CH474958A - Walzvorrichtung für Teig - Google Patents
Walzvorrichtung für TeigInfo
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- A21C—MACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
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Description
Walzvorrichtung für Teig Die Erfindung betrifft eine Walzvorrichtung für Teig zur kontinuierlichen Herstellung eines gleichmässig ver dichteten Teigbandes, insbesondere für vollautomatische Teigteil- und Wirkmaschinen, in denen z. B. Weizenteige verarbeitet werden.
Es sind bereits Vorrichtungen zum Auswalzen von Teig in vollautomatischen Teigteil- und Wirkmaschinen bekannt, bei denen der Teig aus einem Trichter oder von einem Zubringerband durch ein Walzensystem von mehreren gegenüberliegenden und untereinander ange ordneten Walzen der Maschine zugeführt wird.
Eine bekannte Vorrichtung dieser Art besteht darin, dass der Austrittsöffnung eines Vorratsbehälters ein in einem Gehäuse angeordnetes beiderseitig proportional verschwenkbares, aus zwei den Arbeitsspalt bildenden Walzengruppen bestehendes Walzensystem nachgeord net ist, dessen jeweils untereinanderliegende, zu einer Walzengruppe zusammengefügte Walzen unterschiedli chen Durchmessers stirnseitig starr in je zwei Stellhebeln gelagert sind.
Die Nachteile der bekannten Zuführeinrichtungen lie gen besonders darin, dass trotz vorgesehener Druckräu me zur Verdichtung des Teiges ein nicht immer gleich mässiges dichtes Teigband erzeugt wird. Dadurch tritt häufig ein Aufreissen der Teigoberfläche auf, das sich beim Teilprozess, vor allem bei einer Teilung nach dem Messerteilprinzip, in grossen Gewichtsdifferenzen der einzelnen abgeteilten Teigstücke auswirkt.
Durch das Aufreissen der Teighaut tritt ferner ein Kleben des Teigs in der Maschine ein, wodurch erhebliche Störungen beim anschliessenden Wirkprozess und damit im gesamten Produktionsablauf auftreten. Die Ursachen sind hauptsächlich in der ungünstigen Walzen- anordnung und deren Umfangsgeschwindigkeiten zu suchen.
Zweck der Erfindung ist es, diese Mängel zu beseiti gen.
-Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Walzvorrichtung, insbesondere für Teigteil- und Wirk maschinen zu schaffen, die es ermöglicht, den aus der Knetmaschine austretenden Teig ohne zusätzliche ma nuelle Zwischenbearbeitung zu einem Teigband gleicher Dicke und Dichte mit glatter geschlossener Oberfläche zu verarbeiten.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass dicht unter dem Teigeinlauftrichter ein Walzenpaar bildende Zuführwalzen vorgesehen sind, denen eine als Vierwalzenmundstück gestaltete Walzengruppe mit Formwalzen nachgeordnet ist, an die sich unmittelbar darunter eine aus drei Druckwalzen zusammensetzende Walzengruppe anschliesst, deren Endwalze als Glattwal ze ausgebildet ist.
Es ist vorteilhaft, wenn zur Bildung einer Druckkam mer zwischen den Zuführwalzen und den Formwalzen beiderseitig an den Lagerplatten angeordnete Teigfüh- rungswände eingesetzt sind, wobei die Innenkanten der oberen Stirnflächen der Teigführungswände gleichzeitig als Schaber für die Zuführwalzen dienen. Gemäss einer vorteilhaften Ausgestaltung können zur Bildung eines freien rechteckigen Querschnittes zwischen den Form walzen die Achsen der Formwalzen rechtwinklig zuein ander stehend und in einer Ebene angeordnet sein.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform kann zur Verände rung des freien rechtwinkligen Querschnittes zwischen den Formwalzen eine der Formwalzen über eine Schwin ge verstellbar angeordnet sein. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können den Formwalzen Bemehlungsein- richtungen zugeordnet sein. Die Formwalzen und die Druckwalzen können gleiche Umfangsgeschwindigkeiten aufweisen, während die Zuführwalzen mit Vorteil in ihrer Umfangsgeschwindigkeit veränderlich sind. Das gesamte Walzensystem kann um eine Antriebswelle schwenkbar sein.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausfüh rungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen Fig. 1: eine Ansicht der Walzvorrichtung teilweise im Schnitt, Fig. 2: den Schnitt A-A nach Fig. 1, Fig. 3: eine schematische Darstellung der Antriebs elemente.
Von der Knetmaschine wird der auszuwalzende Teig in unabgewogenen und ungeformten Portionen oder kontinuierlich dem Teigeinlauftrichter 1 zugeführt, der auf den Lagerplatten 2 der Walzeinrichtung sitzt und seitlich dicht an den geriffelten, ein Walzenpaar bilden den Zuführwalzen 3; 4 abschliesst.
Durch die geriffelten, gleichzeitig als Trichteraustragswalzen vorgesehenen Zu führwalzen wird der Teig erfasst und entlang der Teigführungswände 9; 10 zu den ebenfalls geriffelten, eine Walzengruppe bildenden Formwalzen 5; 6; 7; 8 gefördert.
Die zwischen den Zuführwalzen und Form- walzen eingesetzten Teigführungswände 9; 10 sind ein stellbar an den Lagerplatten 2 angeordnet, wobei die Innenkanten der oberen Stirnflächen der Teigführungs- wände gleichzeitig als Schaber für die Zuführwalzen dienen wie aus Fig. 1 ersichtlich ist. Um das Teigband 11 allseitig trocken zu halten, sind den Formwalzen 5; 6; 7; 8 nicht näher dargestellte Bemehlungseinrichtungen 16 zugeordnet.
