Verdrehung den Schnellgang     zu    bewirken,  wobei natürlich der erste Stellring auf Schnellgang       eingestellt    sein muss. Dieses Spannfutter hat den Vorteil,  dass es eine grosse Untersetzung des Spannganges und  eine Schaltung von Schnellgang auf Spanngang und  umgekehrt in jeder Drehlage des Stellringes gegenüber  der Plangewindescheibe ermöglicht.

   Die Drehung der    beiden Stellringe für Spanngang einerseits und für  Schnellgang andererseits erfolgt in der gleichen Dreh  richtung. Ein Spannvorgang     erfolgt    also in der Weise,  dass zunächst der mit der Plangewindescheibe drehfest  verbundene zweite Stellring verdreht wird, bis die Spann  backen des Futters am Werkstück anliegen, wonach der  erste Stellring axial verschoben und dann anschliessend  in gleicher Drehrichtung wie der vorher betätigte zweite  Stellring verdreht wird, bis die     gewünschte    Spannkraft  erreicht ist. Beim Übergang von Schnellgang auf Spann  gang und auch umgekehrt muss man also hier nicht nur  den einen Stellring axial verschieben, sondern auch von  dem einen Stellring zum anderen übergreifen.  



  Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, das  geschilderte Spannfutter in der Weise abzuwandeln, dass  nur noch ein einziger Stellring vorhanden ist, der sowohl  zur Umschaltung von Schnellgang auf Spannung und  umgekehrt durch axiale Verschiebung wie auch zur  Betätigung des Schnellganges und auch des Spanngan  ges, jeweils in der gleichen Drehrichtung dient.  



  Zur Lösung dieser Aufgabe sind     erfindungsgemäss     an dem Stellring und an der Plangewindescheibe zuein  ander konzentrische Kupplungselemente angebracht, die  in der Axialstellung des Stellringes für Schnellgang, in  der das von ihm getragene     innen-    und aussenverzahnte  Zahnrad mit dem gehäusefesten Halterad ausser     in-          griff    ist, den Stellring mit der Plangewindescheibe dreh  fest kuppeln. Hierdurch wird der bei der vorbeschriebe  nen Spannfutterkonstruktion vorhandene zweite Stellring  eingespart, indem der der Umschaltung dienende Stell  ring selbst durch entsprechende Kupplungselemente     in     der Schnellgangstellung mit der Plangewindescheibe ge  kuppelt wird.  



  Während bei der im Hauptpatent beschriebenen       Spannfutterkonstruktion    der der Umschaltung dienende  erste Stellring eine einzige Raste aufweist, durch die er  entgegen der Wirkung von auf ihn einwirkenden Federn      in der Schnellgangstellung erhalten wird, kann der  Stellring des erfindungsgemässen Spannfutters     zweck-          mässig    am     Innenumfang    zwei     umlaufende    Rastnuten  aufweisen, durch die seine beiden Schaltstellungen zum  Beispiel mittels eines gehäusefesten Rastgliedes, z. B.  einer oder mehrerer federbelasteter     Kugeln,    festgelegt       ,werden.     



  Die Kupplungselemente an dem Stellring und an der  Plangewindescheibe haben vorzugsweise die Form von  Verzahnungen.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der  Erfindung dargestellt.  



  Fig. 1 zeigt einen Axialschnitt durch das eine  Spannfutter     entlang    der in Figur 2 eingetragenen Linie  I-I, und zwar oberhalb der Mittellinie in der Einstel  lung auf Spanngang und unterhalb der Mittellinie in der  Einstellung auf Schnellgang.  



  Fig. 2 ist ein Querschnitt entlang der in Fig. 1  eingetragenen Linie II-II.  



  Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie III-III in  Fig. 1.  



  Fig. 4 zeigt in gleicher Darstellung wie Fig. 1 einen  Axialschnitt entlang der in Fig. 2 eingetragenen Linie  I-I des zweiten Spannfutters mit etwas abgeänderter  Verriegelung zwischen dem Spannfuttergehäuse und dem  Stellring.  



  Das Gehäuse des Spannfutters besteht aus zwei  Teilen 1 und 2; es ist mit der (nicht dargestellten)  Antriebswelle fest verbunden. Auf bzw. in dem Futterge  häuse ist frei drehbar und axial verschiebbar ein Stellring  3     gelagert    dessen Aussenseite zweckmässig mit einer  Riffelung zur Erleichterung seiner Bewegung von Hand  versehen ist. Der Stellring 3 hat am Innenumfang zwei  umlaufende Rastnuten 4 und 5 zur Festlegung seiner  beiden Schaltstellungen mittels Kugeln 6, die im Gehäu  seteil 2 verschiebbar     gelagert    sind und durch Federn 6a  nach aussen gedrückt werden.  



