CH474987A - Tischgarnitur - Google Patents

Tischgarnitur

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CH474987A
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CH967766A
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Gantert-Merz Margaret
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Gantert Merz Margaret
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47G—HOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G11/00—Table linen
    • A47G11/003—Table-cloths
    • A47G11/006—Multi-part table-cloths, e.g. comprising separate skirting
    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47G—HOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G21/00—Table-ware
    • A47G21/16—Table-cloth or napkin holders
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  • Bedding Items (AREA)

Description


      Tischgarnitur       Tische im Haushalt und im Gastgewerbe sind be  kanntlich mit Decken     belegt.    Zur     Arretierung    der Tisch  decken sind über     diesselben    den Tischrand umfassende       Klammern    aufgesteckt. Die Tischdecken nützen sich       erfahrungsgemäss    an den randseitigen Auflagestellen  vorzeitig ab, was besonders seitens des Gast- und  Hotelgewerbes     wegeln    der damit verbundenen Kosten  verteuerung zufolge der     beschränkten    Lebensdauer als  nachteilig empfunden wird.

   Tischdecken werden in der  Regel nur     im    Bereich der Tischplatten verschmutzt, nicht  aber an den von letzteren herabhängenden Rändern. Die  letzteren sind dabei mit den     Tischedecken    fest zusam  menhängende Teile und können für sich allein nicht  ausgewechselt oder für sich allein     verwerndet    werden,  wie es     vielfach    zur Veränderung der Innendekoration er  wünscht ist.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine  Tischgarnitur durch welche diese Nachteile behoben  werden sollen.     Erfindungsgemäss    zeichnet sich dieselbe  dadurch aus, dass ein einen Rahmen bildendes Halte  rungselement vorgesehen ist, das einen vertikalen, die  Tischplatte umfassenden Schenkel und einen der Tisch  platte an der Umfangsseite aufliegenden horizontalen  Schenkel aufweist, welche beiden Schenkel durch halb  steife, zugelastische Bänder gebildet sind, die im Winkel  zueinander stehen und in letzterem gelenkig miteinander  verbunden sind, wobei am vertikalen Schenkel ein  Volant lösbar angeordnet ist.

   Das Ganze ist     derart,    dass  das auf die Tischplatte gespannte     Halterungselement    als  Randverzierung, als Träger des Volants und als Fest  klemmer eines von diesem unabhängigen, aufgelegten  zusätzlichen Gebrauchsgegenstandes wirken kann.  



  In der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungs  formen des     Erfindungsgegenstandes    dargestellt, und  zwar zeigen:       Fig.    1 eine schaubildliche Darstellung einer ersten    Ausführungsform der Tischgarnitur an einem vierecki  gen Tisch.  



       Fig.    2 eine schaubildliche Darstellung einer zweiten  Ausführungsform der Tischgarnitur an einem runden  Tisch,       Fig.    3 einen Querschnitt durch die an der Tischplatte  angeordnete Garnitur,       Fig.    4 eine schaubildliche Darstellung der an der  Tischplatte     anbringbaren    Garnitur, und       Fig.    5 einen Querschnitt durch das     Umfassungsband     und die in getrennter Stellung von diesem gezeichnete  Garnitur.  



  Die dargestellte Tischgarnitur weist ein rahmenarti  ges     Halterungselement    1 von     winkelförmigem    Quer  schnitt auf. Dasselbe besteht aus zwei im rechten Winkel  an den einander     zugekehrten    Längskanten durch eine       Zickzacknaht    2 miteinander gelenkig verbundenen, zu  elastischen Bändern 1', 1"     (Fig.    4 und 5). Das Band l'  bildet ein vertikaler, der Umfangsseite des Tisches T sich  anlegender und zufolge elastischer Zugspannung sich an  diesem anpressender Schenkel. Das Band 1" ist dagegen  ein horizontal verlaufender Schenkel des     Halterungsele-          mentes,    welches dem Tisch im Bereich des Umfanges  aufliegt.