Zur Erzeugung eines glatten und gleich- mässig verdichteten Teigbandes von nahezu rechteckiger Form sind die Achsen der Formwalzen 5; 6; 7; 8 rechtwinklig zueinander stehend und alle in einer Ebene liegend angeordnet, wodurch die Formwalzen ein recht eckiges sogenanntes Vierwalzenmundstück bilden. Die Formwalzen 7; 8 ragen dabei mit ihren Manteloberflä chen durch die Lagerplatten 2 und ergeben somit für die Formung des Teigbandes allseitig rollende Wände, wie dies ausschnittsweise in Fig. 2 dargestellt ist.
Aus Fig. 2 ist weiterhin ersichtlich, dass die Formwalze 8 und die ihr gegenüberliegende nicht dargestellte Formwalze 7 in den an den Lagerplatten 2 befestigten Lagerböcken 22 gelagert sind. Um den freien rechteckigen Querschnitt zwischen den Formwalzen den unterschiedlichen Teig konsistenzen anpassen zu können, ist die Formwalze 6 in der in Fig. 3 gezeigten Schwinge 28 verstellbar gelagert. Durch diese Massnahme wird erreicht, dass im Bereich der Teigführungswände immer eine Druckkammer vor handen ist.
Nach dem Passieren der Formwalzen wird der zum Teigband 11 geformte Teig von den geriffelten Druck walzen 12; 13 erfasst, die eine weitere Verdichtung des Teiges erzielen und diesen der Rillenwalze 15 der Teigteil- und Wirkmaschine zuführen. Zum vollständi gen Eindrücken des Teiges in die Rillen der Rillenwalze und zur Weiterführung des Teiges zu den Messern der Teilvorrichtung ist die unterhalb und seitlich der beiden Druckwalzen 12; 13 angeordnete als Glattwalze ausge bildete letzte Druckwalze 14 vorgesehen.
Zum Sauberhalten der Druckwalzen und Formwal zen sind diesen an sich bekannte Schaber 17; 18; 19; 20 zugeordnet. Soll eine Reinigung der gesamten Walzvor- richtung erfolgen, kann diese um die Antriebswelle 21 geschwenkt werden.
Der Antrieb der Walzvorrichtung erfolgt, wie Fig. 3 zeigt, in bekannter Weise von dem nicht dargestellten Hauptantrieb der Teigteil- und Wirk maschine über Stirnräder 24; 25, wobei die Zuführwal- zen von der Antriebswelle 21 über den Kettentrieb 26 und das Stimradpaar 27 angetrieben werden.
Der ist der art gestaltet, dass die Umfangsgeschwindigkeit der Formwalzen und der Druckwalzen gleichgross ist, wäh rend die Umfangsgeschwindigkeit der Zuführwalzen entsprechend der Konsistenz des Teiges durch Auswech seln der Räder des Kettentriebes 26 verändert werden kann.
Es ist z. B. möglich, die Walzvorrichtung auch als Einzelaggregat unter Fortfall der Druckwalzen als Teig bandbereiter einzusetzen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Walzenvorrichtung für Teig zur kontinuierlichen Herstellung eines gleichmässig verdichteten Teigbandes, insbesondere für vollautomatische Teigteil- und Wirkma schinen, die aus mehreren in -Bearbeitungsrichtung des Teiges aufeinanderfolgenden, zwischen Lagerplatten an geordneten Walzengruppen mit zwei oder mehreren geriffelten Walzen besteht, die innerhalb einer Walzen gruppe gleiche Umfangsgeschwindigkeiten aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass dicht unter dem Teigein- lauftrichter (1) ein Walzenpaar bildende Zuführwalzen <B>(3;</B> 4) vorgesehen sind, denen eine als Vierwalzenmund- stück gestaltete Walzengruppe mit Formwalzen (5; 6; 7; 8) nachgeordnet ist, an die sich unmittelbar darunter eine aus drei Druckwalzen (12; 13; 14) zusammenset zende Walzengruppe anschliesst, deren Endwalze (14) als Glattwalze ausgebildet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Walzvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung einer Druckkammer zwischen den Zuführwalzen (3; 4) und den Formwalzen (5; 6; 7; 8) beiderseitig an den Lagerplatten (2) angeordnete Teigführungswände (9; 10) eingesetzt sind.2. Walzvorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenkan ten der oberen Stirnflächen der Teigführungswände (9; 10) gleichzeitig als Schaber für die Zuführwalzen (3; 4) dienen. 3. Walzvorrichtung nach Patentanspruch dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung eines freien rechtecki gen Querschnittes zwischen den Formwalzen (5; 6; 7; 8), deren Achsen rechtwinklig zueinander stehend und in einer Ebene angeordnet sind. 4.Walzvorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Veränderung des freien recht- winkligen Querschnittes zwischen den Formwalzen .(5; 6; 7; 8) die eine Formwalze ('6) über eine Schwinge (28) verstellbar ist. 5. Walzvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass den Formwalzen (5; 6; 7; 8) Bemehlungseinrichtungen (16) zugeordnet sind.6. Walzvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Formwalzen (5; 6; 7; 8) und die Druckwalzen (12; 13; 14) gleiche Umfangsgeschwin- digkeiten aufweisen, während die Zuführwalzen (3; 4) in ihrer Umfangsgeschwindigkeit veränderlich sind. 7. Walzvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das gesamte Walzensystem um eine Antriebswelle (21) schwenkbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
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Families Citing this family (1)
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1968
- 1968-03-04 AT AT02089/68A patent/AT293306B/de not_active IP Right Cessation
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Also Published As
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