  Die Mittellinie der     Aussenfläche    der Nabe 7 des  Stellringes 3 liegt exzentrisch     zur    Mittellinie des gesam  ten Spannfutters. Auf der Nabe 7 ist frei     drehbar,    axial  jedoch unverschiebbar, ein Zahnrad 8 gelagert, das eine  Innenverzahnung 9 und eine Aussenverzahnung 10  aufweist. Die Innenverzahnung 9 steht bei Einschaltung  des Spannganges mit einer zur Futterachse zentrischen,  damit also zu der Innenverzahnung 9 exzentrischen,  Aussenverzahnung 11 eines Halterades 12 in Eingriff,  das mit dem Futtergehäuse 1, 2 fest verbunden ist.

   Die  Aussenverzahnung 10 des Zahnrades 8 steht in beiden  Schaltstellungen des Stellringes 3 mit einer zur Futter  achse zentrischen, somit also zur Mittellinie des Zahnra  des 8 exzentrischen, Innenverzahnung 13 der Plangewin  descheibe 14 in Eingriff. Sie ist gegenüber dem Futterge  häuseteil 1 zentriert und trägt auf ihrer Stirnseite  mehrere Gewindegänge 15, die an ihren inneren Enden  und an ihren äusseren Enden offen sind, so dass ein  Schäl- oder Drehwerkzeug unbehindert durch     Endwan-          dungen    dieses Gewindes die Gewindegänge aus dem  Material herausarbeiten bzw. nacharbeiten kann.

   Die  Gewindegänge können mit     verhältnismässig    gleichblei  bendem Krümmungshalbmesser und gegebenenfalls mit  parallelförmigem Verlauf     ausgeführt    sein. In diesen  Gewindegängen sind die in dem Futtergehäuseteil 1 in  radialer     Richtung    verschiebbar gelagerten Spannbacken  16, von denen entsprechend der Anzahl der Gewinde  gänge auf den Umfang verteilt drei vorgesehen sind,    mittels in ihrem Querschnitt der Form der Gewindegän  ge 15 angepasster Keil oder Führungszähne 17 ge  führt.  



  Wie die Zeichnung erkennen lässt, unterscheiden  sich die Durchmesser der     Verzahnungen    9 und 11  einerseits sowie die Durchmesser der Verzahnungen 10  und 13 andererseits um etwa eine Zahnhöhe, so dass die  Zähnezahlen der genannten Verzahnungspaare nur einen  geringfügigen Unterschied aufweisen, beispielsweise in  der Weise, dass die Verzahnung 9 einen Zahn mehr als  die Verzahnung 11, und die Verzahnung 13 einen Zahn  mehr als die Verzahnung 10 hat.  



  Der Stellring 3 weist eine Innenverzahnung 18, und  die Plangewindescheibe 14 eine Aussenverzahnung 19  auf. Die beiden Verzahnungen sind zentrisch zueinander  und haben die gleiche Zähnezahl, so dass man den  Stellring 3 praktisch in jeder relativen     Drehstellung     gegenüber der Plangewindescheibe 14 mit dieser zu  gemeinsamer Verdrehung kuppeln kann.  



  In Fig. 1 ist unterhalb der Mittellinie die Einstellung  des Spannfutters auf Schnellgang -dargestellt. Hierbei  liegen die Kugeln 6 in der linken Rastnut 4. Bei  Verdrehung des Stellringes 3 nimmt dieser die Plange  windescheibe 14 mit, so dass dabei unmittelbar die  Spannbacken 16 entsprechend der Steigung der Gewin  degänge 15 im Schnellgang radial nach innen oder nach  aussen verstellt werden. Nach dem Anliegen der Spann  backen 16 am Werkstück wird die der Stellring 3 axial     in     die in Fig. 1 oberhalb der Mittellinie dargestellte Einstel  lung gebracht, wobei die Kugeln 6 in die rechte Rastnut  5 gelangen. Hierbei gelangen die Verzahnungen 18 und  19 ausser Eingriff, die Verzahnungen 9 und 11 dagegen,  die im Schnellgang ausser Eingriff sind, in Eingriff.