   Für rechteckige Tische T besitzt das Halte  rungselement 1 von oben gesehen vier Winkelstellen 3,  in welche die Tischecken greifen. An der Aussenseite des  Schenkels 1' ist eine     Borte    4 angeordnet, an welcher die  einen     Druckknopfhälften    5' einer     Druckknopfverbin-          dung    5 in gleichmässigen Abständen voneinander befe  stigt sind. Auf einer an die Borte 4 anzuschliessenden  zweiten Borte 6 sind auf der Innenseite die anderen       Druckknopfhälften    5" festgelegt. Auf der Aussenseite  der zweiten     Borte    6 ist ein nach unten hängendes Volant  7, z.

   B. durch Annähen, befestigt, welches aus einem als      Unterlage dienenden Innenteil 7' und einem durchsichti  gen oder durchscheinenden Aussenteil 7" zusammenge  setzt sein kann, so dass es auch doppelseitig verwendet  werden kann. Der Aussenteil 7" weist gegenüber dem  Innenteil 7' zweckmässig eine Kontrastfarbe auf oder  besteht aus einem entsprechende     Durchbrechungen    auf  weisenden Stickereierzeugnis oder einer sonstigen Deko  ration oder     Verzierung.    Das     Halterungselement    1, die  Borte 6 und der Oberteil des Volants 7     können        durch     eine auf der Innenseite des Bandteiles 1" befestigte,       bandartige    Verkleidung 8 überdeckt sein,

   wie     Fig.    3 und  5 zeigen. Die Verkleidung 8 fällt weg wenn die Bänder       resp.    Schenkel 1', 1" direkt     Verzierungen    aufweisen.       Derartige    Bänder aus elastischem Gewebe sind im  Handel als      Helanca-Elastikspitzen     bekannt. Besonders  geeignet für das Volant 7 sind     durchsichtige    oder  durchscheinende     Stoffe    wie Voile, Georgette     etc.    Das  Volant soll möglichst knitterfrei und wasserabstossend  sein, was durch Verwendung von Kunststoffen erreicht  wird.  



  Das     Halterungselement    1 ist kleiner als der     Umfang     des Tisches auf welchem es     anzuordnen    bestimmt ist.  Unter dem     Einfluss    der elastischen Zugwirkung welche  vom     Material    des     Halterungselementes    ausgeht, klemmt  sich letzteres auf der Tischplatte am Umfangsteil fest. Ist  über den Tisch eine Tischdecke 9     gespannt,    wie die  strichpunktierten Linien in     Fig.    3 erkennen lassen, so  wird auch dieselbe durch das     Halterungselement    ge  klemmt und damit auf der Tischplatte festgehalten.

   Das       Halterungselement,    welches massiver ist als die Tisch  decke, wirkt zusätzlich für letzteres noch als Kanten  schutz, was besonders bei     wertvollen        Ausführungen    von  grosser Bedeutung ist.  



  Die Schenkel 1', 1" des     Halterungselementes    1 sind  nur in der Längsrichtung zugelastisch, in der     Höhen-          resp.    Querrichtung dagegen nicht, und besitzen eine  gewisse Stabilität     resp.        Steifigkeit.    Der Stabilitätsgrad  muss jedoch eine     Deformierung    der Schenkel 1', 1"  zulassen, damit sie sich den Konturen der Umfangsseite  der Tischplatte     anspassen    können. Der Schenkel 1' soll  bei     abgerundenten    Umfangsseiten der Tischplatte so  hoch sein, dass er die Tischplatte unten etwas übergreift,  um unerwünschtes Abgleiten nach oben zu verhindern.  



  Das     Halterungselement        resp.    die bandförmigen  Schenkel 1', 1" können auch statt ganz aus     Elastikgewe-          bebed    auch nur teilweise zugelastisch gehalten sein.  Anstelle von Druckknöpfen können selbstredend auch  andere lösbare Befestigungsvorrichtungen für Volants       verwendet    werden.  



  Bei schönen Tischplatten können anstelle der Tisch  decke Sets oder     Napperons    auf die Tischplatte gebracht  und ähnlich wie bei einer Tischdecke durch da Halte  rungselement festgelegt werden. Bei     Gartentischen    wer  den aufgelegte Tischdecken durch das     Halterungsele-          ment    windsicher gehalten.  



