CH474789A - Elektronische Signalbegrenzungsvorrichtung für Uhren - Google Patents

Elektronische Signalbegrenzungsvorrichtung für Uhren

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CH474789A
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CH157167A
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Krug Guenter
Willner Eberhard
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Uhren Und Maschinenfabrik Ruhl
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Elektronische    Signalbegrenzungsvorrichtung      für   Uhren Die Erfindung betrifft eine elektronische    Signalbe-      grenzungsvorrichtung   für Uhren, insbesondere für Signaluhren mit elektrischem Signalwerk, bei denen die Signalauslösung durch Schliessen eines Kontaktelementes durch das Zeigerwerk erfolgt. 



  Es ist bekannt, bei elektrischen Signaluhren das Signal nach erfolgter Auslösung durch Betätigung eines    Abstellknopfes   oder    -hebels   durch Drücken oder    Rük-      ken   zu beenden. Dabei wird ein mit diesen    Abstell-      elementen   verbundenes und mit    einem      Summer   und einer Spannungsquelle    in   Reihe liegendes Kontaktelement betätigt, so dass der Stromkreis unterbrochen    ist.   Diese Einrichtungen haben den Nachteil, dass bei Unterlassen des    Abstellens   die Signaluhr so lange weckt, bis der durch das Zeigerwerk eingeleitete    Auslösevor-      gang   wieder beendet wird.

   Da die Güte der Auslöseeinrichtungen in Signaluhren unterschiedlich ist, vergehen dabei bis zu eineinhalb Stunden. Demnach würde in vierundzwanzig Stunden das Signalwerk etwa drei Stunden in Betrieb sein. 



  Da die    Leistungsaufnahme   von    Summern   im Vergleich zur Kapazität einer in diesen Uhren verwendeten Spannungsquelle relativ hoch ist, wird die Lebensdauer des Strom liefernden Elementes erheblich gemindert, so dass die geforderte Gangdauer nicht erreicht wird. 



  Zweck der Erfindung    ist,   eine Einrichtung für Signaluhren mit elektrischem Signalwerk zu schaffen, die die durch ein zu langes Signal eintretenden Nachteile beseitigt. 



  Der Erfindung    liegt   die Aufgabe    zugrunde,   eine unabhängig von der Dauer des    Auslösevorganges   selbsttätig arbeitende Einrichtung zu schaffen, die die Dauer des    Signals   bei Signaluhren mit elektrischem Signalwerk begrenzt und somit den Energieverbrauch für den Betrieb    eines   Signalgebers auf ein Minimum herabsetzt. 



  Erfindungsgemäss wird die Anordnung so getroffen, dass im    Emitter-Kollektorkreis   eines ersten Transistors einer aus zwei in Kollektor- und    Emitterschaltung   angeordneten Transistoren bestehenden    Verstärkerschal-      tung   ein Signalgeber, eine Spannungsquelle und ein Schalter in Reihe liegen und dass zwischen einer mit einem ersten Widerstand in der Basisleitung des zweiten Transistors in Reihe liegenden    RC-Parallelschaltung   und dem Pluspol der Spannungsquelle ein zweiter Widerstand und parallel zu diesem ein Druckschalter geschaltet sind. Es ist vorteilhaft, wenn der parallel zum Druckschalter liegende Widerstand als Regelwiderstand ausgebildet und als Signalgeber ein    Summer   verwendet wird. 



  Parallel zum Signalgeber kann man einen Ausgleichskondensator schalten. 



  Der Widerstand der    RC-Parallelschaltung   kann vorzugsweise    hochohmig   sein. 



  Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der Zeichnung ist die elektrische Schaltung der erfindungsgemässen    Signalbegrenzungsvorrichtung   dargestellt. 



  Die Transistoren 4, 3 sind in Kollektor- und    Emitter-      schaltung   zu einem zweistufigen Verstärker geschaltet. Zwischen den Kollektoren der Transistoren 4, 3 befindet sich ein Widerstand 9. Im    Kollektor-Emitterkreis   des Transistors 3 sind ein Signalgeber 12, eine Spannungsquelle 1 sowie ein Schalter 2 einer nicht dargestellten Signalauslösung in Reihe geschaltet. Parallel zum Signalgeber 12, der    vorteilhafterweise   ein    Summer   ist, liegt ein Kondensator 11. In der zum    Minuspol   der Spannungsquelle 1 laufenden Leitung liegen ein Widerstand 8 und eine    RC-Parallelschaltung   6, 7, bestehend aus einem Kondensator 7 und    einem      ohmschen   Widerstand 6, in Reihe.

   Ein    vorteilhafterweise   als Regelwiderstand ausgelegter Widerstand 5 und ein zu    ihm   parallel angeordneter Druckschalter 10 liegen mit    einem   Pol zwischen dem Widerstand 8 und der    RC-Parallel-      schaltung   6, 7 und mit dem anderen Schalter 2 an. 