   Bei  weiterer Verdrehung des     Stellringes    3 in gleichbleibender  Drehrichtung werden dann die Spannbacken 16 mit sehr  starker Untersetzung, d. h. im Spanngang, weiter ange  trieben, bis zum Erreichen der gewünschten endgültigen  Spannkraft. Hierbei     wälzt    sich infolge der exzentrischen  Lagerung des Zahnrades 8 dieses mittels seiner Verzah  nung 9 auf der Verzahnung 11 des Halterades 12 ab,  wobei es gleichzeitig mittels der eine entsprechende  Abwälzbewegung ausführenden Verzahnung 10 die       Plangewindescheibe    14 über deren Innenverzahnung 13  antreibt.

   Wenn die     Zähnezahldifferenz    der Verzahnun  gen 9 und 11 eins beträgt, so     führt    bei jeder Umdrehung  des Stellringes 3 das sich einmal auf dem vollen Umfang  der Verzahnung 11 abwälzende Zahnrad 8 eine Verdre  hung um eine Zahnteilung aus. Diese Bewegung wird  über die Verzahnungen 10, 13 auf die     Plangewindeschei-          be    14 übertragen, die sich in gleicher Drehrichtung wie  der Stellring 3 dreht.  



  Zur Herabsetzung der Reibung im Spannfutter kön  nen gegebenenfalls zwischen den eine     Relativ-Verdre-          hung        zueinander    ausführenden Teilen Wälzlager,     zweck-          mässig    Nadellager, vorgesehen sein.  



  Wie die vorstehende Beschreibung zeigt, ist durch  das Vorhandensein nur eines einzigen Stellringes die  Bedienung des Spannfutters gegenüber dem früher vor  geschlagenen Spannfutter erleichtert, und Fehlbedienun  gen sind praktisch ausgeschlossen.  



  Bei der     Ausführungsform    nach     Fig.    4 ist anstelle der  Kugeln 6 mit Belastungsfedern 6a ein in einer Umfangs  nut des Gehäuseteils 1 sitzender Sprengring 6b vorgese  hen, der wahlweise in eine der beiden Nuten 4a oder 5a  des     Stellringes    3     zum    Einrasten gebracht werden kann.       Diese    Konstruktion ist etwas leichter zu montieren als  diejenige nach     Fig.    1, weil bei letzterer beim erstmaligen      Aufschieben des Stellringes 3     sämtliche    Kugeln 6 gleich  zeitig nach innen gedrückt werden müssen, um das  Aufschieben bewerkstelligen zu können.

   Bei der Demon  tage kann es geschehen, dass die Kugeln 6 und unter  Umständen auch die Federn 6a aus dem Spannfutterge  häuse herausspringen. Im übrigen entspricht aber das  Spannfutter nach Fig. 4 genau der Ausführungsform  nach Fig. 1.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Spannfutter, insbesondere für Drehbänke, nach dem Patentanspruch des Hauptpatents, mit einem Getriebe in Form eines innen- und eines aussenverzahnten Zahn kranzes annähernd gleicher Zähnezahl, die exzentrisch zueinander gelagert sind und miteinander in Eingriff stehen, wobei in einem axial verschiebbaren, zentrischen Stellring (3) ein Zahnrad (8) mit einer Innenverzahnung (9) und mit dem aussenverzahnten Zahnkranz (10) exzentrisch und frei drehbar gelagert ist, und der aussenverzahnte Zahnkranz (10) bei Schnellgang einsei tig in den an einer Plangewindescheibe (14) vorgesehe nen zentrischen innenverzahnten Zahnkranz (13) und die Innenverzahnung (9) bei Spanngang, wiederum einseitig, in eine zentrische Verzahnung (11)
    eines mit dem Futtergehäuse (1, 2) fest verbundenen Haltera des (12) eingreift, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Stellring (3) und an der Plangewindescheibe (14) zuein ander konzentrische Kupplungselemente (18, 19) ange bracht sind, die in der Axialstellung des Stellringes (3) für Schnellgang, in der das von ihm getragene innen- und aussenverzahnte Zahnrad (8) mit dem gehäusefesten Halterad (12) ausser Eingriff ist, den Stellring (3) mit der Plangewindescheibe (14) drehfest kuppeln. UNTERANSPRÜCHE 1. Spannfutter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Stellring (3) am Innenumfang zwei umlaufende Rastnuten (4, 5; 4a, 5a) zur Festlegung seiner beiden Schaltstellungen mittels mindestens eines gehäusefesten Rastgliedes (6; 6b) aufweist. 2.
    Spannfutter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kupplungselemente an dem Stell ring (3) und an der Plangewindescheibe (14) Verzahnun gen (18, 19) sind.
CH1589964A 1958-11-24 1964-12-09 Spannfutter, insbesondere für Drehbänke CH474309A (de)

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