  Bei     kleinen        runden    Tischen muss der horizontale  Schenkel 1" des     Halterungselementes    1 am inneren  freien Umfangsrand mit     dreieckförmigen    Ausschnitten  10 versehen sein, wie in     Fig.    2 teilweise angedeutet ist.  In letzterem Fall ist die Verkleidung 8 notwendig, um  die Ausschnitte 10 abzudecken.  



  Die beschriebene     Tischgarnitur    trägt nicht nur     zur     Hebung der dekorativen     Wirkung    von Tischen bei,       sondern    gestattet durch das     Auswechseln    des Volants die  Veränderung und damit die Anpassung     an    bestimmte  Anlässe, wie es besonders im Gast- und Hotelgewerbe       vielfach        gewünscht    wird.    Die Kanten der Tischdecken werden durch das.       Halterungselement    ebenfalls geschützt, so dass die Le  bensdauer derselben verlängert wird.  



  Ist die Tischdecke beschmutzt, so braucht nicht auch  noch das Volant     und    das     Halterungselement    gereinigt zu  werden, was zu einer erheblichen     Reduktion    der Wasch  kosten beiträgt.  



  Die beschriebene     Tischgarnitur,    mit oder ohne Vo  lant, vermag einem Tisch     und    damit z. B     einem        Speise-          oder        Gesellschaftssaal    mit vielen Tischen dank ihrer  dekorativen Wirkung ein einladendes Aussehen und eine       festliche    Atmosphäre zu     vermitteln.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Tischgarnitur, dadurch gekennzeichnet, dass ein einen Rahmen bildendes Halterungselement (1) vorgese hen ist, das einen vertikalen, die Tischplatte (T) umfas senden Schenkel (1') und einen der Tischplatte an der Umfangsseite aufliegenden horizontalen Schenkel (1") aufweist, welche beiden Schenkel durch halbsteife, zug elastische Bänder gebildet sind, die im Winkel zueinan der stehen und in letzterem gelenkig miteinander verbun den sind,
    wobei am vertikalen Schenkel ein Volant (7) lösbar angeordnet ist, das Ganze derart, dass das auf die Tischplatte gespannteHalterungselement als Randverzie rung, als Träger des auswechselbaren Volants und als Festklemmer eines von diesem unabhängigen aufgelegten zusätzlichen Gebrauchsgegenstandes (9) wirken kann. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Tischgarnitur nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schenkel (1', 1") des Halterungs- elementes (1) durch eine Naht (2) gelenkig miteinander verbunden sind und im rechten Winkel zueinander stehen. 2. Tischgarnitur nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Volant (7) mittels Druckknopf- verbindung (5) mit dem vertikalen Schenkel (1') des Halterungselementes (1) lösbar verbunden ist.
    3. Tischgarnitur nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am vertikalen Schenkel (1') des Halterungselementes (1) auf der Aus senseite eine Borte (4) und auf der Innenseite desVolants eine an ihm angeordnete Borte (6) vorgesehen ist, welche miteinander durch Druckknöpfe (5', 5") verbindbar sind. 4. Tischgarnitur nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Volant (7) zweiteilig ausgebildet und doppelseitig verwendbar ist, wobei der äussere Teil (7") gegenüber dem Innenteil (T) eine Kontrastfarbe besitzt.
    5. Tischganitur nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Aussenseitdn dr Schenkel (1', 1") des Halterungselementes (1) und der die Borte (6) tragende Oberteil des Volants (7) von einer dekorativen Verkleidung (8) überdeckt sind. 6. Tischgarnitur nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Halterungselement (1) resp. die Schenkel (1', 1") aus Elastikspitzen gebildet sind.
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US572085A US3368601A (en) 1966-07-01 1966-08-12 Table trimming
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US4099771A (en) * 1977-06-09 1978-07-11 Mathews Robert P Seat adapted to be mounted on vehicle tire

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3149947A1 (de) * 1981-12-17 1983-07-28 Kurt 6842 Bürstadt Kleber "verfahren zur herstellung von decken aus textilem stoffmaterial mit plissiertem randbereich und daempf-vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens"

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US4099771A (en) * 1977-06-09 1978-07-11 Mathews Robert P Seat adapted to be mounted on vehicle tire

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BE686218A (de) 1967-02-01

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