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 Die gesamte Schaltung ist    vorteilhafterweise   als vollständige Baugruppe in gedruckter    Schaltung   mit Steckkontakten ausgeführt.

   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Wird von    einer   in der Zeichnung nicht dargestellten Signalauslösung der Schalter 2 geschlossen, so entsteht an der Basis des Transistors 4 ein gegenüber dem    Emitter   negatives Potential, da über den Widerständen 5 und 8 je ein Spannungsabfall entsteht. Mit dem Widerstand 5    ist   der Arbeitspunkt des Transistors 4 einstellbar. Durch das an der Basis des Transistors 4 liegende negative Potential und dem daraus resultierenden Basisstrom wird die    Kollektor-Emitterstrecke   des Transistors 4 leitend. Der verstärkt fliessende    Kollektorstrom   ist mit dem Basisstrom des Transistors 3 identisch.

   Damit wird die    Kollektor-Emitterstrecke   des Transistors 3 leitend, so dass ein nochmals verstärkter    Emitter-Kollek-      torstrom   den Signalgeber 12 betreibt. Zur gleichen Zeit lädt sich der Kondensator 7 der    RC-Parallelschal-      tung   6, 7 auf. Die Ladezeit ist durch Verstellen des Widerstandes 5 beeinflussbar. Somit nimmt das vormals an der    Basis   des    Transistors   4 anliegende negative Potential laufend ab. Dadurch übernimmt der Transistor 4 eine Sperrfunktion, so dass der Signalgeber 12 ausser Betrieb gesetzt wird.

   Der mit zunehmender Rufladung des Kondensators 7 schwächer werdende    Emit-      ter-Kollektorstrom   des Transistors 3 wird durch die    Entladung   des parallel zum Signalgeber 12    liegenden   Kondensators 11 kompensiert, so dass das Signal nicht allmählich schwächer wird, sondern plötzlich verstummt.    Soll   das Signal sofort abgestellt werden, so betätigt man den    Druckschalter   10. Der Kondensator 7 der    RC-Parallelschaltung   6, 7 lädt sich sofort auf, da der Widerstand 5 kurzgeschlossen ist. Der Transistor 4 sperrt infolge    seines   positiven Basispotentials. Da der Widerstand 6    hochohmig   ist, wird die Spannungsquelle 1 nur unmerklich belastet.

   Nach Beendigung des    Auslösevorganges   wird der Schalter 2 von der nicht dargestellten Signalauslösung betätigt, und der gesamte Stromkreis ist unterbrochen. Der Kondensator 7 entlädt sich über den    hochohmigen   Widerstand 6, so dass die Einrichtung wieder betriebsbereit ist. Mit der beschriebenen Einrichtung ist es    möglich,   die Signalzeit bei Signaluhren mit elektrischem Signal- werk exakt zu begrenzen, so dass die zusätzliche Belastung der Spannungsquelle    gering   ist, da das Signal nach einer bestimmten Zeit abgestellt wird.

   Durch die Verwendung    eines   Regelwiderstandes ist es    möglich,   die Dauer des Signals zu    variieren,   so dass diese Einrichtung auch    in   Kurzzeitmessern Anwendung    findet.   Da die gesamte    Einrichtung      vorteilhafterweise   als vollständige Baugruppe    in   gedruckter Schaltung ausgeführt wird, ist eine wirtschaftliche Fertigung, eine leichte Auswechselbarkeit und Austauschbarkeit gewährleistet. Entgegengehaltene    Schrift-      und   Bildwerke keine

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektronische Signalbegrenzungsvorrichtung für Uhren, insbesondere für Signaluhren mit elektrischem Signalwerk, bei denen die Signalauslösung durch Schlie- ssen eines Kontaktelementes durch das Zeigerwerk erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass im Emitter-Kollek- torkreis eines ersten Transistors (3) einer aus zwei in Kollektor- und Emitterschaltung angeordneten Transistoren (4, 3) bestehenden Verstärkerschaltung ein Signalgeber (12), eine Spannungsquelle (1) und ein Schalter (2) in Reihe liegen und dass zwischen einer mit einem ersten Widerstand (8)
    in der Basisleitung des zweiten Transistors (4) in Reihe liegenden RC-Parallel- schaltung (6, 7) und dem Pluspol der Spannungsquelle (1) ein zweiter Widerstand (5) und parallel zu diesem ein Druckschalter (10) geschaltet sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Signalbegrenzungsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Widerstand (5) ein Regelwiderstand ist. 2. Signalbegrenzungsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Signalgeber (12) ein Summer ist. 3.
    Signalbegrenzungsvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zum Signalgeber (12) ein Kondensator (11) als Ausgleichskondensator geschaltet ist. 4. Signalbegrenzungsvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand (6) der RC-Par- alleIschaltung (6, 7) ein hochohmiger ist.
CH157167A 1966-09-05 1967-02-02 Elektronische Signalbegrenzungsvorrichtung für Uhren CH474789A (de)

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